Wie wird man Ernährungsberater?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beide erwähnten Berufe sind in ihrer Bezeichnung nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen ohne viel Erfahrung zu haben. Es gibt für beides Ausbildungen, Kurse oder Studiengänge. Inhaltlich können diese sehr verschieden sein, eben weil es keine rechtlich einheitliche Grundlage gibt.

Du hast aber Recht, die Studiengänge richten sich in erster Linie an bereits ausgelernte, berufstätige Menschen aus verwandten anerkannten Berufen (Koch, Diabetologe, Diätassistent, Chemiker, Biochemiker...) und gelten dann als Vertiefung.

Wenn du schnell zum Ziel kommen willst, dann eignen sich für dich wohl am besten Volkshochschulkurse und eigenes Wissen aneignen. Dabei vergiss aber auch nicht die Kosten aus Marketing und Buchhaltung einer Selbstständigkeit. Du musst schließlich auch erstmal Kunden gewinnen. Und ja, diese beiden Berufe zielen eher auf Selbstständigkeit ab, da sie ja nur beratend tätig werden können. Also ist dein ruf alles, schließlich wirst du nur mit gutem und weit verbreitetem Beruf engagiert. Meistens von Einzelkunden, manchmal auch von Schulen (Vorträge halten) oder Krankenhäusern/ Jugendämtern.

Sicherlich könnte man auch Firmen finden, die Ernährungsberater anstellen. In erster Linie sind das Krankenkassen. aber alle Angaben ohne Gewähr.

Über das Gehalt kann ich nichts sagen, das kommt mir aber schon realistisch vor, ggf. eher niedriger. Wie gesagt, kann jeder sich Ernährungsberater nennen und die Kurse können in Dauer und Qualität stark variieren.

Ohman das klingt nicht gut ://

trotzdem danke :)

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@LilyInstaGirl1

Vielleicht kannst du dich mit einem artverwandten Ausbildungsberuf anfreunden.

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Weder "Ernährungsberater" noch "Fitnesscoach" sind geschützte Bezeichnungen. Das heißt: Es kann sich jeder so nennen und jeder kann "Ausbildungen" dazu anbieten. Die Qualität dieser Schulungen dürfte dann die ganze Bandbreite abdecken: Von hundsmiserabel bis einigermassen brauchbar.

Solch eine Ausbildung eignet sich nicht, wenn man außer einem Schulabschluss noch nichts in der Hand hat. Das ist keine gute Grundlage, mit der man sein Geld verdienen kann - zumal diese "Ausbildungen" dann nur von privaten, kommerziellen Instituten angeboten werden und das meist teuer ist.

Es gibt aber durchaus anerkannte Ausbildungen in diesem Bereich (Verlinkungen von 15-minütigen Berufsportraits mit weiterführenden Informationen). Zum Beispiel:

Du könntest die Heilpraktikerprüfung machen, dann bis du zertifiziert. An deinem örtlichen Gesundheitsamt.

Danach könntest du alle Kurse etc. machen, die dir Ernährungskenntnisse vermitteln.

Erkundige dich mal, ich glaube, du darfst sogar Werbung machen für deine Tätigkeit.

Wenn du gut bist, kommen vielleicht genug Leute. Aber an den meisten Orten gibt es genug solche Berufsvertreter.

Du kannst z.B. Heilernährung vermitteln, für Kranke aller Art.

Eine Bekannte hat Oekotrophologie studiert und arbeitet als Ernähurngsberaterin in einer Berliner Klinik für Diabetiker. Ich glaube, fest angestellt.

Also, du mußt sehn, wie du dich qualifizierst. Ein besonderes Abitur brauchst du nicht.

Ja des Problem ist ich will Menschen helfen abzunehmen oder gesund zu leben vielleicht auch aus depressionen raus zukommen durch Ernährung und Sport und ihnen Ernährungspläne erstellen und sie über das Thema aufklären

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Eine Bekannte hat Oekotrophologie studiert und arbeitet als Ernähurngsberaterin in einer Berliner Klinik für Diabetiker. Ich glaube, fest angestellt.

So etwas geht sicher. Aber niemand stellt einen Heilpraktiker an. Das ist, ebenso wie "Fitnesscoach" oder "Ernährungsberater", kein Beruf von dem man leben kann. Und schon gar nicht ist das anzuraten für jemanden, der außer einer Schulbildung noch keine Ausbildung oder Studium absolviert wird.

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@liavah

HP usw. sind natürlich erstmal freie Berufe, daß man davon nicht leben kann, ist nicht zwangsläufig. Ich kannte erfolgreiche. Außerdem, muß sie denn später davon leben? Ich kenne HPs, die zu einem Ehepartner dazuverdienen, z.B.

Ich kenne allerdings auch keinen Ernährungsberater, der freiberuflich arbeitet. Aber ich kenne einen Physiotherapeuten in freier Praxis ohne Kassenzulassung (!), der auch HP ist.

"der außer einer Schulbildung noch keine Schulbildung oder Studium absolviert wird", dieses Deutsch verstehe ich nicht. Falls du meinst, daß eine Ausbildung nötig ist: War das nicht die Frage? Womit sie sich für den Ernährungsberater qualifizieren könnte? Und das ist nicht so einfach. Im freien Beruf habe ich den HP (den sog. großen, nicht den für Psychotherapie) als Basis angeregt, da er als Titel geführt werden kann und Wissen vermittelt.

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@Blindipop

Es muss "Ausbildung" heißen. Ich meinte damit, dass die Fragestellerin einen "ordentliche" Ausbildung absolvieren sollte. Keinen "Ernährungsberater" und auch keinen HP, da man davon (jn den allermeisten Fällen) nicht leben kann. Eben maximal als Zusatzverdienst zum (gut verdienenden) Ehepartner. Darauf sollte man sich sicher nicht ausruhen.

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