Wow! Hier geht einiges durcheinander!

Erst einmal zu den Radiofrequenzen und zu WLAN-Frequenzen: Die Funkwellen für beide richten sich nach sogenannten Bandplänen, die fest legen, was und vom wem auf welcher Frequenz gesendet werden darf. Und im allgemeinen auch empfangen werden darf. Das ist so, damit sich nicht verschiedene "Funkdienste" gegenseitig stören.

Fürs Radio sind Bänder für UKW, KW und MW (und auch LW) vorgesehen, wobei praktisch nur noch UKW und KW eingesetzt wird. Hier senden nur die Radiosendeanstalten, vulgo Rundfunksender. Es gibt dann zahlreiche weitere Bänder für weitere Dienste wie bspw. Betriebsfunk.

Etwas anders ist das bei WLAN, auch hier wird ein Band für die WLAN-Nutzung definiert, allerdings hier nicht exklusiv. Andere "experimentelle" Sender für bspw. Messeinrichtungen dürfen diese so genannten ISM-Frequenzen auch nutzen. Jeder Sender ist aber verpflichtet, immer erst zu hören, ob der gewünschte Frequenzkanal frei ist. So schaffen es bspw. auch WLAN-Router in benachbarten Wohnungen von einander unabhängige (aber durch die von der anderen Seite genutzten Kanäle eingeschränkte) WLAN-Netze anzubieten.

Über das WLAN wird i. d. R. ein privates Netz für die Nutzung eines Internetzugangs aufgespannt. WLAN und Internet sind aber nicht das Gleiche. Das sollte klar sein.

Jetzt kannst Du Dir gerne ein Radio beschaffen, dass auch WLAN empfangen kann. Dies könnte dann über einen WLAN-Router mit Internetzugang auf über IP verbreitete Radiosender zugreifen und diese abspielen. Ja, solche Geräte gibt es, sie sind Allgemeinen aber nur Radios, die "Internetsender" empfangen können.

Gerne kannst Du auch Deinen Internetzugang über IR-Sender/-Empfänger oder durch Verlegen von Lichtwellenleitern verbreiten. Das ist letztlich nur ein anderes (im ersten Fall unhandliches und im zweiten Fall teueres) Medium, um den Zugangspunkt im privaten Netz zu erreichen.

Anders herum wäre es m. E. interessanter: Ein Rechner/Smartphone, dass außer WLAN auch noch einen Radioempfänger mitbringen würde. Allerdings würde das – solange eine Internetverbindung besteht – nur die ohnehin über Internet zur Verfügung stehenden Sender noch einmal über Radio zur Verfügung stellen.

Das mit den PHz kommentiere ich mal nicht, da hast Du irgendeine Größe hingeschrieben, ohne das Dir klar wäre, worum es geht.

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Nee, nee … das ist ein ziemlicher Kunstgriff mit den x-quer (in der Regel als ein X mit einem Balken drüber geschrieben): mit x-quer und t sind alle vier Dimensionen angegeben. Dabei wird, weil das in der Betrachtung der relativistischen Effekte nicht stört, nur eine Raumkoordinate x-quer gezeichnet, die aber alle drei Raumdimensionen meint!

In x-quer ist also die Information versteckt, die Du suchst.

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"Herr, wirf mehr Hirn 'ra!"

Minus + Minus ist eine unsinnige Aussage.

Die Beispielaufgabe aus dem Screenshot ist zu stark verkürzt, s. d. sie richtig falsch aussieht, aber das richtige meinen könnte. Ob das dem Autor klar ist, möchte ich aber bezweifeln. En Detail:

3 - (-5) = 3 - (-1) * 5 = 3 + (-1) * (-1) * 5 = 3 + [(-1) * (-1)] * 5 = 3 + 5 = 8

Das ist eine möglichst versteckte und umständliche Schreibweise, die das eigentliche Fakt nicht hervorhebt (s. eckige Klammern!).

Ein valides und deutliches Beispiel wäre dagegen gewesen:

(-3) * (-5) = (-1) * 3 * (-1) * 5 = [(-1) * (-1)] * 3 * 5 = 15

Wie gesagt: Minus (Eins) mal Minus (Eins) ergibt Plus (Eins). Die "Eins" habe ich dazwischen geschrieben, damit klar ist, dass die Vorzeichen – auch wenn es in der verkürzten Notation so aussieht – nie für sich alleine stehen sondern immer ein Zahlenvorsatz sind.

