Wie lange dauert das Kopieren einer Linux ISO auf einen USB?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bis der Computer sagt: Ich habe fertig.

Man könnte ihn abends mit dem Kopieren beginnen lassen und dann am Morgen prüfen, ob er fertig ist …

Manchmal braucht man auch einfach etwas Geduld …

Das hängt von ein paar Faktoren ab, die du in weiser Voraussicht nicht angegeben hast:

  • Größe der ISO in Terabyte
  • Qualität der Internetverbindung
  • Schreibgeschwindigkeit auf den Stick

Größe der ISO in Terabyte

Der Stick ist laut Angaben des Fragestellers 8 GiB groß, also ist die ISO wohl kleiner. Ich habe auch noch kein Terabyte großes Betriebssystem gesehen. Da hätte man auch ziemlich schlechte Karten, es auf eine SSD zu installieren und selbst bei den meisten HDDs wäre kaum noch nutzbarer Speicher übrig. ;-)

Qualität der Internetverbindung

Nein, die hat damit nun überhaupt nichts zu tun, denn er hat die ISO ja bereits auf seinem Rechner, wenn er versucht, sie mit dd zu schreiben.

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@NoHumanBeing

Ich habe auch noch kein Terabyte großes Betriebssystem gesehen.

Ich schon, die ISO von Ubuntu 16.04 hat ungefähr 0,00127 Terabyte... ;)

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@NoHumanBeing

Der Stick ist laut Angaben des Fragestellers 8 GiB groß, also ist die ISO wohl kleiner. Ich habe auch noch kein Terabyte großes Betriebssystem gesehen.

Während der Fragensteller verstanden hat, das ich mit den TB-Angaben diesen Wahnsinn um die Gigantomanie von Speichermüll auf die Schippe nehme, fährst du noch voll auf diesen Quatsch ab. Man merkt dir den Fachmann an … :-)

Nein, die hat damit nun überhaupt nichts zu tun, denn er hat die ISO ja bereits auf seinem Rechner, wenn er versucht, sie mit dd zu schreiben.

Nein, die ISO hat er wie gepostet auf dem Stick! Wer lesen kann hat Vorteile!

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Da das schon sehr lange ist mal eine Nachfrage: hast du cp, mv oder dd zum Kopieren genommen? 

Im Zweifelsfall mit ctrl + c abbrechen und von vorn beginnen.

Ich habe dd benutzt. Gerade eben ist der Stick fertig geworden und als ich im BootMenu den Stick ausgewählt habe, wurde das Display einfach schwarz..und das nicht nur zum ersten Mal..-.-

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@ltribute

Ne; so funktioniert das nicht. Ne.....

Formatiere deinen Stick - also komplett. Das heißt, auch neues Partitionsschema erstellen.

Erstelle fat32 Partition

Nimm das:

https://sourceforge.net/projects/unetbootin/

Und kopiere damit die iso auf den Stick (also in unetbootin iso und stick auswählen).

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@tuxgamer

Hab alles gemacht, jedoch sagt mir das Programm, dass der USB Stick nicht auf dem Mac booten wird..was ist jetzt zu tun?

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@tuxgamer

Formatiere deinen Stick

wie kommst du denn auf diesen Unsinn, zumal wenn es weiter heißt

Und kopiere damit die iso auf den Stick

Da auf dem Zielmedium sowohl ein MBR als auch der Inhalt geschrieben werden muß, damit es bootfähig wird, ist eine vorherige Formatierung komplett unnötig und nur Zeitverschwendung!

Ich kenne unetbootin nicht, weiß aber wie ein bootbares Medium aufgebaut sein muß (ganz grob):

  • Das Medium muß prinzipiell startfähig sein! Also das Boot-Flag gesetzt
  • Beim Start wird etwas wie eine "Floppy" erzeugt ... und in der stehen die notwendigen Informationen zum Start des vorhandenen Systems

Ich habe dd benutzt ... Ne; so funktioniert das nicht

Du scheinst nicht zu wissen, was dd macht!

Wenn du eine bootfähige ISO hast, wird die 1:1 auf das Zielmedium übertragen!

Dabei werden sowohl der Boot-Record wie die Partitionen von der ISO-Datei übernommen!

