Wieso tragen einige muslimische Frauen ein Kopftuch?

11 Antworten

Die woertliche Bedeutung von Hijab ist zu verschleiern, zu bedecken oder abzuschirmen. 

Die Mehrheit der muslimischen Frauen tragen Hijab, um Gott zu gehorchen und um als ehrbare Frauen erkannt zu werden.

Die Frauen betrachten das Hijab nicht als Zeichen der Unterdrueckung.  Frauen, die Hijab tragen, beschreiben oft, dass sie sich befreit fuehlen von der Modekultur der Gesellschaft.  

Das Hijab befreit die Frauen davon, als Sexualobjekte der Begierde betrachtet zu werden oder davon nach ihrem Aussehen oder ihrer Koerperform eher beurteilt zu werden als nach ihrem Geist oder Verstand. 

Das Hijab kann ein Symbol der Froemmigkeit sein, und es kann ein Zeichen grosser innerer Staerke und Kraft sein.  Eine Frau, die Hijab traegt, wird zu einem sehr sichtbaren Zeichen des Islam.  

Das Wort "hijab" ist heutzutage die arabische Standardbezeichnung für den Kopfschleier, zu Zeiten der Verkündung des Koran war dies allerdings noch nicht der Fall. Es heißt seiner Grundbedeutung nach "Absperrung" oder "Verhüllung vor jemandes Blicken" und von daher dann auch "Vorhang" oder "Schleier".

Das Wort "hijab" kommt noch in anderen Stellen im Koran vor, jedoch nicht im Sinne des Kopftuchs:

7:46: "Und zwischen ihnen beiden befindet sich eine Scheidewand"

17:45: "Und wenn du den Koran vorträgst, machen wir zwischen dir und denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand".

41:5: "(…) und zwischen uns und dir befindet sich eine Scheidewand"

42:51: "(…) oder hinter einem Vorhang, oder indem er einen Boten sendet"

Wenn Sure 33:53 z.B. sagt, die männlichen Besucher sollten mit den Prophetengattinnen nur "hinter einem hijab hervor" sprechen, dann ist hier offensichtlich an einen Vorhang gedacht, nicht an ein Tuch, das die Frau auf dem Kopf trägt. Im Übrigen sind mit den Vorschriften zum "hijab" in dieser Sure speziell die Frauen des Propheten und die Besucher von dessen Haus angesprochen.




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Merkst Du was, liebe Victoria?:

Dass es auch SexualSUBJEKTE geben KÖNNTE, also Frauen, die selbst und frei über ihre Sexualität bestimmen,

das kommt unseren konservativ-muslimischen Mitbürgern nicht in den Sinn....

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Du bist offensichtlich nie von Dubai nach Paris geflogen.

Kurz vor dem Anflug auf Charles-de-Gaulle stürmen die verschleierten Damen die Toiletten und kommen in Dior oder Chanel wieder heraus.

Religion funktioniert nur, wenn man Scheuklappen trägt. Nur Mut, man stirbt nicht, wenn man sie ablegt.

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@SchakKlusoh

Echt warum? Religion funktioniert nur mit scheuklappen joa könnte ich zustimmen aber warum dann in chanel und co WARUM bin zu dumm erklärs mir bitte

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Das kann verschieden Gründe haben

  1. Ihnen ist zu kalt.
  2. Ihre Haare sind hässlich.
  3. Ihr Mann bzw. Vater wünscht es so.
  4. Sie tun das aus Tradition.

Im Koran ist eine Kopftuch für die Frau nicht vorgeschrieben, deshalb tragen viele auch keines.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Koranschule und 20 Jahre praktische Erfahrung

Meine Schwester hat mit 17 Ihr Abi gehabt. So gesehen hätte Sie in der 10-ten Klasse erst Ihr Kopftuch anziehen sollen aber Sie trägt keins. Sie wird auch in Deutschland keins anziehen, weil Sie Angst hat. Nach dem Studium wird Sie aber (wohl) Deutschland verlassen. Ich kann es auf der einen Seiten nicht verstehen aber auf der anderen schon. Sie hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft abgelehnt, mit 16 (glaube es war 16) obwohl Sie hier geboren ist.

Ansonsten kenne ich auch einige Türken bzw. Türkinnen, die vor ein paar Jahren in die Türkei gegangen sind und jetzt dort leben.

Es ist eigentlich sehr traurig, weil das oft sehr gebildete Menschen sind aber gerade die Frauen wollten nicht hier bleiben, weil Sie ihr Kopftuch ausziehen müssen. Arbeit bekommen die mit so einem Abschluß weltweit aber ich könnte das z.B. nicht.

