Dinosaurier nicht erwähnt in der Bibel

35 Antworten

Obwohl das Wort "Dinosaurier" selbst nicht in der Bibel vorkommt, gibt es sehr wohl einige Passagen die genau auf diese Lebensformen zutreffen. (Da der Begriff Dinosaurier erst im 19. Jahrhundert entstanden ist, wird angenommen, dass die Bezeichnung "Drache" in früheren Zeiten für die Dinosaurier verwendet wurde)

http://www.life-is-more.at/fragen/dinosaurier_in_der_bibel.htm

Das Buch Hiob berichtet in Kapitel 40 und 41 über zwei gewaltige Tiere namens Behemot und Leviatan.

Die Namen dieser beiden Ungeheuer verwendete der englische Philosoph Thomas Hobbes als Titel seiner Bücher über Staat und Gesellschaft. Der Leviathan steht dabei als Symbol für die Staatsgewalt und der Behemoth als Symbol für den gesetzlosen Mob, in dem jeder gegen jeden Krieg führt. (Ich lese gerade Franz Neumanns von Hobbes mit inspiriertes Buch "Behemoth" über den Nationalsozialismus.)

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@Franz1957

Da gibt es auch noch ganz andere Interpretationen von Leviathan und Behemoth...

Wir können das nicht mit bestimmtehit sagen was da gemeint ist .

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@waldfrosch2

Es gibt zwei Tiere die in der Bibel erwähnt werden und von einigen Christen als Dinosaurier betrachtet werden: Den Leviathan und den Behemoth (Hiob 40,15 – 41,26). Da Hiob nach der angeblichen Flut gelebt haben soll, in der diese Tiere vernichtet wurden, hätte er keine Kenntnis davon haben können und es wäre sinnlos gewesen einen solchen Vergleich anzuführen, wenn die anderen Menschen dieses Tier ebenfalls nie gesehen hätten. Dies würde auch der Aussage widersprechen, dass diese Lebewesen nie zusammen mit Menschen existiert haben sollen.

Interessant ist, dass das hebräische Wort, dass in Hiob als "Behemoth" übersetzt wird, an vielen anderen behemothleviathanStellen in der Bibel auftaucht und mit "Tier" oder "Vieh" übersetzt wird. Dieser Begriff ist somit unterschiedlich angewendet worden. In Jesaja 30,6-7 wird er auch auf eine Weltmacht angewendet, genauso wie der Leviathan in Jesaja 27. Und an anderen Stellen werden diese Begriffe für Satan benutzt. Man kann also nicht mit Sicherheit sagen, ob Hiob hier in einer Metapher spricht, oder einfach nur große Tiere meint.

Die Herkunft dieser Wesen ist nicht eindeutig nachweisbar heute. Die Bibel berichtet auf jeden Fall nicht als einzige davon. Behemoth ist der Name eines Ungeheuers der jüdisch-christlichen Mythologie. In mancher Tradition wird es als Landlebewesen dargestellt, das Gegenstück zum Seeungeheuer Leviathan.

Aus diesen biblischen Traditionen schöpfen die Apokryphen das Motiv Behemoths als männliches Fabelwesen, das gemeinsam mit seinem weiblichen Gegenstück Leviathan von Gott zur Züchtigung der Menschen gesandt wird (1. Hen 59,7ff.). Während Letzterer sich auf dem Grund des Meeres wälzt, beherrscht Behemoth die Wüste. Am Ende werden beider Opfer von Gottes Gnade errettet (1. Hen 60,7).

Nach einer üblicherweise zum Erntedankfest vorgetragenen Hymne namens Akdamut bzw. dem Talmud-Traktat Baba Bathra indes kommt es nach der Schlacht von Harmagedon am Ende der Zeiten zu einem Kampf Behemoths mit seinem Gegenstück Leviathan, der seinen Widersacher mit seinen Hörnern aufzuspießen sucht, während Leviathan nach dem Landungeheuer mit seinen Flossen schlägt. Schließlich wird der Herr beide mit seinem mächtigen Schwert erschlagen und das Fleisch der beiden Ungeheuer gemeinsam mit dem des Vogels Ziz den Rechtschaffenen zur Speise geben.

Vergleicht man diese beiden Wesen mit anderen Quellen, so finden sich auch einige Ähnlichkeiten zu ägyptischer Mythologie. Der Gott Seth, dessen Attribut das Nilpferd war, war wahrscheinlich Inspiration für dieses Wesen.

