Druch Atheismus Probleme zur Polizei zu kommen?

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31 Antworten

Da wir eine ganz klare Trennung von Staat und Religion haben, ist die Religionszugehörigkeit absolut kein Kriterium für die Arbeit in einer staatlichen, bzw. landeseigenen Institution.

So lange der Arbeitgeber kein kirchlicher Träger ist, kann und darf er auch gar keine bestimmte Religionszugehörigkeit fordern. Das geht unter anderem aus dem Grundgesetz hervor, welches den Menschen freistellt, welcher Religion sie angehören wollen.

Lediglich kirchliche Einrichtungen sind davon ausgenommen, dort gilt es nicht als diskriminierend, da einem solcher Arbeitgeber zugestanden wird, seine Interessen wahren zu dürfen.

Alle anderen dürfen nur danach fragen, um eine Lohn- oder Gehaltsabrechnung steuerlich korrekt abzuwickeln.

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:32

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. :)

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Kommentar von BigTumbler
14.12.2012, 16:33

Und - wie stehst dazu, dass die kirchlichen Einrichtungen solche Privilegien genießen?

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Außerhalb kirchlicher Einrichtungen interessiert sich niemand für Deine Zugehörigkeit zu einer Kirche. Wenn Du Dich um die Präsidentschaft des deutschen Schachverbandes bewirbst, erwartet man auch, dass Du Dich für das Schachspiel begeisterst. Wenn in Personalbogen gewöhnlicher Betriebe die Zugehörigkeit zu einer Kirche eingetragen wird, hat das nur eine steuerfinanztechnische Bedeutung. Nach Deinem "Bekenntnis" fragt ohnehin keiner.

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Kommentar von dompfeifer
14.12.2012, 00:50

Jetzt ist mir ein Fehler unterlaufen. Natürlich wird man Dir bei der Polizei ein Bekenntnis abverlangen, nämlich das eidesstattliche Bekenntnis zur "Freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland". Dazu ist aber weder eine rituelle Taufe noch ein standesamtlicher Austritt vorgesehen.

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Hallo Shillimaus, bin ja schon älter u. habe mir schon des öfteren Gedanken darüber gemacht. Mein Vater war evang. u meine Mutter kath.. Als Kind und auch heute noch wäre ich lieber evang. weil ich die ehrlicher finde. Aber im großen u. ganzem denke ich heute ganz anders über Taufe nach. Meiner Meinung nach ist das was aufgezwungenes worüber ich nie gefragt wurde. Man wird dann halt so erzogen u. bis man kapiert dass man das ändern kann ist vieles so fest gedrimmt dass man nicht mehr weis was richtig u falsch ist. Meiner Meinung nach sollte diese Religionslehre (und auch die Taufe) abgeschafft werden. Wenn man alt genug ist dann sollte man selbst entscheiden können, aber erst ab mindestens 21 Jahren.In der Schulzeit sollten alle Religionen zur Sprache kommen aber die spätere Entscheidung sollte man dann jedem selbst überlassen. Aber jetzt zu deiner Frage- , wenn du jetzt aus der Kirche austreten willst bist du immer noch Christ. Du bezahlst lediglich keine Kirchensteuer mehr, aber du wirst immer ein Christ bleiben- weil du getauft wurdest. Kann mir eigentlich nicht vorstellen dass du dann bei der Bewerbung als Polizist/in schwierigkeiten bekommst, du bist ja dann konfessionslos u. das ist ja eigentlich ein Vorteil- denn dann ist man meiner Meinung nach weniger voreingenommen. Ist alles nur meine eigene Meinung. Wünsche dir auch noch einen schönen Abend

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:55

Das mit der Taufe sehe ich exakt genauso wie du. Ich wollte das hier eig. nicht so deutlich schreiben, da ich eine hitzige Diskussion vermeiden wollte, aber ich habe was gegen die Kirche. Ich habe absolut nichts gegen Leute, die daran glauben, steht mir gar nicht zu, aber ich möchte schlicht in keiner Weise dazugehören. Es muss doch eine Möglichkeit geben da rauszukommen. (bin übrigens nicht konfirmiert). Wenn ich jetzt zu einer anderen Religion konvertieren würde, wäre ich dann auch noch Christ? Das hab ich jetzt nicht, vor da das Schwachsinn wäre, aber das interessiert mich doch. Das klingt jetzt auf die meisten Menschen wohl ziemlich bescheuert, aber mir ist das sehr wichtig.

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Die Polizei ist völlig unabhängig von jeder Kirche.

