Grobe Faustformel: Pro Millimeter Lichtbogen etwa 1000 V Spannung.

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So ein Elektrokamin mag ein innenarchitektonischer Gewinn sein. Dazu taugen aber auch schmucke Wandbilder. Flackernde Kamine kannst Du Dir auch auf den PC-Bildschirm laden.

Im Hinblick auf die Wohnraumbeheizung ist so eine Kiste gleich in zweifacher Hinsicht eine gigantische Geldverschwendung: Bezogen auf die technischen Erfordernisse hast Du einmalig die zwanzigfachen Anschaffungskosten. Bezogen auf die Verbrennerheizung (Öl oder Gas) hast Du dauerhaft die 5-fachen Verbrauchskosten bei normalem Stromtarif. Das zeigt Dir der Tarif-Vergleich auf Brennwertbasis im Web.

Wenn Du Dir schon den Luxus der Elektroheizung leisten willst, dann könntest Du wenigstens bei der Beschaffung sparen. Die kleinen Heizlüfter (standardmäßig 2 kW, und mit Temperaturregelung) passen in jede Schuhschachtel und kosten pro kW Heizleistung nur 6 Euro anstelle von 120 Euro.

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Der verschwiegene Generationenkonflikt:

Moderne Einkaufszentren spezialisieren sich auf einen jungen Kundenkreis mit besonders hohen sportlichen und nervlichen Anforderungen:

Die Entfernung von der Straße bis zum dringend benötigten Lebensmittel ist hier nur noch über 0,5 km Fußweg durch endlose Einkaufspassagen zu erreichen. Danach ist der beladene Einkaufswagen über 0,5 km bis zur Straße zu schieben zwecks Umladung der Ware auf das Fahrrad. Dann läuft man hin und zurück einen weiteren km, um den Einkaufswagen zu dessen originären Standort zu bringen. Dazwischen gibt es keine Sitzmöglichkeiten, stattdessen nur reihenweise Lausprecher mit Nerven zermürbenden repetitiven akustischen Hämmern. Hier sind die Lebensmittel für Nervenschwache und Gehbehinderte über insgesamt 2 km Fußweg völlig unerreichbar.

Die jungen urbanen Hipster laufen den fußläufig erreichbaren Verkaufsstellen weg. Da sinken die Einkünfte, und die Geschäfte schließen. Die älteren Menschen lässt man verhungern, um die kümmert sich keiner mehr. Ein völlig verschwiegener Generationenkonflikt!

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Naturwissenschaftliche Studienarbeit: "Angemessene" Gliederung zur Dokumentation von Versuchen/Experimentenn?

Guten Morgen zusammen,

ich studiere dual Maschinenbau und bin aktuell dabei, meine erste "richtige" wissenschaftliche Arbeit zu schreiben.

Ein Baustein meiner Arbeit sind einige (ca. 10) Versuche im Labor.

Nun bin ich ziemlich hin- und hergerissen, wie ich dieses Kapitel am besten aufgliedere.

Vorschlag 1 (dafür scheint mein Hochschulbetreuer zu plädieren, wie er indirekt gesagt hat):

1Experimentelles

1.1Versuchsbeschreibung (nun erst alle 10 Versuche beschreiben)

1.2Nun alle Beobachtungen/Messergebnisse darstellen (von allen 10 Versuchen)

1.3Nun alle Ergebnisse diskutieren/ bewerten (von allen 10 Versuchen)

Allerdings habe ich die Bedenken, dass es so etwas schwer für den Leser wird, der Arbeit zu folgen. Wenn man bei 1.2 das Messergebnis von Versuch 1 sieht, der bei Kapitel 1.1 beschrieben wurde und man danach noch 9 andere Versuchsbeschreibungen gelesen hat, muss man vielleicht zurückblättern und nochmal die Beschreibung von Versuch 1 lesen?

Vorschlag 2 (dafür plädiert mein Unternehmensbetreuer, er hat ebenfalls promoviert):

1Experimentelles

1.1Versuch 1 (Beschreibung und Messergebnisse, Deutung in separates Kapitel)

1.2Versuch 2 (Beschreibung und Messergebnisse)

...

1.10Versuch 10 (Beschreibung und Messergebnisse)

So hat man eben ein Wechsel zwischen Beschreibung und Ergebnisdarstellung, was auch nicht gerade optimal ist, wahrscheinlich könnte man so der Arbeit aber eher folgen (meine Vermutung).

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ein paar Leute technischer Studiengänge dazu äußern und mir sagen, wie sie ihre Arbeit (Hausarbeit/Diplom/Bachlor/Master/Promotion) gewöhnlich aufbauen (nach Vorschlag 1 oder 2) und wie das beim Betreuer ankommt. Was ist der übliche Weg, den ihr nehmen würdet?

Vielen Dank!

Grüße carbonpilot01

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Mir erscheint für das Verständnis des Ergebnisses die zusammenfassende Deutung der gesamten Versuchsreihe vorteilhafter, besonders dann, wenn die Messergebnisse einen systematischen Zusammenhang offenbaren oder ggfs. auch nur vermuten lassen (Hypothesenprüfung). Bei der Zerlegung der Deutung in zehn gestreute Abschnitte droht der Gesamtzusammenhang verloren zu gehen.

Ich stelle mir da z.B. Ergebnisse vor, die quantitav variieren und sich in der Gesamtschau ggfs. auf einer Intervall- oder Ratioskala darstellen lassen oder als nichtlineare mathematische Funktion. Rein qualitative Variationen der Ergebnisse lassen sich ggfs. auf einer Nominalskala darstellen. Das Versuchsergebnis lässt sich so überschaubar extrahieren.

Schwierigkeiten hinsichtlich der Erinnerungen des Lesers an die Einzelversuche sehe ich dabei nicht. Die zu assoziierenden Versuchsergebnisse lassen sich schließlich sprachlich kurz aufgreifen, als Qualitäten (z.B. Werkstoffe) und/oder als numerische Daten.

Ich verfüge übrigens als autodidaktischer Universaldilettant und vielseitiger technischer Tüftler über kein technisches Studium. Ich betreute vor Jahrzehnten auch einmal erfolgreich eine nicht-empirische Promotion in Psychologie. 

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Eine planmäßige Heizung ist nun das Allerletzte, was die Astronauten in ihrem Raumschiff brauchen. Das Problem der Astronauten liegt in der Kühlung ihrer Kammer, also der Wärmeabführung!

Das Raumschiff wird bereits durch die Sonnenbestrahlung permanent aufgeheizt, und zwar ganz erheblich stärker als unser Erdboden, der von einer dicken isolierenden Atmosphäre vor der Einstrahlung geschützt wird. Weiterhin muss die Abwärme der gesamten elektrischen Gerätetechnik abgeführt werden. Und schließlich gibt auch noch jeder passive erwachsene Mensch ständig rund 100 Watt an Wärme ab. Von der Wärmeabstrahlung eines womöglich aktiven Raketenantriebs möchte ich erst gar nicht reden!

Bei Ausfall der Raumschiffkühlung wären die Astronauten ganz schnell mausetot!

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Unser europäisches Stromversorgungsnetz wird flächendeckend mit 230/400 V betrieben. Um einen Anschluss von 360 V bereit zu stellen, bräuchtest Du dazu einen speziell dafür gebauten Transformator oder Generator. So etwas gibt es nicht standardmäßig. Die Frage zu einem Anschluss mit 360 V ist somit eine rein theoretische.

Vor Jahrzehnten wurde unser Netz mit 220/380 V betrieben. Vermutlich stammt der Ofen noch aus dieser Zeit. Wenn der nun mit 400 V anstatt mit 380 V betrieben wird, also mit Überspannung, dann gibt er etwas mehr Wärme ab. Die Zieltemperatur wird etwas schneller erreicht. Und die Heizkörper verenden etwas schneller.

Wenn nun ein Ofen mit Unterspannung versorgt würde, wären die Verhältnisse umgekehrt: Verringerte Wärmeabgabe, verzögerte Temperaturerreichung und größere Lebensdauer der Heizkörper.

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Ich bin seit Jahrzehnten Dauerpatient bei Physiotherapeuten. Da fällt mir auf Anhieb schon gleich einiges ein:

  • Mechanik fester Körper und Gymnastik:

Physiotherapeuten arbeiten u.a. mit einem Sammelsurium mechanischer Übungsgeräte zum Training des Bewegungsapparates, die ich hier nicht namentlich auflisten kann. Das können die Schüler aus ihren Praktika mitbringen. An diesen Geräten wie auch an den bekannten vielseitigen Geräten im Fitnessstudio lassen sich Hebel studieren, Vektoren und Kräftezerlegungen. Dabei überschneidet sich stofflich alles mit der Anatomie.

  • Strömungsmechanik und Physiologie:

Mit der Verdoppelung des Blutaderquerschnittes erhöht sich (nach meiner Erinnerung) die Durchflussmenge pro Zeit auf das 16-fache (2 hoch 4).

  • Elektrotechnik:

Therapeutischer Einsatz elektrischer Interferenz-Schwingungen. Mir fiel gelegentlich auf, dass die Handhaber solcher Geräte meistens deren physikalische Grundlagen nicht kennen.

  • Wärmelehre

Wärmespeicherung und Wärmeausbreitung bei Fango-Packungen und Eispackungen. Sensible und latente Wärme.

Hier muss ich erst einmal stoppen wegen meines dringenden Termins bei meiner Physiotherapeutin. Vielleicht finde ich dort gleich einige Anregungen.

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Das Anschlusskabel für die Stromquelle liegt ja offensichtlich bei. Die Nennspannung des Gerätes muss der Hersteller schon angeben, sei es auf der Verpackung oder auf einem Beilagezettel. Nach dieser Spannung richtet sich die geeignete Stromquelle.

Ich sehe gerade: Bei Deiner Quelle ist sogar deutlich angegeben: Betriebsspannung: DC12V ± 10% und Arbeitsstrom: 50mA

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Der Träger, dessen Griff am Gerät in der Horizontalen niedriger liegt, trägt die größere Last. Wenn beide Haltegriffe in der Vertikalen liegen, dann trägt nur noch der Untere.

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Der Außenleiter ("Phase") sollte montags auf der Ostseite des Gartens liegen und der Nullleiter auf der Westseite. Zu Mitternacht wird das Kabel umgesteckt, dienstags gilt das Ritual umgekehrt.

