würdet ihr euer Kind auf eine Waldorfschule schicken?

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Das Ergebnis basiert auf 26 Abstimmungen

Staatlich 46%
Waldorf 42%
andere Privatschule 11%

25 Antworten

Staatlich

Die Lehrerausbildung an Waldorfschulen ist fragwürdig.(Tanz-und Bewegung!) Ich hatte einen Siebtklässler aus der Waldorfschule zur Nachhilfe. Der Knabe war so gut wie unbeschult, konnte nicht lesen und schreiben (wie gesagt: Siebte Klasse!!) - und das hat keinen gestört - bis die Eltern das gemerkt haben...(Der (staatliche!) Schulpsychologe sollte es dann richten. Die Lern- und Arbeitshaltung wird nicht wirklich gelernt: Was interessiert, ist fein, der Rest bleibt eben ungelernt. Waldorfschule klappt nur dann, wenn die Kinder extrem wissbegierig sind, die Eltern gut sind im Nachhilfe geben und wenn sie den staatlichen Lehrplan kennen - denn alle Prüfungen müssen extern abgelegt werden!

DrFischer 19.08.2011, 22:43

wenn du dich nach der Schule nicht wunderst wenn dein Kind keine Stelle bekommt, dann ist dieser Dauerkindergarten genau das Richtige. ...dort wo man seinen Namen tanzen lernt..wie genial. Jetzt musst Du nur noch einen Arbeitgeber finden der deinem Kind für so eine Verblödung Geld zahlt. Dein Kind hat gute Aufstiegsmöglichkeiten als Hofnarr, Glöckner oder Osterhasen Darsteller auf dem Weihnachtsmarkt. Toll...

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Uleb123 02.03.2014, 14:51
@DrFischer

Ich hoffe das Dr. steht da nur so, ohne weitere Berechtigung. Sollten Sie tatsächlich Dr. sein, dann wäre diese unsägliche und unqualifizierte Phrase deutlich mehr als nur peinlich. Setzen, sechs!

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anderstalsihr 12.04.2012, 14:13

neeeeeee nein nein und nein. es gibt menschen denen das lernen schwerer fällt als anderen und das stimmt nicht das nur wissbegierigr dorthin können. du hast schlechte erfahrungen gemacht aber das ist eine erfahrung, die sogar mich verwundert dass es so weit kommen konnte. an waldorfschule gibt es auch wie an staatschulen lehrer die versagen den kindern im richtigen moment wenn es nötig ist zu helfen und dann kann so etwas passieren. das ist hart aber schon mal von nem selbstmord eines waldorfschülers gehört?

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anderstalsihr 12.04.2012, 14:15
@anderstalsihr

wann versteht die menschheit das nedlich????? man lernt NICHT seinen namen zu tanzen ! es gibt arbeitgeber die seeeehr gerne waldorfschüler nehmen und sind dann auch sehr glücklich mit denen auserdem schreiben waldorfschüler das gleiche abitur das heist sie lernen(seltsamerweise) das gleiche

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11john11 13.08.2012, 18:32

das kann ich bestätigen ich bin auch auf einer waldorfschule (8.klasse) und die meisten in meiner klasse sind wirklich noch auf den stand eines 3.klässlers was bei diesen lernmethoden natürlich kein wunder ist

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So pauschal kann man das nicht sagen. Ich persönlich finde die Waldorfpädagogik mehr als fragwürdig. Aber manche finden viellicht wieder Montessori schlecht die finde ich wiederrum gut. Ich würde also mein Kind nur auf so eine Schule schicken hinter deren Pädagogik ich 100%tig stehe. Gerade in solchen Schulen wird ja auch viel Elternengagement verlangt und wenn man dann da nicht dahinter steht kommt es über kurz oder lang zu Problemen. Und zum Schulabschluss: Der muss auf Waldorfschulen extern gemacht werden. Es gibt Schöler die schaffen ihn mit links und andere rasseln voll durch, wie halt an normalen SChulen auch. Es gibt k e i n e Garantie dass ihn Waldorfschüler besser schaffen. Kommt halt immer aufs Kind an.

Waldorf

Also ich wollte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben! Meiner Meinung nach gibt es viel Bemengelnsvertes an der Waldorfschule ( hab mich in meinen 8 Jahren auch schon zwei mal gefragt ob ich mit dem Prinzip noch weiter klar komme) doch ich denke es gibt genauso viel oder vileicht auch noch mehr was dafür spricht. Wie gesagt ich bin jetzt schon 8 Jahre also seit der 1. auf einer Waldorfschule und habe noch keine wirkliche Aggression mitbekommen. Leider Mobbing schon was ich auch nicht gut heiße doch es wurde in diesem Fall sich lange darum gekümmert bis sich dieses Kind danach wieder gut und integriert gefühlt hat. Was ich von anderen fällen von Staatschulen mitbekommen habe ist dass für das Kind dann nur ein Schulwechsel infrage kam. Kenne jetzt nur einen Fall und deswegen möchte ich jetzt auf gar keinen Fall Urteilen.

