Was ist der Treibstoff der Zukunft?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Batterie 50%
E-Fuels 44%
Wasserstoff 6%

7 Antworten

Leider nicht zu ende gedacht E-Fuell muss erstmal genau wie Wasserstoff künstlich aus Strom erzeugt werden. Dann lieber gleich richtig und auf E-Auto gehen. Zumal der Letzte Absatz aus dem Künstlichen Benzin wieder genau so eine Dreckschleuder macht.

Ein wenig auf Google nachlesen hift da sehr:

Als E-Fuel (von englisch electrofuel, auch als Synfuels oder strombasierte synthetische Kraftstoffe bezeichnet[1]) werden synthetische Kraftstoffe bezeichnet, die mittels elektrischer Energie aus Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2) hergestellt werden. Dieser Prozess wird als Power-to-Fuel bezeichnet.

Da bei der Herstellung und Nutzung von E-Fuels mehrere verlustintensive Umwandlungsstufen durchlaufen werden müssen, ist die Energiebilanz beim Einsatz von E-Fuels grundsätzlich schlechter als bei anderen Antriebsarten – insbesondere im Vergleich zur Elektromobilität. Die Klimaschutzwirkung hängt darüber hinaus stark vom für die Herstellung verwendeten Strommix ab. Wird der Strom zur Erzeugung der E-Fuels vollständig aus erneuerbaren Quellen oder Nuklearenergie[2] gewonnen, und das zur Herstellung notwendige CO2 aus der Atmosphäre bzw. aus nachhaltig gewonnener Biomasse entnommen, können mittels E-Fuels Verbrennungsmotoren klimaneutral betrieben werden. Bereits geringe Anteile fossilen Stroms verschlechtern die Klimabilanz jedoch erheblich, bei größeren Anteilen fossilen Stroms übersteigen die Emissionen von E-Fuels diejenigen von fossilen Brennstoffen um ein Mehrfaches.

Bei der Verbrennung werden StickoxideKohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe in nahezu identischen Mengen wie bei vergleichbaren Treibstoffen aus Erdöl oder Biomasse freigesetzt.

Alle drei nur wenn sie in hohen Mengen Klimafreundlich(neutral) hergestellt werden können

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Finde die e Mobilität muss sich stark weiter entwickeln
Batterie

Ich bin E-Tech.-Ing. und finde E-Motoren besser. Inzw. sind die Akkus schon recht brauchbar bzw. die gesamte Geschichte effizienter.

notting

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
Batterie

Mit Ausnahme von Porsche investiert kein Autohersteller mehr in E-Fuels oder hat besondere Ambitionen in der Richtung. Bisherige Forschungen auf dem Gebiet hinken WEIT hinter dem zurück, was eigentlich für eine zeitnahe EInführung von E-Fuels erforderlich wäre, die derzeitigen Preise übersteigen die eher pessimistischen Erwartungen nochmal um den Faktor 2.

Die Platzierung von Wasserstofftanks in Wasserstofffahrzeugen ist vor allem für kompakte Fahrzeuge höchst problematisch, der Ausbau des Wasserstoffnetzes stagniert überall, die beiden einzigen Hersteller von Wasserstoff-PKWs zeigen kein Interesse, noch großen Aufwand in diese Form des Antriebs beim PKW zu stecken, mittlerweile ist sogar ganz offiziell von Fehlschlägen die Rede.

Batterieelektrische Antriebe brauchen von den genannten Formen mit Abstand die geringste Primärenergie, die Fahrzeuge sind schon jetzt verfügbar, das nötige Ladenetz existiert und wird weiter ausgebaut, die Unterhaltskosten sind in jedem Fall geringer als bei den beiden Alternativen.

Das Rennen ist schon lange gelaufen.

@RealSteel666

Die Schwachsinns-Doku wieder? Mit den angeblich fünf verschiedenen Steckertypen, von denen nur der CSS-Anschluss Relevanz hat für Europa? Wo man ganz bewusst ohne Tankkarte die Preise von den teuersten Schnellladern Deutschlands zum Vergleich herangezogen hat?

Grenzstrom-Theorie, die sich, sollte sie sich bewahrheiten (was sie bisher nicht getan hat), bei E-Fuels und Wasserstoff zu geradezu absurd hohen CO2-Ausstößen führen würde? Herr Koch führt 180g CO2 für ein typisches E-Auto pro km an, bei 16 kWh Verbrauch wären das 1,12kg CO2 je kWh in der Stromherstellung. Wenn man nur polnische Braunkohlekraftwerke aus der Sowjetzeit kennt, könnten diese Werte sogar fast stimmen. Hochgerechnet auf Wasserstoff würde ein Mirai bereits über 500g CO2 je km ausstoßen, ein PKW mit durchschnittlich 7l Benzinverbrauch läge bei über 1000g/km.

Das leidige Thema Rohstoffe? Lithium und Kobalt kennen wir zur Genüge, wie siehts mit Nickel für Zylinderlaufbahnbeschichtungen aus, Vanadium, Molybdän und Chrom für gehärtete Bauteile, ja einfach nur Aluminium für Motorblöcke? Interessiert natürlich keinen, ist ja etabliert.

Sorry, aber solch tendenziöse Berichterstattungen kann man, wenn man will, in erheblich schlimmeren Ausmaßen über die Alternativen drehen.

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