Entschuldige den Scherz. Du machst Dir hier wahrhaft Gedanken um groteske Rituale! Die Stecker werden doch ohnehin bei jedem Steckvorgang in einer anderen Richtung eingesteckt!

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Wie würde man solch eine Religion nennen?

Hallo!

Ich habe eine Frage zum Thema Religion/Glauben.

Und zwar haben wir vor kurzem im Geschichtsunterricht das kommunikative und kulturelle Gedächtnis durchgenommen. Da kam die Frage auf, wer von uns denn einer Religion angehört, und welcher. Ich bin zwar evangelisch großgeworden und habe ein paar Jahre im Kirchenchor gesungen, doch ich wurde nie getauft oder konfirmiert - sprich, theoretisch gesehen kann ich mich kaum einen Evangele nennen und an Gott glauben tue ich in dem Sinne auch nicht, weswegen ich auch nicht den Drang dazu verspüre.

Darum habe ich nun mal die Hand gehoben, als nach Atheisten abgefragt wurde; doch nachdem ich meiner Lehrerin geschildert habe, dass ich stark an das Universum an sich glaube (z.B. Schicksal, Karma, dass alles miteinander im Einklang ist und im gewissen Maße vorbestimmt ist, zum Teil sogar Astrologie), meinte sie, dass ich mich dann kaum atheistisch nennen könnte, da ich schließlich an etwas glaube, auch wenn es so gesehen kein Gott ist.

Da haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, welche Religion denn meinem Glauben ähnelt... aber auf ein Ergebnis sind wir nicht gekommen. Letztendlich haben wir uns dann im Klassenverbund darauf geeinigt, dass nicht alles in eine Schublade gesteckt werden muss - auch nicht der Glaube eines Menschen, und dass man daran glauben sollte, woran man glauben will.

Nun bin ich allerdings neugierig geworden. Gibt es denn einen Namen, für das, was ich beschrieben habe? Oder gibt es eine bestimmte Religion, in der Ansätze davon existieren?

(Dumme Kommentare kann man sich was das angeht gerne sparen. Ich möchte nur ernst gemeinte Antworten, danke)

Danke im Voraus!

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Deinen Glauben würde ich dem Bereich "esoterische Spiritualität" zuordnen. Deine Lehrerin redet völligen Unsinn, wenn sie meint,

"dass ich mich dann kaum atheistisch nennen könnte, da ich schließlich an etwas glaube, auch wenn es so gesehen kein Gott ist."

Atheismus ist die Abwesenheit von Gottgläubigkeit und nichts anderes! Zu den Atheisten gehören in aller Regel z.B. die Buddhisten, insofern deren Lehre keine Götter kennt. Auch viele Angehörige hinduistischer Lehren sind Atheisten.

Nichtraucher sind nicht zwangsläufig frei von Lastern, Nichtschwimmer sind nicht zwangsläufig frei von sportlichen Aktivitäten, und Nichtgottgläubige sind nicht zwangsläufig ungläubig!

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Die Quellflüsse entspringen gewöhnlich in respektablen Höhen mit niedrigen Umgebungstemperaturen. Das Wasser erwärmt sich bei der Talfahrt auch mit der Reibung nur langsam, und es fließt ständig kaltes Wasser nach.

Beim See im Tal heizt die Sonne immerzu das stehende Wasser auf, und es kommt kaum kaltes Wasser nach.

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Das Führerprinzip bezeichnet ein Herrschafts-Prinzip: Die Gefolgschaft unterwirft sich einem Führer. Das kann z.B. in einer Pfadfindergruppe, in einer politischen Partei oder in einem Staat aufgefunden werden.

Der Führerkult dagegen bezeichnet den Kult um einen Führer: Dem Führer wird eine Ehrerbietung entgegengebracht mit diversen kultischen Handlungen wie z.B. Anrede, Gruß, Symbole und Rituale.

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Nein, es geht nicht um "Strom pro Volumen", sondern um Stromstärke pro Querschnittsfläche des Leiters.

Im Stromkreis ist nicht eine Stromdichte auffindbar, sondern unendlich viele davon, je nach Messpunkt. Der Querschnitt des Leiters ist ja nie ganz konstant.

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Solange Du nicht in die Metallbuchsen der Steckdose greifst, ist alles ganz ungefährlich. Du kannst den Stecker wie immer abziehen. Wenn dabei der Steckdosendeckel abfällt, steckst Du den wieder auf und schraubst ihn an.

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In meiner Wohngegend stehen ständig ausgebrauchte Bürostühle an der Straße zum Mitnehmen. Die tragen sogar mich mit meinen 100 kg Körpergewicht. So ein kostenloses Drehlager würde ich in den Tisch einbauen. Damit lassen sich mit einem kleinen Finger in 10 Minuten 100 kg locker um einen Vollkreis drehen. Die erforderliche Motorleistung ist weitgehend vom Reibungswiderstand des Drehlagers abhängig. Ich schätze sie ganz grob auf 30-60 Watt. Im Web fand ich eben (unter "Spielzeugmotoren") auf Anhieb so kleine Gleichstrommotoren mit 132 Watt für 1,95 € das Stück (Hochleistungs-Gleichstrommotor JOHNSON HC683LG). Falls es die Batterie leistungsmäßig nicht schaffen sollte, packt man eben eine zweite dazu und schaltet sie parallel.

Als Übersetzungsgetriebe empfiehlt sich entweder ein selbst konstruiertes Riemengetriebe oder ein Schneckengetriebe. Das Schneckengetriebe gibt es im Handel auch mit dem Motor als konstruktive Einheit. Der Vorteil des Schneckengetriebes liegt in der großen Übersetzung ohne sperriges Räderwerk.

Für passende Formeln zur Berechnung wären genauere Angaben erforderlich.

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"Obwohl dort die Sonnenstrahlen viel stärker sind?"

Nein, eher im Gegenteil. Der Einstrahlungswinkel der Sonnenstrahlung wechselt auch in den Tropen mit der Jahreszeit. In den Wüstegürteln strahlt die Sonne ungehindert, gnadenlos durch die trockene Luft und heizt tagsüber den Sandboden auf.

Im Regenwald regnet es gewöhnlich, das alleine kühlt schon. Auch die Verdunstung der Bäume kühlt. Die Baumkronen oben würden Schatten werfen, wenn es da ausnahmsweise einmal Sonnenstrahlen gäbe. Die kommen da ja kaum durch die dichten Wolken!

Ich war vor Jahrzehnten, als man noch mit DIN-Filmen fotografierte, als Tourist am Äquator in Singapur. Da war es tagsüber so dunkel, dass man mit einem normalen Film keine Landschaftsaufnahme machen konnte. Und besonders warm war es dort auch nicht.

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Na klar, Du brauchst nur die Einzelleistungen der einzelnen Stromverbraucher aufzuaddieren. Wenn bei 230 V der Stromkreis mit 16 A abgesichert ist, dann löst die Sicherung bei 3680 Watt aus. Ich würde aber möglichst unter 2500 Watt bleiben.

Selbstverständlich kannst Du in diesem Rahmen über Steckdosenleisten so viel Verzweigungen anlegen wie Du willst. Nur bei Geräten mit Metallgehäusen sollte man aus Sicherheitsgründen (Schleifenwiderstand) die Andereinanderreihung mehrerer Steckkontakte vermeiden.

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Selbstverständlich kann man mit so einem Kabel allerlei basteln, warum nicht?

Die beiden Pole liegen so, wie Du das Kabel gerade belegt hast. Das wissen wir erst hinterher, wenn Du das Kabel an eine Stromquelle angeschlossen hast. Vorher können wir nur ermitteln, auf welcher Seite der Stromquelle der Pluspol ist, soweit die überhaupt einen Pluspol hat.

Zum Vergleich: Der rechte Ohrring ist der Ring, den Du an das rechte Ohr geheftet hast. Das wissen wir erst, wenn Du den Ring dort plaziert hast. Vorher wissen wir nur, wo Dein rechtes Ohr ist.

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Reifen sollen die Stöße dämpfen. Das geht nur mit Elasizität, z.B. mit Gasen (Luft), weil die kompressibel sind. Flüssigkeiten lassen sich nicht komprimieren. Und schwer sind die außerdem, das würde noch Sprit kosten.

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Ja, das Verletzungsrisiko wäre für den Rüstungsträger gering, wenn die Rüstung den menschlichen Körper als Faraday'schen Käfig dergestalt umhüllen würde, dass sie von der Helmspitze bis zu den Sporen an den Füßen metallisch durchgehend verbunden wäre und sich die Sporen in den nassen Boden bohren würden. Das Eisen würde wegen des geringen elektrischen Widerstandes den Strom gut ableiten ohne sich bedrohlich stark zu erhitzen.

Insoweit diese metallischen Verbindungen nicht immer ganz gewährleistet sind, ist das geläufige Lied "Ja so worns, die olden Rittersleut" nicht ganz realitätsfremd:

"Und so ein Rittersmann/hatte sehr viel Eisen an./Deshalb, des muss i song/hod die meisten aa der Blitz erschlong."

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Wenn ohne jede Sicherheitsvorkehrung auf dem Gerätegehäuse eine Berührungsspannung auftritt, dann wird ein Mensch, der mit einem Körperteil das Gehäuse und mit einem anderen Körperteil die Erde (bzw. einen geerdeten Körper) berührt durch einen Körperstrom (Stromfluss durch den menschlichen Körper) gefährdet. Die Funktion des Gerätes wird in keiner Weise beeinträchtigt.

"Bei vorhandener Erde würde es ja auch normal weitergehen, ..."

Nein, eben nicht! Bei einem geerdeten Gehäuse würde die Leitungsschutzsicherung auslösen aufgrund des Kurzschlusses. Damit wäre die Gefahr beseitigt.

".... außer es gibt einen FI welcher dann ja eh fliegen würde."

Nicht "dann eh", sondern möglicherweise! Bei der Abwesenheit einer installierten Erdung bzw. Nullung löst der FI nur aus, wenn ein hinreichender Fehlerstrom abfließt, weil das Gehäuse auf eine andere Weise geerdet wird.

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Mit zunehmender Tiefe kommen wir näher an die flüssig-glühende Magma des Erdmantels, also wird das Gestein wärmer.

