Hallo Julia28315,

bist Du zu dick und unbeweglich, dass Du dich mit einem "Zweit"hund bewegen sollst?

Die Idee, angesichts einem Angsthund in der Familie, einer 16 jährigen, die bald Erwachsen sein wird einen Zweithund anzuschaffen ist - mit Verlaub - eine Schnapsidee!

Das endet für beide Hunde nicht im positiven Sinn. Hunde sind Lebewesen mit lebenslänglichen Kleinkindansprüchen und können jugendliche Kinder nicht am Erwachsen werden hindern, ergo diese also auch nicht ans "Zuhause binden"

Weit besser wäre es, die Patella-Luxation gut Tierärztlich behandeln oder operieren zu lassen und Du würdest Dich intensiv um den vorhandenen Hund kümmern.

Ausgedehnte Spaziergänge und Nasenarbeit, sprich Fährtenhundearbeit kannst Du mit diesem Hund unternehmen und das würde auch sein Selbstbewusstsein stärken.

Erfolge in der engen Zusammenarbeit mit einem Menschen!

Wenn der Hundetrainer statt dessen zu einem Zweithund raten sollte würde ich sofort den Hundetrainer wechseln!

Bitte unter https://www.dog-inform.de/ informieren und anrufen, das Problem mit Eurem Angsthund schildern und einen geeigneten Trainer in Eurer Nähe abfragen. Denn nur so wird Euren Hund geholfen und auch Dir, denn Du kannst lernen zusammen mit diesem Hund zu wachsen. Verantwortungsgefühl und was man alles mit Zuwendung, statt Anspruchshaltung, bei einem Hund erreichen kann.

Das Problem würde sich bei einem Zweithund "duplizieren" denn Angstverhalten und umdrehen beim Spazieren liegt - an der Bezugsperson Mensch. Also an Deiner Familie und den Bezugspersonen des Angsthundes.

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Wer sich über artgerechtes Hundeverhalten informiert hat, weiß um außergewöhnliches Verhalten, welches auf Erkrankungen oder Parasitenbefall hindeutet.

Informationen zu artgerechtem Hundeverhalten findest du hier: https://g.co/kgs/nZwZep

Mit Deiner Hündin solltest Du also schnellsmöglich einen Tierarzt aufsuchen!

Alles Andere ist verantwotungslos, dem Hund gegenüber.

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Hallo MarcDobi,

an dieser Stelle möchte ich Dir eindringlich raten einen wirklich guten Tierarzt aufzusuchen!

Wir haben mit unserem Rüden erst diese Geschichte - kriminelle Ohrenschmerzen mit Entzündung bis hinein in die Ohrspeicheldrüse - hinter uns.

Laufender Schmodder im Ohr ist immer (!) Tierarztpflichtig, denn der Gehörgang beim Hund geht sehr tief. Es können schlimme Spätfolgen auftreten, wenn Milben, Entzündungen oder bakterielle Erkrankungen verschleppt werden.

https://www.kleintiermedizin.ch/hund/ohren/ohren4.htm

Lese Dir einmal alle Seiten hier zum Thema Ohr - unter dem Link, gründlich durch.

Wir hier können nicht aufgrund eines Fotos eine Diagnose stellen. Mein Rüde wollte nicht einmal mehr 100 m weit laufen, so schlimm waren die Schmerzen. Da muß man erst einmal auf das Ohr kommen!

Inzwischen ist alles am Abheilen und ich mache mir Vorwürfe, dass ich an seinem geänderten Verhalten (Zurückziehen, verkriechen ins Dunkle, usw.) nicht früher erkannt habe unter welchen Schmerzen mein Hund leidet.

Dir und Deinem Dobi - Daumendrück - dass ihr einen wirklich fachlich gut qualifizierter Tierarzt findet, der dieses Problem im Ohr so schnell wie möglich fachlich gut behandelt und zum Abheilen bringt.

PS: Der Körper (Mensch & Hund) entgiftet sich über das Ohr - Futtermittelunverträglichkeiten drücken sich nicht selten durch Schmodder im Ohr aus. Also bitte Allergene, wie Weizen etc. im Hundefutter vermeiden.

Deinem Hund und Dir alles Gute!

