Evolution VS Schöpfung

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Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Alles entstand nach der Schöpfungstheorie. 51%
Evolution ist das einzig Logische. 43%
Keine Ahnung, kann mich nicht entscheiden. 3%
anderes 3%
Mich interessiert sowas nicht. 0%

68 Antworten

Hmm, ich finde es traurig, so viele festgefahrene Meinungen lesen zu müssen. Ich denke, man muss sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, das weder die EvolutionsTHEORIE noch die SchöpfungsTHEORIE bewiesen ist. Beide Standpunkte haben zwar in sich logische Argumente, allerdings bringen diese den jeweils andersdenkenden/ -glaubenden nicht weiter, da sie meistens in sich selbst begründet sind. Beispiel: Arten können teilweise nicht genau eingeordnet werden. Evolution: Konvergenz bedeutet die parallele Ausbildung bestimmter Merkmale, die nicht Zeichen von Verwandtschaft sind, sondern sich aus ähnlichen Bedingungen heraus entwickelt haben Schöpfung: Genetische Anlage bestimmter Merkmale bedingen das mehr oder weniger ausgeprägte Auftreten der Merkmale bei verschiedenen Organismen Problem: Beide setzen jeweilige Standpunkte ihrer eigenen Theorie vorraus. Der evolutionistische Ansatz setzt Evolutionsmechanismen vorraus, die Schöpfungstheoretiker ablehnen; Die schöpfungstheoretische Erklärung setzt die Existenz von Grundtypen vorraus.

Also, es ist wirklich ein sehr vertracktes Thema, über das man sich nicht streiten sollte, da die Wahrscheinlichkeit, dass es jemals eindeutig geklärt werden kann, wer recht hat, sehr gering ist. Und wer weiß? Vielleicht ist es ja auch etwas ganz anderes, von dem wir es gar nicht vermuten, denn Fakt ist, das man weder das eine noch das andere mit wirklich aussagekräftigen Argumenten hinterlegen kann. Ich für meinen Teil glaube an ein Zwischending, bin aber immer offen für neue Theorien (insofern sie nicht total märchenhaft anmuten).

Viele Grüße, Vanessa

Salut Vanessa, danke dir, für deine interessante Antwort! ;n)

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Nessily1991, was ist denn ein "Zwischending".?.... Versuch es mir mal zu erklären :-)

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@geschoepf

Paß mal auf, gechoepf, diese Frage galt nicht für dich. Ich bitte dich hier nochmals, freundlich mit mir umzugehen und erinnere dich erneut an die Netiquette. Langsam reicht es mir , wie abfällig du hier redest.

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man muss sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, das weder die EvolutionsTHEORIE noch die SchöpfungsTHEORIE bewiesen ist.

Es ist die Schöpfungsgeschichte und auf Griechisch heiszt Geschichte Mythos. Darum spricht man auch vom Schöpfungsmythos. 

Bei Theorie nicht von bewiesen aus zu gehen, Zeugt jedoch in Bezug zur Evolutionstheorie von einem umgangssprachlichen Verständnis des Wortes Theorie. In der Wissenschaft wir mit einer Theorie etwas so beschrieben, wie es tatsächlich ist. Zuerst wird eine These, also eine Annahme oder Vermutung geäuszert und aufgestellt und erst nachdem die These bewiesen wurde, darf man sie in der Wissenschaft auch Theorie nennen.

Darum spricht die Wissenschaft von der Evolutionstheorie, weil eine frühere These bewiesen wurde.

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Hallo Nessily,

wo bitteschön kommen denn in der Schöpfungsgeschichte

in sich logische Argumente

vor? Das ist eine kurze Geschichte ohne irgendwelche Erklärungen, die in einem Buch steht, von dem manche annehmen, dass es die einzig wahre Wahrheit ist, weil es Gottes Wort sei. Was schon einmal nicht sein kann, denn jede einzelne Seite der bibel besteht aus zig Wörtern, also Mehrzahl. Oder wird da Gott niedergemacht, wenn jemand von Gootes Wort schreibt oder redet, aber schon Könige, kaiser und Grafen, ja Heute sogar Professoren den Pluralis Majestätix für sich in Anspruch nehmen? Die Erklärungen stammen doch alle von Menschen, die die bibel in irgendeiner Form interpretieren! Das sind unzweifelhaft die Worte von Menschen! Selbst dann, wenn wir davon ausgehen, dass die Bibel tatsächlich das Wort Gottes ist!

