Dobermann oder Boxer?

14 Antworten

Guten Morgen.

Ich würde mich an Deiner Stelle für einen Dobermann entscheiden, da ich selbst mittlerweile meine dritte Hündin habe. Hündinnen sind leichter zu erziehen. Du mußt Dir einen guten Züchter suchen, der nachweisen kann, dass die Eltern gesund sind, denn nur so kannst Du ausschließen, dass Dein Hund an DCM erkranken und mit vier Jahren plötzlich sterben wird.

Der Dobermann braucht mindestens 3Stunden Auslauf und Du musst ihn auspowern. Ich spiele mit meiner Hündin täglich eine Stunde Frisbee. 

Nach einem Stadtbummel ist sie immer ziemlich erledigt, da sie das Lesen der vielen Gerüche sehr anstrengt. Vergiss das Laufband. Ein Dobermann braucht Action, nur so hast Du einen ausgeglichen Hund, der nicht nervös ist. Er muss konsequent und mit viel Liebe erzogen werden und will immer bei seiner Familie sein. Er sollte nicht länger als vier Stunden täglich alleine sein. Als Welpe bis zum sechsten Monat kannst Du ihn, wie jeden anderen Hund auch, gar nicht alleine lassen. Lernt er das alleine sein nicht richtig, kannst Du Dich schon mal von Deiner Wohnungseinrichtung verabschieden. 

Dobermannhündinnen sind Meister im manipulieren. Das versuchen sie ihr Leben lang und sie schaffen es immer wieder einen um den Finger zu wickeln. Rüden machen das eher nicht, sind aber in der Pubertät extrem schwierig. Wenn man sich da nicht wirklich durchsetzen kann oder Fehler in der Erziehung macht, dann hat man mit diesem Hund keinen Spaß. Ich kenne ein paar Rüden, die sind im Schutzdienst super und folgen im Training aufs Wort. Die Halter können sie aber weder mit in die Stadt noch mit in den Urlaub nehmen, weil sie anderen Menschen und Hunden gegenüber unberechenbar sind.

Bei einem Dobermann entscheidest Du Dich für eine wundervolle Rasse. Bist Du sein Freund, ist er auch Deiner. Willst Du sein Boss sein, wird er sich immer wieder gegen Dich stellen.

Beide eignen sich dafür. Jeder hund hat ein individuelles wesen, die rasse ist keine Garantie für den charakter der mehrheit (dieser rasse).

Ich würde mir immer wieder ein boxer zulegen, bin vom wesen absolut begeistert. Er lässt sich nicht aus der ruhe bringen und liebt einfach alles und jeden. Boxern sagt man ihren dickkopf nach, aber ich glaube jeder hund hat mal seine 5min. 

Wenn die erziehung stimmt wirst du mit beiden glücklich werden.

Wenn es ein boxer werden sollte, achte beim kauf bitte darauf das die nase nicht zu kurz ist und der überbiss nicht zu heftig. Bei beiden mutter und vater zeigen lassen, im besten fall mit gesundheitszeugnis.

Rüde oder hündin ist denke ich geschmackssache, ich hatte überwiegend rüden und bereue diese entscheidung nicht.

Lg



Kein Hund eignet sich dafür auf ein Laufband gestellt zu werden so wie der FS das vor hat.

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@LukaUndShiba

"beschäftigt werden mit spazieren spielen oder auch auf dem Laufband." 

"Oder auch"

Richtig lesen hilft.

Zusätzlich ist laufband nix schlimmes.

Aber herzlichen glückwunsch das wieder etwas gefunden wurde worüber man sich auslassen kann.