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Verschiedene Hunderassen sind nicht verschiedene "Landsmänner" sondern die Tierart Hund ist eine Unterart vom Grauwolf, welche durch die Haustierwerdung verschiedene Verhaltensweisen des Wolfes stärker oder weniger stark zeigt.

  • Diese Verhaltensänderungen (Abschwächung, Verstärkung) hat der Mensch erkannt und gelernt für sich und seine Zwecke zu nutzen. Der Einsatzzweck hat dann auch das Aussehen jener Hunde verändert.

Zum Beispiel bei der Jagd:

  • Intensives Jagdverhalten auf Sicht und oder Nase, Eigenständige Jagd oder Jagd in Zusammenarbeit mit dem Menschen. Das hat auch das Aussehen der Hunde, neben dem Verhalten stark geprägt. = schmale, je Zweck hoch gebaute, schnelle Hunde. Lautstark oder still jagend je nach Anforderung.

Beim Herdenschutz:

  • intensives Wachverhalten auf Sicht, Hören und Geruch, Territorialverteidigung.
  • , Misstrauisch gegen allem Ungewohnten, Fremden, eigenständiges Entscheiden und Handeln, Umsicht bei Handlungen um Eigenschädigung zu vermeiden. Engste Bindung an "innere Familie worauf Sozialisiert wurde" Kein Will to please, weil engste Arbeit mit Menschen nie erforderlich. = hohe Körpergöße und Gewicht das aber "mitlaufen können muss" oft "Nutztierähnlich" auf weite Sicht.

Du siehst völlig unterschiedliche Hundetypen sind je nach Einsatzzweck entstanden, weil der Mensch verschiedenes Verhalten und Einsatz mit "Auswahl von geeigneten Hunden" steuert.

Mit unterschiedlichen Arten hat es nichts zu tun. Hundesprache ist rund um den Erdball gleich im Spzialberhalten. Lediglich hat der Mensch Absonderlichkeiten angezüchtet, welche die artgerechte Mimik eines Hundes zur Körpersprache "verstümmeln"

Dann kann es zu Missverständnissen unter Hunden kommen. z.B. Rute abgeschnitten, Ohren oder dickes Fellpolster im Gesicht.

Natürlich gibt es "Spezialeinsatztypen" von Hunden bei uns Menschen die auch vom Verhalten dann miteinander - im Sozialverhalten - vorprogrammierte Probleme haben.

Beispiele:

  • der Labrador ist immer "direkt am Mensch und Tier ohne Individualdistanz" das gibt Probleme mit Hütehunden und Treibhunden, sowie Herdenschutzhunden die angeboren auf Abstand und Hundeanstand achten.
  • Der Hütehund Border Collie und auch der Australian Shepherd treiben Schafe über anschleichen mit Blickfixieren (Jagdverhalten Wolf, Beutegreifer). Das gibt ganz böse Begegnungen mit Herdenschutzhunden und Wachhunden, z.B. Hovawart.
  • Es ist den Hunden angeboren solche Eigenschaften zu haben. Zum Beispiel viel Bellen bei den Collies, Corgies, Hütehunden, was Herdenschutzhunde ausschließlich als "Alarm Angreifer" empfinden...

Klar, dass solche Hunde dann bei Spielbegegnungen eher weniger miteinander spielen oder zu tun haben wollen.

Trotz aller Unterschiede, in jeder "als Rasse" bezeichneten "Arbeitszweckrichtung" gibt es trotz aller Inzucht immer wieder komplette "Ausreißer" - also Jagdhunde die man zum Jagen tragen müsste, Hütehunde die Angst vor Schafen haben, Herdenschutzhunde die mehr vertrauen und weniger Schützen usw.....

Das beweist:

Ein Hund ist ein Hund, ein Hund!

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Das sollte man alles schon Wissen und geklärt haben "bevor" der Welpe einzieht!

Selbst die Auswahl des Züchters, bei welchem man seinen Welpen kauft, kann man unter diesem Wissen vornehmen. Es gibt Züchter deren Welpen kommen geradezu stubenrein aus dessen Haus.

Nun hilft Dir und Deinem Hund nur Eines:

  • Stundenplan auch für Füttern, Schlafen und Lösen.
  • Die "train pads" sofort abschaffen und.... laufen auch drei Stockwerke zu dem Löseplatz beim Haus.
  • Wissen aneignen. Sofort!

