Darf im Unterricht ein Video von einer Abtreibung gezeigt werden?

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19 Antworten

KONKRET ZU DEINER FRAGE

  • Ja, solche Videos dürfen prinzipiell schon gezeigt werden, wenn sie dem Unterricht dienen und in einem sinnvollen Lehrkontext eingebettet sind.
  • Christliche Privatschulen dürfen den christlichen Standpunkt bevorzugen, sollten aber dennoch natürlich objektiv lehren. Der Spagat klappt leider nur sehr selten. Aber ganz ehrlich, wenn man auf eine solche religiös motivierte Privatschule geht, dann ist das leider das, was man erwartet. Sprich mit deinen Eltern, ob nicht eine weniger einseitige Schule besser für dich wäre.

FILM

  • Der Film ist offensichtlich ein OBJEKTIV FALSCHER und IRREFÜHRENDER Film der Anti-Abtreibungs-Lobby.
  • Die geschilderten Inhalte sind irreführend und NICHT REPRÄSENTATIV für die in Deutschland erlaubten Abtreibungen bis zur 12. SSW.
  • Im Gegenteil scheint das gezeigte eine VERBOTENE und UNÜBLICHE Spätabtreibung zu sein. Eine ganz perfide, fiese und unmoralische Methode, gegen Abtreibung zu missionieren.
  • In Wahrheit sind Embryonen bis zur 12. SSW sehr klein und können problemlos durch Absaugung entfernt werden. Das sieht alles bedeutend harmloser aus.
  • In der 12. SSW hat der Embryo auch noch lange kein Bewusstsein, kein Schmerzempfinden und keine Persönlichkeit. Das sollte immer betont werden.

Hier gibt es bessere, sachlichere, medizinisch korrekte Informationen zum Thema:

http://www.svss-uspda.ch/de/facts/embryo.htm

Sehr schade. Dann hat der Lehrer / Lehrplan die einzige Chance verpasst, wie man so eine Filmvorführung hätte rechtfertigen können: durch anschließende Aufklärung, wie man die Abtreibungs-Situation und -diskussion vermeiden kann. Es gibt ja immer so Ewiggestrige, die glauben, man müsste die Teenies nur genug abschrecken, dann würden die bis zur Ehe keusch bleiben. Willkommen in der Realität!

Die (cyto-) Biologie der Fortpflanzung wäre doch der ideale Start, gefolgt von Erklärungen zur Schwangerschaft. Dann kann man durchaus auf den Schwangerschaftseinbruch eingehen, dann aber sinnvollerweise gefolgt von den Möglichkeiten des Schwangerwerdens (eben nicht nur der voll durchgezogene Coitus) und deren Verhinderungsmöglichkeiten, allen Voran das Kondom. Über hormonelle Verhütung könnte man den Bogen zurück zur Geschichte mit dem Eisprung schlagen. Dann könnte doch jeder Schüler sich selbst ein Bild machen und im Schluss zu verantwortungsvollen sexuellen Wesen heranreifen. Und zwar bevor die Internetpornografie etc. eingrätscht. (Zur Verantwortung gehört dann auch das selbstverantwortliche Bestimmen, wann die sexuelle Aktivität beginnen soll und wann eben noch nicht. Und mit wem, und mit wem nicht).

Um zum Anfang zurückzukommen: einfach ein Schockvideo (und nichts anderes ist das) einer Abtreibung zu zeigen ohne es in einen sinnvollen Kontext einzubinden ist total daneben. Besprich' das vor diesem Hintergrund doch mal mit Deinen Eltern (oder dem Vertrauenslehrer), damit da etwas in Bewegung kommt. Sonst kommt nächstes Jahr die Klasse unter Dir mit dem selben Programm dran.

Hallo, dieLele13,

egal, wie man zu dem Thema steht: Als Lehrer hätte ich den Film nicht gezeigt.

Zum Rechtlichen, da das Gebiet zum Bereich Sexualkunde gehört:

Die Eltern müssen vor dem Unterricht zu Beginn des Schuljahres über die Inhalte unterrichtet werden. Dazu müssen ihnen auch die Materialien und Unterrichtsmittel vorgestellt werden.

Das heißt, wenn die Eltern vorher nicht selbst in der Klassenpflegschaftssitzung den Film gesehen hatten, durfte er nicht gezeigt werden.

