Was soll ich als Atheist antworten, wenn mir jemand sagt: "Ich bete für dich."?

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Danke!

Wenn es seine Überzeugung ist, ist es doch in Ordnung.

Auch wenn Du selber nicht daran glaubst, hat er doch zumindest eine gute Absicht.

Ich habe mich mal sehr gefreut, als ein Gläubiger mich in seine Gebete einschloss. Zeigte es doch, dass er mich wertschätzte.

Es sei denn, er will für Dich beten, weil Du Atheist bist - praktisch Dir damit ausdrücken, dass Du irregeleitet bist. Dann würde ich antworten: Danke, aber ich verzichte auf Deine Gebete. Bete für jemand anderes, der es nötiger braucht.

Wirklich schön geschrieben ^^

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@HeyMr

Liebelein ich bin über beste Fragen hier rübergekommen un hab NICH bei Dir abgeschrieben - Opi-Ehrenwort!! Aber wir fühlen identisch!! Danke ja - zwecks bekehren nein - so isses!! DH ma rüberwink mit liebe Grüssli zun schönen Wochenende!!

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Wenn es nicht "missionarisch" gemeint ist, dann solltest du es dabei belassen. Und wenn es nicht, der Situtuation entsprechend, eine von dir Antwort efordert, dann würde ich an deiner Stelle gar nicht drauf antworten. Ein "leises" = angedeutetes Lächeln deinerseits wäre angebracht, mehr aber auch nicht. (Und wenn dir das wirklich zu wenig erscheint, dann kannst du immer noch auf ein anderes Thema umschwenken.)

Wozu denn auch etwas drauf anworten oder sich bedanken ? Gebet ist eine Privatsache, und ich bin der Meinung, wenn jemand für mich beten will, dann soll er das machen .. warum denn auch nicht ... aber ... ich verstehe nicht, warum mir jemand ankündigt, dass er für mich beten wolle. (Irgendwie klingt das für mich wie missionieren, so nach dem Motto, schade, dass du nicht so gläubig bist wie ich, aber ich werde bei "meinem" Gott ein gutes Wort für dich einlegen ... )

Hallo, flamingo70. Nimm es dankend an, denn ein Gebet ist nichts anderes als, dass jemand freundlich an dich, von dir denkt und dir Gutes wünscht. Es ist eine Bitte darum, dass es dir gut gehen soll 0 da richtet jemand freundliche Gedanken sprich positive Energie auf dich, lG.

Jeder hat seinen eigenen Glauben. Für meine Weltanschauung auch Atheisten (Nicht-an-einen-Gott-Glaubende) und selbst Nihilisten (An-gar-nichts-Glaubende): Denn selbst der Glaube an gar Nichts wäre doch eigentlich ebenfalls ein Glaube.

In jedem Fall halte ich es für überflüssig jemanden in der Freiheit seines Glaubens in irgendeiner Weise beeinflussen zu wollen. Würde man als Atheist eine unangebrachte Bemerkung zum Beten machen, würde man den Anderen eventuell in seinem Glauben verletzen. Es wäre demnach das Beste sich dafür zu bedanken, auch wenn man vielleicht ganz anders darüber denkt und fühlt.

Kommt darauf an , ob du glaubst das es etwas bringen könnte.Im Grunde kann es dir egal sein , aber vllt. hast du ja für dich einen eigenen Glauben , nämlich den an dich selbst, zumindest . Und warum soll das , wenn jemand für dich betet schlecht sein ? Es sei denn, er/sie hält dich für verflucht und will dein Seelenheil einem bestimmten Gott unterjubeln.,der von Menschen auserwählt wurde.Diesen Gott wärst du dann etwas schuldig ,wenn du das Gebet dankent annimmst.

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