Das Ganze muss man vor dem Hintergrund des "Hitler - Stalinpaktes" vom August 1939 sehen.

Dieser Pakt war ein Werk von Hitlers Aussenminister Joachim v. Ribbentrop und wurde in Moskau mit dem damaligen sowjetischen Aussenminister Molotow in Anwesenheit von Stalin ausgehandelt.

Der Pakt garantierte dem Deutschen Reich die sowjetische Neutralität bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Polen und den Westmächten, wohl im Hinblick auf geplante Westfeldzüge gegen Frankreich und England, um einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden.

In einem zusätzlich Geheimprotokoll wurde den Sowjets für den Fall einer "terratorialen Umgestaltung" Polens (man beachte!) im 1. Weltkrieg an Polen verlorene Gebiete (Ostpolen) zugestanden, ebenso wie Finnland, Estland und Lettland; Westpolen und Litauen aber zur deutschen Interessenphäre.

Ausserdem gab es ein zugehöriges Wirtschaftabkommen, worin sich Russland verpflichtete Rohstoffe, Öl, Erze gegen deutsch industrielle Erzeugnisse und Steinkohle zu liefern. Was dann auch geschah.

Prompt erfolgte danach auch der deutsche Polenfeldzug und die Rote Armee besetzte Ostpolen. Nach diesen Ereignissen gab es dann noch einen weiteren Zusatzvertrag, der die genaue Aufteilung Polens wiederum änderte.

Mit dem Unternehm Barbarossa vom Juni 1941 brach dann aber das Deutsche Reich, zur grossen Verwunderung Stalins, beide Verträge.

Der Rest ist ja bekannt!

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Herr Alexander Michael v. Ribbentrop ist übrigens ein Nachfahre dieses Aussenministers und tritt heute als Schriftsteller unter dem Pseudonym "Alban Nikolai Herbst" (!) auf, mit Werken ausgerechnet z.B. über James Joyce.

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Oh je!

Das könnte eher Thema eines volkswirtschaftlichen Hauptseminars im VWL Studium sein. Für GF hier viel zu komplex!

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Ich finde es sch****.

Einiges finde ich schon merkwürdig!

Warum bekommt jemand ohne 2. Fremdsprache nur eine Fachgebundene Hochschulreife? Wieso schränkt das die Studierbarkeit ausserhalb des Sprachbereichs für bestimmte Fächer dann ein? Logisch überhaupt nicht nachvollziehbar.

Von dem bundesdeutschen Chaos in Sek. I und der mangelhaften Durchlässigkeit zum Abitur mal ganz zu Schweigen. Die Gymis hingegen sieben gnadenlos aus, vor allem wohl Leute aus bildungsfernen Schichten.

Die Abiturienten könnten zwar alle mindestens ein bischen Integrieren, haben aber trotz ihrer angeblichen "Reife" oft keine Ahnung von etwas komplizierteren (Wirschafts-)Politischen Zusammenhängen.

Die studieren dann beim Repetitor Jura und werden danach gar noch Bundeskanzler. Wer als solcher für die Politik zu wenig Ahnung hat, kann sich ja von den Lobbyisten sehr gut "beraten" lassen. LOL

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Jugend ist und war schon immer laut und crazy!

Die wollen vor allem Action! Egal wie, ob Hitlerjugend, Weideljugend, SPD-Jugend oder katholische Jungend, ist denen doch völlig schnuppe wie das heisst. Hauptsache da ist ordentlich was los. Am besten so mit Disco, Lagerfeuer, Ausflug etc. wo auch "geile" andere Leute sind.

Was interessiert die schon Politik? Höchtens mal wenn einer vom Fernsehen kommt, spielen die den Interessierten und sülzen wie in der Penne, was man von denen erwartet.

