Hi Amyyy841!

Ja, die Sache lohnt sich auf jeden Fall. Man sollte nur einige Dinge beachten.

Zuerst mal zu Planeten und Mond;
Bei denen ist eine Beobachtung aus einer Großstadt heraus weitgehend problemlos möglich, denn (außer Uranus und Neptun) die sind hell genug. Der Mond sowieso :-)

Hellere Kugelsternhaufen und offene Sternhaufen gehen auch noch. Du verlierst nur schwächere Details (Sterne) in den Randzonen dieser Objekte.

Alles "nebelhafte" (Galaxien, Gasnebel, Reflexionsnebel) ist dann schlechter oder gar nicht zu sehen, wenn der lichtverschmutze Himmelhintergrund heller als die sogenannte Flächenhelligkeit dieser Objekte ist. Man kann diese Daten (Flächenhelligkeit und 1000 Sachen mehr) durch teilweise kostenlose Software herausfinden. Und natürlich gib es Webseiten, wobei sogar die hochwissenschaftlichen mit Fakten, Daten, Bildern frei zugänglich sind!

ABER: Die bekannten Paradestücke, wie Andromedagalaxie oder Orionnebel, gehen so gut wie immer. Aber natürlich nicht so toll wie unter einem dunklen Landhimmel.

Elementar wichtig sind, gute Vorbereitung und realistisches Einschätzen-Können der Möglichkeiten.

Oder (wegen Einschätzen) kurz gesagt: "Wie sieht das Objekt XY durchs Okular eines Teleskops aus?"

(je nach Öffnung [=Durchmesser der Linse vorne], oder des Spiegels eines Spiegelteleskops] und Brennweite)

Viel besser sieht man das durch Zeichnungen (==> Web). Fotos vermitteln ein vollkommen falsches Bild, denn Farben gibt es (mit ganz, ganz wenig Ausnahmen) bei Galaxien und Nebeln nicht zu sehen.

Dafür aber bei den Planeten, sehr schön sogar.

WICHTIG: Es gibt Filter für Teleskope, die die störenden Bereiche des künstlichen Licht gezielt stark abblocken. Das kann einen Riesenunterschied machen.

Das war jetzt das visuelle durchs Okular gucken. :-)

Astrofotografie ist etwas ganz anderes. Vor allem hat sie mit der allgemeinen Fotografie sehr wenig gemeinsam.

Allerdings ist heutzutage ein Einstieg in diese durchaus möglich, ohne Unsummen auszugeben. Man braucht aber Geduld, Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen!

Beispiel: Eine gebrauchte digitale Spiegelreflexkamera (€ 150-200), ein Linsenteleskop (od. Spiegelteleskop) mit Adapter für die Kamera (ab € 300 bis 450) und eine kleine Reisemontierung mit Nachführung oder ein sogenannter Tracker (ab € 250 bis 600).

Klar, das ist kein Taschengeld, aber für lichtverschmutze Beobachtungorte gibt es in der Astrofotografie so einige Hilfsmittel. Details würden hier den Rahmen sprengen, aber Du kannst mich selbstverständlich jederzeit fragen.

Liebe Grüße!

Das Bild der Plejaden (ein offener Sternhaufen mit Reflexionsnebel) ist aus dem Fenster mit einer Straßenleuchte vor der Nase gemacht worden ... :-)

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Hallo, Kami, alter Freund!

Primär die schon erwähnten biologischen Mittel und Gelbtafeln!

Nur wenn das überhaupt nicht hilft und als allerletztes Mittel:

Nikotin ... als Aufsud :-)

Du wirst Dich jetzt sehr wundern, denn die Maßnahme gegen den Befall ist etwas heftig. Und Du musst sehr aufpassen, denn der Aufsud ist extrem giftig, muss absolut sicher vor Kindern und überhaupt verwahrt werden. Handschuhe verwenden, FFP2 od. -3 Maske, um das Aerosol nicht einzuatmen!

Dennoch wird Nikotin wieder abgebaut.

Im verlinkten Artikel steht leider nicht, dass man das kochende Wasser nur im Freien aufgießen sollte, sonst hast Du eventuell Nikotindämpfe in der Küche, die eventuell spürbar werden.

Mach das aber nur, wenn sonst nichts geht. Und ich würde es auch nicht machen, wenn Kinder bei Dir wohnen.

