Umschulung im Bereich “Erziehen, Unterrichten und andere beraten ”?

Hallo zusammen,

vorab: Ich bin seit rund 10 Jahren berufstätig (inkl. kaufm. Ausbildung) und merke immer mehr, dass die Tätigkeit im Personalwesen bzw. "Büro" (Sachbearbeitung, Recruiting, Vertragswesen, "Mails wie am Fließband abarbeiten", etc.) nichts auf Dauer für mich ist (vor allem, wenn ich dies noch fast 40 Jahre bis zur Rente machen muss...) und ich lieber Menschen helfen/unterstützen/betreuen/etc. will (also direkt beim Menschen sein). Der Personalbereich interessierte mich deswegen, weil ich gerne mit Menschen zu tun habe und sehr gut mit dem PC umgehen kann, organisiert bin, etc. an sich ideal, aber ich merke immer mehr, dass ich unglücklich in dem Bereich bin und moralisch nicht alles vertreten kann.

Bei der Agentur für Arbeit hatte ich vor Kurzem ein Beratungsgespräch bzgl. einer Umorientierung. Beim Berufswahltest kam an erster Stelle - mit weitem Abstand - "Erziehen, Unterrichten und andere beraten" (wie von mir bevorzugt) und danach "Pflege und Krankenhausarbeit" sowie "Sport und Fitness" (beides dicht nebeneinander, aber nicht so eindeutig wie der erste Bereich).

Dort wurde mir ein Flyer für den Altenpfleger (kommt für mich nicht in Frage) sowie für den Betreuungspädagogen mit § 53c (schon interessanter, aber staatlich nicht anerkannt(?), Dauer 12 Monate und wird von der Agentur mit einem Bildungsgutschein unterstützt sowie der Zahlung von ALG1, um meinen Unterhalt zu finanzieren) weitergegeben.

Vor paar Tagen hatte ich ein Beratungsgespräch bei dem Bildungsträger bzgl. des Betreuungspädagogen und es klang für mich sehr interessant, da man sich danach in den verschiedensten Bereichen weiterqualifizieren kann (z. B. mit behinderten Menschen zusammenarbeiten, in Wohnheimen, in Schulen, etc.). Das kommt dem Ganzen schon sehr nahe, da ich gerne mit Kindern ab Grundschulalter oder jungen Erwachsenen zusammenarbeiten und ihnen helfen will. Jedoch ist es halt nur ein 12-monatiger Lehrgang und keine "richtige Ausbildung".

Die eigentliche Frage: Kennt ihr weitere Ausbildungen/Weiterbildungen/Qualifizierungen/etc. in diesem Bereich, die für mich empfehlenswert wären. Hier gibt es natürlich kein Richtig oder Falsch. Ich werde mich über alles schlau machen  Die Agentur für Arbeit würde dies mit bis zu 24 Monaten/2 Jahren unterstützen (D. h. ich müsste eine 3-jährige Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen, aber ob das so einfach möglich ist...). Eine rein schulische Ausbildung wird nicht unterstützt (wie z. B. beim Kinderpfleger). Wenn es eine Ausbildung ist, die vom Ausbildungsbetrieb finanziell vergütet wird (wie bspw. bei den kaufm. Ausbildungen), würde ich dies auch in Betracht ziehen.

Falls ihr für eure Antwort mehr wissen wollt, sagt mir einfach Bescheid.

Besten Dank!

Arbeit, Beruf, Schule, Ausbildung, Soziales, Umschulung, Umorientierung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Was wäre eine berufliche Alternative zur Vertriebs- und Mediengestalter Laufbahn?