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Soweit ich mich entsinne, fahren diese Wagen doch bereits über die DE-FR-Grenze. Prinzipiell könnte das Netz weiter ausgedehnt werden.

Und das wäre jetzt die Überlegung: Wird nach und nach ein Netz bis Russland ausgedehnt, dann kann ich die Standards für das Netz nach den Zügen wählen und ich fahre "bis nach Rußland". Oder auch nicht. Die Züge haben eine gewissen Laufleistung, nach der sie wieder ein Wartungsintervall erreicht haben, und Russland ist definitiv für diese Fahrzeuge zu weit weg.

Und betrachten wir noch einmal das Bestandsnetz, dann finden sich innerhalb der Straßenbahnnetze je nach Netz leicht unterschiedliche Regelungen und Signalisierenden nach EBOstrab, also der Zulassungsordnung für Straßenbahnen. Und wir finden Stromsysteme, die für eine hausnahe (Isolierabstand!) und über kürzere Entfernung verlustärmere vorgesehen sind. Im Fernnetz der Deutschen Bahn finden sich dann 15 kV / 16 2/3 Hz Wechselstrom und auch 25 kV / 50 Hz Wechselstrom. Für die Übergänge zwischen verschiedenen Signalsystemen und verschiedenen Stromsystemen gibt es Lösungen (s. bspw. Thalys). Rein technisch könnte also ein Wagen so ausgerüstet werden, dass er alle Netze zwischen KA und RU befahren könnte. Ach ja, Breitspur in RU: Mit einigem Aufwand können auch Spurweiten von Wagen während der Fahrt angepasst werden (s. Schweizer Bahnen!).

Ergo: Einfach so? Nein, das geht nicht. Mit entsprechender Ausrüstung, ja.

P.S.: Bis nach RU würde ich mir aber andere Sitze und vor allem Sanitätsräume wünschen.

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Hm. Eine geklammerte Frage … also die erste Klammer:

Entropie und Leben

Die selbstorganisierten Prozesse, die schließlich auch das Leben hervorbrachten, sind nicht zu unterschätzen. Gegen alle Entropie und durch Zufuhr von Energie (Sic!) konnten sich erst komplexe Moleküle, dann Vorläuferorganellen und schließlich die ersten Zellen bilden. Letztere entwickelten noch die RNA später DNA als Botenstoff über die eigene Zelle und die Existenz der eigenen Zelle hinaus. Fertig ist das Leben.

Und: Wahrscheinlichkeit hat zwei Betrachtungsrichtungen. Aus der Vorwärtsrichtung vom Standpunkt des Urknalls aus betrachtet ist unsere Entstehungswahrscheinlichkeit verschwindend gering. Schauen wir aber zurück auf die Geschichte und verstehen, welche einfachen Mechanismen zu komplexen Zusammenhängen führen, dann ist es unvermeidlich gewesen, dass wir entstehen.

Entropie/Leben und Gott

Die Schöpfung lässt einen Menschen einfach nur staunen! Wie das alles entstanden ist! Aber, seufzt: Warum wird hier "der Alte-Herr" benötigt, um das fast (Sic!) unbegreifbare zu erklären? Eine eingehende Beschäftigung mit der Entwicklung des Universums und schließlich der Evolution lässt erkennen, wie aus einfachen Mechanismen schließlich (menschliches) Leben entsteht. Der Donner benötigt keinen Donnergott und für die Entstehung des Lebens benötige ich (als Christ) keinen Lückenbüßergott.

Ergo: Wir dürfen sicher über den Sinn des Ganzen rätseln und bei einer Sinnsuche viellicht auf Gott stoßen. Wir dürfen aber nicht leichtfertig naturwissenschaftliche Zusammenhänge einem "Donnergott in die Schuhe schieben".

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Du beschreibst kein Experiment zum Magnetfeld, sondern zur Trägheit (Masse). Ein hypothetisch masse- und reibungslos angenommener Magnet würde sich (über Alltagsentfernungen hinweg) sofort mitdrehen. Erst die Masse (nach F = m * a) und die zu überwindende Reibung führt zu einer (erst über die Zeit) beschleunigte Bewegung.

