Was ist so schlimm an einer Kastration? (Hund und Katze)

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16 Antworten

Nehmen wir mal die Pferde als Beispiel - da wird aus Bequemlichkeit fast jeder Hengst zum Wallach gemacht.

Bei Katzen wird die Population der Freigänger unter Kontrolle gehalten.

Bei den meisten Hündinen (ca.75 % kommt es nach 5 - ...Jahren zu Gebärmutterentzündungen) muß man die Gebärmutter entfernen was auch eine Kastration bedeutet.

Bei Rüden die im Dauerstress sind weil um sie herum nur noch weibliche Wesen sind (und sie ja nicht ihrem normalen Trieb nachgehen dürfen) ist es auch mehr als Sinnvoll.

Einen Hund aus dem Tierheim bekommst du seltenst "Intakt".

Wenn man all das weis, dann kommt nur das infrage was ihr mit eurem Tier machen wollt - ist somit vollkommen euch überlassen.

Was ich für mein Tier für richtig halte, lasse ich mir bestimmt auch nicht durch ein Internetforum ausreden. Da muß jeder seinen Weg gehen.

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Kommentar von 20amigo14
01.02.2015, 09:18
Was ich für mein Tier für richtig halte, lasse ich mir bestimmt auch nicht durch ein Internetforum ausreden. Da muß jeder seinen Weg gehen.

So sollte es sein!

Traurig ist immer nur, wenn Andersdenkende dann meinen sie müßten fadenscheinige Argumente aus dem Hut ziehen und den usern was drüberbügeln... Das nenne ich respektlos und intolerant.

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Hallo

Ich habe Rüde & Hündin, züchte nicht und daher ist einer kastriert. Nicht ich habe das machen lassen, sondern der Vorplatz. Habe beide aus 2. Hand. Kenne es aber auch, wenn man 2 intakte Hunde Zuhause hat. Das ist Stress pur! Nicht nur für die Menschen (aufpassen), auch für die Tiere! Der Rüde kann winseln, das Fressen verweigern und ist nur noch an der Hündin interessiert. Die Hündin möchte sich naturgemäss fortpflanzen, man erlaubt es aber nicht. Wenn es also bis zur Fressverweigerung geht oder eben, dass man nicht mehr mit beiden Hunden gemeinsam Gassi gehen kann (er wollte nur aufreiten, hatte keinen Kopf mehr für was anderes), dann bin ich auch für Kastration oder Platzierung für die Dauer der Läufigkeit (ca. 3 Wochen!)

Kann dich also verstehen. Finde es vorallem bei Hunden sinnvoll, die einen Garten zur Verfügung haben und da auch mal ausbüchsen KÖNNTEN. Während der Läufigkeit sind die Triebe sehr stark. Da kann auch mal ein Hund ausbüchsen, der sonst brav ist.

Besser als die vielen Unfall-Würfe!

Ich empfehle aber auch bei verantwortungsvollen Haltern, dass sie sich ihren Hund erstmal anschauen und abwarten, wie es nach der Pubertär ist. wenn der Hund gut händelbar ist und keine Auffälligkeiten zeigt (Scheinträchtigkeit, Koliken, Fressverweigerung, gesteigerte Aggressivität durch Trieb…), dann kann man ihn/sie natürlich auch intakt lassen. Meine Hündin ist 4 und nicht kastriert. Ohne Probleme. Man muss eben in der Läufigkeit gut aufpassen draussen und andere informieren. Die Hunde nicht erst spielen lassen, bis es passiert.

Gruss

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Kommentar von October2011
04.02.2015, 22:38

@JasminaAlthaus,

dank dor für deine ausgewogene Antwort, die ohne Polemik auskommt.

October

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Eine Kastartion hat immer Nachteile. Man greift schließlich in den Hornonhaushalt ein. Nur die Nachteile werden immer schön geredet. Und vorallen ist es eine OP, jede OP hat risiken.

Warum soll dein Hund kastriert werden? Man kann den Hund auch einfach an der Leine lassen wenn die Hündinnen läufig sind.

Mein Rüde ist 4 und unkastriert und hat noch keine Welpen gezeugt. Im Moment ist auch eine Hündin in der Standhitze und mein lieber Hund dreht durch. Aber solang er noch frisst und ansprechbar ist komm ich klar. Nur weil er mich nervt schneid ich ihm doch nicht die Eier ab.

