Wieso mann und frau in Bibel nicht gleich?


02.08.2022, 17:33

Moses hat doch auch Gesetze gemacht wie z.B Klau oder Töte nicht, wieso hat er nicht Frauen gleich gemacht und sie mussten nicht erst zwangsverheiratet werden um in Sicherheit zu sein? Wieso hat Gott zu Abraham, Moses, Mohammed ect. nichts gesagt?


02.08.2022, 17:48

Es gab ja nicht mal weibliche Propheten, nicht mal 1 einzige.....warum? Weil Frauen so viel Wert waren wie Tiere zu der Zeit, wurden ja auch gegen Ziegen ect. getauscht. Was ich mich frage wieso Gott es zugelassen hat und nicht gesagt hat :,, ich mache Lara zur Prophetin und ihr hört auf sie" wieso hat Gott nichts gemach?

LDSchurch  02.08.2022, 17:39

Was genau ist nicht gleich bei dir

Jannstein 
Beitragsersteller
 02.08.2022, 17:43

Das Frauen nucht arbeiten durften und zwangsverheiratet werden mussten um Essen zu haben? Weil sie ja nichts alleine schaffen und Männer brauchen um was zu leisten..denken musst du

10 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet

Laut Bibel wollte Gott nie Gleichberechtigung. Er hat Adam aus Lehm erschaffen, und Eva aus einer Rippe von Adam. (Aua.) Sie sollte eine Gehilfin für ihn sein, geschaffen aus einem Teil von ihm. Deswegen hieß die Frau ursprünglich auch Männin („Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist.“ (Buch Genesis)). Und Lilith, Adams erste Frau, wurde von Gott rausgeschmissen, weil sie nicht devot genug war.^^


Silvy611  05.11.2022, 07:49

Mannin! Siehe da, man hat damals schon gegendert! Und jetzt tut man‘s wieder, allerdings in verfehlter Absicht

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In Gen. 1.26-30 leben die Menschen zunächst egalitär, wobei Männlein und Weiblein gleichermaßen über die Erde und die ihnen unterstellten Mitgeschöpfe ,,herrschen". Hier ist noch die Fortpflanzung die Triebfeder des geschlechtlichen Miteinanders, kulturelle Sexualnormen wie in den mosaischen Gesetzen spielen noch keine Rolle. Die ,,Herrschaft" über die Tiere beinhaltet nicht zuletzt die aneignende Nutzung derselben. Noch gibt es keine eingezäunten Äcker, sondern die Menschen sammeln von der freien Fläche, Früchte, Kraut, Samen, Nüsse, Pilze etc., eben alles, was sie zum (Über-)Leben so brauchen (Gen. 1.28-29).

In der Paradiesgeschichte geht es um die neolithischen Neuerungen in der menschlichen Lebens- und Wirtschaftsweise. Die Geburtenrate verdoppelte sich, weil Arbeitskräfte auf dem Feld benötigt wurden. Dadurch wurde die Frau abhängiger vom Mann, weil die vielen Kinder die wirtschaftliche Unterstützung des Erzeugers brauchten. Das war jedoch rein pragmatische Notwendigkeit, willkürliche Abwertung war hier noch nicht im Spiel. Diese kam erst in der Antike vor 2000 bis 3000 Jahren auf.

Sogar Paulus gilt zu Unrecht als Frauenächter. Über seine weiblichen Mitarbeiter war er voll des Lobes. Wenn er also anordnet, dass Frauen in der Gemeinde schweigen und sich unterordnen sollen, kann man das mit dem Einarbeitungsprozess neuer Mitarbeiter vergleichen, die zwar vollwertige Mitglieder des Teams sind, sich aber erst noch einfügen und lernen müssen. Immerhin hatten Frauen damals keine Teilhabe am religiösen Leben. Dass Paulus überhaupt von Frauen in (!) der Gemeinde spricht, war ein großer Fortschritt. Es ist eben ein Unterschied, ob Gleichberechtigung sowieso zu den Grundsätzen einer Gesellschaft gehört oder Frauen inmitten einer Machokultur gefördert werden.

