Zeugung der Nephilim?

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Engel — zu denen auch Dämonen gehören —, konnten menschliche Gestalt annehmen. Deshalb konnten sie alles machen, was auch Menschen machen: essen, trinken, Kinder zeugen, ...

Dämonen zeugten Kinder — Bastarde, die äußerst verdorben und gewalttätig waren. Man nannte sie „Nephilim“, was „Fäller“ bedeutet.

Danke für das Sternchen ...

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Hallo Aurina,

es stimmt, Engel sind geistige Wesen, haben daher also keinen materiellen Leib. Doch haben sie von Gott die Fähigkeit erhalten, sich menschliche Körper zu machen, wahrscheinlich deswegen, weil sie zeitweise als Boten (die eigentliche Bedeutung des Begriffs "Engel") für die Menschen fungieren sollten. So war es ihnen möglich, Menschen sichtbar gegenüberzutreten und ihnen Botschaften von Gott zu überbringen.

Einige Engel (die in der Bibel später als Dämonen bezeichnet werden), haben diese Fähigkeitjedoch missbraucht, indem sie vor der Sintflut auf die Erde kamen, um mit den Frauen, die ihnen gefiehlen, Nachkommen zu zeugen. Diese werden in der Bibel "Nephilim" genannt. Nephilim waren jedoch keine Engel, sondern Menschen, die sich vor allem durch ihre Brutalität und Grausamkeit auszeichneten.

Als Gott die Sintflut bracht, starben mit all den anderen Menschen auch die Nephilim. Die Engel hingegen, die sich materialisiert hatten, gaben ihren irdischen Körper wieder auf und kehrten in den Himmel zurück.

Ganz offensichtlich entzog Gott ihnen von da an die Möglichkeit, sich einen menschlichen Körper zu erschaffen und so agieren sie seitdem vom geistigen Bereich aus, um ihren schlechten Einfluss auf die Menschen geltend zu machen. Sie sind also noch immer sehr mächtige Wesen, vor denen man sich in acht nehmen sollte! Vor allem arbeiten sie mit spiritistischen Praktiken, um mit Menschen in Kontakt zu treten.

LG Philipp

Was nun neue Fragen aufwirft. Gott ist ja allwissend und vorausschauend, warum hat Gott es überhaupt so weit kommen lassen, dass sich die Engel mit Menschenfrauen paaren konnten?

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@Aurina

Hallo Aurina,

Gott besitzt zwar die Fähigkeit, alles zu wissen, doch macht er davon nicht uneingeschränkt Gebrauch! Hier kommt eine Lehre mit ins Spiel, die als "Prädestinationslehre" bekannt ist und die besagt, dass Gott alles weiß, ihm also auch jedes Ereignis, ob im irdischen oder im himmlischen Bereich, im Voraus bekannt ist.

Des weiteren schließt diese Lehre mit ein, dass Gott alles vorherbestimmt, jedes Detail im Leben eines Menschen. Die Prädestinationslehre wird jedoch nicht in der Bibel gestützt!

Wie die Bibel erkennen lässt, macht Gott wahlweise von seinem Vorherwissen Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Es ist oft so gewesen, dass Gott zunächst eine aktuelle Situation untersucht hat und erst aufgrund dieser Untersuchung eine Entscheidung traf.

Aus der Bibel geht auch deutlich hervor, dass Gott bestimmte Ereignisse nicht im Voraus gewusst hat, weil er sie nicht wissen wollte. Genauso verhält es sich auch im Hinblick auf die Geschehnisse am Anfang der Menschheit, die letztendlich zu all dem Leid, das wir heute beobachten, geführt hat oder auch um das, was vor der Sinftlut in Verbindung mit den rebellierenden Engeln geschah.

LG Philipp

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Ganz offensichtlich entzog Gott ihnen von da an die Möglichkeit, sich einen menschlichen Körper zu erschaffen

Da sagt die Bibel aber etwas komplett anderes - nämlich das Gegenteil. Auch nach der Flut hatten sie noch diese Möglichkeit und machten auch davon Gebrauch.

So steht es in der Bibel....

(Ich frage mich manchmal, worauf du deine Erklärungen stützt. Bist du dir sicher, dass du alles biblisch belegen kannst?)