Bestelle lieber statt dich mit Klo für Balkon zu beschäftigen (da wirst Du eine Wohnungskündigung bekommen und viel Ärger) gute Lektüre zum Thema Hund, Hundewelpe und Stubenreinheit.

Buchtipps:

Kleine Geschäftskunde So wird Ihr Hund stubenrein

https://g.co/kgs/NKde3R

Welpen, Anschaffung, Erziehung und Pflege

https://g.co/kgs/H1oDaS

Mit dem Hund auf Du Zum Verständinis seines Wesens und Verhaltens

https://g.co/kgs/gxyzRD

Auf diesem Weg und nur auf diesem, wünsche ich Dir und dem Kleinen alles Glück der Welt.

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Alte Hunde haben nachlassende Körper - und Organfunktionen. Das merkt der Hund instinktiv.

Für die Funktion der Nieren, der Leber und auch des Verdauungstraktes ist bei alten Hunden dann sogenannte Schonkost erforderlich.

Schonkost:

Gekochtes Huhn, gekochter, brauner, nicht klebender Reis (Basmati Naturreis z.b. bei DM) Hüttenkäse, etwas gekochte, mit etwas Butter pürierte Möhre, 1 TL gehackte, frische Petersilie, Mineralstoff/Vitamintabletten z.b. vom Tierarzt.

Ab und zu koche ich auch Hirse in Hühnerbrühe, das lieben meine Hunde.

Meine Hündin ist bald 14 Jahre und mag laufend "Pedigree rask" bekommen. Wir teilen die im Großpack, damit die Menge verringert ist und ich packe das in Papiertüte oder einer leeren Papprolle feste ein und sie darf "auspacken" Das macht ihr noch zusätzlich Freude - Lebensfreude.

Mittags gibts jetzt "Brot mit Butter und feiner Leberwurst" Rinde weg, in Stückchen geschnitten, denn der Magen will lieber öfter, kleine Portionen.

Also: Kein Futter aufzwingen wenn Dein Hund das nicht mehr mag - Es hat seine Gründe.

Alles Gute Deinem Senior!

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Leider hatte ich schon den Fall, dass mein Hund durch einen im Schlund eingebohrten Holzsplitter, der mit Erde verunreinigt war, eine schwere Verletzung und Blutvergiftung hatte.

Deswegen: Hände weg vom Stöckchen werfen, Äste und Holz sind kein Spielzeug für Hunde!

Besser ist es eine Taukordel in der Tasche zu haben. Das eignet sich wunderbar zum Werfen, Bringen und Zergeln.

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Jetzt habt ihr den Salat!

So unvorbereitet und unwissend sollte man nicht an die Hundehaltung, die Mehrhundehaltung und die Haltung von gleichgeschlechtlichen Vollgeschwistern gehen.

Ich empfehle Dir, dass ihr Euch professionelle Hilfe hinzu holen solltet.

Auch eine Kastration, ohne professionelle Verhaltensbeobachtung kann ein Schuß in den Ofen werden. In normalen "Hundefamilien" wandern die "erwachsen gewordenen Jung Erwachsenen ab".

Das geht bei Euch also nicht, dass Einer der Beiden abwandert und ausweichen könnte und so gibt es Beißereien mit brutalem Ernstbezug.

http://www.dog-inform.de/

Bitte rufe dort an und lasse Dir einen geeigneten Hundeexperten zur persönlichen Begutachtung und Beratung in Deiner Nähe nennen.

Auf diesem Weg wünsche ich Dir und Deiner Hundefamilie Glück und Erfolg.

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Die Hündin "rutscht" ...

Das bedeutet die Hündin versucht ihren Anus zu säubern. Oft kommt das vor wenn die Analbeuteldrüsen verstopft sind. Dieses Sekret beduftet normalerweise den Kot.

Mit Wurmbefall hat "Rutschen" eher wenig zu tun.

Also bitte Deine Freundin informieren, dass die Analbeutedrüsen beim Tierarzt entleert werden müssen. Wird das versäumt kann es zu Analbeutelfusteln, Entzündungen und sogar zu Tumoren kommen.

http://www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle.aspx?articleid=40942

Mit der Vagina der Hündin hat das also eher weniger zu tun. Bitte besorgt Euch doch ein Buch über Hunde, damit ihr verstehen lernt weshalb Hunde sich anders verhalten als wir Menschen.