Woher ich das weiß:Recherche

Kosmike  02.08.2022, 21:12

Deine Antwort ist grundsätzlich gut, ob korrekt kann ich nicht ganz beurteilen.

Aber das mit dem Schweigen der Frauen hat den Grund in der Schöpfungsgeschichte.

Wir reden von der Sünde Adams obschon die Frau ja wie jeder nachlesen kann als erste gesündigt hat, also von der Frucht gegessen.

Damit zeigt sich klar, dass dem Manne von der Schöpfung her die Verantwortung über die Einhaltung der Gesetze und Gebote Gottes verantwortlich war.

Und Jesus selbst sagte, dass das Gesetz nicht aufgehoben werden darf und jeder der so etwas lehr, der kleinste im Reich Gottes sein wird.

Auch wenn wir in der Gnade leben, so ist das Gesetz doch nicht aufgehoben.

Es ist auch das einzige was der Frau in der Versammlung verboten wurde, als Wächterin und Lehrerin am Wort zu dienen.

Alles andere darf sie als Gleichberechtigte und gleichwertige Person tun.

Ich bin mir bewusst, dass es diesbezüglich auch noch andere Erklärungen gibt, die dies auf die Jüdische Kultur deuten.

Nur frage ich mich, ob diese Erklärung von Menschen gemacht wurde die den Geist haben?

denn der Apostel weisst klar und mit guter Begründung darauf hin, dass niemand etwas lehren soll, was über die Schrift hinaus geht.

Damit aber ist jede Erklärung die Kultur beinhaltet ausserhalb dessen was erlaubt ist.

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helmutwk  03.08.2022, 17:01
@Kosmike
Aber das mit dem Schweigen der Frauen hat den Grund in der Schöpfungsgeschichte.

In 1.Kor 14,33-35 geht es nicht um die Schöpfungsgeschichte, sondern um die Ordnung im Gottesdienst, wie der Zusammenhang (ab V.27) zeigt: Sprachenredner, Propheten und Frauen sollen schweigen, wenn dadurch die Ordnung gestört wird. Immerhin hält Paulus es für selbstverständlich, dass Frauen auch beten und prophetisch reden. Prophetisch reden heißt, der Gemeinde zu verkünden, was Gott gerade von ihr will - und auch beim Beten denkt Paulus wohl an ein Gebet im Gottesdienst.

Bei der Schöpfungsgeschichte denkst du wohl an 1.Tm 2, wo dann am Ende gesagt wird, dass eine Frau durch Kinderkriegen erlöst wird - eine schwer deutbare Stelle, offenbar in eine besondere Situation hineingesprochen. Die sollte man nicht benutzen, um eindeutige Stellen auszuhebeln.

Es ist auch das einzige was der Frau in der Versammlung verboten wurde

Das griechische Wort für „Versammlung” ist synagoge (abgeleitet von synago, sich versammeln). Meinst die Gemeinde (ekklesia)?

Ich bin mir bewusst, dass es diesbezüglich auch noch andere Erklärungen gibt, die dies auf die Jüdische Kultur deuten.

Nicht nur bei Juden, auch bei den Griechen hatten Frauen in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Wenn die dann in eine formelle Versammlung (wie z.B. Gottesdienst) kamen, dann fiel es ihnen schwer, den Mund zu halten - konnte man in der Mission auch bei vielen anderen Völkern beobachten.

denn der Apostel weisst klar und mit guter Begründung darauf hin, dass niemand etwas lehren soll, was über die Schrift hinaus geht

Und aus einem „die Klappe halten” ein grundsätzliches Verbot zu machen, am Gottesdienst aktiv teilzunehmen, geht über die Schrift hinaus. Wie gesagt: Beten und prophetisch reden dürfen Frauen im Gottesdinst, laut 1.Kor 10.

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Kosmike  03.08.2022, 18:22
@helmutwk
Beten und prophetisch reden dürfen Frauen im Gottesdinst, laut 1.Kor 10.

ja, das hat aber auch nichts mit Lehre zu tun.

