Kopftuch?Warum?

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die sehen keine andere möglichkeit, ihre religion anderen zu zeigen

Das Kopftuch oder der Hijab werden in den westlichen Medien immer als Beispiel für die Unterwerfung der Frau genannt. Die Frau bedeckt sich, um als ehrbar erkannt zu werden. Die Kopfbedeckung ist ein Schutz für die Frau. Sie bewahrt ihre Keuschheit und wendet lüsterne Blicke weitestgehend dadurch ab. Die Bedeckung vermindert Belästigungen auf ein Minimum. Die Reize der Frau sind somit vorbehalten für ihren Ehemann alleine.
Aber der Koran spricht an sich nicht von dem Kopftuch, sondern vom Hijab. Das arabische Wort für Kopftuch wird man auch nicht im Koran finden. Der Hijab ist viel mehr als nur eine Kopfbedeckung. Er beinhaltet die Bedeckung
der Mindest-Aurah der Frau. Das heißt, dass nur Gesicht, Hände und Füße
frei sein dürfen. Es gibt aber auch Gelehrte, die eine komplette
Verschleierung als obligatorisch ansehen.

Was beihaltet der Hijab noch?

Die Kleidung sollte locker sein und die Figur darunter sollte sich nicht eindeutig abzeichnen.
Die Kleidung sollte nicht transparent sein.
Die Kleidung sollte nicht extravagant und glamurös sein.
Die Kleidung sollte nicht an die Kleidung des anderen Geschlechts erinnern.
Die Kleidung sollte nicht einer typischen Kleidung von Ungläubigen erinnern. (Symbole von anderen Religionen o.ä.)

Hijab beinhaltet auch das Benehmen, das Verhalten des Muslims. Er umfasst auch die Art und Weise, wie eine Person geht, redet u.v.m..

Angemessen gekleidete Frauen lassen die Zahl der Vergewaltigungen sinken.

Die westliche Gesellschaft will uns glauben machen, dass sie die Frauen
erhoben haben, dabei ist das Gegenteil der Fall. In Wirklichkeit beuten
sie den Körper der Frau aus, was den Abbau der Seele und die Aberkennung
der eigenen Ehre zur Folge hat. Die Frauen werden nur noch als
Lustobjekte gesehen und ihr Ansehen definiert sich durch ihren Körper.

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Ein Bruder hat das mal super zusammengefasst:

Zunächst einmal hat Allah in Seinem Quran gesagt:

„Aber nein, bei deinem Herrn! Sie sind so lange nicht (wirklich) gläubig, bis sie dich zum Schiedsrichter machen über das, was zwischen ihnen umstritten ist, und sich hierauf durch die Entscheidung, die du getroffen hast, nicht bedrückt fühlen, (dir) vielmehr uneingeschränkt beipflichten.“ [Edler Koran 4:65]

Als Nächstes erinnert mich Ihre Frage an einen Hadith der Prophezeiung von unserem geliebten Propheten, Muhammad (Frieden und Segen seien auf ihm). Und wenn wir sehen, dass mehr und mehr von seinen Prophezeiungen wahr werden in Bezug auf den jüngsten Tagen, gibt es mir zwei Dinge: Mein Glaube an den Islam erhöht sich und es macht mir Angst zu erkennen, dass wir nur eine kurze Zeit vom Ende entfernt sind. Allah weiß am besten, wann das so ist.

Der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) sagte:

„Wahrlich, Allah nimmt nicht das Wissen von den Menschen weg, sondern er entreißt das Wissen durch Wegnahme der Gelehrten, so dass, wenn Er keinen Gelehrten übrig lässt, das Volk die Unwissenden zu seinen Führern nehmen wird; dann, wenn sie gefragt werden, geben sie religiöse Urteile und liefern sie ohne Wissen, damit gehen sie in die Irre und sie führen andere in die Irre. „ [Sahih Muslim]

Dies ist ein authentifizierter Hadith und es war nicht vorhersehbar für jemanden, der heute hier lebt, geschweige denn für jemanden vor 1400 Jahren in der arabischen Wüste. Woher hat er das Wissen? Natürlich war er der Prophet (Frieden und Segen auf ihm).