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Meine Hunde werden nur gebadet - mit Shampoo - (es sei denn sie gehen selbst schwimmen im Wasser) wenn sie sich in wirklich übel stinkendem Unrat (verwesender Fisch, Jauche am Acker, Schweinemist etc.) gewälzt haben.

Nachdem ich aufpasse kommt das so selten wie gar nicht vor.....

Ein Jack Russell Terrier ist ein Robusthund mit sehr pflegeleichtem Fell, hat er sich mal gewälzt genügt abrubbeln mit einem feuchten Tuch. Müffelt das gewälzte Teil wird das Tuch im Verhältnis Wasser 5 Teile auf 1 Teil Obst/Apfelessig getränkt, das Fell komplett mit der Lösung durchtränkt - abtrocknen. Fertig.

Allerhöchstens (!) Jährlich 1 x baden.

Mein Rüde ist 9 Jahre und wurde noch nie gebadet. Meine Hündin ist 13 Jahre und wurde erst 2 Mal gebadet. (1 x toter, verwesender Fisch, 1 x übervoll mit Tannenharz, das mit Butterfett entfernt werden musste)

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Das bedeutet: Dein Hund hat panische Angst vor Kontakt und auch Berührungen. Er ist traumatisiert.

Das "Einfrieren" in diesem Fall nennt ein richtiger Hundeexperte "Fight - or Flight" Situation.

Das bedeutet, der Hund erstarrt und es arbeitet nur noch sein autonomes Nervensystem welches durch Stresshormone/Hormone gesteuert wird. Die Großhirnrinde ist erst einmal ausgeschaltet.

https://www.easy-dogs.net/home/blog/training/ulrike_seumel/angst_erkennen_seumel.html

Fühlt sich der Hund in die Enge getrieben, kann nicht fliehen (flight) wird er um seine Sicherheit/ Leben kämpfen (fight) müssen. Das bedeutet der Hund beißt aus der Angst heraus.

Deinem Angsthund zuliebe, Bitte, Bitte suche Euch umgehend einen wirklich guten Hundeexperten, der gut ausgebildet ist und Angsthunde nicht noch weiter traumatisiert!

Buchtipp unbedingt lesen! Du musst lernen Deinen Hund zu verstehen um ihm helfen zu können: https://g.co/kgs/aCFHrF

Angsthunde (Bettina Specht)

Einen gut und artgerecht pro Hund wirkenden Hundetrainer, welcher Dir und dem Hund helfen kann schnell aus dieser Situation zu kommen, bei Dir vor Ort findest Du unter:

http://ibh-hundeschulen.de/hundeschulen

Du solltest heute noch bei einer der genannten Adressen in Deiner Nähe anrufen.

Zwischenzeitlich: Lass bitte dem Hund den nötigen Abstand. Geh nicht auf ihn zu, bedränge ihn nicht, auch nicht um ihn zu streicheln. Guck ihn nicht direkt an. Sprich leise und freundlich mit ihm. Stell Futter hin und lasse ihn damit alleine.

Günstigenfalls hat er ein Angsthundbrustgeschirr an, an welchem eine 3 m "Zimmerleine" befestigt ist, so dass du nur das Ende der Leine anfassen musst.

Du und Dein Hund, ihr Beide braucht dringend fachlich gute Hilfe! Auf diesem Weg wünsche ich Euch alles Glück der Welt.

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Jeder Anfall zerstört Hirnzellen und Nervenzellen bei Deinem Hund!

Du solltest Dir eine gut mit dem Thema betraute Tierklinik in einer Tieruniversitätsklinik suchen! Empfehelnswert wäre zum Beispiel die Tieruniversität Hannover.

http://www.wq35jydmb.homepage.t-online.de/

Lese Dir diese Webseite und die Informationen darin über die Krankheit Deines Hundes ganz genau durch.

Zwei epileptische Anfälle in einer Woche sind viel!

Wichtig ist auch, dass andere Erlrankungen sicher ausgeschlossen sind. Wenn Luminaletten nicht ausreichend wirken benötigst Du und Dein Hund eine sehr gute tierärztliche Betreuung.

