Der Prophet Elischa

5 Antworten

Der Vergleich mit Elischa ist schwierig, weil jüdisch-christliche Propheten oft durch Wunder und direkte göttliche Interventionen gekennzeichnet sind, während Mohammeds Prophetenrolle sich stark auf Lehre, Gesetzgebung und gesellschaftliche Transformation stützt. In der islamischen Perspektive sind diese Taten prophetisch legitim, weil sie göttlichen Willen vermittelt und eine neue religiöse Ordnung geschaffen haben.

Mohammed gilt als Prophet, weil er die religiöse und gesellschaftliche Ordnung des Islam begründet und die göttliche Botschaft vermittelt hat und nicht primär wegen Wunder wie bei Elischa.

Gruß aus Tel Aviv

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Globalgeschichte

BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 11:37

Das Problem dabei ist, dass er überhaupt nichts prophezeit hat. Kein Mensch wird zum Propheten, weil er Gesetze und eine Ordnung zementiert, welche dann auch noch ein Gemisch aus Judentum, Christentum und arabischen Heidentum zu sein scheint.

Viktor1  29.08.2025, 11:50
@BertiStein
Das Problem dabei ist,

daß du Nichts verstanden hast , Garnichts. Propheten sind Menschen , welche Botschaften von Gott vermitteln, was du forcierst sind "Wahrsager". Natürlich kann man anzweifeln, ob diese "Botschaften" nicht nur die eigene Intuition/Vorstellung über das Wirken und denWillen Gottes sind - was bei Propheten des AT wohl auch zutrifft - aber Mohammed kann sich da ohne weiteres mit einreihen lassen.

BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 11:53
@Viktor1

Propheten sind Vermittler zwischen dem Göttlichen und den Menschen und haben oft die Aufgabe Gottes Willen zu verkünden, die Menschen zur Reue, zum Glauben oder zur Rechtschaffenheit aufzurufen.

Sie sagen Zukünftige Ereignisse vorher oder kündigen göttliche Strafen bzw. Wunder an. Vor allem gelten sie als moralische und spirituelle Führer. Da lässt sich Mohammed nicht einreihen.

Viktor1  29.08.2025, 12:01
@BertiStein
Sie sagen Zukünftige Ereignisse vorher

Können - müssen aber nicht.

moralische und spirituelle Führer. Da lässt sich Mohammed nicht einreihen

Es geht nicht um die Qualität der "Propheten" (da gibt es im AT wohl Einige, welche zu den Propheten zugeordnet werden und "unvollkommen" waren - vorsichtig ausgedrückt !) sondern ihre "Funkion", welche sie sich selbst zugedacht haben bzw ihnen zugedacht wurde.

BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 17:29
@Viktor1

Kein Mensch ist/war vollkommen, außer Jesus und Maria

Den Koran.

Sonst wäre es wohl Isa. Isa soll ja Jesus sein.

Doch im Islam hat man Isa fast alle Macht von Jesus genommen. Angefangen mit der Vorwurf der Verfälschung der Bibel. (Allah hat im Koran den Muslimen die Evangelilen - Indschil - zur Rechtleitung empfohlen.)

Wobei die Verfälschungsunterstellung mit ein paar Antworten auf die Fragen von Muslimen leicht widerlegt werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=HReTGmjSGu8


BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 19:11

Einer haltlose Behauptung. Mir hat noch kein Moslem erklären können, wann die Bibel verfälscht worden sein soll. Zumal davon im Koran nichts zu lesen ist, im Gegenteil.

Als kontrovers diskutierte evangelische Christin Ela Nazareth zweifle ich die göttliche Offenbarung des Islam an. Ich kann mir nicht vorstellen dass Muhammed ein Prophet Gottes ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich bin Raphaela Nazareth.

BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 11:41

Darüber hinaus hat der Islam eine ganz weltliches Problem. Ismael, welcher der Stammvater der Araber sein soll, war kein Araber. Seine Mutter Hagar, die mit Abraham Ismael bekam, war Ägypterin. Zu Zeiten Abrahams waren die Ägypter aber keine Araber. Damit ist es unmöglich, dass Mohammed ein Nachfahre ismaels war, somit ist der Islam im Kern unstimmig, ohne dass irgendwelche religiösen Auslegungen greifen.

