Wieso sind viele Studenten so links eingestellt?

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Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach, wenn man sich mal anschaut in welchen Fachbereichen sich die linken Schreihälse vorzugsweise tummeln.....

In den klassischen MINT-Fächern findet man eine auffällige Häufung von Linksradikalen nämlich eher nicht, lediglich in den Sozio-polit-gender-medialen Geschwätzfächern trifft man sie überdurchschnittlich oft.

Es ist also schlicht so, daß es Linke ( übrigens seit langem schon ) eher ins Studium zieht, als an die Werkbank.

Das hängt unter anderem damit zusammen, daß sich Linke ja sowieso grundsätzlich für mindestens moralisch höherwertig halten, auffällig oft durch Klugchaisserei bei gleichzeitig sachlicher Ahnungslosigkeit glänzen und sowieso ständig den Rest der Menschheit in irgendeiner Form meinen belehren und / oder bevormunden zu müssen.

Desweiteren stehen sie oft mit den normalen Anforderungen einer Leistungs-orientierten Gesellschaft, sowie mit in der freien Wirtschaft üblichen hierarchischen Strukturen auf Kriegsfuß....: da wo es um tatsächliches Wissen, tatsächliche Fähigkeiten, Leistung und Talente geht hat der Durchschnittslinke der nur labern kann halt weniger gute Karten.

Dabei ist der Linke sich seiner Defizite insgeheim schon bewußt...., so ganz dumm ist er ja meist nicht.

Das läßt ihn dann auch ziemlich früh nach einem sicheren...warmen Plätzchen vorzugsweise im öffentlichen Dienst oder in sonst einer Steuergeld-finanzierten Einrichtung schielen, wohin der Weg dann eben über ein " irgendwas-soziales "-Studium führt.

Die zahlreichen Linken vor dem heutigen hoffnungsvollen Salonrevolluzernachwuchs haben zum Glück seit den 70ern dafür gesorgt, daß die staatlichen Strukturen überhaupt vorhanden und in der Lage sind, jedes Jahr neue Horden von studierten Schwätzern, die eigentlich nichts können aufzunehmen und zu alimentieren.

***witzig!*** ... ist das so ein antiterroranschlag des asozialen netzwerkes?

uppriktigt

rgy

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Interessanter Beitrag, wenn man von nichts eine Ahnung hat und sich darauf vorbereitet, von den Brosamen zu essen, die von der Herren Tische fallen.

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Du nennst die Studenten naive Typen. Andersherum wird ein Schuh daraus.

Studenten sind in der Regel auch schon die besten Schueler in der Schule gewesen, somit haben sie einen Bildungsvorteil, der dich hier zu stoeren scheint?

Somit ist es immer gut, wenn diese `Klasse` protestiert, dann naemlich ist etwas Foul im Staate Daenemark.

Wenn dumpfe Typen darueber gruebeln, was machen die Studenten da eigentlich, dann kommt es am Schluss zu dieser Situation, das sie sich mit Studenten nicht unterhalten koennen.

Das ist keine Ueberheblichkeit, das ist gut so, denn denen kann man dann nicht so schnell ein X vor ein U vormachen.

Studenten werden von den Administrationen, fast der ganzen Welt, gefuerchtet und das is gut so.

Nur so zu Info: Bin selber noch ein Student und habe schon einen Bachelor Abschluss. Deswegen habe ich es nicht nötig, auf sie irgendwie neidisch zu sein, falls du das meintest.

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@IA3007

Das Wort Neid passt hier nicht hinein. Es ist auf jeden Fall selten, das sich unterschiedliche Gesellschaftsstufen zueinander finden, somit bleiben sie meistens unter sich und gut ist. Hier ist doch das Problem der Augenhoehe, der eine spricht von Arroganz und der andere vom dummen Proleten.

Das nur als Beispiel mit deinem Studenten, der sich mit einem Unstudierten nicht richtig verstaendigen kann.