Mir ist die gefahr einer Kastartion zu groß. Mein Hund ist eh schon unsicher und hat Probleme mit anderen Hunden,dann muss ich ihn nicht noch im Hormonhaushalt rumfuschen nur um es mir einfacher zu machen.

Welchen Gefallen tust du dem Hund? Du beraubst ihm seine Hormone die ihn für andere Hund als Rüde auszeichnen. Kastrierte Rüden werden oft mit läufige Hündinnen verwechselt, ich glaub kaum das ein Rüde es als Gefallen findet wenn er laufend belästigt wird.

Bei Katzen ist das anderes. Du kannst sie nicht kontrolieren. Alle meine Kater waren kastriert da sie alle Freigänger waren und ich ja nicht weiß was sie draußen machen.

Wenn man sein Hund erzieht und sich kümmert braucht man keinen Hund kastrieren. Ich geb zu meine Hündin wurde kastriert aber nur weil ich noch einen Rüde habe. Und meine Hündin ist jetzt undicht und muss tabletten nehmen.

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Kommentar von NoradieHexe
01.02.2015, 16:26

Danke, dass du das Thema "undicht" ansprichst! Denn das ist wohl auch etwas, was TA nicht so gerne in den Mund nehmen. Aber gerade das halte ich auch für einen erheblichen unterschätzten Nachteil!

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Das Erste was unser TA fragte, als wir mit unserem Welpen da waren;;;; Wann wollt Ihr ihn denn kastrieren lassen ??? Antwort !!! Gar nicht. Darauf unverständiges Kopfschütteln. Die TÄ drängen also meistens schon zur Kastration. Die meisten Leute mit Hund, die ich kenne, lassen Ihren Hund kastrieren, weils halt so schön bequem ist. Du brauchst wirklich nicht mehr aufzupassen. Und wenn ihr darin ein Problem seht, würd ich ihn halt Kastrieren lassen. Bei Katzen wird ja kastriert, weil die sich nun wirklich unkontrolliert vermehren würden. Die wenigsten Besitzer gehen mit Ihrer Katze angeleint spazieren.

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Kommentar von 20amigo14
31.01.2015, 21:53

dafür hast du ganz viele DH verdient! DANKE

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Kommentar von wotan0000
31.01.2015, 22:35

Unser TA hat das Thema Kastration nie angesprochen. Als wir um Rat fragten, wurde uns zur Probe der Kastrations-Chip angeboten. Danach wurde dann mit OK des TA kastriert.

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Kommentar von Xineobe
01.02.2015, 16:37

Und die Katzen sind verstümmelt und nicht mehr wie sie vorher waren? Oder leben diese auch super weiter, mit normalen Charakter nur eben ohne Sexualtrieb? ;)

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Ja, ich hatte Deine andere Frage auch gelesen.

Meine Katze wurde unmittelbar vor der ersten Rolligkeit kastriert. Es wurde Zeit, da sie nicht wie geplant Wohnungskatze sondern Teilfreigängerin sein wollte und somit jede Kontrolle durch uns als Halter nicht möglich war.

Beim Hund liegt dies jedoch ganz anders. Sind Hündinnen läufig und deren Halter reden mit Rüdenhalter, kann ein Deckakt vermieden werden. An die Leine kombiniert mit Erziehung.

Mein Chihuahuarüde ist kastriert. Wir haben uns, als er 6 Jahre alt war dazu entschieden, weil er beim Vorkommen von läufigen Hündinnen das Essen und Trinken eingestellt und sich verkrochen hat. Er war erwachsen und es hatte keine anderen Verhaltensänderungen zur Folge, ausser, dass ihm Läufigkeiten am Po vorbeigehen.

Wenn Ihr wirklich irgendwann kastrieren lassen müsst (wollt), dann frühestens mit ca 3 Jahren. Dann ist der Hund auch geistig ausgereift.

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Lass dich bitte nicht von selbsternannten "Tierschützern" hier so verunsichern.

Man verändert Größe, Form, Fressverhalten, Organe usw. und aufeinmal ist es aber ein Unding den Sexualtrieb zu regeln.

Auch ist Kastration nicht gegen das Tierschutzgesetz. Wäre dies so, wie es z.B. beim Kupieren der Fall ist, würde die Praxis nach solch einerm Vorfall geschlossen. Dies ist aber nicht so, da (wenn man nämlich mal richtig liest) das Entnehmen der Organe zur Verhinderung der Kastration erlaubt ist.

