Was passiert wenn man stirbt, kommt man dann in den Himmel oder ist man für immer weg oder wie kann man sich das vorstellen?

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28 Antworten

Ich bin mir ziemlich sicher, dass mit dem Erlöschen der elektrischen Aktivität in meinem zentralen Nervensystem ("Hirntod") alles, was meine "Persönlichkeit", meinen "Geist", meine "Seele" definiert, verschwinden wird.

Das Bewusstsein existiert nach dem Tod ziemlich sicher nicht weiter. Es braucht nicht viel, um das Bewusstsein "auszulöschen" - eine leichte Unterzuckerung, leichter Sauerstoffmangel, (vorübergehend) zu geringer Blutdruck oder zu geringe Herzfrequenz reichen schon aus, damit bei Dir "die Lichter ausgehen".

Ich war bereits achtmal in meinem Leben bewusstlos und ich kam nicht an einen anderen Ort, träumte nicht, hörte keine Stimmen, machte keine außerkörperlichen Erfahrungen. Du hörst nichts, siehst nichts, spürst nichts, denkst nichts. Du hast nicht einmal Zeitempfinden. Die Zeit der Bewusstlosigkeit ist einfach "weg". Aus Deiner Sicht macht die Zeit einfach einen Sprung, wie bei einem Schnitt in einem Film. Du stehst aufrecht und plötzlich ... CUT!!! ... Du findest Dich auf dem Boden wieder und hast keine Idee, wie Du dorthin gelangt bist. Du hast keine Ahnung, wie lange Du weg warst. Für Dich ist der Moment des Bewusstseinsverlustes und derjenige, in dem Du das Bewusstsein wiedererlangst, ein und der selbe. Es geht "sofort" weiter, egal ob Du eine Sekunde lang bewusstlos warst oder ein paar Minuten oder ein paar Stunden, ein paar Tage oder gar ein paar Jahre. (*) Nur ein Außenstehender kann Dir sagen, wie lange Du bewusstlos warst.

((*) - Über Zeiträume, die über den Bereich einer Minute hinausgehen, kann ich persönlich zwar nicht berichten, allerdings habe ich mich schon mit Menschen unterhalten, die eine Vollnarkose hinter sich hatten, die ja länger andauert. Sie haben genau so empfunden, wie ich, nur dass das "Einschlafen" und "Aufwachen" bei einer Narkose nicht so plötzlich, sondern sehr viel gradueller erfolgt, da es eine Weile dauert, bis das Narkosemittel abgebaut ist.)

Wenn wir also das Bewusstsein vorübergehend verlieren, "sind nicht mehr da". Wir nehmen nichts mehr wahr, wir können nicht mehr denken, wir wissen nicht mehr, wer wir sind und dass wir überhaupt sind. Der Tod ist für mich nun der endgültige Verlust des Bewusstseins. Alle Hirnfunktionen erlöschen, alle Informationen, die im Gehirn "gespeichert" sind, die Deine Persönlichkeit definieren, Deine Erinnerung, Deine Erfahrungen, sind weg. Warum sollten wir weiter existieren? Es ergibt in meinen Augen keinen Sinn!

Für mich persönlich ist der Gedanke an eine wie auch immer geartete Weiterexistenz nach dem Tod auch nicht beruhigend. Eigentlich alle Glaubensrichtungen sagen ja, das "Leben nach dem Tod" sei ewig. Wenn wir davon nicht ausgehen, haben wir das Problem nicht gelöst, da wir uns wieder fragen müssen, was danach kommt. Also gehen wir einmal davon aus, es sei ewig. Dann wird ein Zeitpunkt kommen, an dem Du alles gesehen hast, das es zu sehen gibt, alles gesagt hast, das es zu sagen gibt, alles getan hast, das es zu tun gibt, alles gedacht hast, das es zu denken gibt - und dann ist immer noch kein Stück vorbei von dieser Ewigkeit. Ich bin überzeugt davon, dass der menschliche "Geist" nicht für "die Ewigkeit" geschaffen ist. Du merkst es bei einigen sehr alten Menschen schon im "diesseitigen" Leben, dass sie regelrecht "lebensmüde werden". Sie gehen hohe Risiken ein, da der Tod für sie keine Bedrohung mehr ist. Sie haben erlebt, was sie erleben wollten und ab einem gewissen Punkt ist ihnen ihre eigene Existenz nichts mehr wert. Sie haben keine Lust mehr, zu leben. Sie haben keine Lust mehr, zu sein. Und dann soll es nach dem Tod für immer und ewig weitergehen? Für mich ist das definitiv kein angenehmer oder gar beruhigender Gedanke, weshalb ich vielmehr hoffe, dass ich richtig liege und eines Tages tatsächlich nicht mehr sein werde.

Viktor1 28.06.2017, 00:09
Für mich persönlich ist der Gedanke an eine wie 
auch immer geartete Weiterexistenz nach dem Tod
auch nicht beruhigend

das glaub ich dir aufs Wort - dir macht es Angst.
Warum wohl ?
Du willst aber hier doch deine Befindlichkeiten nicht als Beleg für eine Nichtexistenz von transzendentem Sein präsentieren.

weshalb ich vielmehr hoffe, dass ich richtig
liege

Also sicher bist du dir da nicht.
Wir Christen, die der Botschaft Jesu vertrauen und versuchen unser Handeln daran zu orientieren, haben diese Ängste nicht.
Vielleicht versuchst du es damit.

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NoHumanBeing 28.06.2017, 00:32
@Viktor1

Du willst aber hier doch deine Befindlichkeiten nicht als Beleg für eine Nichtexistenz von transzendentem Sein präsentieren.

Nein.

Es gibt aber auch keinen Beleg für die Existenz von transzendentem Sein.

Ich bin Naturwissenschaftler und "glaube" daher nur an beweisbare/messbare Entitäten und vielleicht auch an Dinge, die sich aus anerkannten oder gar experimentell validierten Theorien zumindest extrapolieren lassen, sofern sich diese Extrapolation plausibel begründen lässt.

Nicht beweisbare Entitäten, wie Götter, werden in der Wissenschaft grundsätzlich abgelehnt. Man bezeichnet dies als "wissenschaftlichen Realismus" und dafür gibt es gute Gründe, allein schon, weil man einen gewissen Konsens benötigt, auf dem man forschen und argumentieren kann. Der Glauben ist dermaßen persönlich (und von Natur aus unbewiesen) - wenn wir den "zulassen" und mit berücksichtigen, würden wir uns kaum mehr auf etwas einigen.

Davon auszugehen, dass es keinen Gott und kein "transzendentes Sein" (keine vom Körper unabhängige Seele, etc.) gibt, oder - noch besser - diese Diskussion vollkommen auszuklammern, ist daher ... zweckmäßig. Es ist das sinnvollste, das Du machen kannst, solange Du keine Belege für das Gegenteil hast. Eine agnostische Anschauung ist wahrscheinlich der neutralste Standpunkt, den Du einnehmen kannst.

Wir Christen, die der Botschaft Jesu vertrauen und versuchen unser Handeln daran zu orientieren, haben diese Ängste nicht.
Vielleicht versuchst du es damit.

Das "große Ganze" ist doch letztlich die Angst vor dem Tod - was ich beschreibe ist ja letztlich ein Teilaspekt davon.

Die Angst vor dem eigenen Tod - der Selbsterhaltungstrieb - ist allerdings keine Glaubenssache, sondern angeboren. Sie liegt in unseren Genen. Eine Spezies, die nicht darüber verfügt, würde sich nicht lange halten.

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ManfredFS 28.06.2017, 18:21
@NoHumanBeing

Als Wissenschaftler solltest du wissen, dass NICHTS verloren geht. ENERGIE wird umgewandelt aber geht nicht verloren. Wir bestehen aus Materie und ENERGIE. Wenn du glaubst, dass diese Energie verschwindet, dann verlässt du den Boden der Wissenschaft.

Bewusstsein ist nicht Materie. Unser ICH ist nicht unser Körper. Ein Mensch, der Beine und Arme verliert ist weiterhin ein VOLLSTÄNDIGES ICH. Ein Mensch der vollständig gelähmt ist ist weiterhin ein ICH, hat ein Bewusstsein. 

Wer den Menschen als Maschine definiert die man einfach ausschaltet wenn man stirbt der geht einige Jahrhunderte zurück in eine Zeit wo man glaubte Tiere hätten keine Seele und können nichts empfinden und daher kann man Tiere auch einfach so zerlegen, es sind nur Maschinen......

Christen haben keine Angst vor dem Tod und sind trotzdem nicht leichtsinnig. Weil sie wertschätzen was Gott ihnen geschenkt hat und sie haben auch keine Angst vor der Ewigkeit.

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NoHumanBeing 29.06.2017, 02:17
@ManfredFS

Wer den Menschen als Maschine definiert die man einfach ausschaltet wenn man stirbt der geht einige Jahrhunderte zurück in eine Zeit wo man glaubte Tiere hätten keine Seele und können nichts empfinden und daher kann man Tiere auch einfach so zerlegen, es sind nur Maschinen......

Wo ziehst Du die Grenze?

Haben alle Tiere eine "Seele"? Nur Wirbeltiere? Nur Säugetiere? Erst ab einer gewissen Intelligenz? Und mit einem IQ-Punkt weniger, hätten sie sie plötzlich nicht mehr?

Haben andere (nicht tierische) Lebewesen auch eine "Seele"? Pflanzen? Pilze? Einzeller? Viren? Letztere sind formal nicht einmal Lebewesen, aber sie bestehen ebenfalls aus DNA und Proteinen und unterliegen der Evolution. Vielleicht alle Objekte? Alle Materie?

Es dürfte Dir schwerfallen, zu definieren, ab wann ein ... Objekt eine Seele hat und wann nicht.

Ein einzelnes Neuron hat keine "Seele", viele Neuronen aber offenbar schon. Was ist mit anderen selbstorganisierenden Systemen? Ein einzelnes Sandkorn hat ebenfalls keine "Seele", aber wie sieht es mit einer Düne aus? Bei vielen Insektenarten geht man davon aus, dass sie nicht über ein Individualbewusstsein, sondern über ein Schwarmbewusstsein verfügen. Das heißt, der Schwarm als Ganzes hat Bewusstsein, ein einzelnes Insekt jedoch nicht. Ab welchem Punkt geht hier die "Seele" über? Wie viele Insekten des Schwarms müssen dafür sterben? Wie ist es beim menschlichen Körper? Wie viele Zellen müssen sterben, damit die "Seele" ... "übergeht"?