Man kann auch versuchen herauszufinden was eventuell Anfälle auslösen könnte, Licht und vieles andere kommt in Frage.

Ich drücke Dir und Deinem Kleinen die Daumen.

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Nicht jeder Rüde hebt zwingend das Bein beim Markieren. Deiner "markiert" eben nicht.

Womöglich kann er aus gesundheitlichen Gründen ja auch nicht das Bein heben? Gründe würden in der Anatomie liegen. Also zum Beispiel wenn er Schmerzen hätte durch:

  • Hüftgelenksdysplasie
  • Patellaluxation
  • Spalt, - Keilwirbel, Wirbelsäulenverwachsungen
  • Bandscheibenschaden
  • Cauda Equina
  • und vielem mehr

Zudem: Hör auf mit einem Qualzuchtrüden den Versuch zu unternehmen Welpen zu produzieren. Hunde solcher Rassen entstehen nicht selten durch künstliche Befruchtung. Die Welpen müssen sowieso bei dieser Rasse zu ca. 80% mittels Kaiserschnitt zur Welt "geholt" werden.

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Das sieht nicht gut aus und Deine Sorge ist berechtigt.

Allerdings solltest Du umgehend aufhören mit dem "Ärztehopping", denn das verzögert nur eine wirklich fundierte Diagnose. Mit dem "Versuch - Irrtum System" wird Deinem Hund nicht wirklich geholfen.

Bitte wende Dich umgehend an:

http://www.tierklinik-birkenfeld.de/

Dort an die Dermatologie. Anrufen, Termin vereinbaren, Anreise planen. Oder es wird Dir ein entsprechender Spezialist genannt, welcher im Sinne der Tierklinik Birkenfeld arbeitet.

Alles andere an "Verdacht auf" Diagnosen und entsprechender Medikation mit nicht ganz "harmlosen" Medikationen können eher das Immunsystem Deines Hundes noch in die Knie zwingen.

Also, nicht lange überlegen:

Warum zum "Schmiedla" gehen, wenn man zum Schmied gehen kann? Deinem Hund zuliebe.

Deiner Fellnase wünsche ich Alles Gute!

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Aggressivität ist ein negativ belegter Begriff durch uns Menschen, im Bezug auf Hunde.

Das gilt leider für völlig normale Verhaltensweisen im Verhaltensreportaire der Hunde. Also:

  • der Verteidigung eines ( für Hund) lebensmotwendigen Territoriums,
  • dem Jagdverhalten und lebensnotwendige Nahrung zu erjagen

Genau diese grundlegenden Verhaltensweisen, das Jagdverhalten und das Territorialverhalten von Kaniden, also auch Hunden, hat der Mensch "genutzt" um Arbeitseigenschaften beim Hund zu erhalten, welche dem Menschen dienen.

Durch Zuchtauslese wurden und werden Verhaltensweisen aus diesen zwei Grundkomplexen gezielt verstärkt um diese für Zwecke beim Menschen zielgerichtet einzusetzen. Als das sind:

  • das Treiben
  • das Hetzen
  • das Umrunden
  • das Schützen
  • das Bewachen
  • das Aufspüren
  • das Bringen, sprich Apportieren

Lediglich die Endhandlung des Jagdverhaltens der Kaniden, das Töten hat der Mensch versucht "züchterisch zu eliminieren" was aber nicht bei allen Hundetypen zu 100% sicher gelungen ist.

In der Regel sind oben genannte Verhaltensweisen dann spezialisiert bei gewissen Arbeitshundetypen zu erwarten.

Auch beim Hollandse Herdershound, der als ein hütender Schäferhund selektiert wurde, also ein an der Hand des Schäfers arbeitender Hund, der dessen Weisungen zum Treiben, Wehren (Flankengriff) und Umrunden, aber auch auf kurzer Distanz auf Weisung des Schäfers hetzender Schäferhund.

Es war bei diesen "Allroundern", die in der zweiten Hälfte des Mittelalters, bis Neuzeit entstanden sind auch erwünscht, dass der Hund die Herde auch bewacht und beschützt. Auch vor Zweibeinern die mal ein Schaf abzweigen.