Konfessionslose können aber keine Anstellung bei kirchlichen Arbeitgebern finden. Das gilt z.B. für katholische oder evangelische Krankenhäuser.

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Kommentar von Affia
14.12.2012, 09:18

Ich war erst dieses Jahr für längere Zeit in einem katholischen Krankenhaus und das Personal (Ärzte, Schwestern, Küchenpersonal) war zu einem großen Teil muslimisch. Ob die anderen wirklich katholisch waren, möchte ich auch stark bezweifeln.

Im Krankenhaus gibt es eine Kapelle und einen Gebetsraum für Muslime.

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Stimmt kann dem Arbeitgeber eigentlich egal sein und ist es (wenn es sich nicht um kirchliche Einrichtungen/Träger) handelt wohl idr auch - da wird wohl kaum jemand überhaupt nachfragen.

Und bei der Polizei ist das natürlich kein Problem

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:19

Naja ich musste erst jetzt bei der neuen Stelle (400 Euro Job) angeben welche Religion ich habe. Habe mich da schon gefragt wofür das gut sein soll, aber naja. Vielen Dank für deine schnelle Antwort :)

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Probleme gibt es vor allen dann, wenn sie sich bei einen kirchlichen Arbeitgeber bewerben.

Und meine Hauptfrage, kann es auch bei der Polizei Schwierigkeiten bringen, wenn ich mich dort bewerbe?

Das sollte recht egal sein. In der Praxis kann das von Vor- oder Nachteil sein, je nach dem, in welchen Bundesland man sich bewirbt und wer die Bewerbung bearbeitet.

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:30

Wo genau sollte es in der Praxis Probleme geben? Bzw was könnte da evtl. Probleme geben?

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Ich kann nicht völlig ausschließen, dass es staatliche Arbeitgeber gibt, die sich für die Religionszugehörigkeit ihrer Stellenbewerber interessieren, aber dass ein vollzogener Austritt aus einer christlichen Kirche ein Einstellungshindernis sein könnte sein könnte, halte ich für extrem unwahrscheinlich und dürfte sogar, falls geschehen, vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass eine solche Aufnahmeverweigerung, je nach der persönlichen Einstellung des jeweiligen Entscheidungsträgers, mit nicht kontrollierbaren sonstigen Negativbeurteilungen verknüoft wird.

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Genau weiß ich es nicht, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in der Polizei die Religion sehr wichtig ist. Am einfachsten ist aber, du rufst mal bei einer Polizeibehörde an, nicht über die Notrufnummer 110, sondern über Kontaktnummern, die auf den Homepages sein sollten und fragst mal nach ;)

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:25

Das kann ich machen, oder einfach mal persönlich reinschauen. Die sollten es sicher wissen. Vielen Dank für die Antwort und noch einen schönen Abend. :)

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Die Frage nach der Religion darf der Arbeitgeber garnicht stellen. Wenn er es tut darfst du nicht Antworten oder Lügen. Soziale einrichtungen interessieren sich bei Bewerbungen meißt dafür weil.sie oft durch die Kirche gefördert werden. Bei.der Polizei glaube ich nicht das das was ausmacht.

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:24

Ich habe es bei meinem aktuellem Arbeitgeber auch einfach weggelassen. Habe mir gedacht, wenn die es unbedingt wissen wollen, werden die schon nachfragen. Haben sie nicht getan. Danke für deine Antwort und noch einen schönen Abend :)

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Bei der Polizei kannst du dich bedenkenlos als Konfessionsloser bewerben. Die DÜRFEN da gar keine Unterschiede machen! Denndie Polizei ist ein staatliches Organ und unser Staat darf per Verfassung - da er SÄKULÄR ist - keine Religion benachteiligen oder bevorzugen. Dazu zählt natürlich auch, dass er diejenigen die keiner Religion angehören nicht benachteiligen darf. Sonst dürften ja auch Moslems nicht bei der Polizei arbeiten, da sie auch als konfessionslos geführt werden.

Du hast kaum Nachteile - wenn überhaupt - wenn du aus der Kirche austrittst. Dagegen kannst du ein reines Gewissen haben, nicht zu einem Verein zu gehören, der für viele der größten Greueltaten der Geschichte verantwortlich ist.

Nur wenn du unbedingt Priester werden willst oder in einem der wenigen streng Katholisch geführten Krankenhäuser arbeiten willst, wäre es problematisch.

Das es überhaupt so etwas gibt, also dass eine Institution nur jemanden einstellt der den "richtigen" Glauben hat, ist Diskriminierung. Wenn ich mich als Arzt in einem Kat. Krankenhaus bewerben würde und die mich wegen meiner Konfessionslosigkeit nicht einstellen würden, würde ich die verklagen.