Hinzu kommt: Sexaltrieb, in Städten, in Wohnung, also an den Menschen angepasst, bedeutet sehr oft unheimlichen Stress für das Tier.

Wunderbar das einige so konsequent meinen mit Erziehung geht das weg, dem ist aber nicht so.

Natürlich glauben manche, durch Kastration wird ein unerzogener Hund dann total lieb und ruhig. Dem ist nicht so. Aber Stress durch den Geruch von heißen Hündinnen, durch sehr hohen Testosteronspiegel manchmal das dringende Bedürfnis der Leithund zu sein oder gar ein Revier zu verteigigen usw. kann gemildert werden.

Weder nimmt man dem Hund eine Persönlichkeit, noch sonst etwas. Es gibt auch Menschen die Kastriert werden müssen, diese sind danach trotzdem noch Mensch ;)

Sex ist nicht alles ... ja doch .... ist tatsächlich so ;)

Und ja, es gibt 1000 unseriöse Internetseiten die schreiben wie böse alles ist und wo auf Tierärzte gewettert wird und ja es gibt auch eine Hand voll Bücher.

Man kann aber nicht einen Wolf derartig anpassen und plötzlich sagen : Du nee, wenn der vom Geruch einer Hündin wild wird, erzieh ich ihn eben.

Entweder kann man es wirklich wegerziehen, dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn es einfach wegfallen würde durch eine Kastration. Oder es sind tiefsitzende Triebe, die zu Problemen führen können.

Natürlich ist das hier von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Aber dieses paschalisierte verteufeln ist einfach nur eins: Hirnlos

Man sollte nicht zu früh kastrieren und das Tier sich entwicklen lassen. Auch muss ein Hund richtig erzogen sein und seinen Platz im Rudel kennen.

Doch gibt es bei vielen Hunden sehr viele positive Aspekte einer Kastration.

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Kommentar von 20amigo14
01.02.2015, 11:54
Doch gibt es bei vielen Hunden sehr viele positive Aspekte einer Kastration.

...auch wenn du mich ja für eine "Hirnlose" hältst: nenn mir bitte einen positiven Aspekt bei einem gesunden Hund der nichts mit der Ahnungsbefreitheit seines Halters zu tun hat!

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Kommentar von Beutelkind
01.02.2015, 18:44

Das "...paschalisierte verteufeln" seh' ich jetzt erst und es ist der LACHER DES ABENDS für mich! :) Danke und Kompliment!

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An einer Katration ist überhaut nichts falsch. Weder beim Hund noch bei der Katze. Die Tier führen ein ruhigeres Leben ohne den ganzen Vermehrungssress. Außerdem quellen die Tierheime überall aus den Nähten. Lieber eine katze aus dem Tierheim, die schon kastriert.ist. Meine KAtzen sind auch alle kastriert und durften vorher auch nicht aus dem Haus. Bei der Katration sollte das Tier auch gleichzeitig cechipt und bei Tasso registriert werden. Das ist eine Vernünftige Sache.

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Kommentar von inicio
31.01.2015, 22:12

es sit ein grosser unterscheid zwischen hunden und katzen -katzen kannst du niht kontrollieren -hunde schon!

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Hi,

beim Thema Kastration geht es oftmals nicht um das Tier sondern darum, was als "Richtig" angesehen wird. Es ist also ein größtenteils emotionales Thema und nicht unbedingt ein sachliches Thema.

Bei Katzenhaltern sind 90% für Kastrationen und es ist absolut üblich, Katzen mit ca. 6 Monaten zu kastrieren.

Bei Hunden ist das völlig anders, da sind sehr viele gegen Kastrationen, die plötzlich als "Verstümmelung" bezeichnet werden.

Der Eingriff, also eine Kastration, ist bei Hund und Katze genau gleich und hat den gleichen Einfluss auf die Hormone.

Lass' dich nicht verunsichern. Es ist dein Hund, bzw. es ist euer Hund: Wenn ihr ihn kastrieren lassen wollt ist das völlig in Ordnung und eure Entscheidung. Wenn ihr ihn nicht kastrieren lassen wollt ist das auch völlig in Ordnung (sofern ihr aufpasst und ihn von läufigen Hündinnen fern haltet).

October

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Kommentar von Xineobe
01.02.2015, 01:06

genau so ist es. Daumen Hoch

Sonst würde man ja den Katzen auch allllllen ihre Persönlichkeit nehmen, sie würden Inkontinent und wären alle Verstümmelt. Immer dieses Scheuklappendenken.

