Homophobie nimmt in der Welt wieder zu?
Findet ihr das Homophobie und queer Feindlichkeit in der Welt wieder zu nimmt?
Ich habe genau diesen Eindruck und das beunruhigt mich.
12 Antworten
Im Westen geht's eigentlich. Woanders auf der Welt war und ist es schon immer sehr übel gewesen.
Homophobie geht bei uns ehr von migrantischen Kräften aus.
Wie gesagt, die wahren Probleme sind in klassischen "Shithole Countrys"
Was für eine rassistische Ideologie bitte?
Ich erklärs dir kurz 😊:
Migranten und Queerfeindlichkeit in einen Topf geworfen, einmal umgerührt und schwupps ist wieder "der Migrant" schuld. Stattdessen sollte man lieber auf die faschistischen Narrative und die zunehmende Hetze im Netz schauen, die genau solche "Rezepte" verbreiten.
Ist doch ein Fakt, warum sowas ignorieren? Wo ist das Problem? Gehört zu einer gesunden Diskussion. Es ist nun mal die Wahrheit. Gerade migrantische Kreise sind oft sehr Homophob. Frag mal Schwule, warum die nicht durch muslimisch geprägte Viertel gehen?
Kann man jeden fragen, schätze ich. Da sitzt eine tief verwurzelte Angst vorm "Fremden" bei vielen. Ich denke auch, dass viele traditionell aufgewachsene Migranten sehr konservativ sind und möglicherweise eher queerfeindlich, als ein Großteil der deutschen Bevölkerung. Aber tief eingestiegen bin ich in das Thema nicht.Ich kenne auch keine Fakten dazu. Hast du sie? Und wenn, inwiefern stellt das ein Problem im Alltag dar?
Die Hetze im Netz kenne ich dagegen zu Genüge. Daher kann ich das sicher behaupten. Fascho Narrative sind extrem verbreitet und alles anders Denkende wird kategorisch abgelehnt und diffamiert. Daher ist klar: die These muss hinterfragt werden. Ich glaube nicht, dass Migranten hier ein massives Problem darstellen..lasse mich aber gerne mit Fakten überzeugen. 🙂
Realistisch etwas zu betrachten, ist doch keine Hetze. Mangelnde Toleranz gegenüber homosexueller ist gerade in muslimisch geprägten Kulturkreisen erdrückend.
Warum sowas offensichtliches leugnen?
Ich habe nicht behauptet, dass das Hetze ist. Ich meinte nur allgemein, dass im Netz sehr viel pauschal gegen Muslime gehetzt wird und ich deshalb in solchen Fällen lieber kritisch nachfrage. Vor allem wenn ich es selbst nicht besser weiß. Deshalb meine Frage an dich: Woher nimmst du die Erkenntnis, dass in muslimisch geprägten Kreisen eine erdrückend geringe Toleranz gegenüber Homosexuellen herrscht? Und falls das tatsächlich so wäre, wie wirkt sich das konkret auf den Alltag von Homosexuellen hier in Deutschland aus? Gibt es da z.B. irgendwelche Studien dazu, oder stützt du dich auf dein persönliches Gefühl?
Daten dazu zu finden ist extrem schwer, da sie nicht erfasst werden. Das BKA gibt immer regelmäßig Zahlen raus und besonders ab 2015 ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Das schon ein seltsamer Zufall, nicht wahr?
Seit 2010 (besonders ab 2015) ist eine Verzehnfachung der Gewalt gegen homosexuelle zu beobachten. Im Islam ist sowas verboten und in muslimisch geprägten Ländern, kannst dafür sogar ermordet werden.
https://de.statista.com/infografik/34471/anzahl-der-straftaten-gegen-lsbtiq-menschen-in-deutschland/
Das hat 100 % was mit der Zunahme von Menschen in unserem Land zu tun, die aus solchen Kulturkreisen kommen. Hatte auch mal eine Reportage dazu gesehen (finde link leider nicht), da wurde ein schwules Paar in Berlin angegriffen, weil sie durch ein problematisches Viertel gegangen sind (hoher Muslim Anteil) Muslimas hatten die sogar während des Interviews auf der Straße gespuckt.
Sowas gibt auch in Frankreich, gabs zu auch mal ein Video, wo sowas mitten im Interview passiert ist (waren Lesben).
Das blöde ist, dass in DE so Straftaten gegen LGBTQ nicht nach Nationalität erfasst werden. Das verschleiert das stark.