Also: Alles gut! Austreten und fertig!

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Du kannst ganz einfach aus der Kirche austreten. Bei mir hat's ca. EUR 15,- gekostet. Allerdings zahlst du dann auch keine Kirchensteuer mehr.

"Enttauft" ist man dadurch aber nicht.

Ja, es gibt bei kirchlichen Arbeitgebern Probleme. Und ja, das ist Diskriminierung. Wenn du z.B. als Kindergärtnerin oder Krankenschwester arbeiten würdest, würde ich mir das mit dem Austritt gut überlegen, weil es da viele kirchliche Träger gibt. ... Aber bei der Polizei? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Frag doch einfach dort nach.

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Probleme kann es geben wenn Du Nonne werden willst oder Dich in einem Christlichen Kindergarten bewerben möchtests. Ansonsten ist es der Polizei relativ egal welcher Konfession oder auch nicht Du angehörst. Sobald Du aus der Kirche ausgetreten bist, brauchst Du auch keine Kirchensteuer mehr bezahlen. In die Kirche gehen kannste aber nachwievor. Kirchensteuer sind keine Eintrittsgelder.

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:17

Danke für die schnelle Antwort. Das beruhigt mich, und Nonne werde ich sicher nicht. hihi :D Ich möchte auch keinen streng christlichen Arbeitgeber haben, daher ist das jetzt nicht das Problem. :) Mir ging es hauptsächlich um die Polizei. da hat meine Tante mich doch etwas verunsichert.

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Kommentar von Wo1f5reiter
14.12.2012, 14:31

Selbst bei Kindergärten die katholisch sind werden mittlerweile Kopftuchtragende Muslime genommen.

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Kommentar von wolfruprecht
30.11.2013, 15:31

In die Kirche gehen kannste aber nachwievor. Kirchensteuer sind keine Eintrittsgelder.

So ist es. Allerdings darfst du nach einem Kirchenaustritt z.B. aus der katholischen Kirche dort nicht mehr die Sakramente empfangen. Das heißt, du kannst die Gottesdienste besuchen, darfst aber nicht mehr zur Kommunion gehen. Ich finde, das ist konsequent und auch richtig so. Wenn ich Mitglied einer Kirche bin, muss ich auch einen (finanziellen) Beitrag zum Erhalt und laufenden "Betrieb" der Kirche leisten. Ob das jetzt auf Spendenbasis oder mit einer Kirchensteuer geregelt ist, ist im Grunde egal, mal von den jeweiligen Vor- und Nachteilen des Finanzierungsmodells abgesehen. Wer aber keinen Beitrag dazu leisten will, muss sich schon zur Ernsthaftigkeit seiner Motivation wegen des trotzdem gewünschten Verbleib in der kirchlichen Gemeinschaft fragen lassen.

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Genießen tust du deine Zeit hier. Ich wäre mit mal nicht so sicher, dass es keinen Gott gibt. Philosophie und Evolution kommt vom Menschen. Und der Mensch irrt. Aber nicht mit Gott. Aber deine Wahl. Früher oder später werden wir alle sehen, wer Recht hat und wer nicht.

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Kommentar von Strobery
26.12.2012, 10:04

Nein, die Evolution kommt nicht vom Menschen, sie kommt aus der Natur. Der Mensch hat durch Beobachten und wissenschaftliches Arbeiten lediglich die Evolution entdecken und belegen können.

Und wenn ich Recht habe, wird es früher oder später keiner bemerken, dass ich Recht hatte - weil dann einfach Feierabend ist.

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Zum Thema Taufe:

wie man sich "enttaufen" lassen kann.

Enttaufen geht nicht, sie ist ein einmaliges Skarament, welches die Gültigkeit behält.

man aus der Kirche austritt ist man quasi konfessionslos.

Kommt drauf an. Es gibt Leute, die wechseln lediglich die Konfession, trotzdem treten sie aus der Kirche aus. Andere wieder treten aus und bleiben Christen: Dann sind sie konfessionslos, aber dennoch gläubig.

Kann es dem Arbeitgeber (solange es keine religiöse Einrichtung oä ist) nicht sch*** egal sein, ob ich einer Religion angehöre oder nicht?

Nein, muss es nicht. Bei sozialen Einrichtungen ist es öfter so, das sie nicht von Kirchen direkt geführt werden, aber von einem Träger der ihnen nahe steht. Wenn dieser Wert auf Vermittlung christlicher Werte und Erziehung legt, kann in dementsprechenden Berufen auch dies eine Bedingung zur Einstellung sein.