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@GingersBiatch,

die Kastration eines Hundes sollte stets positiv und niemals negativ gesehen werden.

Alle meine Hunde sind oder waren kastriert. Meine derzeitige Hündin wurde nach ihrer zweiten Läufigkeit kastriert.

Freundliche Grüße

Delveng

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Kommentar von BlackMaverick
31.01.2015, 23:10

Eine Kastration ist überwiegend negativ. Für stubenreine Hündinnen ist die Inkontinenz schlimmer. Sie schämen sich und fühlen sich unwohl. Bevor man den Hormonhaushalt zerstört sollte man sich erst mal darüber Gedanken machen, was man damit anrichtet. Ich halte schon sehr lange Hunde, alle waren/sind solang intakt bis es medizinisch notwendig ist. Trotz der Notwendigkeit, merke ich das die Hunde in der Lebensqualität eingeschränkt sind.

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Es ist NICHT gegen das Tierschutzgesetz.. Wäre dies so, würden Tierärzte bestraft, himmel noch mal. Dies ist z.B. beim Kupieren der Fall, wenn kein medizinicher Grund besteht.

Lest den ganzen Tierschutzartikel.

Zitat:

"zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder – soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen –

zur weiteren Nutzung oder Haltung

des Tieres eine Unfruchtbarmachung erlaubt“

Zitat-Ende

Allein zur weiteren Nutzung des Tieres ist dies erlaubt. Wie es nun mal in diesem Gesetz steht

Wenn gegen eine Kastration argumentieren, dann bitte richtig!

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Kommentar von Rottimaus14
01.02.2015, 10:33

Welchen Durchschnittshundehalter meinst du damit? der fifi der drei mal am Tag an der Leine geht muss sicher nicht wegen "Nutznung" kastriert werden. Der Polizeihund schon.

Was unkontrollierte Fortpflanzung angeht so gilt das für Tierschutzhunde, Straßenhunde, und Hudne beider Geschlechter in einem HAus.

Hast du deine Hunde nciht an der Leine? Also usnere läufige Hündin ist in der Zeit an der Leine und so wieso niemals unbeaufsichtigt draußen. Wann also soll diese "unkontrollierte Fortpflanzung" hier passieren?

Jemand der seinen Hund flitzen lässt macht sich anders noch Freunde das kann ich dir sagen.

Dem letzten Vollpfosten der seine Rüden unangeleint trotz aller Warnung zu uns gelassen hat habe ich einen über gebraten.

Mein gutes recht denn ein ungewollter Deckakt gehört laut Gesetz zur TIERGEFAHR! Und ist Sachbeschädigung.

Nutzung erfüllen Hudne die Beruflich geführt werden. Unkontrollierte Forpflanzung gilt für Straßenhudne oder Hunde beider GEschlechter in einem Haus.

Es gibt aber etliche Hunde die diese Kriterien nicht! erfüllen so wie unsere! Uns! ist es verboten unseren Hund zu kastrieren denn es gibt keinen vernünftigen Grund!

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Bin vielleicht ein Komischer Kautz, aber verwechsel immer Mensch und Tier)

Würde es ein einfallen ein Man zu Kastrieren nur das er keine Kinder Außerehelich zu Stande bringt ?? Das Schadet den Mann auch nicht, oder))

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Die Hormone steuern auch die körperliche und geistige Entwicklung. Entfernt man die hormonproduzierenden Organe zu früh, ist das für die gesamte Entwicklung schlecht.

Bei Hündinnen kommt dann auch die Inkontinenz hinzu. Alle Hündinnen die ich kenne leiden darunter, egal ob sie aus medizinischer Notwendigkeit kastriert wurden oder nicht.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, das Hündin und Rüde intakt einfach besser dran sind, auch wenn sie sich nicht vermehren dürfen.

Das Buch was Beutelkind genannt hat, sollten sich mal die Leute durchlesen die Kastration für nicht schlimm oder eine Wohltat für die Tiere halten.

Das Tierschutzgesetz sagt nicht umsonst das es verboten ist wenn es nicht notwendig ist und das ist auch so.

Für einen Tierarzt heißt das 200-400Euro pro Kastration, die es empfehlen sind entweder Geldgeil oder leben noch hinterm Mond. Mein Tierarzt kastriert auch nur wenn es nicht anders geht und das ist gut so.