Meine Empfehlung: Der Roman "Skizze eines Sommers" von Kubiczek. Ein Sommer in Potsdam am Ende der DDR, sturmfreie Bude, nur Beziehungskisten und Jugendheim-Disco und ein spontaner Kurztrip in die Pampa (Rhön).

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Das darf ich hier nicht sagen

Ich würde steuerlich ein Kindersplitting einführen anstelle des Ehegattensplittings. Kinderlose Ehepaare sollten statt dessen den doppelten bisherigen Steuerbetrag des Alleinverdienenden bezahlen. Wieso sollten diese "Ehedrohnen" anders behandelt werden als Arbeitsunwillige durch ein Jobcenter?

Die Steuerzahler subventionieren traditionell auch noch die Kaffeekränzchen von nichtarbeitenden Ehepartnern. Ich würde sofort Schluss mit diesem katholischen Hirnriss machen.

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Kommt drauf an!

Auf dem Land, wo die Schule halt schlecht erreichbar ist, könnte das schon angemessen sein. Ich finde, ein Auto ist schon sicherer als so ein Kleinkraftrad, vor allem im Winter.

In der Stadt aber können die Prinzensöhnchen durchaus mit dem ÖPN fahren und nicht anderen auch noch Parkplätze wegnehmen.

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Aufgrund einer "kausalgenetischen Analyse des relevanten Datenkranzes" komme ich zu dem Ergebnis: AKK müsst es sein, wenn nicht noch weitere Kandidaten kurz vor Schluss auftauchen. Immerhin hatte Herr Bouffier aus Hessen gestern bei Lanz diesbezüglich ja schon Andeutungen gemacht.

Spahn: Ist für viele wohl eher viel zu merkwürdig und vielen Frauen auch unsympathisch. LOL
Merz: Liegt mit Neoliberal derzeit überhaupt nicht im Trend und bringt statt neuem Wind nur alten Mief zurück, der die CDU in den Abgrund führen würden. Sollte sich eher Herrrn Lindner abschliessen.
AKK: Hat schon mal die ganzen Weiber der Frauen-Union hinter sich und dürfte für viele Deligierten wohl das geringste Übel sein. Könnte die Union vielleicht bei 25 % noch halten, wenn sie Glück hat. Im Osten aber wird es Probleme wegen des saarländischen Tonfalls geben, der unterbewusst dort viele zu sehr an Honecker erinnert. Kann die bebrillte Langweilerin aber natürlich nix für.

Dieses ganze Horror-Trio, welches derzeit durch Deutschland tourt, sehe ich eher als NO FUTURE sowohl für die CDU als auch für Deutschland. LOL

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Bedingungsloses Grundeinkommen sinnvoll (Eigener grober Entwurf)?

Angenommen das BGE soll 1050€ für Arbeitslose betragen und jegliche Sozialleistungen bis auf das Kindergeld ersetzen. Einzige 'Bedingung' ist ein gewisser Bedarf. Aufstocker mit einem Nettogehalt von unter 1050€ dürfen 50% ihres Gehaltes anrechnen, die andere Hälfte wird mit dem BGE verrechnet. Aufstocker mit einem Nettogehalt von über 1050€ erhalten einen festen Betrag von 500€. Gedeckelt ist das Einkommen mit BGE auf 2000€.

Beispiele:

  • Ein Arbeitsloser Mensch erhält 1050€
  • Ein Minijobber mit einem Nettogehalt von 500€ erhält 1050+250=1250€
  • Eine Hilfskraft mit einem Nettogehalt von 1050€ erhält zusätzlich 500€
  • Eine Kraft mit einem Nettogehalt von 1700€ erhält nur 300€, da auf 2000€ gedeckelt
  • Ein Arbeiter mit einem Nettogehalt von 2200€ erhält nichts

Ich weiß dies ist ein sehr grobes Prinzip, aber mich würde interessieren, wir ihr dazu stehen würdet. Grundsätzlich wäre die Wirtschaftskraft Deutschlands locker in der Lage, das Sozialsystem dahingehend zu reformieren. Wenn man bedenkt wie viele Steuergelder durch den Bund und Auslandseinsätze verschwendet werden, in der Nato durch Schutzgelderpressungen Amerikas verschenkt werden, wie viele Gelder durch die unnötige Bürokratie, unnötige Beamte in Arbeitsämtern uswundsofort verschwendet werden. Diese Gelder sparen und ans Volk verteilen!