Ich (27) möchte mich beruflich umorientieren und benötige dahingehend soviel Input wie möglich...Damit ihr mir gezielter antworten könnt, anbei meine bisherige berufliche Laufbahn:

Abschluss: Realschulabschluss im Juli 2008

2008-2010: zum gestaltungstechnischen Assistenten

2010-2013: Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print

2013-2017: Mitarbeiter Vertrieb (bundesweit) bei einem deutschlandweiten Druckdienstleister

März 2017- Mai 2017: Junior Vertriebsspezialist bei einem deutschlandweiten digitalen Multi-Channel-Medienhaus

Juni 2017- Juni 2018: Telesales in einem Callcenter

Grundsätzlich bin ich kommunikativ, arbeite gerne mit Menschen und mag abwechslungsreiche Arbeiten ....was ja zu Vertriebsjobs passt. Was mir allerdings auf die Nerven geht ist dieser enorme Druck dem ich ausgesetzt bin, dass Klinkenputzen und diese Mentalität dem Kunden so schnell wie Möglich ein Produkt aufzuschwatzen zu müssen...außerdem geht mir diese Schauspielerei untereinander auf die Nerven...was auch so gar nicht meiner Natur entspricht....Zusätzlich stört mich auch das man (laut meiner Erfahrung) sowohl im Callcenter als auch im Vertrieb nur oberflächlich zum Produkt geschult wird, da man ja in erster Linie verkaufen muss und es nicht darum geht dem Kunden wirklich zu beraten/helfen.

Feedback aus den vergangenen "Verkaufs-Jobs" war auch das ich zu gutmütig wäre, was auch stimmt...Ich bin nicht der Typ der Leuten das blaue vom Himmel verspricht wenn es nicht so ist.....

Aus diesem Grund möchte Ich mich umorientieren weiß aber nicht so richtig welche Richtung sinnvoll ist...

Ich bin handwerklich eher unbegabt und komme aus der Werbebranche. Da ich in den letzten Jahren nicht als Mediengestalter gearbeitet habe, bekomme ich in der Werbebranche auch eine Absage nach der anderen....

Ich habe das Gefühl mir sind die Hände gebunden und ich muss nun Vertrieb machen, da ich da die meiste Zeit gearbeitet habe.

Es ist so frustrierend...

Was würde eurer Meinung nach momentan Sinn machen?

Vielen Dank für eure Antworten!

Jobsuche, Vertrieb, Umorientierung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Abbrechen der Ausbildung - wie alles tun?

Ich möchte meine Ausbildung abbrechen. (Konditor)

Erst fast 2 Wochen her. Natürlich kann ich mir noch kein gutes Bild von dem Job machen. (muss man mir nicht sagen)

Aber ich kann nicht eine Minute an meiner Tätigkeit Freude empfinden. (Bei meinem damaligen 2 Wochrn Praktikum in einer Bäckerei/ Konditorei hatte ich mich selbst beim Abwasch nicht so schlecht gefühlt wie in diesen fast 2 Wochen jetzt - im Übrigen, mein Praktika Betrieb hätte mich nicht in der Backstube genommen, weil dort strikte Männer Frauen Teilung herrschte)

Aber selbst beim Warenverräumen oder als ich von Haus zu Haus promotet habe und zu 90% mies gelaunte Kunden hatte, habe ich viel mehr Freude empfunden.

Und das schlimmste ist, jedes Mal wenn morgen ein Arbeitstag ist kann ich nicht schlafen und wache immer in der Nacht ein paar mal auf. (Gegen frühaufstehen hab ich aber nichts) Ich schleppe mich jeden Tag und hoffe nur das bald Feierabend ist und zu Hause denke ich dann nur noch daran wie viele Stunden bleiben bis ich wieder arbeiten muss.

Zusätzlich scheine ich eine Allergie (war beim Allgemein Arzt) an beiden Unterarmen kurz nach Anfang der Ausbildung entwickelt zu haben

Nun überlege ich erstmal Auszeit zu machen und zu Jobben (TZ oder Mini und dann Praktika u.ä. machen um mich beruflich umzuorientieren und klarer festzustellen was ich gerne in Zukunft machen wollen würde)

Eines meiner Probleme ist wann kündigen? bin natürlich in der Probezeit, Die & Mi frei, Do 1. Tag meiner Berufsschule. Fr-So Arbeit. Wann ist vorteilhafter?