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Wegen der Anfälligkeit des Dobermanns für die genetisch ererbte Erkrankung des Herzmuskels haben schon langjährige Züchter ihre Zucht dieser Rasse schweren Herzens eingestellt, weil sie es nicht mehr ansehen konnten, die Halter ihrer Tiere zu den Tierkliniken begleiten zu müssen. Auch erleben sie diese Tragik regelmäßig an den eigenen Tieren. Leider lässt sich dieser genetische Defekt nicht ausmerzen und auch nicht sehr früh feststellen, die Hunde werden nicht alt und fallen einfach um und sterben einen plötzlichen Herztod. Und leider sind alle Züchter betroffen aufgrund des sehr kleinen Genpools, auch im Ausland wie z. B. in Österreich.

http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/dobermann_kardiomyopathie.html

Aus diesem Grunde würde ich mich dann eher für einen Boxer entscheiden. Die weißen Boxer sind beispielsweise eine ursprüngliche Zuchtform und wieder "im Kommen". Vielleicht damit auch eine schöne Alternative.

Hi,

ich finde beide zwar hübsch. :-) aber die unzähligen rassetypischen Erkrankungen sind bei beiden eher abschreckend :( da ja tatsächlich Sport geplant ist würde ich eher zu einen deutschen Pinscher tendieren, die sind zwar etwas kleiner aber dafür noch gesünder. ;)

Würde da dennoch raten genug Zeit einzuplanen so das man die Beschäftigung bei Bedarf ausbauen kann, denn das sind intelligente, aktive Hunde, wenn die Langeweile haben sind die äußerst kreativ, was sich negativ auf die jetzige Behausung auswirken kann. Geistige Beschäftigung muss da aufjeden Fall auch eingebaut werden.

 

 

 

 

Wieso fahrt ihr nicht mal zu einem seriösen Züchter oder noch besser, lernt ein paar Hunde dieser Rassen im Tierheim kennen?!                                  Ich persönlich würde eher zu einem Dobermann tendieren, aber nur, da Boxer eine plattgedrückte Nase besitzen und ich dies als Qualzucht empfinde, immerhin wird die Gesundheit des Hundes beeinträchtigt. Vom Wesen her finde ich allerdings beide Rassen Top, wenn auch nicht für jeden geeignet (wegen z.B. Schutztrieb).Man sollte jedoch bedenken, dass auch Hunde der selben Rasse komplett unterschiedlich im Charakter sein können. 

Am besten tauscht ihr euch vorher auch noch mit Besitzern und Liebhabern dieser Rassen aus. Das ermöglicht euch weitere Einblicke.

Ich möchte euch noch nahelegen einen Hund aus den Tierschutz zu holen. Da wisst ihr von vornerein, auf was ihr euch einlasst und bekommt kein Überraschungspaket aufgetischt, mit dem ihr dann am Ende überfordert wäret. Außerdem sind die deutschen Tierheime total überfüllt.Man sollte auch noch die Rassekriterien im Hinterkopf behalten. Die wenigsten Hunde werden heute noch "gesund" gezüchtet. Immer mehr Falten, mehr Größe, längere Ohren und größere Augen müssen her, um den Rassebeschreibungen näher zu kommen. Es ist klar, dass das nicht umbedingt der Gesundheit zur Gute kommt, weshalb ich es nicht unterstützen würde, dass Züchter weitere dieser Hunde züchten. Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Züchter, der entgegen mancher fragwürdigen Zuchtkriterien züchtet, aber die sind mittlerweile immer schwerer zu finden. 

Ob Rüde oder Hündin bleibt euch Schlussendlich selbst überlassen. Hündinnen sind etwa alle 6 Monate "läufig" und es muss darauf geachtet werden, dass es nicht zu einem Unfall kommt.Einige sind auch sehr unsauber und verteilen brav ihre Blutflecken im ganzen Haus. Bei einem Rüden hingegen sollte man darauf achten, dass er keine Unfälle verursacht und es kann passieren, dass der Kerl ein bisschen " am Rad dreht" wenn eine der Nachbarshündinnen läufig ist. Am besten lässt man die Vierbeiner kastrieren. Das erspart einem selbst und dem Hund viel Aufregung.








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