Also erst einmal von Anfang an. ;-)

Angstaggression beim Hund gibt es nicht, es gibt ängstlich oder es gibt aggressiv aber nicht angstaggressiv. Das sind 2 komplett verschiedene Emotionen und auch 2 komplett konträr gehende Verhaltensweisen.

Der Hund kann Angst haben, dann ist seine Körpersprache aber komplett anders als wenn der Hund aggressiv gestimmt ist und ich hoffe Eure Trainerin hat Euch das nicht erzählt, denn dann würde ich schleunigst die HS wechseln!

Kommen wir zum Thema "Angriff ist die beste Verteidigung".

Hunden wie auch Menschen stehen im Grund genommen genau 4 Verhaltensweisen respektive Reaktionen zur Verfügung.

Freeze = Einfrieren, erstarren das wird immer vor jeglichem anderem Verhalten gezeigt ist aber oftmals von ungeübten Augen relativ schlecht zu erkennen, das es manchmal nur minimale Momente gezeigt wird.

Flirt/Fiddle about = Beschwichtigung bzw. Übersprungshandlung. Beschwichtigungsverhalten ist auch oftmals recht schwierig zu erkennen, da wir HINTER dem Hund stehen und diese hauptsächlich mit den Augen und dem Maul gezeigt werden, wie z.B. blinzeln mit den Augen, am anderen Hund vorbeischauen oder über die Nase die Lefzen lecken. Übersprungshandlungen können sich mit Beschwichtigungsverhalten vermischen was sie gerade bei dem von Dir genannten Verhalten auch oftmals tun. Das über den Boden schnüffeln in solch einem Moment ist eines der deutlichsten Übersprungshandlungen.

Flight = Flucht

Fight = Angriff

Genau in dieser Reihenfolge tritt auch Verhalten auf je nachdem wie der Halter auf jeweilig gezeigtes Verhalten reagiert, ob er es wahrnimmt und wenn was macht dwann der Halter...

Nächster Punkt, ein ängstlicher Hund ist ängstlich, da ist es vollkommen Latte ob Du dabei einen phänomenal guten Ruhepuls hast und die Ruhe in Person bist oder nicht. Bist Du komplett nervös, dann könnte man höchstens von einer Stimmungsübertragung sprechen die aber auch wirklich nur dann auftritt, wenn Du eben schon komplett überreagierst, sobald Du nur einen Hund siehst und ich gehe mal nicht davon aus, dass das bei Dir der Fall ist. Zumal man auch bei sowas nicht von Fehlverhalten spricht, denn Aggression ist komplett natürliches hündisches Verhalten.

Discschellen oder auch wie hier genannt Trainingsschellen sollten definitiv nicht das Mittel der Wahl sein, denn das ist Training über Schreckreize und Schreckreize gerade bei einem unsicherem/ängstlichen Hund sowie auch bei wesensstarken Charakteren sind alles andere als lerntheoretisch sinnvoll.

Leinenaggression tritt zumeist dann auf, wenn der Hund nicht die Möglichkeit bekommt dem vermeintlichen Aggressor respektive dem Auslöser aus dem Weg zu gehen und das wird nämlich durch die Leine verhindert, geht nun der Halter nicht mit seinem Hund an die Seite und läuft z.B. einen größeren Bogen um den anderen Hund, dann bleibt ihm nichts anderes mehr als Fight zu zeigen, da ihm ja die Möglichkeit genommen wird bedingt der Leine, dem anderem Hund aus dem Weg zu gehen.

Wenn dieses Verhalten zudem nur und ausschließlich an der Leine auftritt, dann ist es definitiv eine Leinenaggression die von Dir herbeigeführt worden ist.

Das ist erst einmal nicht weiter schlimm, insofern nun richtig mit dem Hund gearbeitet wird. Dafür mußt Du lernen, zu erkennen wann der Hund Freeze zeigt und genau ab dieser Entfernung hast Du die Distanz die für den Anfang eingehalten werden sollte, dann kann man mit einer systematischen Gegenkonditionierung arbeiten.

D.h. am besten trainiert man dafür einen Marker auf, möchte man keinen Clicker nutzen so macht man das ganze mit einem Wort welches am besten kurz und prägnant ist, z.B. ein Tip, Click, Top oder Jip. Was einem am besten gefällt und welches man dann immer beibehält. Dieses muß wie ein Clicker erst konditioniert werden, damit es eben auch richtig wirkt.

Dann fängt man an zu trainieren, erkennt man dann das Freeze bleibt man damit unter der Reaktionsschwelle arbeitet aber über der Reizschwelle. Das heißt der Hund nimmt den anderen Hund wahr, reagiert aber noch nicht unerwünscht.

