Wieviel kann für einen Championdeckrüde, für einmal decken, genommen werden?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Andere Antwort 89%
Kann schon einen vierstelligen Eurobetrag erreichen 11%
Liegt bei ca 500 Euro 0%

8 Antworten

Hallo,

Wer eine solche Frage stellt, ist weder ein Züchter noch besitzt er einen "Champion-Deckrüden"!!

Jeder Züchter weiß, dass man eine Hündin zwingend zum Rüden bringen muss - niemals umgekehrt. Denn nur in seinem Revier wird der Rüde problemlos eine Hündin decken - in ihrem "Revier" kann das erhebliche Probleme bringen.

Und jeder Züchter weiß auch, dass es erstens freie Verhaltungssache ist, wie viel ein Rüdenbesitzer für den Deckakt haben möchte und dass es dazu allerdings im VDH Vorgaben gibt - die natürlich keine zwingenden Regelungen sind.

Meist einigt man sich auf einen Betrag X pro eintragungsfähigem Welpen - und dieser Betrag liegt zwischen 70 - 100 Euro.

Die Sache mit "einem Welpen" gehört in die Reihe der Mythen und Märchen ....

Sollte es sich um deinen Rüden gehen, dann wundert mich deine Frage umso mehr, denn bis man einen Rüden zum Championat bringt, dauert es sehr sehr lange und man muss sehr intensiv in der Szene drin sein .... und dann hat man längst mit 1001 anderen Hundebesitzern über solche Dinge gesprochen ....

"Jeder Züchter weiß, dass man eine Hündin zwingend zum Rüden bringen muss - niemals umgekehrt"

Ich würde so etwas nicht schreiben, denn so zwingend ist das nicht, weder Regel noch "Gesetz", allenfalls eine Empfehlung, weil der Erfolg wahrscheinlicher wird wg. Heimspiel.

Zu mir sind einige (eigentlich die meisten) Deckrüden gekommen und haben meine Hündinnen gedeckt.

Und ein Rüde hat zuhause nicht gedeckt (Besitzer drückten sich die Nase an der Fensterscheibe platt) und sofort bei mir auswärts.

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@TheoBN

Doch die Regel gibt es, der Rüde wird zur Hündin gebracht.

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@TheoBN

Es ist bei seriösen Züchtern eigentlich eine Grundsätzlichkeit - sicher gibt es Ausnahmen - aber diese bestätigen nur die Regel ....

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70-100 Euro wäre sehr bescheiden..

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@Goodnight

pro Welpe ist es nicht bescheiden .... das wären bei einem 6er Wurf schon 600 Euro - bei 8 Welpen schon 800 EUR - so viel verdient ein Züchter kaum netto an einem Wurf

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@dsupper

Berechnet ihr ernsthaft die Decktaxe an der Anzahl Welpen?

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@Goodnight

ja, das ist doch am gerechtesten - natürlich macht es für den Rüden die gleiche "Arbeit" - ob nun 1 oder 10 Welpen fallen - aber gerechter ist es für beide Seiten, wenn es nach eintragungsfährigen Welpen geht .... der Rüdenbesitzer partizipiert ja auch an vielen erfolgreichen Nachkommen ....

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@dsupper

Das kenne ich so nicht, nur, dass wenn eine Hündin leer geblieben ist, dass man sie bei der nächsten Läufigkeit nochmals ohne weitere Kosten decken lassen kann.

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@Goodnight

siehst du, und auch das ist eine reine Vereinbarung, denn auch dann der Rüde ja seine bezahlte "Arbeit" erledigt - es liegt ja nicht am Rüden, wenn die Hündin leerbleibt ...

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Andere Antwort

Das kann man pauschal nicht sagen. Was hat er für Titel? Von welchem Verband? Welche Rasse? Hat er bereits Nachkommen die vielversprechend sind? Da spielen viele Faktoren mit rein. Mach mal ein paar mehr Angaben, dann kann man da mehr zu sagen.