Auf all diese Fragen wirst Du keine Antwort finden - weil es keine Antwort gibt. Es gibt keine vom Körper unabhängige "Seele". Bewusstsein ist ein emergentes Phänomen, das dann entsteht, wenn viele einfache Schaltelemente (z. B. Neuronen) "auf einen Haufen geworfen werden" und beginnen, miteinander zu interagieren. Es gibt auch nicht nur "Bewusstsein" oder "kein Bewusstsein". Bewusstsein ist graduell. Wenn Dein Gehirn geschädigt wird, ist das nicht unbedingt tödlich, aber Deine Intelligenz kann beeinträchtigt werden oder Deine Wahrnehmung oder oder oder.

Viele "Fehlfunktionen" des "Geistes" haben eine körperliche Ursache. Wenn Du Dich betrinkst, beeinträchtigt der Alkohol Dein Gehirn. Deine Handlungen werden dadurch ab einem gewissen Punkt irrational. Warum? Weil Dein Gehirn die Entscheidung trifft. Wäre Dein Geist vom Körper unabhängig und würde letzteren lediglich steuern bzw. kontrollieren, müsste Dein Geist ja weiterhin "funktionieren", wenn Dein Körper beeinträchtigt ist. Dem ist aber nicht so.

Bewusstsein ist nicht Materie. Unser ICH ist nicht unser Körper. Ein Mensch, der Beine und Arme verliert ist weiterhin ein VOLLSTÄNDIGES ICH.

Wenn er ohne Gliedmaßen geboren wird, wird er sich nicht vorstellen können, wie es ist, welche zu haben, genau wie jemand, der von Geburt an blind ist, sich nicht vorstellen kann, wie es ist, zu sehen.

Das geht umgekehrt auch. Manche Menschen können bewusst ihre eigene Herzfrequenz senken. Ich kann das nicht. Mein Geist hat keine "Kontrolle" darüber, keine "Steuermöglichkeit" - aber es gibt offenbar Möglichkeiten, es zu erlernen, auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann.

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ManfredFS 29.06.2017, 03:06
@NoHumanBeing

Wir müssen nicht wissen, was alles eine Seele hat um zu wissen WAS eine Seele, ein Bewusstsein hat. Tiere und Menschen haben ein Bewusstsein, eine Seele und damit Empfindungen und Gefühle. Ob es alle Tierarten haben ist egal, ob es Pflanzen haben wer weiss. Das ändert nichts daran, dass WIR es haben. Zwischen unserem "Denken" und unserem ICH besteht immer noch ein Unterschied. Natürlich beeinflusst unser Körper die Funktion unseres Gehirnes. Aber WIR SIND NICHT unser GEHIRN. Unser Gehirn ist nur ein Hilfsmittel um unseren Körper zu steuern und damit wir Kontakt zur Welt haben durch unsere Sinne. 

Ich bin auch nicht der Meinung, dass ein Mensch tot ist wenn sein Gehirn messbar tot ist. Keiner von uns weiss, ob im Menschen weiterhin Bewusstsein ist, welches sich nur nicht mitteilen kann, weil es gefangen ist. Ein hirntoter Mensch ist nicht wirklich tot, sonst könnte man keine Organe entnehmen und verpflanzen. Diese würden nämlich wenige Minuten nach dem richtigen Tod anfangen sich zu zersetzen.

Ich halte es daher für kurzsichtig etwas anzunehmen was man nicht beweisen kann. Umgekehrt ist dass was ich denke natürlich auch nur Spekulation, da ich es auch nicht beweisen kann. Aber Fakt ist, wir wissen sehr genau, dass Energie nicht verloren geht und unser Körper lebt weil es eine Energie gibt, die dafür sorgt, dass Leben Bestand hat. Der einzige Unterschied zwischen einem lebendigen und einem toten Menschen ist dass Fehlen dieser Energie. Und wenn diese Energie längere Zeit verschwunden bleibt, dann fangen die Zellen an sich selbst zu töten. das wir jemand "zurückholen" können, der eigentlich tot ist, weil seine Lebensenergie den Körper verlassen hat ist ein Hinweis, dass neben den rein materiellen Bestandteilen eines Menschen noch etwas anderes vorhanden sein muss, damit wir leben. Das ist auch der Grund, dass wir nicht in der Lage sind, Leben künstlich zu erzeugen und dass wir bis heute nicht wissen wie aus toter Materie Leben entstehen konnte.

Solange wir also nicht wirklich wissen, was der Unterschied zwischen Tod und Leben ist dürften wir auch nicht in der Lage sein mit Bestimmtheit sagen zu können, was beim Tod passiert und ob wir eine unsterbliche Seele haben die unseren Körper beim Tod verlässt.

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Viktor1 29.06.2017, 15:00
@NoHumanBeing
Es gibt aber auch keinen Beleg für die
Existenz von transzendentem Sein

war das hier zu meiner Einlassung ?
Diese hat sich mit deiner Befindlichkeit befaßt und daß Christen diese so nicht haben.
Dein Statement als "Wissenschaftler" ist insofern für die Katz.

Die Angst vor dem eigenen Tod 

ist bei dieser Betrachtung nicht so relevant.
Es geht um die Erwartung was sein könnte, wenn er (der Tod) eben nicht das "Nicht-Sein" an sich bewirkt.
Ansonsten - jetzt zum "Beleg" von transzendentem Sein.
Beinhaltet nicht schon diese Tatsache der  Hinterfragung die Wahrscheinlichkeit eines transzendenten (geistigen) Seins, und zwar schon jetzt und hier ?
Wir reflektieren über etwas, was außerhalb unserer Sinneswahrnehmung ist.
Das ist Transzendenz. Hier ist kein physikalischer Zugriff mit seinen
Gesetzmäßigkeiten erkennbar.

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NoHumanBeing 29.06.2017, 15:04
@ManfredFS

Zwischen unserem "Denken" und unserem ICH besteht immer noch ein Unterschied.

Woher weißt Du das?

Natürlich beeinflusst unser Körper die Funktion unseres Gehirnes. Aber WIR SIND NICHT unser GEHIRN. Unser Gehirn ist nur ein Hilfsmittel um unseren Körper zu steuern und damit wir Kontakt zur Welt haben durch unsere Sinne.

Das ist hochspekulativ. Woher willst Du das wissen?

Ich würde sogar eher in eine andere Richtung argumentieren und sagen, wir sind nicht nur unser Gehirn, sondern natürlich auch das Rückenmark, das priphere Nervensystem, die Muskulatur, die daran hängt, letztlich also der gesamte Körper, denn all diese Zellen stehen in Wechselwirkung und Informationsaustausch miteinander und beeinflussen sich gegenseitig.

Es ist ein rein sprachliches Konstrukt, zu sagen, es sei "mein Körper", als sei "ich" etwas anderes, als "er", den ich lediglich "besitze", wie es das Possessivpronomen versucht anzudeuten. Ich bin überzeugt davon, dass "ich mein Körper bin", auch wenn das sprachlich etwas eigenartig klingt, denn wie soll ich etwas sein, das ich besitze? Aber dies ist in meinen Augen lediglich ein sprachliches Problem, kein faktisches.

Ich behaupte, ich bin "mein Körper". Es gibt nichts "nicht-körperliches" an "mir". Auch der "Geist" ist in meinen Augen kein Antonym, sondern vielmehr ein Teilaspekt des Körpers. Der "Geist" ist Information oder "Energie", wie Du es ausdrückst. Diese Information ist in Form von elektrischen Potentialen im Gehirn (und zu einerm geringeren Teil vermutlich auch im übrigen Nervensystem oder in anderen Zellen) "gespeichert". Elektrische Potentiale werden durch die Verschiebung von Ladungsträgern gebildet. Mein "Geist" ist also determiniert über die Anordnung von Ladungsträgern in meinem Körper und somit ein Teilaspekt dessen.

Ein hirntoter Mensch ist nicht wirklich tot, sonst könnte man keine Organe entnehmen und verpflanzen.

Das ist richtig, allerdings bedeutet "nicht tot" in diesem Zusammenhang lediglich, dass die Stoffwechselvorgänge noch nicht zum Erliegen gekommen sind. Das hat noch viel weniger mit Deinem "Geist" zu tun, denn Stoffwechselvorgänge sind beispielsweise die Oxidation von Glucose zu Kohlenstoffdioxid und Wasser. Diesen Prozess kann ich auch erreichen, indem ich die Glucose anzünde. Dafür brauche ich nicht einmal ein biologisches System, geschweige denn einen lebenden Körper.

Zudem kann nicht nur der Mensch als ganzes "tot" oder "lebendig" sein, sondern auch jedes einzelne Organ und sogar jede einzelne Zelle.

Diese würden nämlich wenige Minuten nach dem richtigen Tod anfangen sich zu zersetzen.

Was ist denn der "richtige Tod" im Gegensatz zum "falschen Tod"? Fakt ist, dass unterschiedliche Gewebetypen und Organe ihre Funktion zu unterschiedlichen Zeitpunkten einstellen. Es gibt keinen Zeitpunkt, ab dem der Mensch tot ist und vorher war er lebendig. Es ist ein gradueller Vorgang und man kann ihn auch aufhalten. Man kann beispielsweise Organe am Leben erhalten, indem man das Blut mittels einer Pumpe durch den Körper zirkuliert, nachdem das Gehirn (weitgehend) abgestorben und der Herzschlag zum Erliegen gekommen ist. Das wird vor einer Organentnahme soweit ich weiß auch gemacht.

Aber Fakt ist, wir wissen sehr genau, dass Energie nicht verloren geht und unser Körper lebt weil es eine Energie gibt, die dafür sorgt, dass Leben Bestand hat.

Die Energie, die Dein Körper zum Leben benötigt, erzeugt er aus der Nahrung, die Du zuführst, die in ihre Bestandteile zerlegt, in die Zellen transportiert und dort mit dem Sauerstoff aus der Umgebung zur Reaktion gebracht wird. Dabei entstehen Abfallprodukte, die Du teilweise über den Atem abführst (insbesondere Kohlenstoffdioxid, Wasser), teilweise auch über Urin und Kot, wobei insbesondere letztere auch Substanzen beinhalten, die bereits in der zugeführten Nahrung enthalten waren, aber zu "stabil" sind, um weiter zu reagieren.