Nun wird das auftauchen des anderen Hundes direkt mit dem positiv auftrainierten Markersignal "markiert". Am besten kann man sowas mit Bekannten trainieren da man sich per Handy absprechen kann wann der Gegenpart z.B. um die Ecke kommt oder man sich mitteilt nun wieder die Entfernung etwas zu vergrößern.

Zudem sollte man bedenken, dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen. Gerade bei ängstlichen Hunden ist es sehr sinnvoll diesen beizubringen sich hinter einem zu positionieren, so bekommt der Hund das Gefühl sich auf Dich verlassen zu können und sieht Dich als Schutzwall an, das stärkt das Vertrauens- sowie das Bindungsverhalten.

Auch das hinter einen positionieren sollte vor dem eigentlichen Training auftrainiert werden, am besten in heimischer Umgebung, dann wird die Ablenkung eben schrittweise gesteigert. Z.B. zuerst in der Wohnung, dann vor dem Haus, dann auf einem Gehweg und zu guter Letzt auf einer Wiese. Wichtig ist, dass das Training dem Lernverhalten des Hundes angepasst wird.

Klappt es mal nicht, geht man einen Schritt im Training zurück und wiederholt es dort so lange bis es da eben dann wieder von 10 x auch 10 x klappt.

Zudem sollte man natürlich versuchen die Trainingszeiten so anzupassen, das man nicht ungewollt Hunden begegnet, denn jedes wieder auftreten des Verhalten lässt es nicht extingieren (löschen). Um nun noch an letzer Stelle die Definition von Extinction zu erklären: Extinction ist ein Lernvorgang genauer gesagt ein Umlernvorgang und es beschreibt nicht einfaches vergessen. Denn bis jetzt hat Deinem Hund das "Fight" geholfen sich im wahrsten Sinne des Wortes Gehör zu verschaffen.

Vereinfacht ausgedrückt wird für jegliches Verhalten im Kopf eine Bahn angelegt, hat ein solches Verhalten nun einmal zum gewünschten Erfolg geführt nämlich der Distanzierung des vermeintlichen Aggressors, dann setzt es sich erst einmal fest. Dafür wird eben eine "Bahn" angelegt. Nun soll der Hund aber lernen, das es sich für ihn lohnt und das es sich besser anfühlt sich hinter Dir zu positionieren. Auch dafür wird eigens eine Bahn angelegt.

Das ganze aufs Training bezogen heißt umso besser nun die alternative "Bahn" trainiert worden ist umso eher zeigt Dein Hund dieses Verhalten von sich aus.

Dazu sollte erwähnt werden, dass ein Alternativverhalten zum Auslöser des Verhaltens passen muß. Zwinge ich einen Hund z.B. nachdem ich ihn für das auftauchen des anderen Hundes gemarkert habe, an ihm vorbeizugehen, wird sich auch der Marker zu einer negativen Emotion verändern und genau das wollen wir ja nicht, wir wollen das Dein Hund seine Emotion ins positive verändert und das geschieht dann wenn das Alternativverhalten ihm Erleichterung verschafft. Z.B. eine Entfernung vom Auslöser was immer am ratsamsten ist, aber auch je nach Intensität des Verhaltens ist das hinter Dich positionieren sehr gut nutzbar.

Bezüglich der Intensität hoffe ich nun, dass Deine Trainerin auch auf Basis der lerntheoretischen Grundlangen arbeitet, denn jegliche strafliche Einwirkung auf das Symptom des Verhaltens wie ein anschreien, ein Leinenruck oder ähnliches hat zur Folge, das sich die emotionale Lage des Hundes nicht verbessert und je nach Hund kann das Verhalten entweder noch viel schlimmer werden, ein beissen bei Deinerseits nachlassender Aufmerksamkeit auftreten oder aber der Hund gerät in die erlernte Hilflosigkeit und das ist alles nicht empfehlenswert im Umgang mit einem emotionalen und sehr sozialem Wesen wie einem Hund.

Abschließend möchte ich noch hinzufügen, das es leider immer noch extrem viele Trainer gibt, die am Symptom und nicht an der Ursache eines Verhaltens arbeiten. Ich kenne Deine Trainerin nicht und weiß auch nicht was sie empfehlen wird, aber wird am Symptom gearbeitet wird sich auch erst einmal ein sichtlich schneller "Erfolg" einstellen, leider aber sind das vorübergehende Erfolge denn der Hund hat weiterhin Angst und vielleicht sogar noch viel mehr als vor dem Training.

Demnach mein Rat, sollte die Trainerin da straflich auf das bellen einwirken, würde ich die HS wechseln, denn das degradiert Dich zu einem Dauerkunden.

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Es wäre interessant zu wissen wie alt der Hund ist.

Hat er schon ein gehobeneres Alter dann würde ich es lassen, ist er noch was jünger, dann eventuell.

