Ja

Ja, könnte man meines Erachtens durchaus durch Steuern finanzieren, ist ja Teil der Infrastruktur und man kommt ohnehin nicht mehr ohne aus.

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Ja, der kühlt.

Bei meinem Modell läuft ein Luftstrom zwischen dem eigentlichen Garraum und der darüber befindlichen Einheit, in der sich die Steuerelektronik befindet, damit diese durch die hohen Temperaturen keinen Schaden nimmt.

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Ja, finde ich. :-)

Find's allgemein während der Pandemie schwierig. Leute scheinen grundsätzlich deutlich zurückhaltender / vorsichtiger zu sein, als sonst.

Während der Lockdowns war es natürlich noch deutlich schwieriger, weil keine Kneipen / Gastronomie geöffnet hatte, wo man jemanden hätte kennenlernen können oder, falls man online jemanden kennenlernt, sich für's erste Date hätte verabreden können.

(Bin männlich und homosexuell.)

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Mich hat das ganze auch sehr mitgenommen, zumal ich auch depressive Menschen in meinem sozialen Umfeld habe, die teilweise sehr heftig reagiert haben. Da gab es Suizidversuche oder Leute sind einfach "verschwunden".

Ich sehne mich auch wieder nach mehr Kontakt, nach Dates, etc., habe auch einige Kontakte ins Ausland und möchte daher endlich wieder verreisen. Im Frühjahr 2020 bin ich noch recht "lässig" mit der Krankheit umgegangen. (Hab mich durchaus an die Regeln gehalten, aber hab prinzipiell damit gerechnet, es zu bekommen und hatte auch keine wahnsinnige Angst davor - nach dem Motto: "Bin ja jung, wird schon nix passieren.") Ab Herbst 2020 bin ich dann auch vorsichtiger geworden, zum einen weil man mittlerweile mehr über (z. B. auch neurologische) Folgeschäden weiß, zum anderen weil die Impfung "in Reichweite" war und es ärgerlich gewesen wäre, sich vorher noch zu infizieren, wo die Impfungen so effektiv sind und das Risiko für einen schweren Verlauf dermaßen stark reduzieren.

Während der Pandemie habe ich an mehreren wissenschaftlichen Studien teilgenommen, um meinen Teil dazu beizutragen, die Krankheit zu verstehen und ggf. einzudämmen, unter anderem auch an serologischen Studien, und weiß daher, dass ich mich tatsächlich noch nicht infiziert hatte. (Ich hatte das vermutet, weil ich zeitweise recht eigenartige Symptome hatte, die ich nicht zuordnen konnte. Aber das liegt möglicherweise auch daran, dass man einfach sehr in seinen Körper "hineinhorcht" und einem dann Dinge auffallen, die man sonst möglicherweise nicht so wichtig nehmen würde.) Das hat mich dann noch einmal motiviert, die Schutzmaßnahmen ganz besonders ernst zu nehmen, um nicht sozusagen "auf den letzten Metern vor der Ziellinie" noch Fehler zu machen. Auch sonst habe ich recht viel "gemeinnützige Arbeit" getan, bin für Menschen mit höherem Risiko in der Stadt einkaufen gegangen, habe gemeinnützige Organisationen unterstützt (auch finanziell), und mich an Open-Source-Projekten beteiligt.

Das Risiko, an dieser Krankheit zu versterben, empfinde ich als "null". Auf diesem Planeten leben ca. 8 Milliarden Menschen, davon sind während eineinhalb Jahren Pandemie bislang 4 Millionen an COVID-19 verstorben. Das klingt jetzt vielleicht hart, aber ich finde das ist "vernachlässigbar", immerhin bedeutet das, dass die Pandemie ganze 3000 Jahre weiterlaufen müsste, damit jeder heute lebende Mensch an dieser Krankheit verstirbt. Die heute jungen Generationen werden aber nur ~85 Jahre alt, d. h. dass man an dieser Krankheit verstirbt, ist extrem unwahrscheinlich.