Das koennte eine Gesellschaftsdebatte ausloesen, allerdingst ist es ratsam sich immer ein bisschen weiter zu bilden. Das alte Sprichwort, Stillstand ist Rueckschritt, kann auch hier Anwendung finden.

Philosophie sollte das hier nun nicht werden, wenn du verstehst was ich meine?

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@IA3007

Das Wort "Neiddebatte" ist das Killerargument einer bestimmen Gruppe von Menschen, die wegen der Größe der Objekte nicht zu erkennen vermag, dass durch Einfluss der Lobby eingeschränkte Steuern für höhere Einkommen nichts anderes sind als Diebstahl. Jeder erwischte Taschendieb wird für viel geringere geklaute Beträge heftigst bestraft, die nicht!

Die Urgesellschaft wusste das noch. Nicht umsonst heißt in Latein
"sich durch Diebstahl bereichern" interessanterweise "privari".

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@Volens

Verstehe beim besten Willen nicht, worauf du hinaus möchtest und was das mit meinem vorigen Kommentar zu tun hat... Aber danke für die Info!

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@IA3007

Gewöhnlich läuft es so, dass die "besseren Kreise" und unsere liberale Presse die Argumente der linken Studenschaft in die Ecke Neiddebatte schieben wollen, um sie mundtot zu machen. Und viele Studenten wissen sich gegen das Killerargument kaum zu wehren. Das sollte man dann mal trainieren.

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Hallo!

Oftmals ist es so, dass die "Jungen" gegen die Elterngeneration bzw. das "Establishment" rebellieren wollen und zugleich sehr idealistische bis ambitionierte Ziele haben -----> sie wollen was bewegen, eigene Wege gehen & eigene Akzente setzen und haben noch nicht die Erfahrung, dass nicht alles, was man will, auch umsetzbar ist.. vllt. auch weil sie aus begütertem Hause stammen und bislang jeden Wunsch erfüllt bekamen, man weiß es nicht.

Bei Studenten kommt in der Regel hinzu, dass deren Umfeld oft sehr linksgerichtet ist & man dahingehend beinahe zwangsweise in solche Kreise gerät bzw. von Kommilitonen "indoktriniert" wird, auch aus Eigennutz um etwa in der Ferne, wo man niemanden sonst kennt, nicht alleine zu sein bzw. dazu zu gehören und vllt. Mobbing zu vermeiden.

Mit den Jahren verwächst sich das aber meist & entweder wird man unpolitisch oder bekennt sich letztlich doch zu bürgerlichen Kreisen, nachdem man sah, dass es in sehr linken Kreisen "zu nix führt" oder man nur aneckt bzw. nach dem Studium das Umfeld wechselt und merkt, dass nicht alles Gold ist was glänzt.

Also wer linksextrem ist, der wählt nicht die SPD oder die Grünen, sondern weiter links.

Studenten sind des kritischen Denkens sehr wohl mächtig. Vielleicht sind manche noch etwas naiv, weil sie glauben, dass eigentlich alle Menschen im Grunde ihres Herzens nett sind und ihren Argumenten folgen können. Im Laufe ihres Lebens lernen sie dann aber immer mehr Menschen kennen, die ihnen diese Illusion rauben. Sie müssen irgendwann feststellen, dass es wirklich viele egoistische Dumpfbacken gibt, die Misanthropen sind und die niemals global denken werden. Irgendwann werden sie desillusioniert.

Das was den meisten Studenten vorschwebt ist nämlich in der Regel sehr gut, aber sie wissen leider oft noch nicht mit was für mangelhaftem Menschenmaterial sie arbeiten müssen, wenn sei ihre Utopien umsetzen wollen.

Die Zukunft in der (teilweisen) Wiederherstellung der (verklärten) Vergangenheit zu sehen war schon immer ein Kennzeichen der Rechten.

Dafür bedarf es weitaus weniger kritische Betrachtung (die ist da eher im Wege) und auch weitaus weniger Intelligenz und Kreativität.

Intelligente junge Menschen denken nach vorne und nicht nach hinten und weil sie überdies ein soziales Gewissen haben, tendieren sie eher zum linken politischen Spektrum.

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