- Elternmeinung: Hörgeschädigte Erzieher -

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

kein Problem! 92%
bedenklich.. 8%

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
kein Problem!

Habe gelesen, dass Du selbst eingeschränktes Hörvermögen hast. Mach Dich doch nicht verrückt!!! Das sind die gleichen Eltern, die fragen ob die eingesessene Erzieherin nicht viel zu alt ist, weil sie ja aufgrund ihres Knieproblems nicht plötzlich aufspringen kann, um ein Kind vor einem Sturz zu retten. Dass die lesbische Erzieherin ja vielleicht einen schlechten Einfluss auf die Kinder haben könnte, weil sie ihnen homosexualität als normel verkaufen könnte. Dass die Erzieherin, die ein behindertes Kind hat sich ja gar nicht auf die Kindergartenkinder einlassen kann, weil sie ja viel zu belastet ist... Such Dir eine Einrichtung, in der das Team hinter Dir steht. Und mit solchen Kommentaren würde ich so umgehen, dass Du die Eltern fragst, ob sie wirklich ernsthafte Sorgen haben und dann bietest Du ihnen einen Gesprächstermin an, bei dem Deine direkte kollegin/Kollege dabei ist und die Leiterin/Leiter der Einrichtung. Damit sie Dir im Gespräch den Rücken stärken. Denn ich finde, dass die Zeiten endgültig vorbei sein sollten, in denen Menschen die irgendwie nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen sich mit solch idiotischen Fragen und Bedenken auseinandersetzen müssen!!! So...Punkt.

Danke! :)

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bedenklich..

Es geht nciht darum, dass die Kinder 'nachfragen' müssen oder ähnliches, sonder, dass es die Erzieher in ihrer aufsichtspflicht einschränkt. Wenn ein Kind einige Meter entfernt hinter dem Rücken des Erziehers um Hilfe schreit und dies vom Erzieher überhört wird (nur um ein Beispiel zu nennen) ist das ein viel zu hohes Risiko. Ansich stellen körperliche Behinderungen beim Umgang mit Kinder keine sonderlich schwere herausforderung da, da besonders Kinder sich schnell an ungewohnte Situtationen gewöhnen. Aber sobald die Sicherheit der Kinder gefährdet wird erachte ich die Erzieher für nciht mehr Beruftauglich.

Okay, das stimmt natürlich. Wärst du denn auf jeden Fall dagegen, oder wäre das für dich nur ein bedenklicher Punkt, hättest ansonsten aber nichts gegen die Einschränkung?

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@xSunnyxbunnyx

Du hast sicher noch keinerlei Kontakt mit Hörgeräten gehabt. Und ebenso wenig mit Hörgeräteträgern.

Denn was du sagst zeugt von absoluter Unkenntnis.

Die Risiken die du bezeichnest gibt es nicht. In einem Umkreis von 30 bis 50 Metern kann ein Hörgerät sehr konkret bestimmte Hörsituationen schaffen und sich selbst anpassen.

Von daher gibt es kein Risiko des überhörens von Hilferufen, oder anderen Dingen.

Auch dein Bespiel, was ist wenn Kinder hinter dem Rücken des Hörgeräteträgers stehen, zeigt das du keinerlei Kenntnis von der Schalltechnik und anderen Dingen hast.

Alles was du erklärst sind Vermutungen eines Laien, die dir jeder HNO und Hörgeräteakustiker widerlegen wird.

Aber du bist auch ein gutes Beispiel dafür warum Menschen dann als Berufsuntauglich eingestuft werden, obwohl das nicht der Fall ist.

Es gibt heute Hörgeräteträger, denen kannst du nicht einmal ansehen das sie ein Hörgerät tragen. Weil sie vielleicht ein "im Ohr" Gerät haben, statt ein "HdO" (Hinter dem Ohr).

Auserdem gibt es eine Implantationstechnik die noch weitergehende Folgen positiver Art für Hörgeschädigte mit sich bringt.

Ich mache dir keinen Vorwurf. Aber geh doch einmal zu einem Hörgeräteakustiker und informiere dich richtig.

Dann wirst du deine Voreingenommenheit gegenüber Hörgeschädigten sicher sehr schnell ablegen.

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@xSunnyxbunnyx: 1. Sind Erzieher meistens nicht alleine in der Gruppe, auf dem Hof oder mit den Kindern unterwegs. 2. Kommt es selten vor, dass Kinder um Hilfe schreien und dann noch hinter einem. Geschulte Erzieher/Innen lernen in der Ausbildung, dass man die Gruppe und alle Kinder immer wieder im Blick hat. Da ist das Risiko viel höher, dass ein/e Erzieher/in nachlässig ist und draußen lieber mit ner Kollegin quatscht, als auf die Kinder zu achten. 3. Ist es meistens so, dass die Kinder auf sich gegenseitig achten. Und angelaufen kommen und sagen: "Komm schnell, der/die...braucht hat ein Problem oder braucht Hilfe". Deine Aussage ist also einfach eine Vermutung ohne fachliches und praktisches Hintergrundwissen und somit einfach ein diskriminierender Gedankengang

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Ich bin auch eine hörgeschädigte Erzieherin und mußte mir den selben Míst von einigen Eltern anhören.Jetzt wurde ich zum Betriebsarzt bestellt. Obwohl ich weiß, dass solche Äußerungen unmöglich sind, trifft es mich doch sehr, dass es in der heutigen Zeit so zum Thema gemacht wird. Leider werde ich immer wieder abgeblockt, wenn es um den Lärmschutz geht. Ich liebe meinen Beruf, aber das Kindergeschrei geht mir immer mehr auf die Nerven und an die Ohren.Ich werde mich wohl um eine "ruhigere Stelle" bemühen müssen.

kein Problem!

Wieso sollte das ein Problem sein? Wenn jemand eine Brille trägt, dann ist er doch auch eingeschränkt. Vieles am Gesichtsrand wird doch gar nicht wahrgenommen. Sollten die etwa auch zuhause bleiben? Man muss lernen, mit einer Behinderung zu leben und die Kinder müssen lernen, das zu akzeptieren und ebenfalls damit umzugehen...

Wo siehst Du das Problem denn? Das sie im Gespräch mit Eltern manchmal nachfragen müssen? Das sie die Kinder gelegentlich auffordern DEUTLICH zu sprechen?

Ich persönlich seh da nicht mal einen UNTERSCHIED (geschweige denn ein Problem) zu nicht hörgeschädigten Erziehern^^

Kleines P.S.: Wenn Du Probleme hast mit einem Erzieher, solltest Du dir nicht "online Bestätigung" für deine Position suchen - das geht mit Ansage schief!^^

Ich BIN die hörgeschädigte Erzieherin ;) Und wollte einfach mal ein paar Elternmeinungen hören.

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@Shivy

Okay dann: Wenn Du Probleme mit Eltern hast, solltest Du dir nicht online Bestätigung für deine Position suchen - auch das geht mit Ansage schief!^^

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@Eulenspiegel

Es geht nicht um Bestätigung für irgendeine Position, sondern um unabhängige und ehrliche Meinungen bezüglich der Situation. Wenn ICH jemanden persönlich darauf anspreche, hab ich das Gefühl, dass sie nciht ehrlich sind, um mich nicht zu verletzten. Und gerade für eine Mutter auf dessen Kind aufgepasst werden soll, ist es nochmals was anderes.

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