Nein.

Sollte nicht passieren, kann aber mal passieren... Hunde sind schließlich keine fehlerfreien Roboter (und ihre Halter auch nicht).

Nächstes Mal besser aufpassen und dran arbeiten, dass der Hund nicht einfach rausrennt, wenn die Tür offen steht.

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Such dir einen kompetenten Trainer, der ein paar Einzelstunden mit euch macht und euch zeigt, wie man einen Hund souverän führt.
Gute Trainer findest du u.a. unter www.trainieren-statt-dominieren.de

Lass den Hund an der (Schlepp)leine, wenn der Rückruf nicht sitzt. Sowas kann böse enden.

Wie man den Rückruf (positiv) aufbaut, kann man mittlerweile wirklich überall nachlesen und nachschauen. Man muss es halt nur entsprechend umsetzen und üben.

Aus der Ferne lässt sich sonst nichts sagen.

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Wir üben sogar sehr oft total "sinnlose" Kommandos... zumindest sinnlos in dem Sinne, dass sie uns im alltäglichen Leben nichts bringen.

Allerdings sind sie insofern sinnvoll, dass der Hund geistig ausgelastet und gefordert, sowie gefördert wird, die Zusammenarbeit gestärkt wird, der Hund (und Mensch :)) Freude dran hat, es die Konzentrationsfähigkeit/Aufmerksamkeitsspanne vom Hund verbessert, bei manchen Übungen sogar die Muskulatur ordentlich angesprochen wird uvm.

Und wir bauen solche "einfachen" Tricksereien auch oft in unser akkurates Unterordnungs-Training ein, um die Motivation aufrecht zu erhalten und keinen Frust aufkommen zu lassen.

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Die volle Verantwortung für ein anderes Lebewesen sollte Motivation genug sein.

Arbeite mit ihr an der Nervosität/Unruhe.

Während des Spazierganges kannst du ganz einfach an dem Gehorsam und der Erziehung arbeiten, dann da seid ihr anscheinend noch nicht an einem zufriedenstellenden Punkt angelangt.

Und ansonsten gibt es neben Suchspielen und Apportierübungen noch hunderte andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Man muss auch nicht immer die selbe Strecke laufen und die selben Dinge tun.

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Wofür?

Ein guter Wachhund ist einer, der eben niemanden attackiert, sondern nur meldet und den Eindringling stellt... und dann wartet, bis sein Mensch kommt, um den Job zu übernehmen.

Die "typischen" Wachhunde wären wohl die Gebrauchshunde (Schäferhunde, Dobermann, Rottweiler, Riesenschnauzer, Hovawart, Boxer,...).
Die sollte man sich aber nicht aus dieser Motivation heraus anschaffen... das kann nur schief gehen.

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So lange wie jeder andere erwachsene Hund auch, der das ganze gut gelernt hat. Die Grenze wären etwa 4-5h, wenn das Ganze regelmäßig stattfindet.
Ein Welpe kann natürlich gar nicht alleine bleiben, ein Junghund nur so lange, wie er es zum jeweiligen Zeitpunkt gelernt hat.

Das einzige was beim Dobi "besonders" ist, ist, dass er im Regelfall ein Ein-Mann-Hund ist und sich oft nicht einfach so problemlos abschieben lässt (bezüglich Hundepension, Tagesbetreuung o.ä.).

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Wenn er exzessiv bellt, dann stimmt was nicht und dann sollte man versuchen die Ursache zu finden und nicht nur das "Symptom" wegzukriegen.

Muss sie Morgens nicht einfach nur raus um sich zu Lösen? Oder bellt sie einfach so, auch nach der ersten Gassirunde, den ganzen Morgen durch?

Dass sie bellt, wenn deine Mutter weg ist, würde ich auch nicht als außergewöhnlich einstufen. Ist halt ihre Bezugsperson, die dann plötzlich verschwindet.
Mehr als Ablenken und "da sein" kann man da auch nicht tun.

Manche Hunde sind einfach bellfreudiger als andere. Daran muss man sich auch erstmal gewöhnen, vor allem, wenn der Ersthund eher der leisere Typ Hund ist.

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Mit 11 Monaten ist er kein Welpe mehr, sondern schon längst ein Junghund.

Bei Problemen muss erstmal die Ursache gefunden werden. Könnte mangelnde Sozialisation, fehlende Sicherheit, schlechte Erfahrung, generell problematische Bindung, fehlende Impulskontrolle,... sein.
Oder in dem Alter auch schlichtweg die Pubertät, die jetzt ordentlich reinhaut und alles zuvor gelernte einfach aus dem Hundekopf verschwinden lässt.