Natürlich sieht es im Lebenslauf beschssen aus abzubrechen und neben meinen Studium Abbrüchen auch nicht besser (zuvor hatte auf Druck der Eltern studiert (Fach durch Freunde) and als ich nicht klar kam mit dem Fach (Wirtschaftsinformatik) auf Vorschlag von Kommilitonen die Hochschule + Fach in Medieninformatik gewechselt - alles riesen Fail), aber wenn man gut argumentiert und bspw. Praktika für Ausbildung am besten im gleicheb Unternehmen oder einen guten Studium Anschluss + gute Praktika Zeugnisse vorweisen kann, wird sowas irgendwann nicht mehr von großer Bedeutung sein.

Und jetzt nach dem ich sooft auf andere gehört habe, will ich lieber für mich selbst entscheiden und auch etwas für mich selbst finden mit dem ich wirklich zufrieden sein kann.

Nun noch meine weiteren Fragen.

1.Ich habe gehört man kann trotz Abbruch anteiliges Gehalt bekommen? Muss ich dafür noch was machen?

2. Schrankschlüssel mit Kündigungsschreiben abschicken? Mi Zeugen?

3. An wen die Kündigung, Chef o. Personaler? 

4. Wie bringe ich das in meinen Bewerbungen unter. Einfach direkt sagen man möchte die Ausbildung abbrechen sich beruflich umorientieren und dabei sich finanziell flüssig halten sowie eventuell finanziell vorbereiten?

5. Bekomme ich meinen Gesundheitspass wieder ohne danach zu fragen?

6. Mir wurde vom Allgemeinarzt empfohlen zum Allergologen oder besser Berufsgenossenschaft (Berufsarzt) um das untersuchen zu lassen. Wie lange dauert das?











Beruf, Kündigung, Studium, Schule, Ausbildung, Abbruch, Mini-Job, Probezeit, Umorientierung, Ausbildung und Studium
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Umorientierung vom Finanzamt zur Polizei?

Hallo zusammen,

ich befinde mich momentan im dualen Studium zum Diplom-Finanzwirt in NRW. Genauer gesagt in der Endphase, denn ich habe die Laufbahnprüfung im ersten Versuch leider nicht bestanden und muss diese jetzt wiederholen. Ich bin mir zwar recht sicher, dass es im 2. versuch klappt, jedoch liegt der Grund meiner schlechten Leistungen darin, dass ich nicht wirklich Spaß an dem Beruf habe und mich daher nicht zum Lernen motivieren kann, was ich aber auch am Anfang zugegeben generell viel zu wenig getan habe, da ich es aus der Schule gewohnt war, ohne etwas zu lernen locker gut dazustehen. Daher hängt mir meine katastrophaler Einstieg heute noch nach, sonst würde ich wahrscheinlich deutlich besser stehen.. Ich wäre damals viel lieber zur Polizei gegangen, was aufgrund meiner damals schlechten Augen jedoch leider nicht möglich war, jetzt nach einer Laser OP vor einem Jahr jedoch kein Problem mehr darstellt. Ich überlege daher, mich für das Jahr 2018 für das Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst NRW zu bewerben, jedoch hab ich Zweifel, ob diese Entscheidung richtig ist. Ich wäre zur Einstellung auch schon 23 Jahre alt, was mir auch etwas Sorgen macht, da ich erst mit 23 auf eigenen Beinen stehen würde. Zudem würde ich eine sichere Stelle beim Finanzamt aufgeben, ohne zu wissen, ob ich das Studium bei der Polizei packe. ich würde das Studium nämlich abbrechen, da ich sonst 5 Jahre in der Verwaltung bleiben muss und dann bin ich definitiv zu alt. Nur sagt mir der Aufgabenbereich bei der Polizei eben deutlich mehr zu... Wie würdet Ihr entscheiden? Beim Finanzamt bleiben oder zur Polizei gehen? Mir ist bewusst, dass man mit 23 kein Problem bei der Zulassung zum Studium hat, aber fändet ihr das persönlich zu alt oder gerade bei der Polizei besser?

Danke im Voraus!

zur Polizei gehen 100%
andere Vorschläge 0%
Beim Finanzamt bleiben 0%
Beruf, Polizei, Duales Studium, Finanzamt, Polizist, Finanzwirt, Umorientierung
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Bewerbung als Telefonistin - so in Ordnung?

