Was kann ich gegen das Artensterben tun?

12 Antworten

Hi

Da ich nicht einen riesigen Essay über die vielen angesprochenen persönlichen Maßnahmen schreiben will gebe ich dir einfach nur durch ob ich bestimmte von dir angesprochene Sachen für eher sinnvoll halte. Kommt dir etwas komisch vor, frag nach, ich antworte dann zumindest in den Kommentaren.

1. Wildblumenwiese- Marketingbezeichnung. Viele Mischungen bestehen aus Ackerbegleitflora. Wären es echte Wildblumenwiesen würden sie mit nur geringem Einfluss und evtl. der Einbringung einiger geeigneter Arten von selber entstehen. Mäßig sinnvoll, überwiegend irreführend. Ein artenreicher Garten mit hohem Anteil von Verwandten etablierter Arten ist so oder so gut.

2. Lavendel und Sommerflieder (viel weniger Flieder) sind gut zur Beobachtung von Insekten. Sie haben auch einen mäßigen Nutzen für viele Arten. Vor allem aber für die Generalisten. Mäßig ainnvoll, aber sehr unterhaltsam. Besser als "Wildblumenwiese"

3. Obst/Gemüse selber anbauen ist immer gut für die Artenvielfalt im Garten, ja.

4. Vogelnisthilfen und Vogelfutter...mäßig sinnvoll bis egal. Hier kommt man schnell an das letztendlich philosophische Problem, inwiefern es sinnvoll ist das durch den Umbau unserer Kulturlandschaft sich ändernde Artenspektrum künstlich abzupuffern bei einigen Arten wo es mit Nisthilfen geht. Solche Hilfsmaßnahmen sind sinnlos wenn sie nicht immer fortgeführt werden... und es ist sowieso die Frage ob wir eine Pflicht haben den menychenbedingten Artenreichtum der Kulturlandschaft aufrscht zu erhalten. Ernsthaft gefährdete Arten erreicht man so sehr selten.

5. weniger Fisch essen- gut.

6. Weniger Honig essen- verstehe icn nicht mal von welcher Seite das kommt. Möchtest du dass es weniger Honigbienen und Imker gibt- das wäre halbwegs nachvollziehbar.

7. Weniger Konsum gut,

8. weniger Plastik und Palmöl gut

9. keine Tiere fangen- ist sowieso illegal, aber ... bei uns kein ernatzunehmender Grund für Artensterben, ich befürworte sogar das grenzwertig legale kurzzeitige Fangen von Tieren zu pädagogischen Zwecken in manchen Fällen, denn das lässt sich sehr unschädöich gestalten und mit Bedacht, in einigen Fällen. zB Kaulquappen aus austrocknenden Gewässern retten uä.

10. Gegen Windkraftanlagen sein machg keinen Sinn. Die schreddern nicht viel, das isg va. ein AfD Talking point. Windkraftanlagen sind unsere wichtigste regenerative Energiequelle. Am besten pro Windkraft und pro Atomkraft.

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Generell: Das größte Problem in Sachen Artensterben ist der Klimawandel, der ein gigantisches Umwälzen ALLER Lebensräume verursachen aird mit unglaublichen Verlusten an Arten, das zweite der Verlust der Lebensräume im Bereich der Zentren der Artenvielfalt, das sind die tropischen Regenwälder. Das drittgrößte das Ausrotten der Megafauna (also der großen Tiere) wo immer der Mensch dicht siedelt. Das vjerte die Verbauung und Veränderung der Gewässer. Alle vier Probleme außer der unglaublich folgsnreiche Klimawandel, der uns voll treffen und alles durcheinanderbringen wird, haben bei uns geringe Relevanz, weil sie entweder bereits durch sind bzw. der Schaden schon da ist, oder es uns nicht betrifft. Bei uns derzeit die größte Relevanz hat die Abnahme der Artenvielfalt durch den Rückbau und die Verarmung der Kulturlandschaft

Das Insektensterben ist eine medial aufgebauschte Lüge. Mit diesem Thema bin ich so durch wie es nur geht. Ganz besonders das sogenannte Bienensterben. Abgesehen von den beschriebenen Umwälzungen in der Landschaft und im Klima gibt es keinen besonderen Stress der die Insekten betrifft, es gibt keine Abnahme der Insektenpopulation um 75% seit 1990 und erst recht keine Abnahme der Honigbienenpopukation, das ist alberner Unfug.