Und jetzt finde ich viele Leute, die Dinge sagen wie: „Ich sehe nicht ein, warum
[so und so].“ oder „Ich fühle , dass [so und so] sein sollte.“ und „Ich
denke nur, dass [usw.].“ oder „Meine Idee ist, dass [weiter und
weiter].“ und „Nun, in der heutigen Welt [und so weiter].“ Auch: „Wir
leben nicht in der arabischen Wüste vor 1400 Jahren, also warum [so und
so]?“ und „Der Islam war gut für sie in diesen Tagen, aber in der
modernen Welt [so und so] ..“ oder „Technik und Wissenschaft haben [so
und so] weiterentwickelt.“


Jede einzelne von den obigen Ausführungen könnte jemanden direkt vom Islam in den Unglauben führen, bevor sie überhaupt zu ihrem Thema kommen wie: Alkohol, Schweinefleisch, Hijab, Steinigung der Ehebrecher, Schneiden der Hand des Diebes, vier Frauen zu heiraten, Beten in der Gemeinschaft, das Fasten, Zinsen, Spekulation an der Börse und Glücksspiel.

Lassen Sie uns jetzt auf Ihre Frage zurückzukommen. Ich würde gerne Stück für Stück vorgehen, um Ihnen ein paar Punkte bringen, um das Licht des Islam zu verbreiten.

Sie sprechen über ein sehr ernstes Thema und eines, welches ständig beantwortet wird von Leuten, die umhergehen, um zu versuchen, die Menschen näher an den Islam und Allah zu bringen. Viele von uns hören immer wieder die verschiedenen Argumente und wir sind müde geworden, zu versuchen, Menschen, die nicht wirklich wissen wollen, wie die Wahrheit ist, die Wahrheit nahe zu bringen. Ich freue mich, die Gelegenheit zu haben, diese Frage für jemanden wie Sie zu beantworten, der ehrlich ist und wirklich versucht wahre Antworten vom Islam zu finden und ich bete, dass Allah mich meine Worte richtig wählen lässt, um die richtige Position des Islams wiederzugeben und dass der Satan oder meine Gelüste mich nicht verleiten, amin.

Als Muslime, nehmen wir unsere Ideen, Überzeugungen und Auffassungen nur von dem, der sie uns gegeben hat. Er hat uns erschaffen und Er weiß, was Er von uns will. Er erwähnt in seinem Buch:

„Ich habe die Dschinn und die Menschen nur dazu erschaffen, damit sie mich allein anbeten.“ [Edler Koran 51:56]

Ist das Befolgen seiner Gebote ein Teil der richtigen Anbetung? Können wir
Männern folgen, die einige Änderungen an seinen Geboten machen? Lassen
Sie uns in sein Buch schauen und lesen:

„Sie haben sich ihre Gelehrten (ahbaar) und Mönche sowie Christus, den Sohn der Maria, an Allahs Statt zu Herren genommen. Dabei ist ihnen (doch) nichts anderes befohlen worden, als einem einzigen Gott zu dienen, außerdem es keinen Gott gibt. Gepriesen sei er! (Er ist erhaben) über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen.“ [Edler Koran 9:31]

Es gibt nur zwei Quellen von Beweismaterial, das im Islam akzeptabel ist:

1. Der edle Koran, der die tatsächlichen Worte Allahs in arabischer Sprache offenbart.

2. Die Ahadith [Die authentischen Überlieferungen des Propheten Muhammad].

So, wenn jemand das nächste Mal etwas über den Islam sagt , fragen Sie ihn
einfach, wo er das her hat. So einfach ist das! Wenn er untermauern
kann, dass das was er sagt ein Beweis von den beiden heiligen Quellen,
der Koran und die Sunnah,ist, dann sollten wir auf ihn hören, auch wenn wir
nicht einverstanden sind. Dann sollten wir unsere Unklarheiten einem
Imam oder Gelehrten vorlegen, der uns helfen könnte, die beiden heiligen
Quellen zu verstehen. So sehen wir, dass es nicht akzeptabel ist, nur
zu sagen: „Ich habe gehört, …“

„Frauen sollten ihre Köpfe mit einem Hijab bedecken“

Lassen Sie uns die Aussage richtiger formulieren: „Muslimische Frauen müssen ihren ganzen Körper mit dem Hijab bedecken, mit Ausnahme der Hände und der Augen, um zu sehen, nicht, damit andere sie sehen können.“

„Oder ein Schal…..“

„Jilbab“, „Juyubihin“ und „Khimar“ sind die Schlüsselwörter in Bezug auf die
ordnungsgemäße Bedeckung im Islam sie bedeuten nicht: ein durchsichtiger
Schal, der die Ohren und einen Teil des Haares freilegt.