Also, zunächst muss mal vorab klar gemacht werden, was denn zu sehen sein wird, damit die Schüler entscheiden können, ob sie den Raum verlassen wollen. Ich kenne diesen Film, uns wurde er damals im Religionsunterricht gezeigt. Das zeigt auch, dass es hierbei weder um Aufklärung noch um Wissenschaft geht, sondern darum, die Schüler abzuschrecken. Und das funktioniert meist nur, wenn die Schüler wirklich geschockt sind und eben nicht schon vorher wissen, dass es jetzt gleich ganz krasse Bilder gibt. Ich habe ein Problem damit, dass der Film nicht benutzt wird, um den Schülern klar zu machen, dass eine Abtreibung nicht sowas ist wie sich einen Zahn ziehen zu lassen (das wäre ja gerechtfertigt). Meist wird versucht, die eigenen politischen oder religiösen Ansichten auf die Schüler zu übertragen. Das sollte in einer Schule absolut verboten sein. Der Grat ist manchmal eng zwischen Möglichkeit zur Meinungsbildung und Meinungsdiktat. Aber der Film ist wirklich so reißerisch gemacht dass er nicht mehr objektiv ist. Muss man zeigen, wie der Schädel des Fötus geknackt wird um den Schülern klar zu machen, dass bei einer Abtreibung ein Leben getötet wird? Bei Kriegsfilmen etc. wird sich (von Lehrerseite) immer beschwert, wie brutal und blutrünstig die seien. Jetzt werden die gleichen Mittel (Film) auf einmal eingesetzt, um eine Meinung zu beeinflussen. Es wäre meiner Meinung nach besser, das z.B. anhand einer Bilderserie zu zeigen und zu erklären, und nicht mit der Dramaturgie eines Films.

Mich würde interessieren: Es geht ja darum, zu zeigen, dass man nicht einfach so gedankenlos abtreiben sollte. In der Folge sollte bei den Schülern und Schülerinnen der Folgeschluss entstehen, dass man es nicht einfach so auf eine ungewollte Schwangerschaft ankommen lassen sollte. Wiederum daraus folgt logisch, dass sie die Aufklärung und die Informationen zur Verhütung gewissenhaft in sich aufnehmen und reflektieren sollten. Verhütung ist der vorgelagerte Schritt, damit man gar nicht erst in die Verlegenheit kommt, sich für oder gegen eine Abtreibung entscheiden zu müssen.

Jetzt meine Frage: wird im Anschluss an die Abtreibungsfilmgeschichte mit Empfängnisbiologie und Verhütung weiter gemacht oder wird Abstinenz gepredigt?

Danach wurde ein Vortrag über Leihmutterschaft gehalten. Der verlief ungefähr genauso - uns wurde vermittelt, dass man so etwas nicht machen sollte und das Frauen die sich als Leihmutter anbieten nur als Gebärmaschine benutzt werden etc. Und dann ging es weiter im Unterrichtsstoff, nämlich den cytologischen Grundlagen der Vermehrung. Kein Wort über Verhütung oder ähnliches

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Hallo

Dieses Video hat mit einer tatsächlichen Abtreibung wenig zu tun.

Heutzutage werden die meisten Abtreibungen in einem frühen Stadium vorgenommen, wenn noch keine Hände, Füsse, Schädel etc. vorhanden sind und zwar mittels medikamentöser Abtreibung. Auch eine Absaugung läuft ganz anders ab, da wird der Fötus abgesaugt und das geht in Millisekunden vor sich mittels eines Saugröhrchens. Die geschilderte Abtreibungsart wird also in den meisten Fällen gar nicht angewendet.

Lieben Gruss

tm

Mit deiner letzten Vermutung liegst du ganz recht da will euch jemand seine eigenen Moralvorstellungen aufzwingen.

Ich persönlich finde eine solche "Kampfaufklärung" nicht gut!

Aber da du ja auf eine christliche Privatschule gehst, sollte aktzeptiert werden, dass die Kirche zu Abtreibungen eben ihre eigene Meinung haben.

Die Schule wird vermutlich vom Staat subventioniert. Damit muss sie sich an allgemeine Unterrichtsgrundsätze halten.

