Was bringt es zu Gott zu beten?

19 Antworten

Beten ist Hinwendung zu Gott, "Gespräch" des Herzens mit Gott. Das kann allein oder in Gemeinschaft geschehen, laut oder leise, frei gesprochen oder mit vorgegebenen Texten.

Menschen  finden Kraft, indem sie ihn um Hilfe bitten, vor ihm ihr Leid klagen oder ihm ihre Freude mitteilen, ihn loben und preisen.

 Nicht Gott braucht unsere Gebete, wir brauchen sie, weil sie uns gut tun - so wie es auch gut tut, mit Freunden zu reden. 

Dabei ist es tröstlich und von Vorteil, dass Er alles weiß und uns deshalb auch dann verstehen kann, wenn Menschen es nicht mehr können oder unsere Worte nicht ausreichen für das, was wir empfinden.

Jesus Christus hat seine Jünger und Jüngerinnen ermuntert, immer wieder zu beten - allein "im Verborgenen" oder in der Gemeinschaft. Er hat zugesichert, dass kein Gebet ins Leere geht: "Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan!" (Matthäus 7,7) - Wir wissen nicht immer, was uns gut tut, aber: "Euer Vater weiß, was ihr braucht!" (Matthäus 6,8) Es ist sogar die Rede davon, "ohne Unterlass" beharrlich zu beten.

Dass Gott alles weiß, heißt nicht, dass Gebete sinnlos wären. Man betet nicht, um ihn zu informieren oder ihn zur Umkehr seiner Pläne mit uns zu bewegen, sondern um selbst in größere Nähe zu Gott zu kommen und dadurch das Vertrauen zu zeigen, das für die Erhörung unserer Gebete nötig ist.

Wie ist es nun mit Gottes unveränderlichem Plan für uns vereinbar, dass er auf menschliche Wünsche eingehen kann? Dass Gott alles möglich ist, heißt,

dass er seinen auf sein Reich zielenden Plan (Heilsplan)  mit seiner Freiheit verbinden kann, seinen Geschöpfen Bitten zu gewähren. Gott gibt seinen Plan nicht auf, aber er gliedert unsere Bitten in seinen Plan ein.

Abgesehen davon, dass du dir was von der Seele redest und dich damit erleichterst, gar nichts. Das ist rein psychisch. Lies mal "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins oder auch Werke von Christopher Hitchens. Mir hat das klar gemacht, dass Gott nur eine Erfindung der Menschen ist. Interessanter Punkt: Ab dem Moment, wo du behauptest ist es gibt den Weihnachtsmann, Osterhasen, Einhörner ist die Wahrscheinlichkeitslage auf dem gleichen Level wie die Existenz eines Gottes...trotzdem glauben Leute an Gott aber nicht an den Weihnachtsmann und dergleichen :D Und auch die überwiegende Sicherheit, dass es so etwas nicht gibt bringt die Gläubigen dazu ein dazu die kleine Lücke der Unsicherheit mit der Existenz von Gott zu füllen. Mir hat es viel gebracht atheistisch zu leben, da ich ein Stück mehr Verantwortung übernehme und es nicht in Gebete oder das Leben nach dem Tod stecke. Als Gläubiger gibst du diese Verantwortung an etwas ab, bei dem du nicht mal weißt ob es existiert und dessen Existenzwahrscheinlichkeit auch noch extrem gering ist. Du lebst jetzt und nicht später und das was du tust hat einen Einfluss und nicht was du denkst und dich bedrückt und an Imaginäres wie Gott richtest. Vertraue dich lieber einen dir nahestehenden Person an!

CommanderDATA01 :)


Ist es nicht lustig, dass Menschen, die nicht an Gott glauben, WISSEN, dass Gebet nichts bringt?

Ja natürlich, bei ihnen bringt es nichts. Sie beten ja nicht. Dann passiert natürlich nichts. 


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@Whitekliffs

Unsinn. Jemand der atheistisch ist, war es vielleicht nicht immer. Diese Möglichkeit musst du mit einbeziehen. Man betet, findet heraus und gesteht sich ein, dass es nichts bringt und dann schlussfolgert man, dass es Zeitverschwendung ist und man lieber selber handelt. Wissen ist besser als Glauben. Ich finde es viel "lustiger" das einige Menschen, nicht bereit sind ins 21 Jhd. zu kommen wollen und noch naiv die Verantwortung und ihr Vertrauen in ein menschliches Hirngespinst stecken, statt die Verantwortung selbst in die Hand zu nehmen. Es ist wirklich sehr kindlich den "Glauben" dem "Wissen" vorzuziehen.

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@CommanderDATA01

Ich finde es lustig, dass sich viele Atheisten von Gott trennen können aber weiterhin panisch an einen freien Willen glauben. Ein freier Wille ist noch unwahrscheinlicher und absurder als die Existenz eines Schöpfers, trotzdem können sich viele Atheisten nicht davon trennen. Ist halt ihr Glaube an den Weihnachtsmann. 

Ich hoffe du gehörst da nicht dazu, sonst empfehle ich dir das Buch jenseits von gut und böse von michael schmidt-salomon.

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@Noname288

Michael Schmidt-Salomon ist ein großartiger Typ und ja auch selbst ein Atheist. Nebenbei habe ich kein Problem damit, dass ich keinen freien Willen habe. Ich glaube an nichts, dass nicht bewiesen ist. Es kann sein, dass einige "Atheisten" daran glauben. Ich wüsste gern welche du so nennen kannst. Meiner Ansicht nach glauben Atheisten nicht, also sind es allenfalls Nicht Gottes gläubige, die an den freien Willen glauben und keine Atheisten.

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"Erfurcht VOR Gott, Erbahmem MIT Gott-es-"...", das Gebet "nur für alle Seelen, jede Seeligkeit und ein Gebets"tuhn" für jede seiner Kindesseele!" ;o

Es gibt "Gott als reines Sein" und es gibt "Gott-es" als "Seelesschein", die "Gottheit wohl der Seele einer jeder Seeleseben eines Gott-es-Eben-Holz-es gleich"...

Gott das reine Sein des All "die Geistigkeit" und "Gottheit als das "Universale seines Raumes einer "Zeit" der geistig seiner "Keiten" sei".

"reines Sein...scheines Sein...jenes Sein...dieses Sein...eben Sein..lebend Sein...Seeles Leben ewig seines Endes "sicher frei wie Sterne sei"...

Das Beten ist wohl wie "logisches Denken" das man "fördern und lernen sollte", oder so ähnlich. Ich hoffe und denke du versteht in etwa was damit gemeint ist. Einen sehr lieben Gruß und ich hoffe ich konnte deine Frage zumindest "teilweise" beantworten. ;P

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