Aber ich würde den Hund vorhergehend mitnehmen und schauen ob sie sich vertragen. Dem Hund, auch wenn er mit einer Katze aufgewachsen ist, einfach die Katzen im eigenem Heim vorsetzen halte ich für nicht so dolle.

Nur weil Dein Hund also mit einer Katze aufgewachsen ist, heißt es jetzt nicht das er mit anderen Katzen auch klar kommt.

Zumal auch die Katzen Hunde kennen sollten.

Weder sollten also die Katzen den Hund noch der Hund die Katzen bedrängen.

Nur weil es Leute gibt, die ihren Tieren alles vorsetzen ohne vorher drüber nachzudenken, heißt es nicht das es auch immer problemlos klappt.

Auch bei uns hat es immer super geklappt, aber trotzalledem haben meine Erfahrungswerte mir gezeigt, das es auch ganz anders laufen kann und dann heißt es Training oder aber mit viel Herzblut die dazugenommenen Tiere wieder abgeben.

Das ist weder für die Katzen noch für den Hund gut.

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Bedingt, also ein indirektes teilen. Meine kriegen mal vom Hörnchen (Eis) nen Rest ab und immer einen kleinen Obulus für's ruhige liegen bleiben bis wir fertig gegessen haben.

Aber ein direktes teilen, also der Hund schleckt am Eis und dann ich, nein.

Ich bin zwar recht unempfindlich aber das mag ich trotzdem nicht.

Nach dem Essen mal Reste vom Teller schlecken oder so, das ist für mich ok.

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Der Hund versucht sich sicher nicht überzuordnen, das liegt gar nicht in der Natur eines Hundes.

Es ist Eure Aufgabe den Besuch vom Hund fernzuhalten.

Schimpfen, schreien oder gar taktil strafen gehört in die Hundeerziehung eh nicht rein und hilft oftmals nur um die Symptome aber nicht die Ursache abzustellen.

Warum der Hund das macht ist von hieraus nicht zu beurteilen, aber was sicher ist, ist das er niemanden versucht unterzurodnen.

Weiter unten schreibst Du der Rest der Körperhaltung wäre unauffällig, aber eine genaue Beschreibung dieser gibst Du nicht und wenn Du schon von überordnen sprichst, scheint es so als wenn Du den Rest der Körperhaltung auch nicht genau definieren kannst.

Dazu gehören die Vorder- sowie Hinterläufe (sind sie eher nach hinten und einknickend oder durchgedrückt und nach vorn gerichtet), der Rücken (ist der gerade oder aber beschreibt er leicht einen Bogen nach oben), die Rute (bedeckt sie die Analregion oder steht sie aufrecht), die Lefzen (sind sie spitz nach hinten gezogen oder eher "entspannt"), die Augen (weit aufgerissen mit deutlich zu sehenden Pupillen)...

Das alles fehlt in Deiner Beschreibung und das müßte man wissen um beurteilen zu können warum der Hund es macht.

An erster Stelle einmal sollte man den Gästen abgewöhnen den Hund zu belästigen, d.h. nicht angucken, nicht ansprechen und schon einmal gar nicht versuchen wollen zu streicheln. Dann sollte der Hund einen Ort bekommen an den er gehen kann wenn er sich "bedrängt" fühlt und Bedrängung beginnt schon dort, wo die Gäste die Wohnung betreten.

Das was dann in Folge helfen könnte wäre, wenn die Gäste Leckerchen in die Tasche bekommen und beim durch die Wohnung laufen mal hier und dort eines HINTER sich fallen lassen. Kein umdrehen, kein angucken und erst Recht kein ansprechen, der Hund wird von den Gästen ignoriert.

Kommt der Hund zu Euch, darf er ruhig gestreichelt werden. Sucht der Hund Kontakt zu Gästen, so verhalten sich diese ruhig, keine hektischen Bewegungen, einfach schnüffeln lassen, aber nicht angucken, nicht ansprechen und schon gar nicht versuchen zu streicheln.

Was noch wichtig wäre zu wissen, wie verhält sich der Hund draussen Menschen gegenüber. Auch das kann deutliche Indizien dafür liefern, was für eine Ursache hinter dem Verhalten steht.

...und nicht zu vergessen, es hört sich so an, als wenn der Hund noch nicht all zu lange bei Euch wäre und gerade bezüglich der gerade überwundenen Trennung vom gewohnten Umfeld ist es wichtig, den Hund erst einmal in Ruhe sein neues Heim kennenlernen zu können und dann den Rest der Welt.

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Ich will nicht studieren! Was soll ich machen?

Hallo Leute. 

