Es kommt drauf an, von welchem Stoff die Strahlung ausgeht, und um welche Menge dieses Stoffs es sich handelt. Zwei Eigenschaften eines Stoffs sind entscheidend dafür, wie viel Energie eine gegebene Menge davon pro Sekunde freisetzt: Die Energie der Strahlung, die ein einzelner Atomkern bei seinem Zerfall abgibt, und die Zeit, in der die Hälfte einer gegebenenen Menge zerfällt. Diese Eigenschaften sind gemessen worden und man kann sie in Tabellen nachschauen.

Z.B. sieht man in der Tabelle hier, daß die Hälfte einer gegebene Menge des Kohlenstoffisotops 14C in 5730 Jahren zerfällt und dabei pro Teilchen 0,156 MeV Energie freisetzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Isotope/bis_Ordnungszahl_10#6_Kohlenstoff

...zur Antwort

Du mußt da Diagramme zeichnen, die in etwa so wie diese hier aussehen, und so, daß die Kurve während einer Zeitdauer von 1 T einmal von Null bis ymax und zurück und einmal bis ymin und zurück schwingt.

https://www.qwant.com/?q=schwingung+y+t+diagramm&t=images

Zu Aufg. 6: Da fehlt noch die Einheit von T. Die Teilung der t-Achse würde ich nicht von 0 bis 2 s, sondern so beschriften, daß man die Kurve auch zeichnen kann. Du kannst ja wohl schlecht auf so wenig Papier die Kurve 2 mal 2000 mal rauf und runter gehen lassen.

...zur Antwort

Jeder normale Bücherladen kann Dir so gut wie jedes Buch besorgen, das Du haben willst. Du brauchst nur Verfasser und Titel und/oder die ISBN anzugeben.

Deutschsprachige und viele englischsprachige lieferbare Bücher werden meistens schon am nächsten Morgen dort angeliefert und Du kannst sie abholen. Bei Büchern aus dem Ausland und bei antiquarischen Büchern kann es länger dauern, bei seltenen Büchern ziemlich lange.

Schau mal hier:

https://www.perlentaucher.de/nsuche?q=Physik

Meine persönlichen Empfehlungen zum Einstieg: Zwei Jahrzehte alte Bücher, die man nur noch gebraucht bekommt. Beide erklären allgemeinverständlich die bahnbrechenden Entdeckungen des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts: Relativitätstheorie und Quantenphysik.

https://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/autor=Paul+Karlson&infotext=Du+und+die+Natur (Wunderbar anschaulich und humorvoll erzählt.)

https://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/autor=Walter+Fuchs&titel=Knaurs+Buch+der+modernen+Physik (Mit ausgezeichneten Illustrationen)

...zur Antwort

Ein Vergleich macht hoffentlich klar, was unklar wird, wenn man beide Begriffe durcheinanderbringt:

Venus und Serena Williams sind Geschwister und Sportler. Auch Vitali und Wladimir Klitschko sind Geschwister und Sportler.

Sind Venus, Serena, Vitali und Wladimir nun alle Sportler? Eindeutig ja. Sind sie auch alle Geschwister? Jein. Man würde es so nicht sagen, denn es wäre mißverständlich. Sicher ist jede/r von ihnen Bruder oder Schwester, aber nicht von allen drei anderen, sondern nur von demjenigen aus derselben Familie.

In der Sprache der Kernphysik würde man diesen Sachverhalt so ausdrücken:

Williams und Klitschko sind Elemente.

Venus, Serena, Vitali und Wladimir sind Nuklide.

Venus und Serena sind Isotope, und zwar Williams-Isotope.

Vitali und Wladimir sind Isotope, und zwar Klitschko-Isotope.

Venus, Serena, Vitali und Wladimir sind, nachlässig ausgedrückt, alle auch Isotope, aber nicht im eigentlichen Sinn des Wortes, nämlich nicht alle in Bezug zueinander.

Spricht man von Atomkernen, dann sagt man:

Chlor-35 und Chlor-37 sind Isotope, nämlich Chlor-Isotope.

Kupfer-63 und Kupfer-65 sind Isotope, nämlich Kupfer-Isotope.

Alle vier sind Nuklide.

Zu sagen, daß sie alle vier Isotope seien, ist eine gängige, aber nachlässige Ausdrucksweise, die den Sinn des Wortes "Isotop" mißachtet.