In den Ozeanen sinkt das kältere Wasser nach unten an den Grund, weil es spezifisch wärmer ist. Das schwerste Wasser hat die Temperatur von 4°C.

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Natürlich ist bei dünnerem Leiter der elektrische Widerstand größer und somit bei hinreichend großer Stromstärke und zugleich hinreichend großer Leitungslänge ggfs. auch der Spannungsabfall praktisch bemerkbar. Das spielt aber im gewöhnlichen Alltag nur in seltenen Grenzfällen eine merkliche Rolle. Andernfalls würden ja unvertretbare, teure Leistungsverluste auftreten durch die nutzlose Erwärmung der Zuleitungen.

Zum Vergleich: Bei einer hinreichend langen und zugleich hinreichend dünnen Wasserleitung fällt bei hinreichendem Wasserfluss der Wasserdruck praktisch bemerkbar ab im Vergleich zu einer kurzen Wasserleitung mit großem Querschnitt.

Auch beim Transformator werden die Querschnitte dem Bedarf angepasst, also der jeweiligen Stromstärke zur Vermeidung unnötiger Ohm'scher Widerstände (bildhaft gesagt: unnötiger Reibungswiderstände). Hier ist auf einer Seite die Spannung größer und die Stromstärke kleiner als auf der anderen Seite. Das ist die Folge des Verhältnisses der Windungszahlen und keinesfalls der Leiterquerschnitte. Auf der Seite mit der größeren Windungszahl ensteht der größere induktive Widerstand.

Ohm'sche Widerstände, wie sie bei unzureichenden Leiterquerschnitten entstehen, sind grundsätzlich unerwünscht wegen der Leistungsverluste bei unnötiger Wärmeentwicklung. Da fallen mir auf Anhieb nur zwei Ausnahmen ein:

  1. Spannungsteilung über ohm'sche Widerstände. Hier werden die Wärme erzeugenden Verluste billigend in Kauf genommen.
  2. Widerstandsheizung (gewöhnliche elektrische Heizgeräte). Hier ist die Wärmeerzeugung nicht das beiläufige Übel, sondern der einzige Zweck der Veranstaltung.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Bei Wasserkraftwerken wird kein Dampf erzeugt, sondern die Lage-Energie (gelegentlich auch die kinetische Energie) des Wassers genutzt zum Betrieb der Turbinen.

Bei Wärmekraftwerken (z.B. Kohle-, Öl, Gas- oder Kernkraftwerk) wird Dampf erzeugt zum Betrieb der Turbinen.

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Grundsätzlich fängt das Studium bei null an. Der Stoff wird nur wesentlich schneller durchgepaukt als in der Schule. Mit einer guten Aufnahmefähigkeit braucht man kein konkretes Vorwissen, dass über die schulischen Grundkurse Mathematik und Physik hinausgeht.

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Gegen den Betrieb des Gerätes ist nichts einzuwenden. Falls Dich der Staub stört, kannst Du ihn gelegentlich heraus pinseln. Wenn nicht, kannst Du das auch bleiben lassen.

Mit der regelmäßigen Entstaubung sorgst Du dafür, dass das Gerät vielleicht statt zehn Jahre dann eben zehn Jahre und zwei Monate durchhält. Diese Heizlüfter erhält man ab 12,- Euro. Somit kannst Du mit dem Entstaubungseifer statistisch pro Jahr 7,2 Cent einsparen. Da setze ich meine Zeit wirtschaftlicher ein.

Was bewirkt der Staub übrigens? Die Wärme staut sich unter der Staubschicht. Dadurch wird der Heizdraht etwas wärmer als ohne Staub. Mit der Temperaturerhöhung steigt der Ohm'sche Widerstand, und damit sinkt die Heizleistung samt sog. "Stromverbrauch". Der Staub sorgt also dafür, dass die Temperatur der ausströmenden Luft etwas abgesenkt wird. Um die voreingestellte Temperatur der Raumluft zu erreichen, muss dann das Gerät ein bisschen länger laufen. Die Energieeffizienz wird dabei keinesfalls beeinflusst.

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Den Wärmebedarf in kWh pro Jahr kannst Du ziemlich genau ermitteln mittels "Wärmebedarfsrechner" im Internet nach Eingabe der bautechnischen Daten wie Flächen, Dicken und Materialien von Außenwänden, Türen und Fenstern sowie Fugenlängen an Fenstern und Türen. Mit der Wohnfläche ich da nichts anzufangen!

Die Kombitarife kenne ich nicht.

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Der Energieverlust des Lichtes hat nichts zu tun mit der Streuung, der Lichtgeschwindigkeit oder mit einer Veränderung der Frequenz, wie hier einige User vermuten. Wie sollte das auch?

Mit zunehmender Entfernung von der Lichtquelle verteilt sich das Licht, somit auch die Energie des Lichtes, auf eine größere Fläche. Die Strahlungs-Energie pro Fläche nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Am Betrag der Gesamtenergie ändert das nichts. In unendlicher Entfernung ist rechnerisch die angestrahlte Fläche unendlich groß und die Strahlungsintensität null.

Dort, wo das Licht auf einen Körper trifft, wird es zum Teil reflektiert (und somit in eine andere Richtung gelenkt) und zum Teil absorbiert. Der absorbierte Teil des Lichtes wärmt den angestrahlten Körper auf. Dieser Teil der Lichtenergie wird also in Wärme gewandelt, der andere Teil verliert keine Energie.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Für einen Stromschlag sind am menschlichen Körper zwei Kontaktstellen erforderlich, an denen eine gegenseitige Spannung anliegt, die einen Strom durch den Körper, den Körperstrom zwischen diesen Kontaktstellen, über den Stromweg, bewirkt.

"ich stand ......barfuß ... auf einem ... Boden. Vielleicht war meine Hand auch gerade an der Wand ...."

Die Vorstellung, dass zwischen den beiden Füßen am Boden eine elektrische Spannung auftritt, ist völlig abwegig. Nahe liegend ist dagegen erfahrungsgemäß, dass eine Spannung gegen Erde auf die angefeuchtete Wand durchschlug. Wenn Du dann mit einer Hand die Wand berührst, schließt Du mit Deinem Körper einen Stromkreis. Der Stromweg liegt dann zwischen der Hand und beiden Füßen.

Die Wirkung des Stromschlages wird in diesem Falle stark reduziert durch den gewöhnlich relativ kleinen Erdungswiderstand der feuchten Wand.

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Du kannst Dir die beiden magnetischen Pole vorstellen wie z.B. die Relationen "rechts-links", "oben-unten", "vorne-hinten" oder "ost-west":

Stelle Dir vor, der östliche Teil eines Gebäudes wird abgerissen. Hat dann der Rest des Gebäudes keine Ostseite mehr?

Stelle Dir vor, ein Eisenbahnzug hat vorne eine Lok, und hinten, am Zugende, hängt der 25. Waggon. Jetzt werden die hinteren Waggons 10 bis 25 abgekoppelt, die ersten 10 von vorne bleiben hängen. Hat der Zug dann kein "Hinten" mehr? Das Zugende ist jetzt doch weg!

Oder ein Baum wird auf halber Höhe abgeschnitten. Hat der Baum dann kein oberes Ende mehr?

Stelle Dir vor, der der östliche Teil eines Gebäudes wird abgerissen. Hat dann der Rest des Gebäudes keine Ostseite mehr?

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Die "Kraft" an einer Motorwelle messen zu wollen, ist sinnlos, weil die Durchmesser der Wellen bzw. Abtriebsräder unterschiedlich sind. Es muss hier also der Radius einbezogen werden. An der Welle messen wir das Drehmoment, gemessen in Newtonmeter (kurz Nm) = Kraft (gemessen in Newton) mal Radius (gemessen in Meter, kurz m).

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Stelle Dir vor, an einem See schöpft am Uferpunkt A Hans einen Liter Wasser und schüttet ihn am Punkt B in den See zurück. Zugleich schöpft Fritz am Punkt C einen Liter und schüttet ihn am Punkt D in den See zurück. Überall, wo gerade Wasser geschöpft wird, entsteht kurzfristig ein Loch im Wasser. Wo Wasser eingeschüttet wird, entsteht dagegen kurzfristig ein Wasser-Berg. Nach wenigen Sekunden ist das Wasser eingeebnet, die Löcher füllen sich und die Berge tragen sich ab.  

Hier gestalten Hans und Fritz jeweils geschlossene Wasserkreisläufe. Dabei macht sich aber kein einziges Wassermolekül das verwegene Problem, vom Hans-Wasserberg den Weg zu suchen zum Hans-Wasserloch.

Hätten wir es nun mit verschiedenen Gleichstromkreisen zu tun, die streckenweise durch die Erde führen, dann müsste auch kein einziges Elektron den Weg suchen von seinem Eintrittspunkt an der Erde zu dem Austrittspunkt, das seinem Stromkreis zugeordnet wurde. Die elektrischen Ladungen heben sich im Boden einfach so auf, wie sich der Wasserspiegel des Sees einebnet.

In unserem Alltag haben wir es bei Leitungen durch das Erdreich ohnehin fast immer mit Wechselstrom zu tun. Da vibrieren die Elektronen ganz ohne Wanderschaft nur auf der Stelle. Wenn nun da diverse Stromkreise über das Erdreich geschlossen werden, dann gleichen sich nur elektrische Impulse im Boden aus.

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Deine Fragestellung ist verkehrt!

Die Temperatur ist die Eigenschaft von Körpern.

Das Weltall ist die Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie darin.

Das Weltall ist kein Körper und kann somit keine Temperatur haben. Jeder Körper im Weltall hat eine Temperatur. Die ergibt sich jeweils aus der Bilanz von Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe des Körpers. Vielen Himmelskörpern wird durch kernphysikalische Prozesse Wärme zugeführt, die dann abgestrahlt wird.

Alle Körper im Weltall ohne eigene Prozesswärme erreichen eine Temperatur nach Maßgabe von Strahlungsaufnahme und Wärme-Abstrahlung. Ein solcher völlig unbeschatteter Körper im Vakuum des Weltraumes, in der gleichen Sonnen-Entfernung wie die Erde, wird sich wohl auf mindestens 100°C aufheizen. Ein völlig beschatteter Körper dagegen wird sich dort auf minus 270 °C (3 Kelvin) abkühlen. Der nimmt etwas Wärme auf durch die Hintergrundstrahlung.