Mit den Epochenunterricht kam ich wie gesagt auch schon ins zaudern da wir dann öfters in den Übstunden die wir gemacht haben den Stoff nicht wiederholt hatten und dann in der nächsten Epoche wieder ab der hälfte anfangen mussten. Meine Meinung zu Eurythmie ist schon gut. Man kann es sich eher wie Tanzunterricht vorstellen. Naja aber schon anders :). Wir üben formen zu Gedichten und stücken vom Klavier ein, die dann später, wenn man auch Gewänder trägt, richtig toll aussehen und auch Spaß machen. Werken, Handarbeit und Gartenbau sehe ich schon als sinnvoll an und macht Spaß und hilft einem auch die Praktischen Seiten an sich zu erkennen. Wir haben aber soweit ich weiß aber dann mehr stunden in der Woche als Staatliche Schulen liegt aber dann an den Zusatzfächern wie eben aufgezählt. An unserer Schule haben wir gute und weniger gute Lehrer. Bin aber mit den meisten zufrieden oder echt glücklich. Wir haben super essen habe aber keine Ahnung wie das an anderen Waldorfschulen aussieht. 

Ich bin echt happy darüber an einer Waldorfschule zu sein. Haben eine mega gute Klassengemeinschaft die eventuell ihre höhen und tiefen hat aber sprechen wir hier von generell. 

Und was mein Fazit ist, erfahrt ihr hier :12 Jahre hart lernen in der 4 Klasse schon über Sex reden ( obwohl ich da nicht mal wirklich wusste was das ist und habe von einer Freundin erfahren dass alle in der Regelschule nur gekichert haben und nicht im Sexualunterricht aufgepasst haben) und oft mit Prügeleien und Drogen in Kontakt zu kommen oder die ersten drei Schuljahre fast nichts lernen ( war bei mir leider so was ich auch nicht so gut finde) dafür aber Kind sein zu dürfen und sich wirklich auf die Schule am nächsten Tag zu freuen, 13 Jahre Schule zu haben ( auf die 13 Jahre lassen sich aber heute schon viele weitere Schulen ein), und aber eine Selbstständige Person zu werden die viele Sichtweisen der Welt kennen gelernt hat und dann auch noch im vergleich höhere Chancen hat sein Abi zu bestehen. 

Ich bin eher für sie Waldorfschule doch sollte man als Eltern dahinter stehen da wir min. alle 2 Monate Elternabende haben, Monatsfeiern die aber natürlich nicht jeden Monat sind ( es aber für mich auf jeden Fall sehr wichtig war, als ich noch kleiner war, dass meine Mutter da war )bei denen die Kinder bis zur 8. Klasse Gedichte oder andere Sachen die mit dem Unterricht zu tun haben aufführen, Sankt Michael  feiern , Winteraustreibefeste, Tag der offenen Tür und Gartenelesen ( wo die Eltern an einem Samstag zusammen mit Schülern und Lehrern die Schule auf fordermann bringen) haben. 

Dies alles ist nur auf meine Waldorfschule bezogen ich habe keine Info wie dass bei anderen Schule aussieht. Und wenn ich der Staatschule etwas unterstellt haben sollte ist dass erstens ja nicht auf alle bezogen und wenn es gar nicht stimmen sollte koregiert mich bitte und nehmt es mir nicht Übel.

Dankeschön fürs lesen ;)

Das sind ja nun mehrere Fragen.
Zur ersten: Ich habe meine Kinder auf eine Waldorfschule geschickt und dies nie bereut - im Gegenteil, es gibt immer wieder Momente, in denen ich denke: Was für ein Glück, dass wir damals an diese Schule gegangen sind!
Zum zweiten (auch wenn es keine Frage ist): Welchen Schulabschluss meinst Du? Irgendeinen? Dann hast Du Recht mit "so gut wie hundertprozentig". Das Abitur machen etwa 50% der Waldorfschüler, das ist immerhin ein besserer Schnitt als an den staatlichen Schulen.
Drittens: "Was am Ende rauskommt ist die Frage" - Laut http://tinyurl.com/waldorf-absolventen wurden von der untersuchten Gruppe (bei Austritt aus der Waldorfschule nach der 13. Klasse) 19,2% Lehrer, 11,1% Ingenieure, 13,9% erlernten Geistes- und naturwissenschaftliche Berufe, 8,3% wurden Ärzte oder Apotheker, 7,6% wandten sich übrigen Gesundheitsberufen zu, 7,6% wurden Künstler. Aus Waldorfschülern werden eher selten Bänker und Topmanager, Karl Otto Pöhl und Michael Rogowski sind Ausnahmen. Ob man das als Vorteil oder Nachteil sieht, hängt sicher davon ab, was man im Leben als richtig und falsch betrachtet und was man sich von seinen Kindern wünscht und erwartet.
Viertens und fünftens: Das kann man so pauschal nicht beantworten, dazu sollte man sich die entsprechenden Schulen ansehen und das Kind und die ganze Situation. Manchmal ist es auch einfach ein geographisches Problem: Wenn das Kind zur Schule laufen kann und es seine Spielgefährten in der Nachbarschaft hat, ist das schon schöner, als wenn es immer mit dem Auto gebracht werden muss.
Sechstens: Vorurteile über Waldorfschulen werden im allgemeinen von Menschen verbreitet, die genau gar nichts darüber wissen. Nein, die allermeisten Waldorfschüler müssen nicht ihren Namen tanzen. Ja, man kann an vielen Waldorfschulen das Abitur machen. Nein, das an einer Waldorfschule abgelegte Abitur zählt nicht weniger als ein anderes.
Andere Vorurteile kann ich aus meiner Sicht bestätigen: Wenn das Kind später einmal Naturwissenschaften studieren soll, würde ich es lieber auf ein naturwissenschaftliches Gymnasium schicken. Und der Sprachunterricht in der Unterstufe war bei uns zum großen Teil Pillepalle (vielleicht hatten wir aber auch nur Pech mit den ständig wechselnden Sprachlehrern).
Einen Punkt hast Du gar nicht genannt: Ich empfinde es als sehr positiv, dass ich viel mit dem Schulleben meiner Kinder zu tun habe. Ich kenne ihre Mitschüler und deren Eltern, kenne die Lehrer, weiss, was an der Schule passiert und kann mich je nach Zeit, Kraft und Fähigkeiten selbst einbringen und die Schule mitgestalten. Ich hätte vorher nie gedacht, dass es mir so viel Spaß machen würde, wenn meine Kinder zur Schule gehen.

