Wieso tragen einige muslimische Frauen ein Kopftuch?

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14 Antworten

Hallo!

Die meisten Muslimas tragen das Kopftuch, weil sie glauben, dass es im Islam verpflichtend sei. Auch spielt sozialer Druck eine Rolle, da es häufig die Erwartungshaltung von Eltern und Bekanntenkreis ist, dass sich ein muslimisches Mädchen ab der Pubertät zu verschleiern hat. In Wirklichkeit ist es aber so, dass es keine bedingungslose Kopftuchpflicht im Islam gibt:

Im gesamten Mittelmeerraum und natürlich auch in den Wüstengegenden,
bedeckten in damaligen Zeiten Männer wie Frauen ihren Kopf, um sich vor
Sonne und Staub zu schützen. Das galt für Christen, Juden und Muslime
aus einem ganz profanen Grund, dem Klima. In der islamischen Kultur
wurde das Kopftuch dann zu einem sozialen Statussymbol, das zwischen
"freien" und "unfreien" Frauen unterscheiden sollte. Frauen von höherem
gesellschaftlichen Stand verschleierten sich, Dienerinnen und Sklavinnen
war es bei Strafe verboten, sich zu verschleiern (Das von allen
Rechtsschulen anerkannte Werk "El-Mebsut" besagt, dass der Weggefährte
des Propheten und zweiter Khalif Omar ibn al Khattap eine Sklavin
schlug, weil sie ihre Haare bedeckte). Es hatte also rein gar nichts mit
der Religion zu tun, denn die Dienerinnen und Sklavinnen, denen es
verboten war, ein Kopftuch zu tragen, waren ja ebenso Muslime. Erst
später, lange nach dem Tod des Propheten, missbrauchten dann ultrakonservative Prediger diese ursprünglich soziale Regelung zu einem
religiösen Gebot. Sie behaupteten, muslimische Frauen seien dazu
verpflichtet, Kopftücher zu tragen und begründeten es damit, dass die
Haare ein Reizobjekt darstellen würden, das die Männer provozieren
würde.

Das Kopftuch (und erst recht andere Verschleierungsformen,
wie der Tschador, der Niqab oder die Burqa) sind also eindeutig keine
religiöse Pflicht, sondern wurden erst später (von Männern, wohlbemerkt)
als solche bezeichnet. Selbstverständlich können sich Muslimas
verschleiern, wenn sie meinen, dass sie damit dem Gebot, in der
Öffentlichkeit nicht zu aufreizend zu erscheinen, näher kommen. Nur ist
es eben keine Pflicht. Ich persönlich halte nicht viel von derartigen
Verschleierungen, da sie den Islam in meinen Augen falsch darstellen. Im
Koran gibt es keine Stelle, in der ein Kopftuch vorgeschrieben wird.
Außerdem missfällt mir die Moral, die hinter diesen Verschleierungen
steckt: Männer werden als rein triebgesteuerte Wesen gesehen, die gar
nicht anders können, als Frauen mit offenen Haaren sexuell zu
belästigen. Und Frauen werden einerseits sehr auf ihre Sexualität
reduziert, zum anderen sind sie es auch noch, die für das Fehlverhalten
der Männer büßen müssen, indem sie das Handicap auf sich nehmen, täglich
mit irgendeiner Verschleierung herumlaufen zu müssen. Ein solches
Menschenbild entspricht schlichtweg nicht der Realität.

LG

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Im Koran gibt es nur drei Textstellen, die heute für ein Kopftuchgebot
der muslimischen Frau herangezogen werden. Eigentlich geht es hier
jedoch gar nicht in erster Linie um Kleidungsvorschriften, sondern eher
um den allgemeinen Umgang zwischen Mann und Frau. Die Verse richten sich
also nicht nur an Frauen, sondern auch und vor allem an Männer.