Am Montag fängt mein Studium an aber ich / mein Kopf wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen. Ich möchte absolut nicht studieren zumindest in der nächsten zeit nicht. Natürlich habe ich auch meine Gründe: 

  1. An drei Tagen in der Woche wäre ich von 7-17/18 Uhr unterwegs. Wenn ich „allein“ wäre, wäre das kein Problem aber ich habe zwei Hunde. Sie wären zwar in dieser zeit nicht immer ganz alleine sprich meine Mutter würde manchmal erst um 10 oder 11 aus dem Haus gehen und / oder um 15 oder 16 wieder kommen. Aber ICH also die Bezugsperson wäre halt nicht da und es bricht mir wirklich das Herz sie so lange alleine zu lassen. Oder ich würde halt 3 mal pro Woche 2-3 Stunden vom Studium nicht mitkriegen weil ich früher gegangen bin. 
  2. Für das Studium muss man enorm viel lernen. So ca 3-4 Stunden am Tag. Klar jeder hat ein anderes Lerntempo aber das ist der Durchschnitt und ich denke dass ich zum Lerndurchschnitt gehöre. Klar mich interessiert es ja schon ein bisschen sonst hätte ich das Studium ja auch nicht gewählt aber wenn es dann so enorm viel zum lernen gibt werde ich da glaube ich keinen Spaß mehr dran haben. 
  3. Dann wird es auch Fächer geben die mich wirklich kein Stück interessieren und in denen ich schon in der Schule relativ schlecht gewesen bin (Chemie und Physik) und die hat man 5 Tage die Woche entweder eins von beiden oder beide am selben Tag. 
  4. Ich sehe mich nicht in dem Berufsbild. Also wenn ich in meine Zukunft schaue dann passe ich da in diesen Beruf nicht wirklich rein. 

Gründe warum ich studieren „muss“: 

Einmal natürlich das Geld. Man verdient mehr als „nur“ mit ner Ausbildung und zweitens ich komme aus einem Akademikerhaushalt. Meine Eltern und Geschwister haben alle studiert bzw studieren noch und ich möchte meine Eltern nicht enttäuschen (und ja sie wären extrem enttäuscht vielleicht sogar sauer auf mich wenn ich nicht studieren würde). Und selber würde ich mir natürlich auch irgendwie doof vorkommen wenn ich „nur“ ne Ausbildung machen würde. (Das soll jetzt nicht heißen dass Azubis doof sind ich möchte ja selber ne Ausbildung machen). 

Ehrlich ich bin schon seit Montag immer wieder am weinen weil ich echt so verzweifelt bin. 

Was ich wirklich gerne machen würde ist ne Hundetrainer Ausbildung. Aber da ist es halt absolut unsicher ob ich danach in irgendeiner Weise Geld verdienen werde. 

Und nein das ist keine „normale“ Angst vor dem Studium/vor was Neuem. Ich möchte wirklich nicht studieren. Wenn ich schon dran denke kriege ich schon nen Heulkrampf. Was soll ich machen ?? 

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Ich bin der Meinung, Bellla13 hat Dir genau die richtige Antwort gegeben.

Laß Dich nicht in irgendetwas hineinzwängen wo Du nicht reinpasst, egal ob Akademikerfamilie oder nicht.

Das mit den Hunden kann ich gut nachvollziehen und ich finde es sehr rücksichtsvoll von Dir, das Du auch an diese denkst, denn auch sie haben nur ein Leben können dieses aber nicht annähernd so einrichten wie wir Menschen es wollen, dafür sollte (egal wofür Du Dich entscheidest) eine Lösung gefunden werden.

Was die Hundetrainerausbildung angeht, so laß Dir erfahrungsgemäß sagen, wenn Du kein Vitamin B hast, dann wird es sehr sehr schwer.

Vitamin B z.B. in Fom von Eltern die Deine Entscheidung unterstützen und die Ausbildung die wissenschaftlich fundiert sein sollte finanzieren oder Leute die schon in diesem Berufszweig arbeiten und wo Du anknüpfen kannst.

Das alleine zu bewerkstelligen ist kaum möglich, das ginge nur auf dem 2. Bildungsweg, das heißt Du arbeitest und machst nebenher die Ausbildung zum Hundetrainer z.B. an der ATN in der Schweiz, eine wirklich sehr empfehlenswerte Einrichtung, neuster Stand der Kenntnisse über Hunde, Zusammenarbeit mit Ethologen auf der ganzen Welt, Biologen und Ethologen als Dozenten, auch der praktische Bereich wird abgedeckt, aber es kostet eben Geld und es kostet auch Zeit, auch dort möchte eine Menge gelernt werden.