Werden nun solche Hunde von Menschen gehalten, welche die angeborenen Eigenschaften und Instinkte nicht auslasten, sondern den Hund nur im Garten und für kurze Spaziergönge draußen halten, dann sucht der Instinkt des Hundes eine eigene Beschäftigung....

Zum Beispiel das Treiben von Spaziergöngern und, wenn diese sich nicht wie Schafe treiben lassen, das kurze Anhetzen mit Flanken, bzw. "Wadengriff"

Schon heißt es der Hund hat gebissen, ist Aggressiv....

Wenn Hunde nicht - ihrer Art und Veranlagung gerecht werdend - gehalten werden sind die Halter verantwortlich für solches Verhalten des Hundes.

Also: Merke - Arbeitseigenschaften von Hunden kommen immer aus dem natürlichem Verhalten von Hunden, welche dem Aggressionsverhalten angegliedert sind.

Deswegen sind Hundehalter welche nicht in der Lage sind solches Verhalten auszulasten mit einem reinem Gesellschafthund besser bedient.

An der Rasse Hollandse Herdershound liegt das also nicht was Du schilderst.

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Hallo bewavy14,

Kein Einziger der Ratgebenden hier kann Dir eine Tierärztliche Diagnose erstellen. Und laienhafte Vermutungen helfen Deinem Hund und Dir nicht weiter!

Bitte - deinem Hund zuliebe - schnellstmöglichst einen auf Augenerkrankungen spezialisierten Tierarzt mit Deinem Hund aufsuchen!

Eine Augenuntersuchung ist gar nicht so teuer. Du kannst nur so Deinem Hund Schmerzen und mögliche Erblindung verhindern!

Und so findest Du einen auf Augenheilkunde spezialisierten Tierarzt:

Suchmaschine: Eingeben "Augentierarzt" und die Postleitzahl Deines Wohnortes oder der nächsten größeren Stadt.

Es gibt so unendlich viele Augenerkrankungen bei Hunden. Doch es kann sich auch um eine Verletzung des Auges (zum Beispiel gespiesst mit Stock) handeln. Deswegen musst Du endlich handeln!

Viel Glück und alles Gute, Deinem 🐶

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Es ist Deine erste Pflicht umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Es muß abgeklärt werden ob Magen und Darm, Mandeln, Hals und Rachen Deines Hundes gesund sind. Denn Hunde mit solchen Problemen versuchen immer wieder - mit dem Aufnehmen von rauhem Material oder Steinen - ihre Beschwerden zu lindern.

Normalerweise lernen alle Welpen - durch Selbstversuch - dass Steine ein uninteressantes, ungeeignetes Spielzeug sind.

Es sei denn: Ein Mensch hat dieses "Spielzeug" durch ein lustiges "Pfui-Abjagen-Spiel" erst so richtig interessant werden lassen!

Das heißt sämtliche Dir gegebene Tipps aus miserablen "Hundeschulen" (?) sind komplett falsch und völlig kontraproduktiv gewesen.

Denn: Hunde die im großen Stress sind bekommen Magenprobleme.... Und? Fällt Dir etwas auf? Genau! Magenprobleme versuchen Hunde mit dem Aufnehmen und fressen von Steinen und Unrat zu mildern....

Ein schlimmer Kreislauf beginnt....

Nun ist schon Schicht im Schacht in Deinem Fall. Denn Nass spritzen und mit erschreckenden Gegenständen werfen macht Stress, macht aber auch den Eindruck auf den Hund ... als ob Steine etwas völlig wertvolles - für den Hundehalter - sind.

Wertvoll für einen Hund: Da kann es sich aber nur etwas Fressbares oder ein hoch interessantes Spielzeug handeln.

Weshalb hast Du dem Ratschlag der ersten Hundeschuleinrichtunh nicht vertraut? Ignorieren das Verhalten, dann hört es von ganz alleine auf.

Zu spät!

Jetzt solltest Du aber endlich richtig handeln! Höre auf Deinen Hund mit Schreckreizen und Strafreizen zu misshandeln! Tierarzt aufsuchen und körperliche Ursachen ausschließen!