Es könnte sich auch im Tiere handeln, die inzwischen ausgestorben sind. Wieviele Tiere es bereits auf unserem Planeten gab, die ausgestorben sind und nie ein Mensch gesehen hat, das mag kein Mensch je sagen können. Und die Wahrscheinlichkeit, dass wir jedes dieser verloren gegangenen Lebewesen als Beweis in Form von Fossilien oder dergleichen finden werden, ist ebenfalls sehr gering.

Vielleicht handelte es sich auch im ein Tier, dessen Existenz bisher nur durch mündliche Aussagen bekannt ist. Zum Beispiel könnte es sich um den „Mokele Mbembe“ handeln. Es gibt etliche Berichte aus Zentral-Afrika, insbesondere aus dem Kongo, dass dieses saurierartige Tier mit der Größe eines Elefanten und mit einem langen schlangenähnlichem Hals existiert. Ein Exemplar soll von Eingeborenen getötet und verspeist worden sein. Alle die vom Fleisch gegessen haben, sollen daran gestorben sein.

Aber nur, weil man nicht eindeutig klären kann auf welches Tier sich der Bibelschreiber bezog und ob er dies nicht nur als Metapher anführte, kann man nicht auf Dinosaurier schließen. Es gibt auch viele Geschichten über Drachen oder andere Fabelwesen, die in alten Zeiten erzählt wurden, weil die Menschen noch nicht so ein großes Wissen besaßen und sehr abergläubig waren. Diese beiden Passagen sind demnach kein Beweis dafür, dass die Bibel von Dinosauriern spricht. Und es sagt in keiner Weise etwas über den Verbleib dieser Wesen aus.

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meiner kenntnis nach sind behemot, leviathan und ziz ungeheuer gewesen die verbannt/getötet wurden von gott...man kann sie also nicht mit den dinos vergleichen....

Fazit: Ich glaube die frage wird mir kein mensch beantworten können...die christen glauben einfach mit sehr vielen ungelösten fragen. Aber genau das macht es doch unmöglich! wie kann man denn etwas glauben wenn man es nicht so genau und ausführlich weiß???

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@Brighet

Doch, eigentlich schon, zumindest nach der Bibel: 1. Korinther 15,12-20 und Hebräer 11. Die Bibel hat durchaus einen Wahrheitsanspruch, und wenn Glaubensinhalte nicht in der einen oder anderen Form Wissen oder Gewissheit sind, ist auch der Glaube nichtig. Sicher gibt es in der Bibel noch andere Definitionen des Glaubens, diese Perspektive sei aber mal ein Anhaltspunkt zu der Frage, auf welcher Grundlage (Basis, Fundament) der Glaube überhaupt steht.

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@skreutzer

Weil Glauben nicht Wissen ist

Richtig. Wenn man etwas weiß, dann muss/kann man nicht mehr daran glauben!

Die Bibel hat durchaus einen Wahrheitsanspruch

Hat sie in keiner Form. Es ist längst erwiesen, dass sie keinerlei Wahrheiten enthält und nur zu politischen Zwecken erfunden wurde.

und wenn Glaubensinhalte nicht in der einen oder anderen Form Wissen oder Gewissheit sind, ist auch der Glaube nichtig.

Du irrst dich. Glaubensinhalte KÖNNEN GAR NICHT Wissen beinhalten. Das was du meinst ist nur persönliche Überzeugung.

Es ist irrelevant wie die Bibel Glauben definiert, weil man etwas nicht mit sich selbst beweisen kann.

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@wildcarts

Schau mal, wenn du die Worte deines Gegenübers (in dem Fall der Bibel) nur stets nach deiner eigenen Definition interpretierst, anstatt dir anzuhören, was und wie (z.B. anhand der Verdeutlichung von Beispielen, Erklärungen etc.) jemand etwas meint, dann wirst du eben nicht verstehen können, was gesagt wird, und evtl. sogar einem Missverständnis aufsitzen, welches sich rein aus den unterschiedlich zugrundegelegten Definitionen ergibt, indem du meinst, etwas verstanden zu haben, und bei der Umsetzung in der Praxis würden dann du und dein Gegenüber etwas völlig anderes veranstalten, obwohl beide sich scheinbar über die Aufgabe und ihre Umsetzung einig gewesen waren. Sicher, es gibt so etwas wie den allgemeinen Konsens, trotzdem kann dieser ja nicht zum Maßstab erhoben werden, wie gedacht werden darf, denn auf diese Weise wäre revolutionär-neues geradezu ausgeschlossen. Und bis hierhin besteht noch keine Überschneidung mit dem zweiten, anderen Problem in diesem Bereich, der Wortklauberei.