Letztlich erfolgt die Energiegewinnung in Deinem Körper nicht sehr viel anders, als in einer Wärmekraftmaschine. Du führst Brennstoff = Nahrung und Sauerstoff zu, dabei entstehen zum einen Abgase = Atem, das/die sich von der zugeführten Luft größtenteils durch einen höheren Anteil von Kohlenstoffdioxid und Wasser(-dampf) unterscheiden und ausgestoßen werden. Zum anderen bleibt Asche = Kot/Urin zurück, das größtenteils aus stabilen Verbindungen besteht, die aus dem ursprünglich zugeführten Brennstoff = Nahrung stammen.

Im Unterschied zu einer Wärmekraftmaschine nutzt der Körper die bei den Stoffwechselvorgängen freiwerdende Energie allerdings ohne den Umweg über Wärmeenergie und mechanische Energie zur Erzeugung von elektrischer Energie, die letztlich Nervenzellen und Muskeln antreibt. Durch so genannte Ionenpumpen werden elektrische Potentialdifferenzen über den Zellmembranen erzeugt. Diese Ionenpumpen erhalten ihre Energie aus der zugeführten Glucose und dem zugeführten Sauerstoff bzw. der Enthalpiedifferenz zwischen Glucose + Sauerstoff auf der einen und Kohlenstoffdioxid + Wasser auf der anderen Seite.

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NoHumanBeing 29.06.2017, 15:05
@NoHumanBeing

das wir jemand "zurückholen" können, der eigentlich tot ist, weil seine Lebensenergie den Körper verlassen hat ist ein Hinweis, dass neben den rein materiellen Bestandteilen eines Menschen noch etwas anderes vorhanden sein muss, damit wir leben.

Wir können einen "klinisch toten" Menschen "zurückholen", allerdings bedeutet "klinischer Tod" lediglich einen Herz- und Atemstillstand, also ein Versagen von Muskeln. Das kann man beheben, z. B. indem man Adrenalin injiziert. Mit der "Seele" oder dem "Geist" eines Menschen hat der "klinische Tod" wenig zu tun, abgesehen davon, dass ein Kreislaufstillstand aufgrund der fehlenden Durchblutung des Gehirns sehr schnell zu Bewusstlosigkeit führt.

Das ist auch der Grund, dass wir nicht in der Lage sind, Leben künstlich zu erzeugen

Das liegt in meinen Augen lediglich daran, dass dieser Vorgang so komplex ist, dass wir ihn nicht verstehen oder zumindest nicht replizieren können.

und dass wir bis heute nicht wissen wie aus toter Materie Leben entstehen konnte.

Dass wir das nicht wissen liegt daran, dass es niemand geben kann, der diesen Vorgang beobachten konnte. Es gibt aber Theorien, wie aus toter Materie Leben entstehen kann. Man bezeichnet diesen Vorgang als Abiogenese.

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mindesten 28.06.2017, 18:00

Eine ziemlich logische, aber trostlose Theorie.

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Meatwad 28.06.2017, 18:42
@mindesten

Eine ziemlich logische, aber trostlose Theorie.

Ansichtssache. Ich kann daran nichts Trostloses finden. Im Gegenteil.

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mindesten 28.07.2017, 13:12
@Meatwad

Ich finde es höchst trostlos dass alles was ich tue letztendlich keinen Wert hat und komplett sinnlos ist. Daher glaube ich lieber an etwas dass womöglich gar nicht existiert, mir aber Gewissheit liefert dass all meine Mühen eben nicht umsonst sind.

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NoHumanBeing 01.08.2017, 12:58
@mindesten

Daher glaube ich lieber an etwas dass womöglich gar nicht existiert, mir aber Gewissheit liefert dass all meine Mühen eben nicht umsonst sind.

Wie kann Dir etwas Gewissheit liefern, wenn es womöglich gar nicht existiert?

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Du bist ja nicht gerade erst seit gestern hier und gerade bei einer so oft gestellten Frage wie dieser halte ich es für äußerst unwahrscheinlich, dass gutefrage.net keine ähnlichen Fragen vorgeschlagen hat.

Was sich bei der Frage auf das, was nach dem Tod kommt und ob es einen Gott auch bis heute nicht geändert hat, ist, dass es in Bezug auf beides keine Beweise gibt, weder für noch gegen die Existenz (eines) Gottes, noch ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder ob da gar nichts kommt.

In Bezug auf den Tod ist lediglich erwiesen, dass mit dem Hirntod das Bewusstsein auf die eine oder andere Art (welche Art ist nicht erwiesen) den Körper verlässt. Nicht erwiesen ist, ob das Bewusstsein damit endet, in einem neuen Körper wiedergeboren wird oder in eine andere Ebene der Existenz übergeht.

Anders ausgedrückt gibt es dahingehend, also in Bezug auf das, was nach dem Tod kommt, als auch in Bezug auf die Existenz (eines) Gottes, sehr viel Spielraum für verschiedene Glaubensrichtungen bzw. Glaubensansichten, aber keinen Spielraum für Wissen, eben weil es an Beweisen mangelt, weshalb man dahingehend eben nichts wissen kann.

Wenn du ein guter Kämpfer für dein Volk warst, dann wirst du nach dem Tod entweder vom Gott Wotan oder von der Göttin Freya in ihren jeweiligen Himmel geführt. Wotan führt nach Walhall. Dort gibt es Männer und auch Frauen, aber Wotan und die Männer haben das sagen. Freya führt nach Sessrumnir. Dort gibt es Frauen und auch Männer, aber Freya und die Frauen haben das sagen. Menschen dürfen zwischen den beiden Himmeln nach Belieben wechseln. Wer sich nicht benimmt kann auch rausgeschmissen werden und muss künftig in Hel weiter leben.

Wer kein guter Kämpfer für sein Volk war, oder dieses vielleicht sogar verraten hat, der kommt nach Hel. 

In jedem dieser drei Bereiche  darf ein Mensch ständig entscheiden ob er wieder neu inkarnieren will, oder seiner Existenz für alle Zeiten ein Ende setzt, oder das Leben in dem jenseitigen Bereich weiter führt. 

Der Sinn des Lebens hier ist es, in der Zukunft möglichst viel geistig hochstehendes  Leben zu ermöglichen. Die Götter kämpfen gegen die Eisriesen. Die Eisriesen sind eine Allegorie auf den Kältetod des Universums, d.h. der Gleichverteilung von Energie aufgrund des Entropievermehrungssatzes. Die nächste große Aufgabe für die Menschheit ist deshalb die Konstruktion eines funktionstüchtigen Perpetuum mobiles 2. Art. - Und natürlich sollen sich die geistig hochstehendsten Menschen nach dem Willen der Götter am stärksten vermehren. 

Was sind die Götter? Die Götter sind die ersten materiellen Lebenwesen die das Universum hervorgebracht hat zu einer Zeit als die Hintergrundstrahlung im Universum ungefähr bei 273K lag und fast überall im Universum flüssiges Wasser möglich war. Durch die Änderungen der Umweltbedingungen im expandierenden Universum leben die Götter heutzutage nur noch im Jenseits.

Das ganze System ist natürlich etwas komplizierter als ich es hier wegen der gebotenen Kürze darstellen konnte. Das ist aber nicht schlimm da der Wotanismus eine wichtige Weisheit kennt: "Besser gar nicht geopfert, als zu viel geopfert, besser gar nicht geglaubt, als zu viel geglaubt."

Sobald man stirbt wird das Gehirn nicht mehr mit Blut versorgt, als folge dessen hört dieses auf zu funktionieren. Da aber unser ganzes Bewusstsein, unsere ganze Wahrnehmung, schlicht alles was uns ausmacht in unserem Gehirn statt findet, ist davon auszugehen das als dies aufhört sobald diese seinen Geist aufgibt. 

Das spricht sehr eindeutig gegen ein Jenseits bzw. ein Leben nach dem Tod.

Was Gott betrifft, es gibt keinerlei nachprüfbare Indizien oder gar Beweise, die darauf hindeuten das es einen Gott in irgendeiner Form gibt. Deshalb ist aus rationaler Sicht davon auszugehen das kein solcher Existiert.

Was mache ich hier?

Du lebst, wie du das tust bzw. was du damit erreichen willst, dass ist allein deine Entscheidung, mach das beste draus.

Woher komme ich?

Ursprünglich aus dem Hoden deines Vaters, falls du weiterer Ausführungen dies bezüglich bedarfst frage am besten deine Eltern.

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles in ordnung bringen, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
---------------------------------------
-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
---------------------------------------
-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)
----------------------------------------
in dieser heimat wird alles, was du dir im leben als anlage erworben hast zu fähigkeiten umgeschmolzen.
---------------------------------------
in einem neuen leben, kannst du dann diese fähigkeiten einsetzen, um neues auf der erde zu lernen

ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Dies ist ein unlösbares Rätsel, weil niemand darauf eine Antwort weiß. 

Viele Menschen suchen eine Antwort in ihrer Religion und ihren Glauben und hoffen auf ein Weiterleben. Denn häufig wird darin von einem Leben nach dem Tod ausgegangen, nicht nur in der christlichen Religion.

Jeder kann, soll, darf...wie auch immer...wird...das nach seiner jeweiligen Ansicht oder Meinung interpretieren, eigens für sich selbst, was er davon hält, oder wie für möglich er das hält.

TroIIinger 27.06.2017, 22:02

Dies ist ein unlösbares Rätsel, weil niemand darauf eine Antwort weiß.

Erzähl doch keinen Blödsinn, die Antwort darauf ist längst bekannt, siehe meine Antwort.

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michi57319 27.06.2017, 22:06
@TroIIinger

Du hast deine Meinung dazu, ich meine. Dazwischen gibt es Grauzonen, aber nicht für dich. Das macht mir aber nichts, du darfst deine Meinung total gerne behalten und auch weiterhin kund tun. Du erreichst mich damit allerdings nicht.

Falsche Stelle für die Antwort, hätte unter meinen Faden gesollt.

