Wie viel Volt hat eine Glühbirne?

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6 Antworten

Unser deutsches Versorgungsnetz für Haushalte wird mit 230 V betrieben. Dementsprechend sind deshalb auch unsere handelsüblichen Elektrogeräte, wie z.B. Lampen, auf 230 Volt ausgelegt. Das hast Du ja selbst auf der Lampe gelesen. Was ist jetzt Deine Frage?

Dass Du an den beiden Drähten mit der Spannung von 230 V keinen ordentlichen Stromschlag bekommen hast, könnte z.B. daran liegen, dass der Nullleiter abgeschaltet war (bei fehlerhafter Führung über den Lichtschalter), oder dass Du ihn nicht richtig berührt hast. In diesem Falle könnte ein kleiner Strom vom Außenleiter ("Phase") über Deinen Körper geflossen sein zur Erde.

Dass alles hat nichts zu tun mit der Frage, welche Stromstärke in den Zuleitungsdrähten entsteht beim Betrieb der Lampe. Das kannst Du errechnen durch Teilung der Leistung durch die Spannung: Bei einer 20-Watt-Lampe ergeben sich da z.B. 20/230 Ampere, also rund 0,087 A oder 87 Milliampere (mA). Einen solchen Körperstrom würdest Du schwerlich überleben, aber der fließt ja nur durch die Lampe. Und die muss ein bisschen mehr aushalten, um glühen zu können, als ein Mensch, um zu überleben.

Im großen und ganzen hast du Recht jedoch reichen schon 30-50 Milliampere aus.

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@BuzMcKickAss

Nicht nur im Großen und Ganzen! Er hat definitv recht! Selbst mit 80mA FI-Schutzschalter-Fehlerstrom sollte man nicht spaßen!

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@BuzMcKickAss

Hallo BuzMcKickAss, was heißt hier "im großen und ganzen Recht"? Hast Du etwa im Detail einen Fehler oder eine Unklarheit entdeckt? Dann lass uns das bitte hier klären! Dass zum tödlichen Stromschlag 87 mA notwendig sind, habe ich nicht behauptet.

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@BuzMcKickAss

Bei Wechselspannung kanns schon ab 10 mA tödlich enden - je nach Einwirkzeit und welchen Weg der Strom durch den Körper nimmt. ;)

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Eine Glühlampe (wieso Birne) hat überhaupt keine Volt sondern allenfalls Watt ... sie wird aber von einer normalen Stromleitung gespeist und die hat in der Regel eine Wechsel-Spannung von 230 Volt (+/- der üblichen Schwankungen). Beim Stromschlag ist diese Spannung aber nicht das gefährliche, sondern bei welcher Amperezahl (Milliampere) - also Stromstärke - der Stromschlag erfolgt. Soweit ich mich dunkel erinnere, war die Formel 1 Ampere = 1 Watt pro Volt - da bin ich mir aber nicht mehr sicher. Und wie hoch dieser Wert an der Stelle und in dem Moment gerade ist - diese Frage kann Dir hier niemand beantworten. Dazu müsstest Du schon mit einem Amperemeter an der Leitung selbst messen. Dazu kommen beim Stromschlag noch Faktoren wie Dein körpereigener Widerstand (Ohm) und außerdem, ob Du mit nackigen Füßen auf dem Fußboden stehst - oder gar in einer Pfütze - oder idealerweise Schuhe anhast mit einer Gummisohle. Es ist sogar wichtig, auf welchem Weg der Strom durch Dich fließt. Die Antwort auf Deine Frage an sich bleibt: "Eine Glühlampe hat 0 Volt" ;) - sie hat nur (wenn es eine alte war) Glaskörper, Metallfassung, Stromleiter und Wolframfaden ... und irgendeine Watt-Zahl, die entweder auf dem Glaskörper oder auf der Fassung aufgedruckt ist.

gnagnagna... es ging darum, wieviele Volt auf der Leitung sind, an der die Glühbirne (weil sie so geformt ist wie ne Birne) hängt. Ich zitiere aus der Frage: "habe ich ich auf einer anderen Glühbirne (von der selben art) gelesenn das sie für 230 volt ausgelegt ist meine frage ist nun wieviel fliest durch die Zueitungsdrähte ?"

Ja, die Ampere sind nicht zu unterschätzen, waren aber nicht die Frage. Die können bei einer richtigen Sicherung bis zu 10 gehen (licht wird üblicherweise mit 10A abgesichert, Steckdosen je nach Zweck mit 10 oder 16). Die Watt sind übrigens für den Stromschlag höchst unerheblich.

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@magni64

Ihr bringt Euch mit diesen Definitionen selbst um den Verstand!

Man muss schlichtweg unterteilen zwischen benötigten Kenngrößen des Verbrauchers, und vorhandenen Kenngrößen des Versorgers.

Die Leistung ist genau so eine aussagekräftige Größe für einen möglichen Tod an der Leitung, wie Spannung und Strom.

