Was war damals in der guten alten Zeit vor 40 Jahren etwa wirklich besser als heute?

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29 Antworten

Vor 40 Jahren war Gladbach deutscher Meister. Also ja das war definitiv besser.

Ansonsten fällt mir nicht viel ein.

Hallo Brieftasche 1982,

nein, es war nicht alles besser, aber es war anders.

Seitdem hat es viele Verbesserungen gegeben, z. B. was Transparenz bei Lebensmitteln angeht, medizinische Fortschritte, so dass mehr Krankheiten gelindert oder geheilt werden können, etc.

Es gab auch damals in der sog. 'guten alten Zeit' vieles, was nicht gut war. So mußte man z. B. ohne Handy auskommen, ohne Internet, obwohl: das ging alles ganz prima :) Und je nach Art der Nutzung dieser Fortschritte, kann es sinnvoll sein oder nerven.

Genau wie mit dem TV, das es ja damals schon gab. Ich kann mich gut erinnern, dass die 'Flimmerkiste' für meinen Vater nach Feierabend bis zum Schlafengehen lief und dass ich das schon als jugendlicher Mensch schrecklich fand ,(

Es kommt eben auf die Art der Anwendung, der Sichtweise und vor allem der Bewußtheit an. Heute stehen uns vielfältige Informationsquellen zur Verfügung, aber wer den Umgang damit nicht bewußt gestaltet, fühlt sich schnell von all dem überfordert und 'nistet' sich bequem in Unwissenheit ein.

Dazu gilt es psychologisch zu bedenken: 'Die Erinnerung malt mit goldenem Pinsel.' Will sagen: wir Menschen neigen dazu, die Vergangenheit zu 'glorifizieren', uns überwiegend an das ehemals Positive zu erinnern - ist zwar eine gute Schutzfunktion  für unsere seelische Gesundheit und Stabilität, aber auch Selbstbetrug.

Schaut man nämlich achtsam und bewußt in die Vergangenheit, fallen einem auch wieder all die negativen und kritisch zu bewertenden Dinge ein. Oder anders gesagt: Wir bewerten nicht die Fakten, sondern die Gefühle, die wir wir mit dem Erlebten verbinden.

Außerdem muss man die Zeit von vor 40 Jahren im adäquaten Kontext sehen: es gab nach wie vor den Aufschwung, bessere Perspektiven gerade für junge Menschen, aber auch Krisen und Kriege - wie eh und je.

Ich denke, man sollte die Vergangenheit als das betrachten, was sie ist: vergangen, geschmolzen wie Schnee in der Sonne und statt der 'sentimentalen' Gefühle besser die wesentlichen Erfahrungen mit in die Gegenwart nehmen. Das Leben findet weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft statt, sondern im Hier und Jetzt.

Wer es schafft, das zu bewußt zu genießen, braucht weder der Vergangenheit nachzuweinen, noch sich vor der Zukunft zu fürchten.

In diesem Sinne - ein schönes Leben für Dich :)

Buddhishi

PS: Deine Frage gefällt mir sehr gut!

Natürlich war früher alles besser...! dachte ich zuerst.
Aber diese Zeilen von Buddhishi haben verflucht viel Tiefgang und... ja, es stimmt, es war nur anders und, weil wir es nicht anders kannten, halten wir es heute für 'natürlicher' oder eben besser.
Und, das was heute Cybermobbing heißt, war früher nur direkter und weniger anonym, aber genauso eklig! *nicke*

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Der Unterschied war eine gewisse Aufbruchs-Stimmung. Es war noch so viel zu tun, zu verbessern. Man war noch davon überzeugt, dass man etwas zum Besseren ändern könnte.

40 Jahre später rennt man noch immer den gleichen Idealen hinterher, viel verändert hat sich allerdings nicht!, eine gewisse Resignation macht sich breit.

Dies aus meiner Sicht der Dinge.

Hallo!

Ich habe zwar nicht mehr die 70er, aber dafür die 90er live miterlebt & muss sagen, dass damals nicht alles per se besser war als heute & man die Vergangenheit nicht glorifizieren sollte.. 

Es war in meinem Empfinden eine durchaus geruhsame Zeit, aber andererseits würde ich nicht sagen sie sei besser gewesen als die aktuelle Zeit..!