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Behemoth, Ziz, und Leviathan sind drei Ungeheuer, die ursprünglich aus der babylonischen Mythologie stammen und Erde, Wasser und Luft repräsentieren. In der Bibel tauchen letztendlich nur Behemoth und Leviathan auf, die beiden aber als Dinosaurier zu interpretieren, ist schon sehr weit hergeholt, mit ein bisschen Fantasie find ich in allen möglichen mythologischen Ungeheuern prähistorische Tiere, Außerirdische etc.

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Weder Leviathan noch Behemoth waren Dinosaurier. Sauropoda lebten in Herden, lange vor den Menschen und die Beschreibung der beiden Monster ist auch sehr ungenau und mehrdeutig. Aber alleine schon die Behauptung, dass von millionen von Individuen gerade mal 2 erwähnt werden, ist schon haarsträubend.

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@DarkSepia

Warum sollte das haarsträubend sein? Zumindest in 1. Mose werden ja auch keine Tiere aufgezählt, ferner werden Leviathan und Behemoth in Hiob exemplarisch herangezogen. Letztendlich geht es nicht so sehr um eine vollständige Aufzählung aller zur jeweiligen Epoche lebenden Tiere, sonst wäre die Bibel ja um ein vielzähliges dicker.

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@skreutzer

Wegen der fehlenden Erwähnung von Herden. Welcher Mensch würde dieses Detail weglassen, würden ihm Dinosaurier begegnen?

ferner werden Leviathan und Behemoth in Hiob exemplarisch herangezogen.

Was bei anderen Tieren in der Bibel nicht der Fall ist.

Letztendlich geht es nicht so sehr um eine vollständige Aufzählung aller zur jeweiligen Epoche lebenden Tiere, sonst wäre die Bibel ja um ein vielzähliges dicker.

Habe ich nicht behauptet.

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@DarkSepia

Wegen der fehlenden Erwähnung von Herden. Welcher Mensch würde dieses Detail weglassen, würden ihm Dinosaurier begegnen?

Obwohl ich nichts über das Herdenverhalten von Dinosauriern weiß (also, welche Arten sich in Herden aufgehalten haben und wie viel das prozentual macht), wüsste ich auch ferner nicht, ob die Bibel an anderen Stellen (d.h. bei anderen Tieren) sich die Mühe macht, auf solche Details einzugehen. Eine Auflistung von Tieren des damaligen mittleren Ostens findet sich z.B. bei den Reinheitsgeboten, was jetzt gegessen werden darf und was nicht (koscher) - dort steht ja auch nicht, welches Tier jetzt welches Verhalten an den Tag legt, weil es um diesen Aspekt dort gar nicht geht (dass z.B. die Reinheit davon abhängen würde). Siehe vielleicht dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Tiere_in_der_Bibel

Was bei anderen Tieren in der Bibel nicht der Fall ist.

Oh, Entschuldigung, da habe ich mich nicht klar ausgedrückt, mit "exemplarisch" meinte ich, dass keine vollständige Aufzählung erfolgt, und exemplarisch einige Tiere herausgegriffen werden. So wie Gott von dem Leviathan und Behemoth spricht, könnte man vom Stil her von "dem Menschen" sprechen, und dabei aber eigentlich die ganze Menschheit meinen. Ob aber Untergruppen bestimmter Arten oder viele andere Arten neben den beiden genannten gemeint sind, exemplarisch werden auch beispielsweise Insekten nicht näher aufgezählt, sondern bestimmte Vertreter genannt, oder auch Länder und Nationen manchmal wie "personalisiert" angesprochen. Ich hoffe, du verstehst halbwegs, welchen Effekt ich meine, der des öfteren in der biblischen Sprache und Mentalität vorkommt.

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Die Schöpfungsgeschichte ist lediglich ein Babylonischer Mythos, der erst von den Juden und entsprechend von den Christen übernommen wurde. Und schon bei seiner Entstehung war er metaphorisch gemeint; die Menschen damals haben sich überlegt, in welcher Reihenfolge die Dinge denn entstanden sein könnten (erst die Grundkräfte, dann die Erde, dann Flora, dann Fauna, vom Fisch bis hin zu den Landtieren, dann Mensch; eigentlich gar nicht blöde).

Und zu jener Zeit hat man zum intuitiveren Verständnis solche Überlegungen in Geschichten gepackt. Das ist also nicht zu wörtlich zu verstehen. Abgesehen davon ist selbst für einen Christen die Schöpfungsgeschichte nicht Gottes Wort, sondern "nur" eine Erzählung.

Abgesehen davon ist selbst für einen Christen die Schöpfungsgeschichte nicht Gottes Wort, sondern "nur" eine Erzählung.

