Neuer Welpe hat panische Angst. Was tun?

11 Antworten

Milch direkt ins Maul gegossen.

zuerst mal informiert man sich bevor man sich einen Hund zulegt.

Milch ist für Welpen unverträglich und kann zu gefährlichem Durchfall führen. Durchfall kann für einen Welpen sogar lebensbedrohlich sein.

sollte der Kleine Durchfall bekommen, umgehend zu einem Nottierarzt oder Tierklinik fahren. Tel.- Nr. vorsichtshalber parat legen.

das überaus ängstliche Verhalten deutet auf keine gute Sozialisierung hin. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Ihr den Kleinen aus einer nicht seriösen Quelle erstanden habt.

lasst dem Welpen Zeit sich an die für ihn neuen Lebensumstände zu gewöhnen. Dazu braucht es Zeit und Geduld.

und wenn er weiterhin nichts frisst, den Verkäufer kontaktieren. Ihr habt doch sicherlich Futter empfohlen bekommen und/oder auch mitbekommen damit er weiterhin erst mal sein gewohntes Futter bekommt?!

Mittlerweile isst er, wenn man ihm das Futter direkt hinstellt. Wie oben beantwortet, hatte er keine „traumatischen“ Erfahrungen

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@Alnr1124

Ob er traumatische Erfahrungen hat, kannst du doch gar nicht wissen. Bei einer "Züchterin" die ihre Welpen kein bisschen sozialisiert, und dann so abgibt, muß man mit allem rechnen.

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@Alnr1124

Manchmal sind nicht mal traumatische Erfahrungen notwendig, es kann schon reichen, wenn ein Hund überhaupt keine Erfahrungen gemacht hat.

Die angebliche Herkunft lässt zumindest das vermuten.

Selbst wenn die Geschichte mit dem hohen Schnee unwahrscheinlicherweise stimmen sollte: wie konnten die Leute den selbst Haus und Grundstück verlassen? Die haben doch ganz sicher nicht die ganze Zeit eingeschneit im Haus zugebracht. Es gab hundertprozentig sicher geräumte Stellen, dort hätte man den Hund zum Lösen hintragen können bzw. müssen.

Ich schließe mich Bitterkrauts Einschätzung an: irgendetwas stimmt an Deiner Geschichte vorne und hinten nicht.

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@Alnr1124

Eine Abgabe d.h. vom bisher gewohnten Umfeld, von Mutter- und Wurfgeschwistern weggenommen, alles neue Reize bei Euch ist ein traumatisches Erlebnis, also somit eines hatte er definitiv.

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@Margotier

Wenn die Züchterin mir sagt dass zu viel Schnee draußen liegt und sie die Gesundheit der Welpen durch die Kälte nicht aufs Spiel setzten will, dann glaube ich sowas auch. Die Welpen haben sich in einem großen Gehege innerhalb des Hauses aufgehalten in dem sie ein Katzenklo hatten wo sie immer eigenständig hingegangen sind

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@Alnr1124

Ja, schreklich. Und dass in der Eiffel druchgehend hoher Schnee gelegen hat ist Unsinn. Hunde mit 10-13 Wochen können bei jedem Wetter raus. Die war halt zu faul, weil es ein Haufen Abeit ist und zeitaufwändig, mehrere Welpen zu sozialisieren und ihen die Welt zu zeigen. ein guter Züchter breibt diesen Aufwand aber.

Ich hab mit Freunden einen Wurf mit 9 Welpen aufgezogen, zur Abgabezeit kannten die andere Menschen und Tiere, de einem im Dorf zufällig begegnen, Fahrräder, Kinderwagen, Skater, Autofahren, Auto- und anderen Lärm usw. Jeden Tag ein neuer Reiz, viel Arbeit, da man nie alle gleichzeitg mitnehmen kann, da braucht man ein Team von Leuten, aber Arbeit, die ein guter Züchter eben macht.

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@Alnr1124

Wer Hunden auf ein Katzenklo zwingt, ist nicht seriös!

Da war schlicht und einfach jemand zu faul, bei Kälte mit einem ganzen Wurf Welpen regelmäßig raus zu gehen.

Die körperliche Gesundheit wird nicht auf's Spiel gesetzt, wenn man einen Welpen mal kurz zum Lösen der Kälte aussetzt, zur Not zieht man im kurz etwas über.