Nun, ich selbst bin seit 12 Jahren auf einer Waldorfschule; habe also schon fast die Waldorfschul zeit hinter mir. Dann kommt noch die dreizehnte Klasse, die jedoch auf das Abitur ausgerichtet ist, und in der die "Waldorf"seite stark eingeschränkt wird.

Im endeffekt ist es so, dass wir eine um einiges höhere quote an erfolgreichen schulabgängern (also abschluß beim ersten mal geschafft) haben, sowie eine höhere quote an abiturienten. Aber das nur neben bei, denn diese Zahlenwerte sagen ja noch nichts ueber Waldorfschule aus; und im übrigen kann ich die internetseite mit den zahlen etc. gerade nicht finden.

Pauschla kann man meiner meinung nach nicht sagen, ob Waldorfschulen besser sind als staatliche, oder nicht. Es gibt für beide systeme punkte die dafür sprechen, und pounkte die dagegen sprechen. Ich schildere hier aber nur die Waldorfseite, da ich ja wie gesagt noch nicht die möglichkeit hatte mir von einer staatlichen schule ein WIRKLICHES Bild zu machen; denn um etwas be oder sogar verurteilen zu können, muss man sich wirklich intensiv mit dem thema ausseinander setzen; und eben diese wirkliche ausseinandersetzun vermisse ich bei einigen kommentaren hier.

Auf der Waldorfschule wird den kindern mehr zeit gegeben "kind" zu sein. sie werden noch nciht in jungen jahren mit intellektuellem wissen vollgepumpt. für mich klingt es logisch kinder, die noch nichtmal ihren eigenen körper, udn damit auch sich selbst, den eigenen "geist" kennen, nicht nur auf der ebene des intellektuellen zu fördern. Vielmehr wird auf der Waldorfschule auch viel Wert auf Handwerklichkünsterlischenunterricht (werken, handarbeit, eurythmie, musik, etc.) gelegt. Es wird ohne Druck und ohne Noten gelehrnt, naja jedenfalls sollte es so sein; Dies ist auf der einen Seite ein großer Pluspunkt der Waldorfschulen;

Am Ende ist es so, dass auf der Waldorfschule der Wissenstand, der für die schulabschlüße gefordert wird vermittelt und gefestigt wird, so das es auf den meisten waldorfschulen mittlerweile möglich ist das abitur und alle anderen bildungsabschlüße zu machen. Aber zusätzlich dazu stehen wir viel besser in uns, konnten uns auf viel mehr weisen kennenlernen, kennen unsere stärken, haben einen innigeren bezug zu uns selbst, können uns selbsteinschaetzen udn haben eine reaele selbstwahrnehmung.

Ich könnte noch tausende dinge anführen, doch ich denke der Text ist lang genug, bei interesse fragt doch bitte nach ! : )

Als schlusswort: Ob Waldorf oder staatliche shcule besser ist, haengt immer vom kind ab, und davon, was von der schule erwartet wird. wird nur erwartet wissen vermittelt zu bekommen; ist die staatliche schule mMn die bessere Wahl. dort wird dem kind schnell viel wissen vermittelt. Auf der Waldorfschule geht es um das "Mensch sein" . Dieser ausdruck ist provokant, und gleichzeitig schwammig, und doch kann ich ihn gerade nicht besser erklaeren.

Ich selbst finde das Abitur an (unserer) Waldorfschle sogar noch um einiges schwerer als auf staatlichen schulen ; Denn wir müssen in allen fächern, in denne es zentrale prüfungen gibt, diese auch schreiben; Wir bekommen keine vornoten, das heißt: hat man am tag der klausur einen schlechten tag -> durchgefallen, schnitt versaut, pech gehabt. und drittens ist es so, dass wir in 8 Fächern geprüft werden, unsere kollegen vom gym neben an nur in max. 5 -.-

Ich kann mich nicht zwischen waldorf oder nicht waldorf entscheiden .