Hallo an euch,

ich bin zurzeit dabei, mich wegen gesundheitlicher Gründe beruflich neu zu orientieren und befinde mich gerade in einer Übergangsphase, da ich höchstwahrscheinlich kommendes Jahr eine Umschlung antrete. Bis dahin möchte ich wieder ins Arbeitsleben einsteigen. Nun habe ich eine Teilzeitstelle als Telefonistin in einer Dedektei entdeckt, auf die ich mich bewerben möchte. Habe bewusst meine akademische Qualifikation nicht so umfangreich erwähnt, um nicht in Gefahr zu laufen wegen, etwaiger Überqualifikation aussortiert zu werden.

Über Anregungen/Kritik bin ich euch sehr dankbar!

Stellenbeschreibung

Telefonist/in und Empfangskraft (Telefonist/in)

Branche: Detekteien, Betriebsgröße: zwischen 6 und 50

Besetzung der Telefon- und Servicezentrale(Informationstand) im Kaufhaus.

Anforderungen an den Bewerber: Sprachkenntnisse Verhandlungssicher Deutsch

Persönliche Stärken: Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Kundenorientierung, Selbständiges Arbeiten, Zuverlässigkeit

Bewerbung um einen Arbeitsplatz als Telefonistin, Ref.-Nr. xxx

Sehr geehrter Herr xxx,

ich bedanke mich zunächst für das freundliche Telefonat mit Ihnen. Wie besprochen, übersende ich Ihnen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Nach 1,5 jähriger Berufserfahrung als Sozialarbeiterin möchte ich mich aus persönlichen Gründen beruflich neu orientieren und meine Erfahrungen aus der Tätigkeit mit unterschiedlichen Personengruppen in meine zukünftige Tätigkeit einfließen lassen.

In meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit gehörten u.a. beratende und verwaltende Tätigkeiten zu meinem Aufgabengebiet. In diesem Rahmen konnte ich meine ausgeprägte Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeit und Organisationsfähigkeit unter Beweis stellen.

Als verantwortungsbewusster und zielstrebiger Mensch mit vielseitigen Interessen und großer Bereitschaft, sich voll und ganz neuen Aufgaben zu widmen, freue ich mich, wenn Sie mir die Möglichkeit geben, mich gewinnbringend in Ihrer Dedektei einbringen zu können.

Meine tatkräftige Unterstützung kann ich Ihnen ab sofort anbieten. Ich freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen.

Mit freundlichen Grüßen xxx

Bewerbung, Job, bewerbungsanschreiben, Umorientierung
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Quereinstieg als betrieblicher Ausbilder?

Guten Morgen zusammen,

wäre super, wenn Ihr mir zu einer Frage weiterhelfen könntet.

Und zwar verfüge ich über eine kaufmännische Ausbildung und ein IT-nahes Studium (beides erfolgreich abgeschlossen). Vor ein paar Jahren habe ich zusätzlich noch den AdA-Schein gemacht und mein Wissen hier immer wieder über Seminare versucht auf dem Laufenden zu halten. Parallel mache ich beruflich noch Mitarbeiterschulungen. Auch mit dem Thema Personalentwicklung habe ich mich im Rahmen eines Lehrgangs schon beschäftigt.

Nun ist es so, dass ich mich beruflich gerne umorientieren möchte- wobei ich mir eine Tätigkeit als betrieblicher Ausbilder durchaus vorstellen könnte.

Leider findet sich bislang bei fast jeder Stellenausschreibung, die mir dazu in die Finger kommt, jeweils die Anforderung eines personalspezifischen Studiums, einer Weiterbildung als Personalfachkaufmann oder dgl.

Meine Frage wäre dabei ganz einfach die, welche Erfahrungen Ihr damit habt und welche Tipps ihr mir geben könnt.

Muss ich zwingend ein HR-Studium haben oder zumindest den PFK gemacht haben, um in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung arbeiten zu können? Oder seht Ihr dennoch Chancen, als Quereinsteiger in diesem Bereich unter zu kommen?

Was ich mir schon überlegt habe, wäre eine Initiativbewerbung für eine solche Stelle bei Start Ups im Hochschulumfeld. Habt Ihr da Erfahrungen, inwieweit man da als betrieblicher Ausbilder unterkommt?