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@telemann2000
Da sagt die Bibel aber etwas komplett anderes - nämlich das Gegenteil. Auch nach der Flut hatten sie noch diese Möglichkeit und machten auch davon Gebrauch.

Kannst Du mir Beispiele dafür nennen? Ich kenne keines! Wenn Du auf Geistererscheinungen anspielst, so ist das etwas anderes, als das Materialisieren der Engel zur Zeit vor der Sintflut.

Dämonen treten auf die eine oder andere Weise in Erscheinung (z.B. indem sie Besitz von einem Menschen ergreifen) oder indem sie übernatürliche Dinge tun. Doch sie können nicht mehr in einem materiellen Leib hier auf der Erde erscheinen.

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@Philipp59

(1. Mose 6:4) Die Nẹphilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm. . .

Offensichtlich gab es also doch noch die Möglichkeit auch nach der Sintflut....

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@telemann2000

Die Sintflut überlebten nur 8 Personen und somit starben auch die Nephilim, wie alle anderen Menschen auch! In der Bibel gibt es keinen Hinweis, dass sich die Vorgänge in Verbindung mit den Engeln nach der Sintflut wiederholten!

Somit bezieht sich die Wendung "auch danach", nicht auf die Zeit nach der Sintflut, sondern auf die Zeit bis zur Sintflut!

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@Philipp59

solch eine grammatikalische Konstruktion läßt der Text aber nicht zu....

Außerdem gab es auch nach der Sintflut Riesen (Nephilim) - Goliath zum Beispiel. Die sind ja nicht von alleine entstanden....

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@Philipp59

Zusätzlich erwähnten die Späher ebenfalls die Nephilim. Jetzt hier annehmen zu wollen, es handle sich lediglich um eine Übertreibung und die Nephilim wären längst ausgestorben ist ein aus der Luft gegriffenes Argument.

Wäre dem wirklich so gewesen, hätten die zwei Kundschafter mit einem positiven Bericht das das 'FakeNews' dargestellt. Die Bibel schweigt interessanterweise. Das läßt also den Schluß zu, dass sie wirklich Riesen gesehen haben.

Aber wo kamen die dann her?

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@telemann2000

Du glaubst also den Aussagen der 10 Späher oder Kundschafter, genauso wie es die meisten Israeliten getan haben? Denke daran, wohin es die Israeliten letztendlich gebracht hat, diesem (offenbar maßlich übertriebenen) Bericht Glauben zu schenken! In die Wüste und zwar für 40 Jahre!

Die Späher behaupteten u.a., ", die Söhne Ẹnaks, die von den Nẹphilim abstammen", gesehen zu haben. Gewiss mögen die Bewohner des Landes außergewöhnlich groß gewesen sein, für die wenig mutigen Späher somit ein willkommenes Argument, durch Übertreibung das Volk zu verunsichern und am Einzug in das Land zu hindern.

Die Nephilim waren, wie bereits erwähnt, in der Sintflut alle umgekommen und hatten keine Kinder hinterlassen. Die Sintflut überlebten nur Noah und seine Familie.

Willst Du allen Ernstes behaupten, einer der Söhne Nohas sei ein Nephilim gewesen? Das wäre nämlich die Voraussetzung dafür, dass die Späher Recht gehabt hätten, als sie sagten, sie hätten "Nephilim" gesehen! Merkst Du nicht, wie absurt Deine Behauptungen (ebenso wie auch die der damaligen Kundschafter) sind?

Außerdem werden nur in dem von den Spähern sehr negativ gefärbten Bericht von "Nephilim" nach der Sintflut berichtet und nirgends sonst. Warum also diesem Glauben schenken?

Der Riese Goliath ist ganz bestimmt kein Argument für die weitere Existenz der Nephilim! Er war zu dieser Zeit eine absolute Ausnahme, ähnlich wie heute, wo es ebenfalls Menschen gibt und in jüngster Vergangenheit gab, die eine Größe, ähnlich wie eines Goliath erreichten.

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@Philipp59
Du glaubst also den Aussagen der 10 Späher oder Kundschafter, genauso wie es die meisten Israeliten getan haben?

