Bei den Kelten weiß ich es, ehrlich gesagt, nicht. Bei den Germanen dagegen kam es vor. Diese vorsichtige Ausdrucksweise kommt daher, daß es dutzende Völker gab, die von den Römern allesamt einfach Germanen genannt wurden.

So war es bei einigen germanischen Völkern durchaus üblich, daß junge Männer gemeinsam in Hütten im Wald lebten. Dort trainierten sie, lernten für den Kampf und eine kämpfende Gemeinschaft darzustellen. Dabei waren homosexuelle Kontakte durchaus erwünscht. Die Paare waren auch im Kampf unzertrennlich und achteten auf die Sicherheit des anderen. Später heirateten die überlebenden Krieger ihre Frau und gründeten so eine Familie. Sozusagen also Homosexualität auf Zeit. Allerdings war das sicher nicht bei allen Germanen üblich. Möglicherweise fand das auch bei einigen keltischen Stämmen so oder ähnlich statt.

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eine gemeinsame Währung wird stabiler, je mehr Teilnehmer es gibt. Die Schwächeren und die Stärkeren bieten insgesamt eine stabile Währung durch den gegenseitigen Ausgleich. Für Im- und Export ist das wichtig, weil beide Handelspartner eine gewisse Sicherheit haben.

Wenn also die D-Mark als neue Währung (es wäre eben nicht mehr die alte) eingeführt würde, müßte man sie neu bewerten. Das müßte aber bald korrigiert werden, weil sich die Wirtschaft nach dem Stand der D-Mark entwickeln würde. Also je nachdem gute Importpreise oder Exportpreise. Die deutsche Wirtschaft ist auf eine europäische Währungsunion eingestellt. Viele Betriebe müßten auf einen großen Teil ihres Geschäftes verzichten, weil die Kunden die durch die Währung teurere Ware nicht wollen. Arbeitslosigkeit würde steigen und damit die Währung fallen.

Deutschland hat kaum Ressourcen und ist als Agrarland nicht so großartig geeignet. Waren aus dem Land selbst könnten also kaum verkauft werden. Daher ist Deutschland auf Import und Export angewiesen. An der Produktion und der Problemlösung dazwischen verdient die deutsche Wirtschaft.

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Die Germanen spalteten sich in mehrere Gruppen (zu dem daß es viele verschiedene häufig verfeindete Stämme waren). Die einen handelten mit den Römern um auch in den Genuß von Luxuswaren zu kommen. Andere verbündeten sich mit ihnen um in den Genuß von Teilen römischer Kultur (auch Architektur gehört zu Kultur) zu kommen und andere wiederum bekämpften den römischen Einfluß.Den in recht einfachen Umständen lebenden Germanen erschienen die römischen Lebensumstände allgemein als ungeheuer luxuriös.

Germanische Geiseln und Gäste, die im Kindesalter nach Rom geschickt wurden, lernten dort lesen, schreiben und rechnen. Viele machten auch Karriere in den Legionen. Arminius z.B. wurde Offizier, bevor er heimkehrte und da gegen die Römer kämpfte.

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Britannien war damals zum Teil von Angelsachsen besiedelt, die das erobert haben. Daher kommt auch der Begriff "England" Von eben den Angeln.

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originellerweise in der Apotheke. Dort solltest du dir relativ dicke Kanüle geben lassen, da die meist dickflüssigen Liquids sonst ein Problem haben.

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Das kann natürlich am Verdampfer liegen (ist sehr wahrscheinlich). Frag mal beim Händler nach, der hat wohl mehrere davon verkauft und eventuell auch Erfahrung mit diesem Problem. Mir konnte der Händler mit einem kleinen Tip weiterhelfen.

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Eigentlich jeder gegen jeden. Vorgeblich ging es um Protestanten gegen Katholiken. Die Katholiken waren vertreten durch den Kaiser und die Protestanten durch viele Fürsten bis hin zum König von Schweden. Auch der König von Frankreich mischte sich ein. Also ging es letztendlich um nichts anderes als um die Macht über die deutschen Fürstentümer.

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Was du meinst ist ein mediterranes Erscheinungsbild. Es ist ziemlich schwer, die einzelnen Volksgruppen zu unterscheiden, wenn sie gleich gekleidet sind.

Die Leute rund ums Mittelmeer sind alle etwas dunkler als die Menschen im Norden, in gemässigten Klimazonen. Logisch, weil sie mehr der Sonne ausgesetzt sind. Da in der Antike und auch später ein ziemlich reger Austausch am gesamten Mittelmeerufer stattfand, gab es auch etliche Vermischungen.