Damals war nicht alles besser.. es gab schon genügend Kriminalität.. genauso Sexualdelikte, nur wurde das damals einmal pro Monat bei Eduard Zimmermann im "Aktenzeichen XY" gezeigt und nicht in jedem semi-seriösen Klatschblatt und TV-Magazin schamlos aufgewärmt als gäbe es kein Morgen mehr. Im Gegenteil.. die Kriminalitätsrate war damals höher, Denunziantentum untereinander war sehr stark verbreitet & die Stimmung war m.E. eher feindseliger und verkrampfter als heute. Leute aus dem Nachbarhaus, die einen freundlich grüßten, verpfiffen einen anonym bei der "Neuen Heimat" (Wohnbaugenossenschaft), weil man nach 20 Uhr geduscht hat oder die Kehrwoche nicht 120-prozentig ausgeführt wurde. Man machte sich gegenseitig hinterrücks klein ohne den Mumm zu haben, sich gegenseitig anzusprechen. Freundlicher war der Umgangston früher nicht sondern eher rauer. So habe ich das aus meiner Kindheit tlw. noch in Erinnerung, damals redete man oft nicht mit- sondern über- oder hintereinander.

Auch in den 80ern/90ern war die Welt nicht so lässig & "in Ordnung", wie sie einem heute als "die guten alten Zeiten" zu sein scheinen.. in Sachen Verbrechen braucht man sich wiegesagt nur mal alte "Aktenzeichen XY" Folgen bei YouTube anzusehen, außerdem gab es auch gesellschaftliche und politische Probleme zuhauf. Stichwort Nachwendezeit mit Arbeitslosigkeit und VEB ABwicklung in den frühen 90ern, Stichwort "kalter Krieg" in den 80ern und atomare Aufrüstung, Lockerbie, Ramstein (Flugplatzunglück), was auch immer noch! Das waren grob auch die Themen der "Tagesschau" mit Wilhelm Wieben am Mikro und die Themen, über die sich mein Opa am Abendessentisch Sorgen machte oder über die in von ihm abonnierten "Spiegel" und "Focus" Heften ("Focus" ab 1993... Lesezirkel war Opas Passion^^) berichtet wurde.

Die 80er und 90er sind nicht nur kultige Filme auf VHS Videokassetten von "Telerent" und BTX Bildschirmtext (hatte mein Opa damals) oder musikalische Classics, sondern auch durchaus eine Zeit mit ernsthaften Problemen. Klar, auch mir kommen sie i.wie gemütlicher vor, aber der Zeitgeist war damals noch nicht so schnelllebig wie heute.. "besser" waren die 90er trotzdem nicht so wirklich, auch wenn sie sicherlich ihr gutes hatten & man sich dadran noch heute orientieren kann!

Ich sage mal, dass eine jede Zeit ihr Gutes hat. Gerade Medizin & Technik haben seit damals durchaus Fortschritte gemacht. Ich bin keiner, der jede Mode mitmacht, habe bis heute kein Smartphone & fahre einen uralten Benz mit Kurbelfenstern.. aber einen MP3-Player und einen PC mit Internet sowie einen DVD Player habe ich auch. Man muss mMn immer das richtige für sich entdecken!

Es war deutlich anders.

Wir hatten kein Internetmobbing, aber wir kannten Klassenkeile.

Deine Eltern konnten dich ohne Handy nicht überall erreichen, sie fuhren dich aber auch nicht ständig und überall hin.

Es gab nur 3 Fernsehprogramme. Das ist natürlich wenig nach heutigem Maßstab, damals war das aber durchaus ok. Die Kinderstunde wurde geguckt, ansonsten spielte man mit seinen Freunden draußen. Man hatte vieles selber erlebt (Gutes und Schlechtes), was man heute aus dem Fernsehn lernt.

Die Schule war strenger, dafür waren wir aber 15 Uhr mit allem fertig (inkl. Hausaufgaben) und hatten dann bis zum Abend frei.

Wir konnten auch Blödsinn machen, ohne dass gleich alles im Internet landete, dafür gibt es von vielen tollen Sachen keine Erinnerungsfotos.

Diese Liste kann man unendlich fortsetzen.

Wirklich besser ist Ansichtssache.

Man wurde noch viel strenger behandelt, die Kinder und Jugendlichen hatten noch viel mehr Respekt! Natürlich gab es auch damals welche, die frech waren und sich viel herausnahmen!