In Vers 33,53 heißt es, die muslimischen Männer sollten zu den Frauen
des Propheten Muhammad nur getrennt durch einen Vorhang (arabisch:
hidschab) sprechen. Damals verstand man darunter eine Art Trennwand;
heute ist der Hidschab ein Tuch, das mindestens den Kopf, aber auch alle
sonstigen Körperteile der Frau bedeckt. Nach Vers 33,59 sollen Muslimas
„etwas von ihrem Überwurf über sich herabziehen“, wenn sie auf die
Straße gehen, um nicht belästigt zu werden. Wie dieser „Überwurf“
auszusehen hat, wird nicht näher beschrieben. Die Verse 24,30-31
besagen, dass sowohl Frauen als auch Männer ihre Blicke senken und die
Frauen zudem „ihren Schleier über den Kleiderausschnitt schlagen und
ihren Schmuck nicht offenlegen“ sollen; die „Blöße“ der Frau darf nach
dem Vers 31 nur im engsten Familienkreis, Männern ohne sexuelle Begierde
und Kindern gezeigt werden.

Aus dem Koran lässt sich also nicht unmittelbar ableiten, wie die
korrekte Kleidung einer muslimischen Frau auszusehen hat. Eindeutig ist
nur, dass sie ihre „Blöße“ verdecken soll. Bis heute diskutieren
Islamgelehrte darüber, was darunter zu verstehen ist. Sehr liberale
Gelehrte betrachten allein Oberkörper und Beine als zu bedecken. Die
meisten empfinden die Haare der Frau als besonders reizvoll und
plädieren für ein Kopftuch. Strengere Gelehrte fordern auch eine
Bedeckung des Gesichts und der Hände.

In den einzelnen islamischen Ländern haben sich sehr unterschiedliche
Moden islamischer Kleidung entwickelt. Dies liegt zum einen an den
historischen Rechtsschulen und modernen islamischen Ideen, die sich mit
ihren unterschiedlichen Auffassungen in den einzelnen Regionen
durchgesetzt haben, zum anderen beeinflussen lokale Traditionen,
Geschlechterrollen, Klimabedingungen, staatliche Gesetze und so weiter
die Kleidung von Frauen wie Männern. In der Türkei tragen einige der
sunnitischen Muslimas geblümte und bunte unter dem Kinn
zusammengebundene Tücher; alevitische Frauen hingegen zeigen ihre Haare
offen. In Saudi-Arabien verhüllen sich die Frauen in dunkle lange
Gewänder (arabisch: abaya). In Afghanistan und Pakistan ist die Burka
bekannt, ein zusammenhängender Überwurf mit einem Gitternetz vor dem
Gesicht, das vom Kopf bis zu den Füßen reicht. Oft passen sich die
Frauen bei einer Reise der Mode im Ausland an; so zeigen sich Frauen,
die beispielsweise in ihrer Heimat Jemen oder Ägypten auch ihr Gesicht
mit einem schwarzen Schleier (arabisch: niqab) verhüllen, in Deutschland
„freizügiger“. Umgekehrt müssen Frauen, die in Deutschland kein
Kopftuch tragen, ein solches bei einem Besuch im Iran akzeptieren.

Frauen geben ganz unterschiedliche Gründe an, warum sie ein Kopftuch
immer, gelegentlich oder nie tragen. Manche sagen, das Kopftuch sei klar
im Koran vorgeschrieben; wenn sie sich nicht daran hielten, begingen
sie eine Sünde und kämen nicht in das Paradies. Andere setzen ein
Kopftuch nur in der Moschee und beim Gebet auf, um sich so besser auf
Gott konzentrieren zu können. Wieder andere wollen in einer strengen
islamischen Gesellschaft nicht negativ auffallen und ihre Familien
enttäuschen oder sogar gegen Gesetze verstoßen und tragen es allein
deshalb. In Deutschland finden Frauen mit Kopftuch nur schwer eine
Arbeitsstelle, so dass manche es ablegen, obwohl sie es gern tragen
würden. Für junge Muslimas kann das Kopftuch auch vor allem ein
Modeaccessoire oder ein Zeichen ihrer Identität als selbstbewusste
muslimische Frau sein, die sich von „den Deutschen“ abgrenzt.

Eine sehr wichtige Motivation für viele Frauen, ein Kopftuch zu tragen,
ist neben der Religion der Schutz vor Männern. Ohne Verschleierung
fühlten die Frauen sich „nackt“ auf der Straße, mit Verschleierung
hingegen selbstbewusster und emanzipierter. Andere betrachten das
Kopftuch jedoch gerade als Gegenteil von Gleichberechtigung und als
Mittel der Unterdrückung.