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TroIIinger 27.06.2017, 22:09
@michi57319

Dass das Gehirn bei einem Toten auch tot ist, ist keine Meinung. Ohne Gehirn kann man nichts wahrnehmen, nicht denken und hat keine Erinnerungen. Dann existiert man nicht mehr als Person.

Da gibt es keine Grauzone. Entweder ist eine Gehirnzelle lebendig, oder tot.

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YellowCherish 27.06.2017, 22:19
@TroIIinger

...Hi Trollinger,

...es wurde in Millionen von Jahren weder von offizieller Stelle bewiesen, noch dementiert, dass nach den Tod alles vorbei ist, wie Sie das sehen medizinischen Standpunkt mal außen vor gelassen)

...Oder ist da etwas an mir vorüber gegangen..? 

Demzufolge ist das Ihre persönliche Meinung über dieses Thema - die Sie ja auch haben dürfen. Denn jeden steht eine eigene Meinung zu. Nichts anderes habe ich in meiner Antwort gesagt.

...Jeder hat das Recht auf eigene Ansichten und Gedanken - sollten sie auch voneinander abweichen.

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TroIIinger 27.06.2017, 22:33
@YellowCherish

...es wurde in Millionen von Jahren weder von offizieller Stelle
bewiesen, noch dementiert, dass nach den Tod alles vorbei ist, wie Sie das sehen medizinischen Standpunkt mal außen vor gelassen)

Es ist einfach logisch, dass nach dem Tod alles vorbei ist, denn ohne funktionsfähiges Gehirn lebt und denkt es sich schlecht.

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YellowCherish 27.06.2017, 22:48
@TroIIinger

Hi Trollinger,

...das natürlich. Aber im Gegensatz zu Ihnen sind andere wiederum der Meinung, dass das nicht unbedingt relevant ist (siehe bereits klinisch Tote, die wieder ins Leben zurückkehrten, und sich "außerhalb Ihres Körpers" sahen. Es wird zwar von manchen "angezweifelt", als "Einbildung" derjenigen Personen abgetan - aber letztendlich bewiesen, dass dem auch wirklich so ist, wurde es meines Wissens noch nicht).

...Es ist müßig, weiter über dieses Thema zu diskutieren. Denn man kommt zu keiner Lösung - eben, weil weder das eine, noch das andere hundertprozentig schlüssig bewiesen ist - wie bei einem ungelösten Rätsel - und das habe ich auch gesagt.

..,Gönnen Sie doch jeden seine eigene persönliche Meinung! Wir vergönnen Ihnen ja Ihre eigene auch..!

...noch einen schönen Abend...

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TroIIinger 27.06.2017, 23:51
@YellowCherish

....klinisch Tote, die wieder ins Leben zurückkehrten...

Lass mich dein Wissen ein wenig erweitern. Als klinisch tot gilt man, wenn Atmung und Kreislauf ausfallen. Wie man inzwischen weiß, ist man dann nicht tot, im medizinischen Bereich gibt es da mehrere Stufen. Die nächste Stufe wäre der Hirntod, also abgestorbene Gehirnzellen. Tote Geirnzellen lassen sich nicht wiederbeleben, die sind tot. Aus diesem Stadium gibt es also kein Zurück. Niemand dessen Gehirn abgestorben ist, kann erzählen wie das ist.

Der Vollständigkeit halber sei noch der biologoische Tod erwähnt, denn einige Körperzellen sterben unter Umständen erst nach Stunden.

das Blöde ist bei diesen Nahtoderfahrungen also, dass es sich nicht um Todeserfahrungen handelt, denn wer wirklich tot ist, kann nicht mehr davon berichten.

Die Nahtoderfahrungen sind höchstwahrscheinlich nur Fehlfunktionen des Gehirns unter Sauerstoffmangel. Bei Sauerstoffmangel treten nämlich genau diese Effekte ein.

Diese Zeilen sind frei von jeder persönlichen Meinung, ich zähle lediglich Fakten auf und die deuten darauf hin, dass es mit dem Absterben der Gehirnzellen vorbei ist.

es steht jedem frei, sich darüber hinaus der Fantasie und Wunschträumen hinzugeben, aber hier wird (so wie du es tust) oft fälschlicherweise impliziert, dass diese Wunschträume eben so wahrscheinlich wären wie faktenbasierte Schlüsse.

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NoHumanBeing 28.06.2017, 00:05
@TroIIinger

Da gibt es keine Grauzone. Entweder ist eine Gehirnzelle lebendig, oder tot.

Da wir in einer "analogen", kontinuierlichen Welt leben, wird es sicher eine Grauzone geben, in der die Funktionen mehr und mehr erlöschen, auch wenn diese eventuell sehr schmal ist.

Eine einzelne Zelle ist zudem noch nicht das gesamte Gehirn. In Deinem Körper sterben täglich zwischen 50 und 70 Milliarden der insgesamt ca. 70 Billionen Zellen, aus denen Dein Körper besteht - und werden (teilweise) ersetzt. Nervenzellen sind zwar - verglichen mit beispielsweise Blutzellen - extrem langlebig, aber dennoch nicht "unsterblich".

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YellowCherish 28.06.2017, 08:09
@TroIIinger

"...die Nahtoderfahrungen sind höchstwahrscheinlich nur Fehlfunktionen des Gehirns unter Sauerstoffmangel..  "

Sie sagen es ja selbst: "Höchstwahrscheinlich...". -100% ig gesichert ist diese These jedoch nicht. Ich sprach das ja auch an, dass bestimmte Nahtoderfahrungen von mancherlei Seite auch angezweifelt werden, was Sie ja ebenfalls in Ihrer letzten Antwort sagten.. 100%ig sicher sind diese Annahmen bis dato aber ebenfalls nicht, genauso,wie die Gegenannahmen. Wenn, dann bitte ich Sie, meine Zeilen auch genau zu lesen. Außerdem wissen Sie doch gar nicht, welche eigene Meinung ich persönlich zu diesen Thema habe - oder habe ich Ihnen die erzählt?

...Denzufolge ist es auch nicht ganz "korrekt" Ihrerseits, mir in irgend einer Form "Wunschdenken" unterstellen zu wollen, welches ich falsch interpretiere. Es gibt ja bspw. auch diese angeblichen "Nahtoderfahrungen" von Menschen, das werden Sie hier nicht wegdiskutieren können - auch die von solchen, die angeblich "länger" tot waren, als nur ein paar Minuten - und deren Gehirn dann auch noch prächtig zu funktionieren schien, auch wenn nach ein paar Minuten Sauerstoffmangel ja bereits Hirnschädigungen eintreten sollen, wie man eigentlich annimmt, oder auch lange annahm. Es gibt diesbezüglich eben Fälle, die sich Medizin und Wissenschaft bis heute selbst nicht erklären können.

Darauf wollte ich - der Sachlichkeit halber - ebenfalls nur hinweisen.

...Wie sich das Sterben jetzt selbst abspielt, darüber wurden auch in den letzten Jahren erst einige neue Erkenntnisse gewonnen, die auch Ihre Beschreibungen untermauern. Trotzdem gibt es da ebenfalls noch Dinge, an denen auch die Wissenschaft und Medizin immer noch zu knacken hat. (diese Sache mit den Gehirnzellen absterben, wie und wann genau, ist da bspw. auch so ein "strittiges" Thema). 

...Selbst der Tod an sich ist immer noch nicht vollständig erforscht. Dies wird ja wohl auch solch ein "Fakt" sein und nicht nur eine persönliche Annahme meinerseits, da werden Sie mir ja wohl beipflichten können.

Vielleicht ist das Sterben doch komplexer, als man ursprünglich gedacht hat - auch wenn es schon komplex erscheinen mag, was man heute darüber weiß.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen diesbezüglich meinen Standpunkt zumidest klar machen, tut mir leid, wenn meine Äußerungen hierzu etwas "falsch rübergekommen" zu sein scheinen, in Ihren Augen -  und Ihnen das anscheinend  keine Ruhe zu lassen scheint, aufgrund der immer wieder neuen Kommentare von Ihnen hier.

In diesem Sinne denke ich, meinerseits ist alles gesagt, und ich hoffe, auch für Sie hat sich jetzt alles geklärt.

In diesem Sinne noch einen schönen Tag!

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KittyCat2909 29.06.2017, 13:58
@TroIIinger

Trollinger, du solltest andere Meinungen genauso respektieren, wie andere die deine. Bekannt ist defintiv Nichts und auch nicht bewiesen.

Niemand weiss mit Sicherheit, was nach dem Tod ist- weder die Medizin,- noch die Wissenschaft. Trotzdem gibt es Dinge, die unserem 'kleinen' Verstand aussen vor bleiben und trotzdem existieren. Nur vielleicht in einer anderen Form.

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NoHumanBeing 29.06.2017, 14:04
@KittyCat2909

Trollinger, du solltest andere Meinungen genauso respektieren, wie andere die deine. Bekannt ist defintiv Nichts und auch nicht bewiesen.

Es gibt durchaus "Meinungen", die plausibel sind und andere, die unplausibel sind.

Nur, weil Du nicht beweisen kannst, dass es kein fliegendes Spaghettimonster im Universum gibt, ist die ("unvernünftige") Annahme, dass es das gibt, nicht plötzlich gleichberechtigt zu der ("vernünftigen") Annahme, dass es so etwas nicht gibt.

Ramen. ;-)

Es gibt absolut keinen Hinweis auf die Existenz einer vom Körper unabhängigen (oder gar unsterblichen) Seele, der einer wissenschaftlichen Betrachtung standhalten würde. Damit ist die Annahme, dass es keine vom Körper unabhängige Seele gibt, plausibel und solange beizubehalten, bis es einen Beweis, zumindest aber einen starken begründeten Verdacht, für das Gegenteil gibt. Das ist bislang nicht der Fall.

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KittyCat2909 29.06.2017, 14:27
@NoHumanBeing

Es gibt absolut keinen Hinweis auf die Existenz einer vom Körper
unabhängigen (oder gar unsterblichen) Seele, der einer
wissenschaftlichen Betrachtung standhalten würde.

Das mag stimmen- es gibt jedoch auch keinen Beweis der nicht Existenz einer 'Lebensform ausserhalb des toten Körpers.

Es gibt eben Dinge, die auch keine WIssenschaft erklären kann, trotzdem kann und sollte man das Mögliche nicht einfach abtun.