Schonmal was von Kreationismus gehört?

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@hcdfanatic83

Natürlich, eine Idee, die von einer Gruppe wissenschaftlicher Laien in den letzten 2 Jahrzehnten entstanden ist.

Die haben nichts, aber auch gar nichts mir dem Christentum der letzten 2000 Jahre zu tun. Nicht einmal im tiefsten Mittelalter wären christliche Gelehrte auf so einen Unfug gekommen.

Und die frühen Judenchristen hätten sich wahrscheinlich über die "Debatte" schlappgelacht und angemerkt, daß das Alter der Erde und die Existenz von Dinosauriern für Glaubensbelange völlig unerheblich sind.

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@trallala12345

Es spielt doch keine Rolle wie alt Kreationismus ist. Kreationisten sind Christen. Also ist die Schöpfungsgeschichte für manche Christen sehr wohl Gottes Wort.

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@hcdfanatic83

Ist natürlich Definitionssache. Nach deiner Definition, nach der jeder Christ ist, der sich so nennt, ist dann Charles Manson aber auch einer.

Letztlich wird's so ziemlich kompliziert. Eine andere Definition wäre "Christ ist jeder, der den Lehren Joshua ben Jakobs (seit der Dominanz der römischen Gemeinde gerne fälschlich als "Jesus Christus" bezeichnet) folgt". Und da wird es ziemlich kritisch, denn Kreationisten neigen gerne zum Predigen von Haß und Intoleranz - man denke an Themen wie Homosexualität, oder an den pseudowissenschaftlich begründeten Rassismus besonders bei mormonischen Kreationisten - , was mit den Selbstüberwindungsidealen des (historischen) Jesus eher wenig zu tun hat.

Letztlich kann man alles definieren, wie man will. Mir soll's egal sein, ich bin kein Christ. Aber merkwürdig ist es für mich als Außenstehenden immer schon ein wenig, wenn sich Menschen als Christen bezeichnen und sich im selben Atemzug auf etwas berufen, das entweder damit gar nichts zu tun hat oder dem völlig entgegensteht.

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@trallala12345

ist dann Charles Manson aber auch einer.

Ja. Na und? Christ sein ist eben nicht gleich "guter Mensch sein".

Letztlich wird's so ziemlich kompliziert.

Ja, deswegen überlasse ich es der jeweiligen Person ob sie sich als Christ bezeichnet. Ich würde es für unangebracht halten jemandem zu sagen, er sei kein Christ, wenn er sich selbst als Christ bezeichnet.

was mit den Selbstüberwindungsidealen des (historischen) Jesus eher wenig zu tun hat.

Woher kennst du die Ideale des historischen Jesus?

Aber merkwürdig ist es für mich als Außenstehendem immer schon ein wenig, wenn sich Menschen als Christen bezeichnen und sich im selben Atemzug auf etwas berufen, das entweder damit gar nichts zu tun hat oder dem völlig entgegensteht.

Nun, die Bibel ist eben the big book of multiple choices. Soll heissen, man kann so ziemlich für jede Ansicht biblische Unterstützung finden.

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@hcdfanatic83

Woher kennst du die Ideale des historischen Jesus?

Mein Mitbewohner zu Studienzeiten war Theologe und äußerst redselig. So redselig gar, daß ich mich irgendwann mal selbst mit theologischer Exegese befaßt habe.

Zum anderen: wie gesagt, man kann jedes Wort definieren, wie man will.

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@trallala12345

Nur gibt es ausserhalb der Bibel keine Schriften die über die Ideale dieses Jesus sprechen.

Zum anderen: wie gesagt, man kann jedes Wort definieren, wie man will.

Klar

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@hcdfanatic83

Völlig richtig, das ist eine ziemlich ungenaue Wissenschaft. Man sollte aber anmerken, daß die Bibel ja auch nur eine Textsammlung verschiedener Autoren darstellt. Die Methodik läuft dergestalt, daß jene Autoren anhand von Sprachmustern identifiziert und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Autoren herausgearbeitet werden, um so die Stille-Post-Effekte ein wenig zu reduzieren.

Aber letztenendes läuft das wenige Wissen über diese Person, das als einigermaßen gesichert gelten kann, auf einige Sätze hinsichtlich Selbstaufgabe, extremes Gottvertrauen und Altruismus hinaus. Kann aber auch völlig falsch bewertet sein.

Letztlich bleibt natürlich die Frage, warum man einer Lehre folgen soll, über die eigentlich fast gar nichts bekannt ist (neben der Frage, ob man überhaupt Lehren folgen sollte).