(Genauer breitet sich jedes Feld, so auch das Magnetfeld mit Lichtgeschwindigkeit aus, was aber für den Alltag nicht relevant wird. Dagegen für bspw. GPS-Sateliten schon.)

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Anders herum gefragt: Wie bist Du denn bis hierher gekommen mit einem Gehirn, dass nach der Geburt "fast nichts" enthielt, als ein paar Mustererkennungsalgorithmen? Was allein "sehen" eigentlich für ein Abstraktionsaufwand ist, der auf logischen Ableitungen basiert, ist nicht zu unterschätzen.

Die Frage wäre also nicht, ob wir das angeboren haben (haben wir), sondern wie wir es weiter trainiert haben. Ein Beispiel:

Einige Chinesische Dialekte kennen einfach keinen R-Laut, ein Doktorand, mit dem ich einmal zusammenarbeitete, hat alles richtig gesagt, aber halt ohne R. Denn in seiner Kindheit in der Lautbildungsphase kam dieser Laut nicht vor.

Wenn wir also in bestimmten Ausbildungsphasen bestimmte Dinge trainieren, dann können wir sie später ganz spielend und selbstverständlich. Oder erst einmal nicht.

Ist der Kollege Doktorand jetzt dazu verdammt, nie ein R sprechen zu können? Nein, keineswegs, er wird nur länger trainieren müssen, als es in früheren Jahren der Fall gewesen wäre.

Wenn es hier auf GF um Logik und Abstraktion geht, dann ist meist das mathematische Denken gemeint. Kamst Du mit der Mathematik vergleichbaren Abstraktionen früh in Kontakt und hatte das für Dich etwas positives, dann wird es Dir auch Zeit Deines Lebens leicht fallen. Du hast das "mathematische R" einfach früh genug gelernt. Aber das heißt nicht, dass Du damit nicht genau jetzt damit anfangen könntest. Im Endeffekt ist – prosaisch gesagt – Mathematik eine Formensprache, um sich über die Schönheit der Logik zu unterhalten.

Also: Ja, unser Gehirn ist erstaunlich "plastisch", was das auch nachträglich erlernen von Eigenschaften betrifft. Und fast nur die Übung wird bestimmen, wie schnelll du "Dein R" mathematisch rollen lernen wirst, positive Vorerfahrungen können Dich dabei unterstützen und noch schneller und noch höher voran bringen.

(Und ein Bitte an alle jetzigen und zukünftigen Eltern: Nein, sagt nicht ständig, dass Mathe schwer ist. Und sagt auch nicht, dass ihr das nie kapiert habt und meint, auch nicht brauchen zu müssen. Genau das wäre ein "etwas Negatives", dass einem Kind in Bezug auf Mathe und Logik den Weg schwer machen würde.)

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Auch ich sage noch einmal: s wie lat. spatium für "Strecke", was zufälligerweise im Deutschen auch mit S anfängt.

Aber eigentlich sind mir die Formelzeichen egal. Du kannst gerne auch a, b, c, … z sagen, nur musst Du dann vlt. vor dem Absatz mit Deinen Rechnungen das immer kurz einführen. Bestimmte Buchstaben für bestimmte Größen zu nehmen, ist eine ungeschriebene Konvention und wenn alle den gleichen Buchstaben für die gleiche Größe wählen, ist es mit dem vergleichen von Ergebnissen oder von Aufschrieben vlt. auch einfacher (innerhalb eines Teilbereiches).

Und wesentlich ist nicht die Formel, sondern der Zusammenhang, den sie beschreibt, bspw.: "Geschwindigkeit" ist der Quotient aus "Strecke" und "Zeit". Lerne also nicht v = s / t sondern lerne den Zusammenhang – und schreibe ihn dann verkürzt mit den Formelzeichen auf. Get I through to you?

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Jetzt hast Du den Lösungsweg zweimal hingeschrieben: Einmal allgemeingültig und einmal als individuellen Text. Es liegt aber kein Vorteil darin, alles immer nur individuell auszubaldowern. In der Schule geht es in Mathe ja gerade darum zu erkennen, dass es einen allgemeinen Zusammenhang gibt, der immer wieder verwendet werden kann. Und noch mehr: Aus Anwendungsfällen soll gelernt werden, wie allgemeine Formulierungen abgeleitet werden.