Außerdem würde ich das nur für Pflanzen verwenden, die im Garten sind UND NICHT für etwas, das in irgendeiner Form zum Verzehr gelangt.

Ach ja, eine Dose Zigarettentabak reicht ...

Beste Grüße, war schön, Dir wieder einmal hier zu begegnen!

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Hallo Thelouicraft!

Das Teleskop ist qualitativ schwer in Ordnung, ebenso seine Montierung. Der Anbieter (Astroshop) ist noch dazu als sehr kompetent und kundenfreundlich bekannt.

Es ist nur so, dass über den Anblick von Galaxien in Teleskopen (und anderen Deep-Sky Objekten) sehr verbreitete, vollkommen unrealistische Erwartungen existieren.

Verständlich, Dokus und andere Medien zeigen Bilder, die wunderschön farbig und detailreich sind. Oft vom Hubble-Teleskop oder sehr, sehr großen Instrumenten in Observatorien. UND: Das sind Fotografien!

Der visuelle Anblick ist viel, viel , viel dunkler. Farben sieht man auch mit sehr großen Teleskopen bei Galaxien keine.

Noch dazu ist dieses Teleskop eher am unteren Ende der Lichtsammelleistung (für die Bauart Spiegelteleskop) angesiedelt. Mit diesem und einem guten Okular sind offene Sternhaufen sehr schön zu sehen. Mit Glück und an einem sehr dunklen Ort siehst du einige Sterne am Rand der helleren Kugelsternhaufen.
Beachte auch, dass die Nachführung ohne Motoren geliefert wird. Du musst also händisch am Knopf einer Welle drehen, um das Teleskop nachzuführen.

So, und jetzt kommt es :-) :

Wenn Du eh nichts automatisiert hast, kannst Du Dir gleich ein 20cm-Dobson Teleskop zulegen. Um € 499 bekommst Du so eines eher leicht. Du hast fast die dreifache Lichtsammelleistung (ein enormer Unterschied!) und Du kannst bequem sitzend beobachten.

Damit siehst Du in den hellsten Galaxien schon etwas an Strukturen.

Allerdings braucht die ganze Sache wirklich intensive Vorbereitung, Lernbereitschaft, Geduld.

Bringt man dies nicht auf, landet das Ding 100%ig in einem Eck als Staubfänger. Ist so, hab ich zigmal beobachtet!

Denn das ist etwas gänzlich anderes als durch ein Fernglas zu gucken. :-)

So sehen Galaxien durchs Okular eines 45 cm (Spiegeldurchmesser) Teleskops aus:

http://deepskysketch.com/portfolio/messiers-galaxies/

Die guten kosten so ab 6 000 bis 10 000 Euro. Sind toll, aber mobil bist Du mit so einem Instrument nurmehr mit einem größeren SUV.

Und man braucht fast schon eine zweite Person zum Aufbauen. Aus der Garage in den Garten gerollt sind die aber fein.

Beste Grüße!

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Hi!

Ich finde 'Turbomanns' Antwort sehr hilfreich, und würde sie beachten.

Grundsätzlich wäre bei sehr trockener Haut eine Lotion oder Creme, die der Haut etwas Feuchtigkeit verschafft als Grundlage keine schlechte Idee.

Allerdings sollte sie keine Wachse oder Duftstoffe enthalten. Neuroderm-Produkte etwa.

Du könntest auch Urea-Präparate versuchen, aber nicht mit zu starkem Anteil an Urea, da manchmal (eher selten) diese Substanz leichtes Brennen auf der Haut hervorrufen kann.

Gut für die Feuchtigkeit der Haut ist auch ein alter Trick professioneller Models: viel trinken. Normales Wasser. Aber auch nicht übertreiben, bitte!

Zu deiner eigentlichen kosmetischen Frage: Suche dir Sachen aus, bei denen möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten sind, um Deine Haut nicht zu reizen. Einfach probieren ... Frag nach Proben!

Etwas Vorsicht ist bei Apotheken angebracht, denn zwar ist die Beratung meist gut aber die Preise heftig.

Web-Recherche nach 'hypoallergene Kosmetik' ist keine schlechte Idee. Und natürlich auch den Hautarzt fragen. Auch wenn es nicht um Allergien geht. Solche Präparate enthalten keine überflüssigen Substanzen, die nicht gut für die Haut sind.

Beste Grüße!