Auch sonst finde ich, dass wir uns langsam mal Gedanken darüber machen sollten, wie wir zu einem "normalen" Umgang mit dieser Krankheit kommen. Das Virus wird ja nicht wieder verschwinden und es wird sich auch weiter verändern. Ich denke, dass COVID-19 künftig eine Krankheit sein wird, die man sich regelmäßig zuziehen wird, wie die Grippe ebenfalls. Sie ist ja auch nur deshalb so gefährlich, weil wir bislang "immunologisch naiv" ihr gegenüber waren, d. h. der Körper hat das Virus noch nie "gesehen", und bis das Immunsystem sich darauf "vorbereitet hatte", es abzufangen, hatte es sehr viel Zeit, sich zu vermehren, von den oberen Atemwegen zu den Lungen vorzudringen, dann in die Blutbahn überzugehen, sich in einer Vielzahl von Organen zu verteilen und diese zu schädigen. Durch die Impfung (oder eine überstandene Infektion) wird sich das ja aber ändern. Dann dürfte das Virus in aller Regel bereits in den oberen Atemwegen abgefangen werden und somit (wie die vier anderen endemischen Coronaviren ebenfalls) lediglich Erkältungssymptome verursachen.

Ich bin gespannt, wie der Übergang in eine Zeit, in der wir COVID-19 als eine "banale Erkrankung" betrachten werden, aussehen wird - eine Zeit, in der man damit einfach zum Hausarzt geht und sich krankschreiben lässt, anstatt dass Menschen in Schutzanzügen vor einem stehen, eine Probe nehmen und man in Quarantäne muss. Im Moment haben wir immer noch Angst vor der Krankheit, vor Varianten, schotten uns ab, schauen mit Sorge auf das Vereinigte Königreich, aber letztlich können wir ja nicht ewig vor diesem Virus davonlaufen.

Die Maske stört mich persönlich ziemlich wenig. Ich betrachte sie (sofern korrekt getragen) als eine recht wenig einschränkende Maßnahme, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Wenn wir vor der Wahl stehen, wieder mehr Kontakte zu vermeiden oder weiterhin (FFP2-)Maske zu tragen, ist für mich klar, dass wir lieber Maske tragen sollten. Langfristig aber muss das Ziel meines Erachtens sein, in einen Modus zu gelangen, in der COVID-19 "normal" (und daran zu erkranken und ggf. zu versterben Bestandteil des allgemeinen Lebensrisikos) ist, und wir überhaupt keine Maßnahmen mehr benötigen, um es einzudämmen.

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Informatik Master

Nachdem es im tertiären Bildungsbereich keine einheitlichen "Lehrpläne" wie in der Schule gibt, sondern die so genannte "Freiheit der Lehre" gilt, hängt das sehr stark von der jeweiligen Hochschule bzw. sogar den jeweils dort tätigen Professoren ab. Die haben nämlich weitgehend freie Hand bezüglich dessen, was sie ihren Studenten beibringen und was sie voraussetzen / ihnen abverlangen.

Ich habe mein Bachelorstudium unterhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen, im Masterstudium hingegen mehr als das Doppelte der Regelstudienzeit benötigt. Das Bachelorstudium war an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (ehem. Fachhochschule), das Masterstudium an einer Universität, die Teil der Exzellenzinitiative ist. Dabei war meine Abschlussnote im Master sogar noch etwas besser, als diejenige im Bachelor (beide 1.x), allerdings gab es im Master gefühlt kaum noch ein "Mittelfeld". Entweder Du hast echt alles reingelegt und Deine eins bekommen, oder Du hast echt alles reingelegt und es hat dennoch nicht für's Bestehen gereicht. Das war wirklich ausgesprochen frustrierend, aber ich hab's ja hinter mir. :-)

Jedenfalls empfand ich das Masterstudium als deutlich schwieriger. Das Bachelorstudium war in den ersten drei Semestern auch sehr stressig. Teilweise saßen wir nachts noch in den Laboren und haben geschwitzt, ob wir so manche Arbeit bis zum Abgabetermin fertig bekommen. Aber letztlich hat alles im ersten Versuch geklappt. Das Masterstudium hingegen hat das noch einmal deutlich getoppt und war zeitweise wirklich unmenschlich hart.