Vielen lieben Dank im Voraus für möglichst zahlreiches Feedback

Bewerbung, Ausbildung, Ausbilder, Personalwesen, Quereinstieg, Umorientierung
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Nach abgeschlossenem Studium der Sozialen Arbeit Zweifel bekommen

Hallo liebe Leser/innen,

ich habe eine sehr wichtige Frage auf dem Herzen, die mich schon seit einigen Wochen stark beschäftigt.

Ich habe Soziale Arbeit studiert und bin zum März 2013 damit fertig geworden.Die Studieninhalte fand ich weitgehend interessant und die Prüfungsanforderungen nicht allzu anspruchsvoll. So habe ich meinen Bachelor ohne viel Aufwand mit der Note 1,6 absolviert. Nun bin ich auf der Suche nach einer Praxisstelle für das daran anschließende Anerkennungsjahr. Erst durch die Absolvierung dieses Jahres erhalte ich die staatliche Anerkennung. Bislang hatte ich 5 Vorstellungesgräche (klinischer Bereich und Behindertenhilfe), darunter auch 2 Hospitationen. Im Zuge der Hospitationen bekam ich recht intensive Einblicke in die Sozialarbeit. Diese Einblicke waren jedoch alles andere als positiv.

Gerade heute habe ich eine Hospitation in einer teilstationären Bildungseinrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche durchgeführt. Die Arbeit mit behinderten Menschen liegt mir eigentlich sehr. Zudem bin ich schon einige Jahre bei der Lebenshilfle tätig. Doch was ich heute erlebt habe, hat mich nahezu schockiert. Zum einen haben die dort arbeitenden Sozialpädagogen überwiegend erzieherische und pflegerische Arbeit geleistet, es gab also keine wirkliche Abgrenzung zwischen den beiden Berufsgruppen und zum anderen hatten sie den Kindern gegenüber einen fast kühlen, autoritären und wenig empathischen Umgangston. Da ich eine recht sensible Person bin, hat mich das schon sehr abgeschreckt. Natürlich war mir von Anfang an bewusst, dass die Praxis nicht sehr rosig sein würde, doch gerade von sozial eingestellten Menschen habe ich derartiges nicht erwartet!

Vor diesem Hintergrund stelle ich mir die Frage, ob ich für dieses Berufsfeld überhaupt geschaffen bin. Meine ehrenamtliche Arbeit bei der Lebenshilfe hat mir zwar überwiegend gefallen, allerdings hatte ich dabei viel Gestaltungsspielraum und Autonomie, da es sich überwiegend um Einzelbetreuungen handelte. Doch das ist wohl kein wirklicher Vergleich zur "richtigen Berufswelt".

Ich bin im Moment sehr am zweifeln und überlege, wie meine berufliche Laufbahn weitergehen soll.Dazu muss ich sagen, dass ich früher einmal, also lange bevor ich mich für das Studium im sozialen Bereich entschied, in der Verwaltung tätig sein wollte; mich aber nach dem Besuch einer Höheren Handelsschule, weil mir die kaufmännischen Lehrinhalte damals nicht gefielen, umorientierte.

Mittlerweile bin ich jedoch schon so weit, dass ich es in Erwägung ziehe, eine Ausbildung im Büro-Bereich zu machen, vllt. als Steuerfachangestellte. Im Vergleich zur Sozialen Arbeit erscheint das zwar arg nüchtern, aber nach diesem "Praxisschock" denke ich ernsthaft darüber nach.

Daher komme ich nun zu meinem wirklichen Anliegen: wie denkt ihr darüber, wenn man sich nach einem abgeschlossenen Studium noch einmal umorientiert und ggf. eine Ausbildung beginnt? Irgendwelche Ideen/Vorschläge?Vielen Dank im Voraus!!

Studium, Soziale Arbeit, Verzweiflung, Umorientierung
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Zweite Ausbildung mit 24 Jahren?