"Das Kind in ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen" (oder so aehnlich) erinnere ich einen der Grundgedanken rudolf steiners.

Staatlich

Wir hatten unsere Kinder auf einer Waldorfschule. War zum Schluss der reinste Horror. Hinter der netten Fassade war eine knallharte Sekte. Die Kinder wurden noch viel mehr als auf staatlichen Schulen in ein Schema gepresst und wer da nicht reinpasste hatte schon verloren. Immhin haben wir dann doch noch rechtzeitig für unsere Kinder den Absprung geschafft. Staatlich oder andere Privatschule ist beides ok. Aber nie mehr Waldorf!

Staatlich

Eine andere gute Alternative ist die Montessori Schule.Bei den Waldorf Schulen ist es doch meist so , das die Kinder am realen Leben vorbei leben.Es kommt aber immer auf die Kinder an , ähnlich wie bei einer Montessori Schule.Die ist nicht für alle Kinder gu.Du kennst dein Kind am besten .Guck dir die allternatven bei euch an und dann rede vielleicht einmal mit den Erzieherinnen.Die kennen die Kinder auch sehr gut und können sie gerade im sozialen und arbeitsverhalten beurteilen . Mir hat das Gespräch mit der Erzieherin sehr geholfen und ihre Einschätzung war bei meinen beiden Söhnen absolut richtig.

heffenberg 21.01.2011, 02:47

Du schreibst: "Bei den Waldorf Schulen ist es doch meist so , das die Kinder am realen Leben vorbei leben"
Was ist für Dich das reale Leben? Kannst Du akzeptieren, dass andere Eltern vielleicht etwas anderes unter diesem Begriff verstehen als Du?
Z.B.: In der dritten Klasse bekommen unsere Kinder feierlich auf der Bühne des Festsaales das Saatgut von der 4. Klasse überreicht. Dann wird im Gartenbauunterricht ein Feld gepflügt, die Saat ausgebracht, gelegentlich ein Blick drauf geworfen, gemäht, gedroschen, gemahlen und Brot gebacken. Ein Teil des Korns aber wird zurückbehalten und ein Jahr später der neuen dritten Klasse feierlich überreicht. Nun mag man der Ansicht sein, dass man im realen Leben das Brot im Backshop an der Tankstelle kauft. Für viele Menschen auf der Welt ist aber seit Jahrtausenden genau das, was unsere Kinder hier erfahren, das reale Leben.
Das dreiwöchige Sozialpraktikum in der Bahnhofsmission oder im Obdachlosenasyl hat unseren Kindern ebensowenig geschadet wie das dreiwöchige Industriepraktikum am Fliessband oder im Lager. Im einen realen Leben kauft man das Fleisch im Supermarkt, aber wenn man beim Landwirtschaftspraktikum gelernt hat, dass dieses Fleisch vorher gefressen und geschissen hat, dass es geboren und geschlachtet wurde, dann hat man auch etwas über ein reales Leben gelernt. Realität ist etwas subjektives.

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YJYjY 21.01.2011, 23:52
@heffenberg

Das klingt alles ganz toll und ist dem realen Leben sehr nahe! Aber dafür Geld zu bezahlen wäre mir zu schade. In unserer staatlichen Schule gibt es das alles gratis und sogar einen Schulgarten! Auch Praktika sind nichts Neues und werden seit eh und je auf staatlichen Schulen angeboten! Exkursionstage gab es schon zu meiner Schulzeit. Und das ein fertiges Stück Fleisch in der Theke irgendwann auch mal gefressen und geschissen hat, dazu muß ein Kind nicht erst in die Schule gehen um das zu wissen! Das zählt zur Allgemeinbildung und liegt auch in der Verantwortlichkeit der Eltern solch Wissen zu vermitteln! Realität ist sicherlich etwas subjektives, aber kriegt man gratis an jeder Ecke, ohne Kreditkarte!

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DrFischer 19.08.2011, 22:45
@heffenberg

wenn du dich nach der Schule nicht wunderst wenn dein Kind keine Stelle bekommt, dann ist dieser Dauerkindergarten genau das Richtige. ...dort wo man seinen Namen tanzen lernt..wie genial. Jetzt musst Du nur noch einen Arbeitgeber finden der deinem Kind für so eine Verblödung Geld zahlt. Dein Kind hat gute Aufstiegsmöglichkeiten als Hofnarr, Glöckner oder Osterhasen Darsteller auf dem Weihnachtsmarkt. Toll...

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Staatlich

Wir hatten unser Kind ein paar Jahre auf einer Waldorfschule. Das Ergebnis war grausam. Nix gelernt und Musik und Kunst war ihr auf einige Jahre verleidet. Jetzt ist sie auf einer Staatsschule und ihr gehts wesentlich besser.