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Kommentar von 20amigo14
01.02.2015, 09:14
Für einen Tierarzt heißt das 200-400Euro pro Kastration, die es empfehlen sind entweder Geldgeil oder leben noch hinterm Mond. Mein Tierarzt kastriert auch nur wenn es nicht anders geht und das ist gut so.

zum Glück stehe ich mit meiner Meinung zu dem Thema nicht alleine da...

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Kommentar von Beutelkind
01.02.2015, 10:06

In Anbetracht der Tatsache, einen eher zur Unsicherheit neigenden Hund zu haben, hat mir mein Tierarzt sogar von einer Kastration ausdrücklich abgeraten...!

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Kommentar von October2011
01.02.2015, 10:33
Für einen Tierarzt heißt das 200-400Euro pro Kastration, die es empfehlen sind entweder Geldgeil oder leben noch hinterm Mond.

Wieder so eine polemische Aussage.

Bei Katzenhaltern ist es genau andersherum: Wer seine Katze nicht kastrieren lassen will dem wird vorgeworfen, zu geizig zu sein und sich die notwenidigen Tierarztkosten auf Kosten seines Tieres sparen zu wollen.

Wenn es bei dieser Diskussion um die gesundheitlichen Vor- und Nachteile für das Tier gehen soll sollte der Kostenfaktor eigentlich keine Rolle spielen.

October

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Hallo,

Also vom Tierschutzverein ist das NICHT verboten!

Es ist auch keine Verstümmelung oder Tierquälerei, okay dem Hund wird das natürlichste genommen aber dafür müssen keine kleinen Welpen im TH im Leben verbringen!

Also kaststrieren ist völlig in Ordnung und auch erlaubt.

Lg. und ich hoffe ich konnte helfen, Lena

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Kommentar von 20amigo14
31.01.2015, 21:51
Also vom Tierschutzverein ist das NICHT verboten

was sollte denn ein Tierschutzverein daran zu verbieten haben???

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Kommentar von inicio
31.01.2015, 22:10

@tierLena - schreib doch nicht immer hier als angebliche hundespezialistin so einen unsinn.

das deutsche tierschutzgesetz verbietet verstummelungen wie eine kastration - must du mal gut nachlesen! eine kastration ist ein schwerer eingriff mit vielen nebenwirkungen.!

ein gutter hundehalter kann sehr wohl verhindern, dass es zu einem deckakt kommt!

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Ich bekenne mich dazu Kastrationsgegner(in) zu sein.

Ich kaufe mir doch keinen gesunden Welpen, egal ob Rüde oder Hündin, um das Tier dann nach der Flegelphase "verstümmeln" zu lassen... Jede Kastration ist eine Operation mit allen Risiken. In über 50 Jahren Hundehaltung, und wir haben immer mehrere Hunde gleichzeitig, haben unsere Hunde noch NIE einer Hündin aufgeritten bzw. Welpen produziert...

Ich bleibe bei meiner Einstellung: Erziehung ist das A und O - und nur redenden Menschen kann geholfen werden... Dann wird eben mal angeleint wenn eine "Dufte Hündin" unterwegs ist...

Bei uns lebten allerdings auch schon zwei kastrierte Rüden; die hatte ich so wie sie waren aus dem Tierschutz übernommen... Die beiden waren aber auch ganz normale Hunde nur eben operiert und nicht mehr zeugungsfähig...

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Kommentar von Xineobe
01.02.2015, 00:50

Aha, Frauen die im Alter Kastriert werden müssen, sind also verstümmelt?

EIn Teil ist Erziehung, aber wir ändern Farbe, Form, Fressgewohnheit, Futter usw. und aufeinmal ist es aber ein Unding des Sexualtrieb zu regeln?

Es gibt Tiere die Hypersexen und da ist die Kastration das einzige Mittel, diesen Leidensdruck zu nehmen.

Was bringt es dir, wenn der Hund gehorcht, aber gestresst ist, weil er die Läufige Hündin vor der Nase hat?

Verschiedene Geschlechter zusammen unkastriert beinhaltet Stress. Angst vor Bestrafung macht es da nicht einfacher für die Tiere.

Man nimmt ihnen Stress und Trieb, und verstümmelt sie nicht oder verändert die Persönlichkeit

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"...Man schadet doch dem Hund nicht wenn man ihn kastriert, sondern tut ihm einen Gefallen?"

Welchen denn?

Bevor Ihr Euren Hund kastrieren last, lest bitte dieses Buch:

Kastration und Verhalten beim Hund von Udo Gansloßer und Sophie Strodtbeck.