Es gab auch auf Youtube eine Polin, die Muslima geworden ist. Sie hatte erklärt, wie es dazu gekommen ist, wie Sie arabisch gelernt hat, ab wann Sie angefangen hat Kopftuch zu tragen, was man im Islamstudium lernt, usw. usf. Hat alles raus genommen, weil es wohl zu viel war (Beleidigungen und Drohungen).

Im Koran gibt es nur drei Textstellen, die heute für ein Kopftuchgebot
der muslimischen Frau herangezogen werden. Eigentlich geht es hier
jedoch gar nicht in erster Linie um Kleidungsvorschriften, sondern eher
um den allgemeinen Umgang zwischen Mann und Frau. Die Verse richten sich
also nicht nur an Frauen, sondern auch und vor allem an Männer.

In Vers 33,53 heißt es, die muslimischen Männer sollten zu den Frauen
des Propheten Muhammad nur getrennt durch einen Vorhang (arabisch:
hidschab) sprechen. Damals verstand man darunter eine Art Trennwand;
heute ist der Hidschab ein Tuch, das mindestens den Kopf, aber auch alle
sonstigen Körperteile der Frau bedeckt. Nach Vers 33,59 sollen Muslimas
„etwas von ihrem Überwurf über sich herabziehen“, wenn sie auf die
Straße gehen, um nicht belästigt zu werden. Wie dieser „Überwurf“
auszusehen hat, wird nicht näher beschrieben. Die Verse 24,30-31
besagen, dass sowohl Frauen als auch Männer ihre Blicke senken und die
Frauen zudem „ihren Schleier über den Kleiderausschnitt schlagen und
ihren Schmuck nicht offenlegen“ sollen; die „Blöße“ der Frau darf nach
dem Vers 31 nur im engsten Familienkreis, Männern ohne sexuelle Begierde
und Kindern gezeigt werden.

Aus dem Koran lässt sich also nicht unmittelbar ableiten, wie die
korrekte Kleidung einer muslimischen Frau auszusehen hat. Eindeutig ist
nur, dass sie ihre „Blöße“ verdecken soll. Bis heute diskutieren
Islamgelehrte darüber, was darunter zu verstehen ist. Sehr liberale
Gelehrte betrachten allein Oberkörper und Beine als zu bedecken. Die
meisten empfinden die Haare der Frau als besonders reizvoll und
plädieren für ein Kopftuch. Strengere Gelehrte fordern auch eine
Bedeckung des Gesichts und der Hände.

In den einzelnen islamischen Ländern haben sich sehr unterschiedliche
Moden islamischer Kleidung entwickelt. Dies liegt zum einen an den
historischen Rechtsschulen und modernen islamischen Ideen, die sich mit
ihren unterschiedlichen Auffassungen in den einzelnen Regionen
durchgesetzt haben, zum anderen beeinflussen lokale Traditionen,
Geschlechterrollen, Klimabedingungen, staatliche Gesetze und so weiter
die Kleidung von Frauen wie Männern. In der Türkei tragen einige der
sunnitischen Muslimas geblümte und bunte unter dem Kinn
zusammengebundene Tücher; alevitische Frauen hingegen zeigen ihre Haare
offen. In Saudi-Arabien verhüllen sich die Frauen in dunkle lange
Gewänder (arabisch: abaya). In Afghanistan und Pakistan ist die Burka
bekannt, ein zusammenhängender Überwurf mit einem Gitternetz vor dem
Gesicht, das vom Kopf bis zu den Füßen reicht. Oft passen sich die
Frauen bei einer Reise der Mode im Ausland an; so zeigen sich Frauen,
die beispielsweise in ihrer Heimat Jemen oder Ägypten auch ihr Gesicht
mit einem schwarzen Schleier (arabisch: niqab) verhüllen, in Deutschland
„freizügiger“. Umgekehrt müssen Frauen, die in Deutschland kein
Kopftuch tragen, ein solches bei einem Besuch im Iran akzeptieren.