Die Polizei musste nicht damit rechnen, dass sie angegriffen würde.  Lehrer waren auch Respektspersonen, anders als heute üblich!!!

Auch bekamen manche Kinder längst nicht solche kostspieligen Spielsachen und andere Gegenstände. Zwar trugen auch damals schon viele Markenkleidung, aber wenn man sich das nicht so leisten konnte, wurde man nicht schief angesehen wie heute.

Ich finde, dass auch der Zusammenhalt damals ausgeprägter war als heutzutage.

Was ich sehr gut fand, ist, dass damals viel mehr Polizeikontrollen gemacht wurden, auch handelten viel mehr Verkehrsteilnehmer als heute nach den Vorschriften.



Mehr Polizeikontrollen, mehr handeln nach Vorschrift? Da musst du in einem anderen Deutschland gewohnt haben.

Alkohol am Steuer galt damals als Kavaliersdelikt. Da hat sich kaum einer Gedanken gemacht, ober er nach 5 Bier und drei Schnäpsen noch fahren kann/darf. Über die Gurtpflicht haben sich die Deutschen aufgeregt, wie die Amis, wenn man ihnen die Waffen verbieten will und es hat viele Jahre gedauert, die wirklich durchzusetzen. An Geschwindigkeitsbeschränkungen haben sich nur alte Opas gehalten. etc etc.

Und Polizisten hatten bei Demos damals auch nichts zu lachen, die Demonstranten allerdings auch nicht. Polizeigewalt war damals schlimmer.

Wenn ein Lehrer keinen Respekt erhält, liegt das auch oft am Lehrer selbst. Es lernen zu viele diesen Beruf, die dafür definitiv ungeeignet sind, weil es ihnen am Talent zum Lehren und an natürlicher Autorität fehlt.

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@Dummie42

Ich habe viele Kontrollen erlebt, auch in der Fußgängerzone, als ich mit dem Rad durchfuhr. Da sagte heute kaum einer was, wie ich mitbekomme. Stimmt, die haben ganz gut gebechert, als Oma bezeichne ich mich nicht, aber ich achte schon die Gesetze. Und unser Lehrer war sehr, sehr streng! Vor dem hatten alle großen Bammel!

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In Brokdorf wurde ein Polizist in einen Eisgraben geworfen und mit einer Schippe geprügelt ..das waren richtigeSchlachten die AKW demos..an der StarbahnWest sind mehrere erschossen worden....

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Man wurde noch viel strenger behandelt, die Kinder und Jugendlichen hatten noch viel mehr Respekt! Natürlich gab es auch damals welche, die frech waren und sich viel herausnahmen!

Ich kann das nur von meiner Warte als Westberliner beurteilen. Wir Babyboomer und Bürgerkinder hatten null Respekt, vor allem keinen vor den Ordnungshütern, das haben uns die 68er beigebracht. Mit unseren alliierten "Freunden", den Amis, Franzosen und Briten kommunizierten wir auf Augenhöhe. Unsere Generation hat sich viele Freiheiten genommen. Wenn ich heute meinem Alter Ego aus den Siebziger Jahren begegnen würde, würde ich die Straßenseite wechseln.

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@dataways

Leider sind wir furchtbar streng erzogen worden. Das merke ich bis heute! Die Berliner waren eh als gewitzt und etwas frech bekannt, lach. Eigentlich beneidenswert! Tschüss für heute ;-)

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War damals besser, hier nun die Gründe.

  • die Arbeitslosigkeit war um Einiges geringer
  • es gab eine Aufbruchstimmung in beachtlichen Teilen der Bevölkerung
  • die Jugend war gebildeter und politischer als die jetzige
  • die Sozialleistungen waren besser
  • der kulturelle Anspruch war größer
  • Musiker schufen Größeres als jetzt
  • man war kommunikativer als heutzutage

Wirtschaftswachstum war einfacher möglich, in den Schulen gabs mehr Disziplin und Ordnung, man hat keine Abschlüsse geschenkt bekommen, viel weniger regeln und regularien (kann aber auch gut sein), mehr Respekt, die Innenstadt sah besser aus

Nicht unbedingt besser, aber anders. Und einiges davon - finden wir alte Säcke zumindest - war damals wirklich besser.

