5 Bücher Mose (Tora/Torah), altes Testament, neues Testament, Koran als PDF Dateien?

12 Antworten

Alle 66 biblischen Bücher (natürlich inklusive der 5 Bücher Mose) gibt es in der Übersetzung "Schlachter 2000" (gilt als recht genau und wortgetreu übersetzt) und dem m.E. sehr guten und hilfreichen Bibelkommentar von John MacArthur kostenlos hier als PDF: http://www.sermon-online.de/search.pl?d1=MacArthur+Studienbibel&lang=de&author=113

Ich nutze diese Dateien häufig und habe mir auch die MacArthur-Studienbibel als Buch zugelegt. Deshalb kann ich beides sehr empfehlen!

Ich würde dir empfehlen, nach "Bibel Leseplan Excel" zu googeln und dir einen Leseplan für die Bibel herunterzuladen. Wenn man einfach nur vorne anfängt, kapiert man nämlich meiner Meinung nach gar nichts und gibt irgendwann sowieso frustriert auf. (Wirf mal einen Blick in das Buch Numeri, dann weißt du, warum.)

Dann würde ich dir www.bibelserver.com empfehlen. Da kannst du die Bibel in allen möglichen verschiedenen Sprachen lesen. Für deutsch hättest du die Wahl zwischen der Lutherbibel (evangelisch), der Einheitsübersetzung (katholisch) oder einer ganz anderen Übersetzung, z.B. der "Gute Nachricht Bibel).

Ich selber lese die Einheitsübersetzung, erstens einmal, weil ich katholisch war, bevor ich aus der Kirche ausgetreten bin, und außerdem, weil die Lutherbibel wesentlich älter ist und man das der Übersetzung teilweise anmerkt.

Die ersten fünf Bücher Mose gehören auch zur christlichen Bibel, aber in einer etwas anderen Reihenfolge und es ist eine andere Übersetzung. Ich hatte mal so eine Website, wo man den hebräischen Originaltext und eine englische Übersetzung direkt nebeneinander sehen konnte. War im Hebräischunterricht sehr praktisch ;-)

Schau mal, ob es die noch gibt.

Eine sehr gute Idee, finde ich.

Du wirst viel Bekanntes finden.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Bibel online zu lesen. Es gibt allerdings verschiedene Versionen, z. B. in modernem und in altertümlichem Deutsch. Und natürlich solche, die von Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas und weiteren herausgegeben wurden.

Eigentlich kannst Du jede nehmen. Der Sinn ist immer der Gleiche, auch wenn die Texte nicht identisch sind.

Hier noch ein paar mögliche Quellen: https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20101222121227AAjMlke

Zum Vergleich mit den christlichen Schriften: Das erste Kapitel der Tora online: http://www.annette-boeckler.de/bibel/mendelssohn_001.html

(Leider nicht mehr...)

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@helmutwk

"Christliche Schriften" wären z.B. der Katechismus, aber nicht die Bibel. Die ist rein jüdischer Natur

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@FK1954

Natürlich. Die Autoren warren Juden, die an ihre Glaubensbrüder schrieben. Sie wollten keine neue Religion erschafffen, sondern das Judentum reformieren.

Da die Juden von den Römern erobert wurden, war die religiöse Führung abgesetzt und wurde von den Pharisäern - einer Sekte - übernommen. Und die hatten ihre eigenen zusätzlichen Regeln, die bis heute angewendet und wesentlich wichtiger für Juden sind als das AT. Das wollten die Autoren des NT aber nicht. Deshalb sprachen sie ihre Brüder an, um sich von diesen zusätzlichen Dingen zu lösen und sich zu dem zu bekehren, was ihrer Meinung nach die Grundaussage des AT sei.

Das Neue Testament kann unmöglich an Christen gerichtet worden sein, weil das Christentum wesentlich später entstanden ist. Wenn es einen Jesus gegeben hätte - was nur sehr unwahrscheinlich ist - dann wäre er nicht der Gründer des Christentums sondern ein Revolutionär. Das Christentum hat sich ledlich dieses Namens bedient. In Wirklichkeit ist das Christentum aber eine komplett römische Religion bzw. sie IST DIE RÖMISCHE Religion. Alle Hauptlehren des Christentums haben ihren Ursprung in der römischen Religion und sind weit entfernt von der Bibel.

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@LichtG

Der Katechismus ist eine von machtgeilen und von Gier Zerfressenen verfasstes Buch. Die Evangelien hingegen und weitere Texte des NT beziehen sich auf den liebenden Propheten Jesus, Jude von Geburt.

Die Römer haben niemals eine religiöse Führung abgesetzt so lange diese sich nicht in die Angelegenheiten der Römer zu deren Nachteil einmischte. Es wäre ein wesentlicher Bruch ihrer Strategie als Besatzungsmacht gewesen.