Das einzige was Frauen in der Gemeinde nicht dürfen ist lehren.

ich betrachte die Ganze Bibel und würde er das Prophetische Reden für die Frauen verbieten würde er aus der Schrift einiges Entfernen müssen, auch das ist nicht erlaubt

2Mo 15,20 Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.

Ri 4,4 Zu der Zeit war Richterin in Israel die Prophetin Debora, die Frau Lappidots.

2Kön 22,14 Da gingen hin der Priester Hilkija, Ahikam, Achbor, Schafan und Asaja zu der Prophetin Hulda, der Frau Schallums, des Sohnes Tikwas, des Sohnes des Harhas, des Hüters der Kleider, und sie wohnte in Jerusalem in der Neustadt; und sie redeten mit ihr.

Neh 6,14 Gedenke, mein Gott, des Tobija und des Sanballat nach diesem ihrem Tun, auch der Prophetin Noadja und der andern Propheten, die mich abschrecken wollten.

Also Prophetien gab es schon einige in den Zeiten des AT, wieso also sollte es zu den Zeiten des NT keine mehr geben.

Ich schrieb, dass der Mann verantwortlich ist für das Gesetz und die Lehre.

Alles andere hat nichts mit Lehre zu tun. Auch Pastorinnen darf es geben, denn die Aufgabe des Pastors ist nicht die Lehre, das sind unterschiedliche Dienste und Dienstgaben.

Der Pastor hat die Schafe zu hüten, sie zu führen und vor Falschen Christen zu beschützen, damit von ihnen kein Schaf gerissen wird, sprich vom Rechten weg abgebracht.

Das ist die Aufgabe des Pastors nach Bibel

Was die Traditionen und Überlieferungen der Kirchen lehren und Praktizieren interessiert mich da nicht, denn ich bin Christ.

Und als Christ habe ich das zu sagen was Gott sagt und keine Traditionen noch sonstige Überlieferungen woher sie auch kommen mögen.

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helmutwk  05.08.2022, 12:52
@Kosmike
Das einzige was Frauen in der Gemeinde nicht dürfen ist lehren.

Sagt Paulus, und betont ausdrücklich, dass er es sagt. In einem Abschnitt, der mit der Bemerkung endet, dass die Frau durchs Kinderkriegen erlöst wird … da siehst du keinen Grund, besondere Umstände zu vermuten, sondern nimmst das als allgemeingültige Aussage?

2Kön 22,14

Interessant ist, dass sie nicht zu Jeremia gingen, der auch zu dieser Zeit wirkte …

Der Pastor hat die Schafe zu hüten, sie zu führen und vor Falschen Christen zu beschützen, damit von ihnen kein Schaf gerissen wird, sprich vom Rechten weg abgebracht.

Und das hat nichts mit „Lehre” zu tun? Bei Lehre im biblischen Sinn geht es nie nur um „Theorie”. Sondern immer darum, auf den rechten Weg zu führen.

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Andere Zeiten, andere Sitten.

Das Christen nur eine Frau haben sollten wurde erst mit Jesus eingeführt.

Hier mal ein interessanter link dazu:

https://www.grin.com/document/197051


Jannstein 
Beitragsersteller
 02.08.2022, 17:49

Aber gleich waren Frauen immer noch nicht, es gab ja nicht mal 1 einzige Priphetin in der Bibel....wieso hat Gott nichts gesagt/gemacht um Frauen gleich zu stellen. 1 Frau ist ja schön und gut aber ändert nichts an der Tatsache. Danke dir

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Klaraaha  02.08.2022, 18:15
@Jannstein

Du irrst. Es gibt tatsächlich eine Prophetin des Neuen Testaments, aber eben auch nur eine einzige. Allerdings haben Propheten im Christentum keinen so hohen Stellenwert, wie z.B. im Islam. Deswegen kennt auch kaum jemand die Prophetin Hannah.

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Roentghen  02.08.2022, 17:56

Es gibt im und für das Christentum nicht eine einzige Stelle bekannt, wo befohlen wurde, dass Männer ganz allgemein nur eine Frau haben dürfen. Die einzige bekannte Ausnahme ist der Episkop, der Aufseher/leitende Mitarbeiter der Versammlung, der befohlen bekommen bekam, der Mann nur einer Frau zu sein.