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Am 6. April 2015 um 14 Uhr 27 Minuten in Monte Carlo. Es war eine Variante mit Pflanzensprossen der Gattung Phyllostachys und anderen Sorten Gemüse aus Ostasien. Subtil in fruchtig-scharfer Weise gewürzt.

Als Getränk dazu wählte ich ich einen Chardonnay von White Stones & Bones, Bodega Catena Zapata, Argentinien, Jahrgang 1984.

Die Zahnstocher waren handgedrechselt und aus Zedernholz.

War alles in allem ein ganz passables Mahl für zwischendurch.

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Hi!
Du kennst sicher den Spruch "Jedes Ding hat zwei Seiten ...". Bei dieser Angelegenheit ist's auch so.

Wenn man genau informiert wurde, dass dies nicht offiziell ist, sondern nur ein Gag UND die Sache vertretbar billig ist ...

(mit "vertretbar" meine ich ich einen Betrag, der den Kosten eines professionellen Drucks entspricht & Entgelt für Rahmen & Versandkosten & eine nicht lächerlich hohe Gewinnspanne)

... kann man das meinetwegen machen.

Wichtig: Alles andere kann in Richtung Betrug gehen! Sofern die verkaufende Stelle so tut, als wäre sie ein astrophysikalisches Forschungsinstitut, mit irgendwelchen tollen Rechten. Oder: absurd hoher Preis (viele Menschen würden durchaus auch höhere Summen zahlen, wenn ein Himmelskörper nach ihnen benannt wird).

Nur die Die Internationale Astronomische Union (IAU; franz.: Union astronomique internationaleUAI) darf Himmelsobjekte mit offiziellen Namen benennen.

Diese macht das prinzipiell nicht gegen Geld.. Allerdings werden Entdecker von Kometen in der Namensgebung normalerweise gewürdigt. Und: Asteroiden werden manchmal nach verdienstvollen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte oder anderen "Berühmtheiten" vergangener Geschichte benannt.

Mit "offiziellen ..." heißt hier für den wissenschaftlichen Betrieb, bei öffentlichen Institutionen etc. verwendet.

Privat ist es ja vollkommen wurscht. Wenn ich (privat) will, kann ich eine Supernova auch "Badabumm" taufen ... :-)

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Uff, doch nicht in einem Endlos-Satz, bitte. :-)

Erster Satz: "Für die Juden erließ man damals Vorschriften."

Danach in einzelnen Sätzen die Restriktionen auflisten. "Privates" schreibt man klein, da es auf "Auto" Bezug nimmt.
Bleib in der gleichen Erzählzeit. "Durften ..." kannst Du entweder als sich wiederholendes Stilmittel verwenden, oder auch anders ausdrücken, um Wortwiederholungen zu vermeiden..
Achte sonst auf Groß- oder Kleinschreibung, Zeitenbildung, Kommasetzung.

Absätze machen.

Und passe bitte generell auf, denn im Text sind einige typische Flüchtigkeitsfehler.
Laut vorlesen kann Dir dabei helfen,

Der Satzteil "... und dergleichen mehr ..." ist eher für eine Auflistung von banalen Dingen geeignet. Für eine Beschreibung von Gräueltaten ist er daher nicht ideal. Du kannst ihn aber auch unverändert lassen, denn andererseits transportiert er vielleicht so etwas wie böse Ironie.

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Sorry, aber dieser Satz ist so gut wie unverständlich. Dadurch kann man Dir momentan wohl wenig helfen.

Irgendwo, irgendwie ist es doch sinnvoller - gerade wenn es um das Thema "Schreiben, wie?" - geht, zumindest die einleitende Frage halbwegs verständlich zu halten, oder?

Das ist nicht böse gemeint, und ich will hier bitte auch nicht auf "Oberlehrer machen" ...

Solltest du, aus was für Gründen auch immer, Deutsch nicht gut beherrschen, frag doch einfach jemanden aus Deiner Klasse oder einen Freund, ob er Dir bitte beim Formulieren helfen kann. Das ist eine Sache, die in zwei Minuten erledigt sein kann ...

Beste Grüße

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Hi!

Sofern der Keller trocken ist, kannst Du ihn bedenkenlos dort lagern. Okular (auch Barlow-Linse) rausnehmen, die dazu bestimmten Deckel auf alle Öffnungen. Ein Hauch Öl (die Sorte die man auch für Nähmaschinen nimmt) für die Justierschrauben und andere solche, aber nur die außen liegenden, bitte! :-)

Heute sind praktisch alle Spiegel quarzbeschichtet, daher ist ein Pilzbefall eher unwahrscheinlich.

