1. ) Was genau versteht man unter einem "gleichwertigen Abschluss" 2.) Worin unterscheidet sich ein Realschulabschluss vom MSA?

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2 Antworten

Der Begriff Realschulabschluss wurde durch den Begriff Mittlerer Schulabschluss (MSA) abgelöst, daneben gab es noch den Begriff Fachoberschulreife, der aber wohl sehr fragwürdig war, da sich vielerorts die Fachoberschulen (insbesondere Klasse 11) nicht durchsetzen konnten und der MSA durchaus auch zur gymnasialen Oberstufenreife führen kann. 

Gleichwertig ist ein Abschluss vor allem dann, wenn er zu den selben Berechtigungen führt, z.B. zum Besuch von weiterführenden Schulen einer bestimmten Art.

Der Realschulabschluss ist ein MSA, also ein mittlerer Schulabschluss. Es gibt neben den Realschulen auch andere Schulformen. Zum Beispiel in Berlin die Integrierte Gesamtschule. In Hamburg gibt es so genannte Stadtteilschulen. Auch dort kann man mittlere Schulabschlüsse machen. Allerdings heißt die logischerweise nicht Realschulabschluss. MSA ist also eine Art Oberbegriff.

Abschlüsse sind oft eine wichtige Voraussetzung, um für den nächsthöheren Bildungsgang zugelassen zu werden. Wer studieren will, braucht entweder beispielsweise das Abitur oder einen Meisterbrief. Das Abitur und der Meisterbrief haben in Bezug auf die Zulassung zum Studium den gleichen Wert. Sie sind also gleichwertig. Es sind zwar völlig unterschiedliche Bildungsabschlüsse, aber gleich wertvoll, um studieren zu können.

Gruß Matti

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