Ergo: Ich würde beide Ansätze der Algebra zuordnen, der erste ist nur schon fortgeschrittener. Und: Das ist Algebra? Das ist ein bißchen Rechnen … Algebra geht noch viel allgemeiner und grundlegender. Darauf bauen von Sozial- bis Ingenieurwissenschaften viele Bereiche auf.

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Ach, ja … immer diese Anglizismen! 😎 Das gute alte Kohlensäuregas 🤓, ein Begriff, der im Alltag kaum noch gebräuchlich ist, wurde im Deutschen ursprünglich auch Kohlenstoffdioxid genannt. Aber schon seit langer Zeit hat sich der Anglizismus Carbon Dioxid als Kohlendioxid ins Deutsche eingeschlichen, s. d. die Begriffe eigentlich synonym sind.

Einen Punktabzug sollte es nur geben, wenn zuvor explizit und ausschließlich Kohlenstoffdioxid verwendet wurde, was vermutlich aber wohl nicht so war. (Wäre ein bißchen überkandidelt und schwer durchzuhalten.)

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Ts, ts, … dass das Handwerk der Planimetrie nicht mehr richtig gelehrt wird: 😎

Das Geo-Dreieck, hier: der Winkelmesser, ist dafür da, den Winkel exakt anzulegen. Gut, wenn's passt, kann ich damit auch gleich zeichnen. Dafür haben Winkelmesser (u. so auch Geo-Dreiecke) ein längeres Linealstück dran. Im Allgemeinen wird aber ein Lineal an den Winkelmesser hart angelegt und dann am Lineal entlang gezogen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Lineal eine extra Tuschkante hat und die Linien feucht ausgezogen werden. (Macht wohl heute kaum noch wer …)

Ist das Lineal (am Geo-Dreiech resp. Winkelmesser) zu kurz, so wird ein Hilflineal wieder fest angelegt, dann wird das Zeichenlineal verschoben, das Hilfslineal entfernt und die Linie fortgesetzt. Im Besonderen bei Bleistift geht das, ohne das ein (grober) Ansatz zu sehen ist.

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Damit der Corona-Virus aufgenommen wird, muss er eine Schleimhaut von (Auge,) Nase, Mund erreichen. Dagegen helfen die AHA-Regeln:

  • Abstand halten – auch im freien, denn je mehr Abstand zwischen dem Ausatmenden und anderen ist, um so mehr Volumen (das zum Abstand mit hoch drei wächst!) und damit "Luft zum Verdünnen" ist zwischen den Menschen. Damit sinkt die Infektionsgefahr erheblich.
  • Hände waschen – denn damit fassen wir "alles", auch die eigene Kleidung oder Taschen, an und wir fassen uns (unbewußt) bis zu 16 Mal pro Stunde ins Gesicht, wo die zu schützenden Schleimhäute sind. Was von den Händen abgewaschen wird, kann uns auch nicht mehr infizieren. (Gründlich waschen!)
  • Alltagsmaske – denn die vermindert die Ausbreitung der Aerosole, in denen die Viren mit heraus schweben, deutlich. (Vermeiden könnte das nur eine Filtermaske, aber das ist im Alltag "overdone".)

Betrachten wir einen möglichen Infektionsweg: Sitz wird "verschmutzt" und trägt Viren. Das ist nicht die optimale Lebensumgebung für Viren, nicht die maximale Überlebenszeit, sondern der Infektiösitätsgrad ist hier entscheidend. Es sterben schnell Viren ab, einige bleiben, im Endeffekt nimmt die Infektiösität aber deutlich mit der Zeit ab. Auf eine neue Kontaktfläche (Tasche) werden einige Viren abgestrichen. Hier nimmt der Grade der Infektösität also weiter ab. Dann wird die Tasche angefasst. Jetzt sind einige, aber i. d. R. nicht viele Viren, auf der Hand. Selbst wenn ich mir jetzt ins Gesicht fasse, gelangen hier allenfalls "ein paar" Viren hin. Diese würden wahrscheinlich nicht direkt auf die Schleimhäute gelangen (also nicht in den Augen wischen, die Nase reiben oder den Finger ablecken) und müssen noch die Abwehr der äußeren Hautschicht (Säuremantel, eigene Bakterien, …) überwinden. Bis hierher ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion also bereits sehr klein geworden – aber natürlich weiterhin möglich!