Sehr wichtig ist, dass er vor dem Verstauben geschützt ist und (kein Scherz) keine Spinnen bzw. Insekten in den Tubus gelangen können. Dabei auch an Öffnungen für Lüfter und dergleichen denken. Mit einem Leintuch bedecken, ist keine schlechte Sache, aber bitte nicht fest und luftdicht einwickeln, denn sonst kann sich Kondensfeuchtigkeit entwickeln.

Wenn das Teleskop vorher draußen war, muss es unbedingt vorher Zeit zum Trocknen haben, falls sich etwas Tau gebildet hat. Äußerlich mit einem Handtuch trocken reiben. Auch die Box.

Ja nicht über die optischen Flächen aller Arten wischen! Auch nicht, wenn du (ist typisch durch Luftverschmutzung) schmutziges Kondenswasser auf den Spiegeln gehabt hast.

Deren Reinigung ist eine enorm heikle Sache. Anleitungen findest Du im Web.

Falls Du die Okulare, Filter und dergleichen außerhalb von beheizten Räumen lagerst, kannst Du paar Säckchen Silikagel (Feuchteschutz) dazu legen.

Beste Grüße!

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Allgemein: Vor einem Kauf bzw. des Gebrauchs eines Astro-Teleskops ist Vorbereitung total wichtig. Damit vor allem die Erwartungshaltung, was man mit einem bestimmten Teleskop sehen kann und wie bestimmte Objekte des Himmel damit aussehen.
Irrige Vorstellungen sind weit verbreitet. Bunte Galaxien und Gasnebel gibt es nur auf Fotos. Strukturen in Galaxien bräuchten mehr Öffnung. Und selbst dann sind sie nur bei helleren Exemplaren und nicht stark ausgeprägt wahrnehmbar.

Das Teleskop/die Montierung: Ist schwer ok, die GoTo Steuerung und die Montierung sind (unter anderen Markenbezeichnungen) relativ verbreitet.

Für rein visuelle Beobachtung ist ein Dobson, wie "Blobeye" sehr richtig erwähnte, sinnvoller. Für Dein Budget kann sich sogar einer mit 250 mm Öffnung ausgehen. Damit hast du fast die dreifache Lichtstärke im Vergleich zum Bresser-Modell. Und Lichtstärke ist beim visuellen Beobachten enorm wichtig.

Fotografieren: Da wird der Okularauszug nicht geeignet sein. Der Abstand muss da passen. Man kann zwar manchmal mit Zubehör dennoch ein Kamerabild scharf einstellen, aber ohne Feineinstellung beim Okularauszug ist das bei der Fotografie eine Plage.

Es gibt für die Fotografie geeignete Newtons dieser Öffnung, da musst Du Dich nur mal näher umsehen ... :-)

Auffallend: In der Beschreibung ist mehr Blabla als Fakten zu lesen. Wirkt auf mich nicht sonderlich serös, wenn z.B. die Software "Stellarium" im Lieferumfang gelistet ist, die jeder kostenlos aus dem Web downloaden kann. ;-)

Sonst: Mit " integriertem Kamerahalter (Fotogewindeschraube)" ist gemeint, dass Du eine Kamera am Teleskop anbringen kannst. Damit ist aber nicht eine Nutzung des Teleskops gemeint, sondern eben ein Apparat mit Objektiv, der dann eben mit der Montierung nachgeführt werden kann. Praktisch, aber bitte nichts verwechseln.

:-)

Auch wichtig: Momentan ist das Gerät nicht lieferbar, aufpassen bitte.

An sich wäre es sinnvoll bei einem der etablierten Händler in D zu kaufen (Astroshop z.B.), denn die bieten seriöse Beratung und Service. Auch nach dem Kauf.

Zur Fotografie noch kurz: Die ist ein ganz eigenes Gebiet in der Astronomie und nicht ganz so einfach. Das muss man definitiv lernen und es hat auch mit der allgemeinen Fotografie gar nichts mehr gemeinsam. ABER: Es kann Freude bereiten. Alles machbar ... :-)

Beste Grüße!

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Wie MeisterRuelps schon richtig sagte, kann man mit einem Polarimeter einiges feststellen. Richtung und das Ausmaß der Drehung der Polarisationsebene können mit diesem Instrument gemessen werden.