Der Fehler liegt doch darin: die Kreationisten reklamieren für sich, sie seien die einzigen die Denken können, jeder der das anders sieht kann nicht dneken. Die interessiert es doch gar nicht, was die Wissenschaftler beobachten, dokumentieren und erklären! Die leugnen das schlicht! Aber sie sind so grandios und gotteserleuchtet, dass ihre Erklärungen immer stimmen! Lies Dir doch einmal durch, was hier JensPeter abgesondert hat! Das strotzt doch nur so von falschen Behauptungen, ungenauen Tatsachen, die er in die Evolutionstheorie hineininterpretiert und logischen Fehlern!

Und nein, das Problem ist in meinen Augen viel einfacher: Die Evolutionstheorie ist aus Beobachtung und interpretation der Beobachtungen entstanden und wird laufen überprüft und angepasst und verbessert! Die Schöpfungsgeschichte steht in der Bibel. Keine Ahnung wie sie zu verstehen ist! Ist mir ehrlich gesagt auch schnurz-piep-wurscht-egal! Ich brauche die Bibel nicht,. um mich daran festzuhalten, damit ich in meinen Grundüberzeugungen nicht erschüttert werde, dabei kann ich sogar an Gott glauben!

Ich hätte auch gar kein Problem damit, wenn da irgendjemand das wörtlich nimmt! Das Problem ist, das, was ich erlebt habe, nämlich, dass es Menschen gibt, die nehmen die bibel wörtlich und leiten daraus ab, sie hätten das Recht, im Leben anderer Menschen herumzupfuschen! Und das haben sie definitiv nicht! Es gibt nämlich hier eine irdische Gerichtsbarkeit, und die sagt ganz klar, was hier auf Erden Recht und Gesetz ist, und ganz egal, was jemand glaubt oder nicht glaubt: Hier in Deutschland habren die sich verdammt noch mal an geltendes Recht zu halten. Die Alternative wäre weltweiter Krieg wie derzeit im Nahen Osten. Und das kann unmöglcih richtig sein!

LG

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alles ist evolution.pure energie = gott > anorganisches > pflanze > tier > mensch. die ersten menschen waren androgyn (zweigeschlechtlich).später kam die trennung in mann und frau.seitdem suchen sie (sich) wieder,suchen sie wieder eins zu werden.die gleichberechtigung ist ein WINZIGER erster schritt. der mensch hatte die entscheidung.jeder mensch entscheidet sich falsch.durch die entfernung von sich SELBST = dem gott in ihm erschafft er die "ursünde".irgendwann kapiert er, dass das nix bringt und "dreht sich um",um die lange reise zurück anzutreten. diese evolution macht ALLES, was existiert: vom nanoatom bis zum menschen. alles was existiert hat bewusstsein (sehr niedrig bis sehr hoch) und drängt nach absolutem bewusstsein über all die stufen von anorganischem bis zum menschen.wenn das geschafft ist, haben wir "ruhe",paradies. das dauert äonen. die dann geschaffene perfekte welt existiert weiter.dieses - da eins mit der quelle,der puren energie -existiert auf dieser ebene. dann folgt das nächste weltzeitalter.da geht das alles wieder von vorne los mit neuen daseinsformen,bis auch dieses sein ziel erreicht hat.und so geht das weiter bis in alle ewigkeit. also existieren unendliche parallelwelten,die in hoher meditation wahrgenommen werden können.diese parallelwelten können also von einem neuen weltzeitalter natürlich nicht wahrgenommen werden.erst wenn der einzelne sich REALISIERT hat,hat er zugang zu dieser parallelwelt. die parallelwelten entwickeln sich allerdings auch noch weiter.GOTT HAT KEIN ENDE,ist unendlich schaffend. das ist der grund. die allererste parallelwelt gibt es nicht. je weiter eine parallelwelt sich entwickel,desto mehr kann sie andere parallelwelten überblicken,doch gelangt sie nie ans ende,da es das ja nicht gibt. ES GIBT NUR UNENDLICHE EVOLUTION:

Die Frühmensch war nicht zwittrig.