Eine zufriedene Bevölkerung ist eine produktive Bevölkerung.

Meinungen?

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Nein!

Solange wir noch diesen (politisch gewollten) Niedriglohnsektor haben, ist das überhaupt nicht machbar.

Warum sollte sich dann z.B. ein Hermes-Fahrer überhaupt noch den Stress antun für das wenige Geld, welches er verdient?

Andererseits könnte das aber auch den Mindestlohn fast schon ersetzen, wenn niemand mehr zu Niedriglohnbedingungen arbeiten braucht und die Industrie gezwungen wäre, ädaquat deutlich über dem BGE zu zahlen.

Dann geht aber DAX deutlichst in den Keller und viele Unternehmen wandern lieber gleich ins Ausland ab. LOL

Ich halte das eher für ein systemfeindliche dirigistische Massnahme mit Planwirtschafts-Charakter. Besser wäre eine komplette Beseitigung des Niedriglohnsektors, starke freie ausgehandelte Lohntarife sowie die Rückgängigmachung des durch Schröder eingeleiteten Sozialabbaus (Rente, Arbeitslosenversicherung).

Als erste Massnahme könnte die liebe Familienministerin Giffey (SPD) vielleicht mal einen Kindersozialpass zu Eindämmung der Kinderarmut in Deutschland einführen. Also, für alle Kids aus Alg2 Familien, Aufstockern, Kindern von nur Minijobbern etc. ein Pass für: kostenloses Mittagessen (Schule, angebundene Einrichtungen etc), kostenlose Fahrkarte, kostenlose Kita, Rabatte bei der Bekleidung, kostenlose Klassenfahrten, Schulmilch, kostenloses Schwimmbad usw.
Die Giffey sollte lieber mal was Konkretes in dieser Richtung tun, als nur lieb rumzusülzen. Das brächte auch der SPD wohl wieder so manchen Wähler zurück! Müsste doch machbar sein?

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Der alte Sack verkörpert bestimmt keinen Generationenwechsel, eher schon einen Richtungswechsel.

Aber auch hier hinkt der Vergleich mit Trump. Trump spricht eine grosse Gruppe innerhalb der Arbeiterschaft an, deren Jobs der schützen und vermehren will, so dass diese oft spiessigen Leute sich z.B. weiterhin gut ihre US-(Holz-)Häuschen mit grossem Grundstück leisten können und vor allem auch ihren Chevi.

Was aber will Merz und wen hat der hinter sich? Merz will hier eher die Grossindustrie besonders mit Niedriglöhnen schützen. Diese Niedriglöhner (oft auch Alleinerziehende mit teuren Mieten) sollen sich dann seiner Meinung auch noch Aktien kaufen, um am Wohlstand teilzunehmen.
Der hat in Deutschland allerhöchstens die Industrie und Teile der Beamten hinter sich sowie einige Verrückte, die seine steile Wirtschaftskarriere bewundern und ihn als kompetenten Fachmann ansehen. Die breite Wählerschaft dürfte der aber kaum ansprechen. Der Mann gehört eher zu Herrn Lindner in die FDP!

Für mich verköpert der eher das genaue Gegenteil der kath. Soziallehre (Nell-Breuning), welche die CDU einst so stark gemacht hat. Diese angebotsorientierte Wirtschaftspolik des Neo-Liberalismus ist wohl eher eine völlig heruntergekomme, rein industriefreundliche neue CDU-Philosophie.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-cdu-hoffnungstraeger-wie-gerecht-ist-friedrich-merz-100.html

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Für mich ist der sowas wie eine völlig absurde Persönlichkeit.