Auf der Staatsschule sind die Lehrer sehr engagiert aber auch überlastet und der Unterricht ist Dank Lehrplan oft etwas schematisch. Immer noch viel besser als bei den Waldis, aber eine gute Privatschule mit etwas mehr Lehrerkapazität und ohne die krause Anthro-Sektenideologie wäre vielleicht nocht etwas  besser.

 

Waldorf

Wenn einem der antropros. Stil zusagt ist es sicherlich eine gute Sache und wenn es zum Kind / Familie paßt. Nach der Schule kommt es oft auf ganz andere Fähigkeiten an als nur die nakten Noten für die man doch in normalen Schulen heute schon einen wahnsinnsleistungsdruck hat. Nur der Wechsel von Waldorf in normale Schule fällt oft schwer und man muss ein Jahr wiederholen...also dann lieber komplett Waldorf...

Staatlich

ich nenne sie (die waldorfschule) nur "schwebeschule". nichts gegen andere wege der schulischen erziehung, aber SO BEHÜTET werden die kinder nicht aufs "echte" leben vorbereitet.

Staatlich

Das sollte Jeder für sich ganz alleine entscheiden! Gründe, die für mich gegen eine Waldorfschule sprechen, müssen nicht auf Andere zutreffen. Entscheidend ist doch welche Ansprüche du an eine Schule stellst.

Ich persönlich habe mich gegen eine Waldorf / Privatschuke entschieden weil ich glaube, das man auf einer staatlichen genauso lesen & schreiben lernt. Außerdem habe ich bei uns eine staatliche Schule gefunden, welche meinen Vorstellungen und Ansprüchen voll entspricht. Somit sehe ich keinen Sinn für eine andere und gleichwertige Schule viel Geld auszugeben, nur weil sie sich "privat" schimpft. In den ersten 4 Jahren kann man dann schauen wo die Stärken des Kindes liegen, welchen Weg es einschlägt und ob es ggf. besondere Fähigkeiten gibt die besondere Förderung brauchen. Dann orientieren wir uns neu und werden sehen ob es dann gute gründe gibt privaten Schulen das Gekd in den Rachen zu werfen.

Private Schulen haben bei uns in den letzten Jahren so stark zugenommen wie woanders Bäume wachsen. Man bekommt leicht den Eindruck, das reiner Profit dahinter steckt. Bis jetzt konnte mich noch kein Konzept überzeugen - im Gegenteil, ich habe immer das Gefühl das es lediglich im Vordergrund steht die bezahlten Kinder zu vertätscheln. "Lernen sollte Spass machen und wer nicht lernen will, der geht dann in die Spielecke" Solche Konzepte sprechen mich nicht an. Und inzwischen bemerke ich außerdem, das genau diese Kinder in eine Privatschule untergebracht werden, wo die Eltern durch bestimmte Defizite beim Kind Angst haben das ihr Kind die staatliche Schule nicht packen könnte. Sie glauben das ihr Kind eine gesonderte Betreuung braucht um in der Schule gut zu sein. Das merkt man zum Bsp daran, wenn die Entscheidung für eine private Schule erst nach der Vorschuluntersuchung gtroffen wird. Ich habe zum Bsp. eine Bekannte, wo in der Vorschuluntersuchung die Empfehlung für eine Förderschule ausgesprochen wurde. Um das zu umgehen, hat sie sich nun für eine private Schule entschieden. Ihre Gründe mögen aus ihrer Sicht gerechtfertigt sein, aber sprechen mich persönlich nicht an.

Deßhalb solltest du ganz alleine für dich entscheiden was du von eienr Schule erwartest. Informiere dich vorher über verschiedene Schulen, damit es auch gut überlegt ist. Bei Waldorf hab ich manchmal das Gefühl das es nur eine Modeerscheinung ist.Hört sich witzig an und klingt außergewöhnlich. Schon lässt sich die Masse begeistern...

Für viele Kinder & Eltern ist außerdem ein kritischer Punkt, das die Leistungen in vielen privaten Schulen nicht benotet werden. Auch damit solltest du dich auseinandersetzen, ob du das positiv oder negativ findest.

heffenberg 21.01.2011, 09:11

Du schreibst "Man bekommt leicht den Eindruck, das reiner Profit dahinter steckt."
Man kann aber genauso leicht den Eindruck bekommen, dass viele Eltern mit dem staatlichen Schulsystem unzufrieden sind. Und die Ergebnisse der PISA-Studien sowie die der Untersuchung durch die Vereinten Nationen ("Schulen in Deutschland schlechter als in vielen Entwicklungsländern") sind ja auch nicht gerade vertrauenerweckend.
Was die "Modeerscheinung" angeht: Hast Du Dir in letzter Zeit mal ein neues Outfit gegönnt oder trägst Du immer noch den Anzug von 1919? ;-)

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YJYjY 21.01.2011, 23:32
@heffenberg