Also ich kann nur das glauben, was die anderen zwei Kundschafter auch glaubten - sie sahen schließlich mit eigenen Augen. Hätten sie etwas anderes gesehen, wäre es ihre Pflicht gewesen, das Volk darauf aufmerksam zu machen....

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@Philipp59
Der Riese Goliath ist ganz bestimmt kein Argument für die weitere Existenz der Nephilim!

Doch, eigentlich schon. Schließlich sahen 12 Späher ebenfalls die Nephilim!

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@Philipp59
Willst Du allen Ernstes behaupten, einer der Söhne Nohas sei  ein Nephilimgewesen?

Habe ich das je behauptet? Ich argumentiere mit der Bibel:

(1. Mose 6:4) Die Nẹphilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm. . .

Andererseits fand eine Vermischung zwischen Engeln und Menschen statt. Es entstand also ein neuer Genpool. Selbst wenn also die Nephilim wirklich alle in der Sintflut umkamen gab es immer noch diesen Genpool. Dieser würde zumindest erklären, warum sporadisch in den biblischen Berichten von Riesen die Rede ist.

So etwas kannst du nicht leugnen. Schließlich behauptet ja auch deine Gemeinschaft, aus dem Genpool der Söhne Noahs stammt die heutige schwarze Rasse ab. Wenn du also behaupten möchtest, KEIN Nephilim hat überlebt (auch nicht in Form von weitergegeben Genen) steht dein Argument der schwarzen Rasse ebenfalls auf wackligen Füßen....

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@telemann2000

Da verwechselst Du etwas: Die Späher behaupteten, sie hätten die Nephilim gesehen, nicht die Bibel! Gerade habe ich Dir doch gezeigt, wie unsinnig ihre Behauptung war (mein Hinweis auf die Söhne Noahs)! Du fällst genauso auf ihre Behauptung herein, wie damals die Israeliten!

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@Philipp59
Die  Späher behaupteten, sie hätten die Nephilim gesehen, nicht die Bibel!

Dieses Argument ist absurd. Da könnte ja genauso jemand sagen, dass hat Paulus oder Petrus gesagt aber nicht die Bibel....

Wenn du also auf dieser Grundlage deine Argumente aufbaust, ist das meiner Meinung nach keine stabile Grundlage....

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@telemann2000
Habe ich das je behauptet? Ich argumentiere mit der Bibel:

Wenn Du mit der Bibel argumentierst, dann kannst Du doch nicht übergehen, dass Noah und seine Familie die einzigen waren, die die Sintflut überlebten! In dem Genpool der Söhne Noahs befanden sich ganz bestimmt keine Gene der Nephilim.

Und außerdem: Nirgens steht in der Bibel, dass die Nephilim selbst Nachkommen gezeugt hätten und damit ihren Genpool weitergegeben haben!

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@Philipp59
Nirgens steht in der Bibel, dass die Nephilim selbst Nachkommen gezeugt hätten und damit ihren Genpool weitergegeben haben!

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Denn wo in der Bibel steht, das sie zeugungsunfähig waren?

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@Philipp59

Doch, das frage ich deshalb, weil du behauptest, nur 10 Kundschafter haben das gesehen. Dann frage ich dich: Was haben die anderen beiden Kundschafter gesehen?

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@telemann2000
Dieses Argument ist absurd. Da könnte ja genauso jemand sagen, dass hat Paulus oder Petrus gesagt aber nicht die Bibel....

Du enttäuscht mich aber! Du vergleichst allen Ernstes die 10 Späher mit von Gott inspirierten Schreibern der Bibel?

Du weißt ganz genau, dass die 10 Späher nicht im Sinne Gottes sprachen, sondern ihm Widerstand leisteten. Ihre Aussage als die Aussage der Bibel hinzustellen, ist doch wohl ziemlich schräg, oder?

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@Philipp59

Deine Hypothese basiert auf der Meinung, dass 10 Kundschafter grob übertrieben haben. Das setzt voraus, dass Moses und Aaron und andere treue Israeliten den Trick dahinter erkennen mußten.

Der biblische Bericht stützt aber deine Hypothese nicht....Im Gegenteil: Keiner zweifelte das mit den Nephilim an!