Wir Kinder waren früher freier. Keine überbesorgten Helikoptereltern, die uns kaum allein vor die Tür ließen und ständig hinter uns her telefoniert haben. Nach dem Mittagessen und den schnell hingehudelten Hausaufgaben sind wir raus und wech. Unsere Eltern hatten keine Ahnung, was wir da wo alles angestellt und erlebt haben. Das hat sie auch überhaupt nicht interessiert, solange sie ihre Ruhe hatten und wir es nicht übertrieben haben und Beschwerden kamen. Freiwillig hat sich damals kaum ein Kind vor dem Abendessen wieder zu hause blicken lassen. Das ist heute ganz anders mit den vielen Stubenhockerchen und das halte ich wirklich für einen großen Verlust an Kindheitsqualität. Vieles andere würde ich mir aber niemals zurückwünschen, wie z.B. die doch sehr autoritäre Erziehung mit ihrem Strafenkatalog.

Diesen Spruch hatten bereits die alten Griechen und Römer.

Natürlich war vor 40 Jahren NICHT alles besser. 

Es gab jede Menge ungewollter Schwangerschaften. Frauen waren grade mal eben so berechtigt worden ohne Erlaubnis ihres Ehemanns eine Arbeit aufzunehmen.

Selbst die Lebensmittel waren (gemessen an der Kaufkraft) teurer als heute.

Ich habe keinen Spruch geäußert. Du hast die Frage nicht beantwortet.

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@DerHans

@ der Hans    ..... aber hallo/    vor 40 Jahren schrieb man das Jahr 1977 - ....   du bist aber ganz bös in den 1950-igern mit deinem Statement ---    1977 : da gab es schon lange die Pille und die Gleichberechtigung und arbeiten durfte man auch / sogar in Männerberufen!

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Vor 40 Jahren? Da trug man noch Schlaghose, lange Kragenecken und Prinz-Eisenherz-Frisur. Das sah richtig shyce aus. Man unterschied noch zwischen PAL und SECAM, was uns aber egal sein konnte, da wir sowieso nur einen Schwarz-Weiß-Fernseher hatten. Wenn man telefonieren wollte, mußte man mit dem Fahrrad und Kleingeld zur nächsten Telefonzelle fahren. Wir teilten uns zu dritt ein Kinderzimmer. Mein Fahrrad war ein Gebrauchtes aus 24er Rahmen und 26er Rädern, so daß man aufpassen mußte, in der Kurve die Pedale nicht  waagerecht zu haben, wenn man nicht auf die ..esse fliegen wollte. Im Radio lief Boney M. und Baccara, meine letzte Oma war grad gestorben, und meine Eltern standen kurz vor der Scheidung. Nee. Es gab schönere Zeiten.


Nein.

Oder besser, laß es mich so sagen: Hölle, nein!

Heute ist trotz allem die beste Zeit zu leben. 

Es gab noch nie so wenig Krieg auf der Welt, die Medizin ist unglaublich weit fortgeschritten, bei Dingen, bei denen mal vor 40 Jahren den Sarg bestellt hat gibt es jetzt eine gute Chance auf Heilung, die Kindersterblichkeit wird mit jedem Jahr geringer, immer mehr Krankheiten werden besiegt, Gewaltverbrechen sind auf dem Rückzug, die Gesellschaft ist als Ganzes viel toleranter geworden...

Heute wird man allerdings rund um die Uhr mit negativen Nachrichten bombardiert, so daß man denken könnte, wir leben im Vorhof der Hölle, und genug Leute stürzen sich geradezu mit einer morbiden Faszination auf alles negative und verstärken damit die "Wir werden alle sterben!"-Mentalität noch, aber Fakt ist, der Menschheit geht es heute so gut wie noch nie in der gesammten Geschichte der Menschheit.

Aber wir werden alle sterben. Isso ...

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Nein.

Natürlich nicht.

Damals gab es z.B. viel weniger privaten PKW-Besitz, einen viel niedrigeren Ausstattungsgrad mit elektronischen Geräten, weniger Wohnungsqm² pro Kopf, etc.

Damals hatten die Leute noch den Wunsch, sich ein Auto anzuschaffen. Heute haben sie das Problem, in ihrer Wohngegend überhaupt über Nacht einen Parkplatz zu finden. :-) So erwachsen aus der Lösung alter Probleme neue, die es früher nicht gegeben hat. Da fand man noch locker einen Parkplatz. Heute hat sich daher "alles" verschlechtert...:-)

Ja. Vollbeschäftigung. Auf dem Bankkonto gab es Zinsen. Man konnte noch ungefährdet mit dem Fahrrad fahren, weil nicht fünf Autos pro Minuten kamen, sondern vielleicht eines alle 5-10 Minuten. 

