Im Prinzip ist das schon der Hauptunterschied. Man könnte auch sagen, Chronostratigraphie ist an Gesteinsabfolgen gebunden während die Geochronologie die tatsächliche geologische Zeit beschreibt.  

Chronostratigraphie ist halt eine stratigraphische Methode, das heißt du wendest das auf die Abfolgen von Gesteinsschichten an. Im genauen unterscheidest du in der Chronostratigraphie Gesteinsschichten aufgrund ihres Alters (Sandstein A stammt aus der Trias, der Tonstein aus dem Unterjura, Sandstein B aus dem Mitteljura etc.) im Gegensatz z.B. zur Lithostratigraphie (erst kommt ein Sandstein, dann ein Tonstein, dann wieder ein Sandstein...).  

Geochronologie ist wiederum nicht per se an eine stratigraphische Abfolge gebunden, sondern an den tatsächlichen geologischen Zeitraum. Wenn du jetzt rein chronostratigraphisch vorgehen würdest, könntest du ja nur sagen, erst wurde Sandstein A abgelagert, dann der Tonstein, dann Sandstein B. Wie lange das genau gedauert hat und wie lange das bereits her ist, ist dann wieder eine geochronologische Frage. Auch spiegelt eine einzelne Gesteinsabfolge nicht zwangsläufig die gesamte vergangene Zeit wieder (Schichtlücken, Erosion, etc.).

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Sieht ein bisschen wie eine Käferschnecke aus http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ferschnecken

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Geographie und Geowissenschaften sind beides Studiengänge, die man nicht unbedingt auf Lehramt studieren muss. Bei Geographie gibts unterschiedliche Richtungen wie Kulturgeographie oder Physische Geographie. Geowissenschaften beinhaltet Geologie, Mineralogie, Paläontologie und ähnliches, die Berufschancen sind verschieden.

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Solltest vielleicht grundsätzlich nach Familien schauen (bei Wikipedia oder dergleichen).

Familien großer Raubsaurier sind:

Abelisauridae, Ceratosauridae, Megalosauridae, Piatnitzkysauridae, Spinosauridae, Allosauridae, Metriacanthosauridae (bzw. Sinraptoridae), Carcharodontosauridae, Neovenatoridae, Tyrannosauridae.

Da ist auf alle Fälle was dabei. Zu deinen bisherigen Vorschlägen: wenn dir Aucasaurus und Tarascosaurus gefallen, du aber etwas größeres willst, würde ich Carnotaurus oder Majungasaurus vorschlagen. Gefallen dir Carcharodontosaurus und Acrocanthosaurus wären Mapusaurus, Tyrannotitan und Giganotosaurus noch eine Möglichkeit. Sollte Spinosaurus zu bekannt sein, gingen auch noch Oxalaia und Suchomimus, suchst du einen besonders großen "Raptor" könntest du Utahraptor oder Achillobator nehmen. Für einen Tyrannosaurier gäbs noch Tarbosaurus und Zhuchengtyrannus.

Ansonsten Megalania ist im Prinzip nur ein größerer Verwandter des Komodowarans und ob die wirklich so riesig werden konnten, steht auch zur Debatte. Plesiosaurus und Oviraptor dürften auch nicht relativ gefährlich gewesen sein.

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Fossilführende Steinbrüche gibt es eigentlich deutschlandweit. Um eine bestimmte Empfehlung zu geben, müsste man wissen, wo in etwa du wohnst. Allgemein sollte man in Sedimentgestein suchen (also keine Granite oder ähnliches).
Kalkstein wäre zum Beispiel eine Möglichkeit. Wenn du nicht weißt, welche Gesteinsschichten es in deiner Umgebung gibt, schau ob du eine geologische Karte für deine Gegend irgendwo auftreiben kannst, da sind in der Regel auch Aufschlüsse und hin und wieder fossilführende Schichten eingezeichnet.

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Stimmt soweit, die einzelnen Taxa sind hierarchisch geordnet und werden normalerweise in unterschiedliche Ränge eingeteilt, in der Regel sind das Reich, Klasse, Stamm, Ordnung, Familie, Gattung und Art, gern mal erweitert mit "Über-" und "Unter-". Zu einer Überfamilie gehören dann mehrere Familien, zu einer Familie können dann nochmal mehrere Unterfamilien gehören. Beispiel die Überfamilie Tyrannosauroidea mit den Familien Proceratosauridae und Tyrannosauridae. Für die Tyrannosauridae gäbs dann noch in die Unterfamilien Albertosaurinae und Tyrannosaurinae. Eine Infra- bzw. Zwischenordnung ist nochmal unter der Unterordnung.
Inwiefern diese ganzen Begriffe überhaupt noch Sinn machen, ist nochmal eine andere Geschichte, da man heute eher nach der Kladistik geht, also Organismen in hierarchisch geordnete Kladen einordnet. Eine Klade gehört immer zu der Klade, aus der sie hervorgeht. Das hat zur Folge, dass zum Beispiel die Vögel (ursprünglich als eigene Klasse konzipiert) zur Klade der Reptilien gehören, weil sie von einem Mitglied aus dieser Klade abstammen.

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Das macht man, indem man die nächsten Verwandten hernimmt, die durch mehr Fossilien bekannt sind. Wenn man zum Beispiel ein paar wenige Fossilien eines Dinosauriers findet, der sich als naher Verwandter von T.rex entpuppt, wird man ihn so rekonstruieren, damit er wie die anderen Tyrannosaurier aussieht, von denen mehr Funde gemacht wurden. Ob der neue Dinosaurier jetzt ein Horn hatte oder einen Finger mehr, kann man erstmal nicht wissen. Hier als Beispiel der Spinosaurus: http://www.skeletaldrawing.com/theropods/spinosaurus
Oben siehst du die bekannten Knochen, unten ein Skelett, dass mit Hilfe von Irritator, Baryonyx und Suchomimus rekonstruiert wurde.

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Sieht mir stark nach einem Ammoniten aus, was diese "Büschel" sein soll, kann ich nicht wirklich erkennen. Vielleicht sind es Calcit-Kristalle.

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