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Mayahuel  02.08.2022, 18:00
@Roentghen
dass Männer ganz allgemein nur eine Frau haben dürfen

Yep.

Das ist nur christliche Tradition.

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Bast4321  02.08.2022, 19:30
@Roentghen

Sehe ich anders.

"Befohlen", habe ich auch nicht behauptet.

Matth 19, 4-6.

Lg-B.

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Bast4321  02.08.2022, 19:35
@Mayahuel

Sieh mal im Link. Damals war es eher normal nur eine Frau zu haben. Tradition ist was anderes.

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Mayahuel  02.08.2022, 19:38
@Bast4321
Sieh mal im Link.

Yep:

 Zur Zeit Jesu gab es auch noch die Polygamie unter den Juden, doch dies war meist nur unter den reicheren Schichten der Fall.

War erlaubt und wurde praktiziert.

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Bast4321  02.08.2022, 19:41
@Mayahuel

Glaub ich nicht.

Matth 19, 4-6

Kannst du gerne anders sehen.

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Mayahuel  02.08.2022, 19:53
@Bast4321
Polygamists do not dispute that in marriage "two shall be one flesh", they only disagree with the idea that a married man can only be "one flesh" with one woman.
Assuming the man is married, the fact that a man can even be "one flesh" with a harlot apparently does not negate his being "one flesh" with his wife.[27]
Further, if a man is married, he and his wife are "one flesh." To add another wife would mean that the new wife becomes "one flesh" with the man and his current wife.

https://en.wikipedia.org/wiki/Polygamy_in_Christianity#New_Testament

Explizit gibt es kein Verbot. Nur Auslegung.

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Bast4321  02.08.2022, 19:54
@Mayahuel

Ich halte mich lieber an das wie ich es aus der Bibel verstehe. Zumal dein Zitat ja auch nur Auslegung ist. Fürmich sind Jesu Worte recht deutlich. Ich denke auch an die "dreifache Schnur".

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Roentghen  02.08.2022, 20:08
@Bast4321
Sieh mal im Link. Damals war es eher normal nur eine Frau zu haben. 

OK, mache ich ... mit deinem Link.

Was sagt dein Link?

Das:

Zur Zeit Jesu gab es auch noch die Polygamie unter den Juden, doch dies war meist nur unter den reicheren Schichten der Fall. Dem Hohenpriester² war es aber verboten mehr als eine Frau zu nehmen.³ 
³ Paul Roth: In jener Zeit: Alltag im Lande Jesu, Graz; Wien; Köln; Verl. Styria, 1996. S. 140

Danke für deinen Link. Sehr gut, der Link.

² vgl. der Episkop in Neuen Testament. Da schau mal nach. Bitte.

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Bast4321  02.08.2022, 20:44
@Roentghen

Wie immer interessant wo du nicht drauf eingehst.

Schon gemerkt?

Math 19 wäre gar kein Thema, wenn Polygamie in Jesu Augen oder seines Vaters in Ordnung gewesen wäre.

Wieso sich scheiden lassen, wenn man mehrere Frauen haben darf?

Von daher sehe ich das alles lieber biblisch beleuchtet - der link war für die Bedürfnisse des Fragestellers gedacht - das dasselbe Niveau vorherrscht hätte ich nicht gedacht.

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Roentghen  02.08.2022, 21:33
@Bast4321

Das war doch dein Link ... warum gehst du nicht mehr darauf ein? Dein Link war nichts ... wie man sieht.

Deine Anmerkung

Das Christen nur eine Frau haben sollten wurde erst mit Jesus eingeführt.

war nichts. Denn Jesus hat gar nichts Derartiges eingeführt.

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Bast4321  03.08.2022, 01:33
@Roentghen

Der link war für Leute gedacht, die Dinge differenzieren können - wie schon gesagt, nicht so dein Niveau.