Dazu werden - jetzt etwas vereinfachend formuliert - 2 übereinanderliegende Polarisationsfilter genutzt. Polarisationsfilter lassen weitgehend nur Lichtwellen durch, die in einer bestimmten Schwingungsebene ausgerichtet sind.

Das System nutzt 2 Filter, einer (man nennt ihn Polarisator) polarisiert das durch ihn fallende Licht. Der zweite, der Analysator, ist drehbar gestaltet.

Steht nun der Analysator mit seinem polarisierenden Eigenschaften (Du kannst Dir das ähnlich wie ein feinstes längs ausgerichtetes Gitter im Filtermedium vorstellen) im Rechten Winkel (seiner länglichen filternden Strukturen im Filterglas) zum Polarisator, wird das Licht weitgehend gesperrt: "Dunkel wird es" ... :-)

Im welchen Winkel wieviel Licht gesperrt wird, lässt Rückschlüsse auf die Eigenschaften des untersuchten Materials zu.

WENN, und das ist dabei der springende Punkt, eine bestimmte Substanz das Licht polarisiert.
Aminosäuren haben auch diese Eigenschaft, denn sie sind "chiral".

Darunter versteht man die Eigenschaft, dass eine bestimmte Verbindung in 2 Varianten vorkommen kann. Chemisch sind sie gleich, aber Gruppen im Molekül sind anders ausgerichtet: nämlich wie Spiegelbilder.

Man spricht von Enantiomeren (die erwähnten "Spiegelbilder"). Der Unterschied ist absolut nicht unwichtig. Beispielsweise sind in Proteinen nur L-Aminosäuren möglich (die eine chirale Variante bzw. das eine Enantiomere)!

Das kann - jetzt generell gemeint - durchaus Auswirkungen haben, beispielsweise bei der Wirkung bestimmter Pharmazeutika.

Bei den Aminosäuren ist es ein C2-Molekül, an dem gebundene Gruppen räumlich verschieden ausgerichtet sind. Die Substanz kann nun das Licht polarisieren. Wie stark das der Fall ist und bei welchem Winkel am stärksten, lässt nun Rückschlüsse auf das untersuchte Material zu.

Übrigens gibt es auch einfachere Moleküle, die auch chiral auftreten können.

Ich hoffe das hilft ein wenig. ;-)

Beste Grüße

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Die Gravitationskonstante wirst Du nicht meinen, sondern die Gravitationsbeschleunigung an der "Oberfläche" (hypothetisch natürlich, denn der Jupiter hat keine feste Oberfläche).

Die Formel dafür ist:

G · M/ R²

Also: G Mal M durch R-Quadrat

M ist die Masse des Jupiters in Kilogramm = 1,899 · 10 hoch 27

G ist die Gravitationskonstante = 6,67 · 10 hoch minus 11

R² ist der "Radius" in Meter zum Quadrat. Allerdings hat der Jupiter keine genaue Kugelform. Der Äquatordurchmesser beträgt in Meter 142984000 und der Poldurchmesser 133708000.

Achtung, das ist der Durchmesser! Für R die Hälfte davon (dividiert durch 2) nehmen!

Jetzt ist die Frage, was ist gemeint?

Der Wert dividiert durch 2 und dann das Ergebnis zum Quadrat.

Entweder rechnest Du beide Werte und schreibst dazu "am Pol" bzw. "am Äquator".

Oder einen davon aussuchen. Vorzugsweise den vom Äquator, würde ich meinen.

Eintippen, fertig!

Theoretisch müsstest Du für die sogenannte Fallbeschleunigung die Zentrifugalkraft am Äquator dann von der Gravitationsbeschleunigung abziehen, aber ich nehme stark an, dass nur die Gravitationsbeschleunigung alleine gemeint ist.

Viel Erfolg!

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Dürfte nervös bedingt sein. Lass etwas frische Luft ins Zimmer und leg Dich einfach hin, versuche dich zu entspannen.

Licht aus, das wird schon ...

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Sehr kurz formuliert: Wenn man mit "Universum" ALLES bezeichnet, das existiert, ergibt die Frage nach einem Außerhalb keinen Sinn.

Es gibt dazu den bekannten Vergleich mit der Frage: "Was ist nördlicher als der Nordpol?"

Was auch keinen Sinn ergibt.