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Diese Frage richtet sich wieder einmal direkt an die Prediger geheimer Rituale zur Überlistung der einfachsten Mathematik, der physikalischen Gesetzmäßigkeiten und des gesunden Menschenverstandes. Ich schaue mir die zu erwartenden Beiträge der Heizungsesoteriker gar nicht mehr an, die immerzu empfehlen:

Heizkosten sparen durch unnötiges Heizen!

Diesen groben Unfug hat noch keiner nachvollziehbar begründet. Die Heizkosten ergeben sich bei gegebener Heizleistung aus den Betriebszeiten der Heizung. Du kannst jederzeit Heizkosten sparen durch Temperaturabsenkungen, Punkt. Die Einstellung der Wunschtemperatur obliegt Deinen persönlichen Bedürfnissen.

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Stromkabel alleine verbrauchen keinen Strom. Ladegeräte ohne angeschlossenes Gerät, das geladen wird, verbraucht einen sehr minimalen Strom. Der ist wirtschaftlich ungefähr so bedeutsam wie der Wärmeverlust durch den Briefkastenschlitz an der Wohnungstür.

Da ist es wirtschaftlich weitaus ratsamer, Besuchern vor der Wohnungstür die Reste des Weihnachts-Schnees von der Bekleidung streifen zu lassen vor dem Öffnen der Wohnungstür.

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"dann hab ich ja 230V in meinem Körper"

Nein, das hast Du völlig verkehrt verstanden. Eine Spannung ist nicht "in einem Körper", die kann über mindestens 2 Berührungespunkte an einem Körperabschnitt anliegen! Und elektrischer Strom fließt nur im geschlossenen Kreis!

Der menschliche Körperwiderstand wird gewöhnlich mit etwa 1 kΩ angegeben. Bei Anliegen einer Spannung von 230V zwischen zwei räumlich weitgehend außeinanderliegenden Berührungspunken am Körper würde demnach ein Strom mit der Stärke von 230 V/1000 Ampere = 0,23 V fließen. Das wäre wohl spätestens nach einer Sekunde tödlich.

Davon ist Dein beschriebenes Szenario zunächst weit entfernt, solange Du nicht einen Stromkreis schließt, indem Du beide Pole an der Steckdose gleichzeitig berührst.

Wenn Du den Schraubenzieher zufällig mit dem eien der beiden Leiter verbindest, der eine Spannung von 230 V gegen Erde führt (also Phase statt geerdetem Nulleiter), den mit einem Finger berührst, und gleichzeitig mit einem anderen Körperteil einen gut geerdeten Körper (z.B. Wasserleitung oder Zentralheizkörper) berührst, dann wird das durchaus lebensgefährlich.

Wenn Du dagegen nur die Phase mit einem Finger berührst und mit den Ledersohlen Deiner Füße nur den gut isolierten Teppichboden, wirst Du möglicherweise gar nichts bemerken oder schlimmstenfalls nur ein leichtes Krippeln wie bei der Anwendung der Elektrotherapie.

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Ich sehe keine Veranlassung, die biologisch-meteorologische Berechnung anzuzweifeln, warum auch? Aber die ist ja auch nur rein theoretisch gemeint. Was können wir damit praktisch anfangen?

Dass ein unrealistischer derartiger Aufwand nur mit jahrzehntelanger Verzögerung seine Wirkung entfalten würde, ist augenscheinlich.

Die gedachte Baumpflanz-Aktionen ist eine durchaus hilfreiche reine Rechengröße zur Veranschaulichung der Verhältnisse und in diesem Umfang weder realistisch noch notwendig zur Erreichung des o.g. Zieles:

Würden wir stattdessen die ständigen globalen Waldbrände verhindern, würden wir ganz ohne Zeitverzögerung eine weitaus größere Wirkung erzielen. So schnell, wie mittlerweile v.a. die Urwälder abgebrannt werden, lassen die sich ja niemals aufforsten. Hinzu kommt, dass auf der versteppten Fläche des brandgerodeten Urwaldes für etwa 1000 Jahre kein Urwald mehr wächst. Die Landwirte können nur für eine Vegetationsperiode die erzeugte Asche als Dünger nutzen. Dann müssen sie notgedrungen (!) marodierend weiter und weiter brandroden. Was wäre da praktisch machbar?

Die Staatengemeinschaft könnte den jeweiligen Machthabern bei den Regenwäldern Anreize dazu bieten, politisch umzusteuern. Schließlich interessieren die sich so wenig für die Klimaentwicklung wie Donald Trump:

  • Die regionale Landwirtschaft könnte man grundsätzlich umgestalten.
  • Die korrupte Immobilienwirtschaft könnte man grundsätzlich umgestalten. Bislang machen die Machthaber ein einträgliches Geschäft mit den per Brandrodung geschaffenen Bauplätzen.
  • Die Brandrodung ließe sich auch mit dem Einsatz von Polizei u. notfalls Militär einschränken.
  • Die Weltmächte könnten ihre Stellvertreterkriege in den Entwicklungsländern reduzieren. Diese Kriege fördern die Brandrodungen.

Da stellt sich die Frage, wie das alles finanziert werden könnte. Dabei würde sich das alles ganz von selbst finanzieren!: Mit den Einsparungen an den menschenverachtenden Stellvertreterkriegen, den Waffenkäufen, den endlosen Wiederaufbau-Aktionen samt den Folgekosten der Flüchtlingsströme wäre die Walderhaltung schon weit überfinanziert. Mit dem Überschuss ließen sich dann weitere Wälder anpflanzen für die Klima-Entwicklung.

Und jetzt darfst noch raten, warum bei mir hier fast nie das Wort "Klimawandel" vorkommt!

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Nur die Spannung (in aller Regel 230 V) muss stimmen und der Lampensockel (vermutlich E10 oder E14).

Die Energie-Effizienz für ein winziges Lämpchen von wenigen Watt, das am Tag nur wenige Sekunden in Betrieb ist (nur bei offener Tür), bringt in einem ganzen Menschenleben kaum einen Cent mögliche Kosteneinsparung. Da wäre es schon sinnvoller, im Winter beim Klingelzeichen dem Geldbriefträger die Türöffnung zu verweigern, um den Verlust an Raumluftwärme zu verhindern.

Übrigens: Warum lassen sich in Schottland keine Kühlschränke verkaufen? - Weil die Schotten nicht prüfen können, ob bei geschlossener Kühlschranktür die Innenbeleuchtung ausgeschaltet ist!

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Mit L (L1, L2, L3, früher R, S, T) werden bei unserem öffentlichen Drehstrom- bzw. Wechselstrom-Versorgungsnetz heutzutage die drei Außenleiter bezeichnet, mit N der geerdete Mittelpunktleiter oder Nullleiter. An die heimische Steckdose wird einer der drei L (Phase, Außenleiter) geführt und der Nullleiter. Verbraucherseitig liegt der einzige Unterschied zwischen den beiden Leitern darin, dass der eine davon geerdet ist, d.h. leitend mit der Erde verbunden ist. Mit Herleitung oder Rückleitung hat das alles nichts zu tun!

Die beiden Abgangsklemmen am Trafo dagegen unterscheiden sich physikalisch-technisch so wenig wie die beiden Enden der Bratwurst, die beiden Aufhängungen der Wäscheleine oder die beiden Räder der Sackkarre. Somit unterliegt eine Namensgebung der einen oder anderen Klemme am Trafo Deiner reinen Willkür, ohne jede technische Bedeutung.

Alles klar soweit, oder noch Fragen dazu?

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Nein, Spinnen legen ihre Eier nicht einfach in Hohlräume. Und selbst wenn sie das tun würden, hätte das keine Folgen, solange alles trocken bleibt.

Ich habe es allerdings einmal erlebt, dass ein Elektro-Stecker vollständig vollgebaut war mit Wespennest-Zellen. Da war alles trocken, der Stecker war störungsfrei in Betrieb.

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Mit dem "schwerelosen Raum" sitzt Du einem Ammenmärchen auf!

Mit Schwerelosigkeit bezeichnen wir keinen Raum, sondern einen dynamischen Zustand. Das ist der Zustand des freien Falls.

Im freien Fall best Du also "schwerelos", wenn man von dem geringfügigen Luftwiderstand absieht (Der spielt bei 4 m Fallhöhe keine Rolle). Ob Du dann den Aufprall am Boden überlebst, kommt auf den Untergrund an: Im Heuhaufen kannst Du ganz gesund landen, auf dem Straßenpflaster wird es etwas gefährlicher.

Weltraumfahrer erleben im Orbit den freien Fall als Dauerzustand. Die fallen ständig um die Erde herum, ohne aufzuprallen.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Zum Baden reicht jede Lufttemperatur. Auch in öffentlichen Gewässern sinkt die Wassertemperatur nicht unter null Grad, und das ist gesund. Dazu habe ich früher oft das Eis aufbrechen müssen.

Bei der Lufttemperatur ist allerdings Vorsorge zu treffen. Als ich einmal Eisschollen wegschiebend an Land kam, wurde ich pudelnackt und pudelnass im kalten Wind von einer vorbeikommenden Bekannten aufgehalten. Das Gespräch lenkte mich von der erforderlichen Bewegung ab. Nach zwei Tagen erbaulicher Bettlektüre war ich auskuriert. Meine Krankheitserreger waren wieder einmal für Jahre entkräftet durch die Gegenmacht der aufgebauten Immunität. Man kann das aber auch alles umstandsloser treiben!

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Da brauchst Du nur alle anderen Geräte abzuschalten, die Leistungsangabe des Wasserkochers abzulesen und die Zeit zu messen. Beispiel:

Leistung des Wasserkochers 1 kW (1000 Watt). Betriebszeit 0,2 h (12 Minuten = 0,2 Stunden). Verbrauch = 1 mal 0,2 kWh = 0,2 kWh, kostet etwa 5 Cent. Der Zähler muss also um 0,2 kWh weiter laufen.

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Das Eisenpulver würde sich ja am Boden absetzen. Eine Ionisierung fände ohnehin nicht statt. In dem Schlamm wären die Eisenkörnchen durch Wassermoleküle voneinander getrennt, d.h. isoliert. Die elektrische Leitfähigkeit des Eisenschlamms wäre wohl im Vergleich zum reinen Wasser ein bisschen erhöht.