„Das glaube ich…“

Als Muslime können wir nur etwas, was von der Wahrheit kommt glauben und nicht an unsere eigenen Gelüste. Allahs Buch, das edle Koran, ist der absolute Beweis für die Wahrheit des Islam.

Es gibt absolut keinen Zweifel daran, dass dies die letzte und abschließende
Mitteilung an die gesamte Menschheit und Dschinn bis zum jüngsten Tag
ist. Und unsere Überzeugungen als Muslime sind im Quran kategorisiert.

Wir glauben an:

1. Allah

2. Seine Engel

3. Seine Bücher

4. Seine Gesandten

5. den Tag der Auferstehung

6. Allahs Vorbestimmung

Also, wenn Ihre „Weltanschauung“ auf diesen basiert, fantastisch.

„Wird erbeten….“

Das Wort, das Sie hier suchen ist „befohlen“ nicht „erbeten“.

„um die Anziehungskraft auf die Frauen zu verringern…“

Sehr gut.
Dies ist eines der Ziele, die im Koran präzise festgelegt sind. Männern
jeden Alters, die das Wissen über die Geschlechter haben und nicht eng
den Frauen als Ehemänner, Väter, Söhne so weiter stehen, ist es
verboten, irgendeinen Teil der Frau sehen zu können, es sei denn ihre
allgemeine Form und Größe während der Fahrt in der Öffentlichkeit.

„Aber ich fühle……“

Wenn Sie durch das Wort „fühlen“, meinen, dass Sie etwas „glauben“, dann denken Sie daran, es auf den Koran und die Ahadith und die Lehren der frühen
Gelehrten zu beziehen, die da waren, um den Islam zu verstehen und sich
auf das zu stützen, was der Islam gebietet.

„In der heutigen Welt…..“

Ihr Verweis auf „die heutige Welt“ bedeutet was? Würde jemand aus dieser Aussage entnehmen, dass der Islam nicht ins Heute passt? Selbstverständlich ist das nicht das, was Sie meinten. Sie oder ich würden nie sagen, dass Allah nicht weiß, was passieren wird und wie die Dinge laufen. Dies ist eine Erklärung des Unglaubens und dem sollte vorgebeugt werden.

Möge Allah uns vor dem Satan, die diesen Müll in unseren Ohren flüstert, beschützen. Amin.

„bedeckter oder unbedeckter Kopf…“

Auch hier wird befohlen, dass der ganze Körper abgedeckt wird. Das sind die Füße, Finger, Ohren, Nase, Mund und alles andere, was ihre Schönheit
ersichtlich werden lassen könnte.
Also mein Rat an Sie, wenn Sie Daten an Dritte weiter geben, sagen Sie zu ihnen :

„Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen (statt jemanden anzustarren,
lieber) ihre Augen niederschlagen, und ihre Keuschheit bewahren, den
Schmuck, den sie (am Körper) tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht (normalerweise) sichtbar ist, ihren Schal sich über den (vom
Halsausschnitt nach vorne heruntergehenden) Schlitz (des Kleides) ziehen und den Schmuck, den sie (am Körper) tragen, niemandem offen zeigen, außer ihrem Mann, ihrem Vater, ihrem Schwiegervater, ihren Söhnen, ihren Stiefsöhnen, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und ihrer Schwestern, ihren Frauen, ihren Sklavinnen, den männlichen Bediensteten, die keinen Geschlechtstrieb (mehr) haben, und den Kindern, die noch nichts von weiblichen Geschlechtsteilen wissen. Und sie sollen nicht mit ihren Beinen aneinanderschlagen und damit auf den Schmuck aufmerksam machen, den sie (durch die Kleidung) verborgen (an ihnen) tragen. Und wendet euch allesamt (reumütig) wieder Allah zu, ihr Gläubigen Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.“
[Edler Qur´an 24:31]

Außerdem sollten Sie den Frauen der Gläubigen sagen:

„Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand (über den Kopf) herunterziehen . So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Allah aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.“ [Edler Qur´an 33:59]

Sheikh Yusuf Estes

 Allahs Buch, das edle Koran, ist der absolute Beweis für die Wahrheit des Islam.