Dann aber ist es noch lange lange Zeit nicht geschafft, denn richtig Geld verdienst Du dann, wenn Du Deinen Schwerpunkt entweder auf Seminare/Vorträge richtest oder aber Dich selbständig machst, aber bis das läuft dauert es nochmal eine Menge an Zeit. Die beste Werbung ist immer Mundpropaganda und gerade die braucht eben Zeit und natürlich Kunden, die Dich empfehlen können.

Somit wäre es auch da ratsam, das ganze nebenher laufen zu lassen, z.B. mobile Hundeschule und um eben Geld reinzubekommen noch arbeiten.

Alles aber nicht leicht und darin 2 schon vorhandene Hunde zu integrieren noch viel schwieriger, hier ist guter Rat teuer.

Aber ich für meinen Teil kann nur sagen, dass wenn mich das Studium so abstossen würde, dann wäre es für mich keine Option.

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Wie dsupper schon schreibt, langsam dran gewöhnen.

Schade ist, dass die Trainerin bei Euch da so gar nichts versucht dran zu ändern.

Zwar gefällt mir die Idee mit der Box schon wesentlich besser als wenn inkompetente Trainer sagen da muß er durch, aber auf Dauer gesehen ist das auch keine Lösung.

Auf solche Antworten wie:"Angst ignorieren" solltest Du geflissentlich drüber hinwegsehen! Wie dsupper schon schreibt, verstärkt das nur noch das Verhalten.

...und ja wir würden unseren Kindern Schutz und Trost geben und genau das sollten wir auch bei unseren Hunden tun, denn wer es als Bezugsperson bei seinem Hund nicht tut, verhält sich ganz einfach in Augen des Hundes asozial.

Warum wir es tun sollten ist leicht erklärbar, beim Menschen sowie beim Hund gibt es Hormone und die beeinflussen Verhalten. Ein unsicherer oder gar ängstlicher Hund zittert nicht um Aufmerksamkeit zu bekommen, das ist mehr als nur an den Haaren herbeigezogen, es ist Verhalten welches gezeigt wird um daran zu erkennen wie sich ein Hund fühlt, Angst wird nicht geschauspielert, das geht verhaltenbiologisch gar nicht, sondern entsteht Angst im Gehirn und es ist ein Unding wenn hier Leute schreiben Hunde würden ängstliches Verhalten zeigen um Aufmerksamkeit zu bekommen, bei solchen Aussagen wird mir wirklich speiübel!

...bezüglich der Hormone. In stressigen Situationen somit auch bei Angst, werden Hormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin sezerniert. Wenn ich nun die Angst ignoriere, dann verstärken sich diese Hormone und irgendwann ist der Hund komplett erschöpft, das ist beim Menschen übrigens genauso.

Stell Dir vor, Du wirst einer stark beängstigenden Situation ausgesetzt, dadurch wird es nicht besser es wird immer schlimmer vielleicht entwickelst Du sogar noch Bauchweh und/oder Schwindelgefühl, aber irgendwann ist der Körper nicht mehr in der Lage das abzufangen und schaltet somit auf Sparflamme was heißt Du bist komplett erschöpft und psychisch gesehen nimmst Du in Folge das hin was man dort mit Dir macht, denn der Körper schafft es nicht mehr diesem Stress standzuhalten. Das ist eine Traumatisierung.

Nichts anderes passiert mit einem Hund dem man der Angst aussetzt und ihn in dieser prekären Lage stecken lässt.

Wenn wir unserem Hund aber Schutz bieten und der Hund diesen annehmen kann, dann entstehen im Hundekörper auch Hormone und somit ist es unsere aller beste "Waffe" gerade bei einem Welpen ihm Schutz zu bieten in beängstigenden Situationen.

Auch hier wie schon angemerkt entstehen Hormone, nämlich Serotonin und Oxytocin, diese Hormone sind Antagonisten (Gegenspieler) von Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin.

Sie senken nachweislich den Stresslevel und verhelfen dem Hund sich ein wenig zu beruhigen.

In genau diesen Situationen ist es also bei Gott nicht ratsam das Verhalten welches gar nicht absichtlich gezeigt werden kann, zu ignorieren sondern genau diesen Schutz den er bei Dir sucht zu bieten.

Jetzt ist das natürlich in einer Hundeschule äusserst ungünstig wenn der Hund solch ein starkes Angstverhalten zeigt und eigentlich müsste die Trainerin dann eine Ecke zur Verfügung stellen, wo ein gut sozialisierter Hund mit Herrchen/Frauchen mit Dir und Denem Hund trainiert. Das ist natürlich in Gruppenstunden kaum zu bewerkstelligen, dafür bräuchtest Du Einzelstunden.

Eine Gruppenstunde kann logischerweise dafür nicht genutzt werden, denn was machen dann die anderen in dieser Zeit die ja auch für diese Stunden zahlen. Du verstehst also was ich meine, hoffe ich. Du brauchst Einzelstunden.