Ja, natürlich fällt dir nichts ein. Anrufen kann man ja auch nur Dinge, die vorher gespeichert wurden. Aber da du kein islamisches Wissen hast, wie willst du da überhaupt mitreden können?

Du bist wie die Nichtmuslime, die sich Islam-Experten nennen: sie haben von allen Dingen eine Ahnung. Nur nicht vom Islam.

Deine Frage ist ganz typisch eine Islamhasser-Frage. Nur Provokation und nichts dahinter als heiße Luft.

Ein Prophet ist nicht eben jemand, den Menschen sich aussuchen, sondern den Gott selbst erwählt. Er sagt im Koran:

„Allah weiß am besten, wo Er Seine Botschaft anbringt.“ (6:124)

Also, die Frage: "Warum Muhammad?“, beantwortet sich schon darin: Weil Gott ihn ausgewählt hat.

Muhammad hat den Koran bekommen, das einzige unverfälschte Wort Gottes, das bis heute existiert.

Ein Buch voller Wissenschaftswunder, sprachlicher Perfektion und erfüllter Prophezeiungen.

Es hat Millionen Menschen geleitet und verändert, bis heute.

Das ist sein größtes Wunder und sein Siegel als Prophet.

Was hat er getan?

Er hat aus Analphabeten ein Volk gemacht, das die Welt in Wissen, Kultur und Gerechtigkeit anführte.

Er beendete Kindstötung, brachte Frauenrechte, verankerte Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde.

Er selbst lebte bescheiden, schlief auf einer Matte, gab alles für die Armen, und wurde trotzdem von Millionen geliebt.

Sein Leben ist detailliert überliefert und sein Charakter so rein, dass selbst seine Feinde ihn „al-Amin“ (der Vertrauenswürdige) nannten.

Durch ihn haben Milliarden Menschen gelernt, Gott allein anzubeten, ohne Priester, ohne Mittler, ohne Götzen.

Dass Milliarden bis heute bekennen: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist Sein Gesandter“, ist selbst Beweis seiner Echtheit. Kein Lügner oder Hochstapler könnte über 1400 Jahre hinweg eine solche Treue und Wirkung bewirken.

Wie gesagt, Muhammad ist ein Prophet, weil Gott ihn erwählt hat, um Seine letzte Botschaft, den Koran, zu überbringen.

Er brachte eine Offenbarung, die unverändert bis heute existiert, und verwandelte eine Gesellschaft von Unwissenheit zu Wissen, von Ungerechtigkeit zu Gerechtigkeit.

Er ist der meistgefolgte Mensch der Geschichte, und sein Leben ist ein klares Siegel seiner Prophetenschaft.

Schaue, was selbst Nichtmuslime über ihn sagten:

Z.B. Mahatma Gandhi (1869–1948), indischer Freiheitskämpfer:

„Ich wollte wissen, wer derjenige war, der ohne Zweifel das Herz von Millionen Menschen heute noch besitzt. … Ich wurde mehr als je zuvor überzeugt, dass es nicht das Schwert war, das dem Islam damals seinen Platz in der Welt gab. Es war die schlichte Einfachheit, die vollkommene Selbstverleugnung des Propheten, die strenge Wahrhaftigkeit, die Treue zu seinen Freunden und Anhängern, seine Furchtlosigkeit, seine völlige Hingabe an seine Mission.“

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Michael H. Hart (amerikanischer Historiker, Autor von The 100: A Ranking of the Most Influential Persons in History):

„Meine Wahl Muhammads, die Spitze der Liste der einflussreichsten Menschen der Weltgeschichte einzunehmen, mag für einige Leser überraschend sein, aber er ist der einzige Mensch in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet außerordentlich erfolgreich war.“

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Was nun Elischa betrifft:

Elischa wird im Koran erwähnt (6:86; 38:48).

Er war ein Prophet Israels nach Ilyas (Elija).