Nö, das  ist weiter nichts als Zirkellogik.

3

Das liest sich für mich so, als würde die westliche Lebensweise und die islamische Lebensweise NICHT zusammenpassen.

Wie du erwähnst ist es muslimischen Maennern verboten, von fremden Frauen, etwas zu sehen.

Da sollte man zum Schutz dieser Maenner umgehend reagieren.

Z.B mit einem Ausgehverbot. 

Nur was unbedingt notwendig ist ( Arbeit u. ä ) dürfen sie in der westlichen Oeffentlichkeit erledigen.

Sonstige wirklich wichtige Dinge am  besten nur in Begleitung von zwei älteren mahram-Frauen.

( selbst wenn sie dann Unzucht-gefährdet sind, werden sie unter Aufsicht von Mama und Tante, nichts tun...und ihre Blicke zügeln )


3

Und wieder, wie eigentlich bei jedem Islam-Thema bei GuteFrage, geht es immer mehr um die Kopftuchpflicht.... Daher hier mein Beitrag dazu:


NEIN, Kopftuch ist keine Pflicht.

Außerdem war vielen Muslimen das Kopftuch zur Zeit der Verkündung des Koran sogar verboten.


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http://tavhid.de/?p=1416

Man wird im Koran keine Kopftuchpflicht finden. Unkritische Muslime berufen sich dabei jedoch trotzdem stets auf Sure 7, Vers 26 und Sure 24, Vers 31 (dazu weiter unten gleich mehr).

Nein, es ist keine Pflicht, das Kopftuch zu tragen!

Der beste Beweis dafür ist ein ganz einfacher: Zur Zeit des Propheten gab es bei der Gebetswaschung keine Geschlechtertrennung, Frauen und Männer haben gemeinsam die rituelle Waschung vollzogen. Da die Haare bei der Gebetswaschung befeuchtet werden ist es selbstverständlich, dass die Frauen sie in diesem Moment nicht bedeckt hatten (klar, sonst hätten sie diese ja nicht anfeuchten können).

Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind, nicht unter das Verhüllungsgebot fallen. Also müssen Haare ebenfalls NICHT verhüllt werden.

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Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind (also auch die Haare), nicht unter das Verhüllungsgebot fallen. Bestätigt wurde diese Auffassung von:
- Abu Hamid al-Ghazali 1111 n. Chr.
- Ibrahim en-Nehai 714 n. Chr.
- Tabari Tafsir 18/120.
- Imam abu yusuf 798 n. Chr.
- Imam es-serahsi 1090 n. Chr.
- Abdullah el mawsili 1285 n. Chr.
- Ibn Nudscheym 1563 n. Chr.
- Razi Tafsir 23/206.

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Wenn es also eine religiöse Pflicht gewesen wäre, dass Frauen ihre Haare vor den Männern bedecken müssen, dann hätte es logischerweise eine Geschlechtertrennung bei der rituellen Waschung gegeben. Die gab es aber nun mal nicht.

Trotzdem hat sich dieser Irrtum, man müsse als Muslimin ein Kopftuchtragen, mit der Zeit sehr verbreitet. Dazu muss man einen Blick in die Geschichte werfen:

Im gesamten Mittelmeerraum (und natürlich auch in den Wüstengegenden) bedeckten in damaligen Zeiten Männer wie Frauen ihren Kopf, um sich vor Sonne und Staub zu schützen. Das galt für Christen, Juden und Muslime.

In der islamischen Kultur wurde das Kopftuch später dann zu einem sozialen Statussymbol, das zwischen "freien" und "unfreien" Frauen unterscheiden sollte. Frauen von höherem gesellschaftlichen Stand verschleierten sich, Dienerinnen und Sklavinnen war es bei Strafe verboten, sich zu verschleiern.