Wie erklärst du, wie es dazu kommt, dass manche fahig sind, Tode wieder zu finden, ohne je mit denen zu Lebzeiten Kotankt zu haben- geschweige etwas über diese Menschen vorher gewusst zu haben?

Wie erklärst du, dass vermeindlich Totgeglaubte Dinge 'wissen', die sie selbst auf einem OP Tisch aus defakto nicht gesehen haben können, da es faktisch unmöglich ist, aus derer 'Lage/ Position' bestimmte Dinge wahrzunehmen, ohne die körperlich verlassen zu haben?

Warm ist es für manche möglich, Verstobene wahrzunehmen, ohne dem Wissen, dass sie je existiert haben?

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YellowCherish 30.06.2017, 08:04
@KittyCat2909

Ja, kittyCat2909,

...wie Sie würde mich ebenfalls brennend interessieren, was die "Genies" denn zu Ihren Fragen zu sagen haben, bzw., welche "plausiblen Meinungen" Sie hier zu Sprache bringen werden. Bis dato kam ja noch nichts. 

Ich persönlich - will ja wirklich keinen hier zu nahe treten -. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die  Theorie mit mit den "Fehlfunktionen des Gehirns unter Sauerstoffmangel" eigentlich doch auch recht passend wäre, zumindest betreffend Op-Geschichte, die Sie erwähnten. Ehrlich gesagt, wundert es mich dass eigentlich, dass dieses Argument bezügl. Ihrer letzten Frage noch nicht gekommen ist.

Also ehrlich, Leute: Findet Ihr das so in Ordnung?!

...jeder kann zu diesen Thema hier eine Meinung haben - seine eigene, ganz persönliche Meinung. Und in dieser Diskussion wird keiner den anderen überzeugen können, seinen Standpunkt zu ändern, oder die eigene Meinung zu übernehmen - weil weder die eine, noch die andere "Meinung" hundertprozentig und mit letzter Sicherheit "richtig" ist.

...Also gibt es hier kein "Falsch" oder "richtig" zu bewerten. Und wenn einer an den Nikolaus mit blauer Nase glauben will, wenn's ihm gefällt, ist das seine Sache. Derjenige muss mit dieser Ansicht leben und damit glücklich sein, nicht ihr!

...Ausserdem frage ich mich sowieso, was das hier für eine Diskussion sein soll. 

Siehe hier:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Diskussion

Da wird die Form einer Diskussion definiert.

..Beachtenswert finde ich darunter die Punkte 

"Diskussionsstil". 

Ich persönlich empfinde das so, dass ich hier etwas die Höflichkeit und Sachlichkeit von bestimmten Personen vermisse. Sogar als absoluter Neuling wird man hier, wenn man seine erste Antwort geschrieben hat, bereits "angeschnauzt". Zitat "Trollinger":

"Red doch keinen Blödsinn..." 

Also, das könnte man auch ein bisschen anders, freundlicher rüberbringen - auch, wenn man diese Meinung jetzt nicht teilt. Mir erscheint das in dieser Form, wie das vorgefallen ist,  schon etwas "aggressiv", sorry. Da macht es keinen Spaß zu diskutieren, zumindest.mir nicht, und meiner Meinung nach ergeben sich aus solchen Grundlagen auch keine sehr gute Diskussionen. 

"Ausgang der Diskussion" 

wird unter dem Link noch angesprochen. Und dieser Punkt denke ich persönlich, wäre hier mit der Sterbensfrage jetzt erreicht, mit der Lösung der beidseitigen Erkenntnis, dass es zu diesen Thema  eben verschiedene Meinungen gibt.

...aber hier hat anscheinend nur die eine "Partei" gefälligst die Meinung der anderen zu akzeptieren, so wie sich das darstellt. Und die einen sind ja sowieso unterlegen, weil, sie ja angeblich von Grund auf nach Meinung der anderen, sowieso an Nonsens glauben.

...Nö, finde ich so nicht in Ordnung. Und bevor hier wieder ein Protest-Aufschrei durch die Menge geht, bitte ich jeden,, sollte er sich vielleicht angegriffen fühlen, einfach den Link aufzurufen, das auf sich wirken zu lassen und ggf. seine eigenen Aussagen hier nochmal nachzulesen.

Ansonsten ist für mich persönlich dieses Thema abgeschlossen und ausdiskutiert. ...und irgendwie jemanden zu nahe treten, wollte ich wirklich nicht mit dieser letzten, abschliessenden Antwort. Das war nur meine eigene, persönliche Meinung, wie hier argumentiert wurde, und es soll sich Bitteschön auch niemand "auf den Schlips" getreten fühlen.

Vielen Dank!

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YellowCherish 30.06.2017, 08:13
@YellowCherish

...um das noch zu korrigieren:

"Erzähl doch keinen Blödsinn..." so war Trollingers Zitat zu meiner obenstehendes Antwort, Pardon. Tue mich ein bisschen schwer mit dieser Kopiergeschichte mit dem I-pad, hatte das so abgeschrieben, daher der Fehler.

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AlterHallunke 28.06.2017, 08:14

Aber warum kann die Bibel zum Beispiel exakte Prophezeiungen und Tatsachen darstellen, die davor überhaupt nicht bekannt waren?

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AlterHallunke 29.06.2017, 08:41

Tja kann wohl niemand beantworten oder ?

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YellowCherish 29.06.2017, 08:51
@AlterHallunke

Hallo alter Halunke,

...wie wäre es denn, wenn Sie Ihre Frage mal einen Priester, Pastor oder Theologen stellen würden? 

Diese Leute befassen sich ja von Berufs wegen schon sehr mit der Bibel. Vielleicht könnten die eine Erklärung dafür liefern oder ihre Anschauung darlegen. Wäre bestimmt interessant.

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Ich persönlich glaube daß man einfach nur tot ist mehr nicht.  Für ein leben nach dem Tod gibt es weder Beweise noch spärliche Indizien.  Selbst wenn ich manchmal gern etwas anderes glauben würde.  Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist man einfach nur tot

Was passiert nach dem Tod? Einfach. Was war vor der Geburt? Richtig. Nichts. Das gleiche ist auch nach dem Tod, da all unsere Gedanken lediglich von unserem Gehirn aus kommen. Dein Gehirn kann theoretisch ohne Körper auskommen, es benötigt lediglich eine Pumpe (im Falle des Körpers ein Herz).

Gibt's Gott? Nein. So wie Gott in allen Religionen dargestellt wird nicht. Die alleinige Tatsache, dass das Universum existiert ist ein Beweis gegen einen "Gott".

Was soll das ganze hier? Ist das alles gewollt? Die Erde entstand wohl eher rein zufällig. Wer die Evolution verleugnet, der glaubt wohl auch nicht an Römer, Ägypter, Dinosaurier, etc. - Archeologie hat die Vergangenheit der Erde bewiesen. Wenn wir hier weitergehen können wir davon ausgehen, dass die Erde früher mal ein riesieger Lavaball war, abkühlte und dann wiederum durch Meteorenhagel neue Elemente aufnahm (unter anderem Wasser).Durch verschiedene Wetterlagen entwickelten sich Ozeane (eventuell war die Erde zeitweise komplett von Wasser überdeckt). In den Meteoren waren Mikroorganismen, wie sie zB auch schon auf anderen Planeten/Monden gefunden worden sind. Diese konnten sich "kopieren" und sich so fortpflanzen. - Hierfür gibt es eine einfache Regel: Sind die Bedinungen gegeben, dass du als Zelle dich weiterentwickeln kannst ohne zu sterben? Ja -> Du pflanzst dich fort und stirbst. - Nein -> du kopierst deine DNA und lebst quasi unsterblich.

Aus diesen Zellen wurden später weiterentwickelte Organismen. -> Wasserkreaturen

Was mache ich hier? Du bist lediglich auf der Welt, weil deine Eltern sich gepaart haben. Ein banaler Grund wäre tatsächlich die Fortpflanzung, aber durch unsere Intelligenz konnten wir Menschen einen Verstand entwickeln der über unsere Instinkte hinaus geht.

Woher komme ich? Deine Entstehung beginnt im Hoden deines Vaters. Den Weg von dort solltest du kennen.

-

Die größte Frage ist jedoch was war vor dem Universum. Hierzu gibt es zB von Stephen Hawkings interessante Theorien. Zeit ist das Mysterium, welches uns alle beschäftigt. 

Man kann nur vermuten was vor unserem Universum war.

Viktor1 27.06.2017, 22:52
Die größte Frage ist jedoch was war vor dem
Universum

Für wen ? Hier für den FS war die  "größte Frage" anders.
Es ist die Frage nach einem möglichen transzendentem Sein.

Man kann nur vermuten

Ja, auch da kann man nur vermuten aber du machst dich hier wichtig mit Wissen.
Daß dem menschlichen Leben eine geistige Komponente beigegeben ist, ist offensichtlich sonst könntest du hier diese Hinterfragungen so garnicht stellen. Oder welche  physikalischen Gesetzmäßigkeiten sollten bewirken sich selbst zu hinterfragen ?
Die "funktionelle Maschine" des Gehirns ist bestenfalls ein hochentwickelter Super-Computer der ohne Programm nichts bewirkt schon garnicht die Hinterfragung seiner Programme oder seiner selbst.

Die alleinige Tatsache, dass das Universum 
existiert ist ein Beweis gegen einen "Gott

Daß Atheisten oft mit Logik nichts am Hut haben ist zeigt sich hier häufig, sie postulieren "Beweise".
Die gleiche Vorgabe wird von manchen Gottgläubigen als Beweis dafür gesehen, daß Gott ist.
Beides ist unlogisch, beweist nichts, weder so noch so.
Vom Erfahrungswissen ("von nichts kommt nichts" o.ä) hätten sogar eher die Gottgläubigen das bessere Argument.

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10Meter20Kilo 27.06.2017, 23:00
@Viktor1

Schön, dass du meine Antwort so wortwörtlich nimmst. Wer hat gesagt, dass seine Frage deswegen nicht die größte für ihn persönlich sein kann?

Meine "Vermutung" beruht auf dem Wissen, was wir alle haben oder kannst du dich an die Zeit vor deiner Geburt erinnern? Wieso ist die Frage was ist nach dem Tod höher gestellt, als die Frage was war vor dem Leben?