Seine Aufgabe war es, sein Volk an Gott zu erinnern und den reinen Glauben zu bewahren.

Über sein Wirken wissen wir wenig, außer dass er rechtschaffen war und in der Reihe der Propheten steht.

Im Islam gilt: jeder Prophet ist wichtig, aber manche erhielten größere Aufgaben und Offenbarungen als andere. Und manche erhielten gar keine heilige Schrift.

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Der Unterschied zu Muhammad:

Elischa war ein Prophet für ein bestimmtes Volk zu einer bestimmten Zeit.

Muhammad dagegen ist der letzte Gesandte für die gesamte Menschheit bis zum Jüngsten Tag gewesen.

Der Koran sagt:

"Und Wir haben dich (oh Muhammad) nur als Barmherzigkeit für die Welten gesandt.“ (21:107)

Wenn jemand sagt: „Was hat Muhammad getan, dass er ein Prophet sein soll? Elischa hat doch Wunder getan!“ – dann ist die Antwort:

Propheten sind nicht an der Anzahl ihrer Wunder zu messen.

Muhammads größtes Wunder ist der Koran, ein bleibendes Zeichen, das bis heute unversehrt ist, während die Geschichten von Elischa nur bruchstückhaft in Bibel und Überlieferungen stehen.

Zudem hat Muhammad nicht nur einzelne Wunder vollbracht, sondern ganze Gesellschaften verändert und einen Weg geschaffen, der bis heute Milliarden Menschen prägt.

Elischa war also ein Prophet – begrenzt auf sein Volk.

Muhammad ist der letzte Gesandte für alle Menschen, mit einer Botschaft, die ewig bleibt.

Kurz gesagt: Elischa ist wie ein Licht in seiner Zeit, Muhammad ist die Sonne, die bis zum Ende scheint.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid

Nordlicht979  29.08.2025, 21:54
Er hat aus Analphabeten ein Volk gemacht, das die Welt in Wissen, Kultur und Gerechtigkeit anführte.

Diese und andere Aussagen über Mohammed sind sachlich falsch.

Z.B. was Wissen anbelangt, wissenschaftliche Leistungen, stehen arabische Länder ganz hinten in der Länderreihe. Das besonders im Bereich Wissen hervorragende Volk sind die Juden. Obwohl weltweit nur ca. 16 Mio. Juden leben, stellten sie bis ca.1950 rund 50% aller Nobelpreisträger. Die arab. Nobelpreisträger sind bis heute an einer Hand abzuzählen. Man bedenke, dass es über 1 Mrd. Muslime gibt.

BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 18:27

Auch hier ist die Wahrheit, Gott ist Mohammed nie begegnet und er hat nie zu ihm gesprochen.

Ein Boote hat ihm die Eingebungen gebracht, von dem im Koran nichts steht, wer er war. So wie sich dieser Bote aufführte, kann es nur ein Dämon gewesen sein

Im Islam wird ein Prophet nicht nur an Wundern gemessen, sondern daran, dass er die Botschaft Gottes überbringt. Muhammad ﷺ brachte die letzte und bis heute unverfälschte Offenbarung (den Qur’an), veränderte die gesamte Menschheit tiefgreifend und lebte ein Leben, das selbst seine Feinde als wahrhaftig und vorbildlich anerkannten. Seine Aufgabe war universell und endgültig, während andere Propheten wie Elischa eine begrenzte Sendung hatten. Darum sehen wir Muslime ihn als den größten und letzten Propheten.

Aber falls du nach etwas schlüssigeren fragst wie: „Wie hat er die Leute außer der Lehre Überzeugt. Nenne mal paar Wunder.“

  • Mondspaltung
  • Mohammed sav war Analphabet, also war es für die Bevölkerung damals was unglaubliches.
  • Sie nannten ihn den „Vertrauenswürdigen“ sogar die Feinde nannten ihn so

Darüberhinaus ist der Islam auch nur wirklich die einzig wahre 100%ige Monotheistische Religion.


BertiStein 
Beitragsersteller
 29.08.2025, 18:07

Gott ist Mohammed nie begegnet, er hat nie mit ihm gesprochen.