Man kann sich aber auch Unzufriedenheit einreden lassen. Zu meiner Zeit hat niemand über PISA & CO gesprochen. Das wird alles viel zu hoch geschaukelt! Und wer sagt überhaupt, das dies durch die staatlichen Schulen verursacht wird? Da gibt es mehr als genug andere Gründe die schlechte Bildung verursachen! Zur Moderscheinung: Klar kaufe ich mir auch gerne neue Sachen. Aber das tue ich aus eigener Überzeugung und nicht weil die Masse es tut. Und das meine ich damit: Wenn man von einem bestimmten Schulsystem überzeugt ist, dann spricht auch nichts dagegen. Aber grundsätzlich zu sagen "es muß eine Privatschule sein, aber ich weiß leider nicht welche" finde ich nicht überzeugend. Man hat oftmals das Gefühl das viele Eltern gerne ihr eigenes Image aufpolieren mit Privatschule & Co. Teuer muß nicht immer besser sein. Da gibt es genug profitgeile Unternehmer, die sich daran ne goldene Nase verdienen wollen und nur deßhalb ein Konzept entwickeln, welches schick verpackt wird und die Eltern glauben lässt was ganz besonderes zu sein! Und wenn die Entscheidung für eine Privatschule getroffen wird weil es an der Staatlichen ja so viele assoziale Kinder gibt, dann krieg ich sowieso nin dicken Hals! Zur Gesselschaft gehören alle Schichten und es hilft keinem Kind weiter sich selbst auf die höchste Stufe zu stellen und minderwertig nach unten zu schauen! Nur wer das Geld hat eine private Schule zu finanzieren, ist deßhalb nicht gleich was Besseres! Auch da gibt es einen Haufen unerzogener Rotznasen, welche mit durchgezogen werden weil Mami & Papi den Platz schließlich bezahlen. Ich finde es auch auf langer Sicht nicht gut für Kinder gesellschaftlich abgegrenzt zu werden. Dann brauchen wir uns nämlich nicht wundern wenn soziales Engagement keinen Stellenwert mehr hat, wenn nur noch Jeder an sich denkt und sich selbst immer für was Besseres hält!

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YJYjY 21.01.2011, 23:33
@YJYjY

Und das ist meiner Meinung nach zu 80 % der Knackpunkt: Die meißten entscheiden sich nicht für eine private Schule weil sie tatsächlich glauben das dort mehr für Bildung getan wird, sondern weil sie einen gewissen Stellenwert in der Gesellschaft erreichen / halten wollen, dem guten Ruf wegen! Ich könnte mir es zwar leisten eine Privatschule zu finanzieren, aber ich sehe für mein Kind keinen Sinn darin. Sie ist prächtig entwickelt, braucht keine spezielle Förderung oder Einzelunterricht. Für mich spielten Kriterien eine Rolle wie zum Bsp: Gefällt dir das Gebäude? Wie groß sind die Klassenzimmer? Gibt es die Möglichkeit Schulsachen auch in der Schule unterzukriegen, statt jeden Tag den Ranzen vollzupacken? Gibt es Mittagsversorgung und Betreuung nach der Schule? Schwimmunterricht war mir wichtig ab Klasse 1 und das bietet bei uns ausschließlich nur eine staatliche Schule an! Erlernen von Musikinstrumenten, welche Fremdsprachen werden unterrichtet...? Das sind Faktoren die für mich grundsätzlich wichtig sind bei der Schulwahl. Und nun nenne mir einen Grund, warum ich ein heiden Geld bezahlen sollte, wenn eine staatliche Schule genau diese Punkte erfüllt? Nur weil die Private einen tollen Namen wie zum Bsp. "Stella" trägt? Ich nehme sogar längere Anfahrtswege in Kauf zur staatlichen Schule, im Vergleich zur Privaten. Und ja, ich setze mich dann sogar nach der Arbeit mit meinem Kind hin und erledige die Hausaufgaben bzw. kontrolliere sie auf Richtigkeit wenn dies bereits im Hort erledigt wurde. Während andere Mütter stolz erzählen das alles in der privaten Schule erledigt wird und die Eltern schließlich dafür bezahlen das durch die Ganztagsbetreuung die Hausaufgaben abends fertig zu sein haben! Einfach schrecklich solche Argumente!

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YJYjY 21.01.2011, 23:33
@YJYjY

Aber ich betone es noch mal: Welche Schulwahl man trifft sollte jeder für sich nach seinen eigenen Ansprüchen entscheiden. Und wenn es Leute gibt, denen Prestige wichtig ist, dann sollen sie von mir aus auch gerne danach ihre Schulwahl treffen. Was nun letztendlich besser ist / war hängt sowieso von der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes ab. Und abgerechnet wird immer erst hinterher, wenn du weißt was ich meine...

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heffenberg 22.01.2011, 00:33
@YJYjY

Die "Modeerscheinung" hast Du wohl falsch verstanden. Ich fand es einfach seltsam, dass Du eine Schulform, die seit über 90 Jahren erfolgreich existiert, als Modeerscheinung bezeichnest. Normalerweise haben Moden nicht so lange Bestand.
Warum schreibst Du in Anführungszeichen"es muß eine Privatschule sein, aber ich weiß leider nicht welche"? Habe ich das irgendwo gesagt? Daran kann ich mich nicht erinnern.