Das Christen nur eine Frau haben sollten wurde erst mit Jesus eingeführt.
war nichts. Denn Jesus hat gar nichts Derartiges eingeführt.

Ich wette das ändert deine Meinung:

Jesus Christus stellte im Auftrag Gottes den ursprünglichen Standard für die Ehe – die Monogamie – wieder her (Johannes 8:28). Als Jesus einmal über das Thema Ehe befragt wurde, betonte er, dass „der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch sein‘“ (Matthäus 19:4, 5).
Ein Nachfolger Jesu schrieb später unter der Leitung Gottes: „Jeder Mann habe seine eigene Frau, und jede Frau habe ihren eigenen Mann“ (1. Korinther 7:2).

Willst du die Quelle wissen?

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Roentghen  03.08.2022, 09:34
@Bast4321

Nein, will ich nicht wissen. Weiß ich schon.

Das steht auf der Seite der Zeugen Jehovas, denen du ja selbst angehörtest, bevor du abtrünnig wurdest.

Ich jedoch sehe darüber hinaus: 1. Gott selbst hat den unehelichen (!) Sohn Abrahams, den Ismael, sogar gesegnet und zu einem großen Volk gemacht. Und das, obwohl die uneheliche Frau Abrahams, die Ismael gebar, die Zweitfrau war und Ägypterin - ein absolutes Unding für den Juden Abraham. Hat er die geheiratet? Nein.

2 . Von den Hunderten Frauen König Salomos brauche ich gar nicht erzählen.

3 . Aus welchem Haus kam übrigens Jesus? Aus dem Hause Davids. Und wer war David? Der Sohn Salomos. War Jesus also aus einem ehebrecherischen Geschlecht?

4 . Aus welchem Haus war Maria, die Mutter Jesu? War sie auch aus einem ehebrecherischen Geschlecht? Sie stammte von Jakob:

5 . Die zwölf Stämme Israels - von wem stammen sie ab? Von den zwei verschwisterten Ehefrauen Jakobs, Rahel und Lea. Hat nicht Gott selbst den Jakob mit seinen zwei Frauen zum polygamen Stammvater werden lassen? Gott hat sein auserwähltes Volk aus Polygamie entstehen lassen. Oder nicht?

6 . Der Bischof soll Mann nur einer Frau sein. Warum muß das gesagt werden? Weil es eben nicht so war. Und das ist NT!

Wenn du noch Fragen hast, lies Wiki. Hier und hier. Lies genau!

Und erspar uns jetzt die üblichen Ausreden, jaaaa, das war eine andere Zeit, ja, nein, es gab so viele unverheiratete Frauen, die mußten versorgt werden, mit Jesus ist das anders geworden, blahh. Und bitte auch kein "Du bist doch Zeuge Jehovas und mußt doch soundso". Zeig uns allen hier einfach in der Bibel, wo die Mehrehe verboten wurde. Außer beim Episkopen/Bischof.

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Bast4321  03.08.2022, 10:53
@Roentghen

Ich weiß gar nicht was du hast. Wir sind uns sogar ähnlicher als du denkst.

Finde es toll das du eine abweichende Lehrmeinung zur Wachtturmgesellschaft hast! Da bestätigt sich einmal mehr das man durch eigene Recherche zu anderen Ergebnissen kommt als wie vom selbsternannten Sklaven vorgegeben. Man glaubt nicht alles blind. Weiter so!

Bitte pass nur auf das du wegen deiner abweichenden Sicht nicht selber ins Visier von (anderen?) Ältesten kommst, denn gemäß dem Ältestenbuch der ZJ müssen die dem nachgehen wenn jemand eine andere Ansicht vertritt, (was schon mit Abtrünnig-sein gleich gesetzt wird) als wie sie Jehovas Zeugen lehren. Genau genommen bist du bereits genauso abtrünnig von Jehovas Zeugen wie ich.

Zum Thema:

Nicht alles was JZ Lehren ist schlecht oder falsch.

Zeig uns allen hier einfach in der Bibel, wo die Mehrehe verboten wurde.

Zeige mir doch bitte, wo Jesus sie guthieß?