Hallo,

ich bin 23, Erzieher in Ausbildung und insgesamt zufrieden mit der Ausbildung, doch weiss ich jetzt schon, dass ich nicht im Hauptberuf Erzieher sein möchte. Vorher habe ich technisches Abitur gemacht und Mathe, Chemie und Physik auf Lehramt studiert. Das Studium habe ich aber aus verschiedenen Gründen abgelehnt (lange anfahrtswege, probleme mit der finanzierung, die Pädagogik, die dort gelehrt wird war für mich sehr fragwürdig..) Ich bin seit knapp 5 Jahren freiberuflicher Nachhilfelehrer und begleite Schüler im Fach Mathematik bis zum Abitur. Meine Erzieherausbildung werde ich in 1,5 Jahren abschließen. Insgesamt bin ich mehr auf Jugendarbeit ausgerichtet, Kindergarten ist überhaupt nicht meine Welt.

Insgesamt bin ich ein ruhiger und gewissenhafter Mensch, der bis in der Schulsozialarbeit tätig ist. Das Anerkennungsjahr werde ich vermutlich in der selben Stelle als Schulsozialarbeiter machen. An der Schule fühle ich mich sehr wohl.

Je mehr ich mich aber damit beschäftige, desto weniger möchte ich dieser Tätigkeit im Hauptberuf nachgehen (Jugendarbeit). Diese ist zT sehr belastend, manchmal bin ich froh, wenn ich mich für administrative Dinge zurückziehen kann.

Ich habe eine klare Affinität für Mathematik, möchte mein Geld gerne auch in diesem Bereich verdienen. Ich erkenne auch für mich, dass ich klar strukturierte Tätigkeiten und einen sicheren Rahmen brauchen und mich gerne auch mit Dingen beschäftige. Abrechnungen etc. wären genau solche Sachen.

Deswegen war ich auch in der Berufsberatung, die Frau dort hat mir sehr gut weitergeholfen. Ich habe und werde noch diverse Tests machen und viele Gespräche mit Freunden führen um für mich nochmal Rückmeldungen zu bekommen. Meine Berufschullehrer unterstützen mich auch sehr bei meinem Vorhaben. DIe Erzieherausbildung mache ich auf jeden Fall noch zu ende. Bis ich fertig bin habe ich noch 1,5 Jahre Zeit.

Mein Ziel ist "Büro"arbeit, evtl. etwas kaufmännisches. Ich muss auch dazu sagen, dass ich kaum Erfahrungen mit kaufmännischen Dingen habe, welche mich aber interessieren würden. Mögliche Berufe für mich wären Steuerfachangestellter oder Bürokaufmann, bzw. etwas in dieser Richtung.

Wenn ich mit meiner Erzieherausbildung fertig bin bin ich 24. Nimmt mich mit 24 überhaupt noch jemand, der eigentlich noch nie in dem Bereich etwas gemacht hat? Gegenüber Praktikas etc. bin ich offen. Mich zieht es nicht in riesige Unternehmen, mein Ziel sind eher kleine Unternehmen, in die ich mich mit meiner Persönlichkeit gut einbringen kann und bei denen ich eine gute qualifizierte Ausbildung machen kann. Gibt es Erfahrungen diesbezüglich, die ihr mir mitteilen könnt?

Die Frau vom Arbeitsamt meinte, dass mein größtes Problem sein wird meine Beweggründe zu formulieren so dass diese für spätere Arbeitgeber schlüssig sind. Dafür brauche ich aber Unterstützung, sicherlich kann ich es begründen, aber ob mein gegenüber das später dann hinnimmt? Habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht.

lg

Beruf, Steuern, Bewerbung, Ausbildung, steuerfachangestellte, Büro, Umorientierung, zweite-ausbildung
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Ich will Physiker werden ;-)

Hallo zusammen :)

Ich bin gelernter Bäcker und bin 24 Jahre alt... ich habe einen Hauptschulabschluss 10 a...

Ich bin momentan Berufskraftfahrer im Schwertransport... ich habe meine LKW Führerschein/ADR Schein/ Kranschein/ Staplerschein und den Berufskraftfahrer EU gemacht... Für die Qualifikation zum Berufskraftfahrer plus die Führerscheine hab ich 6000€ ausgegeben, dafür musste ich meinen heiß geliebten BMW verkaufen... (Ein Auto ist halt nur materiell und wieder ersetzbar) Arbeitsamt hat es mir nicht gewilligt...