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Die Antwort auf die Frage muss sehr verschieden ausfallen und ich schreibe jetzt eine ganz andere als ich bis zu 90 Prozent der Frage vorhatte. Denn am Ende schreibst Du: "... dass ich auf eine christliche Privatschule gehe".

In einer staatlichen Schule wäre eine grosse Neutralität angebracht und einforderbar. Da Abtreibung in ihren Einschränkungen durchaus rechtmässig ist, darf ein Lehrer einer staatlichen Schule wohl nicht einseitig dagegen Partei ergreifen. Es muss Euch ja freistehen, Euch eine eigene Meinung zu bilden.

Anders sieht das natürlich aus, wenn Du auf eine Privatschule gehst und - das ist hier wichtige Einschränkung - diese Schule keine sog. Ersatzschule ist und in ihrem Schulbezirk die einzige Alternative dieser Schulform. Wäre sie das, so würde wieder das oben zur staatlichen Schule Gesagte gelten.

Wenn Du aber die Auswahl zwischen einem staatlichen Gymnasium und einer weltanschaulich gebundenen Schule hast und Dich dann darüber erregst, dass Du dort mit der Weltanschauung konfrontiert wirst, ist das ein bisschen, nunja.

Weisst Du, dazu fällt mir dann ein, dass ich in einen ausdrücklich als Liebesfilm beworbenen Streifen gehe und mich dann an der Kinokasse beschwere, dass soviel geknutscht wird und die Action fehlt.

DH !

Sehr fundierte Antwort !

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Wie alt bist du denn bzw. wie alt sind deine Klassenkameraden. Ich denke schon, dass euer Lehrer ein solches Video zeigen darf, da es sich dabei um ein Lehrvideo handelt. Ausserdem hat er euch ja freigestellt das Video zu sehen. Ich finde es gut, dass euer Lehrer euch das Video gezeigt hat, weil Abtreibungen nun einmal ekelhaft sind. Klar ist das Bild vielleicht ein bisschen einseitig, aber du hast das ja schon erkannt, von daher seid ihr alt genug um auch so differenziert darüber nachzudenken!

Der Beschrieb tönt nicht nach "Lehrvideo", sondern nach anti-Abtreibungs-Horror-Film.

Vermutlich war es "der stumme Schrei" - oder noch was Schlimmeres. Das entspricht nicht der Realität eines normalen Schwangerschaftsabbruchs in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Lügenpropaganda!

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Ich finde es wichtig, das dieses Thema so intensiv behandelt wird. Ich will die Jugend nicht aller unter einen Hut stecken, aber das Thema Verhütung wird leider nicht mehr sehr groß geschrieben. Daher sollte sich jeder bewusst werden, was es heißt ungeschützten Sex zu haben und was daraus enstehen kann. Am Ende muss es für sich jeder selber entscheiden, ob er das Kind haben will oder nicht. Aber warum sollte es nicht gezeigt werden. Aufklärung ist ein wichtiges Thema und auch so etwas gehört dazu. Ob ich mir nun Bilder in meinem Bio Buch ansehe oder ich einen Film gezeigt bekommen. Vielleicht war das auch ein guter Schachzug von eurem Lehrer. Er wollte euch die Konsequenzen einmal genau vor Augen halten und ich denke seine versteckte Botschaft ist angekommen, sonst hättest du nicht diese Frage gestellt.

Schönes Wochenende

Dem Beschrieb nach war das nicht "Aufklärung", sondern anti-Abtreibungs-Lügenpropaganda.

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@annemarie37

Im Übrigen wird das Thema Verhütung bei der heutigen Jugend sehr groß geschrieben. Sonst wäre die Abtreibungsrate der Teenager wesentlich höher!

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Wenn es verboten wäre, so etwas im Unterricht zu zeigen, dann hätte erdassicher nicht gemacht.

Es kann natürlich gut sein, dass man euch die christliche Sichtweise aufzwingen wollte, da gerade in der katholischen Kirche Abtreibungen ja sehr verpönt sind. Es kann aber auch sein, dass man euch nur nahe bringen wollte, was dabei so passiert. Denn in der heutigen Zeit werden ja viel zu viele junge Mädchen schwanger und lassen dann das Kind abtreiben, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen. An so etwas sollte man schon vorher denken und ausreichend für Verhütung sorgen.

Dann muss besser über Verhütung informiert werden! Aber ob das an einer katholischen Schule gemacht wird???