Zum Vergleich: Würde man den Autobahnverkehr über einen Schrottplatz leiten, dann käme der Durchgangsverkehr vermutlich nicht ganz zum Erliegen.

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Die Leistungsaufnahme ist der "Stromverbrauch" im gewöhnlichen Betrieb. Mehr Leistung beutet also mehr Betriebskosten. 40 Watt kostet pro Stunde etwa 1 Cent.

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Du kannst es ja mit einer Stiftungsprofessur versuchen. Du kannst auch Deine eigene Hochschule gründen. In den USA braucht man dazu noch nicht einmal etwas genaues zu wissen oder gar über einen gediegenen Wortschatz zu verfügen. Dort gründete Donald Trump seine eigene Universität. Dort nahm er seinen Höhrern ihr gutes Geld ab für seine langweiligen, antiintellektuellen, rassistischen, populistischen Sprüche. Für hinreichend anhaltendes "America first"-Geschrei gab es ein Diplom. Damit hat er immerhin den Sturmtrupp für seinen Wahlkampf herangezüchtet. Dafür konnten die "Studenten" immerhin gerichtlich die Rückzahlung ihrer "Studiengebühren" durchsetzen.

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Das ist alles weitaus nicht so dramatisch wie hier z.T. dargestellt. Ich würde die an sich völlig ordungsgemäße und harmlose Klemmverbindung zunächst abdecken zum Schutz vor Spritzwasser und - als erhöhte Sicherheitsmaßnahme vor Berührungsspannungen - die Leitung samt Klemmverbindung möglichst aus dem Umfeld der Dusche beseitigen bzw. beseitigen lassen.

Eine "Feuergefahr" besteht hier gegenwärtig ganauso wenig wie nach Abschluss der empfohlenden Maßnahmen. Solche Panikmachen sind völlig unsinnig. Feuergefahren können enstehen durch überlastete Leitungen (falsche Leitungsschutz-Sicherungen) oder auch durch elektrisch instabile Verbindungen (Funken an Wackelkontakten, davon ist hier absolut nichts zu erkennen.), aber keinesfalls durch den ungestörten Anblick elektrischer Klemmverbindungen. Durch Verdeckung und Umleitung ändert sich nichts an diesen hier genannten alltäglichen allgemeinen "Restrisiken".

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Nein, das hast Du falsch verstanden. Solarthermie und Fotovoltaik sind keine Speichertechniken, sondern Techniken zur Wandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie.

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Der Gewitterblitz ist ein elektrischer Entladungs-Lichtbogen zwischen Wolken oder Wolke-Erde. Dabei wird die Luft so weit erhitzt, dass sie die Form eines Plasmas annimmt. Das Plasma hat eine höhere elektrische Leitfähigkeit als die gasförmige Luft.

Solche Lichtbogen oder "Abrissfunken" kannst Du im kleineren Maßstab z.B. an den Stromabnehmern von Straßenbahnen beobachten (besonders bei Gleichstrom-Anlagen). Der entsprechende "Donner" äußert sich als leises Spratzeln. Bei elektrischen Kurzschlüssen in der Wohnung knallt es schon ein bisschen lauter.

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Die spezifische Wärmekapazität von Luft beträgt 1,005 kJ / (kg K). Zum Vergleich: Die spezifische Wärmekapazität von flüssigem Wasser beträgt ca. 4,19 kJ / (kg K).

In die Wärmekapazität eines Körpers gehen demnach dessen spezifische Wärmekapazität ein, seine Masse ein und seine Temperatur.

Ob zur gelegentlichen Erwärmung eines Körpers, hier z.B. der Raumluft, die erforderliche Energie in Gestalt von Öl, Gas oder Elektroenergie eingekauft wurde, ist für dessen Wärmekapazität so bedeutsam wie die Steuernummer des Öl- oder Gasverkäufers.

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1.

Amerikaner nutzen ihre Steckdosen mit 120 V zum gleichen Zweck wie Europäer ihre 230-V-Steckdosen. Die unterschiedlichen Spannungen gehen auf unterschiedliche Traditionen zurück (Z.B. auf das Gleichstromnetz von Edison in den USA). Die niedrigere Spannung hat sicherheitstechnische Vorteile und Nachteile beim Materialaufwand für die Elektro-Installation.

2.

Der kleine Propellermotor ist nur für Gleichstrom gebaut, wahrscheinlich für Kleinspannung. An der 230-Volt-Steckdose würde der sich in Rauch und Gestank verwandeln.

3.

Haushaltsübliche Herde kannst Du mit 16 Ampere nur teilweise betreiben, z.B. für den Betrieb von zwei kleine Kochplatten, aber nicht für alle Teile gleichzeitig. Moderne Herde haben maximale Leistungsaufnahmen von 9 kW bis 18 kW (18_000 Watt). Da brauchst Du schon 3 mal 16 A bzw. 3 mal 32 A.

Bei Durchlauferhitzern brauchst Du noch etwas mehr, etwa 3 mal 35 A. Bei Heizlüftern auf voller Stufe reichen 1 mal 10 A gerade.

Was sollte da "im Haushalt alles unter 10 A geregelt" sein? Die alltäglichen Großverbraucher habe ich außer Waschmaschinen und Geschirrspülern hier genannt.

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Der elektrische Widerstand gehört zu den physikalischen Grundeigenschaften von Körpern. Der Betrag in Ohm ist gleich 1/Leitwert in Siemens.

Als elektrische Widerstände bezeichnen wir auch elektronische Bauelemente mit genormtem elektrischem Widerstand. Die Anwendungen sind sehr vielseitig.

Transformatoren sind Vorrichtungen zur Übersetzung elektrischer Spannungen. Das Spannungsverhältnis ergibt sich dabei aus dem Verhältnis der Windungszahlen zweier Wicklungen, die magnetisch in Eingriff stehen.

Als Lampen werden u.a. Beleuchtungskörper und auch Leuchtmittel bezeichnet. Elektrische Leuchtmittel sind Stromverbraucher, und Stromverbraucher weisen wie jeder beliebige Körper (z.B. Kochlöffel, Schaufel oder Türklinke) auch einen elektrischen Widerstand auf. Das ist etwas anderes als das Bauelement "Widerstand". Dazu habe ich mich hier schon fast fünfmal geäußert.

Die Schule, in der man Dir erzählt hat, dass Lampen jeglicher Art Widerstands-Bauelemente enthalten, "damit sie nicht durchbrennen" solltest Du nie wieder betreten !!!!!!

Ladegeräte enthalten heute gewöhnlich Schaltnetzteile, in Einzelfällen auch Transformatoren zur Wandlung der Netzspannung in die erforderliche Ladespannung. Was sollte man da mit Widerstands-Bauelementen anfangen?

Mit Widerständen lassen sich natürlich auch Spannungsteiler bauen. Bei derartigen Spannungsteilern sind konstante Spannungen nur bei konstanter Stromstärke gegeben, und das ist nur bei schaltungstechnischen Sonderfällen gegeben, nicht bei Ladegeräten. Weiterhin stellen solche Widerstände elektrische Heizkörper dar, nach Maßgabe der elektrischen Leistung. Das wäre bei Ladegeräten auch noch eine sinnlose Energieverschwendung.

Ich habe übrigens meine Berufsschule vor 60 Jahren abgeschlossen!

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Nebenbei: Die Stromstärke des Föns beträgt nicht 8/9 V, sonder 8/9 Ampere.

Die "die 16 Ampere aus der Steckdose" ergibt keinen Sinn. Die Stromstärke ergibt sich aus dem jeweiligen Verbraucher.

Die Stromkreise den Haushalten sind heutzutage üblicherweise mit 16 A Leitungsschutz-Sicherungen abgesichert als Sollbruchstelle. Damit wird die Leitung vor brandgefährlichen Überlastungen geschützt.

Die knapp 8,7 A sind die Nennstromstärke des Gerätes, also die Stärke des Stromes, der bei Anschluss an die Nennspannung von 230 V durch das eingeschaltete Gerät fließt. Siehe dazu Wiki "Ohm'sches Gesetz". Wenn Du mit dem laufenden Fön Deinen Haarschopf trocknest, dann sind die 8,7 Ampere "genutzt", andernfalls eben nicht. Eine technische Sortierung der Stromstärke nach Nuzungsanteilen ist so unsinnig wie bei Wärme, Licht oder Höhe.

Die Stromstärke bei unserem obigen Beispiel beträgt bei angeschlossenem und eingeschaltetem Fön mindestens 8,7 A. Das kann auch wesentlich mehr sein, wenn weitere Geräte an diesem Stromkreis betrieben werden. Bei Überschreitung von 16 A sollte die Sicherung auslösen.

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Die "Phase" ist bei Elektroinstallionen einer der 3 Außenleiter (L1, L2, L3). Der führt eine Spannung. Und bei einem Lichstromkreis im Haushalt hat niemals eine zweite Phase etwas zu suchen!

Die gezeigte Wandöffnung mit Lampenaufhängung diente offensichtlich als Verteilung für "Gott weiß was": Vielleicht für Schalter, Steckdosen und/oder weitere Lampen. Das können wir am Allerwenigsten wissen. Wer Fragen der obigen Art stellt und sich anstelle einer Funktionsprüfung der einzeln herausragenden Leiter an deren Farben orientiert und an einer abstrakten, fiktiven mathematischen Ordnung solcher Farben, sollte lieber farbige Socken stopfen.

Ich absolvierte in den 50er Jahren einmal eine Elektroinstallations-Lehre. Seither hat sich die Farbsymbolik der Drähte mehrfach geändert. An welcher Ordnung willst Du Dich da orientieren? Die Farbsymbolik dient v.a. der Sicherheit und nicht der Schaltplananalyse. Schwarze Drähte sind bei ordnungsgemäßer Installation heutzutage potentielle Spannungträger, also Phase, Schaltdraht oder Lampendraht. Und wohin die wozu führen, musst Du vor Ort schon selbst herausfinden. Neutralleiter sollten blau sein und Schutzleiter gelb-grün.

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Der Fehlerstromschutzschalter überlebt 40 A pro Phase, mehr nicht!

