Wird die Zugbindung bei Verspätung aufgehoben?

 - (Recht, Reisen und Urlaub, Bahn)

5 Antworten

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Nein, das ist nicht sicher. Die Zugbindung bezieht sich auf die Aufzählung unter "Über:" Dort sind eigene Reisewege mit verbindlichen Zügen für "H:", die Hinfahrt, und "R:", die Rückfahrt, aufgeführt. Innerhalb dieser verketteten Verbindung gilt die Anschlussregel: Ist IC2291 verspätet, ist die Bindung für IC2216 aufgehoben. IC2216 ist nicht mit RE3319 verbunden (und hier steht im Reiseweg auch nur "Nahverkehr bis Berlin-Gesundbrunnen"). Die Rückreise mag mit dem Nahverkehr angetreten, wann auch immer (bzw. im sinnvollen, zeitlichen Kontext zum Erreichen von "B.-Gesun"), muss von dort aber zwingend mit ICE946 fortgesetzt werden.

Wenn IC2216 sich verspätet, nehme bitte frühzeitig Kontakt mit dem Zugpersonal auf, und bitte um Kulanz. Habe einen "Plan B", bspw. eine Kreditkarte, um ein neues Ticket zu buchen. Um nicht in Stralsund "zu stranden", wäre nach dieser Karte ggf. ein Abbruch der Hinfahrt zum Antritt der Rückfahrt und rechtzeitigen Erreichen von ICE946 erforderlich.

Interessant Tour, interessant finde ich auch den ausgewiesenen Preis ...

Woher ich das weiß:Hobby – ehemaliger Inhaber des Bahn-Berechtigungsausweis B

Ja, die Tour ist interessant. Der Preis kommt so zustande, weil es eine Bahn Bonus Prämie ist.

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@Knochendochen13

Du scheinst gerne Zug zu fahren ... wenn es Kapital und Zeit erlaubt, steige doch in den Wettbewerb um die meisten Zugkilometer in 24 h in einem geschlossenen Kreis ein. (Habe vor längerer Zeit einen Artikel hierzu gelesen, finde im Netz so schnell aber jetzt keine Referenz ...)

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@MacMadB

Ja, ich bin ein absoluter Bahnfan. Da müsste ich mal eine gute Tour zusammenschustern, um möglichst viele Kilometer in 24 h zu schaffen. Wahrscheinlich geht es am besten, indem man irgendwie von Basel übers Ruhrgebiet nach Hamburg fährt und von dort aus dann über Berlin nach München und dann wieder nach Basel.

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@Knochendochen13

Ich würde Basel – München anfangen, die Verbindung scheint mir haariger zu sein, als die "Nord-Süd-Schiene". In dem Bericht war auch zu lesen, dass es einiger Erkundungsfahrten und Anläufe braucht, um den Rundkurs hinzukriegen. Dabei lernt einen das Zugpersonal kennen und hält auch mal eine Tür auf, bis man rein gesprungen ist.

Viel Erfolg!

(Wenn Du die Webseite für diese Kontests gefunden hast, poste sie doch mal ...)

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@MacMadB

Hat jetzt alles geklappt, IC 2216 hatte in Stralsund nur 25 Minuten Verspätung. Sitze jetzt in RE 3519.

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WOW 😳 Du fährst für 2 Stunden quer durch Deutschland. Egal: Im /Für den Regio gibt es sowieso keine Zugbindung.

Mir würde (wenn überhaupt) Sorgen machen, dass der Regio Verspätung hat und du den Anschluss in Berlin verpasst. Dann strandest du in der Hauptstadt. Wenn du - im Falle eines Falles - irgendwo auf deiner Odyssee durch Verspätung einen Anschluss verpasst, wende dich an die DB, die helfen dir dann weiter (und schreiben dein Ticket im Zweifelsfall um)

Ja, die Zugfahrt ist eigentlich absurd. Ich mache das nicht, weil ich irgendwas in Stralsund machen will, sondern weil ich einfach gerne Zug fahre.

Ich weiß, dass es für den Regionalverkehr keine Zugbindung gibt. Das ist auch gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass wenn ich den RE in Stralsund aufgrund von Verspätung des ICs nicht mehr bekomme, dass ich dann auch den ICE in Berlin nicht mehr erreiche und der hat Zugbindung. Normalerweise ist es so, dass wenn man aufgrund von Bahnverschulden einen Anschlusszug verpasst, der auf dem gleichen Ticket ist, dass dann die Zugbindung aufgehoben wird. In diesem Fall bin ich mir aber nicht sicher, weil die beiden Züge in Stralsund zwar auf dem gleichen Ticket sind, aber der eine Zug auf der Hin- und der andere Zug auf der Rückfahrt mit dabei ist.

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Ich hab gelesen, dass die DB die Zugbindung eh aufheben wollte wg. Corona— Weil man dann eben ggf.auch in einen weniger vollen Zug umsteigen kann.

Warte mal, ich guck mal nach nem Link..

(und generell würd ich mir das von DB nochmal bestätigen lassen)

Und generell, wenn Verbindung nicht klappt, darf man.. so kenn ich das jedenfalls (früher musste einem der Schaffner das dann noch im Zug oder am Umsteigeort bestätigen)

Normalerweise darf man es, aber hier ist es ein Spezialfall, deshalb bin ich unsicher.

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Ach ja, nd: bei RE oder RB nteressiert das eh keinen, Ich hab früher oft nen anderen RE genommen bei meist Sparpreis

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@SiViHa72

Ja, im Regionalverkehr gibt es keine Zugbindung, aber es geht um die beiden ICEs danach. Die würde ich ja bei Verpassen des REs auch nicht erreichen.

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ja, wird sie. du kannst dann den nächstmöglichen nehmen

Auch in diesem Spezialfall?

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@Knochendochen13

naja also in meinen augen ist das kein "spezialfall". ich fahre oft mit solchen tickets.

und ja, ich bin mir sicher, dass es auch in diesem fall so ist.

alternativ kannst du auch bei irgendeiner bahn-auskunft-hotline anrufen.

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@SinnerUl

Spezialfall deswegen, weil es ja eigentlich kein richtiger Anschluss ist. Der erste Zug ist ja Teil der Hinfahrt und der zweite Teil der Rückfahrt. Bist du dir trotzdem sicher, dass der Übergang IC 2216 > RE 3319 von den FGR gedeckt ist?

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Das einzige Problem ist, einen weiteren Zug in Berlin zu finden

Genau, aber ich frage mich, ob das geht. Würde ja nur gehen, wenn die Zugbindung aufgehoben werden würde.

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@Knochendochen13

Die wird aufgehoben wenn der Zug zu spät ist

du musst dann die Zugbegleiter fragen oder bei dem Schalter in Berlin

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@MrRocket2000

Nein, da muss ich gar nix fragen. Die Zugbindung wird immer automatisch aufgehoben, da muss man sich nichts bestätigen lassen. Die Frage ist, ob hier überhaupt Fahrgastrechte gelten, da ich mir nicht sicher bin, ob das das überhaupt als eine Verbindung gewertet werden kann.

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