Beauceron oder Dobermann?

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9 Antworten

Ich möchte keinen unnötig aggressiven und nervösen Hund, sondern einen ausgeglichenen Begleithund,

Das schaffst Du aber nur, wenn nicht Dein Hund Dich beschützen muß, sondern Ihr Eurer Fellnase den Schutz bietet, den sie braucht. Als "Bodyguard" eignet sich nur ein menschlicher Personenschützer - ein Hund wird bei diesem Versuch schnell zur unkontrollierbaren Waffe.

Ich nehme an, Ihr habt keine Hundeerfahrung. Daher rate ich Euch von beiden Rassen dringend ab. Es sind beide sehr anspruchsvolle Arbeitshunderassen, die keine Erziehungsfehler verzeihen.

Bezüglich der Krankheiten - so gesund wie Du denkst, ist leider auch der Beauci nicht mehr. :-(

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Ihr wisst aber schon das in erster Linie ihr dem Hund Schutz bieten müsst und nicht er euch?

Um einen Hund sicher führen zu können muss er sich bei euch sicher fühlen und das kann ein Hund nicht der euch auf der Straße beschützen soll. 

Ihr müsste die Kontrolle über die Situation haben und nicht der Hund. 

Und ihr müsst bedenken selbst wenn der Hund euch hinterher nur schützt (in einer Situation wo es zurecht ist) und dann jemanden angreift kann das für euch und den Hund böse enden. 

Also verzichtet lieber auf einen Hund und sucht euch einen menschlichen bodyguard.

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Ich rate Dir von einem Dobermann ab. Das was Du erwartest ist nicht realistisch."Der Hund soll mich beschützen", alleine diese Aussage zeigt, dass Du Dich über diese Rasse nicht informiert hast. Musst Du denn beschützt werden? Ich hab jetzt seit 1988 Dobermannhündinnen und keine von ihnen musste mich jemals beschützen. Sicherlich kannst Du aus einem Dobermann eine Waffe machen, aber das ist doch nicht Sinn und Zweck der Hundehaltung. Du schreibst, den Garten nutzen auch die anderen Mieter. Für einen Dobi ist es nicht gut, wenn er ständig so viele Menschen und vor allem Kinder um sich hat. Das macht ihn nervös. Die Erziehung und Auslastung eines solchen Hundes ist sehr zeitaufwendig. Da ist zum Einen das Training und da ist es nicht damit getan, für ein paar Monate einmal in der Woche hinzugehen. Das geht über Jahre und Du mußt täglich zu Hause üben. Dann musst Du den Hund auslasten. Ich jogge mit meiner Hündin jeden morgen eine Stunde. Wir gehen schwimmen und sie ist ein Balljunkie, ausserdem lege ich ihr im Haus und Garten öfter mal eine Fährte. Oben wurde geschrieben, wenn man sich einen Dobi anschafft braucht man kein anderes Hobby. Ich würde es eher so formulieren, dass man sich Hobbys suchen muß, bei denen der Hund mitmachen kann. Das mit den Krankheiten kann ich absolut nicht bestätigen, was aber nicht heisst, dass man für den Tierarzt immer Geld einplanen muß. Dann brauchen sie, wie übrigens alle Hunde, hochwertiges Futter.

Und bitte nicht vergessen, einen Hund lässt man nicht länger als vier Stunden alleine. Bei einem Welpen fängt man mit fünf Monaten an, ihn ganz langsam ans alleine sein zu gewöhnen.

Also lass die Finger von einem Dobermann. Mit der anderen Rasse kenne ich mich nicht aus, aber diejenigen, die sich auskennen, raten Dir davon ja auch ab.

Es gibt Menschen, die sind zum Hundehalter geboren, dann gibt es die, die das ganze mit gesundem Menschenverstand angehen und sich die nötige Unterstützung holen und es gibt die, die einfach nicht das Zeug dazu haben!