Die Angst aber verstärkst Du niemals insofern der Hund Deine Zuwendung annehmen kann und das hört sich hier genau danach an.

Ergo niemals ignorieren bitte, damit schwächst Du jegliches Vertrauen des Hundes in Deine Fähigkeiten.

Sinnvoll wäre es tatsächlich Schritt für Schritt mit ihm zu üben. Auf Spaziergängen würde ich mich etwas entfernter hinstellen und den Hund sich ruhig hinter mir verstecken lassen, denn dann kann er Dich als "Schutzwall" zwischen dem Angstauslöser dem großen anderem Hund und Dir akzeptieren und sich das ganze aus der Ferne ansehen.

Hundekontakt würde ich nur und ausschließlich mit gut sozialisierten großen Hunden erlauben, denn so lernt er das diese friedlich sind.

Dann ist natürlich noch der Größenunterschied zu beachten. Ein großer Hund der zwar friedlich ist, aber stürmisch ist nicht ratsam, denn auch da kann es für Deinen Kleinen zu unschönen Erlebnissen kommen, er kann beim Spiel überrannt werden und auch verletzt auch wenn es nichts aggressives hat, aber trotzdem kann sich Dein Kleinder damit stark weh tun. Auch das wäre natürlich bei seiner sowieso schon vorhandenen Angst nicht ratsam.

Deshalb große aber ruhige Hunde, die sich eben verhaltenstechnisch eher mit Beschwichtigung ergo ruhigen Bewegungen nähern, das sagt Deinem Hund in Hundesprache "Ich tue Dir nichts, ich hab friedliche Absichten, ich würde Dich gerne kennenlernen".

Vielleicht fragst Du mal Deine Trainerin nach Einzelstunden, wobei sie eigentlich schon von selbst hätte auf diesen Gedanken kommen müssen und dort wäre sicher auch ein Hund mit Halter dabei, die Dich respektive Euch unterstützen könnten.

Auch wäre es eine Möglichkeit dort mal nen Halter zu fragen, der vielleicht einen solchen Hund hat, das ihr Euch mal trefft und mit dem Hund gemeinsam übt.

Das könnte ihm auch verhelfen sich in den Gruppenstunden sicherer zu fühlen, wenn dort einer ist, mit dem er sich schon sehr gut versteht.

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Wenn er fremde Leute anrpingt ist das natürlich nicht ok, aber wenn bei mir Kunden im Training sind und die mir erzählen, dass ihr Hund auf sie springt und sie das in Ordnung finden, dann braucht man da auch nix trainieren, insofern eben keine fremden Menschen angesprungen werden.

Nein, mit Autorität und Rudelführer hat hier gar nichts zu tun, denn es gibt keinen Rudelführer.

Das er sein Essen verteidigt kann ganz normal sein, kann weil es eben manche Hunde machen und andere Hunde es gelertn haben. In eurem Fall scheint Euer Hund es gelernt zu haben, oftmals zeigen Strassenhunde Ressourcenverhalten.

Beim fressen eben in Ruhe lassen, möchtet ihr etwas daran ändern, dann sollte es sinnvoll und gewaltfrei trainiert werden.

Dazu eignen sich am besten Markersignale, ein großes Schweineohr, welches der Hund hin gelegt bekommt und fressen darf und viele kleine Leckerchen wie Fleischwurst oder ähnliches in Deiner Tasche.

Das Markersignal wird vorhergehend bevor überhaupt das Training beginnt, aufgebaut.

Dazu einfach irgendwo hinsetzen oder stellen, ein immer gleich bleibendes Wort aussuchen wie z.B. Tip, Top oder Click und sobald Euch der Hund anschaut, ertönt dieses Wort und in Folge gibt es das Leckerchen.

Das sollte man mimimum einen Tag lang machen, also nicht einen ganzen Tag, sondern mehrere kurze Traningseinheiten über den Tag verteilt.

Dann testet man ob es funktioniert. Hund guckt Dich nicht an, das Markerwort sagen, schaut er super, dann könnt ihr mit dem richtigen Ressourcentraining beginnen, schaut er nicht, nochmal einen Tag das Markerwort festigen.

Dann das Ressourcentraining beginnen. Schweineohr hinlegen und auf den Abstand zum Hund achten, ab wann er zu Dir schaut und erstarrt oder kurz innehält mit dem fressen am Schweineohr. Nun ganz wichtig, den Abstand nicht verkürzen, sondern genau diesen beibehalten und auch für das Ausgabesignal ein immer gleiches Wort aussuchen, z.B. Laß es. Dann Leckerchen etwas vom Hund weg hinwerfen und sobald er das Schweineohr loslässt, ertönt das Laß es und das Markersignal in Folge, denn vermutlich wird er direkt danach das Leckerchen fressen. So baut ihr direkt ein Ausgabesignal mit auf, welches immer sinnvoll ist, auch für draussen.

