Warum wollen manche Leute keine Karriere machen?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt halt Menschen, die nicht leben um zu arbeiten, sondern arbeiten um zu leben ;).

Eine Karriere, der Aufstieg zu höheren Positionen, mehr Macht, mehr Geld erfordert extreme Einsatzbereitschaft heutzutage, zeitlich und finanziell. Insbesondere die Zeit verbringen andere Menschen aber lieber damit, einem Hobby nachzugehen oder schöne Tage mit ihrem Partner, ihren Kindern oder ihren Freunden zu verbringen. Auch hat nicht jeder Lust darauf, ständig im Konkurrenzkampf mit den Kollegen zu stehen, sondern macht lieber die Aufgaben, die er halt hat.

Mit 19 ist es gut und richtig, dass du noch ehrgeizige Ziele verfolgst, dich weiterbildest, Energie in deine berufliche Zukunft steckst! Aber vielleicht kommt auch bei dir in den nächsten Jahren das Thema Familiengründung auf. Vielleicht merkst auch du im Beruf irgendwann, dass es super anstrengend ist, immer der Beste sein zu müssen und das auch noch laut zu propagieren im Unternehmen, damit es überhaupt wahrgenommen wird. Vielleicht kommst du sogar eines Tages an den Punkt, wo du einfach nicht noch mehr Verantwortung oder schwierigere Aufgaben übernehmen kannst und willst. Und vielleicht ist das dann der Tag, wo du auf dein heutiges Ich und diese Frage zurückblickst und dir denkst "Ah, stimmt, DESWEGEN wollen manche das nicht!" :).

RICHTIG ! Es soll Menschen geben, die an KARRIERE jeglicher Art schlicht nicht interessiert sind - aus völlig unterschiedlichen Gründen ! Siehe meine Antwort !

pk

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Warum wollen manche Leute keine Karriere machen?

Ich beziehe mich nur auf diese Frage. Nicht auf den Text dazu. Dazu kann ich nicht viel sagen, denn ich habe studiert. Nur wirklich groß Karriere mache ich dadurch nicht. Ich arbeite in der Informatik (IT), genauer gesagt in der Software-Entwicklung. Was für eine Karriere soll ich hier schon groß machen? Theoretisch könnte ich mal ein Team von EntwicklerInnen leiten. Yay. Super Karriere. So eher nicht mein Ding. Führung ist halt was ganz anderes als die reine Software-Entwicklung und aber genau die möchte ich machen. Eine klassische Karriere kann ich daher gar nicht machen.

Ich kann nur mehr Erfahrung aufbauen und dann fachlich etwas vorankommen aber ich sehe da auch nicht unendlich viel Potenzial. Z. B. in meinem jetzigen Job - da kann ich mich im Grunde gar nicht entwickeln. Um ein bisschen weiter zu kommen muss ich mir eine andere Stelle suchen. Aber selbst dann, ich persönlich finde nicht, dass ich großartige Karriereschritte machen kann.

Daher überlege ich schon länger was alternativ sinnvoll wäre. Da gibt es eigentlich nur zwei Dinge: Ich mache mich selbstständig oder ich gründe selber ein Unternehmen. Beides ist schwer, eine große Herausforderung, risikoreich.

Also was anderes als wenn man klassisch in einem Konzern Karriere macht. Auf sowas habe ich auch gar keine Lust. Ich habe das Gefühl, ein klassischer Angestelltenjob schränkt mich massiv an. Ich habe große Stärken, aber auch einige Schwächen und Dinge in denen ich nur mittelmäßig gut bin. Leider kann ich meine Stärken nur teilweise ausspielen und meine Schwächen andererseits sind nicht karriereförderlich. Z. B. bin ich verbal nicht sehr stark, eher unterdurchschnittlich. Und mag keine Diskussionen. So etwas ist aber ganz blöd, wenn sich einfache Angestellte durchsetzen und weiter kommen wollen. Also wird das mit der althergebrachten Karriere bei mir wohl nichts.

Wenn dann muss ich wie gesagt mich auf meine eigenen Füße stellen, sodass ich mir die Freiheit nehmen kann mich viel mehr auf meine Stärken zu konzentrieren. Aber das ist nicht mal eben so gemacht. Der Anfang ist massiv schwer. Von daher, ich habe noch nicht wirklich entschieden, wohin die berufliche Reise langfristig gehen soll. Ich versuche mir verschiedene Möglichkeiten offen zu halten. Habe aber auch noch viel Zeit, ich arbeite noch keine zwei Jahre.

Allgemein benötigt man aber auf jeden Fall einen Antrieb. Welcher auch immer das sein muss, aber es muss halt einen geben. Geld ist sicher potenziell immer einer aber wenn es einem auch ohne aktiv die Karriere voranzutreiben finanziell nach eigenem Befinden gut geht, dann macht man vielleicht auch nichts. Könnte ich zum Beispiel. Aber weder reicht es mir finanziell so wirklich noch habe ich das Gefühl, das Job an sich würde mich irgendwie zufriedenstellen. Ist leider derzeit hauptsächlich zu einem "bringt Geld ein"-Ding geworden. Ich möchte aber auf jeden Fall mehr - anspruchsvolleres, sinnvolleres, wie gesagt meine Stärken wirklich nutzen. Im Moment habe ich das Gefühl, ich nutze vielleicht 60-70% von meinem geistigen Kapital, wenn überhaupt. Und mache damit auch nicht wirklich was das mir persönlich sinnvoll erscheint. Für mich ist das Motivation, beruflich was ändern zu wollen.

Du kannst diese Menschen nicht verstehen. Vielleicht beruht das auf Gegenseitigkeit. Vielleicht können diese Menschen Dich nicht verstehen.

Es ist völlig in Ordnung, "Karriere" zu machen. Aber es ist nicht jedermanns Sache.

Wenn man sein Auskommen haben will, ist es auch nicht unbedingt notwendig, Karriere zu machen.

Ich selbst (56) habe keine Karierre gemacht. Aber mir fehlt nichts. Ich wohne im eigenen Haus und habe alles, was ich zum Leben brauche.

Ich denke, man darf nicht den Fehler machen, seine eigenen Lebensvorstellungen anderen Menschen "überzustülpen".

Es ist ja vermutlich der häufigste Denkfehler, von sich auf Andere zu schließen.

Alles Gute!

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