Zum einen profitiert der als verheirateter Homophiler vom Ehegattensplittung, wo viele Alleinerziehende nicht mehr wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen, und zum anderen ist der auch noch katholisch-konservativ und ziemlich arrogant. Auch ist der wohl ein Lobbyist der Pharmaindustrie und Apothekervereinigung. Das Verbot von Versandapotheken wird wohl jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass der als Kanzlerkandidat beim Wahlvolk, vor allem bei den weiblichen Wählern, grosse Zustimmung bekommen könnte. Ich schätze mal, der hat schon mit seiner Kandidatur überhaupt keine Chance. LOL

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Ja

Finde ich super. Das ist ein harter Schlag mitten ins Gesicht der Lobbyisten in Berlin und ihrer Marionetten in der Bundesregierung: Scheuer (CSU), Schulze (SPD).

Die gehen die jetzt sogar so weit, dass sie schnell die Gesetze ändern wollen! Das wird ja immer schöner! Diese Lumpen müssen da so schnell wie möglich weg von der Regierungsbank!

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Der gesamte Niedriglohnsektor: Minijobs, Zeitarbeit, Befristungen. Von dieser neoliberalen Politik weicht bisher auch die SPD nicht ab. Der Mindestlohn ist zum einen dirigistisch-systemfremd-planwirtschaftlich und zum anderen nur ein Feigenblättchen für die Agenda-Politik. Nahles als SPD-Sozialarbeiterin fürs Wahlvolk!

Das Ehegattensplittung benachteiligt von allem Kinder von Alleinerziehenden. Wünschenwert wäre eher ein Kindersplittung und eine Abschaffung der steuerlich subventionierten Ehe. Wenn ich da an die Kindertafeln denke, wo ein Kind im Wachstum gesagt hat: "Ich komme immer ganz ausgehungert hier an.", wird mir ganz schlecht. Merkel aber: "Wir wollen, dass es allen besser geht!".

Vertreibung von Bestandmietern durch die legale Modernisierungumlage. Muss das denn so sein?? Hinzu kommen noch die fragwürden Mietpreisspiegel, in dem nur Mieten der letzten 4 Jahre eingehen und der so die Mieten bis ins Unendliche treibt.

Es reicht hier langsam! Und jetzt auch noch dieser Friedrich Merz! Alle 3 CDU Parteivorsitzen-Kandidaten sind für mich: NO FUTURE!

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-cdu-hoffnungstraeger-wie-gerecht-ist-friedrich-merz-100.html

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Ich sehe das eher umgekehrt!

Die Geldeliten kümmern sich mittels ihrer hochbezahlten Lobbyisten viel zu sehr um die Poltiker.

In der Vergangenheit ist es den Lobbyisten auch ganz hervorragend gelungen ihre Interessen durchzusetzen:
Mobilisierung des Niedriglohnsektors (Minijobs), Entbürokratisierung der Zeitarbeit, Ermöglichung von befristenen Arbeitsverträgen, Kündigungsschutz bei der Einstellung älterer Arbeitsloser lockern. Also im Klartext: Agenda 2010, welche Merkel dann bis heute fortgesetzt hat.

Die Wähler haben davon aber jetzt die Nase voll und wenden sich in Scharen von den Groko-Parteien ab, auch wenn die Wahlniederlagen in Hessen und Bayern dem Seehofer, dem Fall Maaßen oder dem Dieselskandal zugeschoben werden sollen. Möglicherweise sind auch Teile der Medien (z.B. Maybritt Illner) irgenwie von den Lobbyisten beeinflusst.

Da will nun jetzt ausgerechnet einer der schlimmsten Vertreter dieser politischen Richtung, nämlich Herr Merz in die Politik zurückkehren. Das ich nicht lache!!