Das von allen Rechtsschulen anerkannte Werk "El-Mebsut" besagt, dass der Weggefährte des Propheten und zweiter Khalif Omar ibn al Khattap sogar eine Sklavin (unfreie) schlug, weil sie ihre Haare bedeckte.

Es hatte also rein GAR NICHTS mit der Religion zu tun, denn die Dienerinnen und Sklavinnen, denen es verboten war, ein Kopftuch zu tragen, waren ja ebenso Muslime.

Erst später, lange nachdem Tod des Propheten, missbrauchten dann besonders konservative Prediger diese (ursprünglich soziale) Regelung zu einem religiösen Gebot. Sie behaupteten, muslimische Frauen seien dazu verpflichtet Kopftücher zu tragen und begründeten es damit, dass die Haare ein Reizobjekt darstellen würden, das die Männer provozieren würde. Aber wären die Haare einer Frau tatsächlich "reizend", dann müßte der Mann ja auch seinen Bart verdecken, denn "der Bart ist die Schönheit des Mannes".

Das Kopftuch (und erst recht andere Verschleierungsformen, wie der Tschador, der Niqab oder die Burqa) sind also eindeutig keine religiöse Pflicht, sondern wurden erst später (von Männern, wohlbemerkt) als solche bezeichnet. Selbstverständlich können sich Musliminnen freiwillig verschleiern, wenn sie meinen dass sie damit dem Gebot, in der Öffentlichkeit nicht zu aufreizend zu erscheinen, näher kommen.

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http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/SchwerpunktKopftuch/Koran/koran-node.html

"...sie sollen die Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht sichtbar ist, ihren himār (Im Originaltext steht der Plural dieses Wortes, humur.) über den Schlitz ziehen und den Schmuck, den sie tragen, niemandem offen zeigen, außer ihrem Mann..."

Die Aufforderung des Koranverses lautet also nicht, die Frauen sollten ihren Kopf mit dem himār bedecken - sondern sie sollen den Schlitz an der Seite ihres Kleides (der damals seitlich bis zur Hüfte hinunterlief) mit dem Schleiertuch (himār) bedecken, damit man dort hindurch keine aufreizenden Blicke auf ihren Busen werfen kann. Außerdem sollten sie getragenen Schmuck und auch anderen Schmuck (wie Henna) bedecken.

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Damals sollte die Frau "ihre Keuschheit wahren und schmückende Stellen" bedecken (Sure24, Vers31)

Damit waren Busen und Nacken gemeint. Nicht aber ein Kopftuch, das war nämlich den "gewöhnlichen" Muslimen verboten. Nur Höhergestellte durften überhaupt ein Kopftuch tragen.

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Auszug aus dem Buch "Ilahi Hikmette kadin":

Verweist darauf, dass das Wort “Khimar” in vielen Koranübersetzungen als “Kopftuch” falsch übersetzt wird. Wenn im Vers 31 der Sure 24 von “gläubigen Frauen” die Rede ist, dann sind die unfreien Frauen nicht ausgeschlossen (und die durften ja gar kein Kopftuch tragen).

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http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/336-hijabkoran.html

Es gibt unzählige Artikel und Texte mit dem Titel "Hijab nach Koran und Sunna". Tatsache ist aber, daß der Begriff Hijab (Kopftuch) im Koran gar nicht direkt mit Frauen in Verbindung gebracht wird. Es gibt sogar nur einen einzigen Vers, der überhaupt mit Hijab und bestimmten (!) Frauen zu tun hat.

["Und wenn ihr die Gattinnen des Propheten um etwas bittet, das ihr benötigt, dann tut das hinter einem hijāb hervor! Auf diese Weise bleibt ihr und euer Herz rein."]

Es ist also klar ersichtlich, daß dieser Vers nichts mit einer Kopfbedeckung zu tun hat - und auch nicht auf alle Frauen angewandt werden kann, da es sich hier nur um die Frauen des Propheten handelt. “Frauen des Propheten! Ihr seid nicht wie irgendeine von den Frauen”. Koran 33:32

Und besagter "Schleier" war auch kein Kopftuch, sondern tatsächlich ein Schleier/Vorhang der die Frauen vom Propheten trennte. Erst einige Generationen später wurde das Wort hidschab von den Fukhaha (Gesetzgebern) zum Kopftuch umgewandelt.

