Es geht um Rosskastanien. Sind die bekannt für hohe Mutationsraten oder nur sehr flexibel in der Ausgestaltung ihres Wuchses?
Bei einer natürlichen Neuzüchtung pro Jahr und Baum kann ich ja noch mitgehen, aber was ich dieses Jahr erleben musste ... (und es sind keine Krankheiten!)
Hintergrund: Letztes Jahr trugen in unserer Gegend fast gar keine Rosskastanien Früchte. Es gab nur ein oder zwei Bäume, bei denen im Frühjahr nicht die Knospen erfroren sind. Vielleicht waren das bereits Mutationen.
Aber die "Kinder": Eines hat grün-weiß-marmorierte Blätter und der ander stark gerillte wie eine Hainbuche. Außerdem gibt es welche mit kleinen Blätter und andere haben große und häufig hapert es mit der Längenzunahme, dafür wachsen die nächsten Blätter fast in derselben Höhe, wodurch sich dichte Büschel ergeben ...
Am Standort kann es fast nicht liegen. Die Sämlinge standen meist am gleichen Ort. Vielleicht habe ich sie beim Gießen unterschiedlich stark vernachlässigt.