Du benötigt eine abgeschlossene Berufsausbildung, d.h. das IHK-Zeugnis über die bestandene Abschlusszeugnis. Das Zeugnis der Berufsschule ist dabei nicht relevant.

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Nominal kann man da schwer zahlen sagen, da es sehr von der Region und den dementsprechenden Lebenshaltungskosten abhängig ist.

Ich verdiene brutto knapp 4.000€. Für meine Verhältnisse empfinde Ich es als gut (ostdeutsches Bundesland, relativ niedriges Mietniveau, niedrige Lebenshaltungskosten, ...). Aber für jemanden, der z.B. in einer Großstadt lebt und 400€ im Monat mehr für seine Wohnung zahlt, etc. ist es schon mal einiges weniger.

Es gibt aber natürlich auch Menschen, i.d.R. Hilfsarbeiter ohne Ausbildung o.ä, die in diesem Alter zum Mindestlohn arbeiten und brutto um die 1.500€ brutto bzw. 1150€ netto rauskommen.

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Der Beruf ist aufgrund medialer Hetzkampagnen in der Vergangenheit nicht sehr gut angesehen gewesen. Allerdings hat es sich mittlerweile wieder etwas entspannt und man ist nicht mehr so ein großer Puh-Mann. Für viele ist der Lokführer bzw. Eisenbahner im Betriebsdienst leider immer noch nur ein "Knöpfchendrücker" und für die Verantwortung, die man hat, nicht sehr wertgeschätzt.

Auch finanziell ist es eher unterdurchschnittlich in Relation zur Verantwortung und der vielen verschiedenen Aufgabenbereiche. Als Enstiegsgehalt nach der Ausbildung erhält man i.d.R. um die 2.500€ brutto zzgl. Schichtzulagen. Mit etwas Berufserfahrung kommt man auf bis zu 3.500€ brutto. Dann ist aber auch schon mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Als Ausbilder, o.ä. ist noch etwas mehr drin.

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Lohnt sich ein IHK Betriebswirt nach einem Fachwirt?

Hey,

Ich habe den Handelsfachwirt gemacht und überlege, jetzt noch den Betriebswirt der IHK Vollzeit anzuhängen. Kurz zu meinen Zielen/ Wünschen. Ich habe im Einzelhandel gelernt und danach eben den Fachwirt gemacht. Mein eigentliches Ziel ist es, etwas Abstand vom direkten Handel zu bekommen, ich möchte also nicht mehr im Verkauf stehen. Was mich sehr interessiert sind einfache Bürotätigkeiten/ Marketing und Personal. Es ist außerdem nicht mein Ziel in einer großen Firma richtig Karriere zu machen. Mir würde ein kleines/ mittelständiges Unternehmen reichen, mit ein bisschen Verantwortung und einem Nettolohn ab 1600 Euro mtl. Also einfach Mittelklasse würde ich sagen.

Meine Überlegung wäre jetzt, da ich nicht studieren möchte (aus zeitlichen und finanziellen Gründen), eben den Betriebswirt zu machen. Damit wäre ich eben etwas "besser" aufgestellt als andere mit "nur" einer Ausbildung (gegen Studium hat man natürlich keine Chance) und vor allem wäre ich offener, was den Arbeitsbereich angeht und es vielleicht auch in die Industrie schaffen könnte und vom Handel weg komme.

Im Internet findet man leider sehr wenig zu diesem Thema, da alles was man findet "Werbung" für den Betriebswirt ist, von Akademien, die ihn anbieten. Es wäre natürlich nützlicher zu wissen, wie das Personaler/ Firmenchefs so kennen/ beurteilen und schätzen? Vielleicht hat auch jemand allgemein Erfahrungen zum Betriebswirt selber und den Jobcancen danach etc.

Freue mich über jede Info :)

Liebe Grüße :)

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Grundsätzlich lohnt sich der Betriebswirt IHK auf jeden Fall.

Es ist schon einmal gut, dass du ein konkretes Ziel hast. Für dieses Ziel ist allerdings m.E. der Betriebswirt absolut nicht nötig. Der Handelsfachwirt ist zwar speziell auf den Handel bezogen, allerdings solltest du auch so einen Job mit "einfachen Bürotätigkeiten" oder im Marketing bekommen. Für letzteres solltest du im besten Falle auch etwas praktische Erfahrung im Bereich Marketing, Verkaufsfördernde Maßnahmen, etc. mitbringen. Personal wird wahrscheinlich eher schwierig, falls du noch nichts mit Personal am Hut hattest. Was auch noch eine Option wäre, ist der Wechsel in den Großhandel. Dann hat man den (manchmal lästigen) Endverbraucher vom Hals. :)

Deine Gehaltsvorstellung in meinen Augen zu wenig. 1.600€ netto sind ja pi mal Daumen gerade mal 2.500€ brutto bei SK I. Soviel verdient ein Kumpel im Einzelhandel mit normaler Ausbildung. Ich persönlich hab vor einigen Jahren den Wirtschaftsfachwirt gemacht, bin jetzt 25 und liege bei knapp 4.000€ brutto und das noch nicht mal in einem Ballungsgebiet. Ist zwar Industrie, aber Ich denke mit dem Handelsfachwirt sollte man mit etwas Erfahrung im (Groß-)handel schon min. 3.000€ brutto verdienen bei einer passenden Stelle. Alles andere wäre unter Wert verkaufen.

