Finde es gut.

Na, hoppla! Da sind wir wohl einer Bildzeitungsente aufgelaufen: Die Aktionen der letzten Generation gefährden nicht per se Menschenleben. Ja, es kam neulich ein Rettungsfahrzeug nicht durch einen Stau, der durch eine Aktion der "letzten Generation" verursacht wurde. Doch mal Hand aufs Herz: Welche anderen Staugründe verursachen Gleiches und werden nicht so angeprangert? Statt der Bildzeitung blind nachzuplappern (das nachrückende Rettungsfahrzeug hätte den Tod der Verunglückten nicht mehr retten können, anders als in der BILD behauptet), sollten einmal die eigentlichen Gründe für beides betrachtet werden:

  • Stau ohne Rettungsgasse und Fahrzeuge, die nicht über rote Ampeln usw. ausweichen, um das Rettungsfahrzeug durchzulassen. Was ist hier ursächlich und was nur Auslöser? Na? - Genau!
  • Die Aktionen der "letzten Generation" sind krass, nur ... wer würde denn aktuell über den Klimawandel reden, wenn nicht u. a. solche Aktionen vorgenommen würden.

Darüber hinaus, ja, ist es so, dass die "letzte Generation" erkannt hat, dass ihre Aktionen medial anders ausgebeutet wurden, als von ihnen beabsichtigt: Statt über die Untätigkeit oder Augenwischerei bezüglich Vermeidung des Klimawandels gab es eine Empörungswelle, angefeuert von den üblichen Hasstreibern.

Die nächsten Aktionen (Festkleben auf der Landebahn) waren deutlich stärker danach ausgerichtet, zwar spektakulär, aber nicht auswertbar als Schaden für unbeteiligte Dritte zu sein.

Alles nicht meine Aktionsform, aber durchaus gerechtfertigte Protestformen.

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Die Adhäsion des Wassers würde den Ball im Wasser "fest halten", er käme nicht wieder aus dem Wasser frei.

Anders übrigens, wenn ein Tropfen in Milch oder Wasser fällt: Hier kommt es zu Einschnürungen und wieder Ablösung eines Tropfens. Mal "zurückspringender Tropfen" googeln ...

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7 Stunden

Bin schon ausgewachsen.

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Es sind feststehende Wendung, die immer in dieser Form aufgegriffen werden. Ihr Ursprung liegt entweder in der Melodie/dem Klang, einem handwerklichen Bild oder einer als allgemein bekannt angenommenen (oder einmal gewesenen) Erzählung:

Deutsches mit einer Alliteration:

  • auf biegen und brechen etw. wollen
  • mit Zittern und Zagen etw. ausführen

Deutsches Wortbild:

  • Zittern wie Espenlaub
  • mit Pomp und Gloria

Handwerkliche Bezüge

  • auf dem Laufenden bleiben
  • durch die Lappen gehen
  • zur Strecke bringen

Aus der griechischen Mythologie:

  • Eulen nach Athen tragen
  • einen Zankapfel werfen
  • eine Sisyphusarbeit leisten
  • groteske Züge annehmen
  • ein Damokles-Schwert schwebt über einem
  • Tantalos-Qualen erleiden
  • wie Phönix aus der Asche erstehen

usw. usf.

Meist erfordert das Verstehen der Bilder entweder einen Erlernen im Gebrauch oder einen (vorausgesetzten) HIntergrund.

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Keine vernünftige Frau wird in einen reinen Männerfreundeskreis gehen, nur damit dort auch eine Frau ist. Falscher Ansatz.

Welche Interessen hast Du und wo gehst Du diesen Interessen nach. Überlege daran weiter. Sind diese Interessen femininophob (damit will ich sagen, Dinge die Frauen einfach nicht so gerne tun), dann hast Du einfach die falschen Interessen. Überlege, was es noch Spannendes gibt.

Versuche nicht, in irgendeine Gruppe beizutreten (Sport, VHS, Jugendarbeit, ...), nur um dort Frauen anzusprechen. Das riechen die Frauen "zehn Meter gegen den Wind". Es muss schon ein wirkliches Interesse sein.

Überlege auch maskulinophobes (also Dinge, die Männer gemeinhin angeblich nicht so gerne tun) aus, wie bspw. einen Zumba-Kurs oder so. Das erweitert nicht nur Deinen Horizont, sondern bringt Dich auch mal ins Sphären, in denen hauptsächlich Frauen auftreten. Aber wie gesagt, das Thema sollte dich interessieren. Einfach mal neugierig sein. Wenn Du nur wg. der Frauen dort hin gehst, gibt das eine Klatsche.

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Probiere einmal, ob die Antenne gut angeschlossen ist. Oder wird gar eine externe Antenne benötigt?

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Gelöst in 36:39 min.

Das Rätsel ist nicht eineindeutig, es wären zwei weitere Lösungen möglich gewesen.

Ansonsten: Äußerst interessant.

