Was haltet ihr von einen Elternführerschein?


18.02.2020, 03:19

Für alle noch einmal es geht hierbei nicht darum dass die Eltern lernen müssen wie sie sich um Kinder kümmern, sondern vielmehr darum ob die Eltern fähig sind sich um Kinder zu kümmern. Gegebenenfalls sollten die halt Tipps bekommen wie sie es anders machen könnten aber halt nicht als Pflicht.


02.03.2020, 02:24

Ich meinte hier nicht schule direkt. Sondern da soll bewiesen werden wie fähig die Eltern sind und ob die es wirklich ernst meinten

Das Ergebnis basiert auf 52 Abstimmungen

Nein sowas ist sinnfrei weil.., 50%
Ja es sollte ein Elternführerschein geben der sollte wie folgt... 27%
Andere Antwort. 23%

34 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja es sollte ein Elternführerschein geben der sollte wie folgt...

sollte auf jeden Fall gemacht werden müssen, alles in Deutschland redet um Tierschutz und die Tierhalter werden für Schulungen verpflichtet, aber um Kinder sollte man sich wesentlich mehr kümmern. Die Ausreden sind enorm und kommen von wer soll denn das machen und die Jugendämter sind ja jetzt schon überlastet .... Tiere sind einfach mehr wert wie Kinder!!!

Was ist denn ein Führerschein ohne Prüfung wert???

Und was tust du, wenn die Betroffenen sich strikt weigern?

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@Hacker48

Wie oft denn noch. Wenn das im Gesetz verankert ist, dann werden die sich da vorstellen. Zubmindest die meisten. So hat man schon mal etwas verhindert dasw Kinder gequält werden

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@Hacker48

was wird jetzt gemacht wenn die Eltern Probleme mit der Kindererziehung haben, es kommt das Jugendamt auf Besuch

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@Josefanton

Bis jetzt kommt das Jugendamt mit Vorankündigung. Da kann man das ganz schnell planen und die besten schauspielerischen Talente ausspielen.

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@Josefanton

Richtig, mit Vorankündigung. Und die dürfen die Wohnung der Eltern nur mit Erlaubnis betreten. Bringt also - genau, gar nichts.

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@verreisterNutzer

...... zumindest die meisten...- Deine Worte!

Es würden sich agrat diejenigen, die es nötig hätten, nämlich nicht melden.

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@Josefanton

Nein, es gibt Schulungen in Erziehung. Eine der Initiativen heist tatsächlich elternführerschein. Ist aber bisher freiwillig

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@Hacker48

Oh, sei mal vorsichtig. Wenn die gut geschult sind, dann bringt das tatsächlich was. Und es werden immer wieder Kinder aus Familien genommen, wenn die Eltern nicht mitarbeiten und sich weigern

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@Barney123

Ja, WENN bereits eine Gefährdung vorliegt. Nicht, weil die Eltern keinen Führerschein machen wollen.

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@Hacker48

Kinder die autoritär erzogen werden sind immer gefährdet

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@Hacker48

Strafen sind immer Gewalt, das Gewaltmonopol liegt in Deutschland jedoch allein beim Staat und den dafür vorgesehenen Institutionen. Seit November 2000 gibt es aber das Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung. Und die Basis der autoritären Erziehung sind strenge Strafen, die auch nach Aussage des zuständigen Ministeriums zur damaligen Zeit zudem noch eskalieren müssen, damit sie wirksam bleiben.

Also lach ruhig weiter.

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Mich würde interessieren, wo werden Tierhalter für eine Schulung verpflichtet? Du meinst wahrscheinlich für bestimmte Rassen oder? Diese Rassen sind nur meist die harmlosen und es geht da ausschließlich um den Hund, leider nicht um den Halter. Was ist mit den anderen Rassen, da gibt es keinerlei Verpflichtung für eine Schulung!

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@verreisterNutzer

Steht in Deiner von Dir als hilfreichste betitelten Antwort. Hast anscheinend nicht alles gelesen, nur das gelesen, was Dir grade zusagt!

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Andere Antwort.

Die meisten Eltern machen ihre Sache gut und die, die schlechte Eltern sind, sind es nicht immer von Anfang an. Manche werden durch Probleme erst zu Gefahren für ihre Kinder. Häufig ist die Trennung des Partners und vorallem ein neuer Partner sehr kritisch. Die meisten Kindestötungen werden von den neuen Lebensgefährten vollzogen. Aber auch berufliche/finanzielle Probleme usw. können aus einem fürsorglichen Menschen einen vernachlässigenden oder gar gewalttätigen machen. (Können! Das ist natürlich auch die Minderheit..Sonst sähen die Statistiken noch schlechter aus.)