Dass sich bei den Juden schon lange vor den Römern immer mal wieder Machtgeile an die Spitze durchsetzen konnten berichtet die Überlieferung. Dann kam ein Prophet, erinnerte an die Wesentlichkeiten..... .

Natürlich ist die Überlieferung des NT nicht an Angehörige heutiger Institutionen gerichtet. Das sogenannte Christentum entstand aus einer Vermählung zwischen Macht, Gier und Teilen der Überlieferung. Heute kann diese Tatsache bewiesen werden. Findest Du sogar auf youtube wenn ich nicht irre im Kanal von terra X unter anderem.

Dass der Prophet Jesus, g.s.S.N., lebte ich nachgewiesen. Ob er nun Jesus hieß oder anders will ich nicht mit absoluter Sicherheit behaupten. Jesus war damals ein sehr häufiger Name. Auf alle Fälle berichtet Herodes von einer für ihn umstrittenen Tötung auf massives Drängen führender Vertreter der Juden.

Deine Behauptung das Christentum sei eine rein römische Religion ist schlicht falsch. Religiöse Bräuche als Frühjahrsfest, als Wintersonnwendfest, als Erntedank um nur die wesentlichsten zu nennen sind in vielen Religionen bekannt und wurden von den Römern übernommen. Auf anderen Kontinenten sind andere Bräuche üblich als hier. Auch die wichtigsten da sie eben auch dort schon in den angetroffenen Religionen bekannt waren. Bzw., bei den Altchristen als Fortsetzung der jüdischen Feste. Entsprechend werden diese Feste auch ganz anders gefeiert als bei uns üblich, verstanden.

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Es wurde dir schon der gute Rat gegeben, verschiedene Übersetzungen online zu Rate zu ziehen, den link hat dir Klaus02 in seiner Antwort gegeben.

Ergänzend empfehle ich dir "was sagt die Bibel wirklich", eine Zusammenfassung der Hauptlehren der Bibel, leicht verständlich geschrieben. Unter jw.org kannst du es herunterladen und dir anschauen, wie man Antworten auf spezielle Fragen findet, z. B. was der Unterschied zwischen der Tora/Torah und dem Gesetz Mose ist, weshalb das sogenannte alte Testament für Christen heute noch interessant ist und vieles, vieles mehr. Schau einfach mal rein!

@damnEmilio: unter jw.org findest du die Lehren der Zeugen Jehovas. Das ist eine christliche Sondergemeinschaft, also ist das, was du dort liest, nicht unbedingt repräsentativ für das Glaubensverständnis der meisten Christen.

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Hallo damnEmilio

Hier findest du die Texte Online, ich schau mal ob ich die Texte auch als PDF finde.

http://www.bibleserver.com/start/EU

Ich möchte dir noch ein paar Hinweise zum Verständnis der Texte geben, damit du sie richtig verstehen kannst.

Im Judentum wird die Tora als Quasi-göttliche Offenbarung betrachtet. Man glaubt das sie durch einen direkten Dialog mit Gott entstand. Damit kann man sie recht gut mit dem Koran vergleichen. (Tora = direkt im Gottesgespräch entstanden / Koran = indirekt über einen Engel mitgeteilt) Allerdings kann man den Jüdischen Glauben nicht alleine aus der Tora ableiten. Die Juden sehen sich als „von Gott geleitetes Volk“, damit hat auch die „Tradition“ einen hohen Stellenwert und ist nicht vom Glauben zu trennen. Man kann Texte wie Talmud, Mischna, Tanach,.... gewissermaßen mit den Haditnen im Islam vergleichen.

Beim Christentum wird es schon Komplizierter, da das Christentum weder eine Buchreligion noch eine gesetzliche Religion ist. Vereinfacht ausgedrückt, ein Christ befolgt kein Buch (Bibel) sondern folgt Jesus nach. (von dem in der Bibel berichtet wird) Deshalb würde ich dir raten bei den Evangelien zu beginnen (wenn du das Christentum verstehen willst) da sie die Lebensberichte über Jesus enthalten.

Die Briefe stellen theologische Deutungen dar, die Apostelgeschichte ein Bericht über die Entstehung der Kirche und die Apokalypse enthält Prophezeiungen über die Zukunft. Diese Texte helfen das „Ereignis Jesus“ besser zu verstehen.

Die Bibel lässt sich nur schwer mit Tora oder Koran vergleichen. Sie ist „nur“ von Gott inspiriert, ansonsten aber eindeutig von Menschen Geschrieben. Sie ist also kein Buch VON Gott, sondern ein Buch ÜBER Gott. Wie weit die Inspiration dabei geht ist sehr Umstritten, je nach dem wen du fragst wird er dir Antworten von „Der Geist in dem es Geschrieben steht stammt von Gott“ über „Die Prophezeiungen, Lehren, u.s.w. stammen von Gott“ bis hin zu „Alle Inhalte stammen von Gott“ bekommen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, Klaus.

das Christentum weder eine Buchreligion noch eine gesetzliche Religion ist.