Je nach Ursache muss man so ein Problem ganz anders angehen.

Findest du die Ursache nicht selbst, wird ein kompetenter Trainer der passende Ansprechpartner sein.
So aus der Ferne kann man keine Tipps geben, denn wir können weder die Situation, noch euch als Team betrachten.
Bevor du irgendwas ausprobierst und es schlimmer machst, ist es wirklich ratsamer, die 3-4 Stunden beim Trainer mitzumachen, auch wenn das zunächst mühsamer erscheint.

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Kurz gesagt: Nein, auf keinen Fall.

Wer nicht garantieren kann, dass der Welpe und später Junghund den ganzen Tag versorgt wird, kann einfach keinen halten.

Regelmäßig 6,5h sind schon für einen erwachsenen Hund, der es gelernt hat und überhaupt keine Probleme damit hat, die oberste Grenze bzw. eigentlich schon zu viel. Für einen Welpen dann erst recht.

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https://www.gutefrage.net/frage/dobermann-als-ersten-hund-2

Da habe ich eine recht ausführliche Antwort zum Wesen und den typischen Eigenschaften, und eventuellen Problematiken, formuliert.

Jeden Tag ein ganzes "Auslastungsprogramm" braucht kein Hund. Zumindest sollten Hunde lernen, mal einen Tag lang nichts zu tun und einfach zu entspannen, auch ohne 3h wandern und 2h Hundesport davor. Anders erzieht man sich einen hyperaktiven Junkie heran.

Ballwerfen ist kontraproduktiv, sinnvolle Aufgaben dagegen eine gute und notwendige Art der Auslastung (Suchspiele, Fährtenarbeit, Dummytraining,...).

DCM wäre ein großes Thema beim Dobi, das ganz viele Leute davon abhält, sich einen anzuschaffen. Darüber solltest du dich auch noch dringend informieren.

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ja
und man dies nur schwer in der Stadt erbringen könnte?

Warum? Nur weil man in der Stadt lebt, heißt das ja nicht, dass man mit dem Hund nur an kurzer Leine durch die Fußgängerzone rennen kann.

Wer eine halbe Stunde zu Fuß bis zur nächsten Wiese braucht, sollte sich das mit dem Hund aber tatsächlich gründlich überlegen... aber nicht des Auslaufes wegen, sondern weil das einfach verdammt unpraktisch wäre.

Wie viel Auslauf ein Hund tatsächlich braucht, hängt übrigens nur bedingt mit der Größe zusammen. Ein gemütlicher Berner Sennenhund wird weniger viel haben wollen als ein pfiffiger, kleiner Terrier.

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Hat seine "guten" Seiten, aber auch mehr als genug Schattenseiten...

Welpen: Überwiegend Vermehrer, die mal süße Welpen haben wollten und dann irgendeinen x-beliebigen Rüden auf ihre Hündin gelassen haben- vollkommen egal, ob einer der beiden Hunde möglicherweise krank ist, irgendeinen Dreck vererbt oder vom Wesen her eine Vollkatastrophe ist.
Erst vor kurzem noch eine Anzeige für Malinois-Husky-Mix-Welpen gesehen... dass beide Rassen nichts gemein haben (und von den zehn Welpen nur mit viel Glück wenigstens einer bei erfahrenen Leuten landet, die damit umgehen können), juckt niemanden, hauptsache süße Welpen.

Wirklich seriöse Züchter sieht man da nicht, oder nur sehr selten. Die meisten VDH-Züchter haben genug Interessenten und Kontakte, auch ohne solche Anzeigen.

Auch eine perfekte Plattform für Qualzuchten jeglicher Art, Designermixe und generell alles, was an Hunderassen gerade so im Trend ist und womit man als "Züchter" viel Kohle generieren kann...

Erwachsene Hunde/Tiere:
Kann eine gute Plattform sein, um für seinen Hund (oder seine Katze etc.) einen neuen Platz zu finden, ohne den Hund dem Stress von Tierheimaufenthalten usw. auszusetzen. Da gibt es ein paar, die wirklich einfach ein gutes neues Heim finden möchten, Interessenten genaustens unter die Lupe nehmen und den Hund nicht an den Erstbesten abgeben.
Was ich total daneben finde sind aber jene Leute, die ihre offensichtlich verkorksten Hunde für Wucherpreise anbieten... meistens junge Gebrauchshunde, die dann im Alter von 1-2 Jahren ganz plötzlich wieder abgegeben werden müssen, natürlich aus "privaten Gründen". Weil die Hunde aber ganz hübsch aussehen und "reinrassig" sind, wird noch alles getan, um möglichst viel Profit zu machen.
Da fragt man sich wirklich, ob die Person je an ihrem Haustier hing, oder es doch nur ein netter Zeitvertreib war, solange der Hund noch klein und süß gewesen ist.