Außerdem wäre das eine massive Einschränkung in die persönliche Freiheit. Besonders, wenn man Menschen dazu vorverurteilt, keine guten Eltern zu sein(psychische Probleme, eventuell selbst schwere Kindheit, kein abgeschlossene Ausbildung, IQ unter 95, unverheiratet oder mehrmals geschieden oder sonstiges). Alles so Sachen die in die Erziehung mit reinspielen könnten aber eigentlich nichts über die Qualität aussagen, sondern nur die sogenannten risikofaktoren darstellen. Das wäre ja grauerlich, wenn man wieder, wie in NS-Zeiten, kategorisiert wird und als "nicht würdig zur Fortpflanzung" dargestellt wird. Was soll mit Menschen passieren, die im Test durchfallen? Werden die dann sterilisiert/kastriert oder wie soll man das durchsetzen?

Außerdem bekommen die Deutschen eh immer weniger Kinder, weil viele sich nicht trauen (berufliche Gründe oder sonst wie). Wenn man dann auch noch so ein Test bestehen muss.. Ohje. Die Geburtenrate würde noch mehr absinken. Klar Qualität über Quantität.. Aber das scheint mir nicht die Lösung zu sein.

Andere Antwort.

Das mit der Kontrolle ist unmöglich. Die Jugendämter sind jetzt schon überlastet und ist dir klar, wieviele Familien es gibt? Das wären Kosten in Milliardenhöhe und so viele Fachleute gibt es nicht mal ansatzweise. Juristisch wäre es auch nicht umsetzbar, denn hier würdest du ohne konkreten Anlass einer Gefährdung schnell die Persönlichkeitsrechte verletzen, also Grundrechte. Und als Sozialarbeiter, der viele Jahre beim Jugendamt tätig war, kann ich dir versichern, dass du mit einzelnen Hausbesuchen in 90 Prozent der Fälle überhaupt nicht abschätzen kannst, was da genau vorgeht. Das geht aber prinzipiell sehr gut als Erzieher oder Lehrer, wenn man die Kinder ständig sieht. Da könnte man mit höheren Betreuungsschlüsseln oder kleineren Klassen oder mehr Schulsozialarbeitern aber noch viel mehr erreichen. Dennoch wäre ich aber für einen kleinen Elternführerschein, den man z.B. an zwei ganzen Wochenendtagen freiwillig erwerben kann und der auf grundlegenste Dinge eingeht. Da man wie gesagt niemanden zwingen kann würde ich dann einen solchen Führerschein an den Kindergeldbezug koppeln, was rechtlich machbar wäre.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialarbeiter / städtischer Bereichsleiter
Andere Antwort.

Es gibt ja viele Kinderdie unter ihren Eltern leiden müssen, da die unfähig sind, Kinder zu erziehen oder einfach nur Kinder kriegen um das Kindergeld ein zu sacken.

WOW! Ein Satz, 1000 Vorurteile. Das muss man auch erst einmal schaffen, chapeau!

Ja, es gibt Kinder, die unter ihren Eltern leiden. 140 Kinder werden jedes Jahr in diesem Land von ihren Eltern umgebracht (übrigens ähnlich viele Frauen von ihrem Partner - da forderst du aber keinen "Partnerschaftsführerschein"?), knapp 40000 (zeitweise) in Obhut genommen.

Nicht umsonst gibt es die Aussage des Bundesverfassungsgericht (2014): "Die Eltern gehören zum Lebensrisiko des Kindes".

Was du übersiehst: dies sind horrende Zahlen, aber trotzdem die große Minderheit! Die Mehrheit aller Eltern machen einen fantastischen Job. Sie brauchen nicht durch Zwangsmaßnahmen bevormunden werden.

Hilfreich für die Kinder, deren Eltern es nicht schaffen, wäre: die Aufnahme der Kinderrechte in unsere Grundgesetz (Ergänzung des Artikel 6), Kinderrechte VOR die Elternrechte, Änderung des SGB VIII diesbezüglich sowie massive Aufstockung der Mittel für Jugendämter und Familiengerichte. Damit hilft man den Betroffenen!

Außerdem darf das Kindergeld nicht mehr auf die Transferleistungen angerechnet werden, denn nur so verhindert man Kinderarmut.

die fähig sind, Kinder zu erziehen

Es gibt im übrigen nicht DIE ERZIEHUNG, jedes Kind ist individuell in seinen Bedürfnissen. Wie willst du also die "richtige Erziehung" in einem Kurs vermitteln? Hast du alle deine Kinder gleich erzogen, also unabhängig von deren Bedürnissen gehandeln? Ich hoffe nicht!

in unregelmäsigen Abständen unangekündigt besucht werden

Das Grundgesetz sagt dir etwas? Von wegen "Unverletzlichkeit der Wohnung"? Bei mir kommt niemand unangekündigt rein, wenn ich das nicht möchte! (Und ich bin vom Jugendamt überprüfte Pflegemutter!).