Bei der Polizei gilt das wohl eher nicht, hier gelten die dementsprechenden Landesgesetze.

Letztendlich wird man die Religionszugehörigkeit aber in den meisten Fällen obenstehender Vergaben nicht direkt als Ablehnungsgrund für eine Bewerbung angeben.

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Kommentar von quopiam
14.12.2012, 12:18

Vermittlung christlicher Werte ist in vielen Einrichtungen nicht einmal gefragt, z. B. in der Altenhilfe oder in Krankenhäusern. Diakonische Einrichtungen verlangen häufig nicht einmal ein christliches oder überhaupt ein Bekenntnis, sondern nur, daß der Mitarbeiter keine Überzeugung pflegt, die der christlichen Ethik der Einrichtung direkt widerspricht. In den diakonischen Einrichtungen, die ich kenne, arbeiten Angehörige vieler verschiedener Religionen und Konfessionslose. Bei der katholischen Kirche mag es da Einschränkungen geben, in der evangelischen Kirche wird das sehr weit gefaßt. Gruß, q.

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Kommentar von pRiot
14.12.2012, 14:00

Enttaufen geht nicht, sie ist ein einmaliges Skarament, welches die Gültigkeit behält.

für die die dran glauben. Für alle anderen (auch für die BRD) geht das schon.

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Die Polizei ist ein staatsgetragener Verein. Er würde sich selbst strafbar machen, wenn er gegen den Grundsatz der Glaubensfreiheit verstößt und konfessionslose Menschen benachteiligt.

-klar, es kann einzelne Menschen innerhalb der Polizei geben, auch entscheidungsträger über die Einstellung von Mitarbeitern, aber wenn sie sich über diesen Grundsatz hinwegsetzen machen sie sich selbst strafbar.

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Ob es jetzt wirklich stimmt oder ob das quatsch ist.

es ist Quatsch. Schau im Grundgesetz, Art. 3 Abs 3 nach:

http://dejure.org/gesetze/GG/3.html

Übrigens ist Deutschland ein laizistischer Staat, das religiöse Bekenntnis spielt keinerlei Rolle für ein öffentliches Amt.

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Also wenn du SO wenig über die Polizei weißt das du so eine Frage hier stellen musst und so leicht zu verunsichern bist, dann würde ich sagen die Polizei ist eh nix für dich.

Was nämlich für einen Polizist wichtig ist, ist nicht die Religion, sondern selbstsicheres auftreten. Die einzige Polizei dich als Atheist nicht nimmt, ist die des Vatikans.

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Kommentar von Shillimaus
13.12.2012, 23:32

Ist ja interessant wie schnell man als Polizeiuntauglich abgestempelt wird, nur weil man auf Nummer sicher gehen will... O.o

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Deine Frage ist so auffällig naiv, dass man sie eigentlich nicht ernst nehmen darf. - Ich halte sie deshalb auch nur für einen "Aufhänger" um deine Ablehnung gegen Kirche und Religion auszudrücken und eine kontroverse Diskussion um dieses Thema zu entfachen. - Sie gehört als Scheinfrage gelöscht, denn ihr fehlt nach meinem Eindruck die eigentliche Ratsuche.

Nur weil man konfessionslos oder ungläubig ist, wird man in diesem Land beruflich nirgendwo abgelehnt, außer bei der Kirche selbst und ihren Anschlussbetrieben. Das ist auch korrekt so, denn als "Messdienerin", oder christliche Erzieherin wirst du ja sicherlich aus eigenem Antrieb nicht arbeiten wollen. Wie solltest du dabei auch "vorbildlich" das berechtigte Interesse deines Arbeitgebers vertreten? - Im Christentum ist schließlich Wahrhaftigkeit gefragt. Das hat schon Jesus Christus in der Bibel seinen Nachfolgern aufgetragen.

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Kommentar von Creatura
14.12.2012, 12:57

Auch als Konfessionslose putzfrau wird man in solchen betrieben abgelehnt und jetzt verrate mir mal welchen belehrungsauftrag sie hat

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Kommentar von realsausi2
14.12.2012, 14:02

christliche Erzieherin

Wer in einem zu 90 % mit staatlichen Mitteln finanzierten Kindergarten arbeitet, sollte vor solchen Diffamierungen geschützt werden.

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Kommentar von BigTumbler
14.12.2012, 16:24

Das ist auch korrekt >

Hallo! Wieso ist es "korrekt", dass sich diese Einrichtungen neben die Gesetze stellen dürfen? Zumal so ziemlich alle kirchlichen "Anschlussbetriebe" eh der Steuerzahler finanziert! Wieso sollen in einem Staat, in dem die Religionsfreiheit im Grundgesetz verankert ist, die Mitarbeiter dieser Einrichtungen davon ausgeschlossen sein?