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hijāb:

Das Wort ist heutzutage die arabische Standardbezeichnung für den Kopfschleier, das war es zu Zeiten der Verkündung des Koran aber noch nicht. Es heißt seiner Grundbedeutung nach "Absperrung" oder "Verhüllung vor jemandes Blicken" - und von daher dann auch "Vorhang" oder "Schleier".

Wenn der Koranvers sagt, die männlichen Besucher sollten mit den Prophetengattinnen nur "hinter einem hijāb hervor" sprechen, dann ist hier offensichtlich an einen Vorhang gedacht, nicht an ein Tuch das die Frau auf dem Kopf trägt.

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Es gibt es keine feste Interpretation der großen Gelehrten, um die Begriffe Hijab, Khimar, und Dschilbab als das Tragen eines Kopftuchs als solchen zu definieren.

Die häufig verwendete Begründung ist die Vorbildfunktion der Ehefrauen des Propheten. Jedoch sehen wir anhand der Koranverse, dass diese nicht allgemein verbindlich sind. Z.B. der eben schon erwähnte Vers “Frauen des Propheten! Ihr seid nicht wie irgendeine von den Frauen”. Koran 33:32


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Hier noch ein Bild, wie der urpsrüngliche hijāb wohl ungefähr ausgesehen hat:



 - (Islam, Kopftuch)

Deine Quelle für den Punkt mit der Gebetswaschung in der Zeit von Mohammed (sas) ?

0

Ich gehöre nicht zu den Moslems die an die Kopftuch-pflicht glauben. 

Doch wieso eine Frau Kopftuch trägt, kann viele Gründe haben.

Es kann tatsächlich Zwang sein.

Es kann durchaus ein Symbol nach außen sein und dabei ist nichts schlimmes. Viele andere Lifestyles haben ebenso einen dresscode.

Es kann sein weil sie es für richtig ertrachtet da ihre Vorbilder auch eines Trügen.

Es kann teil der Kulturellen Identifikation sein. 

Es kann auch aus Religiöser Überzeugung sein. 

ect. ect. ect.

Ich habe nicht gegen eine Muslima die ein Kopftuch trägt, solange sie es Freiwillig macht. Die Gründe dafür sind dann ihre Sache. 

Ich finde es aber schon Interessant wieso ausgerechnet die Muslima so im Fokus steht. Es gibt z.B. in Süd und Osteuropa durchaus Gegenden wo es Schicklich ist als Frau in der Kirche eines zu tragen. Bei Nonnen akzeptieren wie die Haube auch ohne sie zu hinterfragen. Hier stellt es sogar eine Pflicht da, wen man diesen Beruf ausüben will. Die Religiösen Begründungen wieso eine Nonne die Haube tragen soll, sind eigentlich die gleichen wie beim Kopftuch im Islam. Im Orthodoxem Judentum bedecken Frauen auch ihr Haar.  Nur um einige Beispiele zu nennen.

Als muslim bist du verpflichtet an diese Pflicht zu glauben. Es gibt klare Beweise in koran und ahadith.

0
@Muslimhelper

@Muslimhelper

diese sagen, dass man die BRUST verdecken muss als Frau, da reicht auch ein TShirt. 

2
@Muslimhelper

Es ist einfach UNWAHR, was Du schreibst, werter Muslimhelper:

Die "Beweise" die Du gebetsmühlenartig bemühst, SIND KEINE - Das haben andere User und ich Dir immer wieder belegt (so wie jetzt hier auch Theoalfred!)

4
@Theoalfred

@Theoalfred: Muslimhelper glaubt, Frauen trügen ihren Kopf auf der Brust. Vielleicht hat er noch nie eine Frau gesehen.

2
@ArbeitsFreude

Arbeitsfreunde könntest du eventuell wie ihr dass widerlegt habt oder zumindest wo ihr das getan habt? das finde ich sehr interessant.