"Ich finde es auch auf langer Sicht nicht gut für Kinder gesellschaftlich abgegrenzt zu werden"
Das ist ja gerade das Problem, das Herr Muñoz im deutschen staatlichen Schulsystem gesehen hat: Die Aufteilung in Gymnasiasten, aus denen mal was wird, Realschüler, die man gebrauchen kann und Hauptschüler, die einfach Pech haben. Und die mangelnde Durchlässigkeit, deretwegen die Kinder von Hartz-4-Empfängern und Arbeitern kaum eine Chance bekommen, aufs Gymnasium zu gehen, egal, wie gute Schüler sie sind, während Kinder von Professoren und Anwälten automatisch die Empfehlung erhalten.
Waldorfschulen dagegen sind immer Gesamtschulen. Die Schüler machen die Efahrung, dass alle zusammengehören, egal, wie gut sie in einem Fach sind oder wieviel ihre Eltern verdienen. Schliesslich wurde ja auch die erste Waldorfschule von Emil Molt für die Kinder seiner Arbeiter und Angestellten gegründet.

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YJYjY 22.01.2011, 10:29
@heffenberg

Ich kritisiere nicht eine Schulform als Modeerscheinung sondern stelle fest, das es nun mal zum Trend geworden ist die Kinder ab Klasse 1 auf eine private Schule zu schicken. Es gilt als schick wenn ein Kind auf solch eine Schule geht. Das später eine Teilung den Fähigkeiten entsprechend stattfindet, finde ich überhaupt nicht schlimm. Selbst, wenn man sich dann für eine private Schule entscheidet, weil keine Staatliche den Anforderungen entspricht! Aber ab Klasse 1? Und das grundsätzlich Kinder von sozialschwachen Familien keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen halte ich für ein Vorurteil!

"es muß eine Privatschule sein, aber ich weiß nicht welche" war nicht konkret auf dich bezogen, sondern spiegelt die Allgemeinheit wieder! Die meißten Eltern ziehen nämlich eine staatliche Schule nicht mal mehr in Erwägung!

Ich verurteile auch keine bestimmte Privatschule, auch habe ich nichts gegen deine Walldorfschule! Ich sage lediglich, das es zum Trend geworden ist ein Kind von anfang an auf eine Privatschule zu schicken. Dementsprechend sind immer mehr Privatschulen auf dem Markt erschienen, wo kein sinnvoller pädagogischer Gedanke drin steckt, sondern nur die Idee war viel Geld verdienen zu wollen.

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mehrlicht 25.01.2011, 01:01
@YJYjY

Ob eine Waldorfschule als trendy überhaupt in Frage kommt, ist wohl auch davon abhängig, in welcher Region man lebt.

Wenn ich hier erleben durfte, daß Schülern Angst gemacht worden ist vor dem Gymnasium, weil man die Schule am Ort stützen wollte oder daß Hohlkörper selbstverständlich aufs Gymnasium geschickt werden - und auch noch durchkommen und andererseits pfiffigen Jungs Mädels das Gymnasium verwehrt wird, weil ihre Eltern sich nicht dahinterklemmen und der längere Fahrtweg zum Gymnasium als Gegenargument gilt, Geamtschulen werden von mehreren Seiten bekämpft, obwohl sich damit gerade in einer bevölkerungsarmen Region mehrere Problem lösen ließen - dann spricht das nicht gerade für das staatliche Schulsystem. Zugleich habe ich pfiffige Waldorfschüler erleben dürfen, die ohne Probleme ihr Abitur geschafft haben und erfolgreich im Leben sind.

Hier wurden bisher die Schüler lieber an gleichwertigen staatlichen Schulen vorbei viele Kilometer durch die Gegend gekarrt, als ihnen vernünftige Bildung anzubieten, weil sich jedes kleine Fürstentum (Kreis) seine Schüler krallt.

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DrFischer 19.08.2011, 22:44

wenn du dich nach der Schule nicht wunderst wenn dein Kind keine Stelle bekommt, dann ist dieser Dauerkindergarten genau das Richtige. ...dort wo man seinen Namen tanzen lernt..wie genial. Jetzt musst Du nur noch einen Arbeitgeber finden der deinem Kind für so eine Verblödung Geld zahlt. Dein Kind hat gute Aufstiegsmöglichkeiten als Hofnarr, Glöckner oder Osterhasen Darsteller auf dem Weihnachtsmarkt. Toll...

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Das kommt wohl vor allem auf die Lehrer an.

Wenn Kinder den Floh ins Ohr gesetzt bekommen, sie müssten sich nie was sagen lassen und könnten immer so herumhudeln, wie es ihnen grade passt, dann ist das Prinzip der Walddorfschule ad absurdum geführt.

Manche Walddorflehrer verwechseln Eigensinn mit Selbstentfaltung...

Wenn in einer staatlichen Schule die Kinder nur Frontalunterricht bekommen, herumkommandiert werden oder keine Disziplin und kein soziales Miteinander lernen, ist das genauso schädlich für die Entwicklung.

Wenn Du die Möglichkeit hast, zu wählen, dann frage die Lehrer in den Schulen nach ihrem pädagogischen Credo. Für die Grundschule ist ein Montessori-Ansatz empfehlenswert, dazu Entdeckendes Lernen in themenorientierter Gruppenarbeit mit gelegentlichem Frontalunterricht...