Mädchen und Frauen anhand des Kopftuchs und der Mode, es zu tragen, in
„gläubig“ und „nicht gläubig“ oder „streng“ und „liberal“ einzuteilen,
ist nicht nur anmaßend, sondern auch häufig falsch. In Deutschland
beispielsweise trägt nur etwa ein Viertel der muslimischen Frauen ein
Kopftuch, weit mehr bezeichnen sich jedoch als gläubig. Zwar ist das
Kopftuch mehr als nur ein Stück Stoff – die heftigen Diskussionen über
kopftuchtragende Lehrerinnen in Deutschland haben dies gezeigt –,
letztendlich sagt es jedoch wenig darüber aus, wie religiös eine Frau
fühlt und lebt.

http://www.wasglaubstdudenn.de/spuren/143260/warum-tragen-manche-muslimische-frauen-kopftuch-und-manche-nicht

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Kommentar von victoria1608
11.07.2016, 21:42

klar aber ich wollte mal ein paar Meinungen von muslimischen Frauen hören die selbst ein Kopftuch tragen!!;)

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Im Islam ist es eine "Normalität" das man sich als Frau verschleiert um die "sexuellen Reize" zu bedecken.


Mit diesem Kopftuch, gibt auch andere Arten wie die Burka, senden Muslime ganz klar das Signal das sie nicht "so leicht zu haben sind". Besonders in Arabischen Ländern wird eine Frau mit Kopftuch eher in Ruhe gelassen, während das bei Frauen ohne nicht so ist.

(Es ist ein Erkennungszeichen ihrer Religion)

Außerdem gibt es noch die religiösen Gründe. Im Koran werden die Rollen von Mann und Frau strikt getrennt. Deshalb soll sich die Frau Verschleiern.

Dann gibt es noch die Medien, die meinen das es eine ganz klare Unterdrückung der Frau im Islam gibt,  die Frau weniger Wert ist, sie sich gegen über anderen Männern nicht "offen zeigen darf" falls sie selbst einen hat, sie sich damit von der deutschen Gesellschaft abgrenzen wollen ect.pp.

Im Endeffekt hat jede Muslima aber ihren eigenen Grund ein Kopftuch zu tragen. Deshalb ist es eher eine Individuelle Sache.

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Kommentar von ArbeitsFreude
12.07.2016, 12:46

Stimmt, lieber AaronMose3, doch soll es bitte nicht so klingen, als seien es NUR DIE MEDIEN, die meinen, dass es eine ganz klare Unterdrückung der Frau gibt im Islam:

Diese Unterdrückung ist empirisch belegt!

Bitte, lies' doch bspw. die Werke von Ayaan Hirsi Ali (bspw. "Ich klage an"), die dies ganz klar mit Zahlen untermauert....

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Meine Schwester hat mit 17 Ihr Abi gehabt. So gesehen hätte Sie in der 10-ten Klasse erst Ihr Kopftuch anziehen sollen aber Sie trägt keins. Sie wird auch in Deutschland keins anziehen, weil Sie Angst hat. Nach dem Studium wird Sie aber (wohl) Deutschland verlassen. Ich kann es auf der einen Seiten nicht verstehen aber auf der anderen schon. Sie hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft abgelehnt, mit 16 (glaube es war 16) obwohl Sie hier geboren ist.

Ansonsten kenne ich auch einige Türken bzw. Türkinnen, die vor ein paar Jahren in die Türkei gegangen sind und jetzt dort leben.

Es ist eigentlich sehr traurig, weil das oft sehr gebildete Menschen sind aber gerade die Frauen wollten nicht hier bleiben, weil Sie ihr Kopftuch ausziehen müssen. Arbeit bekommen die mit so einem Abschluß weltweit aber ich könnte das z.B. nicht.

Es gab auch auf Youtube eine Polin, die Muslima geworden ist. Sie hatte erklärt, wie es dazu gekommen ist, wie Sie arabisch gelernt hat, ab wann Sie angefangen hat Kopftuch zu tragen, was man im Islamstudium lernt, usw. usf. Hat alles raus genommen, weil es wohl zu viel war (Beleidigungen und Drohungen).