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Ich verstehe die Frage so, dass mangels Kamin die Raumluft elektrisch beheitzt werden soll. Dass die Elektroheizung ein sündhaft teurer Luxus ist, bedarf hier keines näheren Hinweises. Die Energiekosten liegen beim Fünffachen von Verbrennerhei-zungen.

Die Energiekosten haben hier bei gegebenem Stromtarif mit der Elektrogeräte-Auswahl so viel zu tun wie mit dem Geburtstag des Verkäufers. Wer nach "Strom sparenden Elektroheizgeräten" sucht wie nach "Fleisch sparenden Fleischwölfen", der ist bereits die fette Beute gerissener Betrüger. 1 kWh Wärme kostet immer genau 1 kWh nach Tarif.

Bei den Beschaffungskosten kann man ganz ordentlich sparen. Bei der Raumluft-erwärmung kommt es wirtschaftlich allein darauf an, wieviel man pro kW Wärmeleistung des Gerätes ausgibt. Das sind beim handelsüblichen Heizlüfter (2 kW für 10 €) 5 Euro. Dumme Menschen geben für genau diesen Zweck statt 5 € ganze 1500 € aus, also das Dreihundertfache! Die klammern sich oft schier wahnhaft an die saublöden Werbesprüche von den "Strom sparenden Heizgeräten" ohne jedes Sachargument.

Elektroheizkosten in € = Wärmebedarf in kWh mal Stromtarif in €/kWh.

Zwei Sonderfälle sind hier allerdings einschränkend zu beachten:

Bei vereinbartem Nachtstromtarif lassen sich in manchen Regionen bis zu 50% der Energiekosten sparen. Das ist mit den wesentlich höheren Beschaffungskosten für die Nachtspeicherheizung verbunden, dazu taugt kein Heizlüfter.

Man kann die Energiekosten auch senken (weniger Wärmebedarf) durch Absenkung der Raumlufttemperatur. Besonders in Räumen mit seltenen kurzen Aufenthalten (v.a. Badezimmer) kann man auf die Raumlufterwärmung verzichten und sich kurzfristig selbst im Strahlungskegel (aber nur dort!) eines Heizstrahlers (in der Werbesprache "Infrarot-Strahler" genannt) nach Drehspießart direkt aufwärmen in kalter Umgebungsluft. Die Heizstrahler sind natürlich mit höheren Beschaffungskosten verbunden, bringen aber keine Vorteile bei der Raumlufterwärmung, wie ständig in der Internetwerbung gelogen wird.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Erwachsene Menschen geben im Ruhezustand etwa 100 Watt an Wärme ab. (Bei flottem Tanz wesentlich mehr!). Handelsübliche Heizlüfter geben im Vollbetrieb 2000 Watt (2 kW) ab. Daraus folgt, dass 20 ruhende Gäste etwa einen Heizlüfter als Wärmequelle ersetzen.

Wie weit sich das auf die Lufttemperatur auswirkt, hängt neben der Zahl der Gäste vom Wärmebedarf des Raumes und der Außentemperatur ab (Google "Wärmebedarfsrechner").

Jetzt weißt Du auch, warum es bei den Kühen im Stall immer warm ist!

Alles klar, noch Fragen dazu?

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Erde und Mond kreisen um ihren gemeinsamen Schwerpunkt. Und dieser Schwerpunkt kreist um die Sonne. Die Erde dreht sich um ihre Achse. Der Mond dreht sich nur so weit um seine Achse, wie er sich um den o.g. Schwerpunkt dreht, d.h. er wendet der Erde immer die gleiche Seite zu.

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Wenn das Kabel an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist, wird der größte Teil des Stromes zwischen den beiden Leitern fließen, die gegeneinander eine Spannung führen. Ein kleiner Teil wird über das Salzwasser vom Außenleiter zur Erde fließen. Durch die kugelförmige Ausbreitung des Stromes geht die Stromstärke asymptotisch gegen null. In einigen Metern Abstand wird der Strom kaum noch zu messen sein.

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"Aber Spannung bedeutet ja ..... Elektronenüberschuss und elektronenmangel".

Nein, das ist grob irreführend. Wer immer auch diesen Unsinn in die Welt gesetzt hat vom "Überfluss und Mangel von Elektronen im einfachen Stromkreis", wir wissen es leider nicht (zu dessen Glück).

Im Gleichstromkreis verschieben sich die freien Elektronen im Leiter so ähnlich wie die Glieder der Fahrradkette im Kreis herum. Bei der Stromquelle (vergleiche Tretachse) werden sie angeschoben und über die Hinterachse (vergleiche Verbraucher, Widerstand) überwinden sie einen Widerstand. Beim Wechselstromkreis wechselt nur die Richtung der Elektronenverschiebung.

"Die Erde selbst ist doch in diesen Stromkreis gar nicht eingebunden"

Wenn der Stromkreis nicht über die Erde geschlossen würde, dann hätte auch kein Leiter eine Spannung gegenüber der Erde

Die Spannung zwischen einem Außenleiter der Überlandleitung entsteht nur dadurch, dass ein anderer Leiter geerdet wird. Damit wird der Stromkreis über die Erde geschlossen.

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Selbstverständlich wird mit jedem Heizgerät auch die Umgebungsluft (nachhaltig in geschlossenen Räumen) erwärmt, wenn gelegentlich auch mit Verzögerung.

Der oben angegebene Heizstrahler ist allerdings als Terassenstrahler konzipiert und kaum für geschlossene Räume geeignet. In seinem Strahlungskegel kann man sich in kalter Umgebungsluft direkt nach dem Drehspießprinzip aufheizen. Aber die Luft auf der Terasse zu beheizen, ist so sinnlos wie der Heizkisseneinsatz zur Bewerkstelligung von Sommerwetter. Die vom Heizstrahler erwärmte Luft steigt senkrecht in die Höhe und verteilt sich dort ganz schnell. Wozu soll das taugen?

Im geschlossenen Raum würde der Strahler zuerst die angestrahlten festen Gegenstände aufheizen und im sehr geringen Maße die Luft. Die erhitzten Gegenstände geben dann ihre Wärme mit Zeitverzögerung an die Luft ab. So kann man im Prinzip auch eine Stube heizen, wenn auch etwas umständlich.

Kurzum, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch würde die aufsteigtende, flüchtige Terassenluft beheizt. Und für die Raumluftbeheizung sind hier die Beschaffungs-kosten verschwendet. Die nahezu gleiche Heizleistung von max. 2000 Watt bekommt man mitsamt Temperaturregelung für 10,- als kleinen Heizlüfter. Das ist 1/13 der Kosten für den Heizpilz.

Und jetzt noch eine Anmerkung zum Verständnis: Ich beobachte seit 10 Jahren die Internetwerbung für Heizstrahler. Diese Werbung richtet sich fast ausschließlich an besonders Dumme. Die o.g. Quelle enthält ganz ausnahmsweise ein paar vernünftige Sätze. Aber auf den üblichen Blödsinn verzichtet man natürlich dort auch nicht:

„Niedriger Stromverbrauch trotz hoher Leistung“. 

Das Strom sparende Heizgerät ist so blöd wie der Fleisch sparende Fleischwolf:

„Niedriger Rohfleischverbrauch trotz viel Hackfleisch!“ 

Für jede kWh Elektrowärme zahlt der Stromkunde ganz genau 1 kWh gemäß Tarif an den Stromlieferanten. Bei der Elektroheizung kann man nur sparen am Heizen, am Stromtarif und bei den Beschaffungskosten. 

Alles klar, noch Fragen dazu?

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Wenn der Heizstab durchgebrannt ist, dann heizt der nicht mehr, dann kannst Du ihn wegwerfen. Wenn nicht, dann eben nicht.

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Raumschiffe beschleunigen mittels Rückstoßmasse. Das "abbremsen" einer Geschwindigkeit in Richtung w ist nur ein anderer Ausdruck für die Beschleunigung in die Gegenrichtung von w.

In unserem irdischen Alltag meinen wir mit "bremsen" die Annäherung einer Fahrzeuggeschwindigkeit an die Geschwindigkeit des jeweiligen Fahrzeuguntergrundes, die Annäherung an den "Stillstand". Mit "Stillstand" meinen wir die Gleichheit von Fahrzeug- und Bodengeschwindigkeit. Der Boden ist also hier das stillschweigend unterstellte Bezugssystem, ungeachtet des Umstandes, dass der Boden um die Erdachse kreist, um die Sonne und schließlich um die Milchstraßenachse. Der Bremsvorgang wird hier in aller Regel bewerkstelligt durch eine Vorrichtung, die die kinetische Energie in Reibungswärme wandelt.

Sprachregelungen wie "Stillstand" oder "bremsen" sind im bodenlosen All völlig untauglich, wo es kein allgemein anerkanntes Bezugssystem gibt. "Beim Flug auf den Mond bremsen" würde ja nichts anderes heißen als "beim Flug auf den Mond gegen den Mond beschleunigen".

Alles klar, oder noch Fragen dazu?

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Mit "Schwerelosigkeit" bezeichnen wir den dynamischen Zustand des freien Falls. Das sollte eigentlich "Bodenlosigkeit" oder "Gewichtslosigkeit" heißen. Das erfährt z.B. ein in die Luft geworfener Körper (wenn man vom Luftwiderstand absieht) oder jeder beliebige antriebslose Körper im Weltall, weil der dort keine Auflage hat.

Mit konkreten Räumen oder Körperteilen (hier "Mund") hat das überhaupt nichts zu tun.

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Elektrogeräte können vielerlei Defekte aufweisen, u.a. auch einen Kurzschluss. Dabei wird der Stromkreis über einen sehr geringen Widerstand (gemessen in Ohm) geschlossen. Das führt zu einer außerordentlich hohen Stromstärke (gemessen in Ampere), bei der die Leitungsschutz-Sicherung auslöst und damit den Stromkreis unterbricht. Dann liegt an der Steckdose keine Spannung (gemessen in Volt) mehr an, die Stromstärke beträgt dann zwangsläufig null Ampere. Das nennen wir Stromausfall.

Ein anderer möglicher Defekt ist das Auftreten eines Fehlerstromes, d.h. eines Stromes direkt zwischen Außenleiter und Erde, unter Umgehung des Neutralleiters. Hier droht Gefahr durch das Auftreten einer Berührungsspannung am Metall-gehäuse des Elektrogerätes. Soweit hier ein FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) installiert wird, löst der aus und unterbricht zur Sicherheit den Stromkreis.