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@Philipp59

Mit diesem Argument wollte ich eigentlich auf die Unmöglichkeit deines Argumentes aufmerksam machen....

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@telemann2000

Du sagst doch selbst, dass Du nach der Bibel argumentierst. Also halte Dich an den Bericht und lies nicht Sachen hinein, die man nicht daraus entnehmen kann! Es ist nur von den Nachkommen der Engel, den Nephilim, die Rede und nirgends etwas von Nachkommen der Nephilim. Das wäre doch ganz bestimmt erwähnenswert gewesen!

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@Philipp59

Um mal auf einen Nenner zu kommen: Weder deine Aussage noch meine Aussage läßt sich biblisch zu 100 % belegen. Du stellst eine These auf (keine Beweise also keine Tatsachen) - ich stelle eine Antithese auf. Ich will damit also zeigen, dass man biblische Berichte immer von verschiedenen Standpunkten aus betrachten muß.

Jemand der hier bei solchen Dingen schon anfängt, Hypothesen als Wahrheit darzustellen, ist meiner Meinung nach dogmatisch....

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@telemann2000

Die Israeliten erlagen keinem "Trick", sondern ließen sich von dem "schlechten Bericht" der Kundschafter entmutigen.

Ich denke, wir drehen uns im Kreis! Alles, was Du behauptest, setzt voraus, dass Noahs Söhne Nachkommen der Nephilim gewesen sein müssten. Dass das Unsinn ist, solltest Du doch erkennen! Also ergehe Dich nicht in endlosen Interpretationen des Berichts der 10 Späher. Das, was sie "gesehen" haben, kann unmöglich wahr gewesen sein.

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@Philipp59
Alles, was Du behauptest, setzt voraus, dass Noahs Söhne Nachkommen der Nephilim gewesen sein müssten

Nein, ich stütze mich auf diese Aussage hier:

(1. Mose 6:4) Die Nẹphilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hattenund sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm. . .

An diesem Text kann man wenig drehen.... Allenfalls kann man behaupten, weitere Aktivitäten der Engel waren so gering, dass sie keine Erwähnung mehr in der Bibel fanden....

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@telemann2000

Ich verweise auf meinen letzten Kommentar und habe dem nichts hinzuzufügen! Dass Noahs Söhne keine Nachkommen der Nephilim waren, ist ganz sicher keine "Hypothese"!

Deine Hypothese müsste nämlich genau den umgekehrten Fall als als Grundlage haben! Das einem treuen Diener Gottes, wie Noah es war, zu unterstellen, würde ich schon als lästerlich bezeichnen!

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@Philipp59
Also ergehe Dich nicht in endlosen Interpretationen des Berichts der 10 Späher. Das, was sie "gesehen" haben, kann unmöglich wahr gewesen sein.

Gegenfrage: Warum klärten die zwei Späher die ein positives Bild vermittelten, diese 'Unwahrheiten' nicht auf? Statt dessen das hier:

(4. Mose 14:6-9) . . .Und Jọsua, der Sohn Nuns, und Kạleb, der Sohn Jephụnnes, die zu denen gehörten, welche das Land ausgekundschaftet hatten, zerrissen ihre Kleider, 7 und dann sagten sie zu der ganzen Gemeinde der Söhne Israels folgendes: „Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein sehr, sehr gutes Land. 8 Wenn Jehova an uns Gefallen gefunden hat, dann wird er uns gewiß in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt. 9 Nur gegen Jehova rebelliert nicht; und ihr, fürchtet das Volk des Landes nicht, denn unser Brot sind sie. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, und Jehova ist mit uns. Fürchtet sie nicht. . .

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@Philipp59
Dass Noahs Söhne keine Nachkommen der Nephilim waren, ist ganz sicher keine "Hypothese"!

Davon spreche ich nicht!

Das ist die biblische Aussage:

(1. Mose 6:4) Die Nẹphilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hattenund sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm. . .

Sie besagt, dass die Söhne Gottes nach der Sintflut immer noch Verkehr mit den Menschen hatten....

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@telemann2000

Du beißt Dich also an dem Text aus 1. Mose 6:4 fest. Dann lies ihn Dir doch noch einmal genau durch. Es heißt: "und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren.."