Komisches Verständnis von "alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich"!

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Den zweiten Teil deiner Frage haben ja schon viele klar und richtig beantwortet: Bei der Polizei und überall im öffentlichen Dienst ist es unwichtig, ob du religiös bist oder nicht.

Beim ersten Teil, dem nach der Benachteiligung in sozialen Berufen ist es leider nicht so. Auch hier gilt selbstverständlich, wenn entsprechende Jobs im öffentlichem Dienst oder auch bei freien Trägern, die nicht konfessionell sind, vergeben werden, gibt es keine Benachteiligung für Atheisten.

Leider ist es so, dass ein Großteil der Jobs bei kirchlichen Einrichtungen angesiedelt sind. Die haben, obwohl diese Einrichtung im Schnitt zu 92% ebenfalls vom Staat aus öffentlichene Steuergelden bezahlt werden (manche sogar zu 100% ) ein kirchliches Sonderarbeitsrecht. Damit ist nur ihnen erlaubt, Arbeitskräfte nach ihrer Konfession einzustellen. Dort, wo sie genug Arbeitskräfte haben, machen sie das auch konsequent. Es geht sogar noch weiter, auch wenn du angestellt bist musst du dich in deinem Privatleben nach bestimmen Vorstellungen richten, die die jeweilige Kirche hat. Tust du das nicht, wirst du entlassen und kein Arbeitsgericht wird dir Recht. Denn sie dürfen das.

Weil es in manchen Gegenden im Westen so ist, dass außer kirchlichen Trägern niemand Sozialarbeit macht, hättest du dort wirklich extreme Nachteile.

Anders ist es im Osten. Dort gibt es so wenig Religiöse, dass jede kirchliche Einrichtung zu machen müsste, wenn es nur die einstellen würde. Allerdings wird in letzter Zeit immer mehr verlangt, dass man spätestens nach zwei Jahren in die entsprechende Kirche eintritt. Ein Skandal, der unbedingt beendet werden muss.

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Kommentar von JabbaWookie1
14.12.2012, 09:53

Leider ist es so, dass ein Großteil der Jobs bei kirchlichen Einrichtungen angesiedelt sind.

Da bist du falsch informiert. Nur noch knapp 30% aller Krankenhäuser sind kirchlich geführt. 30% sind staatlich und 40% privat. Im Bereich Altenpflege etc. sind es mittlerweile über 60% die nicht kirchlich sind

Weil es in manchen Gegenden im Westen so ist, dass außer kirchlichen Trägern niemand Sozialarbeit macht, hättest du dort wirklich extreme Nachteile.

Ich bin im sozialen Dienst beschäftigt und hatte keinerlei Probleme mehrfach den Arbeitgeber zu wechseln (weil ICH das wollte). An meinem vorherigen Wohnort gab es nur 2 Einrichtungen, eine kat. eine ev. bei denen ich mich bewerben konnte. Bei der kat. habe ich dann angefangen und später zur ev. gewechselt. Beidesmal kein Problem als Antitheist.

Hätten die mich rausgeschmissen oder gar nicht eingestellt, nur weil ich nicht ihren Glauben habe, hätte ich geklagt und mit Sicherheit gewonnen. Denn es ist ganz klar Diskriminierung, wenn man aufgrund seiner religiösen Einstellung nicht eingestellt wird, obwohl man eine sehr hohe fachliche Kompetenz nachweisen kann, und dafür dann jemand mit weniger Fähigkeiten eingestellt wird, nur weil er entsprechend religiös ist.

Ich bin mir da sehr sicher, dass das heute nicht mehr so einfach ist für die Kirchen. Schlechte Publicity können die nicht brauchen, und die würden sie kriegen, wenn sie sowas abziehen würden.

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einen Austritt aus der Kirche macht das Amtsgericht.

Da gehst Du hin und füllst ein Formblatt aus.

PS: Das muss nicht heißen, dass Du "von Gott austrittst", sondern nur aus einer von Menschen gemachten und kontrollierten Institution

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Kommentar von JabbaWookie1
14.12.2012, 09:54

Das muss nicht heißen, dass Du "von Gott austrittst", sondern nur aus einer von Menschen gemachten und kontrollierten Institution

Doch, eigentlich heißt es das. Denn diese "von Menschen gemachten und kontrollierten Institutionen" haben diese Götter schließlich erfunden.

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