Gewöhnlich zieht man in solchen Fällen den Stecker des schadhaften Gerätes heraus und setzt die Sicherung zurück bzw. tauscht sie aus. Damit ist der Stromausfall beseitigt. Das schadhafte Gerät repariert man oder wirft es weg.

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Existenzfregen sind immer verkehrt gestellte Fragen!

  • Gnome, Elfen und Berggeister gibt es als mythische Märchenfiguren.
  • Siegfried den Drachentöter gibt es als Helden in der Nibelungensage.
  • "Tischlein deck dich, und Esel streck dich!" gibt es als Mittel in Grimms Märchen.
  • Freie Energie gibt es als technische Blödelei.
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Einen Fön kannst Du unbeschadet so ziemlich überall hinlegen, wo er nicht gerade überfahren oder geklaut wird, auch in die Badewanne.

Naß solltest Du den Fön keinesfalls machen, das könnte ihn beschädigen.

Wenn Du aber den an der Steckdose angeschlossenen Fön mit in die mit Wasser gefüllte Wanne nimmst, hast Du wahrscheinlich Selbstmordabsichten. Auf die Zuverlässigtkeit eines FI-Schutzschalter, falls vorhanden, würde ich nicht vertrauen.

Das Badewasser ist gewöhnlich durch Laugen und Salze ionisiert, es wird dadurch zum elektrischen Leiter. Es fließt ein Strom vom elektrischen Heizkörper über das Wasser und die Wanne zur Erde (bzw. umgekehrt). Ein Teil davon fließt auch über den menschlichen Körpert in der Wanne.

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Deine Annahme ist vollkommen richtig! Jeder sog. "Stromverbrauch" ist letztendlich elektrische Wärmeerzeugung. Das kann im Einzelfall über Umwege geschehen wie z.B. über Licht, Schall oder mechanische Reibung, die auch wieder nur alles in Wärme wandelt. Mit elektrischer Energie können auch Energiespeicher geladen werden, die zeitversetzt und ggfs. auch ortsversetzt die Energie in Wärme wandeln.

Innerhalb der Wohnung wird normalerweise neben dem Wärmeverlust über Wände, Türen, Fenster u.s.w. keine nennenswerte Energie exportiert. Somit ist hier der gesamte "Stromverbrauch" (incl. Licht, Computer, TV u. dergl.) ein Beitrag zur Raumluftbeheizung. Die Kosten der Elektroheizung liegen etwa beim 5,5-fachen der Kosten (Normaltarif) für Verbrennerheizungen.

Kurzum: Wer sich den teuren Luxus einer Elektroheizung leistet, hat keine weiteren Stromkosten im Haushalt: Alle Elektrogeräte heizen gleichermaßen nach Maßgabe ihrer Leistungsaufnahme. Wirkungsgrade und Lichtausbeuten von Geräten spielen hier absolut keine Rolle!

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Das hast Du offensichtlich völlig verkehrt beobachtet! Zunächst zu den Ausgangsdaten: Bei den handelsüblichen Heizlüftern ist die maximale Heizleistung nicht 2500 Watt, sondern 2000 W (2 kW). Handelsübliche Teelichte aus Praffin haben eine Heizleistung von max. 40 Watt. Unter dem Strich ist damit die Gleichung realistisch:

Wärmeleistung von 1 Heizlüfter = Wärmeleistung von 50 Teelichtern

und raus folgt zwingend:

"Wenn man 50 Teelichter aufstellt, müsste das den gleichen Effekt haben."

Das müsste nicht so sein, sondern das ist so! Für den Temperaturanstieg bei der Raumluft spielen viele Umstände eine Rolle, v.a. Außentemperatur und Lüftungen.

Die Art und Weise, wie die zugeführte Wärme erzeugt wurde, ob mit Öl, Holz, Sterin oder elektrischer Energie, ist hier so bedeutsam wie die Steuernummer des Heizgeräteherstellers!

Zur Berechnung der Aufheizzeit bräuchte man zahlreiche Messdaten zur Beschaffenheit des zu beheizenden Raumes. Für den Wärmebedarf gibt es im Web Online-Wärmebedarfsrechner. Um die Aufheizzeit für den Raum praktisch zu ermitteln, brauchst Du nur Uhr und Thermometer und einen handelsüblichen Heizlüfter (im Baumarkt für ca. 10 Euro), aber keine 50 Teelichter für 5 Euro. Die Teelichter kannst Du nämlich spätestens nach 1 Tag schon wegwerfen.

Alles klar, oder noch Faragen dazu?

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Man immatrikuliert sich (schreibt sich ein) beim Immatrikulationsbüro der Hochschule. Üblicherweise legt man dazu seinen Personalausweis vor, seine Hochschulzugangsberechtigung (Abiturzeugnis) und ggfs. eine Bescheinigung der Krankenversicherung. Bei zulassungsbeschränkten Studienangeboten (und nur hier!) ist außerdem der Zulassungsbescheid vorzulegen. Den Zulassungsbescheid erhält man nach erfolgreicher Bewerbung für ein zulassungsbeschränktes Studienangebot.

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Wo die Produktion der Lebensmittel derart umstandslos bewerkstelligt wird, ist der Tauschhandel (Äquivalententauch über Geld) so sinnlos wie der Einsatz des Holzpfluges.

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Das kommt darauf an, welche speziellen Fähigkeiten man gerade misst. Da sind die Überlegenheiten mancher Tiere gar keine Ausnahmefälle. In vielen kognitiven Bereichen sind manche Tiere den Menschen sehr weit überlegen:

  • Ratten z.B. sind in der räumlichen Orientierung den Menschen weit überlegen.
  • An kalten Wintertagen ziehen in Berlin gelegentlich rudelweise Wildschweine in die Stadt, um an Schulhöfen den Kindern ihr Pausenbrot abzubetteln. Das schaffen die Tiere ohne Straßenschilder, ohne Stadtkarten, ohne Kompass, ohne Uhr, ohne Kalender, ohne Ferienplan und ohne Pausenplan. Die kommen montags bis freitags etwa 1 Minute vor Erschallen der Pausenklingel an den verschiedenen Schulhöfen an. Das kann kein Mensch!
  • Schimpansen erlernen schnell die Ziffernfolge und sortieren nummerierte Karten gemäß Ziffernfolge mit einer Geschwindigkeit, bei der kein Mensch mithalten kann.
  • Zugvögel umfliegen die halbe Welt ohne Karte, technischem Kompass, Smartphone u. dergl. und kommen im Folgejahr wieder genau an ihr altes Nest zurück.

Die Beispiele ließen sich lange fortsetzen. Dabei wollen wir noch gar nicht von der Schwarmintelligenz Staaten bildender Insekten reden oder von den Gedächtnisleistungen der Elefanten.

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Unter dem "Leerlauf" einer Stromquelle können wir uns nichts vorstellen, vermutlich meinst Du hier "Kurzschluss". Was "darf" man da?

Im deutschen Strafgestzbuch fand ich bislang keinen Hinweis darauf, dass die Bewerkstelligung von Kurzschlüssen verboten ist.

Bei der realen Stromquelle bewirkt der Kurzschluss durch die hohe Stromstärke in aller Regel eine Unterbrechung des Stromkreises, sei es durch das Wegschmelzen der Versorgungsleitung oder einer Sollbruchstelle (Leitungsschutz-Sicherung).

Bei der idealen Stromquelle ist der Kurzschluss der Idealzustand, weil da die Stromstärke allein von der Spannung und dem Innenwiderstand der Stromquelle bestimmt ist.

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Um einen Stromschlag zu bekommen, braucht man grundsätzlich keinen Bodenkontakt.

Einen Stromschlag bekommt man, wenn man eine hinreichend hohe Spannung an zwei Körperstellen anlegt und dadurch einen hinreichend starken elektrischen Strom durch den Körper leitet, einen Körperstrom. Man schließt also einen Stromkreis über den menschlichen Körper.

Ein Stromkreis lässt sich auch über den Erdboden schließen. Ein Elektroschocker verfügt aber über keine Erdung, also ist dort der Bodenkontakt bedeutungslos.

Bei unserem öffentlichen Stromnetz ist ein Leiter (Mittelpunktleiter, Neutralleiter oder Nulleiter) geerdet, und das ist ein technischer Sonderfall. Wenn man hier einen Außenleiter (Der führt eine Spannung von 230 V gegen Erde) berührt und gleichzeitig hinreichenden Bodenkontakt hat, schließt man einen Stromkreis über den eigenen Körper und die Erde. Das bewirkt gewöhnlich einen Stromschlag.

Alles klar, noch Fragen dazu?

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Da musst Du Dich zunächst entscheiden, ob Du

  • die Raumluft der Halle auf etwa 18°C aufheizen willst, oder
  • bei kalter Umgebungsluft mittels Heizstrahler zielgerichtet menschliche Körper in dessen Strahlungskegel nach dem Drehspießprinzip aufheizen willst.

Die punktuelle Körper-Bestrahlung kann bestenfalls am Schreibtisch sinnvoll sein, für Sportler im Laufschritt keinesfalls. Dazu müsste ja der Trainer den sog. "Infrarotstrahler" (Werbespotbezeichnung) neben dem Läufer hertragen.

Die Überlegung "wieviel Infrarotstrahler pro qm" ist gleich in mehrfacher Hinsicht völlig verkehrt. Die Strahlungsleistung pro Fläche nimmt mit dem Quadrat der Entfernung vom Heizstrahler ab. Davon hängt die Temperatur der bestrahlten Hautoberfläche ab. Die Lufttemperatur ist hier bedeutungslos.

Auch bei der Raumlufterwärmung ergibt die Frage nach Wärmeleistung pro qm wenig Sinn. Zur Ermittlung des Wärmebedarfs sind alle Außenflächen des Raumes (Wände, Decken, Böden, Fenster, Türen, Fugen u.s.w.) mit deren Maßen und Materialbeschaffenheiten zu berücksichtigen. Dazu ruft man im Web "Wärmebedarfsrechner" auf, um den jährlichen Wärmebedarf in kWh zu erhalten.