Der Koran von Abdullah ibn Mas‘ud hätte 110 bis 112 Suren. Der von Ubayy ibn Ka‘b 116 Suren und dann hatten die ganzen Korane je nach Region auch verschiedene Auslegungen, bis Uthman alle verbrannte und etwas eigenes kreierte. Dieser Koran ist dermaßen absurd (wo ist die andere Hälfte des Mondes), das war ihnen überhaupt nicht verfälschen braucht. Inwiefern Mohammed als Kaufmann Analphabet war, sei dahingestellt, das klingt nicht logisch.

Shylley  29.08.2025, 18:31
@BertiStein
Gott ist Mohammed nie begegnet, er hat nie mit ihm gesprochen.

Islamische Sicht: Allah begegnet Seinen Geschöpfen nicht wie ein Mensch dem anderen. Auch Moses hat Gott nicht „gesehen“, sondern mit Ihm gesprochen (2. Mose 33,20 bestätigt sogar in der Bibel: „Kein Mensch kann mich sehen und leben“).

Im Islam: Allah sprach zu Propheten auf verschiedene Arten: direkt, durch Inspiration oder durch den Engel Gabriel (vgl. Qur’an 42:51). Bei Muhammad war es überwiegend Gabriel, was absolut im Einklang mit früheren Propheten steht.

Der Koran von Abdullah ibn Mas‘ud hätte 110 bis 112 Suren. Der von Ubayy ibn Ka‘b 116

Faktisch:

  • Abdullah ibn Masʿud (Gefährte) zählte die Suren al-Falaq und an-Nas manchmal nicht extra, sondern sah sie als Teil von Schutzbittgebeten. Er hat sie aber beim Rezitieren gekannt und benutzt – nur in seiner eigenen Sammlung separat nicht aufgeschrieben.
  • Ubayy ibn Kaʿb hatte zusätzlich die Duʿa-Suren al-Khalʿ und al-Ḥafd, die aber keine Qur’an-Suren waren, sondern Bittgebete, die in seiner persönlichen Sammlung mit drinstanden.
  • Es gab also nicht „verschiedene Korane“, sondern unterschiedliche Handschriften / persönliche Sammlungen, ähnlich wie wenn du heute ein Qur’an-Exemplar mit Tafsir oder Anmerkungen hättest.
bis Uthman alle verbrannte und etwas eigenes kreierte.

Falsch: Uthman hat nicht einen eigenen Koran erstellt, sondern die bereits existierende Sammlung von Abu Bakr (die von Zayd ibn Thabit zusammengetragen wurde) auf standardisierte Exemplare übertragen und diese in die großen islamischen Zentren geschickt. Warum? Weil es unterschiedliche arabische Dialekte und Rezitationsweisen gab. Manche Gefährten kannten bestimmte Lesarten, die zwar korrekt waren, aber Verwirrung stiften konnten. Uthman hat das auf den Quraisch-Dialekt standardisiert, so wie der Prophet es selbst rezitiert hat.

Es war eine Vereinheitlichung der Schrift, keine Erfindung. Der Text war derselbe, nur die Lesungen (Qiraʿat) wurden geregelt.

wo ist die andere Hälfte des Mondes

Warum ist das gespaltene Meer von Mose nicht gespalten?:

Die Mondspaltung (Qur’an 54:1) wird im Tafsir und in Hadithen so erklärt: Der Mond wurde von Allah durch ein Wunder gespalten, beide Teile wurden gesehen und dann wieder zusammengefügt.

Mohammed als Kaufmann Analphabet 

Der Qur’an selbst sagt: „Du (Muhammad) konntest weder lesen noch schreiben vor ihm (vor der Offenbarung).“ (29:48).

Historisch bestätigen Muslime wie Gegner, dass Muhammad kein Schreibender war. Er war Kaufmann, ja, aber Kaufmann sein bedeutet nicht automatisch, dass man lesen und schreiben muss. In Arabien war Analphabetismus weit verbreitet, und Kaufleute nutzten oft Schreiber.