Isotop heißt: am gleichen Ort im Periodensystem.

von altgriechisch ἴσος ísos „gleich“ und τόπος tópos „Ort, Stelle“

https://de.wikipedia.org/wiki/Isotop

Ein Nuklid ist nur Isotop in Bezug auf sein Element und die anderen Isotope desselben Elements. Ohne den Bezug auf das Element verliert das Wort "Isotop" den Inhalt seiner Aussage.

...zur Antwort

Die Atommasse und die Isotope von Bor findest Du hier https://de.wikipedia.org/wiki/Bor in der Tabelle rechts auf der Seite. Die Massenzahlen sind die kleinen Zahlen links neben dem Element-Symbol "B". Die Häufigkeit steht in der Tabellenspalte "NH".

Dann rechnest Du:

Mittelwert = Massenzahl * Häufigkeit + Massenzahl * Häufigkeit

Diesen Mittelwert vergleichst Du mit der angegebenen Atommasse. Wenn Du richtig gerechnet hast, sollten sie ungefähr gleich sein.

Denke daran, daß das %-Zeichen eine Abkürzung für "1/100" bzw. 0,01 ist. Die Angabe x % bedeutet also immer: x/100 bzw. x * 0,01.

(Ganz genau mit vielen Nachkommastellen findest Du die Massenzahlen hier https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Isotope/bis_Ordnungszahl_10#5_Bor in der Tabellenspalte "Masse (u)". Aber so genau brauchst Du die Werte für diese Aufgabe sicherlich nicht.)

...zur Antwort

Für Euer Experiment ist eine Waage erforderlich, die eher kleine Kräfte mißt, also keine für Kilonewton, sondern für wenige Newton bzw. entsprechend wenige Gramm Gewichtskraft.

Federwaagen eignen sich, und von ihnen sollten im Lehrmittelbestand jeder Schule auch einige vorrätig sein. Auch eine elektronische Gepäckwaage könnt Ihr dafür nehmen, wenn sie auch auf ein paar Gramm anspricht.

Als Notbehelf könntet Ihr über einen Faden und Rolle eine Waagschale mit irgendeinem Schüttgut (z.B. Salz oder Sand) als Gewicht nehmen, aber das ist umständlich.

...zur Antwort

Schau mal hier:

https://www.leifiphysik.de/uebergreifend/allgemeines-und-hilfsmittel/grundwissen/direkte-proportionalitaet

Achte auch auf den Hinweis dort: "Messwerte aus physikalischen Experimenten sind immer mit Fehlern behaftet. Daher [...]"

...zur Antwort
Die Funktion der galvanischen Zellen beruht auf einer Redoxreaktion.

https://de.wikipedia.org/wiki/Galvanische_Zelle#Allgemeines

Hier findest Du mehr darüber:

https://praxistipps.chip.de/wie-funktioniert-eine-batterie-einfach-erklaert_50604

https://www.leifiphysik.de/elektrizitaetslehre/elektrische-grundgroessen/ausblick/galvanische-zellen-und-batterien

https://www.leifichemie.de/anorganische-chemie/elektrochemie

https://www.qrg.northwestern.edu/projects/vss/docs/power/2-how-do-batteries-work.html

https://www.autodesk.com/products/fusion-360/blog/how-battery-works-electronics-beginner/

...zur Antwort

Wenn das Tröpfchen schwebt, dann bedeutet das, daß die zwei Kräfte, die auf es wirken, miteinander im Gleichgewicht sind:

  • die Gewichtskraft (Masse mal Fallbeschleunigung)
  • die elektrostatische Kraft (Ladung mal Feldstärke)

Da diese Kräfte im Gleichgewicht sind, kannst Du sie, d.h. ihre Formeln, links und rechts in eine Gleichung einsetzen. Dann mußt Du die Gleichung nach der Ladung des Tröpfchens auflösen.

...zur Antwort

Randbemerkung:

Das Bild lügt. Erstens lenkt ein Prisma das Licht in die andere Richtung ab als auf dem Bild. Zweitens lenkt es blaues Licht stärker ab als rotes Licht. Drittens werden die Farben nicht im Inneren des Prismas getrennt, sondern an den beiden Flächen, wo das Licht ein- und austritt.