Das "und auch danach" bezieht sich gem. dieser Aussage auf die Zeit, in der die "Söhne des wahren Gottes", also die Engel, Nachkommen zeugten und nicht auf eine noch spätere Zeit! Nur vor der Sintflut zeugten diese Engel Nachkommen, nicht danach! Der Text gibt nichts anderes her!

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@Philipp59

Nein, die Grammatik lässt solch eine Interpretation nicht zu. Falls doch, erkläre mal, auf was sich 'davor' und 'danach' bezieht.

Mit welchen zwei expliziten Ereignissen willst du denn diese zeitliche Einordnung in Verbindung bringen wenn nicht mit VOR und Nach der Sintflut?

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@telemann2000

"in jenen Tagen" = "Als nun die Menschen auf der Erde mehr wurden und Töchter bekamen, bemerkten die Söhne des wahren Gottes, dass die Töchter der Menschen schön waren. Sie nahmen sich dann alle zur Frau, die sie haben wollten" (1. Mose 6:1,2).

"und auch danach" = "als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hattenund sie ihnen Söhne gebaren" (1. Mose 6:4), d.h. also im weiteren Verlauf der Zeit, in der die Engel mit den Frauen auf der Erde Nachkommen zeugten.

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@Philipp59

Diese Erklärung ist unlogisch. Im Bibelbericht werden zwei Ereignisse beschrieben: Eines vor der Sintflut und eines nach der Sintflut.

Deine Beschreibung handelt lediglich von einem Ereignis. Warum sollte also die Bibel auf zwei Ereignisse hinweisen?

Würde deine Aussage stimmen, stünde im Bibelbericht: "Und während dieser ganzen Zeit"

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@Philipp59

Auch hier möchte ich darauf hinweisen: These - Antithesis. Der Bibelbericht lässt mehrere Möglichkeiten offen.

Wohl dem, der das berücksichtigt!

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@telemann2000
Diese Erklärung ist unlogisch. Im Bibelbericht werden zwei Ereignisse beschrieben: Eines vor der Sintflut und eines nach der Sintflut.

Das finde ich nicht, wobei natürlich "und während der ganzen Zeit" eine verständlichere Formulierung gewesen wäre.

Im Bibelbericht weist nichts darauf hin, dass die Engel noch einmal auf die Erde gekommen wären, um erneut Nachkommen zu zeugen. im Gegenteil: der Apostel Petrus weist darauf hin, dass die vor der Sintflut abgefallenen Engel in den Tartarus geworfen wurden. Es ist daher kaum anzunehmen, dass Gott Ihnen noch einmal gestattet hätte, auf die Erde zurück zu kehren, um dort wiederum ihr Unwesen zu treiben.

Außerdem: Die Nephilim waren Bastarde oder Mischwesen, und es deutet in der Bibel nichts darauf hin, dass sie überhaupt zeugungsfähig gewesen wären.

Wenn wir aber annehmen, sie hätten tatsächlich Nachkommen zeugen können, dann hätte Gott zugelassen, dass die Menschheit von Ihnen durchsetzt worden wäre. wer könnte dann sicher sein, kein Nachkomme eines Nephilim zu sein?

Es wäre dann ein Bastardgeschlecht entstanden. Die Menschen wären keine Wesen mehr geblieben, die, wie die Bibel sagt," im Bilde Gottes" gemacht sind. Wenn also man die Sache zu Ende denkt, dann ist das völlig und denkbar!

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@Philipp59

Wo steht in Petrus, das sie unmittelbar nach der Sintflut in den tartarus geworfen wurden?

Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren,

2. Petrus 2:4 SCH2000

https://bible.com/bible/157/2pe.2.4.SCH2000

Wie schon gesagt, du bedienst dich einer Theorie. Es handelt sich nicht um Tatsachen....

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@telemann2000

Der Zusammenhang in 2. Petrus 2:4,5 zeigt, dass er hier von der Zeit der Sinflut sprach. Logischerweise sind dann mit die Engel, "die gesündigt hatten", diejenigen gemeint, die sich vor der Sintflut materialisierten und Nachkommen auf der Erde zeugten.