Ich zweifle an einem Gott, so wie es die Menschen beschreiben. Ich bin aber ein Fan von der guten Seite der Religion.

"von nichts kommt nichts"... und von was kommt dann Gott? Hat er sich selbst erschaffen?

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Viktor1 27.06.2017, 23:53
@10Meter20Kilo
"von nichts kommt nichts"... und von was kommt 
dann Gott? Hat er sich selbst erschaffen?

du bist dir doch klar darüber, daß eine solche Hinterfragung nur von sehr einfältigen Menschen gebracht werden kann.
Da nur unser  (materiell) erfahrbares Sein hier angesprochen wurde, auch von dir mit deinem "Postulat" (Beweis ! "Universum ist, deshalb nicht Gott") kann diese Hinterfragung nicht auf das geistige Sein erweitert  werden da "Schöpfung" von gläubigen Menschen eben nur dem materiellen Sein zugeordnet wird.
Per "Definition" ist Gott - das ist eine andere (geistige) Kategorie. Er ist die Ursache des materiellen Seins, für dich ist es der "Urknall".
Und den könnte man, in der gleichen Kategorie, sehr wohl hinterfragen, was seine notwendige physikalische Ursache sei.
Dafür müßtest du mehr Glaubensleistung (Verrenkungen !) einbringen als jeder Gottgläubige.

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AlterHallunke 28.06.2017, 08:31

Ich kann auch nicht glauben, dass das Leben nach dem Tod vorbei sein kann. Das wäre ja dann ein Banaler Gedanke ,oder? Dann dürfte ja JEDER der unzufrieden mit seinem Leben ist andere Leute abknallen und flüchten?! Er denkt sich nach dem Tod kommt sowieso nichts mehr..
Aber wir fragen uns, wo bleibt dann die Gerechtigkeit?

Es MUSS Gott geben. 
Es muss jemanden geben der Gericht zieht ( Jesus Christus) und der jene, der alles lenkt und alles erschaffen hat ( Gott ).
Die Tatsache ist, die Menschen haben keinen Einfluss auf den Tod, sterben muss man. Die Menschen haben keinen Einfluss auf das Universum.

Und die Atheisten sind es, die die Erde zerstören.

Obwohl ganz klar in der BIBEL steht, dass die Erde Gott erschuf und wir "Gäste" darauf wären. 
Wir sollen uns heimisch fühlen und uns von Früchten , Quellwasser etc. ernähren.

Achja und das mit den Dinosauriern usw. streitet auch keiner ab :-). Auch ein Beweis dafür, dass die Erde gut durchdacht ist.

Schönen Tag

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NoHumanBeing 28.06.2017, 11:33
@AlterHallunke

Dann dürfte ja JEDER der unzufrieden mit seinem Leben ist andere Leute abknallen und flüchten?! Er denkt sich nach dem Tod kommt sowieso nichts mehr..

Ja, ich würde sagen, wenn Du bereit bist, Dein eigenes Leben dafür zu geben ... "darfst" Du das tatsächlich.

Bist Du nicht bereit, es zu geben ... "darfst" Du es ja im Grunde auch. Du musst dann eben mit den Konsequenzen leben, etwa damit, Dein Leben lang auf der Flucht zu leben, bei Ergreifung eine lebenslange (was zumindest in Deutschland oftmals "nur" 25 Jahre bedeutet, sofern keine besondere Schwere der Schuld festgestellt wird) Freiheitsstrafe zu verbüßen und von der Gesellschaft geächtet zu werden.

Die Frage ist, ob es Dir das wert ist. Es gibt offensichtlich einen gewissen Punkt, an dem Menschen entscheiden, dass es das tatsächlich wert ist. Wo der liegt, ist vermutlich bei jedem verschieden. Abgesehen von der Angst vor Strafe gibt es dann natürlich auch noch das eigene Gewissen. Zumindest ich wäre nicht lediglich aus dem Grund bereit, Unrecht zu tun, weil ich davon ausgehe, nicht dafür belangt zu werden.

Aber wir fragen uns, wo bleibt dann die Gerechtigkeit?

In der Natur gibt es keine Gerechtigkeit. Was richtig und was falsch ist, hat der Mensch überhaupt erst definiert. Es ist Teil unserer Kultur, nicht unserer Natur. Andere Tierarten (vor allem Raubtiere) bringen Konkurrenten/Rivalen gnadenlos um, sofern diese nicht vorher flüchten. Ich glaube nicht, dass sie dabei Gewissensbisse verspüren. Die Natur (für einen gläubigen Menschen Gott?) empfindet es nicht als falsch, zu töten. Der Mensch empfindet es als falsch. Das macht es nicht weniger wichtig. Gemeinsame Normen und Werte sind für ein geordnetes Zusammenleben unabdingbar. Ich möchte nur sagen: Es gibt keinen Richter außer den unseren, denn es sind Regeln, die wir selbst uns auferlegt haben, weil sie unserer Art einen Vorteil bringen.

Die Tatsache ist, die Menschen haben keinen Einfluss auf den Tod, sterben muss man.

Wir haben sehr wohl einen Einfluss darauf, immerhin liegt die Lebenserwartung des Menschen inzwischen bei etwa dem vier- bis fünffachen dessen, auf das wir eigentlich - biologisch betrachtet - ausgelegt sind.

Das ist auch nicht unbedingt von Vorteil für uns - als Spezies insgesamt - aber dem Selbsterhaltungstrieb kann man sich eben schlecht widersetzen, d. h. wenn es Möglichkeiten gibt, die eigene Lebenszeit zu verlängern, werden sie auch (größtenteils) genutzt.

Dass Du "irgendwann" sterben musst, ist genetisch programmiert. Deine Zellen leben nicht sonderlich lange - im Mittel nur etwa zwei Wochen - danach müssen sie ersetzt werden. Das geschieht, indem eine Zelle abstirbt, eine benachbarte Zelle sich teilt und die abgestorbene Zelle ersetzt. Bei der Teilung muss das Erbmaterial der Zelle repliziert werden. Diese Replikation ist nicht perfekt. Insbesondere an den Enden der DNA-Stränge, den so genannten Telomeren, gehen immer einige Basenpaare verloren. Irgendwann ist der Informationsverlust so groß, dass die nachfolgende Zellgeneration nicht mehr lebensfähig ist. Dadurch baut der menschliche Körper nach und nach ab und stirbt schließlich - selbst, wenn man in einer "perfekt sicheren" Umgebung leben würde, in der man nicht erkranken und keinen Unfall erleiden könnte - irgendwann an "Altersschwäche", weil einfach keine funktionierenden Körperzellen mehr gebildet werden können.

Selbst diesen Einfluss könnte man vermutlich irgendwann durch Manipulation des menschlichen Erbguts aufhalten. Vielleicht ist so etwas in 100 Jahren möglich. Ich halte es nicht für ausgeschlossen. Ob es wünschenswert ist, ist eine andere Frage. Die Weltbevölkerung wächst und wächst. Das Optimum läge irgendwo bei einer Milliarde. Das ist etwa die Menge an Menschen, die von den natürlichen Systemen auf diesem Planeten dauerhaft getragen werden kann. Wenn es nur eine Milliarde Menschen gäbe, müssten wir uns (quasi) keine Gedanken um Umweltverschmutzung oder Ressourcenmangel machen.

Achja und das mit den Dinosauriern usw. streitet auch keiner ab :-). Auch ein Beweis dafür, dass die Erde gut durchdacht ist.

Kaum gibt es neue Erkenntnisse, schon drehen sich die Gläubigen die Argumente so hin, wie es ihnen passt, nicht wahr? ;-)

Schönen Tag

Gleichfalls! :-)

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AlterHallunke 28.06.2017, 20:43

Ich frage mich wann du die Wahrheit siehst.
Die Ungerechtigkeit wird eines Tages besiegt werden durch den Herrn Jesus Christus!
Was nützt dir ein Mercedes, wenn du keinen Sinn im Leben hast?

Mit deiner Antwort läufst du naiv durch die Welt.

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NoHumanBeing 29.06.2017, 02:24
@AlterHallunke

Ich frage mich wann du die Wahrheit siehst.

Was nützt dir ein Mercedes, wenn du keinen Sinn im Leben hast?

Mit deiner Antwort läufst du naiv durch die Welt.

Ich sehe den "Sinn" (die Erfüllung?) meines Lebens ebenfalls nicht im Materiellen - das kann nur ein Hilfsmittel sein.

Um mich an ideellen Dingen, an der Schönheit der Natur, der Musik oder was auch immer zu erfreuen, benötige ich allerdings keine Religion und keinen Gottglauben.

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AlterHallunke 29.06.2017, 08:48

Aber Gott hat die doch den Verstand gegeben, um zu entdecken , um zu entscheiden was richtig was falsch ist. Selbst Einstein oder Hawkins sagte:„ Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass es Gott gibt, als wenn es ihm nicht gibt. Es gibt keinen Zufall alles ist gewollt. Aber wie Jesus sagte:„ Ihre Augen und Ohren sind verhüllt, Sie erkennen die Wahrheit nicht.
Dein Verstand sagt dir, Ich muss nach der Wahrheit suchen. Irgendwann wirst auch du an den Punkt kommen.

Was passiert wenn ein Flugzeug zu Abstürzen droht und du bist Passagier?
Du hebst die Hände hoch und betest! Sagst Hilfe.
Du suchst um Hilfe in die selber. Der heilige Geist lebt in jedem von uns. Innere Kommunikation ist auch Kommunikation mit dem Herrn selbst.

Alles Gute!

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NoHumanBeing 01.08.2017, 13:39
@AlterHallunke

Aber Gott hat die doch den Verstand gegeben, um zu entdecken , um zu entscheiden was richtig was falsch ist.

Mein Verstand entsteht, wie bei jedem anderen Lebewesen auch, durch die Interaktion von Neuronen in meinem zentalen Nervensystem. Dieses Nervensystem hat mir nicht "Gott" gegeben, sondern die Zeit durch den Prozess der (biologischen) Evolution.

Selbst Einstein oder Hawkins sagte

Auch wenn sie Koryphäen auf ihrem Gebiet sind/waren, heißt das noch längst nicht, dass jede ihrer Äußerungen automatisch korrekt ist, gerade wenn sie sich zu Dingen äußern, die abseits ihres eigentlichen Fachgebiets liegen.