..auch nicht bin China, und nein die Chinesen bestäuben ihre Bäume nicht selbst. Moderne Pestizide sind ziemlich sicher jnd mit Gewissheit kein Grund für irgendein Inseltensterben. Umwelt-NGOs lügen uns da die Hucke voll hnd die Medien fressen diesen erbärmlichen Lügnern aus der Hand. Einfach weil früher einige Herbizide und Pestizide gefährlich waren.

Und nein, das Artensterben hat keine klaren, unidirektionalen und unmittelbar negativen Auswirkungen auf den Menschen- das ist ein schönes Märchen. Wir haben die größten Teile der Erde nur mit jns jnd einigen wenigen Haustierarten im "Würgegriff"- da ist es für den Fortbestand des Menschen nachrangig ob er es nun "schafft" 50% oder 70% der existierenden Arten zwischen den Jahren 1000 und 2300 nach Christus auszurotten- 10% oder sogar etwas mehr sind ja schon weg. Bei der Megafauna sehr viel mehr als 10%, mit dem Ausrottsn haben ja schon die prähistorischen Menschen angefangen.

Kein Fleisch essen ist sehr gut, weil viel Regenwald abgeholzt wird um Futter für die Tiere anzubauen ! Kein Fisch ebenso. Laut Prognosen ist das Meer bis 2050 leergefischt !

Der wird allerdings auch für Palmfett abgeholzt und für Kokos- und Bananenplantagen.

Ganz verzichten, hm, weniger ja, LG.

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Das sind alles schon sehr gute Ideen.

Man könnte noch Strom und Wasser sparen, energieeffiziente Geräte anschaffen und Standby-Betrieb vermeiden.

Und man kann dem Forst ein wenig auf die Finger schauen, denn je Mehr das tun, desto weniger traut er sich, gravierende Abholzmaßnahmen durch zu führen, vor Allem an der Fichte, einer für die meisten Arten sehr wertvollen und existentiell wichtigen Baumart.

Solltest du einen Garten haben, dann nur einheimische Gehölze und Straucharten pflanzen und für die Vögel eine Tränke anlegen.

Es ist sehr gut und beruhigend, dass sich Jemand solche Gedanken macht, finde ich absolut gut, LG.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat schon so Einiges erlebt

Wie bringe ich mein Umfeld dazu, mehr für Umwelt- und Naturschutz zu tun?

Hallo, ich bin immer schon ein leidenschaftlicher Umweltschützer gewesen. Ich habe auch immer versucht, das Bewusstsein dafür bei den Menschen in meiner Umgebung zu schärfen. Leider gelingt das in den wenigsten Fällen. Den meisten geht es am Ar... vorbei, Hauptsache, der eigene Mikrokosmos ist okay... Ich kann sowas nicht begreifen.

Wenn ich darum bitte, bestimmte Petitionen zu unterschreiben, heißt es entweder 'Och nee, da möchte ich mich nicht einmischen.' oder gleich 'Bitte belästige mich nicht mit solchen Sachen'. Wenn ich darum bitte, Papier einzusparen, heißt es 'Stell dich nicht so an wegen ein paar Blatt Papier'. Wenn ich darum bitte, nicht ständig Rasen zu mähen, damit mehr Vielfalt für Insekten entsteht, heißt es 'Nein, bloß kein Unkraut, die Nachbarn motzen, außerdem mag ich meinen Rasen'. Wenn ich darum bitte, Insektenhotels sowie Nistkästen und Futterstationen für Vögel aufzuhängen, höre ich 'Das kommt mir gar nicht erst ins Haus, können andere machen'. Wenn ich vorschlage, weniger Fleisch zu essen, höre ich 'Ich kann doch wohl essen, was mir schmeckt!'. Und wenn ich bitte, beim Einkaufen wenigstens auf Plastiktüten zu verzichten und Taschen und/oder Körbe und Mehrwegobstnetze zu verwenden, kommt 'Ach, die Tüten sind doch so praktisch und ich muss keinen Korb mitschleppen...'. Die Liste könnte ich noch ewig weiterschreiben...

Wie kann ich dieser egoistischen Ignoranz bloß begegnen? Hat jemand eine Idee? Ich weiß langsam nicht mehr weiter... D:

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