Wobei man mit der Begriffsschärfe aufpassen muss, denn es gibt durchaus seriöse Annahmen, dass es Parallel-Universen geben könnte, ebenso multiple (viele) Universen. Das ist aber begrifflich etwas heikel, außer man bezieht sich mit Universum auf Teil von etwas noch größerem.

Wobei sich "die Katze in den Schwanz beißt", wie eine Redensart das so schön beschreibt, denn das, was wir Universum nennen, wäre dann nur Teil von irgendetwas noch größerem Irgendetwas und somit eigentlich kein (allumfassendes) Universum.

Was bei diesem Erwägungen auch noch dazukommt, ist, dass man sich sehr leicht logisch (und das massiv) verheddern/verirren kann, wenn man über Dinge wie etwas allumfassend Bestehendes spricht od. nachdenkt, denn es existieren dabei sowohl sprachliche als auch die Erkenntnis angehende Fallen.

Für so manches in diesem Gebiet ist unsere Sprache wenig bis gar nicht geeignet, und schon "nur" mathematische Modelle erscheinen uns als extrem schwierig nachvollziehbar. Insbesondere wenn es dabei um "Unendlich" geht.

Von wegen unendliches oder nicht unendliches Universum.

Man weiß schlicht und (gar nicht so ... :-) ) einfach noch nicht, was davon richtig ist!

Aber aufgrund von gewissen neueren Messergebnissen, die die sogenannte "Flachheit des Universums" betreffen, war die Wissenschaft verblüfft, weil diese Ergebnisse Werte aufweisen, die ein unendliches Universum als möglich erscheinen lassen.

Davon gehen eine ganze Reihe von Kosmologen aus. ABER dies ist nicht bewiesen und es könnte durchaus sein, dass ein strenger Beweis im wissenschaftlich-empirischen Sinn nicht möglich ist.

Eine kleine Warnung dazu: Vielfach werden Meinungen zu diesem Thema als wahre Behauptungen aufgestellt.

So manche vertreten fast schon mit religiöser Konsequenz oder Intensität, dass das Universum

a) endlich ist

oder

b) unendlich ist

Gar nicht selten liest man dann kurze Statements, die ein wissenschaftlicher Beweis sein sollen.

Und sehr oft wollen manche rein mathematische Schlüsse als physikalischen Beweis verkaufen.

Ebenso oft ist auch Emotion dabei im Spiel, die aber in der Naturwissenschaft nichts verloren hat ... :-)

Faktum ist: Keine der beiden Möglichkeiten ist bewiesen.

Und: die Wissenschaft unterscheidet sehr wohl zwischen Wahrscheinlichkeit und bewiesenen Sachen.

Verständlicherweise wird es dabei auch philosophisch.

So, damit dieser Beitrag nicht unendlich lang wird: :-)

Beste Grüße!

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Bitte beachte, dass Du hier verschiedene Kategorien vergleichen möchtest. So etwas kann begrifflich in die Irre führen bzw. keinen Sinn ergeben.

Das ist in etwa so, als ob man nachfragt:

"Was ist der Unterschied zwischen Holzschnitzen und dem künstlerischen Erschaffen einer Skulptur im Stil der Renaissance?"

"Drip Painting" bezeichnet eine Maltechnik, also eben wie die Farben aufgebracht werden.

Während "Actionpainting" (Aktionsmalerei) eine Kunstrichtung bzw. ein bestimmter Stil der modernen Malerei ist.

Beste Grüße!

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Keine Chance, außer Du bist so nahe dran wie Du lieber nicht sein solltest. So aus etwa 100 km Entfernung reichen die Gezeitenkräfte (der Unterschied der Anziehungskraft zwischen deinen Füßen und dem Kopf) schon aus, um eher ungemütlich zu sein.

Du wärst in diesem Fall nämlich sehr, sehr nahe an einer Masse, die die unserer Sonne deutlich überschreitet.

Rein hypothetisch betrachtet würdest Du an der Oberfläche der Sonne 27 Mal soviel wiegen wie auf der Erde. Tja, bei einem Neutronenstern könntest Du theoretisch näher ran, weil er sehr klein ist.

Da kommen allerdings die Formeln "mit Quadrat" zum Tragen ... Tausende Kilometer vom Neutronenstern würde eine zigtausend Mal stärkere Anziehungskraft als die eben genannte auf dich wirken ... Irgendwann kommt dann dieser Kopf u. Fuß Unterschied ins Spiel. Das kann weh tun ... :-)

Na ja, und die Strahlung wär auch nicht angenehm. Allein die Stärke des Magnetfeldes würde Dich sofort töten.

