120€ Kostgeld an Eltern zu viel?

15 Antworten

Jetzt hast du gerade gelernt, dass Arbeitslohn nicht Taschengeld ist.

120.- ist ein durchaus akzeptabler Betrag zu deinem Unterhalt. Deine Eltern könnten durchaus mehr verlangen.

Ob du für ein Auto sparst ist für die Berechnung des Kostgeldes völlig belanglos.

Du könntest auch ausziehen und deinen gesamten Unterhalt selber bestreiten, dann rückt der Traum vom Auto in ganz weite ferne...

Die 120.- sind nicht annähernd im Bereich was du deine Eltern kostest.

Also ganz bescheiden werden und das nun wirklich minimale Kostgeld abgeben.

Ach ja, da gibt es noch die Kinder, die ihren Eltern vom ersten Lohn einen Blumenstrauss mitbringen oder sie zum Essen einladen...

Sehe ich auch so. Rechne die Miete und Nebenkosten zusammen, Internet Telefon und co und teile da durch die Anwesenden und du wirst sehen dass du damit über deinen Kindergeld liegst. Nach dem du zu Hause wohl auch noch etwas zu dir nimmst, sind 120€ sehr gerechtfertigt.

Übrigens sollte die Mithilfe im Haushalt selbstverständlich sein, immerhin benutzt du auch das Bad, die Küche, das Wohnzimmer. Du hast auch Wäsche und verursachst schmutziges Geschirr. Und die Hilfe im Haushalt ist keineswegs eine Leistung die mit Geld vergütet werden sollte, später bekommst nämlich auch nichts dafür und musst alles alleine machen.

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Guten Tag,

Ausziehen lassen. Ich würde dir die Koffer packen. Meine Kinder zahlen mir ihre Miete (450 WM in Stuttgart völlig normal für ein WG-Zimmer) und kommen für ihren Lebensunterhalt bitte selber auf. Ich bin kein Hotelier und vermiete Hotelzimmer. Ich kann das Zimmer auch an Fremde für den Preis vermieten. Und warum sollen mich als Mutter meine eigenen Kinder schlechter behandeln lassen wie die einen Wg Mitbewohner je behandeln würden ?

Sei froh, dass deine Eltern nur dieses winzigen Betrag wollen.

LG

Pumukelmia

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das Kindergeld ist für dich bestimmt und spätestens wenn du 18 bist, kannst du eigenständig dafür Sorgen, dass dieses geld auf dein Konto fließt.

Zudem ist das Kindergeld als Unterstützung für die Eltern bzgl. Essen und Wohnen gedacht. Das kannst du denen gleich mal sagen.

500€ im Monat für ein Auto? Es reicht doch wenn du dir ein altes, gebrauchtes Auto kaufst. Aber egal.

Die 64€ Kantine im Monat kannst du deutlich reduzieren, indem du dir von zu Hause ne ordentliche Brotzeit mitnimmst oder etwas vorkochst. Musst dann eben am Tag zuvor zum Supermarkt.

Rede mit deinen Eltern, wie wär's wenn du dich stattdessen am Haushalt beteiligst und andere arbeiten die anfallen erledigst.

Ich würde mich darauf einlassen das Kindergeld auf 250€ aufzustocken. Also dass du deinen Eltern zusätzlich zum Kindergeld 60€ im Monat gibst. Denn so viel Geld würdest du ungefähr selber monatlich für deine Kost brauchen, wenn du alleine in einer eigenen Wohnung leben würdest.

250.-€ im Monat reichen für eine eigene Wohnung incl. Strom, Internet, Essen, Trinken, etc.?

Vielleicht im rumänischen Hinterland, aber nicht in Deutschland.

Hier in München bekommt man für 250.-€ nicht einmal ein eigenes Zimmer. Vielleicht mit sehr viel Glück ein WG Zimmer, aber selbst das geht hier normalerweise ab 300.-€ los.

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Dann zieh aus. Schau mal mal wieviel du dann sparen kannst. Vermutlich 0 Euro.

120 Euro sind echt nicht zuviel, davon kannst du dich nicht mal nen Monat vernünftig ernähren.

Das Kindergeld ist nicht für Urlaub etc. gedacht, sondern als Unterstützung um den Mehrbedarf, der durch Dich entsteht, abzufedern. (Miete, Wasser, Strom.....)

Bei Deiner Ausbildungsvergütung sind die zusätzlichen 120,-€ durchaus angemessen und nicht zuviel verlangt.

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