Sprich: AHA-Regeln einhalten und unbedenklich auf Sitze niederlassen und Taschen greifen.

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Teil 1 der Antwort:

Weil Du niemenschen informiert hast. Das tust Du über die 3S-Zentrale, die dann nach dem Rechten sehen.

Teil 2 der Antwort:

Wir gehen in DE dagegen vor, in dem wir den Menschen eine Grundversorgung anbieten. Leider erreichen wir damit nicht alle.

Teil 3 der Antwort:

Weil Du Dich ihrer nicht angenommen hast. Lerne Streetworker und helfe ihnen!

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LASER – zur Erinnerung: light amplification by stimulated emission of radiation – baut darauf auf, dass Elektronen auf ein Energieniveau angeregt werden, auf dem sie kurzfristig stabil sind, und dann durch einen "Anstoss" alle auf einmal auf ihr Grundniveau (oder ein Zwischenniveau) zurück fallen und dabei ein Photon aussenden. Wenn das viele Elektronen sind und das in einen synchronen Takt abläuft, haben wir einen LASER.

Jetzt benötige ich "nur noch" ein Material, dass durch seine Elektronenkonfigurationen die verschiedenen Stufen der Anregung eines Elektrons mit hinreichender Stabilität zur Verfügung stellt. Und als erstes "fällt uns" da ein Helium-Neon-LASER "in den Schoss". Hier ist alles schon perfekt aufgebaut, das Material ist preiswert und lässt sich leicht beherrschen – und schon gibt es hunderte von roten LASER im Handel.

Physiker in Laboren bauen sich dann einen Dye-Jet-LASER, in dem ein Farbstoff in einem Flüssigkeitsstrahl angeregt wird, und mit dem fast jede beliebige Wellenlänge angesteuert werden kann. Das ist aber aufwändig und benötigt Fingerfertigkeit und lässt sich nicht einfach in eine Massenproduktion überführen. Im Labor können Physiker also "alle Farben" mit LASER-Licht darstellen. (Das wird für verschiedene Experimente gebraucht.)

Um jetzt kannst Du Dich auf die Suche machen, dass Du eine Material findest, dass nochmal so eine günstige Elektronenkonfiguration wie beim He-Ne-LASER hat. Da kommst Du auf teilweise exotische Konstellationen, nur: So preiswert wie beim roten LASER wird das nie wieder.

Das ist ein weites Feld, bei Bedarf bitte bspw. bei Wikipedia weiterlesen.

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Körper unendlich oft elektrische Ladung entziehen?

Hallo,

angenommen, man hat eine isolierte Kugel die neutral geladen ist.. Man hält nun bspw. einen positiv geladenen Körper sehr nah an diese Kugel dran, was ja zur Folge hat, dass größtenteils negative Ladung auf der einen und positive Ladung auf der anderen Seite ist (oder?).

Wenn ich mit dies nun durchführe und an eine Seite dann mit einem neutral geladenen Stab die Kugel berühre, müsste doch nur die negative Ladung entzogen werden und die Kugel ist positiv geladen. Jetzt mache ich einen Cut, lasse die Kugel aber im gleichen Zustand.

Nun Halte ich einen negativ geladenen Stab in die Nähe der Kugel und berühre sie dann mit einem neutral geladenem Stab. Jetzt wird die Kugel erst elektrisch neutral und dann wird noch mehr positive Ladung entzogen, sodass die Kugel jetzt negativ geladen ist. Man geht hier davon aus, dass die Ladung auf dem vorher neutral geladenem Stab an einen Körper weitergeleitet wird, der die Ladung speichert.

Diesen Vorgang wiederholt man nun erneut, aber wieder mit dem positiv geladenem Stab.

Würde das so funktionieren, denn man nimmt ja immer wieder Elektronen und Protonen weg und ein Körper hat ja nicht unendlich, wie ich vermute.

Was wäre wenn man den erwähnten Körper, der die Ladung, die der Stab aufnimmt, speichert, zwischendurch mit der Kugel in Kontakt bringt? Die Kugel ist dann bspw. gerade neutral geladen und der andere Körper auch, aber mit viel mehr neutraler Ladung (falls das möglich ist). Würde sich die Anzahl der Elektronen und Protonen dann auf den Körper und die Kugel verteilen, sodass man wieder negative oder positive Ladung von der Kugel entnehmen kann?