Allein die Abschlussarbeit hat im Masterstudium zwei Semester gedauert. "Offiziell" sind sechs Monate Bearbeitungszeit, aber "man kann ja schonmal 'vorbereiten' und dann später anmelden". Die Professoren freut's, haben sie länger nen HiWi. ;-)

Zudem gab es im Master ein Modul mit 15 Leistungspunkten Umfang, das ich auch im vierten Versuch (weil es Nebenfach war, gab's keine Beschränkung) "knapp versemmelt" habe. Habe dann letztlich auf andere Module umgesattelt. Sowas kostet natürlich Unmengen an Zeit und ist ein wahnsinniger Aufwand für (was den Studienfortschritt anbelangt) "nix". Und die Nebenfachmodule im Masterstudium waren schlicht Hauptfachmodule aus einem anderen Studiengang, sprich ich durfte dann als Informatik-Masterstudent Module aus dem Masterstudiengang Physik absolvieren, obwohl ich natürlich kein Physik-"Grundstudium" hatte. Holla die Waldfee! Im Bachelorstudium gab es spezielle Nebenfachmodule, in denen nur "Fachfremde" drin saßen und wo dementsprechend kaum spezielle Vorkenntnisse aus dem jeweiligen Fachgebiet vorausgesetzt wurden.

Aber, wie gesagt, verallgemeinern lässt sich das nicht. Jede Uni und jeder Prof kann weitestgehend tun und lassen, was er / sie möchte.

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Lohnt sich ein Umstieg auf Linux?

Ich bin bisher eigentlich ein Windows-Fan. Weil Windows die Welt einfach einfach macht. Man muss für Treiber nicht lange suchen, fast alle Programme funktionieren auf Anhieb, man muss nicht viel rumdoktorn, ...

Für die Arbeit nutze ich aber einen Linux-Rechner (Chromium OS). Und mir fiel dabei auf: Viel Software muss man ja gar nicht mehr auf dem Rechner installieren. Wir haben auch auf der Arbeit Microsoft Office - nicht auf dem PC, aber über die Browser-Version und auch viele andere Sachen kann man heute ja übers Internet laufen lassen.

Bei Linux fände ich besonders den Datenschutz interessant und die Tatsache, dass man am Aussehen sehr viel Freiraum hat, den man bei Windows so gut wie gar nicht hat.

Ich habe aber Angst bei einem Umstieg Probleme zu bekommen. Z.B habe ich eine Bluetooth-Box und ich hörte, dass Bluetooth auf Linux-Systemen oft Probleme macht: ja, das ist für mich ein wichtiger Faktor. Ohne meine JBL geht hier nichts!

Ich würde mich über ein paar Tipps, Infos und Erfahrungen freuen. :)

Ein bisschen zu meinem Nutzerverhalten: Ich bin hauptsächlich am PC um Filme/Serien zu schauen, Youtube. Ich programmiere ein wenig (PHP). Ich habe zwar einen "Gaming-PC", spiele aber eher selten (meist auch eher ältere Spiele) - natürlich habe ich aber sehr aktuelle Hardware (das älteste Teil ist von 2019 glaube ich). Sonst brauche ich eigentlich nur ein paar Office-Funktionalitäten: Vernünftiger E-Mail Client, Word und Excel.

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Man muss für Treiber nicht lange suchen

... unter Linux musst Du für "Treiber" überhaupt nicht suchen. Ein "Treiberkonzept" gibt es unter Linux in der Form, wie man es von Windows kennt, nicht. Der Kernel unterstützt die Hardware ... oder eben nicht.

Es gibt Kernelmodule, die Unterstützung für bestimmte Hardware anbieten, und als Äquivalent zu Treibern unter Windows betrachtet werden können. Die werden aber in der Regel von den Kernel-Entwicklern betreut und nicht vom Hersteller der Hardware. Das liegt auch daran, dass, falls sich der Kernel ändert, die Module angepasst werden müssen, da hier keine stabile Schnittstelle garantiert wird.

Der Vorteil ist, dass der Kernel (je nach Konfiguration) "out of the box" wirklich sehr viele halbwegs "gängige" (und auch einige nicht so gängige) Geräte unterstützt, sodass man in der Regel eben auch keine Module nachinstallieren muss.

Bei Deinen Anforderungen "lohnt" sich ein Umstieg meines Erachtens nicht - es sei denn, Du möchtest die Abhängigkeit von Microsoft reduzieren. Das, was Du mit Deinem Rechner machst, kann man mit so ziemlich jedem Betriebssystem machen, gerade wenn es hauptsächlich browserbasierte Anwendungen sind.