Beste Grüße

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Eigentlich ist der sehr guten Antwort von Basinga nichts hinzuzufügen, außer vielleicht einen Tipp für die praktische Entscheidung.

Versuche beim Händler Deines Vertrauens Okulare zum Ausprobieren zu bekommen. Wenn das Wetter nicht mitspielt: Auf irgendetwas in weiterer Entfernung einstellen.

Es ist übrigens kein Problem Okulare zu kaufen, die teurer als Dein Teleskop sind. :-)

Realistisch gesehen wird es ab € 100 aufwärts dennoch möglich sein, etwas brauchbares zu bekommen.

Was Du Dir eventuell auch beschaffen kannst, ist eine Barlow-Linse. Bitte aber zumindest eine im preislichen Mittelfeld. Die ganz billigen sind rausgeschmissenes Geld. Diese Linsen (eigentlich ist es eine Vorrichtung mit mehreren Linsen ;-) ) verlängern gewissermaßen die Brennweite der Optik.

Wichtig. Nur bei Händlern mit guter Beratung kaufen. Da geht auch telefonisch manches. Mit Astroshop od. Intercon Spacetec habe ich beispielsweise sehr gute Erfahrungen gemacht.

Noch etwas: Solltest Du eine Fehlsichtigkeit mit Astigmatismus haben, brauchst Du entsprechende Korrekturlinsen zum Okular.

Beste Grüße!

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Ich nehme nicht an, dass hier die Übersetzung physikalisch/himmelsmechanisch zu deuten ist, denn in älterer Übersetzung heißt es noch:

Und Er ist es, Der die Nacht und den Tag erschuf und die Sonne und den Mond. Sie schweben, ein jedes in (seiner) Sphäre.

dann aber:

Und er ist es, der den Tag und die Nacht geschaffen hat, und die Sonne und den Mond. Sie schweben ein jedes (Gestirn) auf seiner Laufbahn (falak).

Anm.: Falak=Stern

oder:

Er ist es, der die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond erschaffen hat. Jeder schwebt in seiner Bahn dahin.

Aus: https://koransuren.com/koran/die_propheten_21.html

Das scheint mir eher frei übersetzt zu sein. Wenn jemand etwa auf Deutsch sagt. "Der soll seinen eigenen Weg gehen", meint man auch nicht einen Weg im physischen Sinn.

Es ist sinnvoll, das Original in arabischer Sprache zu analysieren und die Übersetzungsmöglichkeiten zu erfragen

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Es ist im Prinzip so. Von gewissen künstlichen Lichtquellen wie etwa LEDs (Leuchtdioden), die in heutigen Sparlampen verwendet werden kennt man extrem genau die Wellenlänge(n) des emittierten Lichts.

Jetzt schaut man was ein Messinstrument anzeigt (in dem Fall ein Spektroskop) und kann damit genau festlegen, wie weit es daneben liegt und das im Ergebnis korrigieren. Das wäre es simpel formuliert schon mit der Kalibrierung bzw. das IST Kalibrierung.

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Die (unbemannte!) Parker Solar Probe (vormals Solar Probe Plus) ist eine Raumsonde der NASA zur Erforschung der Sonne. Sie wird maximal 200 km pro Sekunde erreichen. Das sind zwei Drittel Promille der Lichtgeschwindigkeit...

Das wäre es so in etwa mit heutigen Raumfahrzeugen.

Problem ist die Energiequelle im Raumfahrzeug. Es gibt diverse Konzepte, die davon ausgehen, dass ein Raumschiff mit z.B. Antimaterie als Treibstoff 5 bis 10% der Lichtgeschwindigkeit erreichen könnte. Dazu müssen aber einige Zehntausend Probleme vorher zufriedenstellend gelöst werden.

Das wird vermutlich kein heute lebender Mensch erleben.

Wobei der Antrieb ja nur EIN Problem ist. Bei solchen Geschwindigkeiten ist etwa ein Zusammenprall mit einem Sandkörnchen an Materie fatal. Das Weltall ist kein ideales Vakuum.

Google mal nach interstellarer Raumfahrt. Es sind auch seriöse Artikel zu finden.

Beste Grüße

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