Das macht auch der Text in Judas 6 deutlich, wo steht: "Und die Engel, die ihre ursprüngliche Stellung nicht bewahrten, sondern ihre eigene rechte Wohnstätte verließen, hat er mit ewigwährenden Fesseln unter dichter Finsternis für das Gericht des großen Tages aufbehalten."

Petrus zeigt in 1. Petrus 3:20, wann diese Engel "ihre eigene rechte Wohnstätte verließen, wenn er sagt, dass sie "damals ungehorsam gewesen waren, als Gott zur Zeit Noahs geduldig wartete:"

Es geht also immer nur um die Engel, die vor der Sintflut Gott gegenüber ungehorsam handelten. Nirgendwo in der Bibel wird auch nur andeutungsweise gesagt, dass weitere Engel zu einem späteren Zeitpunkt, also nach der Sintflut, ebenso wie die Engel vor der Sintflut auf die Erde kamen, um sich wiederum Frauen zu nehmen und mit ihnen Nachkommen zu zeugen.

Es steht zwar nicht in der Bibel, dass die abgefallenen Engel unmittelbar nach der Sintflut in den Tartarus geworden wurden, doch anzunehmen, dass Gott zugelassen hätte, dass die gleichen Engel das gleiche Spiel noch einmal, nämlich nach der Sintflut, spielten, und sie erst danach in den Tartarus geworfen wurden, halte ich für ziemlich absurd!

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@Philipp59

Also handelt es sich um eine Annahme.

Warum versuchst du daraus eine Tatsache zu machen?

Genau hier liegt das Problem. Man liest in die Bibel Dinge hinein die da nirgendwo stehen und vermittelt das dann als das Wort Gottes.

Findest du das korrekt?

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@telemann2000

Ich habe verschiedene Texte aus der Bibel in Zusammenhang gesetzt und entnehme mein Verständnis daraus. Wenn Du es anders sehen willst, ist das Deine Freiheit! Ich will Dich nicht drängen, meinen Standpunkt zu übernehmen.

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@Philipp59

Finde ich korrekt. Allerdings wäre es gut, das in den Kommentaren auch zum Ausdruck zu bringen....

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In der MacArthur-Studienbibel findet sich dazu als Erklärung:

"sahen die Gottessöhne ... die Töchter der Menschen. Die Göttersöhne, die an anderen Stellen fast ausnahmslos als Engel identifiziert werden (Hi 1,6; 2,1; 38,7), sahen und nahmen sich Frauen von den Menschen. Das führte zu einer unnatürlichen Vereinigung, die gegen die von Gott bestimmte Ordnung der menschlichen Ehe und Fortpflanzung verstieß (1Mo 2,24).

Einige haben argumentiert, die Göttersöhne seien die Söhne Seths gewesen, die sich mit den Töchtern Kains vereinigten. Andere meinen, es handelte sich vielleicht um menschliche Könige, die sich Harems ansammeln wollten.

Doch dieser Abschnitt betont stark den Kontrast zwischen Engeln und Menschen. Das NT platziert diesen Bericht in einer Reihe anderer Ereignisse aus 1.Mose und gibt an, dass es sich um gefallene Engel handelte, die in Menschen wohnten (s. Anm. zu 2Pt 2,4.5; Jud 1,6).

Mt 22,30 macht es nicht unbedingt unmöglich, dass Engel sich fortpflanzen können, sondern erklärt lediglich, dass sie nicht heiraten können. Um sich körperlich fortpflanzen zu können, mussten sie von Männerkörpern Besitz ergreifen.

Riesen. Das Wort nephilim stammt von einer Wurzel, die »fallen« bedeutet, was darauf hinweist, dass diese »Riesen« starke Männer waren, die über andere herfielen im Sinne, dass sie sie überwältigten (dieser Begriff kommt ein weiteres Mal nur noch in 4Mo 13,33 vor). Sie lebten bereits auf der Erde, als die »Helden« und »berühmten Männer« geboren wurden. Diese nephilim sind keine Nachkommen aus der Verbindung von 6,1.2."