Es gibt für wenige Euro Hundemäntel, die eigentlich eher eine Art Fleece-Decke sind, die hat man blitzschnell mal eben angezogen. Aber für sowas sind solche Welpenproduzenten dann wohl auch noch zu geizig.

Übrigens: viel Spaß beim Beibringen der Stubenreinheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass das, anders als bei verantwortungsbewusst aufgezogenen Welpen, viele Monate dauern wird, ist hoch da der Hund gelernt hat, dass es, entgegen seinem Bedürfnis, sein "Nest" nicht zu beschmutzen, richtig ist, sich drinnen zu lösen.

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Das Einzige was ihr tun könnt:

Lasst den Welpen bitte in Ruhe, stellt ihm Wasser und Futter in die Nähe, hört auf ihm Wasser mit Spritze einzuzwingen, etcetera!

Bitte holt umgehend einen wirklich guten Hundetrainer hinzu!!

Guten Hundetrainer bei Euch in der Region: IBH-hundeschulen eingeben, dort werden Hundeschulen nach Postleitzahl sortiert aufgeführt welche Eignung haben.

Hey Alnr1124!

Das ist ja echt ein großes Problem.... Ich würde versuchen, wenn möglich ihn mit Leckerlies durch die Wohnung zu locken und ihm so die Umgebung näher zu bringen. Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Hund. Er hatte sich in einer Ecke verkrochen und wollte nichts machen. Hoffe das war sinvoll!

LG

Gero / Noch1Minute

wie haben sie mit Ihrem Änderungen erzielt?

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@Alnr1124

Ich habe mir tatsächlich einen Tag frei genommen und mich nur um den Hund gekümmert. Erstmal habe ich im Internet gesucht, nach Spielen für Hunde, und das hat tatsächlich funktioniert.

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@Noch1Minute

meine Familie und ich haben uns so freigekommen dass der Welpe für die nächsten 4 Wochen immer beaufsichtigt ist. Ich hoffe es regelt sich alles

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Einfühlungsvermögen und gaaanz viel davon.

Ähnliches habe ich mit meiner Hündin erlebt. Nur das sie nicht als Welpe zu mir kam sondern als 9 Monate junge Hündin.

Ich bin da immer für die Methode streicheln. Wenn er sich von Euch anfassen lässt dann streicheln, streicheln, streicheln und noch mehr streicheln.

Hat er eine einzige Bezugsperson? Wenn ja, so ist es hilfreich wenn diese diese Aufgabe übernimmt und sich dann die anderen Familienmitglieder langsam annähern. Aber in solchen Fällen ist wie oben schon beschrieben Einfühlungsvermögen gefragt. Wichtig ist, das der Hund jetzt erst einmal lernt, dass ihr keine Gefahr für ihn darstellt. Zudem solltet ihr bedenken, er ist gestern erst zu Euch gekommen. Fraglich woher der Hund kommt und was er schon mit seinen 13 Wochen erleben mußte. Hat er nun schon eine 2. Trennung erfahren so ist das sicher nicht hilfreich aber trotzdem ist es nicht unmöglich ihn davon zu überzeugen, dass ihr keine Gefahr darstellt.

Das er heute Nacht relativ ruhig war, hatte vermutlich mit der 3. Phase von Stress zu tun. Das ist die Erschöpfungsphase und diese lässt den Hund ruhig erscheinen allerdings wird das in diesem Fall "nur Batterie aufladen" gewesen sein und keine wirkliche Ruhe. Diese starke Art von Stress verpufft nicht einfach und Adrenalin sowie Cortisol heben sich nicht einfach so auf, sie wirken nach.

Wenn er sich zumindest anfassen lässt ist das schon einmal die halbe Miete und somit streicheln. Lässt er sich nicht anfassen, so die Nähe suchen aber ihn nicht bedrängen, nicht direkt anschauen, am besten mit der Seite zu ihm setzen. Die Hand vorsichtig hinhalten. Nichts überstürzen und alles ganz langsam ausführen. Schnelle Bewegungen können genauso wie direktes anschauen bedrohlich wirken.

Was das fressen anbelangt, am besten ihm die Möglichkeit geben sich an einen geschützten Ort zurückzuziehen. Hat er sich schon eine Stelle ausgesucht die ihm gefällt so stellt ihm dort Futter hin und lasst es dort stehen. Am besten behaltet ihr dann erst einmal im Auge, dass sich niemand bis er gefressen hat diesem Ort nähert.

