Wohin mit ausgedienten Grabsteinen?

15 Antworten

Von Experte DianaValesko bestätigt

Hallo, wie oder was mit einem Grabstein geschieht, ob er zur Erinnerung weiterverwendet oder der Friedhofsverwaltung überlassen wird, entscheidet der Besitzer (meist die Angehörigen) nach individuellem Empfinden und Vorstellung.

Einige Möglichkeiten findest Du hier aufgelistet. Auszugsweise ==>

Wohin mit dem Grabstein?

1. Friedhofverwaltung

Nach der Benachrichtigung der Grabräumung erteilen Sie der Friedhofverwaltung den Auftrag der Erledigung und zahlen die veranschlagten Gebühren.

2. Steinmetz zum Kauf anbieten

Wenn Ihr Grabstein aus hochwertigem Naturstein besteht, können Sie einem Steinmetz ein Kaufangebot machen. Kalkulieren Sie einen Preis zwischen zehn und zwanzig Prozent des Material-Neuwertes.

3. Gegengeschäft mit Steinmetz

Bieten Sie einem lokalen Steinmetz an, für die Erledigung der Grabauflösung und gegen die Übernahme aller Gebühren den Grabstein fre

4. Mitnehmen und Aufbewahren

Sie können den Grabstein, so wie er ist, mit nach Hause mitnehmen. Dort können Sie ihn für einen späteren Wiedergebrauch einlagern oder zur weiteren Erinnerung im Garten wieder aufstellen.

5. Umarbeiten lassen

Je nach Steinart, Größe und Dicke des Grabsteins können Sie aus dem Grabstein eine Tischplatte, eine Sitzfläche oder ein Dekorationsstück gewinnen. Außer Steinmetzen verfügen Naturstein-Großhändler, Blockhändler, Hersteller von Unmaßtafeln und Steinbruchbetreiber über die erforderlichen Maschinen.

6. Bestatter anbieten

Um aus dem Grabstein einen Gelderlös zu erzielen, der beispielsweise Teile oder gesamte Kosten für die Grabauflösung deckt, können auch Bestattungsunternehmen als Käufer interessiert sein.

7. Übernahme durch Privatpersonen

Immer wieder fällt anderen Friedhofsbesuchern auf, dass ein Grabstein bald abläuft und sie interessieren sich für die Übernahme. Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten, bekannt zu machen, dass Sie den Grabstein zur Übernahme anbieten. Ansprechpartner sind die Friedhofverwaltung, das Pfarramt, das zuständige Grünflächenamt und der Totengräber.

8. Zum Verkauf anbieten

Auf den einschlägigen Internetforen für Privatverkäufe und Versteigerungen können Sie den Grabstein bundesweit anbieten. Üblicherweise wird neben einem eventuellen Verkaufspreis der Abbau und Abtransport vom Käufer übernommen.

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 - (Psychologie, Menschen, Leben)

Vielen Dank für das ✰chen & LG

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Hallo noblehostel,

ein Grabstein ist ein Denkmal für den Menschen, der nicht mehr unter uns weilt.

Und so mag ein Denkmal in einem Garten oder sonst wie auf Privatgrund stehen.

Mit vielen lieben Grüßen

EarthCitizen

Gute Sache. Nur haben viele Leute leider keinen eigenen Garten bzw. Ein Grundstück...

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@Scarryandy

Dann lässt sich der Stein nicht mehr als Denkmal setzen. Er könnte z.B. einem Steinmetz für Grabsteine für ein neues Grabmal gespendet werden.

Doch mag es eine andere Erinnerung im Haus oder in der Wohnung geben.

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Die meisten werden zu irgendwas weiterverarbeitet. Einfach in kleinere Blöcke schneiden und dann in Häuser gebaut, als Schotter gestreut... Selten wollen das die Angehörigen zurück, vor allem, weil die Grabzeit meistens so fällt, dass die Angehörigen, die sie zu Lebzeiten gut kannten dann auch (fast) tot sind. Das heißt, die Leiche, die da lag, kennt eigentlich niemand mehr wirklich. Ich hab auch schon welche gesehen, die einfach in die Natur zurück kamen. Da gibt es so einen Bach in meiner Nähe, der im Sommer meistens komplett trocken ist, wo wir als Kinder oft gespielt haben. Da lagen mindestens 2 uralte Grabsteine drin.

Sicher, dass das keine Grabsteine jüdischer Gräber waren? Die rutschen über die Jahrhunderte (auch ohne die Schändungen im 3. Reich) in tieferliegende Erdschichten und tauchen mitunter in unterhalb liegenden Bachbetten auf.

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@SamaMoldo

Keine Ahnung, die Schrift konnte man nicht lesen. Man hats an der Form erkannt, dass es Grabsteine sein müssen.

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Man kann sich erkundigen ob sie aufgearbeitet und weiterverkauft werden können.

Stein und Grabumrandung von meinem Opa (das Grab kam schon in den 80ern weg) haben wir kleingehauen und in einer Trockenmauer benutzt, es sind heute noch Teile davon im Garten meiner Eltern zu finden wenn man nur sucht.

Man kann sich auch den ganzen Stein hinstellen, muss man mögen.

Entsorgen (lassen), fällt wohl unter Bauschutt.

Wenn man sie nicht im eigenen Garten unterbringen möchte oder kann, bleibt nur die Bauschutt-Deponie.

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