Linux lohnt sich so richtig, wenn man Software entwickelt. Ohne Dinge, wie GNU Make, GCC, etc. könnte ich überhaupt nicht leben. Teilweise gibt es die mittels MinGW, MSys, CygWin und Konsorten auch unter Windows, aber die Kompatibilität hakelt. Außerdem ist es meiner Erfahrung nach relativ einfach, von einem Linux-Host für ein Windows-Target zu cross-compilieren, aber cross-compilieren für ein Linux-Target (z. B. für eine andere Architektur) habe ich bisher noch nie geschafft, weil ich es noch nie hinbekommen habe, ein passendes "sysroot" für ein Linux-Target aufzubauen. Ich löse das Problem bisher, indem ich Systeme mit den passenden Architekturen in meinem Netzwerk bereithalte, über SSH den Code dort hochlade, den Compiler anstoße, und die erzeugten Binaries wieder auf den Entwicklungsrechner ziehe. Ist natürlich ein Workaround, funktioniert aber.

Was ich damit aber sagen wollte, ist: Wenn Du unter Linux entwickelst, bist Du deutlich flexibler. Oft bekommst Du, wenn Du Quellcode herunterlädst, auch nur Build-Skripte für Linux (oder allgemein für unixoide Systeme). Wenn Du dann auf einem Windows-Rechner bist, guckst Du mächtig in die Röhre. Selbst wenn Du dann einen GCC und eine Unix-Shell bekommst, passt die ganze Umgebung meist nicht. Softwareentwicklung findet nunmal tatsächlich hauptsächlich auf unixoiden Systemen statt - was sicher hauptsächlich historische Gründe hat, aber das hat eine dermaßen "träge Masse", dass sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird - genauso wie Linux umgekehrt nicht plötzlich zum Spielesystem werden wird, auch wenn einige Titel inzwischen auch für Linux bereitgestellt werden.

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Du müsstest mal in die Codec-Eigenschaften schauen, wie das tatsächlich kodiert ist. MP4 ist ja zunächst mal nur ein "Containerformat", d. h. das "hält Audio und Video zusammen". Audio- und Videocodec kann dann widerum alles mögliche sein.

Verstehe nicht wirklich, was Du gegen VLC einzuwenden hast. Mir käme überhaupt nicht in den Sinn, etwas anderes zu verwenden. ;-)

Wenn Dein anderer Player die Kodierung nicht unterstützt, bliebe Dir nur, das Video umzukodieren, was eine Weile dauert und mit (ggf. geringen) Qualitätseinbußen einhergeht - von daher möchtest Du das "Original" ggf. dennoch aufbewahren.

Ich würde einfach VLC verwenden, sofern Du das Video nicht auf einem externen Gerät abspielen musst, wo der ggf. nicht zur Verfügung steht. ;-)

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Besser nicht direkt auf die Batterie gehen, da die Spannung nicht wirklich konstant ist.

Selbst die "Masse" hat in einem Auto nicht unbedingt überall das selbe Potential. ;-)

Da das Teil sehr wahrscheinlich nicht nur ein "Trafo", sondern ein geregeltes (vermutlich Schalt-)Netzteil ist, könnte es durchaus sein, dass das Gerät eine "saubere", geregelte Spannungsquelle benötigt.

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Was heißt "mögen"? ;-)

Ich höre viel Rock / Metal, kenne daher natürlich auch seine Musik, weiß ein bisschen, wo er gespielt hat und was er so gemacht hat.

Er war ja auch lange bei Black Sabbath und ... naja, manche mögen mich einen Ketzer nennen, aber ich find, er ist der (deutlich) begabtere Musiker, als Ozzy. ;-)

Sie sind in der alten Besetzung mit Ronnie James Dio ja später auch noch einmal unter dem Namen Heaven and Hell (ebenfalls der Titel eines Black-Sabbath-Albums aus dieser Zeit) aufgetreten.

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"Secure Erase" mache ich auch immer, um SSDs zu löschen - wobei das Kommando soweit ich weiß nur bei (S-)ATA-SSDs so heißt.

Bei NVMe-SSDs gibt es die "format"- und "sanitize"-Kommandos.

Beim "ATA Secure Erase" kann man seine SSD tatsächlich "sperren", vor allem wenn man es nicht "händisch" durchführt, weil hier zunächst ein ATA-Passwort gesetzt und erst dann die SSD gelöscht wird, was das Passwort zugleich wieder entfernt. Das Problem ist, dass, wenn man automatisierte Tools einsetzt, man gegebenenfalls nicht weiß, welches Passwort sie gesetzt haben und die SSD so gesperrt sein kann, ohne dass man sie wieder löschen kann (weil man das Passwort nicht kennt).