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Du darfst aber du solltest nicht. Bringen wird dir das erziehungstechnisch auch nichts.

Halsband und Leine dran, nicht alleine im Garten lassen, gar nicht erst an den Zaun und sich reinsteigern lassen... und dann am Problem arbeiten. Kriegst du das selbst nicht hin, gibt es die Möglichkeit, einen Hundetrainer zur Rate zu ziehen.

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Wenn der Welpe sich direkt nach dem reinkommen löst, dann war man einfach nicht lange genug draußen oder am falschen Ort.

Such dir den ruhigsten Ort, irgendwo direkt am Haus/der Wohnung, aus und gehe jedes Mal dort hin. Bleib da so lange, bis der Welpe sich vollständig gelöst hat... das kann auch mal 10-15min dauern.

Für den Welpen ist alles neu. Beim Rausgehen hat er 1. seinen sicheren Hafen (Wohnung/Haus), nicht mehr und 2. findet er alles mögliche super spannend und bei Aufregung und/oder Angst "vergisst" der Welpe schnell, dass er überhaupt muss. Zuhause in sicherer Umgebung fällt ihm das dann wieder auf und so löst er sich drinnen.

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Das Wichtigste: Hundeerziehung läuft nie nach einem bestimmten Muster ab, sondern ist voll und ganz abhängig vom individuellen Hund-Mensch-Team.
Methoden, die irgendwo im Internet stehen, passen nicht unbedingt zu dir, deinem Hund und eurer eventuellen Problematik.

Demnach wird es dir kaum etwas bringen, wenn hier fünf, zehn oder fünfzehn Leute schreiben, wie sie ihren Hund erziehen, denn dein Hund wird nochmal was ganz anderes sein.
Grundsätzlich aber: mit Hunden geht man respektvoll, geduldig, artgerecht (d.h., dass man den Hund auch als Hund sieht und behandelt, nicht vermenschlicht) um und trainiert und erzieht mit Verstand und positiven Methoden, nicht mit Körperkraft und Gewalt oder irgendwelchen veralteten "Alpha-Theorien".

Im Welpenalter sollte der Fokus auf der Sozialisierung und dem Erlernen der grundlegenden Dinge (Regeln akzeptieren, Beisshemmung, Rückruf usw.) liegen, nicht auf unnützen Kommandos (Pfötchen geben, Männchen machen, Platz, Sitz usw.)

Mit Hund verzichtet man auf Urlaub in ferneren Ländern bzw. fliegt nicht, sondern fährt... oder gibt seinen Hund in der Zeit weg, was aber auch nicht jeder Hund problemlos mitmacht und wegsteckt.

Baden "muss" man einen Hund nur dann, wenn er wirklich dreckig ist und müffelt (weil er sich z.B. irgendwo gewälzt hat). Einfach so ist das unnötige Schädigung von Haut und Fell.

Seriöse Züchter findet man beim VDH und auch ausschließlich beim VDH (oder anderen dem FCI zugehörigen Verbänden).
Ihr müsst hier mit langen Wartezeiten rechnen. Zwergspitze sind recht beliebt, die Würfe aber klein.
Finger weg von Kleinanzeigen und co.

Am besten wäre, wenn du dir ein paar gute Bücher kaufst. Die vom Animal Learn Verlag sind ganz gut.

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Ein (junger) Hund kann sich sehr schnell Würmer einholen, ganz unabhängig davon, ob er als Welpe vor der Abgabe entwurmt wurde oder nicht.

Dass die Grundimmunisierung bei Abgabe noch nicht durch ist (der zweite Termin steht um die 12te Woche herum an), ist auch ganz normal.

Was bestehende Gesetze und Verordnungen angeht, müsst ihr euch schon selbst informieren. Der Züchter ist nicht dazu verpflichtet.

Dass der Züchter aber solch uninformierten Leuten einen seiner Welpen anvertraut, zeigt, dass er trotzdem höchstwahrscheinlich ein Vermehrer ist. Anzeigen kannst du das aber nicht.

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