Horror-Fehlinformationen zum Schwangerschaftsabbruch sind nicht der richtige Weg. Ausserdem hat Deutschland eine ausgesprochen NIEDRIGE Schwangerschafts- und Abtreibungsrate bei Jugendlichen!

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@annemarie37

Verhütung ist in der Römischen katholische Kirche erlaubt .Die Natürliche Verhütung, mit einem Pearl Index gleich der Pille .

Nein ich spreche nicht von Coitus Interruptus .INER sie fordert auch die Mitarbeit des Mannes ein.Während die Pille und Co die Frauen zu allzeit bereiten Objekten degradiert .Und gesundheitlich extreme Folgen haben kann .

http://www.iner.org/natuerliche-empfaengnisregelung.html

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du bist ca 15 jahre alt, ich halte diese art von vorführungen nicht akzeptabel. und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da nicht vorher darüber geredet wurde und wenn dieser film wirklich gezeigt worden ist, dass von den eltern im vorfeld keine genehmigung eingeholt wurde! hast du deinen eltern das mal genauso plastisch geschildert? ich kann mir nicht vorstellen, dass die so etwas tolerieren.

ich bin schon etwas lebensälter, ich würde mir solch einen film auch nicht anschauen. das hat mit christlichkeit nix zu tun - das geht über eine (selbst noch so einseitige) information weit hinaus und läd auch nicht zu einer weiteren diskussion ein.

Wir sind in der 11. Klasse, also alle zwischen 16 und 18. Alles ist so passiert, wie ich es geschildert habe! Als ich es meinem Eltern auf genau diese Art und Weise erzählt habe, waren sie ebenso entsetzt. Wir haben zu dritt noch einmal darüber geredet, weil ich nicht im Stande war dieses Video allein zu verarbeiten. Aber gegen die Handlung meines Lehrers haben sie nichts unternommen.

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@dieLeLe13

sie könnten sich mit anderen eltern austauschen, ggf. das ganze auf einem elternabend noch einmal ansprechen - in der hoffnung, dass so etwas den nächsten klassen erspart bleibt! ggf. mit der schulleitung sprechen und sich eine erklärung einholen. auch könnte ggf. vorher beim schulaufsichtsamt (auch die christl. schulen unterliegen der behörde) nachgefragt werden, ob so etwas üblich ist, auch ohne vorher von den eltern eine genehmigung einzuholen. das ist wirklich ein grausamer film und das thema kann auch anders bearbeitet werden. ggf. beim jugendamt nachfragen...ich würde als elternteil ein wenig 'am rad' drehen und alle ziemlich aufmischen.

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@annemarie37

Und was schauen die Kids sonst für Horrorfilme an? Macht das nichts aus?

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@valentin301

Was hat denn ein erfundener und irrealer Horrorfilm mit einem "Lehrvideo" über Abtreibung und dem suggerieren einer bestimmten Weltanschauung in der Schule zu tun? Ich sehe da weder einen Zusammenhang, noch einen Sinn...

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@dieLeLe13

Was hat denn ein erfundener und irrealer Horrorfilm mit einem "Lehrvideo" über Abtreibung....

Da magst du recht haben. Das eine schaut man freiwillig, um sich zu gruseln und da ist einem keine brutale Szene zu schlimm und das andere schaut man "gezungenermaßen" im Unterricht. Ansonsten solltest du diesen Kommentar von mir nicht so ernst nehmen, er passte halt gerade zum Kommentar von Mooooses. :D

.....und dem suggerieren einer bestimmten Weltanschauung in der Schule zu tun?

Das hier solltest du ernster nehmen und da beziehe ich mich auf die klasse Antwort von derdorfbengel. Wenn du eine Schule besuchst, die von einer bestimmte Weltanschauung geprägt ist, must du dich doch nicht beschweren, wenn diese Weltanschauung dort vertreten wird. Deshalb darfst du aber immer trotzdem deine eigene Meinung entwickeln. Du kannst aber auch auf eine "normale" Schule wechseln.