Danke fürs Raussuchen, Ifosil. 😊 Mit manchem war ich schon vertraut, aber nicht gezielt unter dem Aspekt LGBTQ. Auffällig ist, dass die BKA-Zahlen seit 2010, insbesondere ab 2015, zwar steigen, zugleich aber auch deutlich besser erfasst werden. Deshalb ist nicht klar, ob mehr passiert oder bloß mehr dokumentiert wird. Du hast ja selbst gesehen: Herkunft wird in den Statistiken gar nicht erfasst, sodass ein direkter Bezug zur Migration nicht wirklich belegbar ist. Nachgewiesen ist, und das weiss ich durch eine Studie vom Münchener Ifo‑Institut, dass der Zuzug von Geflüchteten zwischen 2018 und 2023 keinen Einfluss auf die Kriminalitätsrate in den betroffenen Regionen hatte. Ähnlich in Frankreich: Auch dort steigen Fallzahlen, doch Studien zeigen, dass ein raueres gesellschaftliches Klima und rechtsextreme Strukturen eine größere Rolle spielen als bestimmte religiöse Communities. Es braucht also doch noch mehr Aspekte, die man mit einbeziehen muss, um ein klares Bild zu bekommen. Aber wir sind ja keine Wissenschaftler.😅 Trotzdem danke für deine Mühe. 😊👍
Ich weiß nicht, würde mir das nicht so schön reden. Nur weil etwas nicht direkt aus Zahlen ersichtlich ist, bedeutet dies jedoch nicht, dass man Verdacht A völlig ausschließen darf.
Muslime sind viel intoleranter als du glaubst. Für Homosexueller sind die gefährlicher als Rechte.
Nein, diesen Eindruck habe ich nicht.
Soetwas wie "Queerfeindlichkeit" existiert für mich nicht, da es ja auch keine "queeren Menschen" gibt. Die Homofeindlichkeit steigt wohl tatsächlich in unserem Kulturkreis, aber das ist eher ein importiertes Problem und liegt sicherlich nicht daran, dass Europäer plötzlich reihenweise homofeindlich werden.
So sehe ich das zumindest.
Nein das glauben viele
ich finde das nicht nur so, es ist auch so. Vor allem gegen Transpersonen wird im Moment so viel Hetze betrieben, das ist nicht mehr normal. Es gibt so viele relevante Probleme und stattdessen diskutieren Leute ob Transfrauen beim Frauensport mitmachen dürfen. Das lenkt einfach nur davon ab, dass sie keine einzige Lösung für richtige Probleme haben
Und auch beim Thema homosexuell waren wir schon mal weiter. Ich verstehe echt nicht, was Leute gegen Liebe haben...
Die Frage, ob Transfrauen beim Frauensport mitmachen dürfen, hat nichts mit Transfeindlichkeit zu tun.
Ja, genau so hat es in der Nazizeit angefangen. Die ersten, die verboten und verfolgt wurden, waren queere Menschen. Die ersten Bücherverbrennungen trafen Schriften über Trans-Identitäten. Wer heute so tut, als sei das alles „nebensächlich“, verdrängt diese Geschichte und riskiert, dass Menschen wieder ins Abseits gedrängt werden bis hin zum Selbstmord.
Das ist nicht „Meinung“, das ist menschenverachtend. Es ist Ideologie aus genau der Ecke, die schon einmal unfassbares Leid über die Welt gebracht hat. Und dagegen gilt es Position zu beziehen.
gibt so viele relevante Probleme und stattdessen diskutieren Leute ob Transfrauen beim Frauensport mitmachen dürfen.
Das ist in den Usa ein Riesenproblem gewesen. Sport ist dort nicht einfach nur Sport. Es ist mit Stipendien und ner Menge Geld verknüpft. Frauen die Stipendien erhalten und studieren können ohne sich in Unkosten zu stürzen. Diese Chancen wurden jungen Frauen genommen und zerstört weil man zugelassen hatte das Biologische Männer die sich als Frau identifzieren im Frauensport mitmitschen konnten. Ich bin sehr froh das Trump dem ein Ende gesetzt hat.
Vielleicht sind für dich Frauenräume nicht ein großes Problem, und Du darfst dich gerne mit Problemen deiner Wahl beschäftigen. Für mich sind Biologische Männer die in geschützte Räume für uns Frauen eindringen ein großes Problem denn sie gefährden mein Sicherheitsempfinden. Das kannst Du relativieren, oder klein reden, aber wer glaubt man bekämpft Transphobie indem man Frauen übergeht und ihre Ängste relativiert schafft genau das Gegenteil. Bitte die Grenzen und Räume von Frauen achten. Dankeschön.
Homophobie nimmt nicht zu, es ist schon immer so gewesen das manche da keinen Bock drauf haben. Ich habe eher das Gefühl das Leute die in einer Bubble leben, ernsthaft glauben die Welt ist mehrheitlich Homofreundlich. Der Großteil Afrikas, die Karibik, Russland, große Teile der Usa, der Großteil Asiens, mal abgesehen von Thailand, sind im Kern Homophob. Osteuropa, abgesehen von den Hauptstädten, ist auch nicht gerade Homofreundlich.
Schön das du noch Rassistische Ideologie mit rein bringst, das nächste riesen Problem der Gesellschaft