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@trallala12345

Naja, wenn man bedenkt, dass die Evangelien erst ungefähr ein halbes Jahrhundert nach Jesus angeblichem Tod geschrieben wurden, könnte das ganze auch einfach nur eine Legende sein.

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Mit hat mal ein überzeugter Kreationist im tiefsten Brustton verkündet, Dinosaurier seien deshalb nicht erwähnt, weil es sie nie gegeben habe. Gott habe diese künstlichen Versteinerungen nur auf der Erde vergraben, um die Menschheit in ihrem Glauben zu prüfen, genau wie Muschelversteinerungen in Gebirgen etc. um so die Spreu vom Weizen zu trennen. Glaube ist halt oft vollkommen irrational. Wenn man da mit zu viel Verstand ran geht, löst er sich auf, zumindest aber verliert er seinen Zauber.

Es mag viele geben die so oder ähnlich erzählen.

Das die Bibel allerdings jemals einen Zauber gehabt oder ausgelöst hat, möchte ich mit aller Macht bestreiten. Die Bibel hat den Anspruch die Wahrheit zu sein. Sie braucht keinen Zauber. So heißt es dort z.B. "die Summe deines Wortes ist Wahrheit". Ich bevorzuge Menschen die die Bibel mit Verstand lesen und auch so verkündigen. Allerdings bedarf es dennoch immer der Leitung des heiligen Geistes. Die Leute mit denen ich verkehre, benutzen ihren Verstand, und Demut...

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@Einmischer

"Den Anspruch die Wahrheit zu sein" haben alle heiligen Bücher. Und jetzt?

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Naja aber dann kennt sich der Typ mal garnicht aus, schließlich ist es eigtl. Luzifers Aufgabe die Menschen zu verführen und zu prüfen

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Sie lautet dass die Dinosaurier noch vor der erschaffung der Tiere oder Menschen erschaffen wurden...

Dinosaurier sind Tiere. Die können per Definition nicht vor den Tieren erschaffen worden sein.

aber dass es dinos gab bin ich fest von überzeugt und was ich mich dabei frage ist, wie passen die in die Schöpfungsgeschichte hinein wann wurden sie erschaffen?

Die Autoren kannten logischerweise keine Tiere, die lange vor ihnen ausstarben.

wenn die dinos also mit den übrigen tieren erschaffen wurden würden die dinos auf jeden fall über alles andere herrschen slebst über dem menschen...

Wieso sollten sie? Wir haben Gewähre und Bomben, nicht die Dinosaurier!

Die Autoren kannten logischerweise keine Tiere, die lange vor ihnen ausstarben.

Das muss nicht unbedingt der Fall gewesen sein. Selbst Autoren, die nicht mehr Zeitgenossen der Dinosaurier waren, konnten wie wir heute auch über Knochenfunde Kenntnis über ihre Existenz gewinnen.

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@skreutzer

Die Frage ist halt, ob sie die Knochen auch als Überreste ausgestorbener Tiere erkannten oder darin nur Drachen oder Riesen gesehen haben. Soll ja vorgekommen sein.

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@skreutzer

Stimmt. Nur ist es unwahrscheinlich, dass sie diese Knochen genau rekonstruiert hätten. Das schafften schon frühe Paläontologen nicht.

Es gibt übrigens Theorien, dass einige Fantasiekreaturen auf derartige Knochenfunde beruhen. Indianer verehrten Mammuthfossilien zum Beispiel.

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@DarkSepia

Die Autoren kannten logischerweise keine Tiere, die lange vor ihnen ausstarben.

da ja der angeblliche Gott angeblich alles mögliche in Wort und Schrift von sich ließ, und an Popheten weiterleitete, warum dann alles so eingeschränkt? Da er nicht nur allwissend und allmächtig ist, kann ihm doch wohl nicht der pädagogische Sachverstand fehlen, auch solche Dinge zu vermitteln und zu veranschaulichen? ;-)

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Du meinst sicherlich "Gewehre".

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Ganz einfach: Die Bibel ist zum Großteil erfunden. Die Leute, die das damals aufgeschrieben haben, erzählten sich die Geschichte immer weiter. Natürlich wurden da auch Würmer erwähnt, denn die gab es zu der Zeit. Jedoch wusste keiner von ihnen etwas von den Dinosauriern. Also kommen in der Bibel auch keine vor.

Die Bibel ist ein Gemisch von philosophischen Thesen aus anderen Kulturkreisen, von Gleichnissen und moralischen Regeln die in Geschichten eingebunden sind, wie später bei den Märchen.

Die Bibel sollte man nicht wörtlich nehmen – sondern ernst!

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