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@valentin301

Meine Frage sollte auch nicht als Beschwerde aufgefasst werden, denn das war nicht meine Absicht. Mich hat es lediglich interessiert, ob so etwas wirklich erlaubt ist. Und das es wirklich legal ist, Schülern einer solchen Manipulation auszusetzen, hätte ich niemals gedacht... ich werde auf keinen Fall meine Schule wechseln, aber von nun an darauf achten, mich in meinen Ansichten und Meinungen nicht durch eine so undifferenzierte Lehrweise beeinflussen zu lassen! (:

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@dieLeLe13

Okay, ich kann dich schon gut verstehen. Und ich denke, du bist gut in der Lage, dir eine eigene Meinung zu bilden und dich nicht einseitig beeinflussen zu lassen. Und das ist ja das Entscheidende. Bleibe kritisch und hinterfrage alle Dinge, die an dich herangetragen werden. :)

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@annemarie37

Zu dumm wenn die Kids dann bemerken wie ,wie die Realität über Abreibung tatsächlich aussieht ..

Passt eben nicht in diese schön neue  Welt hinein .muss daher verboten sein.

Genau so wie man zum Vegetarier wird wenn man einen Schlachthof besucht .

Wird man zum Gegner von Abtreibung wenn man die Realität von Abtreibung kennt .So ist die Welt nun einmal .

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Natürlich darf es. Die heitere und unbeschwerte Seite der Geschichte kennt ihr ja aus Film und Fernsehen!

Das ist nicht mehr normal. Ich finde es zwar auch schrecklich wenn man hier und da mitbekommt, dass abgetrieben wird, aber dass 15-Jährigen Schülern vorzuführen ist hart.

Wechsel die Schule.

Oder willst du zu den Leuten gehören, die glauben unserer Erde wäre nur ein paar tausend Jahre alt?

Unfug !

Das glaubt nur ein Bruchteil von  Christen ,evangelikale aus Amerika .Kreationismus ist kein Bestandteil der allgemeinen christlichen Lehre .

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Detaillierte Darstellungen dienen als Hetze gegen jedwede Form von Abtreibung, also ein übles christliches Machwerk.

Warum ? 

Wenn Abtreibung doch so harmlos ist warum kann man das alles nicht zeigen ? Es ist doch laut Euch kein Kind .

Wozu also hier die Aufregung ?

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Uns war es also, vorausgesetzt man hatte sich nicht vorher schon einmal ausführlich mit diesem Thema beschäftigt, nicht möglich, einen differenzierten Blick zu erhalten.

Angesichts der realitätsnahen  nakten Fakten habt ihr jetzt zu mindestens einen realen Blick auf das Thema erhalten.

Was daran ist jetzt so einseitig ? Es gibt nun mal Dinge, die kann man zwar schönreden wie Krieg und eben auch Abtreibung .Das reale Geschehen lässt aber nun mal nur noch die verstörenden Wahrheit zu .

Suggestion ? Was ist am einem Film hier Suggestion ? Die Suggestion die du vorher hattest ist hier nur der Realität gewichen ..

Das ist nicht nur die christliche Sichtweise ,das ist die Sicht eins jeden natürlichen Menschen, der noch nicht der Milliarden schweren Abtreibungslobby und deren Suggestion zum Opfer gefallen ist.Ich kenne viele Leute die sind gegen Abtreibung und sind keine Christen .

Da ist jetzt wohl der Schleier gerissen ...und man  beginnt nachzudenken ! Und das ist auch Gut so .

Frage: Darf grundsätzlich so etwas im Unterricht gemacht bzw. gezeigt werden?

Klar doch.

Darf uns Schülern ein so einseitiger Blick auf eine Sache suggeriert werden?

Nein, das zeigt, dass der Lehrer ein sehr enges, begrenztes Weltbild hat und über seinen kleinen christlichen Tellerrand nicht hinaus denken kann.

Dazu muss ich noch ergänzen, dass ich auf eine christliche Privatschule gehe - wollte uns unser Biolehrer eventuell sogar die christliche Sichtweise auf dieses Thema aufzwingen und uns von dieser überzeugen?

Kein Wunder - an solchen Schulen ist das wohl üblich.

Schlimm !

So was ist auch an einer christlichen Schule nicht tolerierbar. Dagegen müsste bei den Schulbehörden, allenfalls bei staatlichen Behörden (auch christliche Schulen unterstehen dem Staat), vorgegangen werden.

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Lass dich nicht manipulieren, mach das was du für richtig hälst

manipulieren ? 

Die Realität ist wohl eher Konfrontation ,mit der Wahrheit .

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