OMG ..... 1977 nur alle 5-10 Minuten ein  Auto?   wo hast du denn 1977 gewohnt? 

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@EdnaImmers

Geht dich nichts an, und ich mag es nicht, wenn man sich über mich lustig macht.

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Gar nichts. Reine verklärte Nostalgie. Damals schwafelten die Leute auch schon davon, dass früher alles besser.

Es gab mehr Leute in Bewegung mit Hoffnung und Zuversicht auf ein besseres Leben miteinander.

Vor etwa 40 Jahren (1977) wurde Gorleben als Standort für eine Wiederaufbereitungsanlage für Atommüll. Es entwickelte sich ein wunderbarer Widerstand, der im Mai 1980 im Hüttendorf 1004, auch bekannt als Republik Freies Wendland seine Blütezeit hatte.

Wenn ich die schönste Zeit meines Lebens benennen müsste, würde ich diesen Monat wählen.

( Hab leider keinen besseren Film darüber auf Youtube gefunden)     

Meine Eindrücke: 

Manches war schlechter, v. a. bei Frauenrechten, Schwulenrechten. Man hatte weniger Informationsmöglichkeiten.

Vieles war besser: Es war eine unbeschwerte Zeit.  Man brauchte keine Security in Schwimmbädern und Notaufnahmen, keinen Spuckschutz für Polizisten. Messer in der Tasche war unbekannt. Es gab keine No-Go-Zonen mit Leuten, die sagen: "Diese Straße gehört uns."

Dass Frauen einmal Pfefferspray kaufen würden, war undenkbar. Sie konnten fast überall auch nachts alleine unterwegs sein. 

Es gab keine 12-Jährigen, die eine Bombe vorbereiten, keine 16-jährigen Mädchen, die einen Polizisten suchen, um ihn mit einem Messer anzugreifen und keinen Killer, der in einen Weihnachtsmarkt fährt. 

"Dass Frauen einmal Pfefferspray kaufen würden, war undenkbar. Sie konnten fast überall auch nachts alleine unterwegs sein."

Kunststück, es gab ja auch noch kein Pfefferspray für die Handtasche und dass Frauen damals überall unbesorgt nachts alleine unterwegs sein konnten, ist aber so was von Blödsinn.

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@Dummie42

Ich habe das so erlebt. "Fast überall", sage ich, nicht auf der Reeperbahn. Aber in einer durchschnittlichen Großstadt haben wir damals so gelebt, ganz klar. Kölner Verhältnisse - undenkbar. 

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Hallo.

Früher war alles besser ist so nicht es war anders. Die Leute hatten kein Handy, dein Flachbildschirmfernseher. usw. Es ist moderner geworden.

Zum Beispiel auch der gesamte Verpackungsmüll, war nicht so.

Ich wollte  nicht das alles wie vor 40 Jahren war wieder Zurückschrauben, vielleicht Nerft auch ds eine oder andere, oder möchtest du die ein neues
Auto kaufen das technisch auf dem Stand von vor 40 Jahren ist ?

Das möchte auch keiner ( einige Aussteiger) ausgenommen.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914 

Es war damals natürlich nicht alles "wirklich besser als heute". Aber es gab durchaus Dinge, die gut waren, und sie wären auch heute noch gut, wenn man sie in Ruhe gelassen hätte!

Beispiel:

MfG

Arnold

Vor vierzig Jahren hatten wir den heissen Herbst mit RAF-Terror, Radiosender, die fast nur Müll gespielt haben, SMOG, brandgefährliche Politiker wie Franz-Josef Strauß, einen seltsamen skurrilen Staat, der zwischen Westberlin und der Bundesrepublik lag, die EU hatte 9 Mitglieder, 7 Währungen und Grenzkontrollen, wir hatten einen Bundeskanzler Schmidt, der als Wirtschaftsexperte galt, aber keine Ahnung von Wirtschaft hatte, es gab unglaublich kreative Bands wie Genesis, Yes und ELO aber auch unglaublichen Schrott wie die George Baker Selection, Baccara und Barry Manilow...

kurzum es war eine andere aber keineswegs bessere Zeit als heute. Ich habe die 70er erlebt.

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