Was passiert wenn ein Flugzeug zu Abstürzen droht und du bist Passagier? Du hebst die Hände hoch und betest!

Nein, ich glaube nicht. Ich war zwar noch nicht in einem Flugzeug, das abzustürzen droht, aber durchaus in der einen oder anderen unangenehmen bis gefährlichen Situation und ich habe definitiv nicht zu einer Gottheit gebetet.

Du suchst um Hilfe in die selber.

Das durchaus, ja.

Der heilige Geist lebt in jedem von uns. Innere Kommunikation ist auch Kommunikation mit dem Herrn selbst.

Das ist Deine Sicht, nicht meine.

"Innere Kommunikation" kann aber tatsächlich durchaus nützlich sein, weil viele Dinge unterbewusst gesteuert werden. "Energy flows where attention goes." - Wenn Du Dich beispielsweise in einer Situation befindest, die Dein Verstand als gefährlich einstuft, wird Dein Körper Adrenalin ausschütten, was in der Lage ist, die Leistungsfähigkeit Deiner Muskulatur kurzfristig enorm zu erhöhen, was Deine Chancen, der Gefahr zu entkommen, eventuell erhöht.

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AlterHallunke 30.06.2017, 12:42

Da hast du wohl keine Antwort mehr drauf oder?

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NoHumanBeing 01.08.2017, 13:42
@AlterHallunke

Bitte sachlich bleiben.

Nur eines vorweg: Du wirst mich nicht überzeugen oder "bekehren" können. Das haben bereits einige versucht. ;-)

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AlterHallunke 01.07.2017, 11:51

Hallo?

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NoHumanBeing 01.08.2017, 13:46
@AlterHallunke

Wenn Du möchtest, dass ich benachrichtigt werde, wenn Du einen Kommentar verfasst, dann musst Du auch unterhalb von meinem Kommentar auf "..." und anschließend auf "Kommentieren" klicken.

Klickst Du stattdessen unterhalb der ursprünglichen Antwort auf "Kommentieren", wird logischerweise der Verfasser der Antwort über Deinen Kommentar benachrichtigt, in diesem Fall also nicht ich, sondern der User 10Meter20Kilo, weshalb von mir auch keine Reaktion mehr erfolgte.

Auch abgesehen vom Benachrichtigungssystem solltest Du immer denjenigen Beitrag kommentieren, auf den Du Dich beziehst, da die Diskussion sonst (gerade für einen Außenstehenden) nur schwer zu verfolgen ist.

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Alles was dich als Person definiert, deine Gedanken, Erinnerungen, Emotionen, deine gesamt Persönlichkeit ist das Resultat von hiochemischen Prozessen im neuronalen Netz deines Gehirns. Wenn dieses zerstört wird endet deine Existenz, endgültig und unwiederbringlich. Vergleichbar mit einem Computer dessen Prozessor und Festplatte zerstört werden: Alle datauf gespeicherten Programme sind verloren.  

Natürlich gibt es viele Menschen welche mit diesem Umstand nicht zu Recht und entwickeln augefallene Märchenkonstrukte um sich ein Leben nach dem Tod vorzumachen. Für ein solches gibt es allerdings nicht den geringsten Beleg, im Gegenteil, es widerspricht allem was wir wissen. 

Und auch für Götter aller Art, von Zeus über Odin bis Osiris oder Allah/Gott/Jaweh gibt es keinerlei Beleg. 

Woher Du kommst, die Frage ist geklärt.
Deine Eltern machten einen auf tüchtig Liebe und schwups was es passiert.
Was Du hier sollst, den Staffelstab des Lebens übernehmen, schlicht weil Leben so funktioniert.

Irgendwann ist es vorbei, weil endlich.
Wo es dann hingeht, wirst Du unschwer erfahren, wenn es für Dich soweit ist.
Dummerweise gibt es keinen Rückkanal, auch Du wirst daher nichts berichten können.

Das mit dem Himmel ist hingegen nicht zu erwarten.
Kennst Du unschwer, die Kiste mit Jesus Wiederaufersstehung.
Weit kann er noch nicht gekommen sein, die Storry lief erst vor etwa 2000 Jahren vom Stapel.
Nur sind's von hier bis Urknall um 13,7 Milliarden Jahre.
Zwischen hier und dem Urknall isser schonmal nicht, also Gott und Old Jesus eben auch nicht dort.

Fasse Dich also noch etwas in Geduld, bis es Dich eines Tages erwischen wird. Lass Dir Zeit, davon haben wir alle ausreichend genug.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Vielleicht fragst Du Dich auch nach dem Sinn. Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein, sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für fairen Handel ein.

Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. :)

AlterHallunke 28.06.2017, 08:26

Okay, das erklärt so einiges.

Ich kann auch nicht glauben, dass das Leben nach dem Tod vorbei sein kann. Das wäre ja dann ein Banaler Gedanke ,oder? Dann dürfte ja JEDER der unzufrieden mit seinem Leben ist andere Leute abknallen und flüchten?! Er denkt sich nach dem Tod kommt sowieso nichts mehr..

Aber wir fragen uns, wo bleibt dann die Gerechtigkeit? Es MUSS Gott geben.
Es muss jemanden geben der Gericht zieht ( Jesus Christus) und der jene, der alles lenkt und alles erschaffen hat ( Gott ).

Die Tatsache ist, die Menschen haben keinen Einfluss auf den Tod, sterben muss man. Die Menschen haben keinen Einfluss auf das Universum.

Und die Atheisten sind es, die die Erde zerstören.
Obwohl ganz klar in der BIBEL steht, dass die Erde Gott erschuf und wir "Gäste" darauf wären.
Wir sollen uns heimisch fühlen und uns von Früchten , Quellwasser etc. ernähren.

Achja und das mit den Dinosauriern usw. streitet auch keiner ab :-). Auch ein Beweis dafür, dass die Erde gut durchdacht ist.

Schönen Tag

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AlterHallunke 28.06.2017, 08:28

Ups sorry das Ende sollte eigentlich in einem anderen Kommentar nicht in deinen :-)

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Es ist letztendlich egal, was nach dem Tod passiert. Wenn du bevor du stirbst an den Himmel glaubst, stirbst du mit Zuversicht, was es dir leichter macht, den Tod zu akzeptieren. Gibt es keinen Himmel wirst du es nicht herausfinden, weil du dann wirklich weg weg bist. Es kann also nicht schaden, daran zu glauben.

Zur Frage, was nach unserem Tod mit uns geschieht, ist der folgender Artikel von Gotquestions sehr interessant und gut:

"Die Frage was nach dem Tod geschieht kann sehr verwirrend sein. Die Bibel sagt nicht klar aus, zu welchem Zeitpunkt eine Person sein endgültiges ewiges Schicksal erreichen wird. In der Bibel steht, dass der Mensch in dem Moment nach dem Tod in den Himmel oder die Hölle kommen wird, darauf basiert, ob er oder sie Christus als seinen Retter angenommen hat. Für Gläubige bedeutet es nach dem Tod abwesend vom Körper und gegenwärtig mit dem Herrn zu sein (2. Korinther 5,6-8). Für Ungläubige heißt es, ewigliche Bestrafung in der Hölle zu erdulden (Lukas 16,22-23).

Dies ist der Punkt wo es verwirrend sein kann, was nach dem Tod geschieht. In der Offenbarung 20,11-15 wird das Dasein in der Hölle, als in den Feuersee geworfen, beschrieben. In den Kapiteln 21-22 wird ein neuer Himmel und eine neue Erde beschrieben. Daher scheint es, dass eine Person nach dem Tod bis zur endgültigen Auferstehung in einem “vorübergehenden” Himmel und Erde verweilen wird. Der endgültige Bestimmungsort wird sich nicht ändern, aber der genaue “Ort” dieses Loses wird sich ändern. An einem Zeitpunkt nach dem Tod werden Gläubige in den neuen Himmel und auf die neue Erde (Offenbarung 21,1) gesandt. An einem Zeitpunkt nach dem Tod werden Ungläubige in den Feuersee geworfen (Offenbarung 20,11-15). Das sind die endgültigen ewigen Bestimmungsorte aller Menschen – allein darauf basierend, ob die Person einzig in Jesus Christus für die Rettung ihrer Sünden vertraut hat."

ManfredFS 28.06.2017, 18:34

Nicht ganz richtig nach meiner Sicht.

Die vollendeten Gerechten, dass sind wohl die, welche vor Jesus gelebt haben und gerecht waren (Moses, Henoch usw.) dürften laut Hebräer bereits im Himmel sein und dort leben. Christen die sterben, dürften irgendwo dazwischen warten. Laut Prediger 12 geht unser Geist zu Gott wenn wir sterben. Ich denke daher, Christen die sterben, gehen zu Gott und warten darauf, dass sie einen neuen Körper bekommen. Das wird geschehen wenn Jesus wiederkommt.

Nichtchristen die sterben warten auf das Gericht am Ende der 1.000 Jahre. In was für einen Zustand genau sagt die Bibel nicht, aber einige Ausführungen deuten es an.

Der endgültige Tod ist dann der Feuersee nach dem Gericht. Jesus sagte, wir sollten nicht die fürchten welche den Leib aber nicht die Seele töten können. Daher wird unsere Seele nach dem Tod entweder zu Gott gehen oder wenn wir nicht würdig sind in einem Zwischenreich warten bis zur Auferstehung zum Gericht.

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Woher kommen wir?

Die Bibel beschreibt, wie Gott Adam u. Eva erschaffen hat, und dass wir von ihnen abstammen (1. Mose 1 u. 2).

Dort wird auch erklärt, warum wir heute unvollkommen und sterblich sind (1. Mose 3), denn geplant war ein ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde.

Was geschieht mit uns, wenn wir streben?

Es gibt anschliessend KEINE Seelenwanderung, denn der Mensch WURDE mit seiner Geburt eine lebende Seele (1. Mose 2:7) — er bekam keine.

"Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19)

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hes. 18:4)

Mit dem Tod hören wir auf, zu existieren:

"Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt ... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5, 10)

Jedoch spricht die Bibel von einer Auferstehung:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Einige werden zu himmlischen Leben auferweckt. Der Großteil wird ewig auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden leben dürfen:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

Dann wird sogar der Tod beseitigt sein:

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen ...