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Das kann verschieden Gründe haben

  1. Ihnen ist zu kalt.
  2. Ihre Haare sind hässlich.
  3. Ihr Mann bzw. Vater wünscht es so.
  4. Sie tun das aus Tradition.

Im Koran ist eine Kopftuch für die Frau nicht vorgeschrieben, deshalb tragen viele auch keines.

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Im Islam sollen Frauen sowohl auch die Männer ihre Reize bedecken dazu gehören halt dann auch die Haare.

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Kommentar von 3plus2
11.07.2016, 22:48

habe die Perücke meiner Schwersten mit ins Bett genommen kein Reiz gemerkt.

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Kommentar von Kars036
12.07.2016, 13:45

Wtf ?

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Ich glaube, da sie ihre Haare nicht zeigen dürfen.

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Das ist einfach eine eine Muslimische Regel die Sie einhalten müsse wen du mehr wissen willst kannst du bei Wikipedia nachschauen 😊 

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Kommentar von aliumei13
11.07.2016, 21:54

ich als muslima finde deine Antwort sehr vernünftig viele sollten dir ein Beispiel nehmen

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Kommentar von SchakKlusoh
11.07.2016, 22:11

Stimmt aber so nicht. Es gibt Moslems, die es so und andere, die es anders auslegen. Der Koran ist absolut nicht eindeutig.

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Ich, als Muslima trage mein Kopftuch für Allah, weil es im Koran steht und weil ich meine Religion liebe.

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Kommentar von SchakKlusoh
11.07.2016, 22:09

Dann solltest Du aber wissen, daß ein Kopftuchgebot eben nicht im Koran steht.

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Kommentar von furkansel
11.07.2016, 22:59

Doch. Das geht nebenbei auch aus Hadisen hervor.

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Kommentar von furkansel
11.07.2016, 22:59

Bezieht sich dein Name auf inspector cluseau?

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Kommentar von PlueschTiger
11.07.2016, 23:46

Seltsam nur das es eigentlich eine Jüdischen und Christlichen Traditionen ist. Vor allem die Jüdische, mit der Komplett bedeckung.

In der heutigen Debatte entsteht sehr leicht der Eindruck, der Islam habe das Kopftuch erfunden: Das ist falsch. In seinem Buch THE JEWISH WOMAN IN RABBINIC LITERATURE - A PSYCHO-SOCIAL PERSPECTIVE (Hoboken, N.J., Ktav Publishing House, 1986, S. 239) schreibt der Rabbiner Dr. Menachem M.Brayer (Professor für biblische Literatur an der Yeshiva University), dass es bei jüdischen Frauen Sitte war, den Kopf zu bedecken, wenn sie das Haus verliessen, ja manchmal sogar das ganze Gesicht, wobei nur ein Auge frei blieb. Im gleichen Werk findet sich auf den Seiten 316/317 der Hinweis, dass das rabbinische Gesetz das Aussprechen von Segenswünschen und Gebeten in Gegenwart von verheirateten Frauen mit entblößtem Haupt verboten sei, da das unbedeckte weibliche Haar als Nacktheitbetrachtet wird. Während einer bestimmten Periode in der jüdischen Geschichte galt ein unbedecktes weibliches Haupt als Anschlag auf die Moral und wurde mit einer Geldbuße belegt. Der Schleier beziehungsweise das Kopftuch wurde nicht immer als Zeichen von Züchtigkeit gewertet. Manchmal war der Schleier ein Symbol der Auszeichnung, der Würde und Überlegenheit von Frauen der gehobenen Schicht. In der älteren jüdischen Gesellschaft war es zum Beispiel Prostituierten nicht erlaubt, ihr Haar zu bedecken.

Quelle: Islam.de/ FAQ/

IX. Fragen zur Religionsausübung, 2. Das Kopftuch - eine islamische Erfindung?

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Kommentar von aliumei13
13.07.2016, 08:19

was ist eigentlich euer Problem kann nicht jeder Leben wie er will?