Ich muss dazu sagen, dass ich nicht wirklich Ahnung von Physik habe und wir dieses Thema nur in der Schule haben und ich interessiert bin, ob solche Experimente funktionieren würden, deshalb entschuldige ich mich, falls hier etwas keinen Sinn ergibt. Ich hoffe aber, man versteht trotzdem die Frage.

Danke im Voraus für Antworten!

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Alsooo … beschränken wir uns bei Ladungen erst einmal auf elektrische Leitung in Metallen. Das grenzt das Feld mal etwas ein und dürfte der häufigste Anwendungsfall sein. Dann …

Elektrischer Strom wird durch die Valenzelektronen im Kristallgitter der Metalle ermöglicht. Diese können (resp. elektrischen Widerstand) frei im Metall bewegt oder über eine Kontaktstelle auch aus ihm heraus bewegt werden. Dadurch geht auch keine wesentliche Substanz verloren, da die Gitteratome mit den Elektronen niedriger Schalen immer am Platz bleiben und rein messemäßig den Hauptteil darstellen.

Wieviele Elektronen stehen den jetzt für die Leitung zur Verfügung? Dazu nehmen wir die Avogadro-Konstante mit rund 6 * e23 (sechs mal zehn hoch 23) Atomen pro Mol und die Molmasse des Eisens mit rund 56 g. Dann kannst Du Dir anhand des Gewichts einer Metallkugel vorstellen, wieviele Atome darin sind. Kurz: Ganz, ganz viele. Und nach der Elektronenkonfiguration des Eisens sind auf den äußeren Schalen sechs Elektronen, die leicht abgegeben werden können.

Jetzt kannst Du versuchen, diese Elektronen immer und immer wieder von einer Kugel "runter zu schaufeln": Du nimmst eine positive geladene Kugel, berührst Deine Kugel, Elektronen fließen auf die andere Kugel, diese nimmst Du weg, lädst sie wieder positiv usw. usf. Nur: Deine Kugel lädt sich immer weiter positiv auf. Damit weiter Elektronen auf die andere Kugel übergehen können, musst Du ein Potentialgefälle dadurch erzeugen, dass diese Kugel immer noch etwas positiver ist, als Deine erste Kugel. (Es sind immer höhere Spannungen erforderlich.) Es wird also immer schwieriger, noch mehr Elektronen zu entziehen. Und schließlich hast Du bei einem Kugelgewicht mit 56 g irgendwann die 36 * e^23 Elektronen entzogen, die Kugel ist dann maximal positiv aufgeladen. Und es herrscht längst Hochspannung. Das ist (in diesem einfachen Modell) die Grenze dessen, was Du Deiner Experementierkugel an Elektronen entziehen könntest.

Also: Nein, es geht nicht unendlich oft. Und es wird Immer schwerer. Und das Metallgitter wird dabei nicht ab- oder aufgebaut, Elektronenleitung findet zwischen dem Gitter statt.

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Das historische Stromnetz ist derzeit auf Grundlastkraftwerke gestützt, die meisten davon wohl noch Kohlekraftwerke. Um die Frage zu beantworten, lasse ich mal alle Kosten weg, die erforderlich wären, um das Netz auf Wasserkraft und Speicherkraftwerke umzubauen. Denn dann:

Ja, es ist eine Frage des Designs der Versorgung und des Netzes. Es ist genug Wind da und es könnte genug Sonnenstrom aus sonnenfesten Regionen herangeführt werden. Vor Ort in den Abnehmerländern wären zudem Pumpspeicherkraftwerke und reguläre Wasserkraftwerke vorzuhalten.

Jetzt alles umzubauen erscheint unsinnig und teuer. Auch würden die Baumaßnahmen am Netz und von Kraftwerken zu erheblichen Protesten führen. Aber ein schrittweiser Umbau ist prinzipiell möglich.

(Und nein, die Landschaft wäre dann nicht durch Windräder zugestellt und Speicherkraftwerke planiert, nicht mehr, als andere Kraftwerke schon jetzt das Landschaftsbild verändern. Das ist m. E. eine Pseudodiskussion von prinzipiell den Umbau ablehnenden Personen ohne Sachargumente.)