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Kommentar von AriaSalman
13.09.2016, 16:45

Ich hatte bewusst erwähnt, dass ich keinen aggressiven, abgerichteten Kampfhund haben will, ganz im Gegenteil, mir geht es nicht darum, dass der Hund ständig misstrauig an unserer Seite läuft und jeden anknurrt der zu nah kommt. Ich will einen solchen Hund, damit unerwünschte Menschen es garnicht erst wagen näher ranzukommen. Die ganzen Tipps von wegen Pfefferspray oder Selbstverteidigung sind nicht nötig, bin Kampfsportler und weiß mich schon zu Wehr zu setzen. Aber Danke für die Antwort, sie war eine der nützlichsten. Für mich ist das Thema damit beendet.

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Wir haben einen Dobermann.

Sie sind schon nervöse Hunde,wenn man selbst nervös oder Panisch ist,sonst geht es.

Beschützen kann der auch.

Wachhunde bellen bei jedem Geräusch.Könnt ihr sowas in eurer Lage gebrauchen?

Spielen die Nachbarn mit? Die sollen ja schließlich auch in Ruhe leben können.

Sonst ist er zu Menschen sehr freundlich,wenn er sich drüber freuen darf.So reagiert er auf keinen einzigen der Vorbei kommt.Aber wenn ich mit ihm laufe und irgendwelche Männer dort rumstehen und ich etwas Angst habe,fängt er auch an zu Knurren (bleibt trotzdem brav neben mir,knurrt nur)Sowas muss man aber gut unter Kontrolle haben,sonst läuft es aus dem Ruder.

Aber wenn ihr den Hund nur zum Beschützen wollt,solltet ihr euch lieber Pfefferspray holen.

Dobermänner sind Arbeitshunde,die möchten Auslauf und viel Beschäftigung.Vorallem aber eine Aufgabe,also Schutzhundesport.Das kostet auch,ist aber notwendig (Vorallem wenn er schützen soll).Man kann natürlich Agility usw machen,aber dafür sind sie nicht wirklich geschaffen ;) Also am liebsten Schutzhundesport

Unser Dobi hat einen Tollen Charakter,unser Trainer hat uns gesagt dass er perfekt für Schutzhundesport wäre.:)

Aber die brauchen zuerst extrem gute Erziehung und müssen die BH bestehen.

Dobis sind Energiebündel mit Temperament.NICHTS für Anfänger oder unerfahrene ersthundebesitzer.

Bei uns ist auch einiges Schief gegangen,wegen einer falschen Hundeschule,mit unserer jetzigen Hundeschule haben wir die Probleme jedoch bereits gelöst.

Und ob der Hund ohne Grund aggressiv oder nervös wird,hängt ganz alleine vom Besitzer ab.

Überlegt es euch ganz genau.

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Kommentar von Berni74
13.09.2016, 15:06

Ich geb Dir in fast allen Punkten recht - außer beim Schutzhundesport. Das hängt wirklich ganz individuell vom jeweiligen Hund ab und vor allem davon, wie der Hund gearbeitet wird.

Es gibt wirklich gute Schutzhund-Plätze, aber es gibt auch ganz, ganz viel grauenvolle Trainer und SD-Helfer. Wenn man keine Ahnung hat, die Spreu vom Weizen zu trennen, kann man sich hier ganz schnell eine unkontrollierbare Waffe ranziehen.

Übrigens - ich hab ja auch mal eine Weile Schutzdienst gemacht. Die Dobis bei uns auf dem Platz haben alle kein wirkliches Interesse daran gezeigt, und von den 4 Beaucerons auch nur einer, wenn überhaupt. Kein Vergleich zu meiner Berner-Hündin. ;-)

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Nichts für ungut . . .

Als Hundebesitzer-Anfänger suchst du einen Hund, mit dem du eine Schutzhund-Ausbildung machen willst? Nichts anderes ist Voraussetzung für
deine Anforderung „ . . . die Familie besonders unterwegs beschützen . . . „

Wie schon von anderen geraten, mach einen Selbstverteidigungskurs statt dir einen Hund zu diesem Zwecke anzuschaffen.