Klar sollte sein, daß man als Ziel-Medium das gesamte Gerät angeben muß, nicht eine Partition, etwa so:

dd if=ISO-Datei of=/dev/sdb ...

hierbei ist /dev/sdb das Ziel-Medium, also z.B. der Stick.

Daraus ergibt sich schon, daß da alles vorher vorhandene komplett überschrieben wird!

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@GWBln

Und wie so meist liegt die Wahrheit in der goldenen Mitte.

Stick ist offensichtlich keine CD-en. Ein Stick unterschiedet sich von einer CD auch daran, wo der MBR ist.

Hast du eine CD-ISO, kannst du die aus diesem Grund nicht einfach 1:1 auf deinem Stick schreiben - und dann macht alles, was ich oben geschrieben habe Sinn.

Was sich zugegebenermaßen in den letzten Jahren durchgesetzt hat, sind hybrid-ISOs (das ist dann wohl bei mir auch ziemlich vorbeigegangen). Die enthalten zudem auch den Stick-MBR.

Das ist aber keine Selbstverständlichkeit, die aus ISO oder der Art bootable-USB-Sticks folgt, sondern eine Besonderheit (vor allem "neuerer") ISOs.

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Die Transferraten von USB - Sticks kann man im Wiki nachschauen. Billige Sticks sind meist langsamer. Dann gibt es auch USB 3 und USB 2. Also bei USB 2.0 ca 3 bis 20 MByte / s zum schreiben, je nach Stick. Rechne :-)

Woher ich das weiß:Beruf – Jahrzehnte IT Erfahrung, Experte für Kryptowährungen, 🐱

Danke für die Antwort!^^ Spielt es eine Rolle, in welchem Port der Stick eingesteckt ist?

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@ltribute

Bei USB 2.0 weniger, USB 3.0 verlangt den entsprechenden 3.0 Port um die Geschwindigkeit nutzen zu können. (Sicher irrelevant für dich, da du eh keinen 3.0 nutzt)

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Poste mal bitte ganz genau den Befehl, den du getippt hast!

sudo brauchst du, um höherer Rechte zu bekommen - das solltest du bei einem Kopiervorgang auf einen Stick nicht brauchen...

Oder verwendest du dd?

Da konnte man mit irgendetwas wie:

pkill -USR1 -x dd 

nachschauen, wie weit der ist. Bei normale Datei auf USB Stick kopieren kannst du ja mal nachschauen, wie groß die Datei schon ist.

45 Minuten - so lahm sind noch nicht mal meine SD-Karten... Und das heißt was :).

Also:

1) Ich habe diskutil list eingetippt, um den Identifier vom Stick zu bekommen..

2) ..dann dies hier: diskutil unmount /dev/disk2

3) ..und als letztes das hier: sudo dd if=/Users/<Name>/Desktop/kali-linux-2016.2-amd64.iso of=/dev/disk2 bs=1m

Habe ich da irgendetwas falsch gemacht?

P.S. Der Stick ist grad fertig geworden..nach 1,5h o_o ..das schlimme daran ist, dass er nicht einmal funktioniert-.-

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@ltribute

Glaub mir, machst dir mit Kali keine Freude.

Alles weitere habe ich ja schon unten geschrieben; ne: brauchst soetwas wie unetbootin. Mit dd geht das nicht...

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@tuxgamer

pkill -USR1 -x dd 

Du bist nicht auf dem neusten Stand, denn das gute alte DiskDump hat ein neues Feature:

dd if=name.iso of=/dev/zieldevice status=progress

Damit kann man endlich sehen ob noch gearbeitet wird oder nicht.

  • Aber definitiv sind 45 Minuten zu lange, selbst bei einer DL-DVD ist das inakzeptabel. Aber egal, wer Kali benutzen will sollte das Installieren sowieso alleine hinbekommen → Sonderschüler halt!

Linuxhase

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@Linuxhase

Ja, das gibts auch. Danke für den Hinweis.

Jedoch wird es ein bisschen schwer das zu nutzen, wenn dd bereits läuft (zumindest kenne ich da keine Möglichkeit) - deshalb die andere Möglichkeit.

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Die groß ist das ISO? Bzw ist der USB-Stick USB3.0 Fähig (erkennbar an einem blauen Stecker im inneren) ?

Das ISO ist ~3Gb groß und der USB ist nicht USB3.0 fähig

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