Frauen geben ganz unterschiedliche Gründe an, warum sie ein Kopftuch
immer, gelegentlich oder nie tragen. Manche sagen, das Kopftuch sei klar
im Koran vorgeschrieben; wenn sie sich nicht daran hielten, begingen
sie eine Sünde und kämen nicht in das Paradies. Andere setzen ein
Kopftuch nur in der Moschee und beim Gebet auf, um sich so besser auf
Gott konzentrieren zu können. Wieder andere wollen in einer strengen
islamischen Gesellschaft nicht negativ auffallen und ihre Familien
enttäuschen oder sogar gegen Gesetze verstoßen und tragen es allein
deshalb. In Deutschland finden Frauen mit Kopftuch nur schwer eine
Arbeitsstelle, so dass manche es ablegen, obwohl sie es gern tragen
würden. Für junge Muslimas kann das Kopftuch auch vor allem ein
Modeaccessoire oder ein Zeichen ihrer Identität als selbstbewusste
muslimische Frau sein, die sich von „den Deutschen“ abgrenzt.

Eine sehr wichtige Motivation für viele Frauen, ein Kopftuch zu tragen,
ist neben der Religion der Schutz vor Männern. Ohne Verschleierung
fühlten die Frauen sich „nackt“ auf der Straße, mit Verschleierung
hingegen selbstbewusster und emanzipierter. Andere betrachten das
Kopftuch jedoch gerade als Gegenteil von Gleichberechtigung und als
Mittel der Unterdrückung.

Mädchen und Frauen anhand des Kopftuchs und der Mode, es zu tragen, in
„gläubig“ und „nicht gläubig“ oder „streng“ und „liberal“ einzuteilen,
ist nicht nur anmaßend, sondern auch häufig falsch. In Deutschland
beispielsweise trägt nur etwa ein Viertel der muslimischen Frauen ein
Kopftuch, weit mehr bezeichnen sich jedoch als gläubig. Zwar ist das
Kopftuch mehr als nur ein Stück Stoff – die heftigen Diskussionen über
kopftuchtragende Lehrerinnen in Deutschland haben dies gezeigt –,
letztendlich sagt es jedoch wenig darüber aus, wie religiös eine Frau
fühlt und lebt.

http://www.wasglaubstdudenn.de/spuren/143260/warum-tragen-manche-muslimische-frauen-kopftuch-und-manche-nicht

klar aber ich wollte mal ein paar Meinungen von muslimischen Frauen hören die selbst ein Kopftuch tragen!!;)

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Im Islam gibt es keine einheitliche Auslegung. Es gibt (wie bei Christen) eine Menge Sekten. Zum Beispiel Sunniten, Schiiten usw. Auch die zerfallen wieder in verschiedene Richtungen. Diese haben jeweils eigene Ansichten, was der Koran meint. Im Koran steht nämlich nicht einfach Tu dies, oder Tu das.

Die 114 Suren des Koran sind ein Sammelsurium der Widersprüche,  Unklarheiten, Rätsel. Sie wirken wie ein seltsames Puzzle, aus dem jeder alles herauslesen kann, Rohmaterial, das sich jeder zurechtdeuten kann.

Dazu kommt noch, daß etliche Wörter im Koran nicht mehr übersetzbar sind. Das heißt, da steht ein Wort und man muß raten, was es heissen könnte.

In Sure 24 heißt es etwa: "Die Frauen sollen ihre Chumur über ihre Taschen schlagen." Obwohl niemand weiß, was Chumur heißt, dient der Vers als Grundlage fürs Kopftuchgebot. Wenn man das Wort aus dem Aramäischen ableitet, könnte es "Gürtel" heissen.

Das Kopftuch wird heute wohl eher als Zeichen der Abgrenzung benutzt. Moslems wollen damit ausdrücken, daß sie nicht "westlich" sind. Sie wollen dadurch ihren Zusammenhalt stärken.

Ich habe so viele Kommentare gelesen,jedoch solch ein Kommentar,das nur aus Lügen besteht,habe ich noch nie gesehen.

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@Checkit03

Sprachgelehrte, lieber Checkit03, belegen sehr wohl, was SchackKlusoh sagt!

- Bitte um Ablegen der Scheuklappen: Nur ein "diskutierbarer" Islam kann den Menschen wirklich helfen! - Alles andere unterdrückt und geißelt sie...

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Stimme Checkit03 zu

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Nur weil du pseudowissenschaftlichen Stuss von dir gibst, heißt es nicht das überhaupt davon war ist,
Fakt ist, das die Bekleidung der Frau im Quran und der Sunnah

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@SplitterFX

Den ersten Satz interpretiere ich als: "Mir gefällt nicht, was Du schreibst, kann es aber nicht widerlegen." Wenn es Stuss wäre, könntest Du es widerlegen.

Der Zweite Satz ist unvollständig. Ich werde also keine Stellung dazu nehmen.

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@SplitterFX

Der hat nich unrecht was er da sagt hat hand und fuß kein grund ausfallend zu werden

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