Wenn dein Hund den ersten vermeintlichen „Feind“ angegriffen hat, kannst du Glück haben, nur einen Wesenstest mit dem Hund machen zu müssen. Wenn du Pech hast, wird verfügt, dass dir der Hund weggenommen wird. Denk mal
drüber nach . . .

Dank Leuten wie dir, die meinen einen Hund als „Beschützer“ zu brauchen, gibt es Listenhunde.

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Ich kann mich Bernies Antwort nur anschliessen. Beides sind extrem anspruchsvolle Rassen. Beim Dobi kommt es absolut darauf an, welche Linie ihr erwischt. Es sind einerseits sehr sensible hunde, die enorm arbeitsintensiv sind. Gerade als junghund kommt ihr da mit bewegung alleine nicht aus, ihr müsst kopfarbeit machen, sonst werdet ihr nicht glücklich mit ihm. Sonst habt ihr ein nervöses bündel zu hause, der euch richtig auf die nerven geht. Dobi ist eine rasse, bei der man kein anderes hobby mehr braucht, das sollte einem bewusst sein. Leider sind diese hunde extrem krankheitsanfällig, selbst die aus guter zucht.

Der B. Ist aus meiner sicht noch anspruchsvoller. Mit strafe braucht ihr es bei ihm gar nicht erst zu versuchen. Wenn man viel von exakter verhaltensverstärkung versteht, garantiert eine tolle Rasse. Seid ihr undeutlich in der kommunikation - was sehr viele hundebesitzer sind - wird er sein eigenes ding machen. Nicht ganz ungefährlich. Schutzdienst würde ich auf keinen fall mit keiner der beiden rassen machen. Gehe in eine gut ausgebildete hundeschule z.B. vom BHV. e.V., dort sind viele positiv arbeitende Trainer, die euch auch gut beraten können.

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Ich kann Ihnen ein paar Worte aus meiner Erfahrung mit einem Beauceron mitteilen. Wenn Sie sich mit dieser Rasse beschäftigt haben werden Sie sicher das eine oder andere schon wissen.Die Tiere sind sehr intelligent und brauchen viel "Ansprache". Diese Rasse führt man nicht mit Strafe oder Härte sondern mit Konsequenzen. Als Beschützer sind sie gut geeignet, weil sie sich schlecht anfreunden (mit Fremden) unter eher misstrauisch sind.Was uns nicht gefallen hat, ist das "Suhlverhalten", also alle Arten von Wasser, ob Tümpel oder Teich... sind dem Tier eine wahre Freude und er läßt sich meist nicht abbringen sich ausgiebig darin zu suhlen und zu baden.Wenn Sie spezielle Fragen haben melden Sie sich nochmal. Zum Dobermann kann ich nicht viel sagen außer das ich immer wieder höre, man sollte hier auf einen guten Zücher achten und sich die "Eltern" genau ansehen, da viele ein sehr schwaches Nervenkostüm haben!

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Der Hund soll bewachen und die Familie besonders unterwegs beschützen. 

unterwegs beschützen? 

der Halter sollte dem Hund Schutz bieten und nicht umgekehrt. Außerdem darf ein Hund niemanden verletzen und/oder angreifen und sollte auch dementsprechend erzogen sein! 

Für alle Schäden die durch Deinen Hund entstehen, bist Du haftbar!

wer beschützt werden möchte, sollte Selbstverteidigungskurse besuchen!

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Hallo,

bedenke bitte, dass die Hunde 100 %-ig ausgebildet werden müssen, und auch weiterhin entsprechend gehalten. Wenn z.B. der Dobermann nicht richtig behandelt wird, geht er Dir selbst an die Kehle.

Alles Gute

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Kommentar von AriaSalman
13.09.2016, 13:37

Ja eine gute Ausbildung ist so oder so geplant. Dass ein Dobermann seinen eigenen Besitzer(sofern er ihn als Rudelführer akzeptiert) angreift, wage ich zu bezweifeln, aber er sollte allgemein nichts ohne Befehl tun. Aber klar er muss lernen wo sein Platz ist.

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Kommentar von Berni74
13.09.2016, 13:42

Das ist beim Beauceron nicht anders - im Gegenteil!

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