Von einem Verbot meinerseits war nie die Rede.

Deine Sichten aus dem alten Testament hättest du dir sparen können, da es (allein dir) um die Frage ging ob Jesus die Monogamie wieder einführte.

Meiner Ansicht nach ja, und dabei bleibe ich auch. Eine mir ausreichende Begründung habe ich bereits pepostet und mache sie jetzt auch nur etwas deutlicher...

Sieh mal, einmal direkt aus der NWÜ-"Bibel", wobei du dabei jede Übersetzung nehmen kannst die dir beliebt, Jesu Worte aus Mth. 19, wo ich lediglich Zusätze mache weshalb ich das so sehe:

"„der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat und sprach: ‚‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau (singular) halten, und die zwei (nicht drei) werden ein Fleisch sein‘“.

Jesus rief also ins Gedächtnis, was die ursprüngliche Ordnung Gottes war (1.Mose 2, 24). Es ist ein deutlicher Hinweis auf das was Gott will, nicht was Menschen wollen.

Jesus musste nichts verbieten, sondern er berief sich auf etwas, was längst in den Schriften bekannt ist.

Dennoch ließ Gott sie zu, die Polygamie. Das Gott dies zugelassen haben soll und es Ausnahmen gab weiß ich noch aus meinem Kinderbuchzeiten.

Doch die Frage war ja anders geartet.

Jesus machte deutlich das sich am Ursprung nichts geändert hat.

Des weiteren gibt es im Gesetz Christie gar keine Verbote.

Die Nächstenliebe, welche ich als zweiten harten Kern im Gesetz Christie sehe, diese allein reicht schon aus um überhaupt gar nicht erst mit dem Gedanken zu spielen sich eine zweite Frau anzulächeln, da man seine eigene Frau nicht verletzen möchte.

Die Nächstenliebe an sich impliziert von selbst so ein "Verbot", genauso wie sie das ganze Gesetz erfüllt (zusammen mit der Gottesliebe), mit dessen gesamten Verboten.

Von daher steht der Gedanke für mich fest, da ich die Dinge versuche mir der Liebe Gottes zu ergründen. Meiner Ansicht nach ist das geschriebene Wort nichts ohne den Geist der Liebe Gottes, dessen Geistesfrucht wir tragen dürfen.

Schade das ich dich erst auf solche Dinge hinweisen muss.

Aber hey, du darfst das alles natürlich ganz anders sehen. Ich verstehe halt eben Jesus schlicht etwas anders als wie du. Damit kann ich leben.

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Roentghen  03.08.2022, 11:05
@Bast4321
Zeig uns allen hier einfach in der Bibel, wo die Mehrehe verboten wurde.
Zeige mir doch bitte, wo Jesus sie guthieß?

Antworte und dreh die Aussage und Beweislast nicht um.

Deine Sichten aus dem alten Testament hättest du dir sparen können, da es (allein dir) um die Frage ging ob Jesus die Monogamie wieder einführte.

Ich habe vom NT geredet:

6 . Der Bischof soll Mann nur einer Frau sein. Warum muß das gesagt werden? Weil es eben nicht so war. Und das ist NT!

Wenn das also extra gesagt werden mußte, dann war es nicht so, dass alle nur eine Frau hatten.

 und die zwei (nicht drei) werden ein Fleisch sein‘

Abraham war Drei, Salomo war 901, Jakob war Drei.

Doch die Frage war ja anders geartet.

Die Diskussion ist nun weiter gediehen.

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Bast4321  03.08.2022, 11:10
@Roentghen

Ändert weder etwas argumentativ an meine Sicht noch an Jesus Grundsatz an sich den er ins Gedächtnis rief.

Auch nichts am Gesetz Christie...

Have a nice day.

Ich will noch was an meiner Homepage arbeiten.

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Roentghen  03.08.2022, 13:59
@Bast4321
Ich will noch was an meiner Homepage arbeiten.

Das werden unsere Rechtsbeistände dann beurteilen und entscheiden, wie gegen etwaige Verleumdungen und Beleidigung, üble Nachrede vorzugehen ist.