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Im Allgemeinen waren die Nazis gegen die Jesuiten. Der Orden wurde verboten und den Freimaurern gleichgestellt. Mitglieder die weiter praktizierten kamen ins Gefängnis oder KZ.

Natürlich gab es Jesuiten, die auf Seiten der Nazis zu finden waren, zumindest teilweise. Es gibt in absolut jeder Gruppierung Menschen, die aus der Reihe tanzen, kriminell sind oder einfach A...löcher. Aber im Allgemeinen kann man sagen, daß Jesuiten und Nazis kaum einen gemeinsamen Punkt hatten/haben.

Jesuiten wollen daß man als gebildeter Mensch auf der Grundlage des Glaubens lebt. Daß man also in der Wissenschaft das Wirken Gottes erkennt usw. Daher betreiben und leiten die Jesuiten auch etliche Schulen und Hochschulen, die einen guten Ruf haben.

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Er hat leider absolut nichts vollbracht, das man heute als positiv betrachten könnte. Seine Kriegserfolge waren nicht seine, nach dem Krieg war er bekennender Monarchist und die ganze Demokratie und Republik war ihm eher suspekt.

Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ging auch nur nach dem Motto: "Dann lassen wir es ihn doch mal versuchen", was ja auch seinen Mangel an Interesse zeigt.

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Die Amerikaner haben ebensowenig Grund stolz darauf zu sein, Amerikaner zu sein wie wir darauf Deutsche zu sein. Zuvieles in der Vergangenheit und in der Gegenwart liegt im Argen. Ebensowenig kann man wirklich stolz darauf sein, Mensch zu sein. Um ganz ehrlich zu sein, sind wir wohl die einzige Spezies, die es geschafft hat sich so zu entwickeln, daß statt Vernunft immer mehr ein Vernichtungswille gegenüber der gesamten Schöpfung zutage tritt.

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Der Herzog von Württemberg führte ein absolutistisches, restriktives Regime. Friedrich Schiller war so etwas wie ein kleiner Rebell und Freiheitskämpfer. Reicht eigentlich schon als Grund.

Tatsächlich war Schiller Militärarzt der Württembergischen Armee und hatte nebenher geschrieben. Ohne Erlaubnis fuhr er zur Uraufführung der "Räuber" und später nach Mannheim, das im Ausland war. Dabei wurde er erwischt und eben mit 14 Tagen Arrest bestraft. Auch wurden ihm weitere Auslandskontakte verboten.

Da Schiller wenig Diplomatie in seinen "Räubern" an den Tag legte, gab es diplomatische Probleme seiner Regierung mit der Schweiz durch eine Aussage im Stück. Daher verbot ihm der Herzog weitere Schreibtätigkeiten. Als Strafe winkte Festungshaft.

Daher flohen er und sein Freund Streicher.

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Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre.

Viele dieser Märchen wurden Kindern erzählt, aber die meisten abends am Spinnrad oder was sonst in der Stube zu tun war bevor man ins Bett ging. Die Kinder schliefen da oft schon.

Diese Märchen wurden wenig in bürgerlichen Häusern erzählt, daher sammelten die Grimms sie ja mühevoll.

Und als Warnung vor sexuellen Übergriffen braucht man sie nicht zu betrachten, teils eher sogar als "erotische Erzählungen" die von den Grimms "entschärft" wurden, damit sie auch in bürgerlichen Häusern gelesen werden konnten.

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Vertrag? Naja, mal so gesagt: Ein Vertrag ist eine Vereinbarung zwischen Leuten, in denen sie sich gegenseitig zu etwas verpflichten und von dem eigentlich alle etwas haben.

Das war kein Vertrag in dem Sinne sondern eine Wunschliste an den Weihnachtsmann und der war in den besiegten Deutschen und ihren Verbündeten zu finden. Das einzige Recht, das man ihnen zugestand, war diesen Vertrag zu unterschreiben.

Diejenigen, die damit zufrieden waren, fand man in Frankreich, England und USA. Die anderen fandens nicht so toll.

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Wotan, Odin - der Allvater, oberste Gott

Thor, Donar - Donnergott, Sohn des Odin/Wotan

Germanische Gottheiten. Da es aber sehr viele germanische Stämme gab, waren auch fast ebensoviele Bezeichnungen gebräuchlich.

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