Im Walvoord-Bibelkommentar steht dazu:

"Viele Ausleger meinen, dass der Ausdruck »die Söhne Gottes« die gerechte Linie Sets und der Ausdruck »die Töcher der Menschen« die Kainiten meint. Aber diese Deutung wird den Worten und dem Zusammenhang nicht gerecht. Andere Ausleger sehen die »Söhne Gottes« als Engel (so wie in Hi 1,6) an, die zu den Frauen auf der Erde eingingen. Diese Deutung gerät jedoch in Konflikt mit Mt 22,30.

Es geht auf jeden Fall um die Hybris des Menschen. Die Stolzen überschritten ihre Grenzen. Die »Söhne Gottes« waren dann eine tatkräftige, mächtige Gesellschaftsgruppe, die nach Ruhm und Reichtum strebte. Möglicherweise waren sie mächtige Herrscher, die von gefallenen Engeln unter Kontrolle gehalten wurden. Es kann auch zutreffen, dass gefallene Engel ihre Wohnstatt verlassen hatten und in den Körpern von menschlichen Tyrannen, Kriegern und Mächtigen der Erde Wohnung genommen hatten.

Aus Hes 28,11-19 und Dan 10,13 ist bekannt, dass hinter großen Königen der Erde »Fürsten« stehen können, die aus dem Hintergrund regieren. Ihre Macht ist also dämonischer Art. Es kann nicht überraschen, dass in der ugaritischen Literatur (wie auch in der Literatur anderer Völker) Könige als göttlich oder halbgöttlich beschrieben werden. Die Heiden verehrten diese starken Führer. Zahlreiche mythologische Überlieferungen beschreiben sie als die Nachkommen der Götter selbst. Tatsächlich wird bn?lm (»Söhne« der Götter) im Ugaritischen für die Mitglieder des Pantheons ebenso wie für die großen Könige der Erde gebraucht. In der ugaritischen Legende des Sonnenaufgangs verführt der Hauptgott des Pantheons El zwei Frauen der Menschen.

Aus dieser Verbindung eines Gottes mit einer Frau der Menschen gingen SHr (»Sonnenaufgang«) und Slm (»Sonnenuntergang«) hervor, die Göttinnen geworden zu sein scheinen, welche die Venus repräsentieren. So haben für Heiden die Götter ihren Ursprung im Verkehr zwischen Göttern und Menschen. Jedes übermenschliche Individuum im Mythos oder jeder mythologische oder tatsächliche Riese würde den Heiden einen göttlichen Ursprung nahelegen.

1Mo 6,1-4 beschreibt dann, wie verdorben die Welt geworden war, als die Gesetzesübertretung überhand nahm. Das ist auch ein polemischer Angriff auf den heidnischen Glauben, dass Riesen (Nefilim; vgl. 4Mo 13,32-33) und berühmte Menschen (1Mo 6,4) von Göttern abstammen und dass man Unsterblichkeit durch ein unmoralisches Leben erlangen kann. Der kanaanitische Kult und die meisten der Kulte des Alten Orients schlossen Fruchtbarkeitsriten ein, zu denen der Sympathiezauber gehörte, der auf der Annahme beruht, dass Menschen auf übernatürliche Weise durch einen Gegenstand, der ihnen gehört, beeinflusst werden können. Israel wurde vor diesem verderblichen Unsinn gewarnt.

Dieser Abschnitt widerlegt den heidnischen Glaubensgrundsatz durch die Erklärung der Wahrheit. Die Söhne Gottes waren nicht von göttlicher Natur; sie standen unter der Herrschaft der Dämonen. Die Heirat mit so vielen Frauen, wie sie es wünschten (vielleicht liegt hier der Ursprung der Harems), geschah, um ihre niederen Instinkte zu befriedigen. Sie waren eben nur eine andere niedere Art von Geschöpfen, auch wenn sie mächtig und von Dämonen beeinflusst waren. Die Kinder aus diesen Ehen waren, entgegen der heidnischen Vorstellung, keine Götter-Könige. Obwohl sie Helden und »berühmte Männer« waren, waren sie »Fleisch«; und sie starben gemäß des Fluches, wie alle Angehörigen der menschlichen Rasse. Wenn Gott die Welt richtet - und er stand gerade im Begriff, dies zu tun - kann kein Riese, keine Gottheit und kein menschliches Wesen ihm irgendwelche Macht entgegenhalten. Gott bestimmt souverän die Tage jedes Einzelnen, wie sie 'gezählt' sind."