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Im Islam gibt es keine einheitliche Auslegung. Es gibt (wie bei Christen) eine Menge Sekten. Zum Beispiel Sunniten, Schiiten usw. Auch die zerfallen wieder in verschiedene Richtungen. Diese haben jeweils eigene Ansichten, was der Koran meint. Im Koran steht nämlich nicht einfach Tu dies, oder Tu das.

Die 114 Suren des Koran sind ein Sammelsurium der Widersprüche,  Unklarheiten, Rätsel. Sie wirken wie ein seltsames Puzzle, aus dem jeder alles herauslesen kann, Rohmaterial, das sich jeder zurechtdeuten kann.

Dazu kommt noch, daß etliche Wörter im Koran nicht mehr übersetzbar sind. Das heißt, da steht ein Wort und man muß raten, was es heissen könnte.

In Sure 24 heißt es etwa: "Die Frauen sollen ihre Chumur über ihre Taschen schlagen." Obwohl niemand weiß, was Chumur heißt, dient der Vers als Grundlage fürs Kopftuchgebot. Wenn man das Wort aus dem Aramäischen ableitet, könnte es "Gürtel" heissen.

Das Kopftuch wird heute wohl eher als Zeichen der Abgrenzung benutzt. Moslems wollen damit ausdrücken, daß sie nicht "westlich" sind. Sie wollen dadurch ihren Zusammenhalt stärken.

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Kommentar von Checkit03
12.07.2016, 00:31

Ich habe so viele Kommentare gelesen,jedoch solch ein Kommentar,das nur aus Lügen besteht,habe ich noch nie gesehen.

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Kommentar von oli66
12.07.2016, 04:00

Stimme Checkit03 zu

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Kommentar von SplitterFX
06.10.2016, 23:25

Nur weil du pseudowissenschaftlichen Stuss von dir gibst, heißt es nicht das überhaupt davon war ist,
Fakt ist, das die Bekleidung der Frau im Quran und der Sunnah

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Hallo liebe Victoria,

im Islam ist die Frau sehr wetvoll gesehen.Allah hat alle Frauen sehr schön geschöpft.Und damit die Frauen geschützt bleiben,sollen sie sich verschleiern.

Sie sollen von Männern nicht als Sexualobjekte gesehen werden,sondern als Mensch wahrgenommen werden.

Die Muslimas,die ihre Reize bedecken,schützen sich vor den Blicken der Männer,schützen sich davor ein Objekt der Fantasien der Männer zu sein und fühlen sich frei.

Sie öffnen ihre Schönheiten nur für einen Mann-ihrem Ehemann und nicht jedem Mann,der auf der Straße läuft.Aber zu Hause,vor ihrem Ehemann dürfen sie natürlich so rumlaufen,wie sie wollen,egal ob mit Hot pens oder Mini Rock

Dadurch das sich die Frau bedeckt,

fühlt sich wertvoll.Wie z.B ein Diamant,man präsentiert es ja auch nicht jedem der auf der Straße läuft.

ihr Ehemann fühlt sich wertvoll,da sie ihre Schönheiten nur ihm zeigt und sonst keinem anderen und außerdem wird sie dadurch sehr wertvoll in seinen Augen.

für die Gesellschaft ist es sehr gut,da dadurch verhindert wird,dass sich z.B. verheiratete Männer/Väter in eine andere Frau verlieben und fremd gehen.

Man kann sagen,dass das, das  gleiche Prinzip ist,wie bei den Nonnen.Sie verschleiern sich,um nur Jesus zu gehören und die Muslimas verschleiern sich,damit sie nur ihrem Ehemann gehören.

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Kommentar von Checkit03
12.07.2016, 01:55

Ich hoffe,ich könnte dir behilflich sein.

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Kommentar von uyduran
12.07.2016, 10:44

Sorry Checkit03, aber dein Text macht mich sehr ärgerlich, weil er aus plumper rhetorischer Schönmalerei besteht. Die von dir genannten Aspekte reden die längst überholte Verschleierungstheorie und das damit verbundene kulturelle patriarchalische Gerüst schön.