Hier wird das richtig gezeigt:

  • https://en.wikipedia.org/wiki/Dispersive_prism
  • https://sciencing.com/happens-light-passes-through-prism-8557530.html
  • https://www.sciencephoto.com/media/570010/view/prism-and-spectrum

Daß Bilder mit Prisma und Spektrum, die man im Web findet, meist keine Fotos, sondern Grafiken sind, ist verständlich, denn so ein Foto ist nicht ganz einfach zu machen, und seine Farben sind subtiler als die der zur Information oder Dekoration bevorzugten Grafiken.

Daß aber, wie eine Bildsuche mit jeder Suchmaschine zeigt, Scharen von Illustratoren sich einen Dreck um die Wahrheitstreue ihrer Bilder scheren, das gibt mir ein ungutes Gefühl.

...zur Antwort

Geschwindigkeit ist Weg durch Zeit.

Als Formel schreibt man das so: v = s / t

Man tut das mit den Zahlen und zugleich mit den Einheiten.

Beispiel:

s = 24 km, t = 1 h 30 min.

Zuerst t in Stunden umformen:

30 min = 0,5 h. Also ist t = 1 h + 0,5 h= 1,5 h.

Nun die Geschwindigkeit:

v = s / t

= (24 km) / (1,5 h)

= 24/1,5 * km/h

= 16 km/h

...zur Antwort
Er schlug vor Pfeil und Bogen. Aber was kann man dazu zuhaus experementieren?

Ja, zuhause hat man normalerweise nicht genug Platz, um mit solchen Waffen zu schießen. Aber vielleicht kannst Du ja ein kleines Modell eines Bogens bauen und irgendetwas damit berechnen und messen. Oder eine Armbrust, Gummischleuder, Federkanone oder Katapult.

Schau mal hier, vielleicht bringt Dich das auf Ideen:

http://tunih.de/index.php/technik/bogen-experiment

https://www.jugend-forscht.de/projektdatenbank/physikalische-untersuchungen-beim-bogenschiessen.html

https://www.leifiphysik.de/mechanik/impulserhaltung-und-stoesse/aufgabe/tells-apfelschuss

https://www.leifiphysik.de/mechanik/energieerhaltung-und-umwandlung/versuche/pfeil-und-bogen-ck-12-simulation

https://www.leifiphysik.de/mechanik/energieerhaltung-und-umwandlung/aufgabe/spannarbeit-beim-bogenschiessen

https://www.leifiphysik.de/mechanik/arbeit-energie-und-leistung/aufgabe/schusshoehe-mit-pfeil-und-bogen

https://www.leifiphysik.de/mechanik/arbeit-energie-und-leistung/aufgabe/physik-des-bogenschiessens

...zur Antwort

evtldocha hat alles gesagt, was hier auf mathematischem Wege herausgefunden werden kann. Diese Aufgabe ist unklar. Falls sie nicht von Dir, sondern aus der Schule stammt: Frag' zurück, was genau die Aufgabe sein soll! Ich betone das, weil es zur Qualitätssicherung gehört, daß Fehler mitgeteilt werden, aber nicht nur die der Schüler, sondern auch die der Lehrer.

Tut mir leid! Mein Fehler war, daß ich die Unklarheit der Aufgabe nicht bemerkt habe, als Du sie gestern schon einmal gestellt hast. Wegen der Unklarheit konntest Du natürlich mit meiner kurzen Antwort nichts anfangen.

https://www.gutefrage.net/frage/vor-einer-linse-befindet-sich-ein-gegenstand-32m-dieser-wird-in-einer-entfernung-von-400mm-hinter-der-linse-mit-einer-groesse-von-200mm-scharf-abgebildet

...zur Antwort

Ich sehe das so wie zalto. Mit anderen Worten erklärt:

Wenn man elektrische Schwingungen erzeugt, und verwendet einen Dipol dafür, dann hat man eine höhere Stromrechnung, als wenn man einen normalen Schwingkreis aus Spule und Kondensator dafür nimmt. Warum? Der normale Schwingkreis behält seine Energie größtenteils für sich, außer daß er vielleicht ein bißchen warm wird. Der Dipol sendet aber die Energie, mit der man ihn speist, in Form von Radiowellen in die Welt hinaus. Darum verwendet man ihn nur, um Sendungen auszustrahlen. (Oder man verwendet ihn, um Sendungen zu empfangen, aber dann kommt die Energie, die ihn zum Schwingen bringt, aus den Wellen des Senders.)

...zur Antwort