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Anders

Zwei Dinge:

  • "Digital Natives" fallen häufig darauf herein, dass sie meinen Textnachrichten/Sprachnarichten/... seien eine bidirektionale und verpflichtende Kommunikation. Sind sie nicht. Du hast "eine Postkarte" in einen "Briefkasten" eingeworfen, Du weißt eventuell noch, wann die Nachricht gelesen/gehört/... wurde, aber Du weißt nicht, wann die Gegenseite Zeit hat zu antworten oder was sie vorher noch klären oder sich überlegen muss oder wasauchimmer. Wenn Du eine unmittelbare Antwort wünscht: Schreibe es in der Textnachricht – und zwar gleich am Anfang. Oder ruf direkt an, nur das ist direkte Kommunikation.
  • Das Nicht-Antworten nervt? Warum ist das dann noch Deine Freundin? Oder warte mal: Verunsichert es Dich nicht eigentlich, dass Du keine Antwort erhältst, wo Du eine erwartet hast. Sprich das doch bitte direkt an! Nein, keine Nachricht senden ... mit einander reden! Anders klärt sich so etwas nicht, sondern wird durch zu viele Nebengedanken immer wilder.
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Beides kein Scherz:

  • Was reitet Dich, die feste Klammer zu zerstören? Kläre das bitte im Gespräch mit Arzt und Eltern, was Dich stört und wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Einfach "kaputt machen" zeugt von Trotz, aber nicht von einem erwachsenen Verhalten (oder einer guten Persönlichkeitsentwicklung).
  • Nerv' Deine Eltern nicht! Kläre das! Aber: Hui! Gewaltandrohung vom Vater – auch nur Gewaltandrohung gegen Sachen – gehen auch nicht. Gewalt gebiert wieder Gewalt, haltet euch (beide) von solchen Drohungen fern!

Also einmal wieder: Parlez!

Sprecht miteinander, klärt das, sei nicht so trotzig, sondern reflektiere Dein Verhalten, es wird dadurch doch nicht besser.

Sprecht miteinander und klärt das, sage Deinem Vater, dass die Gewaltandrohung Dich sehr erschreckt hat und das Du erwartest, dass in Deiner Familie keine Gewalt vorkommt. Auch nicht gegen Sachen.

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Arbeitet an eurer Beziehung, die Katzen sind nur Symptom für anderes (harmloses).

Ihr seid zusammen gezogen, habt aber nicht geheiratet o. ä. m. Ergo habt ihr keine Gütergemeinschaft gegründet, ergo gehört Dein Eigentum weiter Dir.

Merkwürdigkeiten:

  • Was mischt sich sein Vater da ein?
  • Warum lässt Dein Freund das zu?
  • Wieso meinst Du, dass Dein Freund einfach Deine Sachen weg gibt?
  • Wieso fragst Du das hier und nicht Deinen Freund?
  • usw.

Baut ihr zwei Vertrauen zu einander auf! Es ist eure Beziehung! Wenn euch eure Freundschaft wertvoll ist, dann "stehen zwei gegen den Rest der Welt". Und in dieser Konstellation hat schon immer die Welt verloren.

Redet mit einander, aber seid lieb zueinander. Das müsst ihr zwei einüben, niemsnch sonst.

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Klingt nach Sokrates (400 v. Chr.)

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

Noch zu den Methoden: Rempeleien und Rangeleien mögen unter Kindern "normal" sein, ein "wünschenswertes Mittel" für eine Erziehung – und sei es nur durch den "großen Bruder", hier: den älteren Schüler – ist Gewalt, egal in welcher Form, nie.

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Französisch

Und es wird noch einfacher im Saarland, RLP oder Baden-Württemberg, weil dann sogar das Französisch einfach auf der anderen Grenzseite auch gleich ausprobiert werden kann.

Ansonsten: FR ist eine "mathematische" Sprache, die sehr konsequent aufgebaut ist. Es gibt zudem eine riesen Auswahl an Bande Dessinée – das deutsche Wort "Comics" ist hier nur eine unzureichende Beschreibung – die spannend und interessant sind und zum Weiterlesen/Sprache üben anregen.

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Es ist eine Kaskade:

  • Einzeller, Algen, höhere Pflanzen usw. können mit Hilfe von Sonnenlicht (Photonen), Energie für ihr Leben aber auch energiespeichernde Moleküle synthetisieren.
  • Diese Stoffe, bspw. Zucker, sind für andere Lebewesen interessant, bspw. Pilze, Insekten, Bakterien, … Gazellen, Kühe, … Damit können sie ohne selbst aus Licht Lebensenergie zu generieren, leben. Und einige davon haben den Vorteil, sich auch noch frei zu lokalisieren zu können, also "gute Weidegründe" aufzusuchen.
  • Einfachere Lebewesen (Algen) bis höhere Lebewesen (Gazelle) speichern wiederum Stoffe (bspw. Fette) für ihre Lebensenergie. Diese Stoffe wiederum sind für weitere Lebewesen interessant, um weder aus Licht noch aus Pflanzen selbst Lebensenergie synthetisieren zu müssen. Das können bspw. Wale sein (Algen) oder hat die von Dir erwähnten Löwen.