Aber lasst Euch bitte hier nicht erzählen, das hätte etwas mit diesem antiquiertem Rudelführergehabe zu tun, einen Rudelführer gibt es nicht, erst Recht nicht in einem sozialem Verban wie Mensch und Hund.

PS: Duschen müsst ihr den Hund nicht, auch nicht einmal im Monat, das ist weder für das Fell und erst Recht nicht für die Haut gut.

Meine werden allenfalls dann geduscht wenn sie sich in Fäkalien gewälzt haben, aber das ist eher selten der Fall. Für normalen Matsch reicht ein nasses Handtuch vollkommen aus.

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Nein, würde ich nie machen

Sorry aber wir reden hier von einem Lebewesen, das leiht man sich nicht aus.

Möchtest Du Dir auch Babys ausleihen, nur um mal zu wissen wie es ist mit einem Säugling und wie groß würde da geschrien werden, wenn es dazu kommen würde.

Wenn ich wissen möchte wie es als Hundehalter ist, dann gehe ich in den Park oder frage ob ich mal mit spazieren gehen darf, also mit dem Halter und dem Hund gemeinsam, aber ich leihe mir doch kein Tier aus.

Was soll sich denn daran bitte für den Hund lohnen? Stress pur ist das und das würde ich keinem meiner Hunde zumuten.

Die Frage "Hat es sich für Euch gelohnt" ist absolut daneben, jeder der das macht, handelt rein egoistisch, denkt aber in keiner Weise darüber nach, was das für das Individuum bedeutet.

Ich rede nun nicht davon, wenn ein Hund die Möglichkeit hat andere Menschen kennezulernen, auch mal dort zu schlafen oder eben beaufsichtigt zu werden, aber das würde bei mir ganz anders ablaufen, als in die Hand drücken und den Hund mitgeben.

Meine Hunde werden nicht und niemals verliehen und ich würde mir auch niemals einen Hund ausleihen, denn ich möchte Tierleid nicht unterstützen.

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Ich finde einen Klaps nicht schlimm, hab ich auch bekommen und überlebt.

Allerdings finde ich besteht ein riesiger Unterschied darin ob man wirklich von einem Klaps spricht oder von schlagen.

Meine Kinder haben auch mal einen Klaps bekommen obwohl sie laut meines absolut gegen Gewalt sprechenden Nachbarn, mal eine richtige Tracht bekommen sollten damit sie sich mal benehmen. Meine Kinder hatten beide ADHS und oftmals steht man dann hilflos daneben und weiß nicht mehr weiter.

Leute die nun sagen das man auch in solchen Momenten nicht schlagen sollte, sollten erst einmal in solche Situationen geraten um das beurteilen zu dürfen oder überhaupt zu können.

Groß tönen können se alle, aber man muß es selbst erlebt haben um zu wissen, das bei ADHS Kinder kein reden mehr hilft, auch kein schlagen und ich hab meine Kinder auch nie geschlagen.

Heute sagen sie zu manchen Situationen das ne Tracht vielleicht mal besser gewesen wäre, rückblickend.

Schlagen also richtiges schlagen sehe ich nicht als normal an, defintiv nicht und es macht eben auch nichts wirklich besser, somit besteht für mich eher die Frage darin was man als Klaps bezeichnet!?

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Weg mit dem Kerl, sowas braucht man echt nicht und muss man sich nicht antun.

Der Hund ist eh treuer als jeder andere Mensch!

Wenn er nicht selbständig denken kann, dann tut es mir leid aber da wären mir meine Hunde in jedem Fall lieber!!!

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Man sagt ja von 18-21 glaube "Heranwachsende"...

Aber für manche sollte man es ausweiten auf 30-40 Jahre.

Niemals würde ich nen Tier abgeben für ne Freundin oder einen Freund.

Auch wenn ich vor der Entscheidung stünde und überlegen würde ob ich mir einen Hund hole und sowas würde ein Freund/eine Freundin zu mir sagen, dann wäre sofort ohne wenn und aber die "Freundschaft" für mich gestorben.

Leute die sowas verlangen, bezeichne ich nicht als Freunde und möchte ich auch nicht in meinem näherem Umfeld haben.

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Die Antwort findet sich in den primären Verstärkern.

Wenn ein Hund z.B. schnüffeln als sooo hochwertig ansieht dass ihn noch nicht einmal mehr Leckerchen interessieren, was im ürbrigen bei einem meiner Hunde auch so ist, dann sollte man die Verstärkung genau in diesem Verhalten finden.