Dann bitte eine wirklich fundiert und pro Hund wirkende Hundeschule/Hundetrainer hinzuziehen. Denn wenn es für ihn ein lustiges Spiel wurde ist dieses inzwischen - durch Stress den Du verursachst - zu einer Zwangshandlung geworden!

Hier bei IBH hundeschulen findest Du eine Liste nach Postleitzahlen geordnet, von wirklich gut ausgebildeten und für Hund und Halter, statt eigene Kasse wirkende Hundetrainer. https://g.co/kgs/4ALtir

Denn das Problem ist nun einem schwer verunsichertem Hund ein eventuell lustiges Spiel "abzunehmen" ohne es noch interessanter zu machen. Dazu solltest Du fachliche Anleitung bekommen, denn:

Es muss jetzt klappen, damit Dein Hund keine gesundheitlichen Schäden davon bekommt. Das geht aber nicht mit Verbieten oder Strafmaßnahmen.

Auf diesem Weg wünsche ich Euch Beiden alles Glück der Welt zusammen. 🍀🐾

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Ein Hund ist von Geburt aus "stubenrein" Er braucht eigentlich keine "Sauberkeitserziehung" wie ein Säugling.

Sobald ein Welpe die Augen offen hat und das Laufen beginnt, entfernt er sich so weit als möglich vom Wurfnest und macht dort sein Geschäftchen....

Nur: Das geht nicht in einer abgeschlossenen Wohnung!

Also bedeutet Hund stubenrein machen: Dem Hund zeigen wo das Stille Örtchen für Hunde ist, so schnell als möglich!

Wenn Du aber eine Vliesunterlage im Zimmer hinlegst und benützt, warum soll er sich dann bei Dir melden, dass er mal "Müssen" muß?

Eigentlich informiert man sich zur artgerechten Hundehaltung umfassend - Bevor! - man sich einen Hund anschafft und Welpen ins Haus holt. Nun heißt es für Dich also: So schnell wie möglich nachlernen.

Buchtipps:

  • Kleine Geschäftskunde https://g.co/kgs/p73PRF
  • Mit dem Hund auf Du https://g.co/kgs/CPdpRR

Bis dahin - Erstmaßnahme... immer wenn ein Welpe aufwacht - muß er raus zum Pieseln und sich lösen.... ebenfalls immer - wenn er gefressen hat.

Man schafft so schnell wie möglich einen festen Tagesablauf für den Kleinen. Wird er unruhig - sofort raus an die eigens für ihn ausgesuchte, ruhige Lösestelle.... looben wenn es geklappt hat!

Gar keine großen "Spaziergänge" Nur ein bisserl "Umfeld erkunden" wenn er sich dort gelöst hat und wieder Nachhause.

Aber ganz wichtig: Die Vliesunterlage muss sofort komplett verschwinden!

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Hast Du das Schreiben wohl auch schon von ganz alleine als Kleinkind noch vor dem Kindergarten gelernt?

Und wenn nicht, weil Dir niemand etwas gezeigt hat? Warst Du dann in der Trotzphase und später in der Pubertät?

Bitte @nati1353 beginne dich jetzt endlich darüber zu informieren was ein Hund eigentlich ist, welche Ansprüche er hat und wie er artgerecht "funktioniert" und wie Du ihm artgerecht etwas lernen und beibringen kannst.

Start der Information - Büchertipps:

  • Mit dem Hund auf Du - Zum Verständnis seines Wesens und Verhaltens (Eberhard Trumler) https://g.co/kgs/Qg9Ds5
  • Welpen - Anschaffung, Erziehung und Pflege (Clarissa v Reinhardt) https://g.co/kgs/Jgr9n8
  • Die Hundegrundschule, Ein sechs Wochen Lernprogramm (Patricia B. Mc Connell) https://g.co/kgs/6HMgN8

Das ist die dringend notwendige Informationsquelle welche Du Dir sofort anschaffen und LESEN solltest... Immer wenn Dein Hund schläft sitzt Du daneben und liest....

Ganz einfach ist das und dann... fängst Du an Deinem Hundewesen die Welt zu zeigen, hörst ihm auch zu und lernst die Welt durch Hundeaugen und Nase "zu sehen"

Er will von Dir so viel lernen. Du musst lernen ihm alles artgerecht und unverkrampft beizubringen.

So bist Du mit Deinem Hund - auf Du 🐾

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