Weißt du wie viele Kjnder nicht weggegeben werden weil die Eltern ihre falsche Erziehung richtig finden, die nichts sagen weil die gerne ihre Kinder quälen. Die das Kindergeld behalten wollen. Usw. Ich habe viele Kinder erlebt die gequält wurden und wo das Jugendamt nicht mal was mitbekommen hat.

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@verreisterNutzer

Wie wäre es, wenn du mal auf einen (nur einen!) Punkt meiner Antwort eingehen würdest, anstatt hier weiterhin mit pauschalken Vorurteilen aufzuwarten.

Ich bin Pflegemutter, ich habe in menschliche Abgründe geblickt, die du dir wohl kaum vorstellen kannst. Ja, ich weiß, was Eltern ihren Kindern antun können. Deswegen verurteile ich aber nicht pauschal!

Ein Jugendamt muss handlungsfähig sein, um handeln zu können.

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@DasNeueProfil

Deshalb muss auch nicht nur das Jugendamt auf die Kjnder achten sondern auch Schulen und Kindergärten somit wird das Jugendamt auch entlastet. Es sollte viel mehr zusammengearbeitet werden auch Jugendämter bundesweit zB.

Ach ich hab schin ne Mutter erlebt die ihren Sohn zum Füsse massieren und im bett schlafen gezwungen hat und wenn es ihr schlecht ging schrie sie den jungen so lange an bis er angefangen hat zu weinen damit die sich besser fühlt. Ich glaube schlimmer geht kaum noch.

Es sollten mehr Menschen im Bereich von Jugendamt eingestellt werden. So schafft man auch Arbeitsplätze.

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WOW! Ein Satz, 1000 Vorurteile. Das muss man auch erst einmal schaffen, chapeau

Er hat geschrieben "viele", nicht "alle"! Es sind somit kein Vorurteile, sondern nachvollziebare Einschätzungen!

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@LucaRoeder

Wie viele sind "viele"? Wie hoch ist denn nach seiner "nachvollziehbaren Einschätzung" der prozentuale Anteil an Eltern, die "unfähig sind, Kinder zu erziehen oder einfach nur Kinder kriegen um das Kindergeld ein zu sacken"???

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@DasNeueProfil

Das geht daraus natürlich nicht hervor. Nur ist ein Vorurteil in der Regel etwas, das man großflächig bei einer bestimmten Gruppe annimmt. Durch "viele" sagt er genau das aber nicht aus! Da "viele" sehr subjektiv ist, könnte sein "viele" auch unser beide "einige" sein.

Und dass seine Beschreibung bei einigen zutrifft, können wir kaum abstreiten.

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Ja es sollte ein Elternführerschein geben der sollte wie folgt...

Als im November 2000 das Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung in Kraft trat, wurden gleichzeitig vile Alternativen gestartet, wie man die Eltern an eine vernünftige Erziehung heranführen kann. Eine dieser Initiativen nennt sich tatsächlich Elternführerschein. Und ja, ich finde es gut, dass das einfgeführt wurde. Als meine Kinder nohc klein waren, war ich selber dort. War wirklich hilfreich. Und lustig. So nach dem 6. oder 7. abend meldete sich ein etwas älterer herr, und berichtete von sienen Sorgen mit seiner Tochter. Sie sei inzwischen 14 asber total unordentlich. Alles habe er schon versucht. Sogar bei strömendem Regen hatte er ihr schon die Kleidung mitten auf die Strasse geworfen! Meinte eine der Psychologinnen, die den Kurs geleitet hatten: "Oh, da müssen wir aber sofort einen Termin machen!" Er: "Gut, aber meine Tochter hat einen eigenen Terminplan, das müssen wir abstimmen!" Die Psychologin "Nein, Ihre Tochter brauchen wir da ersteinmal nicht!" Ich bin fast vom Stuhl gefallen vor lachen.

Du siehst, für die Kinder wäre das wirklich hilfreich.

Hanau darum geht es mir. Nur um die Kinder. Es gibt einfach viel zu viele Kinder die selbst noch heute leiden müssen. Die schon als Säugling tgl gewalt ausgesetzt sind. Wie oft musste man schon lesen, dass ein Säugling tot geprügelt wurde. Das muss endlich aufhören.

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@verreisterNutzer

Nicht nur die körperliche Gewalt muss aufhören, die wird ja schon weniger. Auch die Psychische Gewalt muss aufhören. nachdem das Pürgeln seit den 70ern immer verpönter wurde, nahm die psychische Gewalt zu, was man auch an dem Mobbing in den Schulenn sehen kann.

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@Barney123

Ja weil die Eltern die keine ahnung von Erziehung nun auf psychische Gewalt setzen. Drohungen das Kjnd so dermaßen psychisch fertig machen, dass es nchht mehr weiß, was es machen soll usw.

Genau solche Kinder werden dann auch Opfer von Mobbing in der Schule.

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@verreisterNutzer

Ein Teil dieser Kinder wird Opfer, ein anderer Täter. Solche Kinder finden sich auf beiden Seiten des Mobbings

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