Ich bin im Grunde ein spät Zünder und versuche mich nach vorne zu bringen.. Egal wann, Hauptsache du zündest ^^

Ich will umbedingt Physik Studieren... und möchte wissen ob ich das überhaupt kann bzw darf... und wenn ja möchte ich wissen was muss ich dafür tun?

Lohnt es sich für mich überhaupt noch Physik zu studieren ?

Vom Bäcker zum Berufskraftfahrer zum Physiker... warum nicht das tun was einen glücklich macht???

Der Weltraum und die Physik dazu haben mich immer interessiert bin aber nie darauf gekommen sich beruflich in die Richtung zu bewegen...

Den Bäcker hab ich quasi geschenkt bekommen... nach der Ausbildung war ich Fahrer bei der Bundeswehr und DHL und ich wollte schon immer auf einen LKW... daher machte ich die Führerscheine... und Physiker möchte ich jetzt werden weil ich mehr aus mir machen will!

ich habe mir schon überlegt aus dem Kraftfahrer was zu machen, z.B. Kraftverkehrsmeister oder als Studium Wahl Ingenieur,...

aber es soll der Physiker sein.... ich weiss nicht warum ich das alles schreibe im grunde möchte nur wissen ob ich in die Richtung studieren kann und wenn ja wie und wenn nicht wie dann?

also vielen dank für eure Hilfe

ganz liebe grüße

Studium, Physik, Umorientierung
13 Antworten
Berufliche Umorientierung als Dachdecker

Guten Tag, liebe Leute.

Um mein Problem zu erläutern: Ich habe eine Ausbildung als Dachdecker abgeschlossen und nach meinem Lehrbetrieb bereits bei 2 anderen Firmen gearbeitet. Jetzt bemerke ich leider, dass dieser Beruf - obwohl ich eigendlich immer schon Dachdecker werden wollte mir immer weniger zusagt.

Es gibt wie in jedem Beruf Vor- und Nachteile, aber die Nachteile scheinen nach sorfältigem Nachdenken zu überwiegen, und so muss ich mir leider eingestehen, dass ich lieber etwas anderes machen würde.

Mein eigendliches Anliegen besteht darin, dass ich gerne einen anderen Beruf ausübern würde. Leider bin ich mir diesesmal nicht ganz sicher welcher das denn sein soll (noch eine Ausbildung, erstmal übergangsweise Geld verdienen, usw). Meiner Beraterin beim Jobcenter habe ich bereits gesagt, dass ich gerne etwas anderes machen würde - was sie mit dem Argument " Sie haben eine Abgeschlossene Ausbildung in diesem Bereich abgeschlossen und deshalb wollen wir, dass sie so schnell wie möglich in diesem Bereich eine neue Stelle finden". Einerseits kann ich die gute Frau verstehen, aber an dem eigendlichen Problem ändert es leider nichts.

Ich würde gerne erstmal in einem anderen Bereich tätig sein. Als Mitarbeiter in der Produktion würde ich übergangsweise auch arbeiten, damit ich mir weiter Gedanken bezüglich dessen machen kann.

Nun wäre meine Frage, wie ich es am besten angehen könnte, da ich noch nie in der Industrie gearbeitet habe - somit also keine Erfahrung mitbringe. Jeder hat ja mal irgendwo angefangen und ich denke, dass ich mich dort auch einarbeiten könnte, denn die Grundkenntnisse von Teamfähigkeit und Eigeninitiative bringe ich aufgrund meiner Lehre und der späteren Tätigkeit als Geselle mit.

Wie würdet ihr es machen. Die Firmen einfach abklappern und freundlich fragen, ob sie jemanden suchen, oder Anrufen.? Was würdet ihr den leuten dort sagen.

Bei Zeitarbeitsfirmen habe ich mich beworben und bis jetzt meistens Absagen erhalten, obwohl ich mich auf Stellen beworben habe, die laut beschreibung "keine Berufserfahrung und einen Schulabschluss" als erforderlich sehen.

Vorschläge und Anregungen wäre nett =) Danke für's durchlesen.

Arbeit, Beruf, Umorientierung, andere
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