Deine Seite werde ich finden.

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Bast4321  04.08.2022, 18:08
@Roentghen

Wenn überhaupt würde dies ein Richter beurteilen, ob dem überhaupt so wäre. Habe aber auch degleichen gar nicht nötig und folglich auch nicht vor.

Wäre aber toller Stoff für meine webseiten, so eine Gerichtsverhandlung...

Das RA der WTG gegen nichts dergleichen vorgehen können, wegen fehlender Rechtsgrundlage, zeigt allein der große existente Markt an Aussteigerliteratur.

Wie gehabt - nur das beste wünschend. Lg-B

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Na Mann und Frau sind hald nicht gleich.

Gott schuf den Mensch als Mann und Frau, die sich ergänzen.

Maskulin und Feminin hat beides Stärken und Schwächen. Da wo der Mann Defizite hat gleich dass die Frau aus und wo die Frau Defizite hat gleicht dass der Mann aus. Also so sollte es im Idealfall sein. Und darum hat Gott auch die Einehe geschaffen ein Mann und eine Frau.

Wenn Männer im Alten Testament diesen Grundsatz nicht beachtet haben ist es deswegen nicht ideal oder Vorbild. Diese Männer konnten genauso sündigen. Salomo hatte halt viel mehr Möglichkeiten und daher auch ein viel größeres Potenzial zu sündigen.

Im Neuen Testament wird darauf hingewiesen dass man sich um ältere Witwen kümmern soll. Also man muss diese nicht heiraten sondern sich um sie kümmern. Jüngere Witwen dürfen natürlich wieder heiraten.

Es gibt in der Bibel auch weibliche Propheten.

Mirjam, Debora, Hulda und Noadja.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Seit 2015 in Jesus den Christus und die Bibel verliebt.

Jannstein 
Beitragsersteller
 03.08.2022, 15:27

Naja es gibt nicht mal 1 einzigen vers Abschnitt, es wird nir erzählt das sie mal existiert haben. Aber so wie Moses oder Abraham Verse hatten sie ja nicht

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MarkusEngl  03.08.2022, 18:07
@Jannstein

Und Debora, eine Prophetin, die Frau Lapidots, richtete Israel zu jener Zeit. Und sie saß unter der Debora-Palme [zu Gericht], zwischen Rama und Bethel, auf dem Bergland Ephraim, und die Kinder Israels kamen zu ihr hinauf vor Gericht. Und sie sandte hin und ließ Barak rufen, den Sohn Abinoams, von Kedesch-Naphtali, und sprach zu ihm: Hat nicht der Herr, der Gott Israels, geboten: Geh hin und zieh auf den Berg Tabor; und nimm mit dir 10 000 Mann von den Söhnen Naphtalis und von den Söhnen Sebulons! Denn ich will Sisera, den Heerführer Jabins, mit seinen Streitwagen und mit seinen Heerhaufen zu dir an den Bach Kison ziehen lassen und ihn in deine Hand geben. Barak aber sprach zu ihr: Wenn du mit mir gehst, so will ich gehen; gehst du aber nicht mit mir, so gehe ich nicht! Da sprach sie: Ich will freilich mit dir gehen; aber der Ruhm des Feldzuges, den du unternimmst, wird nicht dir zufallen; denn der Herr wird Sisera in die Hand einer Frau verkaufen! Und Debora machte sich auf und zog mit Barak nach Kedesch.

Richter 4:4‭-‬9 SCH2000

Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Tamburinen und im Reigen. Und Mirjam antwortete ihnen [im Wechselgesang]: Singt dem Herrn, denn hoch erhaben ist er: Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt!

2. Mose 15:20‭-‬21 SCH2000

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Aber wieso hat Gott nicht Mann und Frau gleich gemacht?

Hat er (siehe Gen 1,27), aber dann kam leider das Patriarchat.

Jesus hat Schritte zur Gleichberechtigung unternommen mit Hinweis auf Gen 1,27 (->Mk 10,6) und ich entnehme daraus eine Aufforderung an uns Christen weiter für die Gleichberechtigung einzustehen.