Wenn du versuchst die Branche zu wechsel, z.B. in die Industrie würde Ich 2.700€ brutto als realistisch ansehen. Industrie zahlt zwar etwas besser, allerdings fehlt dir die Erfahrung in dem Bereich. Dennoch würde Ich, vor allem wenn du jung bist, versuchen in die Industrie zu kommen. Denn langfristig wird sich das auch finanziell auszahlen.

Den Betriebswirt kannst du dir unter deinen Umständen sparen bzw. für später vormerken, falls du dann doch mal nach mehr Verantwortung und anderen Aufgaben strebst.

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Nein

Pauschal kann man sagen, dass es sich lohnt, wenn man sich dafür Interessiert und Spaß an der Materie und den Aufgaben in diesem Beruf hat. Das sollte immer die oberste Priorität sein, wenn es um die Auswahl eines Studiums/Berufs geht.

Wenn du einen Job hast, in dem du aufgehst und der dich jeden Tag aufs neue motiviert, wirst du automatisch gute Erfolge darin erzielen. Dabei spielt es keine Rolle, wenn das Einstiegsgehalt am Anfang nur 2.500€ beträgt, da du später durch deine Erfahrungen, Weiterbildungen und Erfolge auch entsprechend mehr verdienen wirst.

Das wird dir nicht gelingen in einem Job/Studium, der dir keinen Spaß macht. In den letzen Jahren lag die Abbrechernquote bei Bachelor-Studenten zwischen 30 und 35%: Von den Abbrechern geben ca. 50% an, dass sie aufgrund mangelnder Motivation oder zu schlechter Leistungen abbrechen. Das ist alles eine Folge von mangelndem Interesse für den gewählten Job. Kein Interesse -> Keine Motivation -> Keine guten Leistungen. Weitere ca. 15% geben direkt an, dass sie lieber etwas anderes machen wollen.

Da du selbst schreibst, dass du "kein Plan" hast, was du machen willst, empfehle Ich dir auch nicht direkt das erstbeste Studium zu nehmen. Eventuell ist vorher eine Ausbildung in einem Bereich, der dich interessiert, von Vorteil. So kannst du erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt und einem Beruf/Berufsgruppe/Branche finden, die deine Entscheidung, welchen Job du später mal erreichen willst, erleichtern.

Du bist aktuell gerade mal 18/19 Jahre alt und hast außer Schule keine Erfahrung, trotzdem sollst du dich jetzt schon auf einen Beruf festlegen, den du die nächsten 45 Jahre ausüben sollst? Da greifen viele ins Klo und hängen dann in einem Job fest, bei dem Sie jeden morgen schon beim Aufstehen das Jammern anfangen. Leider ist das noch zu oft eine Vorgehensweise, die einem von Eltern, Gesellschaft, etc. vermittelt wird.

Ich wünsche dir Viel Erfolg.

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Geh in einen Schreibwarenladen und probiere es aus. Nur dann findest du den, der am besten zu dir passt. Der richtige Kugelschreiber ist etwas sehr individuelles.

Ich hatte damals einen von Lamy, der seinerzeit um die 25€ gekostet hat.

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Nunja, das sind erstmal drei Qualifikationen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Das Abitur ist eine schulische Ausbildung. Der Industriekaufmann ist eine Berufsausbildung, der auf eine schulische Ausbildung aufbaut und der Wirtschaftsfachwirt wiederum eine Weiterbildungen, die auf der Berufsausbildung aufbaut.

Der Wirtschaftsfachwirt ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Niveau 6, zusammen mit einem akademischen Bachelor-Abschluss. Der Industriekaufmann ist zwei Stufen unter dem WFW/Bachelor.

Meine persönliche Meinung ist, das das Abitur die größte Herausforderung ist. Einfach weil das vermittelte Wissen sehr breit gefächert ist und man sich sicherlich nicht für alles gleich stark interessiert und so das Lernen schwerer fällt.

Wenn man sich für eine Ausbildung zum Industriekaufmann entscheidet, geht man ja davon aus, das man ein gewisses Interesse für den Job und die Lerninhalte mitbringt. Somit fällt das Lernen und Arbeiten sehr einfach. Ebenso verhält es sich bei der Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt. Wer also das Abitur geschafft hat, wird auch den Fachwirt schaffen bzw. andere Meister-Fortbildungen in seinem Spezialbereich.

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36.000€ als Einstiegsgehalt nach der Ausbildung klappt höchstens in der Metall- und Elektroindustrie. Mach einfach irgendwas mit dem du später in der Industrie arbeiten kannst, dann mach nach deiner Ausbildung nebenberuflich eine fachbezogene Weiterbildung und dann bist du bei 36.000€ aufwärts.