Das Christentum ist sehr wohl eine gesetzliche Religion, bzw. war dies in ihrer Gründungzeit im 4. Jahrhundert. Per Definition zählt es religionswissenschaftlich mit zu den Buchreligionen, weil sie sich auf die Bibel stützen bzw. es vorgeben.

Deshalb würde ich dir raten bei den Evangelien zu beginnen (wenn du das Christentum verstehen willst) da sie die Lebensberichte über Jesus enthalten.

Um das Christentum zu verstehen muss man den Katechismus kennenlernen. Die Geschichten über Jesus in den Evangelien sind jüdischer Natur. Das Christentum wurde erst erschaffen, als diese Geschichten schon länger kursierten.

die Apostelgeschichte ein Bericht über die Entstehung der Kirche

Die Apg. hat nichts mit irgendwelchen Kirchen zu tun, sondern beschreibt einige organisatorische Ideen die die Juden und deren Sympathisanten aufstellen wollten, um ihre Sache voranzubringen. Diese Sache bestand im revolutionären Aufstand gegen Rom. Niemals hatte einer der Bibelschreiber eine neue Religion im Sinn. Sie wollten alle das eigens erfundene neue Judentum vorantreiben, welches aber von den Römern beendet wurde.

die Apokalypse enthält Prophezeiungen über die Zukunft.

Das ist eine lang genutzte Fehldeutung. Die Offenbarung ist ein Brief eines jüdischen Revolutionäres an seine "Genossen" in verschlüsselter Form. Inhaltlich ist deutlich zu entnehmen, dass es um einen Versuch geht, Rom zu stürzen und den Juden ein eigenes Königreich zu verschaffen.

Die Bibel lässt sich nur schwer mit Tora oder Koran vergleichen.

Die Tora ist Bestandteil der Bibel

Sie ist „nur“ von Gott inspiriert,

Sie ist von Menschen erfunden worden. Das ein Gott dabei eine Rolle spielte ist höchst unwahrscheinlich, weil der Inhalt enorm viele Fehler und offensichtliche Lügen enthält.

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@LichtG

Hallo LichtG

Sicherlich ist es sehr hilfreich den Katechismus zu lesen, wenn man das Christentum verstehen will. (Den K.K.K. Für den Katholizismus oder den Großen Katechismus für das Luthertum) Aber die Grundlage Christlichen Lebens ist nun einmal Jesus.

Ich finde es immer wieder Erstaunlich, was man in die knapp 20 Jahre hineininterpretiert, die zwischen der Kreuzigung Jesu und der ersten Schriften des neuen Testamentes liegen. Vom Gewaltbereiten Aufständischen über den heimlichen Buddhismus bis hin zu weiß Gott was alles.

Tatsache ist das alle bekannten Frühchristlichen Schriften (nicht nur die Biblischen) sich darüber einig sind das Jesus Gewalt ablehnte, (Linke Backe rechte Backe, Wer dir ein Hemd nimmt,.....) die (römische) stattliche Ordnung anerkannte, (Gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört, Sie wollten ihn zum König machen,....) eine Strickte Gesetzlichkeit ablehnte (Schweinefleisch, Innere/äußere Reinheit, Ehebrecher/Steinigung, Doppelgebot, Sabbatgebote,.....) und sich selbst als „Gesetz“ betrachtete (Hier ist einer der mehr ist als Mose, Herr über den Sabbat,....)

Diese Theorien, nach dehnen Jesus ursprünglich was ganz anderes gelehrt und gelebt hat, danach alles in Vergessenheit geriet und dann das genaue Gegenteil gepredigt und aufgeschrieben wurde finde ich stets sehr Fragwürdig.

Natürlich sahen sich die ersten Christen selbst als Juden an. Allerdings berichtet uns die Apostelgeschichte, wie sie aus den Synagogen ausgeschlossen wurden und sich selbst organisierten. (unter der Leitung der Apostel, mit Bischöfen, Diakonen,...) also berichtet uns die Apostelgeschichte durchaus, wie sich die christliche Kirch aus dem Judentum entwickelt hat. Sie ist also das Buch über die Entstehung der Kirche.

Ach ja, der Begriff Buchreligion stammt aus dem Islam und bezeichnet Religionen, die von Allah durch einen Engel ein Buch diktiert bekommen haben. Das gilt so weder für das Judentum noch für das Christentum. (vergleiche Lukas 1.3) Der Begriff Buchreligion stellt also letztlich einfach eine falsch Vorstellung vom Christentum dar.

Gott segne und behüte dich, Klaus.

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