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anderes

unsere abstrakte denkfähigkeit ist heute so weit entwickelt, daß wir von jedem untersuchten gegenstand einen beweis antreten können und seinen exakten gegenbeweis (man braucht nur entspechende fakten außenvor zu lassen). unser heutiges denken bringt uns deshalb nicht weiter.

vor gericht gibt es einen gutachten. die gegenpartei stellt ein gegengutachten. beide gutachter sind excellente experten.

der richter bestellt daraufhin ein obergutachten über die beiden gegensätzlichen gutachten, worüber man natürlich wieder ein gegengutachten verfassen kann.

wer hat denn nun recht? KEINER! (so ist das eben mit unserem denken)

evolution oder schöpfung? man sollte ganz anders an die sache herangehen.


alles ist evolution, aber die naturwissenschaft sucht die enttwicklung im materiellen. die geisteswissenschaft sucht die entwicklung im geistigen. die religion ist die verbindung von naturwissenschaft und geisteswissenschaft.


Nein Nowka,

wir wollen uns hier doch an die offizielle Nomenklatur halten! Was unter der Evolutionstheorie zu verstehen ist ist eindeutig und unmissverständlich. Du kannst ja gerne einmal selbst bei wikipedia oder einem anderen Lexikon nachsehen.

Der Begriff Entwicklung ist ein allgemeiner Begriff, ein Wort, das für viele Veränderungsprozesse verwendet wird. Wenn ich das Wort Entwicklung in Wikipedia suche, werden mir direkt zehn Möglichkeiten gezeigt, wo der Begriff Verwendung findet.

Es ist Deine eigene Sprache, es ist eine Art, wie Du durch Sprache Verwirrung stiftest und dann umständlich erklären musst, was Du eigentlich meinst! Das führt zu Missverständnissen, lässt sich aber noch weiter steigern. Hatte mal eine Arbeitskollegin, die hat nur Sätze angefangen, ohne wirklich etwas zu sagen. Und nach dem Abbruch des Satzes fragte sie: "ne?" Ich konnte mir also selber was denken. Ob da irgendein Zusammenhang zu dem herausgekommen wäre was sie meint oder sagen wollte? Keine Ahnung. War sinnlos! Es war nicht möglich sinnvoll mit der zu reden. Was Du da machst ist Sprachverwirrung!

LG

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Evolution ist das einzig Logische.

Natürlich ist Evolution das einzig Logische, auch aus biblischer Sicht. Ich nehme an, dass mit Schöpfungstheorie der Kurzzeit-Kreationismus gemeint ist, welcher, wie ich noch zeigen werde, alles andere als biblisch und texttreu ist. Nicht nur deswegen lehne ich den Begriff Schöpfungstheorie ab. Sondern vor allem deshalb, weil Schöpfung einen vergleichsweise kleinen Teil des biblischen Weltbildes ausmacht. Nämlich lediglich die größten Sprünge in der Werdung des Seins:


- Die Entstehung von Raum, Zeit und Materie (Gen. 1.1)


- Die Entstehung "höheren" Lebens ("Seelen"; Gen. 2.21)


-Die Entstehung der geistig-kognitiven Fähigkeiten des Menschen (Gottebenbildlichkeit; Gen. 1.27)


Weitaus ausführlicher wird die das Hervorgehen aus bestehendem Material beschrieben. Schöne Beispiele sind die "Zubereitung" der von den Himmelkörpern ausgehenden "Lichter" (traditionell fälschlicherweise als primäre Entstehung von Himmelskörpern interpretiert) in der 4. Schöpfungsperiode und das "Auftauchen" von Tieren auf dem Festland, die daraufhin nach ihren Arten "zubereitet" werden. 

Übrigens ist gerade der hebräische Artbegriff (min) ein deutlicher Beleg des Abstammungsgedankens im biblischen Weltbild. Es bedeutet nämlich "abspalten" und bezeichnet heute die "aus der Art geschlagenen messianischen Juden. Min wird auch als Präposition verwendet und in englischen Bibeln gern mit "from" oder "out of" wiedergegeben. Besonders deutlich wird das in Gen. 2.7: aphar MIN ha adamah, zu deutsch "Staub VOM Erdboden". Nicht zuletzt wird der Schöpfungsbericht in der Abschlussformel (Gen. 2.4) als Stammbaum zusammengefasst. Toledot ist der hebräische Inbegriff für Abstammung. Von daher greift der Begriff Schöpfungstheorie einfach zu kurz.