ManfredFS 28.06.2017, 18:28

Nein deine Antwort ist keine Hilfe, denn sie ignoriert schlicht Tatsachen. Du zitierst die Bibel und ignorierst wieder mal all das was dir nicht passt.

Der Mensch HAT EINE SEELE und einen GEIST und einen KÖRPER. Das sagt selbst Jesus Christus.

Und wie schon oft bewiesen: Die Bibel spricht nur von EINER HOFFNUNG für alle: DIE HIMMLISCHE.

Die Auferstehung derer, die Jesus nicht nachfolgen ist eine GERICHTSVERHANDLUNG. Es gibt also keine zweite Chance. Entweder leben wir ewig im Himmel oder wenn wir Jesus nicht haben müssen wir hoffen, dass wir vor Gericht bestehen.

Ewiges Leben als Mensch auf der Erde wird es erst auf EINER NEUEN ERDE GEBEN. Nicht auf dieser Erde. Und auch erst nach den 1.000 Jahren Herrschaft und dem Gericht.,

Das was ZJ versprechen, dass Menschen Harmagedon überleben und dann 1.000 Jahre alt werden und ihre Angehörigen auferstehen und eine zweite Chance bekommen ist eine Lüge.

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Gibt es gott? Woher soll man das bitte wissen? Was passiert nach dem tod? Naja du wirst entweder verbrannt und in eine urne gesteckt, oder wirst von würmern zerfressen! Was ist das alles hier? Es ist der planet erde! Ist das alles gewollt? Wocher soll man das bitte wissen!! Was mache ich hier? Unnötige fragen stellen! Woher komme ich? Aus der vagina deiner mutter! Lg

DIE Frage schlechthin.

DIE Antwort darauf gibt es leider nicht.

Du hast die Wahl, an irgendetwas zu glauben. Sei es ein Leben der Seele nach dem Tod, oder aber an das Nichts.

Mir hilft es, wenn ich mir vorstelle, daß etwas bleibt, was uns Lebenden nicht zugänglich ist.

Vor 6 Wochen ist mein Papa gestorben, ich vermisse ihn schmerzlich und wünsche mir nichts sehnlicher, als daß wir uns irgendwann wiedersehen.

Der Glaube daran macht das Leben erträglicher. Ob es allerdings so ist, werde ich niemals wissen.

TroIIinger 27.06.2017, 21:57

DIE Antwort darauf gibt es leider nicht.

natürlich gibt es die Antwort darauf. ich habe diese Frage eben beantwortet.

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michi57319 27.06.2017, 21:59
@TroIIinger

Deine Sicht der Dinge ^^

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die der Mensch nicht begreifen kann.

Aus rein wissenschaftlicher Sicht (aktueller Stand) ist mir das geläufig.

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TroIIinger 27.06.2017, 22:04
@michi57319

Das ist keine Sicht der Dinge. Ohne Gehirn nimmt man nichts wahr, kann nicht denken, hat keine Erinnerungen. Wenn also jemand stirbt, hört der Mensch auf, als Person zu existieren und ist nur noch eine verwesende Leiche. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.

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Viktor1 27.06.2017, 22:06
@TroIIinger

ja , es sind aber meist Trolle, die genaue Antworten darauf haben.
Das Gehirn wird gebraucht zu Wahrnehmungen im irdischen Sein, für ein transzendentes Sein nicht.

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michi57319 27.06.2017, 22:08
@Viktor1

Trollinger, jetzt bin ich mal die, die sagt, schau mal unter dem Faden von YellowCherish :-) Hab meine Sichtweise formal falsch gesetzt.

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Viktor1 27.06.2017, 22:21
@TroIIinger
Welches Transzendente Sein? 

Das wäre eine andere Frage, ob transzendentes Sein (vorstellbar ?) ist oder nicht.
Du hast mit deiner Wichtigtuerei garnicht geschnallt, daß du hier zu dem  materiellen (biologischen) Sein geantwortet hast, was nicht erfragt war.
Nun - nicht jedem ist es gegeben zu verstehen.

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TroIIinger 27.06.2017, 22:51
@Viktor1

Was gibt es denn außer dem materiellen, biologischen Sein, das mehr als eine reine Fantasie ist?

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KittyCat2909 29.06.2017, 13:50
@TroIIinger

Trollinger, der Mensch besteht möglichweise als nur, als aus der menschlichen Hülle. DU kannst es nicht wissen, da du noch lebst. Deswegen muss es nicht unmöglich sein, nur weil du nicht daran glaubst.

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NoHumanBeing 29.06.2017, 14:10
@KittyCat2909

Es ist vielleicht nicht unmöglich, aber eben doch ... ziemlich unwahrscheinlich.

Im Zweifel sind im wissenschaftlichen Bereich einfachere Erklärungen/Annahmen für ein Phänomen vorzuziehen, bis es Beweise dafür gibt, dass die komplizierteren Erklärungen/Annahmen ein beobachtetes Phänomen wesentlich besser erklären.

Bislang gibt es keine Beweise und auch keine stichhaltigen Hinweise auf die Existenz einer vom Körper unabhängigen "Seele". Deswegen ist jeder, der behauptet, dass es so etwas gäbe, zunächst einmal in der Beweispflicht. Bislang hat niemand auch nur einen Hinweis erbracht, der wissenschaftlichen Standards standhalten würde.

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KittyCat2909 29.06.2017, 14:37
@NoHumanBeing

Wer sagt, dass die Seele reine Fantasie ist? :)

Diese Frage kann Niemand sicher oder belegbar beantworten.

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KittyCat2909 29.06.2017, 15:20
@NoHumanBeing

Es ist vielleicht nicht unmöglich, aber eben doch ... ziemlich unwahrscheinlich.
Bislang gibt es keine Beweise und auch keine stichhaltigen Hinweise auf die Existenz einer vom Körper unabhängigen "Seele". Deswegen ist jeder, der behauptet, dass es so etwas gäbe, zunächst einmal in der Beweispflicht.

Wer sagt oder kann mit Sicherheit sagen, dass etwas unwahrscheinlich ist, nur weil er selbst etwas nicht versteht, oder weiss?

Die Erde wurde einst als Scheibe angesehen, solnage bis tatsächlich das Gegenteil bewiesen wurde.

Genauso kann auch der Negierer in der Beweispflicht stehen, wie der andere Part.

Wir können lange unsere Ansichten hin und her werfen wie einen Ball- respektieren unsere Ansichten (danke dafür! :) )

Jedoch werden wir solange wir nicht über einem tatsächlichen Faktum erfahren haben weiter an unserer Ansicht bleiben, was vielleicht gar nicht mal so schlecht ist, denn Hinterfragen ist niemals schlecht. :)

Auch die Wissenschaft obligt nicht dem 'allmächtigen' tatsächlichem Wissen und (ver)ändert laufend ihre 'Ansichten.

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michi57319 29.06.2017, 15:23
@KittyCat2909

So bleibt es eben weiterhin dabei, daß man glauben darf, aber nicht muss :-)

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NoHumanBeing 29.06.2017, 15:34
@KittyCat2909

Die Erde wurde einst als Scheibe angesehen, solnage bis tatsächlich das Gegenteil bewiesen wurde.

Genau.

Die Annahme erwies sich im Nachhinein als falsch, war aber für die Beobachtung der damals bekannten Phänomene offenbar zweckmäßig.

Ich würde niemals soweit gehen, zu behaupten, dass die Wissenschaft "Wahrheit" produziert. ;-)

Jedoch werden wir solange wir nicht über einem tatsächlichen Faktum erfahren haben weiter an unserer Ansicht bleiben, was vielleicht gar nicht mal so schlecht ist, denn Hinterfragen ist niemals schlecht. :)

Exakt. :-)

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gute fragen... nicht leicht zu beantworten. denn, es ist noch niemand zurück gekommen. aber diese fragen beschäftigen sehr viele menschen..

es gibt verschiedene ansätze ... philosophisch.... spirituell....persönlich..

was glaubst du oder was möchtest du glauben? ich persönlich "glaube", gott ist in allem und jedem. es gibt keine person Gott.

ich "glaube", ich werde wiedergboren solange, bis ich mich vollendet habe, oder erleuchtet bin. somit ist auch die frage beantwortet, was das hier soll.

alles nicht befriedigend, gell? tja... der weg ist das ziel... Bleib dran an dem was dich interessiert!!

alexander329 27.06.2017, 22:31

Doch es sind welche zurück gekommen - die Frage ist nur - glaubt man ihnen?

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Das gute ist: Du kannst Dir alles selbst aussuchen! Da gibt es nichts vorgeschriebenes!

TroIIinger 27.06.2017, 21:59

Man kann sich nicht aussuchen was passiert wenn man stirbt, man hört einfach auf zu existieren.

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AriZona04 27.06.2017, 22:00
@TroIIinger

Woher weißt Du das? Bist Du schon mal aktiv gestorben? ;-) In Deiner Fantasie KANNST du alles! Denn bewiesen ist NICHTS!

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TroIIinger 27.06.2017, 22:07
@AriZona04

Bewiesen ist, dass beim Sterben auch das Gehirn stirbt. Alle Wahrnehmungen und Denkvorgänge sind dann nicht mehr möglich, alle Erinnerungen ausgelöscht. Ist vielleicht nicht die angenehmste Vorstellung, aber die Realität ist eben nicht immer angenehm.

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AriZona04 27.06.2017, 22:08
@TroIIinger

Mann! Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir erklären können! Ich glaube ja auch nicht an Gott und ich glaube auch, dass wir tot sind, wenn wir tot sind. Aber das muss nicht zwangsläufig heißen, DASS dann auch Schluss ist! WISSEN können wir das nicht!

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KittyCat2909 29.06.2017, 14:41
@TroIIinger

Deswegen muss man aber nicht jede Fantasie für real halten.

Ganz nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht darf.

Deine Ansicht ist auch nur (d)eine Fantasie, weil du eben lebst und nicht weisst, was und ob noch etwas nach dem Tod ist.

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Ich kann dir nichts beweisen, begründen, etc. Aber meine meinung ist: du bist einfach weg, da ist nichts mehr von dir...

Du zerfällst zu einem kleinen Haufen Staub und irgendwann wird von dir nichts mehr übrig sein

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