Wenn Lehrer oder Schulleitung hochmütig abwimmeln, weil sie pädagogisch interessierte Eltern als lästig empfinden, kannst Du die Schule vergessen. Auch Walddorfschulen, die mit ihren Prinzipien herumgeheimnissen, als hüteten sie eine verbotene Religion, taugen nichts.

Sind die Lehrer kooperativ und machen einen engagierten Eindruck, dann bist Du an einer guten Schule. Bei einem guten Pädagogen herrscht weder Chaos, noch sklavischer Gehorsam, da werden Eigenverantwortung und Selbstdisziplin mit ethischen Werten gelehrt.

Staatlich

Ich kenne 3 Leute die aus der selben Waldorfschule zu unserer Schule gewechselt sind....alle drei sind nun klassenbester...(kein witz) aber da sie die Waldorfschule verlassen haben, zeigt mir das es langfristig gesehen besser ist auf einer staatlichen schule unterrichtet zu werden. Arbeitnehmer werden aus prinzip mistrauisch sein, also lieber staatlich.

Waldorf

Walldorfschulen sind gar nicht so schlecht wie viele meinen. Sie sind nicht dumm und Weltfremd... Es werden viel wichtigere Dinge die zum Leben gehören in den Vordergrund gebracht, als an staatlichen Schulen. Keinen noten Druck erst in den höheren Stufen. Ein Konzept das die Lehrer individuell für ihre Kinder gestalten.

Waldorf

ich habe erst eine reportage über den vergleich von normalen und waldorfschulen gesehen. keine wurde davon besonders schlecht gemacht und beide kritsch beäugt(spiegel tv/ reportage). ich fand' die lernmethoden in der waldorfschule viel effektiver. (: ein guter freund von mir war auch auf der waldorfschule und ist sehr schlau usw.. (: man sollte nicht immer auf den ruf und auf die sprüche von anderen hören. mach das, was du für richtig hälst

Waldorf

Ob ein Kind auf die Walddorfschule kommen sollte, hängt von mehreren Umständen ab, z.B. Typ des Kindes, familiäres Umfeld, ... Fahrzeiten.

Die Waldorfschüler und -Schülerinnen (und ehemalige), die ich kennengelernt habe, sind pfiffige, weltoffene, in der Realität lebende, selbstbewußte Menschen.

Da sich die Eltern sehr bewußt für eine Waldorfschule entscheiden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß die Schüler mehr Zuwendung erfahren, als an anderen Schulen. Das dürfte ein Vorteil sein.

Waldorf

Erstens find ich das pädagische Konzept der Waldorf-Schulen (und -Kindergärten) gut.

Und zweitens bin ich der Meinung, dass ein Kind mehr und besser lernt, wenn es nicht einem zu hohen Druck ausgeübt wird.

In den heutzutagigen Schulen haben die Schüler schon so einen starken Druck. Das kann doch nicht gut sein, wenn 10-jährige schon so schlimme Prüfungsangst haben, dass sie Beruhigungsmittel nehmen müssen. Das ist aber heutzutage keine Seltenheit mehr.

Waldorf

Hallo!

Ich weiß, du hast die Frage schon vor langer Zeit gestellt aber ich antworte hier, weil ich finde, dass sehr viele
falsche Sachen und Dinge über die Waldorfschule verbreitet wird. Ich bin
selber auf einer Waldorfschule und muss immer wieder erfahren, dass
gegen mich eine komische und abwertende Haltung eingenommen wird. Das
ist nicht fair. Die Waldorfschule ist wie jede andere Schule, nur hat
sie eben ein anderes System, das vielen Menschen einfach nicht in den
Kopf will! 

Auch ich bin der Meinung, dass man eine Trennung
zwischen verschiedenen Schulen machen sollte, aber die sollte auf KEINEN
FALL so groß sein, dass man in der Öffentlichkeit als "Dummer" oder
soetwas bezeichnet wird!

Eine Studie, bzw. Umfrage hat
bewiesen, dass seit Jahren (ungefähr seit zehn bis fünfzehn) deutlich
mehr "Waldis" das Abitur schaffen als "Gymis". Das als kleine
Randbemerkung.

Kleiner Tipp: bilde dir immer erst selber eine
eigene Meinung, bevor du z. B. behauptest, dass es in Waldorfschulen
keine Hausaufgaben gibt!!!

Staatlich

wie darf man das kind denn einschetzten?

fals es potential hat dann klar auf ne staatliche

fals es hyperintelligent oder extrem fleißig ist (und man die mittel dazu hat) dann privat

fals es aber volkommen durcheinander, aggressiv, belästigend pervers, oder irgendwie andersstörend ist dann waldorfschule (nichts gegen alle leute auf ner waldorf schule ;D) denk auch nicht nur ans kind, sondern denk an seine zukünftigen mitschüler (es darf bzw sollte sie nicht behindern

Staatlich

ich kann irgendwie nichts mit Waldorf oder Montessori anfangen

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