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Vieles ist sicherlich geleast oder finanziert. Aber auch das muss man sich leisten können, denn dann kostet der Wagen unterm Strich ja sogar noch mehr, weil Banken und Leasingnehmer mit verdienen. :)

Ich habe auch einige in meinem Bekanntenkreis, die mit Anfang 20 solche Autos fahren. Die können sich das allerdings auch unterhalten bzw. leisten. In dem Alter hat man ja, wenn man den klassischen Ausbildungsweg gewählt hat, schon einen festen Job und wenn man z.B. nach IG Metall Tarifvertrag bezahlt wird, kommt auch genügend Geld bei rum um sowas finanzieren zu können.

Trotzdem seh Ich es kritisch, wenn sich junge Leute für Konsum verschulden. Es muss nur mal was schief laufen, z.B. längere Krankheit, sodass man nicht mehr sein reguläres Einkommen hat und schon fressen einen die Kosten auf. Auch solche Fälle hatte Ich schon in meinem Bekanntenkreis. Also lieber erst etwas sparen und später das Auto kaufen. So kann man auf jeden Fall ruhiger schlafen. :)

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Ja, entweder gescannt oder irgendwie anders entwertet (z.B. ein-/abgerissen oder markiert), sodass man das Ticket nicht weitergeben kann, damit ein anderer rein kommt.

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Bin 24, auf der einen Seite vermisse Ich die Schulzeit etwas, da man ein lockeres Leben hatte, seine Freunde ständig um sich, wenig Verpflichtungen, ...

Mit dem Arbeitsleben wird alles etwas stressiger und man muss sich mehr selbst um sein Leben kümmern. Leider geht nach der Schulzeit oftmals jeder seine eigenen Wege. Die Freunde ziehen weg, oder es haut mit den Arbeitszeiten nicht mehr hin, dass man regelmäßigen Kontakt hält. Allgemein hat man weniger Freizeit als früher.

Allerdings hat man auch mehr Geld zur Verfügung. Ich kann mir die Träume erfüllen, die früher nicht möglich waren. Ich verreise wohin Ich will, Ich gehe einem kostspieligem Hobby nach, etc.

Unterm Strich mag Ich das Arbeitsleben mehr, aber zwischendrin vermisse Ich schon mal die entspannte Schulzeit.

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Nunja, man sagt immer man sollte drei Monatseinkommen als Backup haben. Andere machen dies auch an den monatlichen fixen Ausgaben fest, z.B. das 3-4 fache der monatlichen Ausgaben. Beides sind vernünftige Ansätze, die einem bei unerwarteten höheren Kosten ein sicheres finanzielles Polster bieten.

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Kaufe regelmäßig Bücher oder CDs über rebuy. Der Zustand entsprach immer dem online angegebenen (also der Zustand ist bei rebuy, medimops, etc. immer in Kategorien eingeordnet). Ein Handy oder ähnliches habe Ich noch nicht über rebuy gekauft. Daher kann Ich dazu nichts sagen. Allerdings spricht generell nichts dagegen ein gebrauchtes Handy zu kaufen. Wenn es äußerlich okay ist und auf Werkszustand zurückgesetzt ist, ist es praktisch wie neu, außer dass eventuell mal der Akku gewechselt werden muss.

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Warum kauft man sich allgemein Sachen, die man nicht unbedingt zum Leben braucht? Weil sie einem gefallen. Mir gefällt eine 1.000€-Uhr am Handgelenk lieber als 1.000€ auf dem Konto oder im Tresor. Also kauf Ich mir eine Uhr. Was Hinz und Kunz davon denken oder ob sie mich für einen Angeber halten, ist mir relativ egal solange es mir gefällt.

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Richtig, Elektronikartikel steigen in der Regel vor Weihnachten im Preis. Bis Ende November lag der günstigste Preis der PS4 Slim 500GB bei 199€. Im Dezember ist dieser auf etwa 249€ gestiegen. Jetzt, nach Weihnachten, gibt es sie bei Saturn und Mediamarkt wieder für 199€. Das ist übrigens der günstigste Preis, den es bisher gab. Ich schätze nicht, dass sie in naher Zukunft noch günstiger werden wird.

Falls du nicht unbedingt Neuware willst, kannst du vllt über ebay eine gebrauchte ersteigern und ein paar € sparen oder zusätzlich einige Spiele mit dazu bekommen.

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Relative Armut ist die "Armut" im Vergleich (Relation) zum Rest einer Gruppe/Gesellschaft. Zum Beispiel gilt man in Deutschland als relativ arm, wenn man weniger als 60% des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung hat. Das wären in Deutschland um die 1.000€ im Monat. 

Eine solche Person gilt in Deutschland als relativ arm, weil ein Großteil der Bevölkerung einfach mehr Geld zur Verfügung hat. Absolut arm ist er allerdings nicht, da dieser Begriff die Menschen beschreibt, denen existienzielle Dinge zum Leben fehlen, z.B. ein Dach über den Kopf, Nahrungsmittel oder fließend Wasser. 

In der Regel werden Menschen als arm angesehen, wenn Sie kaufkraftbereinigt weniger als 1,99$ pro Tag zur Verfügung haben. Davon sind hauptsächlich Entwicklungsländer in Asien, Afrika und Südamerika betroffen. 

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