Das ganze wird selbstredend mit Leine aufgebaut, damit der Hund nicht die Möglichkeit hat sich durch selbstbelohnendes Verhalten zu unterstützen.

Das schnüffeln würde ich unter Signal stellen, es muß somit erst einmal aufgebaut werden, aber ist es das einmal wäre es eine klasse Möglichkeit den Hund mit diesem Verhalten (dem schnüffeln) zum arbeiten zu bewegen. Denn genau das ist es, was fachkundiges Hundetraining ausmacht.

Das Wissen um funktionale und primäre Verstärker.

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Warum? Weil es sadistische, ahnungslose, gewaltverherrlichende und armselige Kresaturen sind, die sonst nix können ausser auf wehrlose Tiere einzuschlagen!

Hätte ich das gesehen würde ich mich nicht vor den PC setzen und eine Frage formulieren sondern bei der Polizei sitzen und eine Anzeige unterschreiben!

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Dir nen guten Therapeuten suchen, denn

1. ist es vollkommen irrelevant wie muskelbepackt das Tier ist 2. ist es vollkommen irrelevant wie muskelbepackt der Besitzer ist 3. wie der Halter "posiert" 4. wie extrem es aussieht und 5. ist es auch vollkommen egal ob der Typ so läuft, als wenn die Straße ihm gehören würde.

Einzig und alleine ist wichtig, dass der Hund niemandem etwas tut, der Halter niemandem etwas tut und wenn der Halter mit dem Hund einen Wesenstest gemacht hat, dann braucht der Hund auch keinen Maulkorb!

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Am besten mit einem Marker oder Clicker. 

Ein Marker ist eigentlich nichts anderes als der Clicker nur wird er zumeist verbal genutzt und man hat ihn immer dabei. 

Dann ist es fraglich was Du möchtest, eine Leinenführigkeit beschreibt sich bei mir durch die Einhaltung der Leinenlänge, ein bei Fuß gehen nutzen wir allenfalls zum Straße überqueren ist aber ansonsten kaum nötig. 

Auch nutze ich nie 2 m Leinen, ich nutze eigentlich immer mindestens 3 m Leinen. 

Ist der Clicker oder das Markerwort aufgebaut, geht es in eine ablenkungsarme Gegend los. Dann wird immer kurz vor dem Leinenende gemarkert. 

Hält der Hund nun in dieser Gegend die Leinenlänge selbständig ein, dann wird schrittweise die Ablenkung erhöht. 

Am besten nutzt man ein Geschirr welches 2 Ringe besitzt, so kann man sich hocharbeiten zu einem leinenführigen Hund. An dem einen Ring darf der Hund ziehen und am anderen wird immer trainiert. 

Meine kennen 3 verschiedene Leinenlängen und halten diese selbständig ein. 

Den Marker baut man dann schrittweise ab, erst bis der Hund die Leinenlänge kennt und in jeder Gegend einhält, wird immer gemarkert und dann fängt man an intermittierend zu verstärken, also mal kommt der Marker, dann mal nicht. Die Abstände von einem zum nächsten Marker werden dabei immer länger, bis er komplett ausgeschlichen ist. 

Das kann man bei verschiedenen Leinenlängen trainieren wenn man möchte, wir brauchten es damalig, heute aber nutzen wir kaum noch eine Leine.

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Nicht alleine lassen weder tagsüber geschweige dennoch Nachts!

Ein Klo ist nicht gut, lieber rausgehen, alle 2 Std. auch Nachts sonst könnte es hinterher schwierig werden sie stubenrein zu bekommen.

Treppen runtertragen und auch hoch.

Reize nur dosiert, allerdings wäre es besser gewesen, wenn sie noch 2 Wochen beim Muttertier bleiben würden. Für uns sind 2 Wochen nicht viel, aber für Hunde sind 2 Wochen ne Menge, gerade is diesem jungen Alter.

...aber warum wisst ihr noch nicht einmal das genaue Alter? Das müsste Euch doch der Züchter mitteilen können!!!

Ich hoffe doch, dass ihr bei einem Züchter gekauft habt!?

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Hund nicht einschläfern

Wer so denkt ist als Hundehalter unwürdig!!!

Jetzt ist das Baby da und der Hund soll weichen, Schrei- und Wutanfälle oh Mann und das obwohl der Hund krank ist und nichts dafür kann???

Den Tierarzt würde ich zudem schnellstens wechseln, wenn der Hund keine Schmerzen hat und das einzige Problem mit dem Kot- und Urinabsatz besteht so gibt es Windeln.

Viel El kann Dir ja an dem Tier nicht liegen!

...und nicht zu vergessen, Dein Kind macht nicht in Windeln, wo Du ständig den Hintern säubern musst? Das scheint Dir ja nicht zu viel zu sein!!!

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