Was kann passieren, wenn man den Druck in der Solaranlage erhöht ohne Anpassung des Ausdehnungsgefäß

5 Antworten

Zum einem muss die Anlage mit einem Überdruckventil ausgerüstet sein. Das sollte bevor ein Schaden eintritt öffnen.

Wenn die Anlage (Ausgleichgefäß) bei 2,5 Bar eingestellt ist, arbeitet das Ausgleichsgefäß auch erst ab 2,5 Bar. Das Ausgleichsgefäß soll die "Wassermenge" aufnehmen die durch die Volumenerhöhung entsteht.

Wenn die Drücke in einer Anlage zwischen warm und kalt sehr groß ist, könnte das Gefäß falsch dimensioniert oder defekt sein.

Damit die Anlage komplett gefüllt ist, sollest Du im Keller einen Druck von min. 1 Bar haben.

Wodurch wird der Druck erhöht?

Von Monteur oder zwischen Warme / Kalte Anlage?

Der Monteuer hat den Druck erhöht indem er zusätzliche Flüssigkeit eingebracht hat. Es wurde kein Durchfluß angezeigt, es war Luft in der Anlage und der Puffer wurde nicht besonders hoch aufgheizt.
Nach diesen Maßnahmen wurde zwar wieder ein Durchfluß von 5 L/Min. angezeigt. Aber am nächsten Tag wurde schon wieder kein Durchfluß mehr angezeigt. Vermutlich wieder Luft in der Anlage? Ich glaube der Heizungsbauer muß nochmal kommen.

Wegen dem Druck: Ich habe halt gelesen, daß man das Ausdehnungsgefäß auch vergrößern muß, wenn man den Druck von 2,2 auf 3,4 Bar erhöht....

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@maxbreak

Also die Frage ist, wo kommst die Luft her?

Wenn die Anlage entlüftet ist, dann können zwar noch kleine "Luftnester" irgendwo sein. Die Luft steigt nach oben.

Der Durchfluss wird wahrscheinlich, von der Solarpumpe sein. Wenn Luft in der Pumpe ist, fördert sie nicht.

Klar je höher das Gesamtsystem aufgeheizt ist, desto mehr muss aus Ausgleichsgefäß arbeiten.

Wenn man die Druck erhöht, werden die Luftblasen mehr zusammengedrückt und werden kleiner. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass nach dem Entlüften und Druckerhöhung nun wieder Luft im System sein soll und dass diese Luft nach unten nur Pumpe wandert.

Wenn Du Luft im System hast, müste der Druck bei laufender Anlage (hohe Kollektor- und Speichertemperatur) "hoch" sein und morgens "niedrig" sein. Jedensfalls eine höhere Druckdifferenz als sonst üblich.

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Also, wenn der Vordruck im Ausdehnungsgefäß 2,5 bar beträgt und der Systemdruck jetzt 2,2 bar hat, dann kann doch in das Ausgleichsgefäß absolut nichts reingedrückt werden, es hat also keine Funktion. Dies müsste sich in größeren Druckschwankungen im System bemerkbar machen. Wenn der Systemdruck jetzt auf 3,4 bar erhöht werden soll, ist das OK. Passieren kann sowieso nichts, weil das Ganze mit einem Druckbegrenzungsventil abgesichert ist.

also mir kommt der druck sowieso sehr hoch vor. diese überdruckventile gehen meist schon bei 3,5 bar an und dann ist deine flüßigkeit weg. ich meine das hier 2 bar im heißen zustand ausreichen

Im schlimmsten Fall können die Kollektoren platzen - oder ein Rohrstück oder eine Quetschverbindung.

Und eine Versicherung tritt dann natürlich nicht in den Schaden ein.

Ja, und das ist, wenn die Anlage vorschriftsmäüßig installiert wurde, das Überdruckventil, das macht dann auf und die schöne Solarflüssigkeit läuft aus. Mehr passiert nicht!

und man brasucht dann keine Versicherung, denn der Überlauf mündet in die Kanalisation oder, wie bei uns, in enem Gefäß, in dem die Solarflüssigkeit aufgefangen wird!

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irgend wann gibt das schwächste Glied in der Kette nach. Dann haste ein Porblem.

Ja, und das ist, wenn die Anlage vorschriftsmäüßig installiert wurde, das Überdruckventil, das macht dann auf und die schöne Solarflüssigkeit läuft aus. Mehr passiert nicht!

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