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Wenn sie so gesehen Besitz menschlicher Körper übernommen hätten, wären sie nach wie vor nicht selbst zeugungsfähig gewesen. Denn die Spermien, welche ja nun mal zur Zeugung eines Kindes von Nöten sind, wären nach wie vor menschlich gewesen. Also kann das ja so nicht vonstatten gegangen sein.

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@Aurina

Wieso? Was hat Sperma damit zu tun? Wenn du akzeptierst, dass es Engel gibt, dann impliziert es auch, dass grobe Materie nicht alles ist und Zeugung kein rein mechanischer Prozess von Spermien und Eizellen. Es werden Mischwesen geschaffen wie das geht? Frage die Engel.

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@SaulBaeumer

Weil menschliche Frauen nun mal durch Spermien befruchtet werden. Das ist in der Regel ein ganz natürlicher Prozess. Es sei denn, sie wurden künstlich befurchtet oder ihnen wurde ein bereits bestehender Fötus eingepflanzt und wäre dieser Fötus nicht vereinbar mit unserer Spezies, würde der weibliche Körper diesen höchstwahrscheinlich gar nicht annehmen bzw. abstossen. Engel haben sicherlich einige uns ferne Fähigkeiten, aber sie sind nicht Gott.

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@Aurina

Menschen sind nicht nur Chromosome. Nephilim sollen ja besonders gewesen sein, weil denen Engel nicht nur Sperma sondern auch ihre Matrix mitgaben, die jenseits der materiellen Welt ist.

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Die geistige Übernahme eines Mannes, macht Spermien nicht göttlich/ überirdisch bzw. sind und bleiben menschlich. Also kann es so nicht gewesen sein. Sofern es so war, wie wir der Bibel entnehmen können, dann müssten sich geistige Wesen wandeln können in biologische Wesen/Menschen. Was man so, wenn überhaupt, nur ansatzweise der Bibel entnehmen kann anhand von Engeln die wohl real erschienen sind. Wenn ich mich nun recht entsinne, haben Engel Gottes mit Menschen gekämpft, richtig? Haben sie auch gegessen und getrunken? Hat Jesus nach der Kreuzigung gegessen und getrunken? Wobei ja Jesus ein Mensch war und einen biologischen Körper hatte.

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Waren die Nephilim wirklich "Mischwesen"? Das Wort kann nicht eindeutig übersetzt werden. Es ist hebräischen Ursprungs. Eine gern gewählte Übersetzung ist "Riesen". Sie gibt aber nur eine Beschreibung in Bezug auf die beschriebene Größe dieser Wesen wieder und ist keine wörtliche Übersetzung. Näher an der Wortwurzel ist wohl "die Gefallenen". Eine andere Möglichkeit ist "jene, die (ihre Feinde?) zu Fall bringen". Selbst jüdische Rabbiner sind sich über die Aussagen des kryptischen Nephilim-Kapitels nicht einig.

Eine Erklärung könnte sein, dass hier herumgepfuscht und ein Teil des Ursprungstextes entfernt oder dass die Episode später zusammenhangslos eingefügt wurde. Vermutlich basieren die "Nephilim" auf noch älteren sumerischen oder babylonischen Mythen, die sich heutzutage nicht mehr nachvollziehen lassen. Das Buch Genesis bedient sich insbesondere in den ersten Kapiteln sehr intensiv bei älteren Mythen der Nachbarvölker. Der sumerische Schöpfungsbericht ähnelt der Darstellung in Genesis stellenweise sehr deutlich.

Völlig unverständlich ist auch, dass die Nephilim angeblich in der Sintflut vernichtet wurden, nur um einige Zeit später bei den Feldzügen Josuas als Gegner der Israeliten plötzlich wieder aufzutauchen. Wie die Kerle die Flut überstanden haben, wird nirgendwo aufgeklärt.

Sofern das so stimmt, ist es mehr als seltsam.

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Weil die himmlichen Wesen eben keine geistigen Wesen sondern Aliens sind :)

Aber es wird wohl vllt auch geistliche Aliens geben

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