Wenn die Quelle P = 0 hat ist die Leistung aussagekräftig.

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@user1625

In diesem Fall ist der Verbraucher ein Mensch... Und wieviel Watt hat er?

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@magni64

Wenn die Quelle P = 0 hat, fällt garkeine Leistung über dem Verbraucher:= Mensch ab. Ansonsten hat der Mensch beim berühren eben Pges = Uges * Ikoerper = 230V * Ikoerper.

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@magni64

Als Nordsee-Urlauberin-Fan benötige ich zumindest dann VIELE KILO WATT - aber das war hier wohl weniger die Frage ;)

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@magni64

... das war mir schon klar - sorry, dass meine Antwort so ironisch ausgefallen ist, weil die Fragestellung einfach so unsachlich war.

Und ich wundere mich sehr, dass diese Frage überhaupt aufkommt. Vielleicht hätte ich meinen Kommentar mit den Worten: Achtung Ironie

beginnen sollen.

Natürlich sitzen an der Leitung 230 Volt (plusminus Schwankungen) - hatte ich aber in meiner Antwort auch geschrieben ;) .. und das ganze Thema gehört in die erste Physikstunde der Oberstufe?? Grundschüler machen sich darüber i.d.R. keine Gedanken ;)

Liebe Grüße von einer, die vor Strom soviel Respekt hat, dass sie zum Wechseln einer GlühLAMPE die Sicherung abschaltet (trotz 1 in Physik).

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230Volt. Naja, meist etwas weniger wegen dem Spannungsfall. Aber der beträgt nicht mehr als 6%, wenn ich nicht irre. Ich gehe mal davon aus, daß du vielleicht isoliert gestanden bist und keinen großen Widerstand für den Strom geboten hast. Dann passiert meist nicht viel. Aber ich würde mich nicht drauf verlassen,

Strom ist nicht harmlos!

Deine Antwort ist falsch. Je kleiner ein Widerstand R desto größer der Strom I. I (Ampere A) = U(Spannung V ) ducrch R (Widerstand Ohm) . Außerdem bietet man nicht dem Strom Widerstand, durch anlegen von Spannung an einen Widerstand, Verbraucher fließt überhaupt erst Strom ;)

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@BuzMcKickAss

ne auf isolierung kann er nicht gestanden sein und wenn nutlos denn er hat ja beide dräte angefasst (L und N) gegebenenfals auch einen L und einen zweiten L der sich weiter geschleift hat

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Hallo! Du Hast keine Nahrung, brauchst sie aber um zu funktionieren. Ebenso ist es mit Volt und Glühbirne. Tschüss.

Hier geht es um die Stärke des Stromes, der bei einer definierten Netzspannung von 230 Volt fließt. Diese hängt vom Widerstand ab, denn dein Körper bewirkt und ist nicht eindeutig zu beantworten, da mehrere variable Größen beteiligt sind. Von der Fläche der betroffenen Hautstelle, Trockenheit der Haut und noch vieles mehr. So oder so: mach bitte keine weiteren Versuche, es besteht

Lebensgefahr !

Mit der Stärke sind übrigens nicht die Volt, sondern die Ampere gemeint... man unterscheidet beim Ohmschen Gesetz zwischen Spannung, Stärke und Widerstand. Beim Durchgang durch den Körper fehlen uns sehr viele Daten, die wir ohne eine Versuchsreihe nicht bekommen können, um festzustellen, wieviel Widerstand dein Körper geleistet hat um die Stromstärke festzustellen. Das einzige das wir wissen, ist daß es nicht mehr als 10Ampere gewesen sein sollten und etwa 230Volt. An sich können es nicht mehr als 6 Ampere gewesen sein, sonst hättest du es wohl nicht überlebt...

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@magni64

Also 1. Hat "derastronom" völlig recht. 2. Du hast einfach keine komplette Ahnung.

Beweis:

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperwiderstand

Und Widerstand wird auch hier nicht geleistet. Und garnichts wissen wir bezüglich 10A. Noch sind alle Varianten offen (defekte Leiter, abgeklemmter Nullleiter usw.).

Und vorallem: "An sich können es nicht mehr als 6 Ampere gewesen sein, sonst hättest du es wohl nicht überlebt..."

So ein UNFUG! Ich komme auf ca. 705Ohm Körperwiderstand von einem Arm zum Anderen + Erdverbindung.

Das sind 0,33A und ich garantiere dir daran kannst du problemlos sterben! Es werden sogar noch weniger Amperé, wenn nur die Armverbindung besteht.

Dann sind es ca. 0,23A.

Ein FI Schutzschalter hat ca. 80mA Fehlerstrom maximal!

Naja, Ihr wisst es ja besser!

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@user1625

Ich bin also tot, nach deiner Aussage.

Übrigens hab ich derastronom keineswegs widersprochen.