Die Frage bezieht sich doch auf das Leben auf der Erde, also die Biologie.

Die ganze lebende Materie ist so großartig angelegt, dass immer neue Lebensformen sich entwickeln können. Bei jeder einzelnen Zellteilung, die ja eine Art Kopieren der Mutterzelle ist, können kleine Abweichungen geschehen, man nennt das Mutation. Das kann Krebs bedeuten, das ist dann nicht so gut, das kann aber auch eine neue günstige Eigenschaft der Zelle sein.

Wenn so eine positive Mutation dann in allen Zellen der Pflanze/des Tieres vorhanden sind, dann ist das ein winziger Schritt im Sinne einer Evolution = Weiterentwicklung.

Leben passt sich an, wenn die Umgebung sich ändert oder geändert wird.

Vor dieser Schöpfung, wo einer allerersten lebenden Zelle die gewaltige Fähigkeit mitgegeben wurde, sich in der unterschiedlichsten Weise zu verändern, habe ich allerhöchste Achtung.

Die andere Vorstellung, dass Gott die ganze Welt an einem einzigen Tage erschaffen habe, oder vielleicht auch nur diese unsere Erde, ist entsetzlich langweilig. Und müsste für Gott noch viel langweiliger gewesen sein. Und die unendlich vielen archäologischen Beweise für die Evolution der Arten hat er dann nur geschaffen, um uns zu verwirren?

Dabei betätigt sich der Mensch doch selbst als Evolutionär, als Artenentwickler, nämlich als Züchter. Dabei nutzt er die Urkraft der Lebewesen zur Veränderung und Anpassung.

Ein Trost: auch geistige Entwicklung ist möglich.

Hallo Rudolf36

Die von Dir erwähnte "Vorstellung, dass Gott die ganze Welt an einem einzigen Tage erschaffen habe" findet man in der Bibel NICHT bestätigt - wenn man sie gründlich untersucht.

Aus der Antwort auf die Frage "Schöpfung der Welt in logischer Reihenfolge" stammt das folgende Zitat:

"Die beiden einander ergänzenden Schöpfungsberichte auf den ersten Seiten der Bibel schildern wie ein schon vorhandener Planet Erde - anfangs „. . . formlos und öde. . .“ in unserem schon vorhanden Sonnensystem schrittweise für Tier und Mensch bewohnbar gemacht wird (1. Mose 1:2)."

Vielleich findest Du dort noch weitere Denkanstöße.

http://www.gutefrage.net/frage/schoepfung-der-welt-in-logischer-reihenfolge#answer49906503



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@Abundumzu

Na gut: nicht an einem Tage, sondern an 6 Tagen. Am siebten Tag hat er sich er"schöpft" ausgeruht.

Man muss dazu nicht die ganze Bibel untersuchen, sondern nur den Schöpfungsbericht.

Und weil Gott am 6. Tage, als er als letztes den Menschen schuf, wohl auch schon etwas müde war, konnte er nicht allen Menschen das gleiche Denkvermögen mitgeben.

Es bleibt die Frage: warum hat Gott nicht alle Menschen gleichzeitig geschaffen? Dann hätte er nicht das langwierige System der Entwicklung (Evolution) des Menschen aus einer einzigen (Ei-)Zelle erfinden müssen. 

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@Abundumzu

Du schreibst:
"Die beiden einander ergänzenden Schöpfungsberichte auf den ersten Seiten der Bibel schildern wie ein schon vorhandener Planet Erde - anfangs „. . . formlos und öde. . .“ in unserem schon vorhanden Sonnensystem schrittweise für Tier und Mensch bewohnbar gemacht wird (1. Mose 1:2)."

Wer hat das eigentlich beobachtet?
Ohne Beobachtung gibt es keine Zeugen, die das "bezeugen", bestätigen und beschreiben könnten. 

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