1
@mojo65

Was immer wieder bemüht wird, ist Folgendes, lieber mojo65 :


Koran Sure 24 Vers 31  -  Hidschab-Vers – Bedeckung der Aura der Frau…und dass sie ihre Kopfbedeckungen (Khumur) bis über ihre Kleidungsausschnitte(Dschuyub) ziehen, und dass sie ihren Schmuck vor niemandem sichtbar tragen außer vor ihren Ehemännern, usw.

ES steht somit klar NICHT da, man solle sich das Kopftuch auf den Kopf setzen

Koran Sure 33 Vers 59 -  Dschilbab-Vers: Bedeckung, die
Kopf und Körper der Frau bedecken

"O Prophet, sag deinen Ehefrauen und deinen Töchtern und den Frauen der Muslime, sie sollen etwas von ihrem Überwurf (Dschalabib, Pl. Dschilbab) über sich herunterziehen.
Auch hier von Kopftuch aufsetzen sollen keine Rede... - dass man "was drüberziehen soll" ist ja auch in unseren Breiten unstrittig:)

Es wird dann von moslemischer Fundamentalistenseite argumentiert: "aber wenn Mohammed von Khumur - Kopftuch sprach, dann MUSS ER GEMEINT haben, dass man Kopftuch aufsetzt!"
- Ich frage: Wenn er es gemeint hat, warum hat er es dann nicht gesagt ??? - zumal der Koran doch angeblich unfehlbar sein und wörtlich genommen werden soll....

2
@ArbeitsFreude

Koran Sure 24 Vers 31  -  Hidschab-Vers – Bedeckung der Aura der Frau…und
dass sie ihre Kopfbedeckungen (Khumur) bis über ihre
Kleidungsausschnitte(Dschuyub) ziehen, und dass sie ihren Schmuck vor
niemandem sichtbar tragen außer vor ihren Ehemännern, usw.

Du hast es sogar zitiert mein Freund. Das heisst sie soll sich eine Kopfbedeckung aufsetzten die vom Kopf bis über ihre Brust geht. Und das ist zB ein Kopftuch.

Koran Sure 33 Vers 59 -  Dschilbab-Vers: Bedeckung, die

Kopf und Körper der Frau bedecken

"O Prophet, sag deinen Ehefrauen und deinen Töchtern und den Frauen der Muslime, sie sollen etwas von ihrem Überwurf (Dschalabib, Pl. Dschilbab) über sich herunterziehen.

Dschilbab einfach mal in Google eingeben und bei Bilder angucken wie sowas aussieht.

Schönen Tag noch.

0

Muslimas tragen aber das Kopftuch nicht nur in der Moschee. 

Und muslimische Nonnen gibt's nicht!

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Da lies doch mal am besten Auszüge, was muslimische Frauen selbst dazu sagen:

http://www.bento.de/gefuehle/muslima-erzaehlen-warum-sie-kopftuch-tragen-16122/

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Ansonsten geht es auf Koran ( dass eine Frau sich bedecken soll)  in Verbindung mit Shia/Sunna ( wie sie sich bedecken soll) zurück.

 Asmâ bint Abî Bakr erschien in freizügiger Kleidung vor dem Propheten. Dieser wendete sich von ihr ab und sprach: ‚O Asmâ! Wenn die Frau ihre Geschlechtsreife erlangt hat, dann sollte nichts von ihr zu sehen sein außer diesem!’ Und er zeigte auf sein Gesicht und seine Hände.

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Erklärung von Lale Akgün:

Es war ja zu Zeiten des Propheten Mohammed ein Unterscheidungsmerkmal zwischen freien Frauen und Sklavinnen. Sklavinnen durften kein Kopftuch tragen. 

Es sind Geschichten überliefert, wonach zum Beispiel der Kalif Omar einer Sklavin beim Gebet das Kopftuch runtergerissen hat

Und heute haben wir eben nicht mehr diese Unterscheidung in einer demokratischen Gesellschaft, also braucht man auch kein Kopftuch zu tragen nach meinem Verständnis vom Koran

aus:

http://www.deutschlandfunk.de/islam-und-emanzipation-teil-6-als-wuerde-sich-der-staat-ein.886.de.html?dram:article_id=351206

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