Alles was gemacht wird, sollte mit viel Behutsamkeit gemacht werden. Nichts überstürzen. Laßt ihm Zeit und wenn er vermutlich schon von Mutter- und Wurfgeschwistern viel zu früh getrennt worden ist und dann in einer anderen Familie war und nun bei Euch gelandet ist, so hat er mit diesen verdammt jungen Tagen schon 2 traumatische Erlebnisse hinter sich bringen müssen. Das bringt dann sowas hervor. Schade das Menschen so sind und sowas Tieren antun müssen. Das ist jetzt natürlich nicht auf Euch bezogen, aber eben auf diejenigen die nicht darüber nachgedacht haben, was aus dieser Seele wird...

den Welpen kennen wir von Geburt an, er ist auf einem Bauernhof geboren und wir haben ihn bevor wir ihn abgeholt haben des Öfteren besucht. Bis gestern war er also mit seinem Rudel zusammen.

anfassen lässt er sich, das ist überhaupt gar kein Problem.

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@Alnr1124

Dann muß diese Angst wohl z.T. genetisch bedingt sein oder aber die Verhältnisse auf dem Bauernhof waren eher subotimal.

Na wenn er sich anfassen lässt ist das doch schon einmal wirklich klasse, dann streicheln, streicheln, streicheln. Das fördert die Produktion von Oxytocin und das ist landläufig auch als Kuschelhormon bekannt. Fördert Bindung und beruhigt, da es auch bei den Welpen beim nuckeln produziert wird ;-)

Neue Umgebung, alles neue Reize, also ist es doch verständlich. Zudem aber wäre es natürlich ratsam wenn sich das jetzt nicht innerhalb der nächsten Tage verliert mit dem zittern mal den TA aufzusuchen...

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@Elocin2910

Der Hund kommt angeblich von einer seriösen Züchterin aus de rEifel, wo angeblich über 1m Schnell liegt, weshal der Hund dort nicht rauskonnte. Das kann nur ein Troll sein. Die Eiffel hat derzeit max 15cm Schnee und das sicher nicht die vergangenenne 6-8 Wochen. Und im Tal hats gar keinen Schnee. Da will uns jemand veräppeln.

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@Bitterkraut

Na super, passt ja zur Weihnachtszeit, da macht man sich wieder für nix Mühe, danke Bitterkraut für die Aufmerksamkeit! ;-)

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Bitte unterlasst das dringend dem Hund Milch zu geben!

Damit schadet ihr dem Hund eher als das ihr ihm was gutes tut!

Kuh Milch, was es vermutlich ist, ist nicht verträglich für Hunde!

Und ansonsten scheint der Welpe aus extrem schlechten Verhältnissen zu kommen wo einiges schief gelaufen ist wenn er sich so benimmt.

Etwas Angst ist je nach dem normal, das aber nicht.

Ihr werdet ihm nun wohl extrem viel Zeit und geduldig entgegen bringen müssen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich besitze selber 5 Hunde.

Aus schlechten Verhältnissen kommt unser Welpe nicht, wie oben schon beantwortet. Er hat dort die ersten 13 Wochen seines Lebens mit seinen Geschwistern und Eltern glücklich verbracht. Bei mehreren Besuchen hat er sich auch gaaaanz anders verhalten als jetzt bei uns.

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http://www.haustiere-wissen.de/duerfen-hunde-milch-trinken.html :). Außerdem wurde die Milch in sehr kleinen Mengen verabreicht als er noch nichts essen wollte um wenigstens etwas Energie zu tanken

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@Alnr1124

Das mag alles sein, aber ihr solltest bedenken wie ich finde, sein Körper ist nun auf Grund des Stresses sowieso schon nicht in Topform, somit ist da m.M.n. auch die Gabe von Milch nicht unbedingt das was geraten werden sollte.

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@Alnr1124

Dann koch ihm echte Fleischbrühe, ohne Salz, aber gib ihm keine Milch. Ihr habt euch gar nicth informiet. und dass ein Hund mit 13 Woche, der schon fast ekin Welpe mehr ist, so verängstigt ist, deutet nicht auf eine vernünftige Sozialisierung.

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