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Ist letztendlich nicht der Wärmetransport beim Backen, die Herzenswärme der/des Kochin/Kochs beim Denken an die späteren Esser und die Herzenswärme der Dankbarkeit der Verspeisenden an die/den Köchin/Koch? 😎

Damit sei Deine Phantasie hoffentlich genug angeregt, um diese liebevoll von Deinem Lehrer ausgesucht Aufgabe selbst zu lösen. Einfach mal angehen, ist nicht so schwer …

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Bitte prüfe noch einmal, ob es sich wirklich um Amateurfunk handelt: Au was basiert Deine Annahme? Ist es nicht eher ein Jedermannsfunk, auch CB genannt? Am einfachsten kannst Du das feststellen, wenn Du weitere Angaben zum Gerät (Gebrauchsanleitung?) hast, da wird auch eine erforderliche oder generelle Zulassung drin stehen.

Sollte tatsächlich "Verkehr" auf einer Amateurfunkfrequenz, wird hier ein Bußgeld (immerhin im Extremfall 10'000 €) angedroht. (Was bei einem jugendlichen Ersttäter wohl keine Anwendung fände …)

In irgendwelche Betriebs- und Behördenfrequenzen kommt mensch nicht so leicht rein, BOS-Funk zu stören, wäre noch einmal ein anderer Fall …

Aber: Wenn sich die "Kids" schon dafür interessieren, dann doch gleich richtig! Eine gute Anlaufstelle wäre beim DARC. Und das wäre m. E. auch den Weg, den ein Amateurfunker nehmen würde, er versuchen Kontakt aufzunehmen und für eine Lizenzierung werben. Anzeigen ist ja nicht konstruktiv.

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Wer eine Frage formuliert, kennt bereits einen Teil der Antwort. Fehlt zuviel am Wissen einer Antwort, kann keine zielgenaue Frage formuliert werden.

Zunächst Weltformel: Das ist das, was in der Physik immer noch gesucht wird, manchmal auch "vereinheitlichte Feldtheorie" genannt. Denn die Theorien der Physik beschreiben zwar in ihrem Rahmen alles richtig, werden dann für andere Bereiche aber zu unhandlich. Beispielsweise kann ich in der Quantenmechanik das Verhalten einiger weniger Teilchen sehr gut beschreiben (und seien es auch hundert …), will ich das aber mal auch nur für "eine Tasse Kaffee" machen, werden die Formeln zu unhandlich, um noch zu einem Ergebnis zu kommen. Oder in der Mechanik kann ich mit den Keppler'schen Gesetzen den Umlauf eines Planeten gut beschreiben, kommen mehr und mehr Planeten (und damit Attraktionszentren) hinzu, laufe ich in ein Vielteilchenproblem. Solange es ein mächtiges Hauptgestirn gibt, kann ich das noch gut annähern, für genaue Planetenbahnen im Sonnensystem wird das dann aber nicht mehr "exakt" berechnet, sondern iteriert.

Heisenberg hat sich nun Gedanken zu einer Weltformel gemacht und diese bspw. auch 1959 auf einer Tagung vorgestellt, s. bspw. Artikel des SWR hierzu. Dabei hat er aber allerdings nur einen Rahmen vor gegeben, mit dem eine Weltformel entwickelt werden sollte. Er selbst sagte auf der Tagung:

Diese Materienwellengleichung ist zunächst natürlich nur ein Rahmen, in den das Bild erst hineingezeichnet werden muss. Und von diesem Bild existiert bisher auch nur ein Teil (...). Trotzdem kann man schon jetzt sagen, dass das Verhalten der Elementarteilchen zumindest qualitativ in vieler Hinsicht durch die Gleichung richtig beschrieben wird. (...) Die paar Ergebnisse, die jetzt schon im Detail vorliegen, scheinen mir doch so ermutigend, dass man noch eine Zeitlang diese Möglichkeit verfolgen sollte.

(Zitiert nach ebd.)

Schlussendlich: Es gibt sie nicht, die "Heisenberg'sche Weltformel", nur Überlegungen hierzu. Hätte es sie gegeben, niemand würde mehr Einstein kennen und alle nur Heisenberg!

Mit diesem Wissen kannst Du vielleicht eine genauere Frage stellen, falls es Dich interessiert. Oder die Aussage von Heisenberg zu Materienwellengleichung genügen Dir bereits.

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