"im Islam ist die Frau sehr wetvoll gesehen.Allah hat alle Frauen sehr schön geschöpft.Und damit die Frauen geschützt bleiben,sollen sie sich verschleiern."


Vor was soll sich eine Frau genau schützen? Und inwiefern bietet eine Verschleierung Schutz?

"Sie sollen von Männern nicht als Sexualobjekte gesehen werden,sondern als Mensch wahrgenommen werden."

Also erstens ist es eine ziemlich stumpfe Unterstellung, dass alle unverschleierten Frauen automatisch von Männern als Sexualobjekte angesehen werden. Zweitens liegt die Verantwortung hier einzig und allein bei den Männern, denen es nicht gelingt, eine Frau ohne Verschleierung als Mensch anzusehen. Das ist doch lächerlich, dass Frauen für das Fehlverhalten der Männer büßen müssen! Wieso muss die Frau an dieser Stelle das Handicap auf sich nehmen, in einer Verschleierung herumlaufen zu müssen?! Es ist doch der Mann, der sich hier falsch verhält. Also ist es auch der Mann, der bezüglich seines Sozial- und Sexualverhaltens an sich arbeiten muss. Und nicht die Frau, die das natürlichste und normalste der Welt, nämlich ihre Haare, verstecken muss.

"Die Muslimas,die ihre Reize bedecken,schützen sich vor den Blicken der Männer,schützen sich davor ein Objekt der Fantasien der Männer zu sein und fühlen sich frei."

Wieder der gleiche falsche Denkansatz. Du tust so, als sei es das unveränderbare und gottgegebene Schicksal des Mannes, Frauen mit offenen Haaren als Sexobjekte zu betrachten und sich versaute Phantasien auszumalen. Das ist falsch. Ein Mann kann sich sehr wohl beherrschen, wenn er will. Vor allem ist der Zusammenhang mit dem Kopfhaar der Frau völlig absurd. Wer beim Anblick von Kopfhaaren sexuelle Phantasien entwickelt, der sollte dringend zum Arzt gehen. Das ist dann aber in keinster Weise ein Grund, allen Frauen vorzuschreiben, sie müssten ihre Haare unter einem Tuch verstecken. Deiner Argumentation zufolge müsste man in den USA eine Pflicht für kugelsichere Westen einführen (statt, was viel logischer wäre, den Besitz von Schusswaffen zu verbieten). Und dann noch zu behaupten, dies wäre eine Form der Freiheit der Frau, stimmt erst recht nicht. Freiheit bedeutet Selbstbestimmung. Wenn ein Mann sich die Haare stylen darf wie er möchte und eine Frau gezwungen ist, sich zu verschleiern, dann hat das mit Freiheit wenig zu tun. Denn in diesem Fall ist die Freiheit der Frau (aufgrund des Fehlverhaltens einiger Männer) eingeschränkt. Das ist nicht Freiheit, das ist Ungerechtigkeit und Diskriminierung.

"Sie öffnen ihre Schönheiten nur für einen Mann-ihrem Ehemann und nicht jedem Mann,der auf der Straße läuft."


Wieso sollte das einzig und allein für die Frauen gelten? Demzufolge müssten sich auch alle Männer verschleiern, um ihre Schönheit nur ihren Ehefrauen zu zeigen.





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Kommentar von ArbeitsFreude
12.07.2016, 12:53

Wie, lieber Checkit, kann man eine "Verpackung" als Mensch wertschätzen? - Eine Fraum mit Kopftuch noch - ok - hat meine Mama früher auch getragen - Aber noch eingepackter???

Und Ja: Liebe Victoria: Die Frauen sind im Islam SEHR wertvoll - so wie Diamanten - jaja:

Aber merkst Du was, liebe Victoria: Diamanten sind SACHEN - vollkommen tot, unbelebt, reiner Schmuck für ihren BESITZER - und natürlich will kein Diamantebesitzer den seinigen jedem herzeigen - am Ende wird er ja noch geklaut!!

Willst Du ein Diamant sein für einen muslimischen Mann?

Stellst Du Dir das schön vor? - Dass er gut auf Dich aufpasst ist jedenfalls sicher!:) -

Oder möchtest Du lieber Nonne sein für einen muslimischen Jesus? (Da finde ich  Checkits Vergleich wirklich sehr gut gelungen - ganz ohne Ironie!)