Und wir Menschen können sowohl Bakterien, Algen, Pilze, Pflanzen als auch Fleisch usw. verdauen, was uns – im Besonderen bei letzteren – einen Vorteil in der Energiebeschaffung für unser "hungriges" Gehirn verschafft hat und uns zu ein großes, aktives Gehirn bescherte und uns (neben anderen) zum Menschen werden ließ.

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Fangen wir mit der Definition lt. Wikipedia an:

Als öffentlicher Raum (auch öffentlicher Bereich) wird ein räumlicher Zusammenhang bezeichnet, welcher aus einer öffentlichen Verkehrs- oder Grünfläche und den angrenzenden privaten oder öffentlichen Gebäuden gebildet wird; der öffentliche Raum steht dem privat genutzten und besessenen Raum gegenüber (Privateigentum).

Davon abzusetzen sind bspw. Einkaufszentren! Da dürfen zwar auch alle rein, aber letztendlich kann der Eigner/Mieter sein Hausrecht ausüben und ohne Grund jemenschen vor die Tür setzen oder so.

Ergo, benötigen wir den öffentlichen Raum, um überhaupt und ungehindert unserer Freizügigkeit nachzukommen. Des Weiteren kann ich im öffentlichen Raum unabdingbare Rechte, wie bspw. das Versammlungsrecht, die freie Meinungsäußerung usw., frei ausüben.

Der öffentliche Raum wird also im Besonderen für das Engagement für die "res publica" – die öffentliche Sache – oder deutlich: unsere Demokratie und Beteiligung aller Bürger:innen benötigt. Weiterhin.

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Teilweise schon

Klassischer Weise wurde die Industriearbeit und ihre Steuerung entlohnt: Fabrikarbeiter und Ingenieure.

Soziale Arbeit wurde – wenn außerhalb des Hauses – lange Zeit auf Basis von kirchlichen Orden mit hinzu geholten, einfachen Hilfskräften geleistet.

Das begründet bis heute eine Schieflache im Lohngefüge, wünschenswert wäre wie von Dir angedeutet, einen immer weiter fortschreitenden Ausgleich. Nebenbei hat diese Angleichung bereits begonnen, sie darf nur nicht stehen bleiben und darf gerne etwas schneller voran schreiten.

Dabei nicht zu vergessen: Einfach "alles umstellen" geht auch wieder nicht, da auch "alles bezahlbar" bleiben muss.

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Nein nicht einführen.

Die Gegenargumente, auf Wikipedia dargestellt, überwiegen m. E.:

Befürworter der Schuluniformen führen … an, dass
durch die einheitliche Kleidung die sozialen Unterschiede zwischen den Schülern weniger auffällig würden, da nicht mehr auf die Qualität der Kleidung (Teure Markenkleidung gegen Discounterware) geschaut würde. So könne Mobbing vorgebeugt werden,
auch werde übertriebener Konsum der Schüler dadurch zurückgedrängt, die Schule sei kein Laufsteg mehr, sondern
gemeinsames Lernen rücke wieder in den Vordergrund.
Als Gegenargument wurde allerdings vorgebracht, dass
die Anschaffung von mehreren Garnituren der Schuluniform (zusätzlich zu der ja ohnehin benötigten Freizeitkleidung) für weniger wohlhabende Eltern finanziell schwierig sei und daher gerade das Gegenteil eines Ausgleichs sozialer Unterschiede erreicht werde, …
Auch Konsum werde dadurch nicht verhindert, sondern würde sich auf andere Dinge (z. B. teure Gebrauchsgegenstände, Schmuck) verlagern und in der Freizeit ohnehin stattfinden.
Mobbing könne ebenfalls weiterhin stattfinden, zumal … körperliche Merkmale

– ich ergänze hier: Namen, äußeres Aussehen, unscheinbare Merkmale wie Nasen oder Ohren –

durch die Schuluniform {nicht verdeckt} würden …
Letztlich würden Schuluniformen auch dazu führen, dass auf einen Blick erkennbar sei, welche Schule jemand besuche, so werde eine neue Möglichkeit des Mobbings zwischen den einzelnen Schulformen (etwa Hauptschüler / Gymnasiasten) geschaffen.
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Was auch immer ihr verbockt habt, als ihr das Kind gezeugt habt: Lass das nicht an deinem Kind aus!

Dein Kind hat ein Recht von seiner Abstammung zu wissen. Erzähle möglichst neutral von dem Kindsvater. Gerade wenn es dir schwer fällt. Im Endeffekt solltest du dein Kind immer das Wissen mitgeben, dass es geliebt und gewollt ist.

Alles andere wäre eine Gemeinheit.

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