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-cdu-hoffnungstraeger-wie-gerecht-ist-friedrich-merz-100.html

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Der werden vermutlich das Maximum an Zustimmung schon erreicht haben. Ganz untergehen werden die als quasi Einthemen-Partei aber wohl nie.

Die sind eben unser bundesdeutsches Immunsystem gegen zuviel Zuwanderung, auch wenn das natürlich vielen, vor allem der Wirtschaft und ihren Lobbyisten, nicht in den Kram passt.

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Weil Italien von Deutschland total abgehängt worden ist.

Schröders Agenda Politik hat vor allem durch Niedriglohn die Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen auf Kosten der Arbeitnehmer, die das erarbeiten müssen, deutlich gestärkt. Das führte aber in Italien zu einem sehr hohen Handelsbilanzdefizit mit dramatischen innenpolitischen Folgen und europäischen Folgen (z.B. niedrige EZB-Zinsen!).

Da Italien wegen des Euro nicht abwerten kann, muss es sich schon seit Jahrzehnten am Finanzmarkt Geld leihen, um überhaupt sein Sozialsystem aufrecht erhalten zu können. Ohne diese Politik kann in Italien keine Regierung überleben.

Ich denke, die werden so weitermachen, bis es nicht mehr geht und am Ende wird Herr Scholz oder wer auch immer Finanzminister bei uns ist, gedrängt werden ordentlich Kohle locker zu machen, um Italien noch zu retten. Vermutlich spekulieren die auch darauf und Scholzi spart schon mal fleissig. LOL

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Für mich jedenfalls nicht!

Vor mir aus, soll der sich zum Teufel scheren. Eine wirtschaftliberale Politik haben wir doch schon seit der Schröder Regierung und Merkel hat das noch jahrzehntelang fortgesetzt.

Ich schätze mal, die Wähler vollziehen gerade eine deutliche Trendwende weg von neoliberal. Viele haben ganz einfach die Nase voll von Niedriglohnsektor, Sozialabbau bei den Renten und den Arbeitslosenleistungen, Rückzug des Staates aus dem sozialen Wohnungsbau, Finanzmangel der Gemeinden wegen einer falschen Steuerpolitik und so konservativen Dingen wie dem Beamtentum und dem Ehegattensplitting.

Der Merz käme da als neues Hassobjekt eigentlich nur recht. Dann wenden sich noch mehr Wähler von den Groko-Parteien ab. LOL

http://mediathek.daserste.de/ttt-titel-thesen-temperamente/Soziale-Ungleichheit-als-Gefahr-f%C3%BCr-die-/Video?bcastId=431902&documentId=57587528

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Also, ich versuche mal ernsthaft diese Frage möglichst wertfrei, sozusagen aus einer Metasicht heraus zu beantworten.

Finanziell wäre das vielleicht sogar derzeit machbar, nur würde das komplett der derzeitigen Niedriglohnpolitik zuwiderlaufen, denn wer will dann noch mehrere Minijobs machen oder zum Mindestlohn arbeiten. Statt in die Zeitarbeitsbüros zu laufen bleiben die Leute doch dann lieber zu Hause oder arbeiten schwarz. Von daher ist das schon mal völlig undenkbar.

Würde man allerdings die Rahmenbedingungen völlig ändern, indem man z.B. den Niedriglohnsektor ganz abschafft, wäre bei sehr wenigen Arbeitsplätzen in Folge der Digitalisierung und gleichzeitiger hoher Produktivität ein Grundeinkommen möglich, das sich dann aber immer noch an den niedrigeren Einkommen orientieren müsste.

Davon sind wir aber derzeit, vor allem auch in den Köpfen der Politiker, noch Lichtjahre entfernt, fürchte ich.

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Ich befürchte, solange hier der Wohlfahrtsstaat durch Sozialabbau (Renten, Hartz IV), Niedriglohn und hohe Mieten weiter abgebaut wird, wird der Widerstand gegen Zuwanderung immer weiter zunehmen, egal, ob die Politiker und Lobbyisten das wahrhaben wollen oder nicht.