Bei NVMe kann das meines Wissens nach eigentlich nicht passieren, da man die SSD hier nicht mit einem Passwort versehen muss, bevor man sie löschen kann.

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Furchtbare Idee

Ich dachte, das sei eine Scherzfrage, aber es scheint tatsächlich zu stimmen. ;-)

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich skurril.

Bei Kunststoff sollte man meines Erachtens eher darauf achten, dass vernünftig entsorgt und recycled wird und dass man nicht zu viele Verbundmaterialien einsetzt, die aufwändig oder unvollständig zu trennen sind. Dann landet auch nix davon im Meer.

Bin mir auch nicht sicher, ob es sinnvoll ist, Kunststoffe so sehr zu "verteufeln", wie es zur Zeit "hip" zu sein scheint.

Kunststoffe zu verwenden, dürfte unter Umweltaspekten vermutlich sogar "besser" sein, als beispielsweise Aluminium zu verwenden, weil bei Metallen mehr Energie für die Aufarbeitung aufgewandt werden muss. (Kunststoffe haben einen geringeren Schmelzpunkt.) Für Glas gilt vermutlich dasselbe.

Außerdem sind Kunststoffe langkettige Kohlenwasserstoffe, das heißt wenn bei hoher Temperatur verbrannt wird und es eine vernünftige Abgasnachbehandlung gibt, bleibt davon in der Müllverbrennung (für den Fall, dass die Kunststoffe soweit "degradiert" sind, dass ein Recycling nicht mehr rentabel ist) außer Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid idealerweise kaum etwas übrig.

Wenn man "Pech hat" und der Kunststoff chloriert ist, kann bei der Verbrennung auch Salzsäure entstehen, die in entsprechender Verdünnung aber umwelttechnisch gesehen auch eher kein allzu großes Problem darstellen sollte.

Ansonsten sind viele "alternative Materialien" faktisch noch "schlimmer". Insbesondere "biologisch abbaubare Kunststoffe" sind unter Umweltaspekten tatsächlich eine ganz schlechte Idee, da sie häufig falsch entsorgt werden und so ins Recycling gelangen und die Kunststoffschmelzen "kontaminieren". Sie sind umweltschädlich genug, dass man sie nicht wirklich auf den Kompost oder in die Biotonne werfen darf, dürfen aber auch nicht in den "Gelben Sack". Bleibt nur der Restmüll und damit die "thermische Verwertung" in der Müllverbrennung. Super! ;-)

Bleibt noch Papier als Material. Das geht aber auch nicht überall und es müssen Bäume gefällt werden, um es zu gewinnen. Die Recyclingquoten sind soweit ich weiß auch schlechter, da die Fasern immer kürzer werden oder Kontamination, z. B. durch Druckerschwärze, stattfindet.

Von daher sehe ich in der Verwendung von Kunststoffen jetzt ehrlich gesagt kein riesen Problem, sofern sie korrekt entsorgt werden - zumindest keines, das nicht bei anderen Werkstoffen ebenfalls auftreten würde. Klar sind Kunststoffe unter Umweltaspekten nicht gerade "toll" und ich habe nichts gegen die Einführung anderer Werkstoffe / Verpackungsmaterialien einzuwenden. Die Frage ist nur, ob es dadurch wirklich besser wird, oder ob man lediglich eine Verlagerung des Problems oder gar eine Verschlechterung bewirkt.

Wo ich am ehesten einen Vorteil sehe, ist, dass im Lebensmittelbereich andere Verpackungsmaterialien ggf. weniger Schadstoffe abgeben, als Kunststoffe - wobei das eben auch so ne Sache ist. Metalle können auch Ionen abgeben und dürften eher eine noch größere Gesundheitsgefahr darstellen. ;-)

Dennoch ist gerade im Lebensmittelbereich auch recht viel Aluminium im Einsatz. Soweit ich weiß bildet es als Verbundmaterial die "Innenseite" von Getränkekartons, oder viele abziehbare Deckel auf Bechern aus Kunststoff (z. B. Kaffeebechern) sind aus Aluminium. Da sind also gewissermaßen gleich alle "dunklen Mächte" vereint - Kunststoff und Aluminium. ;-)

Nichts davon wird letztlich besonders "gesund" oder "umweltfreundlich" sein. Am umweltfreundlichsten sind natürlich Waren und Verpackungen, die erst gar nicht produziert wurden. ;-)

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Dann werden gerade Systemdateien "angefasst", beispielsweise weil ein Update eingespielt wird.