Ansonsten lege ich Dir allerwärmstens uydurans Kommentar an's herz!

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Die woertliche Bedeutung von Hijab ist zu verschleiern, zu bedecken oder abzuschirmen. 

Die Mehrheit der muslimischen Frauen tragen Hijab, um Gott zu gehorchen und um als ehrbare Frauen erkannt zu werden.

Die Frauen betrachten das Hijab nicht als Zeichen der Unterdrueckung.  Frauen, die Hijab tragen, beschreiben oft, dass sie sich befreit fuehlen von der Modekultur der Gesellschaft.  

Das Hijab befreit die Frauen davon, als Sexualobjekte der Begierde betrachtet zu werden oder davon nach ihrem Aussehen oder ihrer Koerperform eher beurteilt zu werden als nach ihrem Geist oder Verstand. 

Das Hijab kann ein Symbol der Froemmigkeit sein, und es kann ein Zeichen grosser innerer Staerke und Kraft sein.  Eine Frau, die Hijab traegt, wird zu einem sehr sichtbaren Zeichen des Islam.  

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Kommentar von uyduran
12.07.2016, 10:54

Das Wort "hijab" ist heutzutage die arabische Standardbezeichnung für den Kopfschleier, zu Zeiten der Verkündung des Koran war dies allerdings noch nicht der Fall. Es heißt seiner Grundbedeutung nach "Absperrung" oder "Verhüllung vor jemandes Blicken" und von daher dann auch "Vorhang" oder "Schleier".

Das Wort "hijab" kommt noch in anderen Stellen im Koran vor, jedoch nicht im Sinne des Kopftuchs:

7:46: "Und zwischen ihnen beiden befindet sich eine Scheidewand"

17:45: "Und wenn du den Koran vorträgst, machen wir zwischen dir und denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand".

41:5: "(…) und zwischen uns und dir befindet sich eine Scheidewand"

42:51: "(…) oder hinter einem Vorhang, oder indem er einen Boten sendet"

Wenn Sure 33:53 z.B. sagt, die männlichen Besucher sollten mit den Prophetengattinnen nur "hinter einem hijab hervor" sprechen, dann ist hier offensichtlich an einen Vorhang gedacht, nicht an ein Tuch, das die Frau auf dem Kopf trägt. Im Übrigen sind mit den Vorschriften zum "hijab" in dieser Sure speziell die Frauen des Propheten und die Besucher von dessen Haus angesprochen.




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Kommentar von ArbeitsFreude
12.07.2016, 12:59

Merkst Du was, liebe Victoria?:

Dass es auch SexualSUBJEKTE geben KÖNNTE, also Frauen, die selbst und frei über ihre Sexualität bestimmen,

das kommt unseren konservativ-muslimischen Mitbürgern nicht in den Sinn....

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Kommentar von SchakKlusoh
12.07.2016, 20:31

Du bist offensichtlich nie von Dubai nach Paris geflogen.

Kurz vor dem Anflug auf Charles-de-Gaulle stürmen die verschleierten Damen die Toiletten und kommen in Dior oder Chanel wieder heraus.

Religion funktioniert nur, wenn man Scheuklappen trägt. Nur Mut, man stirbt nicht, wenn man sie ablegt.

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Gott / Allah hat die Menschen schön und gesund geschaffen, der Islam versteckt und verstümmelt diese. Burka / Bescheidung

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Weil es aus religiöser sicht eine ernste pflicht einer jeden frau ist sich zu verschleiern. Man kann übrigens auch mit kopftuch sport machen, siehe diverse Olympia Sportlerinnen.

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Kommentar von uyduran
12.07.2016, 10:56

Irrtum, es ist keine bedingungslose religiöse Pflicht im Islam.

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Kommentar von Susii01
12.07.2016, 11:23

es gehört nicht zu den Grundpfeilern ded islam aber ist wie gesagt, pflicht.

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Kommentar von Susii01
12.07.2016, 15:10

du meinst muslimas denen wichtiger ist was due Gesellschaft von ihnen denkt als das was gott denkt?

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