Was haben musikalische Fähigkeiten mit mathematischen Fähigkeiten zu tun?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Okay, es gibt hier einige Beiträge, die deutlich aufzeigen, dass auch in der Musik und in musikal. Harmonie am Ende Mathematik steckt. Mathe matik ist eben aus gutem Grunde eine Naturwissenschaft: Die ganze Natur ist am Ende von mathem. Gesetzmäßigkeiten bestimmt.

Aber schließlich sollte man die Frage auch einmal nicht aus der Sicht des Musikers (hier: der ein oder mehrere Instrumente spielt) sehen, sondern aus der Sicht A) des Komponisten, B) des Dirigenten: Musik ist in höchstem Maße eine Anforderung an die analytischen Fähigkeiten der Vorgenannten und erfordert absolute Abstraktionsfähigkeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vermutlich hat es mit dem Taktgefühl im wahrsten Sinne des Wortes zu tun.

Menschen, die ein Verständnis für Mathematik haben, entdecken leichter die Ordnung, die in Musikstücken vorhanden ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Lissa
11.09.2007, 21:52

Ein sehr interessanter Artikel zu diesem Thema ist dieser: http://www.pollag.de/spiegel/mathe.htm

0

Ob diese zusammenhängen kann ich nicht beantworten. Ich kann jedenfalls sagen, daß ich mathematisch ein totaler Versager bin. In Mathe bin ich in der Schule gerade so immer mal durchgeschlurft mit 4 oder 5. In Musik jedoch mit 1en oder 2en und habe mir selbst das Keyboardspielen beigebracht, jedes Instrument das man mir in die Hand gibt kann ich spielen, ob Trompete, Keyboard, Mundharmonika, Schlagzeug, ja sogar Dudelsack. Das Musikalische liegt bei uns einfach in der Familie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine Verknüpfung ist schon vorhanden, auch wenn musikalische Menschen möglicherweise mit Mathe auf Kriegsfuss stehen. Ein Talent beinhaltet nicht zwangsläufig ein zweites Talent.

Aber wenn man sich sehr intensiv mit Musik beschäftigt, wird man feststellen müssen, wie viel Mathematik doch in der Musik steckt. Als ein ganz simples Beispiel von Vielen sei nur an den Takt gedacht: 4/4 Takt, 3/4 Takt, 1/2 Takt, 1/16 Takt, usw. usw. Beschäftigt man sich intensiv mit Notenlehre und Komposition, kommen erstaunliche Erkenntnisse zutage.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Eastside
11.09.2007, 23:02

..sehr taktvoll heute, kleiner Drache ;o))

0
Kommentar von UlfDunkel
11.09.2007, 23:38

Ich kenne allerdings kein einziges Stück in der klassischen Musikliteratur, das im 1/16-Takt geschrieben wäre. :-)

0

Na, Musik ist reinste Mathematik. Teile z. B. mal eine Gitarrensaite genau zur Hälfte, dann hast du genau eine Oktave mehr; wenn du sie nochmal teilst ist es wieder eine Oktave mehr (das Prinzip der geometrischen Reihe). Selbst Drachen merken das bisweilen..ggg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von gri1su
11.09.2007, 22:50

:-)))

0

Beiden, sowohl der Musik als auch der Mathematik, liegt eine ästhetische Schönheit zugrunde, die unmusikalische Menschen kaum spüren oder sehen können.

Gute Musik ist elegant und schmeichelt dem Ohr und dem Intellekt, auch wenn sie provozieren und herausfordern und ungeübte Zuhörer/innen auch mal verwirren darf.

Gute Mathematik (mathematische Lösungen, Gleichungen und Formeln) ist ebenfalls elegant und schmeichelt dem Auge und dem Intellekt, auch wenn sie provozieren und herausfordern und ungeübte Betrachter/innen auch mal verwirren darf.

Ein wunderbares Buch über die Zusammenhänge und Parallelen zwischen Musik, Mathematik und Kunst ist

Gödel, Escher, Bach

von Douglas R. Hofstatter, einem netten amerikanischen Informatiker, der u.a. eines der ersten brauchbaren Notensatzprogramme für Computer entwickelt hat - S.M.U.T.H.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Klabauter
12.09.2007, 08:09

Fein, daß außer mir noch Gödel, Escher, Bach kennt :-)

0

Hier ist ein interessanter Beitrag zu diesem Thema: Errechnete Musik

Der Schweizer Mathematiker und Musikwissenschaftler Guerino Mazzola im Gespräch über mathematisch begabte Musiker, die Formalisierbarkeit musikalischer Prozesse und Beethoven.

http://www.falter.at/heureka/archiv/06_3/6.php

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unsere Klavierlehrerin beobachtet bei ihren Schülern:

Fast alle Kinder, die das Klavierspielen gut lernen könnten, seien auf dem Gymnasium und hätten gute Noten in Manthematik.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?