Wenn Du das unterbrichst, indem Du die Stromversorgung trennst oder den Ausschalter lange Zeit gedrückt hältst, dann kann es sein, dass Dein Betriebssystem (oder ggf. sogar das Dateisystem, was aber prinzipiell immer passieren kann, wenn man einen Rechner nicht "sauber" herunterfährt) Schaden nimmt und das Betriebssystem nicht mehr (korrekt) hochfährt / arbeitet und Du es neu installieren musst, und / oder dass es sonstwie zu Datenverlust (oder -beschädigung) kommt.

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Das sind unterschiedliche Mikroarchitekturen und Befehlssätze.

Ganz grob gesagt: ARM / AArch64 ist sehr energiesparend (und kostengünstig) im Vergleich zu x86 / x86-64, hat dafür aber auch deutlich weniger "Rechenleistung".

Deswegen kommen ARM-Prozessoren meist in eingebetteten Systemen ohne aktive Kühlung zum Einsatz, beispielsweise in Smartphones, Tablets, etc.

Beispiel:

Ein Raspberry Pi 3B mit einem ARM Cortex A53 zieht je nach Auslastung so zwischen 2 und 5 Watt und wird von einem 12.5 Watt Netzteil gespeist.

Der AMD Ryzen 4750U in meinem Notebook hat eine TDP von 15 Watt und das Gerät wird von einem 90 Watt Netzteil gespeist.

Die zur Verfügung stehende Rechenleistung ist allerdings auch grundverschieden, was jeder sofort bemerkt, wenn er mit entsprechenden Systemen arbeitet.

Während ich auf einem Raspberry Pi 3B beispielsweise nur mit Mühe und unter Einsatz spezieller Player (omxplayer), die nahezu die gesamte Berechnung von spezieller Hardware durchführen lassen, überhaupt ein 1080p H.264-kodiertes Video abspielen oder eine abgespeckte Version von Minecraft spielen kann, kann ich auf meinem Notebook problemlos 4K-Videos anschauen, die mit aufwändigen Codecs wie VP9 oder VP10 kodiert wurden und komplett in Software dekodiert werden (müssen) oder Spiele mit aufwändiger Grafik spielen - wenngleich ich letzteres ebenfalls nicht tue, da ein Computer für mich in erster Linie ein Arbeitsgerät ist, aber darum geht es in dieser Frage ja nicht. ;-)

Die Preise sind natürlich auch komplett verschieden, was an den komplett verschiedenen Märkten liegt, die diese Prozessoren bedienen. Einen kompletten Raspberry Pi mit Prozessor auf Basis der AArch64-Architektur bekomme ich bereits für ca. 40 €, während ein AMD Ryzen 7 5800X (nur der Prozessor an sich!) für Desktoprechner zur Zeit bereits mehr als das Zehnfache kostet.

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Die Grafikkarte benötigt zwei Monitoranschlüsse.

Falls die Grafikkarte über einen DisplayPort-Anschluss verfügt, kannst Du auch einen so genannten MST-Hub verwenden, um das ganze aufzuteilen.

DisplayPort kann nämlich Daten für mehrere Displays über eine Schnittstelle schicken.

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Nein, es braucht einen Spannungswandler. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Wenn die 12 V sicher bei Berührung sein sollen, braucht es außerdem eine galvanische Trennung. Dann kommt eigentlich nur ein Trafo vor dem Gleichrichter oder ein Schaltnetzteil infrage.

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Naja, Buchsen können nicht beliebig viele Steckzyklen ab.

In Zeiten, als Handies noch Micro-USB-Buchsen hatten, war das meist das erste, was bei mir zum Defekt der Geräte geführt hatte, weil ich sie tatsächlich bei jeder Gelegenheit zum Laden angeschlossen hatte.

Inzwischen verwende ich daher für die Buchsen von Mobilgeräten (Tablet, Smartphone, ...) einen Magnetadapter mit Pogo-Pins. USB-C ist zumindest formal für die selbe Anzahl an Steckzyklen spezifiziert, wie Micro-USB.

Andere Stecksysteme vertragen teils noch deutlich weniger Steckzyklen, von daher kann es durchaus passieren, dass es zum Ausfall kommt. Und die Buchse auf der Grafikkarte ist oft in SMD-Bauweise ausgeführt und daher schwierig bis unmöglich zu ersetzen.

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