Wenn DU auf 705Ohm Widerstand kommst, gilt das nicht für andere. Es kommt auf das Wetter, das Körpergewicht und vieles andere an. Alle Umstände verändern den Widerstand. Also bitte ich dich jetzt sofort, mir den Körperwiderstand des Fragestellers zum Zeitpunkt des berührens der Drähte zu nennen. Und zwar genau, bitte.

Wußtest du eigentlich, daß es Wohnungen ohne RCD-Schalter gibt?

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@magni64

Das mit dem Körperwiderstand war ein BEISPIEL!!!

Er hat doch geschrieben Er hätte BEIDE "Zuleitungen" berühert. Dabei steht man sicherlich auch mit beiden Beinen auf dem Boden. Und auch dafür habe ich den Körperwiderstand grob berechnet. 20-30% Abweichung werden dich kaum vorm Tod bewahren! Wo nimmst denn Du die 10 Amperé her? Selbst wenn Wir den Widerstand nicht kennen so gibt es keine nennenswerte Berührungsvariante, bei der 10!!! Amperé durch einen menschlichen Körper fließen könnten. Die Widerstände bewegen sich im kOhm-Bereich, soll Er mit einer Stahlarmprothese drangefasst haben?

Und ja natürlich weiß ich dass es Wohnungen ohne FI gibt. Ich wohne in einem Haus und nur der Keller ist FI gesichert.

Mit freundlichen Grüßen,

LTI Systeme

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@user1625

Und außerdem hängt die Möglichkeit des Sterbens noch von weiteren Faktoren am! Sicherlich kann Er dicke Socken angehabt haben. Dann ist der Strom aber immernoch groß genug!

Es ging hier lediglich darum, prinzipiell tödliche Größen anzugeben! Ob im Einzelfall die Person dabei stirbt oder nicht kommt auf weitere Faktoren an.

Ich habe zum Beispiel mit 6 Jahren mit einem Schlüssel in der Steckdose rumgespielt. Es gab einen Zucker und meine Finger und meine ganze Hand + Arm waren voller Brandblasen. Man sah jede Stelle durch die sich der Strom den Weg bahnte! Wie soll ich das jetzt sagen? Ich lebe noch!

Vielleicht war es kurz genug? Die Steckdose war jedenfalls intakt! Aber Phase zu N hätte ich bestimmt nicht überlebt. Bei beidhändiger Berührung geht das mitten durch das Herz!

Jedenfalls habe ich noch 3 weitere elektrische Schläge im Leben am 230V Netz erhalten. Naja, ich schreibe noch immer! Aber eigentlich bin ich damit die Ausnahme! Es kommt eben auch noch auf die Berührungsdauer an und nicht nur auf die Leistung.

Dennoch werde ich einen Teufel tun und weltweit anerkannte Richtlinien außer Kraft setzen. Weiterhin gilt die Berührung eines Außenleiters unter weiterem Erdkontakt etc. als potentiell TÖDLICH!

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Eine Glühbirne hat keine Volt. Ein Wasserrad hat auch keine Pascal, und ein Dämper hat keine m/s.

Du sprichst nämlich 1. von den Einheiten, und zweitens von keinem induktiven oder kapazitiven Verhalten.

Ein Kondensator kann nach dem Aufladen eine Spannung haben. Ein Widerstand jedoch nicht.

Was du meinst ist, wieviel Spannung die Glühbirne benötigt oder verträgt.

Jetzt zu deiner Aussagen: "Hallo vor einiger Zeit ist mir mal ne Glübirne kaputt gegangen also habe ich die 2 zuleitungs- drähte angeffast un nur leichten Stromschlag bekommen"

Glühbirnen die kaputt geghen, führen bei dir also zu der Reaktion dass du die Spannungsquellenanschlüsse berüherst? Das verstehe ich nicht!

Weiter im Text: "gelesenn das sie für 230 volt ausgelegt ist meine frage ist nun wieviel fliest durch die Zueitungsdrähte ?"

Wieviel WAS fließt?

Zur Definition: Spannungen liegen an, Ströme fließen.

Allein die Spannung genügt nicht als Angabe, auch der Widerstand muss bekannt sein. Wenn es um das Hausspannungsnetz geht, kannst du dich problemlos töten beim berühren der Leitungen. Du hast Glück gehabt!

Gibt schon öfter, als man so denkt, die totale Grundlagenlosigkeit... sind so Fragen, die man fast mit "...schon mal Unterricht gehabt?" beantworten möchte. Und dann noch diese "Antworten" - kraß. Puh. Naja.

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@user1625

Ok, wenn die A. was taugen, will ich das gerne so betrachten. Aber die von mir gemeinten Antworten sollte man nun lieber nicht "lernen"... ;-)

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@FredQ

Die von dir geposteten Antworten meinst Du.

Also meine Antwort(en) taug(en)t was. Ich bin Ingenieur für Mechatronik und wenn Du Fragen hast, kannst Du mir gerne schreiben.

linearzeitinvariant@t-online.de

Mit freundlichen Grüßen!

LTISysteme

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