Die soziale Frage wird in diesem Zusammenhang völlig unterschätzt!

Die AfD ist in Deutschland sozusagen eine Art Immunsystem gegen zu viel Zuwanderung, welches die anderen Politiker gezwungen sind zur Kenntnis zu nehmen.

In anderen Ländern, wie z.B. Italien, Polen, Ungarn sieht es ähnlich aus.

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Das will ich Dir sagen: Zunächst ist sie als Pfafferstochter wohl ihrem christlichen Gewissen gefolgt und hat im Falle von Ungarn schnell mal die Grenzen aufgemacht.

Als die AfD dann aber aufkam und es allgemein zu teilweise heftigem Widerstand gegen diese Position kam, hat sie ganz schnell ihr Mäntelchen in den Wind gehängt: Türkeideal, Dichtmachung der Fluchtwege durch die Wüsten in Mali und Niger, wo sie sogar höchstpersönlich hingefahren ist.

Jetzt erzählt sie, im Gegensatz zu früher, die Leute wären ja wohl auch in ihrer Heimat oder der Nähe ihrer Heimat besser aufgehoben. Dann noch dieser seltsame Kompromiss mit Seehofer in der Grenzschutzfrage: "Das ist genau das, was ich will."

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Nur zum Vergleich:

Zu Adenauers Zeiten strebte die CDU noch einen Sozialstaat an und verwirklichte den auch grösstenteils (kath. Soziallehre, Nell-Breuning). Die Zustimmung war überwältigend mit Wahlergebnissen von bis zu 57 % für die CDU.

Heute jedoch herrscht immer mehr allgemeine Unzufriedenheit, vor allem wegen Niedriglohn, Befristung, Sozialabbau bei den Sicherungssystemen (Rente, Arbeitslosenversicherung). Auch das Steuersystem ist mit der mangelnden Berücksichtung von Kindern zu Gunsten von kinderlosen Verheirateten nicht mehr zeitgemäss. Die Beamten sind gegenüber dem Niedriglohnsektor total überbezahlt mit ihren fetten Pensionen verglichen mit den Minirenten. Die Schere klafft immer weiter auseinander!

Gerade heute abend in einer WDR-Live-Sendung über das Thema hörte man eigentlich nur unzufriedene Stimmen über genau diese Punkte!

Ich weiss nicht, für mein Gefühl ist das Land kurz vor bundesweiten Protesten. Jedenfalls wird wohl die Mehrheit diese kalte neoliberale Politik wohl so in Zukunft nicht weiter unterstützen.

Allerdings fehlt offenbar eine politische Kraft, die wieder so einen Adenauer-Kurs fahren will. Die SPD ist einerseits Lobbyisten-hörig und macht andererseits nur dirigistische Massnahmen aus der Küche des zentralgelenkten Sozialismus wie Mietpreisbremse, Mindeslohn und Grundrente, statt die Problem systemkonform zu lösen.

Die Grünen sind vor allem eine Themen Partei und ansonsten ziemlich indifferent und wohl ebenfall den Lobbyisten zugeneigt.

Die Linkspartei ist, wenn man mal von Wagenknecht und Lafontaine absieht, teilweise in ihren Ansätzen noch mehr dem zentralgesteuerten dirigistischen Sozialismus zugeneigt als die SPD.

Das bedeutet, wir brauchen irgendwie eine Partei, die diese Politik der Angebotspolitik bekämpft zugunsten einer Rückkehr in den alten, verlorenen Sozialstaat Adenauerscher Prägung.

http://mediathek.daserste.de/ttt-titel-thesen-temperamente/Soziale-Ungleichheit-als-Gefahr-f%C3%BCr-die-/Video?bcastId=431902&documentId=57587528

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