Raumluftbeheizungen (Konvektionsheizung) und Heizstrahler ("Infrarotstrahler") gibt es als Verbrenner und als Elektroheizungen. Die Elektroheizung erzeugt bei Normaltarif die fünffachen Betriebskosten im Vergleich zu Verbrennern (Öl, Gas, Holz). Die Elektroheizung ist der absolute Superluxus! Die Preise pro kWh sind im Web abrufbar.

Alles klar, noch Fragen dazu?

Übrigens: Für die sog. "Infrarotstrahler" werden im Internethandel z.T. Preise genommen bis zum Einhundertfachen der Gerätepreise von Konvektionsheizungen. Letztere sind für die Raumluftbeheizung mindestens genauso gut!

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Ein Freiherr von Knigge wurde nie allgemein bekannt.

Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge (* 16. Oktober 1752 in Bredenbeck bei Hannover; † 6. Mai 1796 in Bremen) war ein deutscher Schriftsteller und Aufklärer. Von 1780 bis 1784 war er ein führendes Mitglied des Illuminatenordens. Bekannt wurde er vor allem durch seine Schrift "Über den Umgang mit Menschen".

Eine Glühlampe ist eine künstliche Lichtquelle.

Was hat A. Freiherr Knigge mit der Glühlampe zu tun?

Beide haben mit Helligkeit zu tun.

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Die Spannung an der Steckdose schwankt ohnehin zwischen 220 V und 240 V. Da machst Du Dir völlig unnötige Gedanken!

Wenn Du das ordnungsgemäße Versorgungskabel um einen Meter verlängerst, wird die Spannung vielleicht theoretisch um 1/100 V oder 1/1000 V abfallen, das kannst Du gar nicht messen. Warum machst Du Dir keine Sorgen um die Leitungslängen in Deinen Wohnungswänden und im kommunalen Leitungsnetz? Die Leitungen sind doch 10000 mal länger als Dein Anschlusskabel! Die gesamte Versorgungsleitung verläuft vielleicht über 10 km zur nächsten Trafostation. Und da haben Spannungsschwankungen ganz andere Ursachen als diese Verlängerung um einen einzigen Meter.

Wenn z.B. in Deiner Nachbarschaft ein Durchlauferhitzer mit 20 kW einschaltet, dann wird Deine Spannung an Deiner Steckdose vielleicht 100 mal mehr abfallen als durch so ein mickriges Verlängerungskabel.

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Akkubetriebene Geräte sind in aller Regel auf weitaus weniger als 100 V ausgelegt, gewöhnlich auf 1,5 V bis 6 Volt. Da kann man nicht einmal etwas spüren (höchstens auf der Zungenspitze!). Und in der Badewanne sind solche Geräte genau so gefährlich wie Quietschenten oder Papierschiffchen!

Ein Elektrogerät dagegen, das mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist, ist in der Badewanne höchst lebensgefährlich, weil

  • das öffentliche Stromnetz eine Spannung von 230 V gegen Erde führt, und
  • die Badewanne meistens gut geerdet ist.

Damit sind die Voraussetzungen gegeben für einen gefährlichen Körperstrom, d.h. einen Strom vom Außenleiter des Netzes über das Elektrogerät, durch den Körper des Menschen in der Wanne, schließlich über die Wanne in die Erde und von dort auf den Sternpunkt der nächsten Transformatorenstation.

Solche Voraussetzungen fehlen beim "Föhn mit Akku" gleich in jeder Hinsicht.

  • Zunächst wird niemand einen Haarföhn mit 1000 W bis 1500 W für den Akkubetrieb bauen, weil man dazu eine Autobatterie mit herum tragen müsste oder einen Reisekoffer voll Akkus im AAA-Formal. Das ergibt schlicht keinen Sinn.
  • Ein lebensgefährliches Akku-Paket müsste schon eine Spannung von mehr als 100 V bereit stellen. Wer baut so etwas, und wer braucht so etwas wozu?
  • Auch ein Akku-Paket mit mehr als 100 V könnte nur für den Menschen gefährlich werden, der mit seinem Körper beide Pole des Akku-Paketes überbrücken würde.
  • Wenn ein Mensch beide Pole z.B. eines 150-V-Akku-Paketes überbrücken würde, brächte der sich durchaus in Gefahr. Dabei würde es aber überhaupt keine Rolle spielen, ob der Mensch im Ohrensessel oder in der Badewanne sitzt, und ob sich in der Wanne Wasser befindet. Das wäre hier alles völlig bedeutungslos, weil hier - im Gegensatz zum öffentlichen Stromversorgungsnetz - gar keine Spannung gegen die Erde auftaucht. Und dieses Szenario geht jetzt endgültig an der Fragestellung mit der Badewanne vorbei.

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Temperaturmessungen unter Sonnenbestrahlung sind völlig sinnlos und ohne jede Aussagekraft über meteorologische Ereignisse.

Das Thermometer zeigt die Temperatur der eingebauten Flüssigkeit an oder des eingebauten Temperaturfühlers, vereifacht gesagt des Thermometerkörpers. Wenn keine nennenswerte Wärmestrahlung auf den Thermometerkörper wirkt, nimmt der nach wenigen Minuten genau die Temperatur der Umgebungsluft an durch den Temperaturausgleich. So können wir die Lufttemperatur in dieser Umgebung ermitten. Das Thermometer sollte dabei trocken sein wegen der Verdunstungswärme und unbedingt völlig beschattet.

Wenn nun der Thermometerkörper einer nennenswerten Wärmestrahlung ausgesetzt wird, z.B. durch die Strahlung einer aufgewärmten Hauswand oder gar durch die direkte Sonnenbestrahlung, dann wird der weit über die Lufttemperatur hinaus aufgeheizt (gelegentlich 20-30°C mehr als die Luft!). Die Temperatur des Thermometerkörpers ist dabei von zahlreichen Umständen abhängig, wie z.B. Größe, Material, Oberfächenbeschaffenheit und Farbe des Thermometerkörpers, Strahlungsintensität der Sonne, Einfallswinkel der Strahlung u. dergl. mehr. Die Temperatur der Umgebungsluft hat dabei für das Messergebnis keinen maßgeblichen Einfluss. Das Messergebnis ist dann völlig zufällig und so unabhängig von meteorologischen Ereingnissen, wie die Masse eines Körpers unabhängig ist von der Lautstärke bei seiner Verformung. Das Messergebnis hat schlicht keine Aussagekraft.

Hier gibt es übrigens einen weiteren, weit verbreiteten Irrtum: Die Temperatur der Luft gleicht sich in der freien Natur im Umkreis von ca. 50 Metern ständig völlig an durch die Luftbewegung. Da gibt es keine Unterschiede, ob der Ort gerade von der Sonne beschienen wird oder beschattet ist. Dass Du unter Sonnenbestrahung schneller in's Schwitzen gerätst, hat nichts mit unterschiedlichen Lufttemperaturen zu tun, sondern mit unterschiedlichen Temperaturen der Körperoberfläche. Ein bestrahlter Körper wird eben wärmer. Aber menschliche Körpertemperaturen nehmen wir auch nicht als Maß meteorologischer Ereignisse. Das wäre genauso sinnlos wie die Temperaturmessung in der Sonne.

Alles klar, noch Fragen dazu?

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".... wir waren beim Techniker der hat die Diagnose gegeben ... und Stromüberspannung aufgetreten ist."

Nein, das war kein Techniker! Ein Techniker würde von Überspannung reden!

Überspannungen treten bei Gewitter (atmosphärische Entladungen) gelegentlich auf an elektrisch leitenden Versorgungs- und Nachrichten-Netzen. Da können an empfindlichen Elektrogeräten alle möglichen Bauteile zerstört werden, auch Festplatten.

Ob nun der Hersteller bzw. Verkäufer der Festplatte die Schadensursache überhaupt so eindeutig ermitteln kann, bezweifle ich, solange an dem Gerät nicht gerade deutliche Schmorstellen zu sehen sind. Und wenn er das könnte, wäre der erforderliche Zeitaufwand im Labor dafür kaum zu rechtfertigen wegen ca. 220 Euro Schaden. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird der ohne Diskussion die SSD einfach umtauschen. Da würde ich mir keine Sorgen machen.

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Ein Weltraumflughafen in Tibet wäre aus geografischer Sicht unwirtschaftlich. Die Höhe der Startrampe würde zwar etwa 5% der Atmosphärenhöhe als "Vorsprung" bringen. Aber das bringt kaum einen Vorteil zur Erzielung der Fluchtgeschwindigkeit.

Dagegen würde die Startgeschwindigkeit der Abschussrampe gerade die halbe Bahngeschwindigkeit als Startgeschwindigkeit der Rakete um die Erdachse bringen im Vergleich zu einem Bahnhof am Äquator.

Tibet liegt am 30. Breitengrad. Dort ist der Erdradius senkrecht zur Erdachse halb so groß wie am Äquator, weil sin(90°)/sin(30°)=0,5. Damit ist dort auch die Bahngeschwindigkeit eines Massepunktes am Boden nur halb so groß wie am Äquator. Und um diese Geschwindigkeit aufzubringen, müsste man viel Treibstoff vergeuden. Am Äquator wäre die Startgeschwindigkeit schon um 2-3% der zweiten Fluchtgeschwindigkeit größer.

Alles klar, noch Fragen dazu?

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Hier kommt es neben der Ladungsmenge auf die Entfernung der gegensätzlichen Ladungen an und keinesfalls auf die Entfernung der elektrischen Pole.

Beispiel Gewitterblitz: Beim negativen Bodenblitz könnte die negative Ladung in der Gewitterwolke liegen und die positive Ladung im vielleicht 1000 m weit entfernten Boden. Wenn jetzt rein theoretisch (Lass das nur bleiben!) einer einen Blitzableiter durchtrennen würde, dann hätte er beim dort nachfolgenden Blitzeinschlag an der Trennstelle einen Lichtbogen zwischen Minuspol und Pluspol. Die Entfernung zwischen den beiden Polen am Blitzableiter läge hier in der handwerklichen Beliebigkeit. Die hätte keinen Einfluss auf die Entfernung der Ladungen und somit auf die Spannung des Blitzes.

Beispiel Kondensator: Hier kommt es auf die Entfernung der Kondensatorplatten an und nicht auf die Entfernung angeschlossener Leiter an völlig beliebiger Stelle ("plus und minus"), soweit man die Kapazität der Leiter vernachlässigt.

Alles klar, noch Fragen?

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