Andere Antwort

Was kostet ein Eis/ Haus/ Auto etc...?

richtig! Von... Bis!

der eine verlangt x€, der andere y€

schau dich um was andere Züchter verlangen und überleg dir dann, was DU haben willst

Andere Antwort

Es gibt keine Champion Deckrüden, es gibt Deckrüden die auf Ausstellungen natürlich mehrere Titel gewonnen haben, je mehr um so besser.

Je erfolgreicher ein Deckrüde ist umso höher wird die Decktaxe.

Die liegt am Anfang sicher deutlich unter 1000 Euro kann später aber weit darüber liegen.

Sämtliche Kosten wie Fahrt zum Rüden usw. sind vom Halter der Hündin zu tragen.

Andere Antwort

Die Decktaxen sind grundsätzlich nach oben offen, die Frage ist, ob es Interessenten gibt, die es bezahlen.

Die Kosten für eine VDH-Zuchttauglichkeit liegen bei einem Rüden bei etwa 1.500 € (Hüftröntgen und -auswertung, Augenuntersuchung, Patellauntersuchung, Richterbewertung, Gentests usw. je nach Rasse).

Damit hat er die spezifischen Merkmale der Hunderasse erfüllt bzw. bescheinigt, die üblicherweise bezahlte Decktaxe liegt bei max. einem Welpenpreis (VDH-Hunde ~1.800€), Anfänger starten eher mit dem halben Welpenpreis (800€).

Auf Ausstellungen werden Champinate erworben, das fängt bei Junghunden an bis hin zu großen internationalen Ausstellungen wir Crufts Hundeshow. Solche Ausstellungen kosten gutes Geld und die werden natürlich bei der Decktaxe berücksichtigt.

Ein Beispiel für eine "Vermarktung" ist dieser Deckrüde:

https://en.wikipedia.org/wiki/Afterglow_Maverick_Sabre

Der Rüde deckt weltweit, in den USA, Südafrika u.w. Die gehen auf Decktour mit diesem Rüden. Bekannte haben in seinem Heimatzwinger (England) ihre Hündin decken lassen. 1.500 englische Pfund (über 3.000€), Anfahrtkosten und Übernachtung noch etliches mehr.

Es gibt viele Beispiele für typische sehr begehrte Deckrüden in einer Rasse, für die fast "alles" bezahlt wird. Dann erscheinen diese Deckrüden in fast jedem Stammbaum der Rasse.

Tragisch wird es, wenn sich nach Jahren und zig belegten Hündinnen herausstellt, dass der Deckrüde eine Erbkrankheit trägt.

Was auch vorkommt: Vorstandsmitglieder oder einflussreiche Mitglieder in einem Hundeverband lassen sich über Zuchtausnahmeregelungen Zuchttiere tauglich machen, die eigentlich nicht in die Zucht gehören (z.B. Labrador mit HD C!!!)

Der o.g. begehrte Deckrüde, ein schwarzer Königspudel, stammt aus einer Inzuchtverpaarung (Halbgeschwisterverpaarung), der Züchter weißt darauf hin, dass die Nachkommen nicht zur weiteren Zucht geeignet sind !!!!

Tut der Sache offenbar keinen Abbruch, der Deckrüde "läuft"

Fazit:

Pauschal kann man keinen Preis nennen. Man kann sehr viel Geld mit einem Deckrüden verdienen, man muss ihn aber auch richtig "vermarkten", Ausstellungen, Webseite, Netzwerk im Verband.
Der duchschnittliche Deckrüdenbesitzer kommt selten über seine Selbstkosten hinaus.

Beispiele gibt es genauso im Pferdebereich und weiteren Tieren.

na, dieser tolle besagte Deckrüde wäre im VDH aber eher nicht so zum Zuge gekommen

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@dsupper

Das ist FCI/VDH und der deckt VDH-Hündinnen. u.a.

VDH ist für mich schon lange kein Gütesiegel mehr, es ist nur wahrscheinlicher, dass man gesündere Tiere bekommt. Aufzucht ist auch bei etlichen VDH-Züchtern schlimm, trotz Zuchtwartin.

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