Mein Rüde ist intakt, etwas über drei Jahre und ruhig wenn ich das möchte! Er freut sich seines Lebens und nimmt an den Reizen seines Umfeldes teil... ^^ Nicht über die Maßen, will mir scheinen...

...Dem­ge­gen­über kenne ich viele Kastraten, welche Artgenossen durch Aufreiten nerven und auch sonst in kindlichem Gehabe verblieben...^^

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Kommentar von Beutelkind
31.01.2015, 22:30

..."s" für "lasst" nachreich'...^^

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Kommentar von wotan0000
31.01.2015, 22:51

Verhaltenstechnisch bin ich überzeugt, dass die Frühkastraten Schwierigkeiten machen und haben.

Alle vor der Kastration ausgereiften Hunde, die ICH kenne, haben keine Probleme mit anderen Hunden. Hier sind das nur die frühkastrierten und natürlich die nicht erzogenen Hunde.

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Kommentar von friesennarr
01.02.2015, 08:43

Bei den meisten Hündinen (ca.75 % kommt es nach 5 - ...Jahren zu Gebärmutterentzündungen) muß man die Gebärmutter entfernen was auch eine Kastration bedeutet. Diese Gebärmutterentzündung ist Lebensgefährlich. Und wenn die Entzündung schon da ist sehr dramatisch zum operieren.

Also hat eine Hündin eine bessere Chance zu Überleben wenn sie vorher kastriert ist.

Bei Rüden habe ich noch nie die Erfahrung gemacht das sie als Kastrat nerviger seinen.

Bei Pferden und Katzen macht sich keiner solche Gedanken - warum nicht? Sind Hunde da irgendwie besonders?

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Also vom Grundsatz her ist die Kastration tatsächlich laut Tierschutzgesetz verboten! Es sei denn, unter bestimmten Umständen ist es erlaubt! Bei Katzen ist es ein bisschen anders, denn hier ist ja durch den Freigang eine unerwünschte Vermehrung tatsächlich nicht auszuschließen! Wenn du tatsächlich nur einen Hund hast, gilt das Argument der unkontrollierbaren Vermehrung eigentlich nicht. Denn wenn du nicht in der Lage sein solltest, deinen Hund in der Umwelt kontrollierbar zu führen, dürfte er entweder nicht von der Leine oder du nicht mit ihm Gassi gehen! Soviel mal zur rechtlichen Seite! Wenn du Vorwürfe wegen Verstümmelung und Quälerei gehört hast, ist das nicht wirklich fair dir gegenüber. Natürlich könnte es unter bestimmten Umständen durchaus "fairer" sein, den Hund kastrieren zu lassen, damit er nicht Tag für Tag die Gerüche läufiger Hündinnen in die Nase bekommt und zu sehr gestresst ist. Wohnst du allerdings nicht in der unmittelbaren Großstadt, kann er mit "gelegentlichen " Gerüchen schon umgehen. Ein riesengroßes Argument gegen die Kastration ist, dass Testosteron beim Stressverhalten eine entscheidende Rolle einnimmt. Und - vorausgesetzt unsere Hunde haben die "Honig-im-Kopf-Phase" der Junghunde überstanden - leben sie tatsächlich gesünder, was den Bewegungsapparat und auch Krebserkrankungen angeht.

Für was man sich letztendlich entscheidet, ist tatsächlich eine Gefühlssache. Ich persönlich würde es nicht tun und rate es auch unter normalen Umständen nicht. Meine eigenen Hunde sind - leider - immer kastriert, da sie aus dem Tierschutz stammen. Wenn du wirklich wissen willst, wie die genauen Zusammenhänge sind, damit du dich besser entscheiden kannst, rate ich dir, das Buch http://www.amazon.de/Kastration-Verhalten-beim-Hund-Ganslo%C3%9Fer/dp/3275018205 selbst zu lesen. Sich selbst ein Bild zu machen, weshalb man was tut, ist immer besser, als anderen nachzuplappern...

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Kommentar von Xineobe
01.02.2015, 00:52

Wäre es verboten, würde 90% der Tierarztbpraxen geschlossen. Allein das zeigt, dass es Internetmärchen sind ;)

Weiter steht auch im Tierschutzgesetz, dass zur Verhinderung der Fortpflanzung Organe entnommen werden können.

Der testosteronspiegel ist ein großes Argument FÜR die Kastration. da Hypesexen für viele Rüden ein Problem ist

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